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  • Clara Maїda

    von Felix Emter
    Clara Maïda, © Douglas Henderson
    Namen:
    Clara Maїda
    Lebensdaten:
    geb. in Saint-Malo, Frankreich
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Dozentin für Musikkomposition
    Charakterisierender Satz:

    „I try to develop musical structures and processes so that they work like unconscious psychic processes.“


    („Ich versuche musikalische Strukturen und Prozesse zu entwickeln, welche wie unbewusste psychische Prozesse funktionieren sollen.“)


    (Clara Maїda im Interview mit Jean-Luc Menet/ Ensemble Alternance, Juli 2007 Paris, siehe auch unter: http://www.claramaida.com)


    Profil

    Clara Maїda ist eine französische Komponistin, deren meist für Ensemble komponierte Musik, sich u.a. durch die Einbindung von Elektronik auszeichnet. Zentrale Themen ihrer Werke wählt sie aus den Bereichen der (Nano-)Physik, der Psychologie oder Philosophie. Ihre Musik bleibt – u.a. durch die Zuspielungen aufgenommener und bearbeiteter Klänge und Analogien zur städtischen und organischen Welt – immer auch bestimmt durch den Aufführungskontext selbst, bei dem der Hörer in die Themenbereiche ihrer Musik direkt einbezogen wird. Das unmittelbare Erleben ihrer Musik bleibt trotz des komplexen intellektuellen Ansatzes deshalb stets ein notwendiger Ausgangspunkt ihrer kompositorischen Arbeit.

    Orte und Länder

    Clara Maїda ist in Saint-Malo (Frankreich) geboren. Sie studierte Klavier, Psychologie und elektronische Musik an verschiedenen Konservatorien und Universitäten in Südfrankreich und ging in den 1990er Jahren nach Indien um klassische nordindische Musik zu studieren. Sie besuchte Computerkurse am Pariser IRCAM, sowie Kompositions- und Meisterkurse am Pariser Konservatorium. Als Komponistin gastiert sie weltweit an bedeutenden Neue Musik-Festivals und gibt international Vorlesungen. Sie lebt und arbeitet in Paris und Berlin.

    Biografie

    Clara Maïda wurde am 2. Januar 1963 als Tochter einer Grundschullehrerin und eines Englischlehrers in Saint-Malo (Frankreich) geboren. Sie studierte zunächst klassisches Klavierspiel bei Anne Queféllec, Jeannine Vieuxtemps, Pierre Barbizet, Eric Heidsieck und Dominique Merlet an den Konservatorien in Marseille und Nizza. Mitte der 1990er Jahre erhielt sie das Diplom als Klavierlehrerin nachdem sie am staatlichen Zentrum für Klavierlehre Cefedem in Aubagne studiert hatte. Zwischenzeitlich studierte sie Psychologie an der Universität von Aix-Marseille, wo sie mit einem Master abschloss.

    Sie belegte Kurse für elektroakustische Musik am Konservatorium in Marseille und von 1992 bis 1994 Kurse der klassischen nordindischen Musik beim Duett Saaj in Marseille und dann bei Nishikant Barodekar in Indien sowie 1992 und 2001 kurzzeitig zwei Computerkurse am Pariser IRCAM. Außerdem besuchte sie Meisterkurse und Kompositionskurse am Centre Acanthes, Sommerkurse bei Helmut Lachenmann, Philippe Manoury, Gérard Grisey, Klaus Huber, Harrison Birtwistle, George Benjamin, Tristan Murail und Magnus Lindberg und war Gasthörerin bei den Kompositionskursen von Marco Stroppa am Pariser Konservatorium (supérieur).

    Da sie weiterhin im Fach Psychologie und der Psychoanalyse sehr interessiert war, besuchte sie von 2002 bis 2003 Seminare zur Psychoanalyse nach Jacques Lacan an der Internationalen Lacan Vereinigung in Paris.

    Maїda arbeitet seit 2007 als freiberufliche Komponistin, bekam u.a. Aufträge vom Französischen Ministerium für Kultur in Zusammenarbeit mit den Ensembles L’Itinéraire, Accroche Note und Proxima Centauri, von den Donaueschinger Musiktagen, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD (Deutschen Akademischen Austauschdienstes), Pariser GRM (Groupe de Recherches Musicales), französischen SACEM (Société des Auteurs, Compositeurs et Editeurs de Musique), der Berliner Akademie der Künste und dem GMEM - Internationalen Zentrum für Musik in Marseille.

