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    von Carolin Stahrenberg
    Namen:
    Claire Waldoff
    Geburtsname: Clara Wortmann
    Lebensdaten:
    geb. in Gelsenkirchen, Deutschland
    gest. in Bad Reichenhall, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Schauspielerin, Kabarettistin, Chanson-Sängerin, Operetten- und Revue-Darstellerin, „Volkssängerin“
    Charakterisierender Satz:

    „Ich bin und bleibe halt eine Volkssängerin. Das ist meine Mission, und die nehme ich durchaus ernst. Sehen Sie: Wenn ich mich heute in großer Aufmachung auf die Bühne stellte und feingedrechselte Chansons sänge, dann würden, zumal jetzt während des Krieges, vielleicht viele Leute sagen: „Die hat gut singen! Aber das Leben sieht anders aus!“ Ich will aber gerade vom Leben singen, vom Volke und für das Volk, von der Zeit und ihren Nöten.“ (Breslauer Zeitung, 1943. In: Waldoff, Claire. Weeste noch…! Aus meinen Erinnerungen. Düsseldorf: Progress 1953, S. 107)


    Profil

    Claire Waldoff war eine der bekanntesten deutschen Sängerinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, obwohl sie keine professionell ausgebildete Musikerin war. Sie studierte nie an einem Konservatorium oder einer Musikhochschule. Anfang des Jahrhunderts entwickelte sie im Kabarett einen neuartigen Auftritts- und Vortragsstil, der nur bedingt an französische Vorbilder anknüpfte und der in Gegensatz zu den zu dieser Zeit vorherrschenden Gesangsnummern der Soubretten stand. Ihr Repertoire und ihre Technik erinnern eher an den Typus des „Volkssängers“. Claire Waldoff schaffte in den 1920er-Jahren den Sprung von den kleinen Bühnen wie dem „Linden-Cabaret“ in die großen Revuen und Shows im „Wintergarten“ oder der „Scala“. Jetzt identifizierten sich vor allem die „kleinen Leute“ mit „ihrer“ Claire, die nie ihre Wurzeln im Bergarbeitermilieu Gelsenkirchens vergaß. Waldoff war in vielerlei Hinsicht ein Vorbild für Frauen ihrer Generation: Sie war eine der ersten, die Fahrrad fuhr, Gymnasialkurse besuchte, ein Auto besaß (und es auch selbst steuerte) und die in Männerkleidung auftrat. Nicht zuletzt dadurch geriet sie in Konflikt mit dem Nazi-Regime und musste sich mehr und mehr ins Privatleben zurückziehen. Ein Comeback gelang ihr nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr.

    Orte und Länder

    „Berlin, Berlin, dich muß ich ewig lieben, Berlin, Berlin, du bist mein schönster Reim.“ („Alles kommt im Leben einmal wieder“, T.: A. Hayduck, M.: C. Waldoff)

    Claire Waldoffs Name steht so eng in Zusammenhang mit der Stadt Berlin wie vielleicht sonst nur noch der ihres Bekannten und Freundes Heinrich Zille. Kurt Tucholsky machte sie sogar zur Personifikation der Hauptstadt, indem er sie mit der „Berolina“ gleichsetzte. Doch Claire Waldoff war keineswegs die „urberliner Pflanze“ für die man sie halten könnte, wenn man ihre in bestem Berlinerisch vorgetragenen Lieder hört. Die aus Gelsenkirchen im Ruhrgebiet stammende Clara Wortmann erarbeitete sich den Weg auf die großen Bühnen zunächst über Schauspielengagements in Bad Pyrmont und Kattowitz (heute Katowice/Polen). Nachdem sie in Berlin bekannt geworden war, trat sie auch im „Empire-Varieté“ in London auf (1911) und unternahm zahlreiche Gastspielreisen durch Deutschland, 1916 war sie kurze Zeit in Königsberg engagiert (heute Kaliningrad/Russland). Mit der Machtergreifung der Nazis wurden ihre Auftrittsmöglichkeiten in Berlin zunehmend geringer. Claire Waldoff übersiedelte nach Bayerisch-Gmain, einem Ort an der österreichischen Grenze in der Nähe von Bad Reichenhall, unternahm jedoch weiterhin Gastspielreisen. Nach Kriegsende folgten noch vereinzelte Auftritte im süddeutschen Raum (u.a. Bad Reichenhall, Regensburg, Stuttgart, Karlsruhe) sowie in Hamburg (1949) und Berlin (1950), doch wie so viele andere Künstler konnte auch Claire Waldoff nach dem Krieg nicht an die alten Erfolge anknüpfen.

    Biografie

    Claire Waldoff wird am 21.10.1884 als Clara Wortmann in Gelsenkirchen geboren. Ihr Vater ist ein ehemaliger Bergarbeiter, der sich mit einer Gastwirtschaft selbständig gemacht hat. Als sich die Gelegenheit zur Übernahme einer größeren Schankwirtschaft mit Varieté bietet, zieht die Familie nach Oberhausen. Dort besucht Clara die Höhere Töchterschule. Sie gilt als besonders intelligent und ehrgeizig und bekommt die Gelegenheit, an den ersten gymnasialen Kursen für Mädchen teilzunehmen. Zu diesem Zweck zieht sie nach Hannover, wo sie bei Bekannten wohnen kann. Nach ihren ersten Kontakten mit der Welt der Bühne im elterlichen Varieté lernt sie nun Schauspiel und Oper kennen. Sie entscheidet sich gegen eine zunächst angestrebte Laufbahn als Ärztin und geht stattdessen zum Theater. Erste Rollen spielt sie, nun unter dem Künstlernamen Claire Waldoff, beim Sommertheater in Bad Pyrmont und in Kattowitz. Als sie schließlich mit einer umherreisenden Theatergruppe durch Oberschlesien zieht, entscheidet sie sich, nach Berlin zu gehen, da nur dort eine große Karriere möglich erscheint. Sie erhält ein erstes Engagement am Figaro-Theater bei Olga Wohlbrück. Außerdem knüpft sie Kontakte zu Künstlerkreisen im Café des Westens.

    Der Durchbruch gelingt Claire Waldoff schließlich im Kabarett „Roland von Berlin“, das nach der Trennung von Rudolf Nelson neue Künstler sucht. Die geplante Nummer von Claire Waldoff wird von der Zensur wegen ihres Kostüms gestrichen: nach elf Uhr sind Auftritte von Damen in Herrenanzügen untersagt. Der neue musikalische Leiter Walter Kollo komponiert ihr daraufhin drei Lieder, die am Premierenabend herausragenden Erfolg haben – Claire Waldoff ist nun „Der Stern von Berlin“. In den folgenden Jahren tritt sie zunächst in verschiedenen Kabaretts, z.B. dem „Chat Noir“ und dem „Linden-Cabaret“ auf, dann auch in Revuen und Operetten. Als gegen Ende des Ersten Weltkrieges die Kabarettbühnen und Theater in Berlin schließen müssen, geht Waldoff auf Gastspielreise durch Deutschland. Zwischen den Weltkriegen feiert Claire Waldoff ihre größten Erfolge, sie tritt in der Scala und im Wintergarten auf und ist einer der Stars der großen Ausstattungsrevuen des Tänzers und Choreographen Erik Charell. In diesen „Schauveranstaltungen großen Stils“ (Heinz Greul: Bretter, die die Zeit bedeuten. Die Kulturgeschichte des Kabaretts. Köln 1967, S. 250) verkörpert sie den volkstümlichen Gegenpol zu den in aufwändigen Kostümen und prunkvollen Dekorationen auftretenden „Girls“. Claire Waldoff nimmt zahlreiche Schallplatten auf, später folgen Rundfunksendungen. Während der Weltwirtschaftskrise engagiert sie sich mit anderen Künstlern für die „Rote Hilfe“, wodurch sie in Konflikt mit den Nazis gerät. Ihre selbstbewussten Auftritte in Männerkleidung sind bei den neuen Machthabern nicht gern gesehen, zusätzlich ist Claire Waldoff durch ihre langjährige Beziehung zu einer Frau, Olly von Roeder, gefährdet. So verlegt sie ihren Wohnsitz 1939 nach Bayerisch-Gmain in der Nähe von Bad Reichenhall, tritt aber weiterhin auf, auch in Berlin. Doch mit dem fortschreitenden Krieg werden auch Waldoffs Auftritts- und Verdienstmöglichkeiten geringer. Nach Kriegsende, nun über Sechzig, kann sie nicht an ihre früheren Erfolge anknüpfen. Sie gerät immer mehr in finanzielle Not, so dass sie schließlich auf die Hilfe von Freunden und Bekannten angewiesen ist. 1957 stirbt Claire Waldoff nach mehreren Schlaganfällen in Bad Reichenhall.

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    „Ach Jott, wat sind die Männer dumm!“ (T.: Rideamus/H. Haller, M.: Walter Kollo)

    Am 21. Oktober 1884 wird Clara als 11. Kind der Eltern Clementine Wortmann, geb. Hiltrop und Wilhelm Wortmann, einem Gastwirt, in Gelsenkirchen in der Mühlenstr. 8 geboren. So ist es zumindest im Standesamtsregister Gelsenkirchen verzeichnet (Maegie Koreen: Immer feste druff. Das freche Leben der Kabarettkönigin Claire Waldoff. Düsseldorf 1997, S. 11f). Auffällig war anscheinend schon bei Claras Geburt, dass das Mädchen als Einzige in der Familie feuerrote Haare hatte – wie ein junger Mann, dessen Familie ebenfalls eine Gastwirtschaft, nur ca. 500 Meter entfernt von den Wortmanns betrieb: Friedrich Ködding. Er war gebildet, jüngster Sohn des Hauses, noch Junggeselle. Dass Clara das Ergebnis eines Verhältnisses, ausgerechnet mit dem Sohn der „Konkurrenz“ sein könnte, behagte wohl weder Wilhelm Wortmann noch der Familie Ködding. Die Familien entschlossen sich, einen Vertrag beim Rechtsanwalt aufzusetzen und Clara wurde zu einem legitimen Kind Wilhelm Wortmanns (Koreen, S. 11. Die Informationen basieren auf mündlichen Quellen). Claire Waldoff schreibt in ihren „Erinnerungen“: „Also schon meine Geburt stand unter dem Zeichen einer Katastrophe“ (Claire Waldoff: Weeste noch…! Aus meinen Erinnerungen. Düsseldorf 1953, S. 13).

    Die Unähnlichkeit zu ihrem „Vater“ und den Geschwistern wurde mit zunehmendem Alter immer deutlicher. Clara sah nicht nur anders aus, auch ihre Intelligenz und ihr Charakter unterschieden sich deutlich von dem der Geschwister. So besuchte sie nicht wie die anderen die Volksschule, sondern die höhere Töchterschule.. Als sich Wilhelm Wortmann die Gelegenheit bot, eine größere Gastwirtschaft mit Singspielbetrieb und Varieté zu übernehmen, zog die Familie nach Oberhausen. Clara konnte die Artisten von der Seitenbühne aus beobachten, lernte Klavierspielen und besuchte als einziges der Wortmann-Kinder nicht die Volks-, sondern die höhere Schule: „Die Geschwister, Jungens und Mädels, waren nicht fürs Weiterkommen und gingen ihre eigenen Wege. Sie hatten nicht den Drang hinaus in die Welt. Ich aber wollte raus aus dem Haus, wollte in die Welt, wollte in die Großstadt (…).“ (Waldoff: „Weeste noch…!“, S. 14)


    „Was die Männer können, können wir schon lange und vielleicht ‘ne ganze Ecke mehr!“ („Raus mit den Männern aus dem Reichstag!“, T. und M.: F. Hollaender)

    Im Jahr 1896 heiratete Friedrich Ködding die Tochter eines Gastwirtes (und stieg damit in dessen Betrieb ein). In diesem Jahr soll auch Clara das Ruhrgebiet mit dem Ziel Hannover verlassen haben (laut Bemmann, Koreen). Das Ehepaar Schmitz, bei dem Clara in Hannover wohnte, war allerdings erst ab 1898 in Hannover gemeldet (Auskunft des Stadtarchivs Hannover), die gymnasialen Kurse für Mädchen, die Clara besucht haben soll, begannen sogar erst 1899. (Ohne Autor: „Städtische Gymnasialkurse für Mädchen 1899-1909“. Hannover 1910). Vielleicht wohnte Clara also zwei Jahre bei einer anderen Familie, vielleicht kam sie aber auch erst 1898 mit der Familie Schmitz nach Hannover. Die Hannover’schen Mädchengymnasialkurse entstanden nach dem Vorbild Helene Langes. Die Pädagogin und Frauenrechtlerin hatte 1893 in Berlin die ersten Gymnasialkurse für Frauen eingerichtet. Dort lernten Mädchen denselben Unterrichtsstoff wie Jungen: Mathematik, Naturwissenschaften, Griechisch, Latein und moderne Fremdsprachen. Das Abitur mussten die Schülerinnen dann allerdings noch extern ablegen. In Hannover sind erste Abiturientinnen der gymnasialen Kurse für Mädchen ab 1904 verzeichnet.

    Mit angeblich gerade erst 12 Jahren (oder eher doch mit 14…?) war Clara Wortmann in den Hannover’schen Kursen die jüngste Schülerin. Sie lernte ausdauernd, um Ärztin zu werden - eine Berufslaufbahn, die Frauen nach dem Abitur zu dieser Zeit relativ häufig wählten. Neben ihrem Unterricht lernte die Schülerin in Hannover das Theater kennen. Im Café Kröpcke neben der Oper traf man Künstlerinnen und Künstler und Clara Wortmann fühlte sich mehr und mehr zu dieser Welt hingezogen: „Hannover, die erste Großstadt meines Lebens, machte einen mächtigen Eindruck auf mich und das Café Kröpke (sic!) schien mir der Mittelpunkt der Welt. Da erlebte ich zum ersten Male im Leben die Welt der Bühne, Schauspiel und Oper.“ (Waldoff: Weeste noch…!“, S. 14). Claras Wunsch, Ärztin zu werden, wurde u.a. durch die Scheidung der Eltern und die daraus folgende Unsicherheit zunichte gemacht. Doch vielleicht war das Scheitern dieser Ehe auch nur eine zusätzliche Bestärkung eines schon zuvor gefassten Entschlusses: zum Theater zu gehen. Clara legte sich nun einen Künstlernamen zu: Aus Clara Wortmann wurde Claire Waldoff. Es sollte allerdings noch einige Zeit dauern, bis sie zu „der Waldoff“ wurde.

    Ihre bisher konsequente Ausbildung endete: sie absolvierte nun keine Schauspielschule mehr, sondern organisierte sich über Kontakte direkt eine kleine Rolle am Sommertheater von Bad Pyrmont (1903). Hier lernte sie „das Geschäft“ der Schauspielerei direkt aus der Praxis und fand offenbar Gefallen daran: „Ich sah damals aus wie ein fröhliches, verschmitztes, listiges Eichhörnchen, immer vergnügt und selig, der Kunst angehören zu dürfen (…)“ (Waldoff: „Weeste noch…!“, S. 18).

    Nach dem Ende der Sommersaison in Bad Pyrmont verdiente Claire Waldoff zunächst mit verschiedenen „Gelegenheitsarbeiten“ ihren Lebensunterhalt. So arbeitete sie kurz als Hoteldame in Kappeln an der Schlei, dann fand sie ein Engagement in Kattowitz in Oberschlesien, wo sie verschiedenste Rollen spielte und auch ihre ersten Kritiken erhielt. Ab 1906 musste sich Waldoff einer reisenden Schauspieltruppe anschließen. Von dem kärglichen Lohn konnte sie kaum leben. So entschied sie sich, Oberschlesien zu verlassen und nach Berlin zu gehen.


