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  • Cesarina Ricci de Tingoli

    von Christine Fischer
    Namen:
    Cesarina Ricci de Tingoli
    Geburtsname: Cesarina de Ricci
    Varianten: Cesarina Ricci, Cesarina de Tingoli
    Lebensdaten:
    geb. um
    gest. unbekannt

    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, möglicherweise Dichterin, Sängerin
    Charakterisierender Satz:

    „Quand’io da prima pensai dar luce à queste mie oscure note, col nome in fronte di V. Sig. Illustriss. mi mosse, fra gli altri rispetti, il sapere, che non suole Apollo sprezzar le Muse;”

    „Als ich zum ersten Mal daran dachte, diese meine unklaren Noten mit dem Namen von Euer Hochwohlgeboren auf dem Titelblatt zu veröffentlichen, bewegte mich neben anderen Aspekten das Wissen, dass Apoll die Musen nicht zu verachten pflegt.”


    (Cesarina Ricci de Tingoli, Vorwort zu “Il primo libro de’ Madrigali à Cinque Voci. Con un Dialogo a otto Novamente Composti & dati in luce”, Venezia: Gardano, 1597)


    Profil

    Cesarina Ricci de Tingoli ist eine der ersten Frauen, die Musik unter ihrem eigenen Namen drucken ließen. Sie veröffentlichte ihre einzige erhaltene Madrigalsammlung 1597 in Venedig. Das Phänomen der starken öffentlichen Präsenz von künstlerisch tätigen Frauen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Italien wird mit dem humanistischen Bildungsideal und dem damit einhergehenden Verlust des Lehrmonopols der Kirche in Verbindung gebracht (vgl. Bowers, 1987, Newcomb, 1987).

    Orte und Länder

    Der einzig gesicherte Aufenthaltsort Cesarina Ricci de Tingolis ist das Örtchen Monte Colombo, 20 km südlich von Rimini gelegen: Hier hat sie das eigenhändige Vorwort ihrer einzigen erhaltenen und 1597 gedruckten Madrigalsammlung unterzeichnet. Die Familie der Tingoli, in die sie vermutlich eingeheiratet hat, war eine in Rimini und Umgebung ansässige Adelsfamilie.

    Auf Rom als Wirkungsort verweist dagegen der Widmungsträger ihrer Madrigalsammlung, Kardinal Cinzio Aldobrandini. Er war Neffe des Papstes Clemens VII. und hielt in den 1590er Jahren Akademien im Vatikan ab.

    Biografie

    (Soweit nicht anders vermerkt stammen alle Angaben aus Christine Fischer, 1996 bzw. Christine Fischer, 1999)


    Über die Biografie Ricci de Tingolis ist wenig bekannt: Das unvollständig erhaltene Madrigalbuch und sein eigenhändiges Vorwort waren lange Zeit die einzigen Hinweise auf Leben und Wirken der Komponistin. Recherchen Christine Fischers lieferten Hinweise darauf, dass Cesarina Ricci de Tingoli die Tochter Giovanni Riccis, des illegitimen Sohns eines Kardinals gleichen Namens, und dessen erster Frau Giulia Nobili war. Geboren wäre sie demnach nach der Eheschließung 1571. Mitglieder der Familie Tingoli, eines Riminesischen Adelsgeschlechts, waren Familiaren des Kardinals Ricci. Cesarina Ricci heiratete vermutlich in diese Familie ein. Diese familiäre Konstellation mit einem in Rom wirkenden Giovanni Ricci junior, der Verbindungen nach Rimini hatte und sich auch selbst dort aufhielt, stellt zudem die Verknüpfung zwischen Rimini und Rom, den beiden durch die Madrigalsammlung nahegelegten Wirkungsorten der Komponistin, her. Giovanni Ricci junior war den Dedikationstexten mehrerer ihm gewidmeter Madrigalsammlungen zufolge ein interessierter Musiker und Sänger, der sich Musiker im Haushalt hielt, darunter den Komponisten Giovanni Piccioni. Auch dass Ruggiero Giovanelli ihm und seiner zweiten Frau Violante zwei Sammlungen widmete, legt die Vermutung nahe, Cesarina Ricci habe bereits im Elternhaus Kompositionsunterricht gehabt.