    Clara Maїda hielt zudem eine Reihe von Vorlesungen. u.a. an der Hochschule der Künste Berlin, Rueil-Malmaison/ Paris, an der Akademie der Künste, Berlin und am Klang! Festival, Hamburg. Außerdem gab sie Vorlesungen am Musikinstitut der Universität von Rennes und am Lehrerzentrum Cefedem Bordeaux, und an der Universität der Künste (Kompositionsklasse) sowie der Technischen Universität (Elektronisches Studio) in Berlin, außerdem am Konservatorium in Boulogne-Billancourt/ Paris (Kompositionsklasse).

    2007/08 war sie Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

    Würdigung

    In einem persönlichen Interview und auf ihrer Homepage beschreibt Maïda: Eines ihrer zentralen Themen in ihren Kompositionen ist es, den Fluss unbewusster psychischer Prozesse darzustellen. Für sie ist Klang ein ideales Medium, um Ausdrücke des Unbewussten zu beschreiben, welche normalerweise in nicht-intentionalen Vorgehen, in Träumen und Fantasien vorkommen. Jedoch sind es nicht die Inhalte von Träumen oder Fantasien selbst, die sie berücksichtigt, die einen zu starken symbolischen oder narrativen Charakter hätten. Stattdessen hat sie sich entschlossen, sich auf strukturelle Elemente zu fokussieren, z.B. auf einer abstrakteren Ebene, auf Elemente, die allen Individuen gemeinsam sind, vergleichbar den Strukturen der DNA in der Genetik.

    Die Mobilität und Instabilität von Klang im Raum und Zeit kann bedeuten, dass dieser Klang jedwede Form annehmen kann, so die Komponistin. Sie hat sich entschieden mit der Organisation von „Klangpartikeln“ zu arbeiten, wobei sie mehrere Frequenzen in den immer gleichen mobilen kleinen Modulen ausdrückt. Entweder, indem sie die Position der durch Glissandi verknüpften Frequenzen im Spektrum verändert, oder die Distanz zwischen diesen Punkten (die Länge also) modifiziert. Die Glissandi stellt sie sich dabei wie eine Art Paste vor, gleich einer Anziehungskraft zwischen diesen Frequenzen, wie es auch in chemischen Vorgängen der Fall ist. Anziehung, Abstoßung, Aufprall, Verunreinigung, Permutation usw. sind deshalb immer präsente Kräfte in Maïdas Musik. Die Passagen der Klangpartikel werden in ihrem Durcheinander in der „Agglutination“ hörbar als „Klangmoleküle“ (Maïda im Interview mit der Autorin).

    Dass diese Kräfte, wie sie in der Physik beschrieben werden, sich auch im Unbewussten finden, dient Maïda als weiterer Ausgangspunkt. In ihren Stücken ist die Stärke der Pulse (Maïda vergleicht diese mit den Trieben, nach Sigmund Freud) und Stärke der Affekte ausgedrückt in der musikalischen Energie, durch deren äußerste Intensität, im konstanten Klangfluss. Die Analogien von Physik und Unbewusstem stellt Maïda in der Musik in der Verbindung der Frequenzen dar.

    Aber auch von anderen Wissenschaften bezieht Maïda ihre musikalischen Inspirationen, wie z.B. von der Neurobiologie oder Genetik. Die Gehirnstruktur enthält Verbindungen zwischen Neuronen und bildet ein komplexes Netzwerk von Bahnen der elektronischen und chemischen Signale. Die DNA-Struktur besteht aus einer Ansammlung von chemischen Komponenten. Gegenstände entstehen hier dank der Akkumulationsprozesse von kleinsten Elementen. Maïda überträgt diese Strukturen auf musikalische Strukturen. Ihre Verweise gelten der Psychoanalyse (besonders nach Lacan), der Neurobiologie oder Genetik. Ihr musikalisches Denken bezieht sich aber auch auf Konzepte des „Rhizomes“, entwickelt von den französischen Philosophen Gilles Deleuze und Félix Guattari.


    Außerdem beobachtet Maïda sehr aufmerksam die Entwicklungen in den Nanowissenschaften und der Nanotechnologie und „der intellektuellen Revolution, die diese für unser Jahrhundert bringen“, wie sie (im Interview) sagt. Die Komponistin bedenkt, dass unsere Zeit mehr und mehr die Mutationen der Menschheit und der Welt erlaubt (genetische Medizin, Kreuzung zwischen den Arten, Implantation von Genen von einer Art in die andere, etc., Gentechnisch veränderte Organismen). Entsprechend dieser Grenzüberschreitungen ist sie als Komponistin interessiert an der Entwicklung eines hybriden Klang-Territoriums, jenseits der Kategorien. Die Hybridisierung ist nach Maïda möglich dank dieser Arbeit an Teilchen, weshalb sie ihre Musik „Nanomusik“ nennt.