    „Nach meine Beene is janz Berlin verrückt“ (T.: F.W. Hardt, M.: Walter Kollo)

    Berlin ist zu dieser Zeit mehr denn je die Stadt in Deutschland, in der man Karriere machen kann. Wer etwas werden wollte, musste früher oder später nach Berlin. Tatsächlich findet Claire Waldoff ein erstes Engagement am Figaro-Theater bei Olga Wohlbrück. Dazu verhilft ihr eine ehemalige Schulkameradin aus Hannover, Anni Vara, die inzwischen ebenfalls Schauspielerin ist (Waldoff: „Weeste noch…!“, S. 26). Claire knüpft auch erste Kontakte zu Künstlerkreisen, z.B. im Café des Westens, auch genannt „Café Größenwahn“. Hier hört sie das erste Mal von einer Chance beim Kabarett. Die Direktoren des erfolgreichen „Roland von Berlin“, Rudolf Nelson und Paul Schneider-Duncker, hatten sich zerstritten, Nelson eröffnete daraufhin sein eigenes mondänes Cabaret, das “Chat Noir“, und entzog Schneider-Duncker einen Großteil der Künstler. So wurden neue Musiker und Schauspieler gesucht. Claire Waldoff wollte im ersten Programm literarische Monologe von Paul Scheerbart rezitieren, als Kostüm hatte sie sich dazu einen Eton-Boy-Anzug schneidern lassen. Doch die Zensur untersagte den Auftritt: nach elf Uhr waren Auftritte von Damen in Herrenanzügen verboten (Waldoff: „Weeste noch…!“, S. 37). Der neue musikalische Leiter Walter Kollo komponierte Claire Waldoff daraufhin drei Lieder, die am Premierenabend herausragenden Erfolg haben, vor allem „Mein geliebtes Schmackeduzchen“, das ihr erster großer Erfolg wird – Claire Waldoff ist nun „Der Stern von Berlin“. Schneider-Duncker setzt sie werbewirksam in Szene. Rudolf Nelson engagiert sie im folgenden Jahr bei doppeltem Gehalt für sein „Chat Noir“, später tritt Waldoff vor allem im „Linden-Cabaret“ auf. Viele Lieder komponiert zu dieser Zeit Walter Kollo für sie, ihr volksnahes Repertoire entsteht mit Schlagern wie „Wenn der Bräut’gam mit der Braut“ (T.: F.W. Hardt, M.: Walter Kollo) oder „Hermann heeßt er“ (T. und M.: L. Mendelssohn). Erste Schallplatten erscheinen. Waldoff schafft 1911 den Sprung auf die große Bühne des „Wintergarten“-Varietés, des berühmtesten Hauses von Berlin, und tritt mit Erfolg zwei Monate im Londoner „Empire“-Varieté auf. Ein Kritiker der Zeitung „The Month“ dichtet: „The heart and soul off all we dare – That’s Claire!“ (Waldoff: “Weeste noch…!”, S. 102). 1914 steht Europa vor einer großen Krise, die im Ersten Weltkrieg mündet. Claire Waldoff tritt im „Metropol“-Theater u.a. mit Fritzi Massary in der patriotischen Revue „Woran wir denken. Sieben Bilder aus großer Zeit“ auf. Die Revue läuft bis das Theater kriegsbedingt im Mai 1915 schließen muss. Waldoff, inzwischen 30 Jahre alt, spielt nun im Revueschwank „Immer feste druff“ von Walter Kollo und Willy Wolf im Theater am Nollendorfplatz. Kriegskritische Töne sind verboten, doch auch die patriotischen Stücke sind bald nicht mehr so gefragt wie noch zu Beginn des Krieges. Die Theater setzen auf Ablenkung: Am Nollendorfplatz wird die Operette „Drei alte Schachteln“, wiederum von Walter Kollo, gespielt (1917). Trotz des Krieges verdient Claire Waldoff in diesen Jahren gut. 1918 geht sie auf Gastspielreise durch ganz Deutschland und nimmt so die Revolution und die Unruhen in Berlin nur aus der Ferne wahr.


    „Raus mit den Männern aus dem Reichstag“ (T. und M.: F. Hollaender)

    Die Zeit zwischen den Weltkriegen wird für Claire Waldoff zur erfolgreichsten, was nicht zuletzt mit der florierenden Grammophonindustrie zusammenhängt. Waldoff ist eine der beliebtesten deutschen Schallplattenkünstlerinnen. Ihre Lieder gefallen dem Publikum auch ohne den optischen Eindruck ihrer Auftritte. Mit ihrem Image als „Berliner Original“ hebt sie sich sowohl von den mondänen als auch von den politischen Chanteusen der Weimarer Republik ab. Sie erobert sich zunehmend größere Bühnen, auch durch die großen Ausstattungsrevuen. Gleich in einer der ersten, Charells „An alle“ (1924), erhält sie eine Rolle und bildet mit ihrem volksnahen Image einen Gegenpol zu den Massenauftritten der „Girls“ in extravaganten Kostümen und Bühnenbildern. Trotz dieser publikumswirksamen Großveranstaltungen bleibt sie aber auch immer dem „Linden-Cabaret“ treu. Im Zuge der Revuen schreiben jetzt auch zeitkritische Autoren wie Tucholsky und Friedrich Hollaender für sie. So singt sie z.B. in der Revue „Von Mund zu Mund“ (1926) das Chanson „Raus mit den Männern aus dem Reichstag“. Claire Waldoff tritt in der Scala und im Wintergarten auf, mehr und mehr steht sie auch in Operetten auf der Bühne. Während der Wirtschaftskrise singt sie bei Benefizveranstaltungen der „Roten Hilfe“, was später zu einer Vorladung und einem zeitweiligen Auftrittsverbot durch die Nationalsozialisten führt. Dass eines ihrer bekanntesten Lieder, „Hermann heeßt er“ (Mendelssohn), von den Berlinern zu einem Spottlied auf Hermann Göring umgedichtet wird, verschärft die Lage noch zusätzlich. Nach ihrem Beitritt zur „Reichskulturkammer“ 1933 darf Claire Waldoff dann aber wieder öffentlich auftreten, ihr Repertoire besteht aus den volksnahen Erfolgen der letzten Jahrzehnte. Doch durch ihre jahrelangen Auftritte in Männerkleidung und ihre Beziehung zu Olly von Roeder ist Claire Waldoff gefährdet. Die Nationalsozialisten stellen lesbische Beziehungen unter Strafe, so dass sie schließlich ihren Wohnsitz nach Bayerisch-Gmain in der Nähe von Österreich verlegt. Sie tritt auch weiterhin in Berlin auf, vor allem im Wintergarten und im „Kabarett der Komiker“, weicht aber zunehmend auf die Bühnen anderer deutscher Städte aus. Je länger der Krieg andauert, desto schwieriger werden die Verdienstmöglichkeiten für Claire Waldoff. Sie verarmt zunehmend und ist gegen Ende ihres Lebens auf finanzielle Hilfe von Freunden und Bekannten angewiesen. An ihre früheren Erfolge kann sie nach dem Krieg, nun über sechzig Jahre alt, nicht mehr anknüpfen. Bei einem Auftritt in Berlin bleiben viele Plätze unbesetzt, da gleichzeitig eine große Filmpremiere stattfindet. Sie schreibt ihre Memoiren, die 1953 erscheinen und stirbt schließlich, nach mehreren Schlaganfällen, 1957 in Bad Reichenhall. Claire Waldoff wird ihrem Wunsch gemäß in Stuttgart auf dem Pragfriedhof im Familiengrab der von Roeders beigesetzt.

    Würdigung

    Claire Waldoffs Verdienste liegen vor allem im Bereich der Vortragskunst bzw. der Interpretation. Da sie keine ausgebildete Musikerin war, komponierte sie nicht, nur einige wenige Lieder verfasste sie selbst. Stattdessen wählte sie aus den Angeboten von Autoren oder Komponisten wie Walter und Willi Kollo, Kurt Tucholsky, Claus Clauberg oder Ludwig Mendelssohn die für ihr Repertoire passenden Texte und Lieder aus. Daraus schuf sie dann ihren eigenen Bühnentypus, in dem sie Elemente des Vortrags- und Gesangstils von Diseuse, Volkssängerin, Operetten-Darstellerin und Chanson-Sängerin miteinander verschmolz. Mit ihrer (vermutlich auch durch das exzessive Rauchen geprägten) charakteristischen Stimme vermochte sie den Menschen, vor allem auch den Frauen, aus der einfachen Berliner Bevölkerung eine Stimme zu geben. Meist stellte sie auf der Bühne Berliner „Typen“ dar, robust und im Leben stehend, die mit Alltagssorgen (und gelegentlich auch mit der Obrigkeit) zu kämpfen haben. Ihre Lieder umfassen thematisch eine Bandbreite vom originalen Volkslied bis zu politisch angehauchten Chansons Tucholskys und Hollaenders. Als intelligente und gebildete Frau stand sie in regem Austausch mit diversen Künstlerinnen und Künstlern des öffentlichen Lebens, wobei sie junge, noch unbekannte Künstler oft förderte (so z.B. Marlene Dietrich oder Willi Kollo).

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    „Jene steht da, mit hängenden Armen (das hat sie gelernt), mit stillvergnügtem Gesicht (das hat sie auch gelernt), und singt (das hat sie nicht gelernt). Ihre Technik ist unmöglich und unübertragbar, es ist ähnlich wie beim Girardi: Hunderte machen das nach, und man kann vielleicht sagen, daß so ein neuer Stil entstanden ist. Aber erreicht wird es von niemand.“ (Tucholsky, Kurt: „Berliner Cabarets“ (1913). In: „Gesammelte Werke, Bd. 1“. Ders.. Frankfurt/M.: Zweitausendeins, 2005, S. 62). Tucholsky fasst treffend die Besonderheit Claire Waldoffs zusammen: ohne Ausbildung wurde sie doch zum Vorbild für zahlreiche Sängerinnen, die ihren Stil kopierten, aber nie wirklich erreichten. Die gezogenen Vokale (Heeeermann heeeßt er!), die ratternden Konsonanten – der zu dieser Zeit im Kabarett völlig neuartige Vortragsstil hatte nichts gemein mit den mondänen, eleganten Chansons französischer Prägung, die von Soubretten in eleganten Kleidern vorgetragen wurden. Provokant auch das zum Vortragsstil passende (bzw. gerade unpassende) erste Kostüm der Waldoff: ein Etonboy-Anzug. Durch ihre Auftritte in Männerkleidung und ihren selbstbewussten, emanzipierten Lebensstil wurde sie zum Vorbild für viele Frauen auch jenseits der Bühne. Ihr Mut, z.B. ein Auto zu lenken und damit mit Höchstgeschwindigkeit über die Avus zu brausen, und ihre Aufgeschlossenheit, wenn sie mit Zille die Armenviertel und Hinterhöfe Berlins besuchte, machten sie zu einem Liebling der Berliner. So erinnerte sie nicht nur durch ihr Repertoire und ihre Technik, sondern auch durch ihr Verhalten an den Typus des „Volkssängers“, der vor allem im süddeutschen Raum und in Österreich verbreitet war (über 800 hauptamtliche Volkssänger waren beispielsweise noch 1905 in München gemeldet). Durch die geschickte Auswahl ihres Repertoires entwickelte sie einen im Kabarett ganz neuen und einzigartigen Stil. Sie sang nicht „schön“, aber ausdrucksstark, und praktizierte weniger als andere Sängerinnen des Kabaretts das „gegen die Melodie sprechen“, das Yvette Guilbert als eine charakteristische Gestaltungsweise der Chanson-Sängerin bezeichnet. Ihre Lieder umfassen thematisch eine Bandbreite von sog. Küchenliedern („Sabinchen war ein Frauenzimmer“, „Fritze Bollmann“) über sozialkritische Balladen Frank Wedekinds („Brigitte B.“), Kabarett-Chansons („Das Schmackeduzchen“), komisch-unbedarfte Lieder („Mensch, dir hängt ja ’n Zippel raus“) hin zu politisch angehauchten Chansons Tucholskys („Mutterns Hände“) und Hollaenders („Raus mit den Männern aus dem Reichstag“). Meist stellte sie auf der Bühne Berliner „Typen“ dar, allerdings nicht in ihrer Zerbrechlichkeit, wie dies z.B. Blandine Ebinger im „Schall und Rauch“ mit Hollaenders „Liedern eines armen Mädchens“ tat, sondern in ihrer Robustheit. Dieses Profil, das sie in der Vorkriegszeit so beliebt gemacht hatte, führte allerdings nach dem Krieg dazu, dass das Interesse an ihrer Person und ihren Liedern abebbte. Der Publikumsgeschmack orientierte sich nun mehr an Amerika, Claire Waldoff haftete durch ihre Volksnähe und den Berliner Dialekt etwas „Provinzielles“ an. Der Typus des Volkssängers war auf dem großen Markt nicht mehr gefragt.

    Rezeption

    Claire Waldoffs Auftritte wurden in der Presse seit Beginn ihrer Karriere besprochen, die Werbeindustrie in Berlin stellte sie bereits ab 1909 über Litfasssäulen und Plakate dem Berliner Publikum vor. Ihre erste kleinere Deutschland-Tournee unternahm sie mit dem „Chat noir“ und wurde so (und durch die Erzählungen von Berlin-Touristen) auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. International war die Resonanz, trotz ihrer Auftritte in London und Paris, eher gering, ihr Repertoire im Berliner Dialekt eignete sich nicht für eine internationale Karriere (die von Claire Waldoff aber auch nie angestrebt wurde).

    Nach ihrem Tod erschienen in den 1970er-Jahren einzelne Lieder auf LP-Sammelalben in der Reihe „Der goldene Trichter“, die erste allein den Liedern Waldoffs gewidmete Platte kam 1984 auf den Markt. Seit 1990 ist eine große Anzahl der alten Aufnahmen auf CD erschienen. Gelegentlich gibt es in verschiedenen Städten Deutschlands Chanson- oder Theater-Abende, die ganz dem Schaffen Claire Waldoffs gewidmet sind, im Jahr 1986 entstand außerdem in der DDR der Film „Claire Berolina, der sich an das Leben Claire Waldoffs anlehnt, ohne streng biographisch zu sein. Noch zu Lebzeiten Claire Waldoffs widmeten ihr Radiosender an runden Geburtstagen eigene Sendungen. Auch heute sind es vor allem solche „Gedenktage“, an denen Waldoffs Chansons im Radio zu hören sind (z.B. WDR 2 „Stichtag“ und WDR 3 und 5 „Zeitzeichen“, 21.10.04) oder thematisch gebundene Sendungen (z.B. Deutschlandfunk „Die lange Nacht der Kleinkunst in der Weimarer Republik“, 16.6.2001).

    In Berlin und Gelsenkirchen sind drei Straßen nach Claire Waldoff benannt.