    Monte Colombo

    Einzige gesicherte biografische Anhaltspunkte zu Cesarina Ricci de Tingoli sind aus dem eigenhändigen Vorwort ihrer Madrigalsammlung zu entnehmen (vgl. Quellen). Der Text, der in Monte Colombo unterzeichnet wurde, verweist ebenso auf Rimini und Umgebung wie der zweite Familienname, den die Komponistin getragen hat:

    Monte Colombo ist ein kleines Dorf 20 km südlich von Rimini (http://www.comuni-italiani.it/099/007/). Erstmals urkundlich erwähnt ist der Ort 568, seit 1271 lag das Dorf im Herrschaftsbereich der Malatesta. Nach deren Machtverlust folgte eine Zeit der Besatzung durch die venezianische Republik, bevor der Ort wie auch Rimini dem Herrschaftsbereich des Vatikan zugeschlagen wurde. Weder in den handschriftlichen Geschichten des Ortes, noch in den Kirchenbüchern tauchen jedoch die Namen Ricci oder Tingoli auf.


    Tingoli

    Die Tingoli waren eine in Rimini und Umgebung ansässige Adelsfamilie, die sich Anfang des 15. Jahrhunderts in die Führungsebene der Stadt hochgedient hatte und im 18. Jahrhundert ausstarb. Zwar lässt sich ein Stammbaum des Geschlechts rekonstruieren (siehe Materialsammlung), jedoch taucht Cesarina Ricci de Tingoli in keiner der in Rimini erhaltenen Quellen zur Familie auf. Möglicherweise verfügte die Familie, neben dem heute nicht mehr im damaligen Zustand erhaltenen Palast in Rimini und den Gütern in der Umgebung Riminis auch über Besitztümer in Monte Colombo.


    Ricci

    Die Namensbildung Ricci de Tingoli legt nahe, dass die Komponistin in das Riminesische Adelsgeschlecht einheiratete, während Ricci ihr Geburtsname war.

    Möglicherweise war ihre Herkunftsfamilie diejenige Giovanni Riccis, des Conte di San Polo, der um 1548 als illegitimer Sohn des Kardinals Giovanni Ricci und Francesca d’Andradas geboren wurde (vgl. Jedin, 1949, 205-238). Er wurde 1556 legitimiert und heiratete 1574 Giulia Nobili, eine Verwandte des gleichnamigen Kardinals. Dem Widmungstext Ruggiero Giovannellis zu seinem Primo libro a cinque von 1586 ist zu entnehmen, dass Giovanni Ricci junior selbst gesungen hat und mäzenatisch tätig war. Im Vorwort seines Primo libro delle vilanelle von 1588, das Riccis zweiter Frau Violante gewidmet ist, spricht er von langjähriger Verbundenheit, die er anlässlich der neuen Ehe nun erneuere. Giovanni Piccioni spricht von einem Dienstverhältnis mit Ricci zur Zeit von dessen Aufenthalt in Rimini (bis 1576) im Widmungstext seines Quarto libro delle canzoni von 1582. In seinem Pier Maria Tingoli gewidmeten „Secondo libro delle canzoni à cinque voci“ (1580) eignet der Komponist die letzte Canzone „Giulia Nobil guerriera“ zu, d.i. Giulia Nobili de Ricci, also der ersten Frau von Giovanni Ricci junior – der möglichen Mutter Cesarina Ricci de Tingolis. Auch dies deutet auf die Verbindung der Familien Ricci und Tingoli hin, die in der Person der Komponistin wohl ihre Personifizierung fand. Unter den Familiaren des Kardinals Giovanni Ricci tauchen zudem zwei Mitglieder der Familie Tingoli auf (Jedin, 1949, S. 276, 304): Alessandro und Pietro Maria (vgl. Materialsammlung, Stammbaum). Möglicherweise war Cesarina Ricci de Tingoli also die Tochter Giovanni Riccis, des Conte di San Polo, und seiner ersten Frau Giulia Nobili (Heirat 1571) und kam bereits im Vaterhaus mit Musik und professionellen Musikern in Berührung. Später (vor 1597) heiratete sie dann in die Familie der Tingoli ein, möglicherweise einen Familiaren ihres Großvaters, also Pietro Maria oder seinen Sohn Gasparo, der den Beinamen “Iarduccio“ (Verschwender) trug.