    Die Komponistin sagt, sie arbeitet auch an der spezifischen Ambiguität der Klanggestalt. Denn wenn man sie nicht sehen kann, kann es passieren, dass Klänge, die zu verschiedenen Quellen gehören, sehr ähnlich wahrgenommen werden. Die Bremsen der Untergrundbahn klingen z.B. wie ein Tier. Das Quietschen einer Metalltüre klingt wie ein sehr hoher Violinton. Die Grenzen sind gestört und andere mögliche Verbindungen der Klänge erscheinen hörbar.

    Und auch auf einer strukturellen Ebene erkennt Maïda einige Ähnlichkeiten, die beobachtet werden können. Die Karte einer Untergrundbahn ist sehr ähnlich eines neuronalen Netzwerkes im Gehirn (den Bahnen und Verbindungspunkten), so die Komponistin. Die Vibrationen des Klanges erinnerten an die Störungen eines EEGs.

    Entsprechend erarbeitete sie in ihrem Zyklus „Psyché-Cité/Transversales“ eine Art Verbindung zwischen der psychischen oder zerebralen Struktur, der Klangstruktur und der Struktur einer Untergrundbahn. Dabei meint sie, dass die Welt, die wir gebaut haben, eine Projektion unserer mentalen Strukturen ist, eine Extension von unseren Fähigkeiten oder eine Kompensation für unsere Lücken (ein Flugzeug, um fliegen zu können, ein Zug, um sich schneller fortbewegen zu können, etc.). Deshalb erscheint es logisch, dass die Objekte, die uns in der Stadt umgeben, an unsere mentalen Funktionen erinnern.

    Maïda mischt Instrumentalklänge mit elektronisch generierten Klängen. Im zweiten Teil ihres Zyklus, „Ipso facto“, einem elektroakustischen Stück, das im Kleinen Wasserspeicher in Berlin uraufgeführt wurde, bezieht sie sich auf die zirkuläre Struktur des Aufführungsortes und komponierte mehrere Klangbahnen und deren Reflektionen an der Wand. Die Echos, die Wirbel und das Abprallen von den Wänden, das Verschmelzen oder das Verlieren von Klängen verweisen auf eine urbane und zugleich organische Seinsform, so Maїda, „die Welt der Objekte und die lebendige Welt, die sie heraufbeschwört“ (Maïda: http://www.claramaida.com/eng/docs/pdf/NTC_Ipso-facto_ENG.pdf).

    In ihrem Stück „Shel(l)ter“, für Ensemble und Elektronik, bei dem sie die räumlichen Gegebenheiten eines Berliner Atombunkers als Aufführungsort einbezog, ließ sie sich inspirieren von den nuklearen Prozessen in der Atomphysik. (Maïda: http://www.claramaida.com/eng/docs/pdf/NTC_Shellter-SplitterEiter_ENG.pdf)

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    Verschiedene internationale Kompositionspreise und Awards zeugen von der hohen internationalen Anerkennung ihres Schaffens.


    Awards:

    2011: Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart.

    2008:

    - Berlin-Rheinsberger Kompositionspreis.

    - Honorable Mention am Earplay Donald Aird Prize (USA).

    - Finalistin der Musica Nova (Prag, Tschechische Republik).

    2007-08: Gast beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

    2007: Honorary Mention am Prix Ars Electronica, (Linz, Österreich).

    2003: Zweiter Preis am Salvatore Martirano Memorial Composition Prize (USA).

    1996: SACEM Pädagogischer Preis (Paris).


    Stipendien:

    2012: Preisträgerin im Hors les Murs-Programm des Französischen Instituts (Paris).

    2006: Kompositionsstipendium der Akademie der Künste Berlin).


    Als Interpretin:

    1983: Erster Preis im Fach Klavier mit Anne Queffélec (Konservatorium für Musik in Nizza).

    Rezeption

    In jüngerer Vergangenheit beschäftigten sich Musikpublizisten in verschiedenen Beiträgen mit ihrem kompositorischen Schaffen. Einige musiktheoretische Darstellungen gehen auf die komplexen Erklärungsmuster Clara Maїdas ein. Maїda erörtert in Radio-Interviews, Zeitschriftenbeiträgen und Vorträgen ihre Kompositionen.

    Vier ihrer Artikel erschienen in den Zeitschriften Klangzeitort und Positionen. Texte zur aktuellen Musik (Berlin, 2011 und 2010), Filigranes Nr. 6 (Paris, 2007) und Cahiers bleus Nr. 13 (Troyes, 2000).