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    Claire Waldoff war eine der bekanntesten Berlinerinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Liedern erreichte sie wohl mehr Menschen als ein Großteil der Opernsängerinnen oder der in der „ernsten“ Musik tätigen Komponisten. Wer aber war nun eigentlich ihr Publikum, das „Volk“, für das sie singen wollte? In den Cabarets „Roland von Berlin“ und „Chat noir“, in denen Claire Waldoff ihre Karriere begann, verkehrte eher das gehobene Bürgertum sowie das Militär. Das „Linden-Cabaret“ war zwar bodenständiger, die Arbeiter aber besuchten auch dieses Etablissement wohl eher nicht. Sie blieben in ihren Kneipen, von denen Berlin unzählige zu bieten hatte, oder trafen sich in Biergärten, Ballhäusern oder im Vergnügungszentrum „Hasenheide“. Zwar waren diese Orte Waldoff ebenfalls nicht fremd, doch sie besuchte sie mit ihren Bekannten und Freunden, etwa dem Zeichner Zille. Zu einer wirklichen „Volkssängerin“, wie sie sich gerne sah, wurde sie erst durch ihre Auftritte in Operetten und Revuen. Dennoch kann man vermuten, dass Waldoffs Publikum noch bis in die 1920er Jahre hinein eher aus dem Bürgertum stammte als aus der Arbeiterklasse. Auch das Grammophon war vor dem ersten Weltkrieg noch nicht so verbreitet, dass man zu dieser Zeit von einer regelrechten Massenwirkung ausgehen könnte. Waldoff-Aufnahmen wurden aber offensichtlich stark nachgefragt, was sich an den über 300 Einträgen in der „Discographie der deutschen Kleinkunst“ und den mehrfachen Einspielungen beliebter Lieder ablesen lässt.

    Auftrittsorte wie der „Wintergarten“, die „Scala“ und das „Kabarett der Komiker“ (KadeKo), wo Waldoff in der Zeit zwischen den Kriegen oft auftrat, boten Platz für viele Menschen und wurden auch von Touristen häufig besucht (Berlins Tourismusbranche war schon äußerst professionell organisiert, ein Werbeslogan lautete: „Jeder einmal in Berlin“). Das Radio verstärkte Waldoffs Massenwirkung, so dass man davon ausgehen kann, dass sie nun wirklich einen großen Teil der deutschen Bevölkerung quer durch alle Schichten erreichte. Ende der 20er Jahre konnte man Waldoffs Stimme schon in jedem fünften deutschen Haushalt hören.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ das Interesse an Waldoffs Person und ihren Liedern nach, beim ersten Auftritt nach dem Krieg in Berlin (ihrem „Milljöh“) blieben viele Plätze unbesetzt. Claire Waldoff wurde von der Öffentlichkeit aber nicht vollkommen vergessen, zu ihren Lebzeiten und danach erschienen Artikel und Radiosendungen zu ihren runden Geburtstagen. Neuerscheinungen ihrer Lieder auf LP gibt es jedoch erst ab den 1970er-Jahren (s. Discographie). In Berlin und Gelsenkirchen sind drei Straßen nach Claire Waldoff benannt, Sängerinnen gestalten gelegentlich Chanson-Abende oder Theaterproduktionen mit ihren Liedern.

    Werkverzeichnis

    Alles kommt im Leben einmal wieder (M.: Claire Waldoff, T.: Alfons Hayduck)

    Da kann kein Kaiser und kein König was machen (Musik nach dem Motiv eines alten Soldatenliedes, T.: Claire Waldoff)

    Das moderne Mädel (M.: Claire Waldoff, T.: Erich Kersten).

    Det scheenste sind die Beenekens! (M.: Walter Kollo, T.: Claire Waldoff).

    Die Chance der Rennbahn (M.: Claire Waldoff, T.: Kurt Steinfeld).

    Heinrich heeßt er (nach der Melodie „Hermann heeßt er“, T.: Claire Waldoff)

    Wer schmeißt denn da mit Lehm (Claire Waldoff)

    Vier Stationen (M.: Erich Einegg, T.: Claire Waldoff)

    Repertoire

    Claire Waldoffs Lieder umfassen thematisch eine Bandbreite vom Volkslied („Sabinchen war ein Frauenzimmer“, „Fritze Bollmann“) über sozialkritische Balladen Frank Wedekinds („Brigitte B.“), Kabarett-Chansons („Das Schmackeduzchen“), komisch-unbedarfte Lieder („Mensch, dir hängt ja ’n Zippel raus“) hin zu politisch angehauchten Chansons Tucholskys („Mutterns Hände“) und Hollaenders („Raus mit den Männern aus dem Reichstag“). Manche Lieder, wie z.B. „Hermann heeßt er“ behielt sie über Jahre im Repertoire, andere wahrscheinlich nur kurzzeitig oder sie wurden sogar nur innerhalb einer bestimmten Revue gesungen.

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    Die chronologische Einordnung der Lieder kann nur bedingt erfolgen, da eine Sängerin bestimmte Lieder oft über Jahre im Repertoire hat. Die Gliederung orientiert sich deshalb vornehmlich an dem Erscheinungsdatum von Schallplatten, das aber auch nicht immer genau bestimmt werden kann. Quellen für das Repertoireverzeichnis sind die Deutsche Nationaldiscographie sowie das von Helga Bemmann mit Hilfe von Programmen, Kritiken und Informationen von Sammlern zusammengestellte Werkverzeichnis (Bemmann, Helga. Wer schmeißt denn da mit Lehm? Das Leben der Claire Waldoff. Frankfurt, Berlin: Ullstein, 1994).


    1909:

    Das Varieté (1909)

    Das Schmackeduzchen (M.: Walter Kollo, T.: Hermann Frey)


    1910:

    Det Scheenste sind die Beenekins (M: Walter Kollo, T.: C. Waldoff).

    Kuno der Weiberfeind (Rudolf Nelson).

    Morgens willste nicht und abends kannste nicht (E. Hartmann).

    Mir hab’n se de Gurke vom Schnitzel weggemopst.


    1911:

    ’ne dufte Stadt ist mein Berlin (M.: Walter Kollo, T.: Hardt).

    Wenn der Bräutigam mit der Braut so mang die Wälder geht (M.: Walter Kollo, T.: Hardt).

    Nach meine Beene is ja janz Berlin verrückt (M.: Walter Kollo, T.: Hardt).

    Was liegt bei Lehmann unterm Apfelbaum (M.: Walter Kollo, T.: A.O. Alberts).

    Knoll der Trommler (Soldatenlied).

    Der kleine Kadett (Soldatenlied).

    Und wieder stand ich Wache (Soldatenlied).

    Knoll, jawoll (Soldatenlied).


    1912:

    Soldatenmarschlied (= Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren (J.F. Rollers).

    Er ist nach mir verrückt (M.: Max Kluck, T.: Ludwig Mendelssohn).

    Er stand beim Train (= Die Tante aus Hamburg).(Heinrich Lautensack)

    Gustav mit’m Simili (M.: O.B. Roeser, T.: Harry Senger).

    Das noble Berlin (M.: Georg Mewes, T.: Harry Senger).

    Na, dann laß es dir mal jut bekommen (M.: Walter Kollo, T.: Hartmann).


    1913:

    Mir ist so trübe (Soldatenlied).

    Klärchen aus dem Gartenhaus (Harry Senger).

    For mir (Köchinnenlied) (Harry Senger).

    Ich gehe meinen Schlendrian (Studentenlied).

    So denkt im Frühling die Berlinerin (Hermann Schultze-Buch).

    Was meinste Mensch, wie man sich täuschen kann (M.: Gutkind, T.: Willy Hagen).

    Es ist nicht gerade angenehm (Jobst Haslinde).

    Kusslehre (Jobst Haslinde).

    Herr Meyer, Herr Meyer, wo bleibt denn bloß mein Reiher (aus der Operette „So bummeln wir“) (Jean Gilbert).

    Die Berliner Pflanze (M.: Otto Erich Lindner, T.: Alexander Tyrkowski).

    Berlin, so siehste aus (Niklas-Kempner).

    Hermann heeßt er (Ludwig Mendelssohn).

    Zippel-Polka (Hermann Schultze-Buch).

    Moritat (Ludwig Mendelssohn).

    Argentinisch (M.: Ehrlich, T.: Alexander Tyrkowski).

    Fern der Heimat (Soldatenlied).

    Das Produkt unserer Zeit (vor 1914)

    Des Treulosen Entschuldigung (vor 1914)


    1914:

    Kann ich dafür? (Jobst Haslinde).

    Burlala (Studentenlied).

    Der Soldate (Marsch-Duett aus der Operette „Immer feste druff“, mit Karl Gessner) (Walter Kollo).

    Auf der Banke, an der Panke (aus der Operette „Immer feste druff“, mit Karl Gessner) (Walter Kollo).

    Soldaten-Romanze (um 1914)


    1915:

    Waldmar-Mieze-Duett (aus der Operette „Woran wir denken“, mit Guido Thielscher) (M.: Jean Gilbert, T.: Walter Turzinsky).

    Mein Justav (aus der Operette „Woran wir denken“) (M.: Jean Gilbert, T.: Walter Turzinsky).

    Da kann kein Kaiser und kein König was machen (Musik nach dem Motiv eines alten Soldatenliedes, T.: Claire Waldoff).

    Es steht ein Storch auf einem Bein


    1916:

    Wozu hat der Soldat eine Braut? (Bromme).

    Maxe von der schweren Artillerie! (Leander).

    Kriegslied eines Tertianers (Ludwig Mendelssohn).

    Dann hat Reserve Ruh (Konrad Scherber).

    Schlesisches Soldatenlied (Willy Prager).

    Jetzt ist’s zu Ende mit der Schiesserei (Hartmann).


    1917/18:

    Die Laubenkolonie (Ludwig Mendelssohn).

    Frau Kulickes’ Ermahnungen an ihre Tochter Hulda (Ernst Petermann).

    Was nützt denn den Mädchen die Liebe (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus).

    Soldatenlied (aus der Operette Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus).

    Na, nun geht es schon wieder so’n bisschen (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus).

    Jott, was sind die Männer dumm (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus).

    Wenn ick mir so in dem Trimoh bekieke (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus)

    In Tegel gibt’s lockere Vögel (Schmidt-Hagen).

    Alleene, janz alleene (Ludwig Mendelssohn).

    Das Lied von meinem Kleenen (Ludwig Mendelssohn).

    Die Unschuld vom Lande (M.: Kapeller, T.: Paul Lindau).


    1920:

    Die Tugend ist ’ne sonderbare Tugend (aus der Operette „Wenn Liebe erwacht“) (Eduard Künneke).

    Grad’ so wie du (aus der Operette „Wenn Liebe erwacht“) (Eduard Künneke, mit Carl Geppert).

    Zur Frühlingszeit, zur schönen Frühlingszeit (aus der Operette „Wenn Liebe erwacht“) (Eduard Künneke, mit Carl Geppert).

    Wer wird denn weinen, wenn man auseinandergeht (aus der Operette „Die Scheidungsreise“) (Hugo Hirsch).

    Piefke in Paris (Ralph Benatzky).

    Gotthold Bemmchens Abenteuer (M.: Robert Stolz, T.: Kurt Robitschek)).

    Das Lied vom Avec (Hugo Leonhard).

    Ach, wie ich die Lena liebe (Schusterjungenlied) (von Carl Geppert, aus der Operette „Immer die verflixte Liebe“ von Anton Profes, T.: Hans Jansen-Jakobs).

    Schiebermaxe (M.: Walter Kollo, T.: Hermann Frey).

    Krause ist ein lieber Junge (Benatzky).

    Berliner Bummellied

    Marutschka


    1921/22:

    Ich brauch ’nen Mann (= Europacouplet) (aus der Operette „Die Ehe im Kreise“) (Eduard Künneke).

    Hei, Shimmy, so klingt es (aus der Operette „Die Ehe im Kreise“) (Eduard Künneke, mit Kurt Lilien).

    Mädel, wenn die bösen Buben locken (Alfredy).

    Mitten in der Nacht (Erich Franz Glaser, Harry Hauptmann).

    Ohne Licht (M.: Ehrlich, T.: Pflanzer).

    Abends vor der Türe (im Berliner Volkston) (Ludwig Mendelssohn).

    Zieh’ doch dein Dirndl an (aus „Bitte zahlen“) (M.: Rudolf Nelson, T.: Tucholsky).

    Fang’ nie was mit Verwandtschaft an (aus „Bitte zahlen“) (M.: Rudolf Nelson, T.: Tucholsky).

    Wir woll’n den Gram in Sekt ertränken (aus der Operette „Die Ehe im Kreise“) (Eduard Künneke, mit Lori Leux und Ilse Marwenga).

    Aber ärgern über Männer, nee, das tu’ ich nicht (Wilhelm Aletter).


    1922:

    Das Gänschen (Bruno Granichstaedten).

    Wenn du schlau bist (Wilhelm Aletter).

    Ick war uff alles jefasst (Ludwig Mendelssohn).

    Eh du mon Dieu, mon Dieu (Frank Wedekind).

    Das rote Kleid (M.: Rudolf Nelson, T.: Fritz Grünbaum).

    Berliner Tempo (Friedrich Hollaender).

    Ich bin ja nicht schön, aber frech (M.: Rudolf Nelson, T.: Fritz Prager).

    Brigitte B. (Wedekind).

    So ein Kamel (M.: Paul Pallos, T.: Fritz Grünbaum).

    Hier wird nicht jedrängelt (Fritz Loewe).

    Püppchen Liese (M.: Elit Worsing, T.: Arthur Rebner).

    Der alte Faun (M.: Victor Hollaender, T. Eddy Beuth).

    Es hat ja doch jeder seine eig’ne Note (Loewe).


    1923:

    Und willst du nicht die meine sein, - na schön – dann nicht (Robert Stolz).

    Komm mein Schatz, wir trinken ein Likörchen (Preil).

    Weine nicht, mein Liebling, weine nicht (Arthur Rebner, Richard Rillo).

    Jonny (Friedrich Hollaender).

    Mensch, komm mal rüber (Harry Waldau).

    Warum kieckste mir denn immer uff die Beene (Harry Waldau).

    Hätt’ Franz doch bloß kein Freund man nich (Monolog einer Köchin) (Ludwig Mendelssohn).

    ’s ist janz ejal (Maurice Yvain).

    Maskenball im Ziegenstall (Kollo).

    Groschenlied (Friedrich Hollaender).

    Bauer und Soubrette (Albert Szirmai).

    Aber mein muß er sein, janz allein (Meyer-Helmund).

    Ja, die Liebe hat ihre Launen (Rudolf Nelson).

    Dornröschen aus’m Wedding (M.: Friedrich Hollaender, T.: Hermann Vallentin).


    1924:

    Die alte Kuchenfrau (Kurt Baumeister).

    In Berlin auf dem Kurfürstendamm (Prager).

    Oh Marianka! Komm auf die Banka (Ernö Geiger, Arthur Rebner).

    Tutankhamen-Shimmy (Jaro Benes).

    Das Dirndlkleid (Prager).

    Ausgerechnet Bananen (Frank Silver und Irving Cohn).

    Wenn du nicht kannst, lass mich mal (Theo Körner, Fritz Grünbaum).

    Die Mädels von Java (Henry Richards, Fritz Grünbaum).

    Ich sag’ nicht ja, ich sag’ nicht nein (aus der Operette „Senora“) (Hugo Hirsch).

    Lied der Pompadour (aus der Operette „Madame Pompadour“) (M.: Leo Fall, T.: Rudolf Schanzer und Ernst Welisch).

    Jedes Mädel kriegt mal Einen (aus der Revue „Die Welt ohne Schleier“) (Paul Hühn).

    Die Tausend-Kronen-Note (Harry Waldau).

    Wenn ich dich seh, dann muß ich weinen (Werau).

    Halt’ dich fest, dass du die Balance nicht verlierst (aus der Operette „Mädi“) (Robert Stolz).

    Das kann nur ein Schwips sein (aus „Treffen Dorado“) (Rudolf Nelson).

    Warum soll er nicht mit ihr? (aus der Rveue „An Alle“) (Walter Mendelssohn).

    Mein Maxe (Walter Mendelssohn).

    Witwe Meyer (Walter Mendelssohn).

    Immer ran an’ Speck (Walter Mendelssohn).

    Herrgott, schütz mir vor die Liebe (M.: Erich Ziegler, T.: Hans Pflanzer).

    Fräulein, woll’n Sie nicht (Willy Prager).


    1925:

    Schatz, ach Schatz (aus der Revue „An alle“) (Max Bertuch).

    Wenn die kleinen Mädchen nah an Sechzehn (M.: Theo A. Körner, T.: Willy Prager).

    Wenn’s duster is im Friedrichshain (Walter Mendelssohn).

    Der olle Leierkastenmann (Walter Mendelssohn).

    Der Jungfrauen-Verein von Ixenthal (Walter Mendelssohn).

    Mein kleines Wonnepröppchen (Walter Mendelssohn).

    Mensch, lach’ doch! (Walter Mendelssohn).

    Wenn Evelyne nur die Achsel zuckt (Otto Stransky).

    Erst hat er zu ihr „Sie“ gesagt (Willy Prager).

    Wenn zwei verliebt sind, soll man sie nicht stören (M.: Julian Fuhs, T.: Willy Prager).


    1926:

    Er jeht mit se (Walter Mendelssohn).

    Man kann auch treu sein (Arthur Rebner).

    Was nützt mir der schönste Grunewaldsee (M.: Fritz Loewe, T.: Robert Gilbert).

    Wenn wir Mädchen jung sind, gehen die Männer ran! (Marcel Boissier).

    Raus mir den Männern aus dem Reichstag (aus der Revue „Von Mund zu Mund“) (Friedrich Hollaender).

    An der Panke – an der Wuhle – an der Spree (M.: Hans Mey, T.: Hans Brennert).

    Im Nußbaum links vom Molkenmarkt (M.: Hans May, T.: Hans Brennert).

    Juni, Juli und August, schwindet jede Liebeslust (Willy Prager).

    Dösköppe haben heut’ keinen Platz, lieber Schatz (Walter Mendelssohn).

    Erna geht mit Max’n bisken segeln (Ernst Kaufmann).

    Een Dröpken aus de Panke (aus der Revue „Von Mund zu Mund“) (M.: Hans May, T.: Hans Brennert).

    Ich bin nicht für die Treue gemacht (aus der Revue „Von Mund zu Mund“) (M.: Irving Caesar, T.: Robert Gilbert).

    Berliner sein genügt (aus der Charell-Revue „Von Mund zu Mund“) (Hans Brennert, Hans May).

    Max, nimm dir doch den Schnurrbart ab (Richard Hirsch).

    Komm mit mir, Karoline (Willy Prager).

    Sag’ mir wann (Willi Weill).

    Nur ein kleiner Schwips (= Just a little drink) (M.: Byron-Gray, T.: Otto Stransky und Fritz Rotter).


    1927:

    Wie wohl ist mir am Wochenend (M.: A.M. Werau, T.: Hans Pflanzer).

    O wie praktisch (Friedrich Hollaender).

    Ich seh in deine Stimme du bist ne.


    1928:

    Mich hat ein fremder Mann geküsst in der Nacht (M.: Marbot, T.: Elow).

    Was braucht der Berliner um glücklich zu sein? (M.: Fritz Paul, T.: Hassenstein).

    Autolied (= Hanomag) (M.: Sigismund Witt, T.: Heide Sachs).

    Ich rolle Punkt (M.: Sigismund Witt, T.: Heide Sachs).

    Die Kartenlegerin (M.: Paul Strasser, T.: Heide Sachs).

    Die Käseelse (M.: Hans May, T.: Hans Brennert).

    Muckepicke (M.: Otto Stransky, T.: Heide Sachs).

    Guido vom Lido (M.: Sigismund Witt, T.: Willy Hagen).

    Haben wir det nötig? (M.: Wismar Rosendahl, T.: Erich Kersten).

    Emilie vom Kurfürstendamm (M.: Otto Stransky, T.: Jul. Arnedt).

    Hannelore (M.: Horst Platen, T.: Willy Hagen).

    Das Lied von der Kreatur (M.: J. Rosenberg, T.: Curt Peiser).

    Einmal lebt man nur (M.: Wismar Rosendahl, T.: Hermann Frey).

    In Weißensee träumt eine alte Pappel (M.: Wismar Rosendahl, T.: Hermann Frey).

    Junkel-Funkel (M.: Wismar Rosendahl, T.: Hermann Frey).

    Brief an die Mutter (= Hat er gesagt, hab ich gesagt) (M.: Ludwig Schüller, T.: Erich Kersten).


    1929:

    Kannst du mich denn noch ein bisschen leiden? (Wismar Rosendahl).

    Der grüne Aal (Prosa) (T.: Heide Sachs).

    Die Ballade vom linken Been (M.: Otto Stransky, T.: Leo Hirsch).

    Lied der Harfenjule (M.: Paul Strasser, T.: Walter Mendelssohn).

    Er ist nach mir ganz doll (M.: Carl Hötzel, T.: Georg Wallis).

    Darum trinken wir noch eins (Marsch aus der Operette „Drei kleine Mädels“) (Willi Kollo)

    Die Großstadtpflanze (= Eene, meene, ming, mang) (Erich Einegg).

    Boxermaxe (M.: Paul Strasser, T.: Erich Kersten).

    Die Tante is nich meine Tante (M.: Paul Strasser, T.: Jul. Arendt).

    Wegen Emil seine unanständige Lust (M.: Paul Strasser, T.: Jul. Arendt).

    Lieber Leierkastenmann (Willi Kollo).

    Mein Schorsche mit der Forsche (Emil Hartmann).


    1930:

    Das Lied vom Vater Zille (= Sein Milljöh) (M.: Willi Kollo, T.: Willi Kollo und Hans Pflanzer).

    Det muss man jarnich ignorieren! (M.: Paul Strasser, T.: Erich Kersten).

    Man ist nur einmal jung! (M.: Richard Fall, T.: Rud. Bernauer).

    Mein Paulchen ist weg (M.: Otto Stransky, T.: Felix Josky).

    Verliebt – verlobt - verheiratet (M.: Werau, T.: Hans Pflanzer).

    Gassenhauer (Theobald Tiger = Tucholsky).

    Die Flundern, die werden sich wundern (M.: Walter Kollo, T.: Leo Leipziger)

    Der Korporal (Ein Volkslied).

    Mein Kleener (Ludwig Mendelssohn).

    Das moderne Mädel (M.: Claire Waldoff, T.: Erich Kersten).

    Wegen dir… (Erich Einegg).

    Gespräch mir meiner Freundin Marie (M.: Ernst Leibholz, T.: Lisa Simonis)

    Adolf (Theobald Tiger = Tucholsky).

    Das Lied vom Jagdschein (Theobald Tiger = Tucholsky).

    Die Sonntagskluft (M.: Ernst Leibholz, T.: Lisa Simonis).

    Warum kommste denn schon wieder mal so spät Marie? (M.: Hugo Hirsch, T.: Willy Hagen).

    Vier Stationen (M.: Erich Einegg, T.: Claire Waldoff).

    Der Einbruch bei Tante Klara (M.: Käte Hyan, T.: Hans Hyan).


    1931:

    Lied der Portokasse (Hermann Schultze-Buch).

    Mutterns Hände (M.: Claus Clauberg, T.: Kurt Tucholsky).

    Nutt nutt nutt ooch kaputt is die Walze (Walter Mendelssohn).

    Im grünen Klee (M.: Hermann Leopoldi, T.: Beda).

    Die Liebe hat mit Klugheit nichts zu schaffen (M.: Eduard Künneke, T.: Rideamus).

    Hallelujah (Willi Kollo).

    Kremserlied (= Als der Kremser noch fuhr raus ins Grüne) (Willi Kollo).

    Happy end (= Na und denn) (M.: Claus Clauberg, T.: Theobald Tiger = Tucholsky).

    Mir ist schon wieder so, ick weeß nich wie (M.: Henry Kassbon, T.: Erich Kersten).

    Sabinchen war ein Frauenzimmer (Schaurige Drehorgelballade) (M.: W. Aletter).

    Warum liebt der Wladimir grade mir? (Foxtrot) (M.: Hans May, T.: Robert Gilbert).

    Hier sitz ich auf Rasen (altes Studentenlied).

    Schlaflied für Molleken (M.: Claus Clauberg, T.: Frank Günther).

    Einmal geht jeder Sturm vorbei (M.: Marcel Boissier, T.: Harry Kornblum).

    Die Direktrice (M.: Claus Clauberg, T.: Felix Josky).

    Minna muß zum Film (M.: Otto Stransky, T.: Felix Josky).

    Lulu unterwegs nach der Barminstraße (M.: Claus Clauberg, T.: Kurt Steinfeld).

    Die Radpartie (Helmut Markiewicz).

    Die Chance der Rennbahn (M.: Claire Waldoff, T.: Kurt Steinfeld).

    Erinnerungen an meinen Hermann (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kersten).


    1932:

    Unsere Havel ist unser Rhein (M.: Paul Strasser, T.: Harry Kornblum).

    Es gibt nur ein Berlin (Marschlied) (M.: Willi Kollo, T.: Willi Kollo und Hans Pflanzer).

    Es wird in hundert Jahren wieder so ein Frühling sein (M.: Nico Dostal, T.: Robert Gilbert).

    Die unzufried’ne Ehefrau (= Warum hast de mir denn bloß geheirat’t) (M.: Claus Clauberg, T.: H.L. Rumpf).

    Die Zwiebelkur (M.: Claus Clauberg, T.: Kurt Steinfeld).

    Wenn Willi „Püppchen“ zu mir sagt (Helmut Markiewicz).

    Warum willst du mich denn ganz verlassen? (Hofsängerlied).

    Was hat man eigentlich von der Liebe? (M.: Claus Clauberg, T.: Werner Hassenstein).

    Ich hab’ so’n Krach mit meinem Mann (M.: Claus Clauberg, T.: Felix Josky).

    Aus Großmutters Liederbuch (= Die Rose und der Falter) (trad.).

    Fritze Bollmann (Berliner Volkslied).

    Mädel, komm mit (M.: Oscar Jascha, T.: F. Kahn).

    Ein Meter zwanzig vom Autobus 2 (aus dem Film „Ich geh’ aus und du bleibst da“) (M.: Otto Stransky, T.: Otto Stransky und Karl Brüll).

    Dann bist du jung, dann bist du alt (Erich Kersten).

    Mein Yo-Yo (Erich Kersten).

    Wie denkste dir denn det mit uns beiden? (M.: Edmund Nick, T.: Gertrud Renner).

    Der rosaseidene Schlüpfer


    1933:

    Werderlied (= Was willst du denn im Engadin?) (M.: Erwin Strauss, T.: Käthe Huldschinsky).

    Ich kann um zehne nicht nach Hause geh’n (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kersten).

    Unsere Minna (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kersten).

    Menschliches – Allzumenschliches (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kersten).

    Mach’ kein Meckmeck’ (M.: Mac Rauls, T.: Erich Kersten).

    Hätt’ste det von Ferdinand jedacht? (M.: Mac Rauls, T.: Willy Hagen).

    Bei mir da häng’ste (= über meinem Bett) (M.: Alex Stone und Walter Borchert, T.: Alex Stone und Friedrich Schwarz).

    Dann wackelt die Wand (M.: Mac Rauls, T.: Erich Kersten).

    Gruß an unsere Heimat (M.: Werner Schütte, T.: Erich Kersten und Koenigsborn).

    Nu schön, da haben wir eben Pech gehabt (= Ich hab ein Herz) (M.: Werner Schütte, T.: Erich Kersten und Koenigsborn).


    1934:

    Die Ballade vom allzufleißigen Berliner


    Undatiert:

    Ach, ein Mädchen macht sich nichts daraus (M.: Rudolf Meinhard/Ludwig Mendelssohn).

    Ach Schatz, die Leute (Franz Adler).

    Adolar (M.: Wismar Rosendahl, T.: Hermann Frey).

    Alfrieds Los (Claus Clauberg).

    Alles kommt im Leben einmal wieder (M.: Claire Waldoff, T.: Alfons Hayduck).

    Alle spielen Blindekuh.

    Anruf an alle modernen Mädchen.

    August reg dir bloß nich uff.

    Ballade um Nantes und Jumbos Liebestod.

    Ballade von der Jungfrau Cordula (Kurt Baumeister).

    Berlin (Claus Clauberg).

    Berlin, Berlin, ich kenn’ dich nicht mehr wieder (Fritz Ginzel).

    Berliner Blut, Berliner Blut is jut.

    Berliner Mädels.

    Berliner Margueritentanz I, II, III (Tucholsky).

    Berliner Wiegenlied (M.: Claus Clauberg, T.: Frank Günther).

    Bilanz der Liebe.

    Bleib’n Se auf’n Teppich.

    Bloß Adalbert, det Aas (Alex Stone).

    Charlott, total verrückt.

    Dagobert.

    Das Lied von der grünen Wiese.

    Das Lied von der wahren Liebe.

    Der Boxermaxe (Paul Strasser).

    Der Frosch (M.: Martin Knopf, T.: Eddy Beuth).

    Der Kanonier (Soldatenlied).

    Der kleine Herr Steppke (M.: Claus Clauberg, Erich Kesten)

    Der Klugschieter (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kesten).

    Der Puls von Witwe Schulz (M.: O.B. Roeser, T.: Harry Senger).

    Der Schlips im Kohlenkasten (Sprechtext: Charlie Roellinghoff).

    Die größte Entdeckung des Lebens (Claus Clauberg).

    Die praktische Berlinerin (Friedrich Hollaender).

    Die Trommel ruft (Soldatenlied).

    Du mein Berlin (M.: Georg Mewes, T.: Harry Senger).

    Emil (Otto Stransky, T.: Areuß-Benefeld).

    Familie Gänseklein (M.: Erich Einegg, T.: Erich Kersten).

    Frühlingslied (Carl Hötzel).

    Gleichet nicht den Fröschen (Wilhelm Lindemann).

    Golf (M.: Schütt, T.: Willy Hagen).

    Heinrich heeßt er (nach der Melodie „Hermann heeßt er“, T.: Claire Waldoff).

    Hier sitz ich am Tische, von Freunden umkränzt (Kommersbuch-Lied).

    Ich bin und weiß nicht was.

    Ich fühl, det ick wat Feines bin (Willy Prager).

    Ick lass mir nich de Neese verpatzen (M.: Paul Strasser, T.: Julian Arendt).

    Im Dilemma.

    Ja wenn du denkst, nu kannste (M.: Paul Strasser, T.: Loewenburg).

    Jottlieb Neumann (Ludwig Mendelssohn).

    Junger Mann, kauf dir ’ne Zeitung (M.: Henry Kassbon, T.: Erich Kersten).

    Knoll, der stramme Grenadier (Wilhelm Lindemann)

    Lied über einen Kriegsgefangenen aus Kanada.

    Line mit’s große Temperament.

    Mädel, du bist für die Liebe gemacht (M.: Anton Profes, T.: Hans Pflanzer).

    Mädel, kriegst di keinen Mann (aus dem Singspiel „Hofball bei Zille“) (M.: Hans May, T.: Hans Brennert).

    Mariechen saß weinend im Garten (Küchenlied).

    Meine kleine Villa (Helmut Markiewicz).

    Meine schwache Seite (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kesten).

    Mensch, dir hängt ja’n Zippel raus (Hermann Schulz-Buch).