    Zwei CDs wurden vom DAAD und der Edition RZ in Berlin (2010) veröffentlicht, sowie vom GMEM in Marseille und dem französischen Label METAMKINE (2002).

    Werkverzeichnis

    „Anania Iniji“ (12/2000), für Sopran, Klavier, Perkussion, Elektronik, Text von Henri Michaux, UA 2001 Paris.


    „Le livre des trous“ (06/2001), für Klavier Solo, UA 2003 Heilbronn.


    „Holes and bones“ (02/2002), erster Teil von „Order of release, border of relish“, für Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello, UA 2002, Straßburg.


    „… who holds the strings …“ (01/2003), zweiter Teil von „Order of release, border of relish“, für Streichquartett, UA 2004 Rouen.


    „Repeats, defeats“ (05/2003), dritter Teil von „Order of release, border of relish“, für Oboe, Klarinette, Violine und Violoncello, UA 2003 Biarritz.


    „Via rupta“ (04/2005), dritter Teil von „Psyché-Cité/ Transversales“, für Flöte, Klarinette, Posaune, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik, UA 2005 Marseille.


    „Al Aknawakht“ (06/2005), für Perkussion Solo, UA 2007 Hong Kong.


    „Fluctuatio (in)animi“ (10/2006), erster Teil von „Psyché-Cité/ Transversales“, für Flöte, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik, UA 2006 Berlin.


    „Bowling bowls“ (03/2007), für Oboe, C-Trompete, Viola, Kontrabass und fünfzig Kinder, UA 2007 Lyon.


    „Ipso facto“ (09/2007), zweiter Teil von „Pyché-Cité/ Transversales“, für Elektronik Solo, UA 2007 Berlin.


    „Kinê-Diffr(a)ct“ (03/2008), für verstärkte Flöte, Saxophon, Gitarre, präpariertes Klavier, Perkussion, Violine und Viola, UA 2008 Bordeaux.


    „Doppelklänger“ (06/2008), für präpariertes und verstärktes Klavier, UA 2008 Berlin.


    „Mutatis mutandis“ (08/2008), für zwölf verstärkte Streicher, UA 2008 Hamburg.


    „Shel(l)ter – später … ( ) … Winter“ (03/2009), erster Teil von „Shel(l)ter“, für Klarinette, Fagott, Violoncello, Perkussion und Elektronik, UA 2009 Marseille.


    „Shel(l)ter – unter … ( ) … Gitter“ (09/2009), zweiter Teil von „Shel(l)ter“, für Klarinette, Fagott, Violoncello, Perkussion und Elektronik, UA Berlin 2010.


    „Gitter für Gitarre“ (11/2009), für verstärkte Gitarre, UA 2009 Paris.


    „Shel(l)ter – seither … ( ) … Splitter“ (12/2010), „Shel(l)ter - hinter … ( ) …Eiter“ (12/2010), Stück in zwei Teilen – dritter und vierter Teil von „Shel(l)ter“, für elf verstärkte Instrumente, UA Berlin 2010.


    „X/Y“ (07/2011), für verstärkte Stimmen mit Resonatoren und perkussiven Zusatzinstrumenten, UA Donaueschingen 2011.

    „Kinêm(a)bstract“ (12/2011), für verstärkte Flöte, Saxophon, präpariertes Klavier und Perkussion, UA 2012 Bordeaux.


    „Later jester“ (04/2012), für Kontrabass-Klarinette und Elektronik, UA 2012 Paris.

    Repertoire

    Der Beitrag beruht auf einem Interview der Autorin mit Clara Maïda vom Mai 2012 (unveröffentlicht).


    Artikel in Zeitschriften:


    Maïda, Clara. „Instants- Passages”. (Kolloquium in Cerisy-la-Salle, „Henri Michaux est-il seul?“). In: Cahiers bleus. Nr. 13. 09/1999.


    Maïda, Clara. „...ça écrit ça écrit ça écrit ça...”. („Musik und Unbewusstes“). In: Filigranes. Nr. 6. 09/2007. (Musik-Ästhetik-Wissenschaft-Gesellschaft).


    Maïda, Clara. „Worstsaid Ho, worstheard Ho“. In: Positionen. Texte zur aktuellen Musik. Nr. 85. 11/2010.


    Maïda, Clara. „Für eine Nanomusik“. In: Klangzeitort. 03/2011.



    Rundfunkbeiträge und Broschüren:


    Maïda, Clara im Interview mit Jean-Luc Menet, Paris. Broschüre des Ensemble Alternance. 06/2007.