    Mensch, heerst du den Grammophon (aus dem Singspiel „Hofball bei Zille“) (M.: Hans May, T.: Hans Brennert).

    Reserve hat Ruhe.

    Schnuppquadrat (Wilhelm Lindemann).

    Schulzens Töchter (Ludwig Mendelssohn).

    Solang nicht die Hose am Kronleuchter hängt (M.: Walter Kollo, T.: Hermann Frey).

    Soldatenlied.

    Sinntagskluft.

    Strempels Mieze.

    ’s wird schon wieder Morgen werden (Jolson, Conrad, de Sylva).

    Tante Ida (W. Rosendahl).

    Und dann kommste nicht (M.: Claus Clauberg, T.: Lilly Austerlitz).

    Verwandlungen (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kersten).

    Was mein Bruder sang (M.: Victor Hollaender, T.: Julius Freund).

    Wat hängt bei de Leute an de Wand (Claus Clauberg).

    Wat hat denn der Bräut’gam von der Braut (Carl Hötzel).

    Wat kiekste mir denn immer in die Bluse (M.: Hugo Hirsch, T.: Alfred Berg).

    Wenn ick dir lieben soll (W. Rosendahl).

    Wenn man allein ist (Hugo Hirsch).

    Wer schmeißt denn da mit Lehm (Claire Waldoff).

    Willst du Minister sein.

    Wirst du deinem Mädel schnuppe (Scheibenhofer).

    Woher nehmen und nicht stehlen.

    Zeppeline (M.: Rudolf Nelson, T.: O.A. Alberts).

    Quellen

    Primärquellen

    Waldoff, Claire. Weeste noch…! Aus meinen Erinnerungen. Düsseldorf: Progress, 1953

    Waldoff, Claire. Das Kabarett – Mein Leben. Von ihr selbst erzählt. In: Berliner Morgenpost. 30. Oktober bis 2. November 1932. (Zeitungsausschnittsammlung Stadtbibliothek Berlin)


    Notenausgaben

    Lieder, die einst Claire sang. Band 1. 9 berühmt gewordene Chansons von Walter und Willi Kollo. Berlin: Firmament, 2001

    Lieder, die einst Claire sang. Band 2. 12 berühmt gewordene Chansons aus dem Repertoire von Claire Waldoff. Berlin: Firmament, 2000


    Sekundärquellen

    Bemmann, Helga. Wer schmeißt denn da mit Lehm? Das Leben der Claire Waldoff. Frankfurt, Berlin: Ullstein, 1994.

    Bemmann, Helga (Hg.). Die Lieder der Claire Waldoff. Nach alten Schallplatten rekonstruiert. Berlin: Eulenspiegel-Verlag, 1983.

    Bemmann, Helga. Claire Waldoff und ihr Liedrepertoire. In: Ich will aber gerade vom Leben singen. Sabine Schutte (Hg.). Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt, 1987.

    Budzinski, Klaus und Hippen, Reinhard in Verbindung mit dem Deutschen Kabarettarchiv (Hg.). Metzler Kabarett Lexikon. Hundert Jahre Kabarett von A – Z. Stuttgart: J. B. Metzler, 1996.

    Greul, Heinz. Bretter, die die Zeit bedeuten. Die Kulturgeschichte des Kabaretts. Köln: Kiepenheuer & Wisch 1967.

    Guilbert, Yvette. Die Kunst ein Chanson zu singen. Berlin: Henschel, 1981.

    Jansen, Wolfgang: Glanzrevuen der zwanziger Jahre. Berlin: Hentrich, 1987.

    Kiaulehn, Walther. Berlin – Schicksal einer Weltstadt. München: dtv, 1981.

    Koreen, Maegie. Immer feste druff. Das freche Leben der Kabarettkönigin Claire Waldoff. Düsseldorf: Droste, 1997.

    Kothes, Franz-Peter. Die theatralische Revue in Berlin und Wien 1900-1938. Wilhelmshaven: Heinrichshofen, 1977 (= Taschenbücher zur Musikwissenschaft 29).

    Lareau, Alan: Lavender songs: undermining gender in Weimar cabaret and beyond. In: Popular Music and Society, Feb, 2005.

    Ohne Autor: Städtische Gymnasialkurse für Mädchen 1899-1909. Hannover 1910 (Niedersächsische Landesbibliothek C 7429)

    Pacher, Maurus. Sehn Sie, das war Berlin. Weltstadt nach Noten. Frankfurt/M.: Ullstein, 1987.

    PEM (Paul Erich Marcus). Heimweh nach dem Kurfürstendamm. Aus Berlins glanzvollsten Tagen und Nächten. Frankfurt/M.: Ullstein, 1986 (= Ullstein-Buch 34378) .

    Reinig, Christa. „Claire Waldoff“. In: Sabine Renken (Hg.). Chanteusen. Stimmen der Großstadt. Mannheim: Bollmann, 1997. S. 59-66.

    Rösler, Walter. Das Chanson im deutschen Kabarett 1901-1933. Berlin: Henschel, 1980

    Tucholsky, Kurt. Gesammelte Werke, Bd. 1-3. Frankfurt/M.: Zweitausendeins, 2005.

    Wiehermüller, Manfred. Discographie der deutschen Kleinkunst. Bd. 1. Bonn: Lotz, 1991.


    Archive und Bibliotheken

    Stadtmuseum Berlin: Teilnachlass: Persönliche Dokumente (z.B. Ausweise, Notizbücher), Briefe, Programme und Plakate, Noten (handschriftliche Notenhefte/Chansonsammlungen, einige gedruckte Noten))

    Deutsches Musikarchiv Berlin (Schellack-Aufnahmen)

    Archiv der Akademie der Künste, Berlin (Briefe, bei dem jeweiligen Adressaten abgelegt)

    Zentrum für Berlin Studien in der Stadtbibliothek Berlin (Zeitungsausschnitts-Mappe zu Claire Waldoff mit Kritiken und der Serie „Das Kabarett – mein Leben“)

    Deutsches Kabarettarchiv

    Stadtarchiv Hannover (unter „Theo Lingen“)

    Niedersächsische Landesbibliothek/Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (zu den Mädchengymnasialkursen)


    Ikonografische Quellen

    Fotos und Zeichnungen von Claire Waldoff in diversen Büchern, z.B. Waldoff: „Weeste noch…?“, Bemmann: „Wer schmeißt denn da mit Lehm?“, Koreen. „Immer feste druff“, Rösler. „Das Chanson im deutschen Kabarett“


    Diskografie

    Grammophonplatten (aus: Wiehermüller. Discographie der deutschen Kleinkunst. Bd. 1):

    Erläuterung zur Zitierweise:

    Titel (gegebenenfalls Untertitel oder zusätzliche Anmerkungen) (M.= Komponist, T.= Texter; wenn nur ein Name genannt ist, so stammen Musik und Text von derselben Person oder eine zweite beteiligte Person ist nicht bekannt). Marke Matrizennummer, deutsche Katalog- bzw. Bestellnummer; wenn keine Veröffentlichung nachgewiesen werden konnte: KVN (Datum der Neuerscheinung [NE Monat/Jahr]; wenn dieses nicht bekannt ist: Aufnahmejahr).


    Det Scheenste sind die Beenekins (M: Walter Kollo, T.: C. Waldoff). Zonophon 200ab, 23397 (ca. 1910)

    Kuno der Weiberfeind (Rudolf Nelson). Zonophon 460ab, 23398 (ca. 1910)

    Morgens willste nicht und abends kannste nicht (E. Hartmann). Zonophon 19223L, 23399 (ca. 1910)

    Mir hab’n se de Gurke vom Schnitzel weggemopst. Zonophon 19224L, 23400 (ca. 1910)

    ’ne dufte Stadt ist mein Berlin (M.: Walter Kollo, T.: Hardt). Zonophon 1965y. 23452, 943100 (NE 02/1911)

    Wenn der Bräutigam mit der Braut so mang die Wälder geht (M.: Walter Kollo, T.: Hardt). Zonophon 1966y, 23453 (NE 02/1911)

    Nach meine Beene is ja janz Berlin verrückt (M.: Walter Kollo, T.: Hardt). Zonophon 1967y, 23454 (NE 02/1911)

    Was liegt bei Lehmann unterm Apfelbaum (M.: Walter Kollo, T.: A.O. Alberts). Zonophon 1968y, 23455 (NE 02/1911)

    Knoll der Trommler (Soldatenlied). Grammophon 12086L, 943019 (NE 09/1911)

    Der kleine Kadett (Soldatenlied). Grammophon 12087L, 943018 (NE 09/1911)

    Und wieder stand ich Wache (Soldatenlied). Grammophon 12088L, 943015 (NE 08/1911)

    Knoll, jawoll (Soldatenlied). Grammophon 12089L, 943114 (NE 08/1911)

    Soldatenmarschlied (= Nur wegen den Tschingdera). Grammophon 680ak, 943064 (NE 01/1912)

    Er ist nach mir verrückt (M.: Max Kluck). Grammophon 682ak, 943076 (ca. 1911)

    Er stand beim Train(= Die Tante aus Hamburg). Grammophon 683ak, 943065 (NE 01/1912)

    Morgens willste nicht (E. Hartmann). Grammophon 685ak, 943077 (ca. 1911)

    Gustav mit’m Simili (M.: O.B. Roeser, T.: Harry Senger). Grammophon 13733L, 943098 (ca. 1911/12)

    Das noble Berlin (M.: Georg Mewes, T.: Harry Senger). Grammophon 13737L, 943097 (ca. 1911/12)

    Na, dann laß es dir mal jut bekommen (Hartmann). Gramophon 13738L, 943099 (ca. 1911/12)

    Mir ist so trübe (Soldatenlied). Grammophon 1832ak, 943111 (NE 01/1913)

    Klärchen aus dem Gartenhaus (Harry Senger). Grammophon 1833 1/2ak, 943112 (NE 02/1913)

    For mir (Köchinnenlied) (Harry Senger). Grammophon 1834ak, 943125 (NE 04/1913)

    Ich gehe meinen Schlendrian (Studentenlied). Grammophon 1835ak, 943126 (NE 02/1913)

    So denkt im Frühling die Berlinerin (Hermann Schultze-Buch). Grammophon 1838ak, 943147 (NE 04/1913)

    Was meinste Mensch, wie man sich täuschen kann (M.: Gutkind, T.: Willy Hagen). Grammophon 1839ak, 943148 (NE 04/1913)

    Es ist nicht gerade angenehm (Jobst Haslinde). Grammophon 14724L, 943133 (NE 03/1913)

    Klärchen aus dem Gartenhaus (Harry Senger). Grammophon 14725L, 943112 (1913)

    So denkt im Frühling die Berlinerin (Hermann Schultze-Buch). Grammophon 14726L, 943147 (NE 04/1913)

    Kusslehre (Jobst Haslinde). Grammophon 14727, 943132 (NE 03/1913)

    Herr Meyer, Herr Meyer, wo bleibt denn bloß mein Reiher (aus der Operette „So bummeln wir“) (Jean Gilbert). Grammophon 14728 ½ L, 943163 (NE 08/1913)

    Die Berliner Pflanze (M.: Otto Erich Lindner, T.: Alexander Tyrkowski). Grammophon 15513L, 943178 (NE 10/1913)

    Berlin, so siehste aus (Niklas-Kempner). Grammophon 15515L, 943164 (NE 08/1913)

    Hermann heeßt er (Ludwig Mendelssohn). Grammophon 15516L, 943177 (NE 10/1913)

    Zippel-Polka (Hermann Schultze-Buch). Grammophon 12845r, 943179 (NE 11/1913)

    Moritat (Ludwig Mendelssohn). Grammophon 12846r, 943192 (NE 12/1913)

    Argentinisch (M.: Ehrlich, T.: Alexander Tyrkowski). Grammophon 12847r, 943180 (NE 11/1913)

    Kann ich dafür? (Jobst Haslinde). Grammophon 12848r, 943187 (NE 02/1914)

    Fern der Heimat (Soldatenlied). Grammophon 12849r, 943181 (NE 12/1913)

    Burlala (Studentenlied). Grammophon 12850r, 943188 (NE 02/1914)

    Der Soldate (Marsch-Duett aus der Operette „Immer feste druff“, mit Karl Gessner) (Walter Kollo). Grammophon 17127L, 2-944231 (NE 12/1914)

    Auf der Banke, an der Panke (aus der Operette „Immer feste druff“, mit Karl Gessner) (Walter Kollo). Grammophon 17128L, 2-944232 (NE 12/1914)

    Waldmar-Mieze Duett (aus der Operette „Woran wir denken“, mit Guido Thielscher) (M.: Jean Gilbert, T.: Walter Turzinsky). Grammophon 17252L, 2-944250 (NE 01-02/1915)

    Waldmar-Mieze Duett (aus der Operette „Woran wir denken“, mit Guido Thielscher) (M.: Jean Gilbert, T.: Walter Turzinsky). Grammophon 17253L, 2-944250 (NE 01-02/1915)

    Mein Justav (aus der Operette „Woran wir denken“) (M.: Jean Gilbert, T.: Walter Turzinsky). Grammophon 17256L, 943265 (NE 01-02/1915)

    Da kann kein Kaiser und kein König was machen (Musik nach dem Motiv eines alten Soldatenliedes, T.: Claire Waldoff). Grammophon17257L, 943266 (NE 01-02/1915)

    Wozu hat der Soldat eine Braut? (Bromme). Grammophon 18292L, 943297 (NE 02/1916)

    Maxe von der schweren Artillerie! (Leander). Grammophon 18293L, 943298 (NE 02/1916)

    Kriegslied eine Tertianers (Ludwig Mendelssohn). Grammophon 18599L, 943335 (NE 11/1916)

    Dann hat Reserve Ruh (Konrad Scherber). Grammophon 18600L, 943333 (NE 11/1916)

    Schlesisches Soldatenlied (Willy Prager). Grammophon 18601L, 943334 (NE 11/1916)

    Jetzt ist’s zu Ende mit der Schiesserei (Hartmann). Grammophon 18603L, 943336 (NE 11/1916)

    Die Laubenkolonie (Ludwig Mendelssohn). Grammophon 18008L, 943354 (1917/18)

    Frau Kulickes’ Ermahnungen an ihre Tochter Hulda. Grammophon 18990Lb, 943355 (1917/18)

    Was nützt denn den Mädchen die Liebe (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus). Grammophon 19030L, 2-43507 943374 (NE 12/1917)

    Soldatenlied (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus). Grammophon 19031L, 2-43509 943382 (NE 12/1917)

    Na, nun geht es schon wieder so’n bisschen (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus). Grammophon 19032L, 2-43508 943375 (NE 12/1917)

    Ach Jott, was sind die Männer dumm (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus). Grammophon 19033L, 2-43510 943383 (NE 12/1917)

    In Tegel gibt’s lockere Vögel (Schmidt-Hagen).Grammophon 19053L, 943353 (1917/18)

    Alleene, janz alleene (Ludwig Mendelssohn). Grammophon 19054L, 943356 (1917/18)

    Das Lied von meinem Kleenen (Ludwig Mendelssohn). Grammophon 19055L, 943357 (1917/18)

    Die Unschuld vom Lande (Kapeller). Grammophon 19056L, 943357 (1917/18)

    Die Tugend ist ’ne sonderbare Tugend, 1. Teil (aus der Operette „Wenn Liebe erwacht“) (Eduard Künneke). Grammophon 1518s, 0943021 (NE 11/1920)

    Die Tugend ist ’ne sonderbare Tugend, 2. Teil (aus der Operette „Wenn Liebe erwacht“) (Eduard Künneke). Grammophon 1519s, 0943022 (NE 11/1920)