    Maïda, Clara im Interview mit der Musikwissenschaftlerin Christine Anderson. „Berlin für ein Jahr“. Deutschlandradio Kultur. Berlin. 10/2007.


    Maïda, Clara im Interview mit der Musikwissenschaftlerin Bettina Brand. „Musik unserer Zeit. Clara Maïda“. Schweizer Radio DRS 2. Basel. 10/2007.


    Maïda, Clara. Broadcasting. „Clara Maïda präsentiert ihre Musik“. Radio Grenouille. Marseille. 05/2009.


    Maïda, Clara. Präsentation Maïdas ihres Projekts „Shel(l)ter für Ensemble und Elektronik“. Klang Kunst Galerie Mario Mazzoli. Berlin. 07/2009.


    Maïda, Clara im Interview mit der Musikwissenschaftlerin und Musikpublizistin Susanne Laurentius, als Teil einer Rundfunksendung über den DAAD. Hessischer Rundfunk. Frankfurt. 09/2009.


    Maïda, Clara im Interview mit der Musikjournalistin Isabel Herzfeld. Deutschlandfunk. 11/2010.



    Diskografie:


    Maïda, Clara. „Anania Iniji“. Marseille: GMEM und Label Metamkine, 2000.


    Maïda, Clara. „In corpore vili“. Berlin: DAAD und Edition RZ, 2010.

    Quellen

    Der Beitrag beruht auf einem Interview der Autorin mit Clara Maïda vom Mai 2012 (unveröffentlicht).


    Artikel in Zeitschriften:


    Maïda, Clara. „Instants- Passages”. (Kolloquium in Cerisy-la-Salle, „Henri Michaux est-il seul?“). In: Cahiers bleus. Nr. 13. 09/1999.


    Maïda, Clara. „...ça écrit ça écrit ça écrit ça...”. („Musik und Unbewusstes“). In: Filigranes. Nr. 6. 09/2007. (Musik-Ästhetik-Wissenschaft-Gesellschaft).


    Maïda, Clara. „Worstsaid Ho, worstheard Ho“. In: Positionen. Texte zur aktuellen Musik. Nr. 85. 11/2010.


    Maïda, Clara. „Für eine Nanomusik“. In: Klangzeitort. 03/2011.



    Rundfunkbeiträge und Broschüren:


    Maïda, Clara im Interview mit Jean-Luc Menet, Paris. Broschüre des Ensemble Alternance. 06/2007.


    Maïda, Clara im Interview mit der Musikwissenschaftlerin Christine Anderson. „Berlin für ein Jahr“. Deutschlandradio Kultur. Berlin. 10/2007.


    Maïda, Clara im Interview mit der Musikwissenschaftlerin Bettina Brand. „Musik unserer Zeit. Clara Maïda“. Schweizer Radio DRS 2. Basel. 10/2007.


    Maïda, Clara. Broadcasting. „Clara Maïda präsentiert ihre Musik“. Radio Grenouille. Marseille. 05/2009.


    Maïda, Clara. Präsentation Maïdas ihres Projekts „Shel(l)ter für Ensemble und Elektronik“. Klang Kunst Galerie Mario Mazzoli. Berlin. 07/2009.


    Maïda, Clara im Interview mit der Musikwissenschaftlerin und Musikpublizistin Susanne Laurentius, als Teil einer Rundfunksendung über den DAAD. Hessischer Rundfunk. Frankfurt. 09/2009.


    Maïda, Clara im Interview mit der Musikjournalistin Isabel Herzfeld. Deutschlandfunk. 11/2010.



    Diskografie:


    Maïda, Clara. „Anania Iniji“. Marseille: GMEM und Label Metamkine, 2000.


    Maïda, Clara. „In corpore vili“. Berlin: DAAD und Edition RZ, 2010.



    Links


    http://www.claramaida.com

    Forschung

    Einige musikjournalistische Beiträge haben sich bisher mit Clara Maïdas Werken befasst, u.a. im Radio und in Zeitschriften. Ausführliche Darstellungen stehen noch aus.

    Forschungsbedarf

    Die genaue Analyse der Werke ist ein lohnenswertes Projekt, wobei es notwendig erscheint, sich auf die Bezüge zur Psychologie (und Psychoanalyse) und Naturwissenschaft einzulassen.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 61838090
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 141046341
    Library of Congress (LCCN): no2004075821

    Autor/innen

    Felix Emter


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 07.08.2012
    Zuletzt bearbeitet am 21.06.2017


    Empfohlene Zitierweise

    Felix Emter, Artikel „Clara Maїda“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 21.6.2017
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Clara_Maїda