    Grad’ so wie du (aus der Operette „Wenn Liebe erwacht“) (Eduard Künneke, mit Carl Geppert). Grammophon 14126r, 2-944384 (NE 11/1920)

    Zur Frühlingszeit, zur schönen Frühlingszeit (aus der Operette „Wenn Liebe erwacht“) (Eduard Künneke, mit Carl Geppert). Grammophon 14127r, 2-944385 (NE 11/1920)

    Wer wird denn weinen, wenn man auseinandergeht (aus der Operette „Die Scheidungsreise“) (Hugo Hirsch). Grammophon 14128r, 943372 (NE 11/1920)

    Piefke in Paris (Ralph Benatzky). Grammophon 14131r, 943386 (1920)

    Gotthold Bemmchens Abenteuer (Robert Stolz). Grammophon 14132r, 943387 (1920)

    Das Lied vom avec (Hugo Leonhard). Grammophon 14133r, 943438 (1920)

    Ach, wie ich die Lena liebe (Schusterjungenlied) (Anton Profes). Grammophon 14134r, 943439 (1920)

    Schiebermaxe (M.: Walter Kollo, T.: Hermann Frey). Grammophon 14135r, 943373 (NE 11/1920)

    Morgens willste nicht und abends kannste nicht (E. Hartmann). Polyphon 16560 (NE 10/1920)

    Krause ist ein lieber Junge. Polyphon 16561 (NE 11/1920)

    Berliner Bummellied. Polyphon 30068 (NE 11/1920)

    Marutschka. Polyphon 30068 (NE 11/1920)

    Ich brauch ’nen Mann (= Europacouplet) (aus der Operette „Die Ehe im Kreise“) (Eduard Künneke). Grammophon 628as, Gr 15959 (NE 01/1922)

    Hei, Shimmy, so klingt es (aus der Operette „Die Ehe im Kreise“) (Eduard Künneke, mit Kurt Lilien). Grammophon 629as, Gr 15959 (NE 01/1922)

    Mädel, wenn die bösen Buben locken (Alfredy). Grammophon 1259ar, Gr 14168 (1921/22)

    Mitten in der Nacht (Erich Franz Glaser-Harry Hauptmann). Grammophon 1260ar, Gr 14362 (1921/22)

    Ohne Licht (ehrlich). Grammophon 1261ar, Gr 14168 (1921/22)

    Abends vor der Türe (im Berliner Volkston) (Ludwig Mendelssohn). Grammophon 1269ar, Gr 14376 (1921/22)

    Zieh’ doch dein Dirndl an (aus „Bitte zahlen“) (Rudolf Nelson). Grammophon 1271ar, Gr 14375 (1921/22)

    Fang’ nie was mit Verwandtschaft an (aus „Bitte zahlen“) (Rudolf Nelson). Grammophon 1272ar, Gr 14375 (1921/22)

    Wir woll’n den Gram in Sekt ertränken (aus der Operette „Die Ehe im Kreise“) (Eduard Künneke, mit Lori Leux und Ilse Marwenga). Grammophon 1273ar, Gr 14362 (1921/22)

    Aber ärgern über Männer, nee, das tu’ ich nicht (Wilhelm Aletter). Grammophon 1277ar, Gr 14376 (1921/22)

    Das Gänschen (Bruno Granichstaedten). Grammophon Gr 14387 (NE 02/1922)

    Wenn du schlau bist (Wilhelm Aletter). Grammophon Gr 14387 (NE 02/1922)

    Ick war uff alles jefasst (Ludwig Mendelssohn). Grammophon Gr 14388 (NE 02/1922)

    Eh du mon Dieu, mon Dieu (Frank Wedekind). Grammophon Gr 14388 (NE 02(1922)

    Das rote Kleid (Rudolf Nelson). Grammophon 28ax, Gr 14451 (NE 08/1922)

    Berliner Tempo (Friedrich Hollaender). Grammophon 28ax, Gr 14480 (NE 10/1922)

    Ich bin ja nicht schön, aber frech (M.: Rudolf Nelson, T.: Fritz Prager). Grammophon 30ax, Gr 14452 (NE 08/1922)

    Brigitte B. (Wedekind). Grammophon 31ax, Gr 14479 (NE 08/1922)

    So ein Kamel (M.: Paul Pallos, T.: Fritz Grünbaum). Grammophon 32ax, Gr 14452 (NE 08/1922)

    Hier wird nicht jedrängelt (Fritz Loewe). Grammophon 33ax, Gr 14479 (NE 10/1922)

    Kuno, der Weiberfeind (Rudolf Nelson). Grammophon 34ax, Gr 14480 (NE 10/1922)

    Püppchens Liese (Elit Worsing). Grammophon 35ax, Gr 14451 (NE 08/1922)

    Der alte Faun (Hollaender). Grammophon Gr 14481 (1922)

    Es hat ja doch jeder seine eig’ne Note (Loewe). Grammophon Gr 14481 (1922)

    Und willst du nicht die meine sein, - na schön – dann nicht (Robert Stolz). Grammophon Gr 14615 (1923)

    Komm mein Schatz, wir trinken ein Likörchen (Preil). Grammophon Gr 14615 (1923)

    Weine nicht, mein Liebling, weine nicht (Arthur Rebner). Grammophon Gr 14616

    Jonny (Friedrich Hollaender). Grammophon Gr 14616 (1923)

    Mensch, komm mal rüber (Harry Waldau). Grammophon 522ax, Gr 14628 (NE 03/1923)

    Warum kieckste mir denn immer uff die Beene (Harry Waldau). Grammophon 523ax, Gr 14628 (NE 03/1923)

    Hätt’ Franz doch bloß kein Freund man nich (Monolog einer Köchin) (Ludwig Mendelssohn). Grammophon 524ax, Gr 14629 (NE 03/1923)

    ’s ist janz ejal (Maurice Yvain). Grammophon 525 1/2ax, Gr 14629 (NE 03/1923)

    Maskenball im Ziegenstall (Kollo). Grammophon 526ax, Gr 14710 (1923)

    Groschenlied (Friedrich Hollaender). Grammophon 527ax, Gr 14710 (1923)

    Bauer und Soubrette (Zirmni). Grammophon 528ax, Gr 14652 (NE 04/1923)

    Aber mein muß er sein, janz allein (Meyer-Helmund). Grammophon Gr 14652 (NE 04/1923)

    Ja, die Liebe hat ihre Launen (Rudolf Nelson). Grammophon 530ax, Gr 14658 (1923)

    Dornröschen aus’m Wedding (Friedrich Hollaender). Grammophon 531ax, Gr 14658 (1923)

    Die alte Kuchenfrau (Kurt Baumeister). Grammophon 1311 at, Gr 14846 (1924)

    In Berlin auf dem Kurfürstendamm (Prager). Grammophon 1312at, Gr 14846 (1924)

    Oh Marianka! Komm auf die Banka (Ernö Geiger). Grammophon 1315at, Gr 14844 (NE 05/1924)

    Tutankhamen-Shimmy (Jara Benes). Grammophon 1316 at, Gr 14843 (NE 06/1924)

    Das Dirndlkleid (Prager). Grammophon 1317at, Gr 14845 (1924)

    Ausgerechnet Bananen (Frank Silver und Irving Cohn). Grammophon Gr 14840 (NE 05/1924)

    Wenn du nicht kannst, lass mich mal (Theo Körner). Grammophon Gr 14840 (NE 05/1924)

    Die Mädels von Java (Henry Richards). Grammophon 1320at, NE 06/1924)

    Ich sag’ nicht ja, ich sag’ nicht nein (aus der Operette „Senora“) (Hugo Hirsch). Grammophon Gr 14841 (NE 05/1924)

    Lied der Pompadour (aus der Operette „Madame Pompadour“) (M.: Leo Fall, T.: Rudolf Schanzer und Ernst Welisch). Grammophon 1322at, Gr 14842 (NE 06/1924)

    Jedes Mädel kriegt mal Einen (aus der Revue „Die Welt ohne Schleier“) (Paul Hühn). Grammophon 1323at, Gr 14842 (NE 06/1924)

    Die Tausend-Kronen-Note (Harry Waldau). Grammophon 1324at, Gr 14844 (NE 05/1924)

    Wenn ich dich seh, dann muß ich weinen (Werau). Grammophon 1325at, Gr 14845 (1924)

    Halt’ dich fest, dass du die Balance nicht verlierst (aus der Operette „Mädi“) (Robert Stolz). Grammophon Gr 14841 (NE 05/1924)

    Das kann nur ein Schwips sein (aus „Treffen Dorado“) (Rudolf Nelson, mit Erich Borchards Atlantic-Jazz-Band). Grammophon Gr 19182 (NE 05/1924)

    Warum soll er nicht mit ihr? (Walter Mendelssohn). Homocord 17461, B 1737 (NE 10/1924)

    Mein Maxe (Walter Mendelssohn). Homocord 17462, B 1738 (NE 10/1924)

    Witwe Meyer (Walter Mendelssohn). Homocord 17463, B 1738 (NE 10/1924)

    Immer ran an’ Speck (Walter Mendelssohn). Homocord 17464-1, B 1737 (NE 10/1924)

    Herrgott, schütz mir vor die Liebe (M.: Erich Ziegler, T.: Hans Pflanzer). Homocord 17465, B 1739 (NE 10/1924)

    Fräulein, woll’n Sie nicht (Willy Prager). Homocord 17466, B 1739 (NE 10/1924)

    Schatz, ach Schatz. Homocord 17501, B 1748 (NE 02/1925)

    Wenn die kleinen Mädchen nah an Sechzehn. Homocord 17502, B 1748 (NE 02/1925)

    Wenn’t duster is im Friedrichshain (Walter Mendelssohn). Homocord 17713, B 1859 (ca. 1925/16)

    Der olle Leiermann (Walter Mendelssohn). Homocord 17714, B 1816 (NE 04/1925)

    Der Jungfrauen-Verein von Ixenthal (Walter Mendelssohn). Homocord 17715, B 1909 (ca. 1925/16)

    Mein kleines Wonnepröppchen (Walter Mendelssohn). Homocord B 1848 (NE 06/1925)

    Er jeht mit se (Walter Mendelssohn). Homocord 17717, B 1940 (NE 04/1926)

    Mensch, lach’ doch! (Walter Mendelssohn). Homocord 17718, B 1909 (ca. 1925/16)

    Wenn Evelyne nur die Achsel zuckt (Otto Stransky). Homocord B 1848 (NE 06/1925)

    Erst hat er zu ihr „Sie“ gesagt (Willy Prager). Homocord 17720, B 1816 (NE 04/1925)

    Wenn zwei verliebt sind, soll man sie nicht stören (M.: Julian Fuhs, T.: Willy Prager). Homocord 17721-1, B 1859 (ca. 1925/16)

    Man kann auch treu sein (Artur Rebner). Homocord 17722, B 1940 (NE 04/1926)

    Was nützt mir der schönste Grunewaldsee (M.: Fritz Loewe, T.: Robert Gilbert). Homocord 18646, B 1974 (NE 09/1926)

    Wenn wir Mädchen jung sind, gehen die Männer ran! (Marcel Boissier). Homocord 18647, B 2230 (1926)

    Raus mir den Männern aus dem Reichstag (aus der Revue „Von Mund zu Mund“) (Friedrich Hollaender). Homocord 18661-1, B 19743 18661-1, B 1973 (NE 09/1926)

    An der Panke – an der Wuhle – an der Spree (M.: Hans Mey, T.: Hans Brennert). Homocord 18662-1, B 2230 (1926)

    Im Nußbaum links vom Molkenmarkt (M.: Hans May, T.: Hans Brennert). Homocord 18663-1, B 1973 (NE 09/1926)

    Juni, Juli und August, schwindet jede Liebeslust (Willy Prager). Homocord 18666, B 1974 (NE 09/1926)

    Dösköppe haben heut’ keinen Platz, lieber Schatz (Walter Mendelssohn). Homocord 18670, B 1958 (NE 08/1926)

    Erna geht mit Max’n bisken segeln (Ernst Kaufmann). Homocord 18757, B 1958 (NE 08/1926)

    Een Dröpken aus de Panke (aus der Revue „Von Mund zu Mund“) ( M.: Hans May, T.: Hans Brennert). Electrola BW 257-3, EG 274 (NE 10/1926)

    Ich bin nicht für die Treue gemacht (aus der Revue „Von Mund zu Mund“) (M.: Irving Caesar, T.: Robert Gilbert). Electrola BW 258-2, EG 274 (NE 10/1926)

    Max, nimm dir doch den Schnurrbart ab (Richard Hirsch). Electrola BW 467-2, EG 317 (NE 11/1926)

    Komm mit mir, Karoline (Willy Prager). Electrola BW 468-2, EG 318 (NE 11926)

    Sag’ mir wann (Willi Weill). Electrola BW 469-2, EG 318 (NE 11/1926)

    Nur ein kleiner Schwips (= Just a little drink) (M.: Byron.Gray, T.: Otto Stransky und Fritz Rotter). Electrola BW 470-2, EG 317 (NE 11/1926)

    Wie wohl ist mir am Wochenend (M.: A.M. Werau, T.: Hans Pflanzer). Electrola BW 743-4, EG 483 (NE 01/1927)

    O wie praktisch (Friedrich Hollaender). Electrola BW 745-4, EG 482 (NE 01/1927)

    Ich seh in deine Stimme du bist ne. Electrola BW 940-2, KVN (1927)

    Mich hat ein fremder Mann geküsst in der Nacht (M.: Marbot, T.: Elow). Artiphon 3106, Art. 03106 (ca. 1928)

    Was braucht der Berliner um glücklich zu sein? (M.: Fritz Paul, T.: Hassenstein). Artiphon 3107, Art. 03107, Hertie 581 (ca. 1928)

    Autolied (= Hanomag) (M.: Sigismund Witt, T.: Heide Sachs). Artiphon 3108, Art. 03108 (ca. 1928)

    Ich rolle Punkt (M.: Sigismund Witt, T.: Heide Sachs). Artiphon 3109, Art. 03109, Hertie 582 (NE 05/1928)

    Die Kartenlegerin (M.: Paul Strasser, T.: Heide Sachs). Artiphon 3110, Art. 03110 NE 05/1928)

    Mein Maxe (Fritze Fischer). Artiphon 3111, Art. 03111, VDM 7216 (ca. 1928)

    Die Käseelse (M.: Hans May, T.: Hans Brennert). Artiphon 3112, Art. 03112, Hertie 581, VDM 7216 (NE 05/1928)

    Muckepicke (M.: Otto Stransky, T.: Heide Sachs). Artiphon 3113, Art. 03113m Hertie 582 (ca. 1928)

    Wat braucht der Berliner um glücklich zu sein (M.: Fritz Paul, T.: Hassenstein). Parlophon 36299, B 12006-I (NE 11/1928)

    Guido vom Lido (M.: Sigismund Witt, T.: Willy Hagen). Parlophon 35300, KVN (1928)

    Haben wir det nötig? (M.: Wismar Rosendahl, T.: Erich Kersten). Parlophon 36301, B 12007-I (NE 11/1928)

    Die Kartenlegerin (M.: Paul Strasser, T.: Heide Sachs). Parlophon 36302, KVN (1928)

    Mein Maxe (Fritze Fischer). Odeon Be 7254, KVN (1928)

    Emilie vom Kurfürstendamm (M.: Otto Stransky, T.: Jul. Arnedt). Odeon Be 7255, KVN (1928)

    Hannelore (M.: Horst Platen, T.: Willy Hagen). Odeon Be 7256, KVN (1928)

    Das Lied von der Kreatur (M.: J. Rosenberg, T.: Curt Peiser). Odeon Be 7257, KVN (1928)

    Einmal lebt man nur (M.: Wismar Rosendahl, T.: Hermann Frey). Parlophon 36441-2, B 12015-I (NE 12/1928)

    In Weißensee träumt eine alte Pappel (M.: Wismar Rosendahl, T.: Hermann Frey). Parlophon 36442, B 12015-II (NE 12/1928)

    Guido vom Lido (M.: Sigismund Witt, T.: Willy Hagen). Parlophon 36300-2, B 12006-II (NE 11/1928)

    Die Kartenlegerin (M.: Paul Strasser, T.: Heide Sachs). Parlophon 36302-2, B 12007-II (NE 11/1928)

    Mein Maxe (Fritze Fischer). Odeon Be 7254-2, O-2613a (NE 11/1928)

    Emilie vom Kurfürstendamm (M.: Otto Stransky, T.: Jul. Arnedt). Odeon Be 7255-2, O-2613b (NE 11/1928)

    Hannelore (M.: Horst Platen, T.: Willy Hagen). Odeon Be 7256-2, O-2654a (NE 12/1928)

    Das Lied von der Kreatur (M.: J. Rosenberg, T.: Curt Peiser). Odeon Be 7257-2, O 2654b (NE 12/1928)

    Berliner Autolied (M.: Sigismund Witt, T.. Heide Sachs). Odeon Be 7630, KVN (1928)

    Muckepicke (M.: Otto Stransky, T.: Heide Sachs). Odeon Be 7640, KVN (1928)

    Junkel-Funkel (M.: Wismar Rosendahl, T.: Hermann Frey). Odeon Be 7641, KVN (1928)

    Brief an die Mutter (= Hat er gesagt, hab ich gesagt) (M.: Ludwig Schüller, T.: Erich Kersten). Odeon Be 7645, KVN (1928)

    Hermann heeßt er (Ludwig Mendelssohn). Parlophon 36698, B 12032-I (NE 02/1929)

    Kannst du mich denn noch ein bisschen leiden? (Wismar Rosendahl). Parlophon 36699, B 12032-II (NE 02/1929)

    Der grüne Aal (Prosa) (T.: Heide Sachs). Odeon Be 7829, O-11488a (Aufnahme 1929, NE 08/1931)

    Die Ballade vom linken Been (M.: Otto Stransky, T.: Leo Hirsch). Odeon Be 7830, O-11440a (Aufnahme 1929, NE 05/1931)

    Der Schlips im Kohlenkasten (T.: Charlie Roellinghoff). Parlophon 36939, B 12042-I (NE 03/1929)

    Emil (M.: Otto Stransky, T.: Areuß-Bennefeldt). Parlophon 36944, B 12042-II (NE 03/1929)

    Ballade von der Jungfrau Cordula (Baumeister). Odeon Be 7932, O-11440b (Aufnahme 1929, NE 05/1931)

    Warum soll er nicht mit ihr (Walter Mendelssohn). Odeon Be 7933, O-2885a (NE 08/1929

    Lied der Harfenjule (M.: Paul Strasser, T.: Walter Mendelssohn). Parlophon 37042, B 12052_I (NE 04/1929)

    Er ist nach mir ganz doll (M.: Carl Hötzel, T.: Georg Wallis). Parlophon 37043, B 12052-II (NE 04/1929)

    Hannelore (M.: Horst Platen, T.: Willy Hagen). Parlophon 37109, KVN (1929)

    Darum trinken wir noch eins (Marsch aus der Operette „Drei kleine Mädels“) (Willi Kollo). Parlophon 37110-2, ? (1929)

    Die Großstadtpflanze (= Eene, meene, ming, mang) (Erich Einegg). Parlophon 37111, KVN (1929)

    Boxermaxe (M.: Paul Strasser, T.: Erich Kersten). Parlophon 37112, ? (1929)

    Die Tante is nich meine Tante (M.: Paul Strasser, T.: Jul. Arendt). Odeon Be 8028, O-2885b (NE 08/1929)

    Wegen Emil seine unanständige Lust (M.: Paul Strasser, T.: Jul. Arendt). Odeon Be 8029, O-11488b (Aufnahme 29, NE 08/1931)

    Wenn der Bräutjam mit der Braut (M.: Walter Kollo, T.: Hardt). Parlophon 37902, B 12165-I (NE 03/1930)

    Das Lied vom Vater Zille (= Sein Milljöh) (M.: Willi Kollo, T.: Willi Kollo und Hans Pflanzer). Parlophon 37903, B 12123-I (NE 03/1930)

    Nach meine Beene is ja janz Berlin verrückt (M.: Walter Kollo, T.: Hardt). Parlophon 37905/Be 8676, O-11150a (NE 12/1929)

    Die Laubenkolonie (Ludwig Mendelssohn). Parlophon 37906, B 12333-I

    Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren (J.F. Rollers). Parlophon 37907/Be 8677, O-1115ßb (NE 11(1929)

    Lieber Leierkastenmann (Willi Kollo). Parlophon 37908, B 12123-II (NE 12/1929)

    Det muss man jarnich ignorieren! (M.: Paul Strasser, T.: Erich Kersten). Parlophon 38013, B 12133-I (NE 01/1930)

    Alleen, janz alleen (Ludwig Mendelssohn). Parlophon 38014, B 12133-II (NE 01/1930)

    Das Lied vom kleinen Kadett (M.: Niklas-Kemper, T.: Eddy Beuth). Parlophon 38025, KVN (1929)

    Mein Schorsche mit der Forsche (Emil Hartmann). Parlophon 38026, B 12333-II (NE 12/1929)

    Ach Jott, wat sind die Männer dumm (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus). Parlophon 38027, B 12165-II (NE 03/1930)

    In Tegel, gibt’s lock’re Vögel (Schmidt-Hagen). Parlophon 38028, KVN (1929)

    Man ist nur einmal jung! (M.: Richard Fall, T.: Rud. Bernauer). Parlophon 38205, ? (1930)

    Morgens willste nicht und abends kannste nicht (Emil Hartmann). Parlophon 38206, B 12296-I (NE 11/1930)

    Was liegt bei Lehmann unterm Apfelbaum (Walter Kollo). Parlophon 38207, B 12296-II (NE 11/1930)

    Er is nach mir verrückt (M.: Max Kluck, T.: Ludwig Mendelssohn). Parlophon 38208, B 12218-I (NE 08/1930)

    Ne dufte Stadt ist mein Berlin (M.: Walter Kollo, T.: F.W. Hardt). Parlophon 38209, B 12218-II (NE 08/1930)

    Knoll „Jawoll“ (Soldatenlied) (M.: Wilh. Lindemann, T.: Kurt Baumeister). Parlophon 38210, ? (1930)

    Er stand beim Train und war Sergeante, oder „Die Tante aus Hamburg“ (Heinrich Lautensack). Parlophon 38211, ? (1930)

    Mein Paulchen ist weg (M.: Otto Stransky, T.: Felix Josky). Parlophon 38283, B 12227-I (NE 09/1930)

    Verliebt – verlobt - verheiratet (M.: Werau, T.: Hans Pflanzer). Parlophon 38284, B 12227-II (NE 09/1930)

    Knoll der Trommler (M.: Wilh. Lindemann, T.: Kurt Baumeister). Parlophon 38285, KVN (1930)

    Die Berliner Pflanze (M.: Otto Erich Lindner, T.: Alex. Tyrkowsky). Parlophon 38286, KVN (1930

    Gassenhauer (Theobald Tiger = Tucholsky). Parlophon 38287, KVN (1930)

    Das Schmackeduzchen (M.: Walter Kollo, T.: Herm. Frey). Parlophon 38288, KVN (1930)

    Die Flundern, die werden sich wundern (M.: Walter Kollo, T.: Leo Leipziger). Parlophon 38289, KVN (1930)

    Det scheenste sind die Beenekens! (M.: Walter Kollo, T.: Claire Waldoff). Parlophon 38290, KVN (1930)

    Der Korporal (Ein Volkslied). Parlophon 38291, KVN (1930)

    Mein Kleener (Ludwig Mendelssohn). Parlophon 38292, KVN (1930)

    Familie Gänseklein (M.: Erich Einegg, T.: Erich Kersten). Parlophon 38585, B 12250-I (NE 10/1930)

    Das moderne Mädel (M.: Claire Waldoff, T.: Erich Kersten). Parlophon 38586, B 12250-I (NE 10/1930)

    Wegen dir… (Erich Einegg). Parlophon 38587, B 12240-I (NE 10/1930)

    Gespräch mir meiner Freundin Marie (M.: Ernst Leibholz, T.: Lisa Simonis). Parlophon 38588, KVN (1930)

    Adolf (Theobald Tiger = Tucholsky). Parlophon 38589, KVN (1930)

    Das Lied vom Jagdschein (Theobald Tiger = Tucholsky). Parlophon 38590, KVN (1930)

    Fang nie was mit Verwandschaft an! (M.: Rudolf Nelson, T.: Theobald Tiger = Tucholsky). Parlophon 38591, KVN (1930)

    Das Lied vom Kamel ( M. Paul Pallot, T.: Fritz Grünbaum). Parlophon 38592, KVN (1930)

    Die Sonntagskluft (M.: Ernst Leibholz, T.: Lisa Simonis). Parlophon 38593, KVN (1930)

    Warum kommste denn schon wieder mal so spät Marie? (M.: Hugo Hirsch, T.: Willy Hagen). Parlophon 38594, KVN (1930)

    Vier Stationen (Erich Einegg). Parlophon 38774, KVN (1930)

    Der Einbruch bei Tante Klara (M.: Käte Hyan, T.: Hans Hyan). Parlophon 38774, KVN (1930)

    Lied der Portokasse (Hermann Schultze-Buch). Parlophon 38776, B 12387-I (NE 02/1931)

    Hätt Franz doch bloß keen Freund man nicht (Ludwig Mendelssohn). Parlophon 38777, B 12387-II (NE 02/1931)

    Die Großstadtpflanze (= Eene meene ming mang) (Erich Einegg). Parlophon 37111-2, B 12361-I (NE 02/1931)

    In Tegel, Tegel gibt’s lockere Vögel (Schmidt-Hagen). Parlophon 38028-2, B 12361-II (NE 02/1931)

    Mutters Hände (M.: Claus Clauberg, T.: Kurt Tucholsky). Parlophon 38891, B 48096 (NE 12/1931)

    Nutt nutt nutt ooch kaputt is die Walze (Walter Mendelssohn). Parlophon 38392, B 48077-II (NE 11/1931)

    Im grünen Klee (M.: Hermann Leopoldi, T.: Beda). Parlophon 38393, KVN (1930)

    Fräulein, woll’n Sie nicht (Willy Prager). Parlophon 38894, KVN (1930)

    Die Liebe hat mit Klugheit nichts zu schaffen (M.: Eduard Künneke, T.: Rideamus). Parlophon 38895, KVN (1930)

    Warum kommst du denn schon wieder mal so spät Marie? (M.: Hugo Hirsch, T.: Willy Hagen). Parlophon 38594-2, KVN (1930)

    Hallelujah (Willi Kollo). Parlophon 38921, B 12412-I (NE 03/1931)

    Kremserlied (= Als der Kremser noch fuhr raus ins Grüne) (Willi Kollo). Parlophon 38926-2, B12412-II (NE 03/1931)

    Happy end (= Na und denn) (M.: Claus Clauberg, T.: Theobald Tiger = Tucholsky). Parlophon 38927, KVN (1931)

    Mir ist schon wieder so, ick weeß nich wie (M.: Henry Kassbon, T.: Erich Kersten). Parlophon 38928, B 12464-II (NE 05/1931)

    Warum kiekste mir denn immer auf die Beene? (Harry Waldau). Parlophon 38929, B 48077-I (NE 11/1931)

    Das Gänschen (Bruno Granichstaetten). Parlophon 38930, KVN (1931)

    Sabinchen war ein Frauenzimmer (Schaurige Drehorgelballade) (M.: W. Aletter). Parlophon 38959, B 12463-I (NE 05/1931)

    Warum liebt der Wladimir grade mir? (Foxtrot) ( M.: Hans May, T.: Robert Gilbert). Parlophon 38960, B 12464-I (NE 05/1931)

    Unsere Havel ist unser Rhein (M.: Paul Strasser, T.: Harry Kornblum). Parlophon 38961, GO 10330a (NE 08/1932)

    Hier sitz ich auf Rasen (altes Studentenlied). Parlophon 38962, GO 10785b (Aufnahme 1931, NE 06/1933)

    Die Großstadtpflanze (Eene meene ming mang) (Erich Einegg). Parlophon 37111-3, B 12361-I (NE 01/1931)

    Das Gänschen (Gruno Granichstaetten). Parlophon 38930-2, KVN (1931)

    Schlaflied für Moleken (M.: Claus Clauberg, T.: Frank Günther). Parlophon 133235,KVN (1931)

    Einmal geht jeder Sturm vorbei (M.: Marcel Boissier, T.: Harry Kornblum). Parlophon 133236, B 48096-II (NE 12/1931)

    Die Direktrice (M.: Claus Clauberg, T.: Felix Josky). Parlophon 133237, KVN (1931)

    Minna muß zum Film (M.: Otto Stransky, T.: Felix Josky). Parlophon 133238, B 48096-II (NE 12/1931)

    Lulu unterwegs nach der Barminstraße (M.: Claus Clauberg, T.: Kurt Steinfeld). Parlophon 133239, KVN (1931)

    Die Radpartie (Helmut Markiewicz). Parlophon 133240, KVN (1931)

    Die Chance der Rennbahn (M.: Claire Waldoff, T.: Kurt Steinfeld). Parlophon 133241, KVN (1931)

    Erinnerungen an meinen Hermann (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kersten). Parlophon 133242, B 48095-I (NE 12/1931)

    Die Radpartie (Helmut Markiewicz). Parlophon 133240-2, KVN (1932)

    Ich gehe meinen Schlendrian (Studentenlied). Parlophon 133391, KVN (1932)

    Es gibt nur ein Berlin (Marschlied) (M.: Willi Kollo, T.: Willi Kollo und Hans Pflanzer). Parlophon 133392, KVN (1932)

    Es wird in hundert Jahren wieder so ein Frühling sein (M.: Nico Dostal, T.: Robert Gilbert). Parlophon 133393, B 48150-II (NE 03/1932)

    Die unzufried’ne Ehefrau (= Warum hast de mir denn bloß geheirat’t) (M.: Claus Clauberg, T.: H.L. Rumpf). Parlophon 133394, GO 10426b (NE 12/1932)

    Die Radpartie (Helmut Markiewicz). Parlophon 133240-3, B 48151-I (NE 05/1932)

    Es gibt nur ein Berlin (M.: Willi Kollo, T.: Hans Pflanzer). Parlophon 133392-2, B 48150-1 (NE 03/1932)

    Die Zwiebelkur (M.: Claus Clauberg, T.: Kurt Steinfeld). Parlophon 133412, B 48184-I (NE 05/1932)

    Wenn Willi „Püppchen“ zu mir sagt (Helmut Markiewicz). Parlophon 133523, GO 10401a (NE 11/1932)

    Warum willst du mich denn ganz verlassen? (Hofsängerlied). Parlophon 133524, GO 10401b (NE 11/1932)

    Was hat man eigentlich von der Liebe? (M.: Claus Clauberg, T.: Werner Hassenstein). Parlophon 133525, GO 10426a (Aufnahme 1932, NE 02/1935)

    Ich hab’ so’n Krach mit meinem Mann (M.: Claus Clauberg, T.: Felix Josky). Parlophon 133526, GO 13426b (Aufnahme 1932, NE 02/1935)

    Aus Großmutters Liederbuch (= Die Rose und der Falter) (trad.). Parlophon 133527, KVN (1932)

    Fritze Bollmann (Berliner Volkslied). Parlophon 133528, GO 10330b (NE 08/1932)

    Mädel, komm mit (M.: Oscar Jascha, T.: F. Kahn). Gloria Bi 830, GO 10395a (Aufnahme 1932, NE 01/1935)

    Herrgott, schütz’ mir vor de Liebe (M.: Erich Ziegler, T.: Hans Pflanzer). Gloria Bi 832, GO 10426a (NE 12/1932)

    Ein Meter zwanzig vom Autobus 2 (aus dem Film „Ich geh’ aus und du bleibst da“) (M.: Otto Stransky, T.: Otto Stransky und Karl Brüll). Gloria Bi 833, KVN (1932)

    Werderlied (= Was willst du denn im Engadin?) (M.: Erwin Strauss, T.: Käthe Huldschinsky). Gloria Bi 829-2, GO 10732a (NE 04/1933)

    Meine kleine Villa (Helmut Markiewicz). Gloria Bi 831-2, GO 10732b (NE 04/1933)

    Ich kann um zehne nicht nach Hause geh’n (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kersten). Gloria Bi 956, GO 10488 (NE 03/1933)

    Unsere Minna (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kersten). Gloria Bi 957, GO 10484b (NE 02/1933)

    Menschliches – Allzumenschliches (M.: Claus Clauberg, T.: Erich Kersten). Gloria Bi 958, GO 10488b (NE 03/1933)

    Mach’ kein Meckmeck’ (M.: Mac Rauls, T.: Erich Kersten). Gloria Bi 959, GO 10456a (NE 01/1933)

    Hätt’ste det von Ferdinand jedacht? (M.: Mac Rauls, T.: Willy Hagen). Gloria Bi 960, GO 10395b (NE 01/1935)

    Bei mir da häng’ste (= über meinem Bett) (M.: Alex Stone und Walter Borchert, T.: Alex Stone und Friedrich Schwarz). Gloria Bi 961, GO 10456b (NE 01/1933)

    Dann bist du jung, dann bist du alt (Erich Kersten). Gloria Bi 1055, Od A 254059a (1932)

    Dann wackelt die Wand (M.: Mac Rauls, T.: Ericj Kersten). Gloria Bi 1056, GO 10484a (NE 02/1933)

    Mein Yo-Yo (Erich Kersten). Gloria Bi 1057, Od A 254059b (1932)

    Wie denkste dir denn det mit uns beiden? (M.: Edmund Nick, T.: Gertrud Renner). Gloria Bi 1058, KVN (1932)

    Gruß an unsere Heimat (M.: Werner Schütte, T.: Erich Kersten und Koenigsborn). Gloria Bi 1382, GO 10785a (NE 06/1933)

    Nu schön, da haben wir eben Pech gehabt (= Ich hab ein Herz) (M.: Werner Schütte, T.: Erich Kersten und Koenigsborn). Gloria Bi 1383, ? (Aufnahme 1933)


    LPs

    Die Auflistung wurde mit Hilfe der Datenbank des Deutschen Musikarchiv Berlin erstellt (s. Links).

    Berliner Originale von gestern und heute. Deutsche Schallplatten, 1988 (Amiga 8 45 317)

    Unvergessen - Claire Waldoff. EMI-Electrola, 1987 (= Der goldene Trichter) (1C 038 15 6299 1)

    Claire Waldoff. Hermann heeßt er! TELDEC, 1986 (Pool 626354 AF)

    Claire Waldoff. Lieber Leierkastenmann. Beigefügt: Wer schmeisst denn da mit Lehm. Archiv-Verlag, 1985 (66.11613)

    Erfolge von damals, Teil: Vol. 3. Willi Kollo - Ein Komponistenporträt. 1984 (Hansa 302321-310)

    ...und abends in die Scala : Erinnerungen an die Berliner Scala. EMI-Electrola, 1984 (= Der goldene Trichter) (Odeon 1 C 134-2601113 M)

    Claire Waldoff. Hermann heeßt er! Deutsche Schallplatten, 1984 (Amiga 840279)

    Melodien, die man nie vergisst. Crystal-Schallplatten, 1978 (Prisma 056 CRY 32689 M)

    Berliner Lieder. Paul Lincke, Hilde Hildebrand, Paul Graetz u.a. EMI-Electrola, 1981 (Odeon 1 C 134-46344 - 45 M)

    Berliner Revuen 1927 – 1932. EMI-Electrola, 1979 (= Der goldene Trichter) (Odeon 1 C 134-45017 - 18 M)

    Es gibt nur ein Berlin und das ist mein Berlin. EMI-Electrola, 1976 (= Der goldene Trichter) (Odeon 1 C 148-31606 - 07 M)

    Berliner Originale. Dufte - knorke – schnafte. EMI-Electrola, 1975 (= Der goldene Trichter) (Odeon 1 C 148-31379 - 80 M)


    MC

    Die Auflistung wurde mit Hilfe der Datenbank des Deutschen Musikarchiv Berlin erstellt (s. Links).

    Berlin - Die dufte Stadt. EMI-Electrola, 1983 (Odeon 1 C 228-1300674)


    CDs

    Die Auflistung wurde mit Hilfe der Datenbank des Deutschen Musikarchiv Berlin erstellt (s. Links). Einige CDs wurden bei anderen Verlagen wieder neu aufgelegt (z.B. Claire-Waldoff-Box bei bmg = Erstausgabe bei Duophon). In solchem Fall wurden nur die Erstausgaben berücksichtigt. Es wurden auch CDs aufgeführt, auf denen nur einzelne Waldoff-Lieder enthalten sind, sowie CDs, die keine Originalaufnahmen enthalten, sich jedoch explizit auf Claire Waldoff beziehen.

    Claire Waldoff, Die Königin der Kleinkunst, 4 Audio-CDs. Grosser & Stein, 2005.

    Claire Waldoff. Die Königin der Kleinkunst 1. Documents (H’ART), 2005.

    Claire Waldoff. Die Königin der Kleinkunst 2. Documents (H’ART), 2005.

    Heimweh nach Berlin. 80 Lieder mit Berliner Schnauze (Reutter, Waldoff, Knef, Rose, Weiser etc.). Membran Music/Grosser und Stein 2005.

    Claire Waldoff. Wer schmeisst denn da mit Lehm? TIM, 2004, Membran Music.

    Claire Waldoff : 48 Schellack-Raritäten. Membran International 2004 (= Perlen der Kleinkunst)

    Schwule Lieder. Historische schwule & lesbische Aufnahmen 1908 – 1933. TIM 2004 (= Perlen der Kleinkunst)

    Das war sein Milljöh. Willi Kollo 100 Jahre - Ein Komponistenporträt in historischen Aufnahmen 1924 - 1940. Duophon 2004 (= Edition Berliner Musenkinder)

    Koreen, Maegie: Dann wackelt die Wand. Eine Hommage an Claire Waldoff. Mechthild Weiss 2004

    Berlin, Berlin. Berliner Gassenhauer 1912 – 1936. Duophon 2004 (= Edition Berliner Musenkinder)

    Walter Kollo: Das klingt, als wenn’s ein Märchen wär’. Walter Kollo in historischen Aufnahmen von 1907 - 1929. Duophon 2003 (= Edition Berliner Musenkinder)

    Claire Waldoff. Mensch, Dir hängt ’n Zipfel. Duophon, 2002 (= Edition Berliner Musenkinder).

    Es lag in der Luft ... Aus dem Archiv der leichten Muse; das Beste aus fünf CD-Produktionen der Akademie der Künste. Edel 2002

    Berliner Operettenfestival. Verlag Das Beste 2002 (=Im Traumland der Operette)

    Homosexualität auf Schallplatte, Teil 1. Wir sind, wie wir sind! Bear Family Records, 2002

    Eduard Künneke. Oh Gott, Wie Sind Wir Vornehm. Ebm (Pool Music und Media), 2001.

    Soubretten und Chansonetten. Die Damen des deutschen Films und Kabaretts; Chansons, Couplets, Schlager 1926 – 1941, historische Aufnahmen von Schellackplatten. Norbert Noritz, 2001

    Walter & Willi Kollo. Zwei in einer großen Stadt. Mediaphon Madacy Entertainment, 2001

    Wat braucht der Berliner um glücklich zu sein. Com-Es-Schallplatten und –Musikverlag/Falcon Neue Medien, 2001 (= Die Stars der 20er und 30er Jahre)

    Die schwule Plattenkiste. Schwules und Lesbisches in historischen Aufnahmen 1908 - 1933; vom "Hirschfeldlied" zum "Lila Lied". Duophon, 2001 (= Edition Berliner Musenkinder).

    Claire Waldoff. Die Berliner Pflanze. Duophon, 2000 (= Edition Berliner Musenkinder).

    Kabarettgeschichte(n), Claire Waldoff. hr audio, 2000.

    Mit Musik geht alles besser. Die schönsten Schlager des Jahrhunderts. Verlag Das Beste, 1999

    Verklungenes Berlin. Originalaufnahmen von 1906 – 1941. Duophon,1999 (= Edition Berliner Musenkinder).

    Rudolf Nelson: Und Rudi macht Musik dazu. Rudolf Nelson, ein musikalisches Porträt in Originalaufnahmen. Edel, 1999

    Kurt Tucholsky: Singt eener uff’n Hof. Kurt Tucholsky als Kabarettautor in historischen Aufnahmen seiner Zeitgenossen. Duophon 1999 (= Edition Berliner Musenkinder).

    Claire Waldoff. Immer Ran An’ Speck. Duophon, 1997 (= Edition Berliner Musenkinder).

    Mensch, du hast ’ne Zillefigur. Schellack-Raritäten der deutschen Kleinkunst in Originalaufnahmen aus den Jahren 1928 – 1939. Jens-Uwe Völmecke, 1997

    Theobald Tigers Trichter. Aus Kurt Tucholskys Plattenschrank .... Verein für musikalische Archiv-Forschung, 1997 (= Klein aber Kunst)

    Der Weg Zum Musical. Originalaufnahmen aus Revuen, Operetten und Singspielen 1926 - 1933. Duophon, 1997

    Bei uns um die Gedächtniskirche ’rum ... Berlin Cabaret. Friedrich Hollaender und das Kabarett der zwanziger Jahre. Edel, 1996.

    Durand, Angèle/Freitag, Harry: Lieder der Claire Waldoff. Bear Family Records, 1995

    Claire Waldoff. Wer Schmeißt Denn Da mit Lehm. Publicdom/Zyx Music, 1995.

    Berliner Originale von gestern und heute. Wolfgang Günther, 1995

    Claire Waldoff. Es gibt nur ein Berlin. Duophon, 1995

    Wintergarten-Edition, Vol. 2. In 50 [fünfzig] Jahren ist alles vorbei. Polygram 1993

    Willi Kollo - Erfolge, Sammlerstücke & [und] Raritäten. Historische Aufnahmen aus den Jahren 1926 – 1942. Monopol-Verlag, 1993

    Der Berliner liebt Musike. Live im Altberliner Lokal "Zur letzten Instanz". Deutsche Schallplatten/Magna-Tonträger, 1990.


    Filmographie

    Mieze Strempels Werdegang (1915); Waldemar Hecker (Regie), Helene Voß, Claire Waldoff (Stummfilm!)

    Der Jüngling aus der Konfektion (1926); Richard Löwenbein (Regie), Curt Bois, Maria Paudler, Frida Richard, Robert Garrison, Fred Louis Lerch, Margarete Lanner, Pia von Moosburg, Claire Waldoff, Kurt Vespermann, Philipp Manning, Johannes Riemann, Albert Paulig, Rudolf Lettinger, Willy Prager, Eva Speyer

    Claire Berolina (1986) (TV-Film über das Leben Claire Waldoffs), Klaus Gendries (Regie), Maria Mallé, Dorit Gäbler, Zuzana Kocúriková, Fritz Hille, Peter Buchheim, Heinz Behling, Heinz Rennhack, Lubomír Bryg, Roland Hemmo, Jürgen Hart, Helmut Straßburger, Uwe Karpa, Marianne Wünscher, Elsa Grube-Deister


    Links

    Deutsches Historisches Museum: http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/WaldoffClaire/index.html

    Deutsches Kabarettarchiv Mainz: www.kabarettarchiv.de

    Deutsches Musikarchiv Berlin: http://pacifix.ddb.de:7000/LNG=DU/DB=2.1/?SRT=YOP&IMPLAND=Y

    Forschung

    Einige Lieder aus dem Repertoire Claire Waldoffs sind als Notenausgaben erhältlich. Allerdings wird ihr musikalisches Schaffen als Interpretin eher durch Aufnahmen repräsentiert. Inzwischen sind zahlreiche Einspielungen auch auf CD erhältlich und somit für jeden zugänglich. Claire Waldoff war unter den ersten Künstlerinnen, deren Werk in der Discographie der deutschen Kleinkunst dokumentiert wurde. Sie erhielt Einträge in allgemeinen sowie den einschlägigen Kabarett-Lexika (z.B. Budzinsky).

    Die Auseinandersetzung mit Claire Waldoff und ihrem künstlerischen Schaffen ist äußerst interdisziplinär: Mit Kabarett-Chansons beschäftigen sich Literaturwissenschaftler (z.B. Alan Lareau), Historiker (z.B. Peter Jelavich), Musikwissenschaftler (z.B. Nils Grosch), Journalisten (z.B. Volker Kühn), freie Autorinnen (z.B. Helga Bemmann) oder Künstlerinnen (z.B. Maegie Koreen). Veröffentlichungen, die speziell Claire Waldoff zum Gegenstand haben, sind allerdings ausschließlich Biographien (Bemmann, Koreen).

    Quellenmaterial zu Claire Waldoff befindet sich an verschiedenen Orten in Berlin (z.B. Stadtmuseum Berlin [Teilnachlass], Stadtbibliothek Berlin [Zeitungsausschnitts-Mappe], Archiv der Akademie der Künste [Korrespondenz Elow/Erich Lowinski], Deutsches Musikarchiv [Aufnahmen]) und im Kabarettarchiv Mainz [Programme, Plakate].

    Forschungsbedarf

    Interpretationsgeschichte:

    Welche Einflüsse führten zu Claire Waldoffs persönlichem Gesangs- und Interpretationsstil (z.B. Yvette Guilbert, Otto Reutter)? Inwiefern beeinflusste Claire Waldoffs Gesangs- und Interpretationsstil nachfolgende Chanteusen-Generationen?


    Kulturgeschichte:

    Wie hängen Claire Waldoffs Auftritte (Liedinhalte, Männerkleidung, „Auftreten“) und die zunehmende Frauenemanzipation dieser Zeit zusammen?


    Biographische/lokale Forschung:

    Der Lebensabschnitt Clara Wortmanns in Hannover sowie die Anfänge des Mädchengymnasialwesens in Hannover sind bisher wenig erforscht. Hier bestünde auch im Hinblick auf andere Hannoveraner Schülerinnen dieser Zeit Forschungsbedarf.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 39588804
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 118771019
    Library of Congress (LCCN): n95065915
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Carolin Stahrenberg


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Nicole K. Strohmann
    Zuerst eingegeben am 27.03.2006


    Empfohlene Zitierweise

    Carolin Stahrenberg, Artikel „Claire Waldoff“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 27.3.2006.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Claire_Waldoff