    Cinzio Aldobrandini

    Der Widmungsträger ihres Madrigalbuchs, Cardinal Cinzio Aldobrandini (Personeni, 1786; Lunadoro, 1635), erschließt einen möglichen Wirkungskreis für die Musik der Komponistin: Der 1551 geborenen Neffe Clemens VIII. war seit 1592 Staatssekretär, seit 1593 Kardinal. Mit seinem über 20 Jahre jüngeren Cousin Pietro befand er sich in Konkurrenz um die Gunst des Onkels, ein Kampf, der im Jahr nach der Drucklegung mit der Flucht Cinzios aus Rom eskalierte. Cinzio Aldobrandini war ein begeisterter Kunstliebhaber und einer der wichtigsten römischen Mäzene seiner Zeit. Besonders bekannt war Aldobrandini für die morgens in den Zimmern des Vatikan abgehaltenen literarisch-politischen Akademien. Zu den prominenten TeilnehmerInnen, die auch durch Widmungen Aldobrandinis Ruf als gelehrten Kunstförderer befestigten, gehörten Torquato Tasso, Giovanni Battista Guarini, Giovanni Battista Raimondi und Luca Marenzio. Cinzio Aldobrandini scheint Frauen im Bereich der Kunst gegenüber aufgeschlossen gewesen zu sein: jedenfalls widmeten mehrere Frauen ihm Veröffentlichungen, darunter Vittoria Archilei, Francesca Bufalina und Tarquinia Molza; auch der ihm zu Ehren im Jahre 1600 errichtete poetische Tempio enthält zahlreiche Gedichte von Frauen (vgl. Quellen, Primärquellen).

    Aus dem Vorworttext Cesarina Ricci de Tingolis ist zu schließen, dass ihre Madrigale bereits einige Zeit vor der Veröffentlichung komponiert wurden. Erst durch die Ermunterung Cinzio Aldobrandinis und nach einer „Kostprobe“ der Kompositionen wurde der Druck verwirklicht. Ob diese Kostprobe während einer Akademie Aldobrandinis stattfand und ob Cesarina Ricci de’ Tingoli möglicherweise selbst Zugang zu den Akademien hatte (vermutlich waren ihre beiden Großväter Kardinäle), ihre Kompositionen auch selbst vortrug, bleibt nur zu mutmaßen, ist jedoch bis jetzt nicht zu belegen.


    Widmungstext

    Der Duktus des Vorworts Ricci de Tingolis zu ihrem Madrigalbuch ist ein bescheidener: Die Komponistin stilisiert sich selbst als minderwertiger als eine Muse und Kardinal Cinzio Aldobrandini als ihren Anführer, der Apoll noch übertrifft. Ihr Wissen, dass Apoll die Musen nicht zu verachten pflegt, dient, innerhalb des mythologischen Bildes von Apoll als Musenführer, als Rechtfertigung für den Schritt, mit ihrer Musik an die Öffentlichkeit zu gehen. Dagegen verkündete beispielsweise Maddalena Casulana im Vorwort zu ihrer ersten, dreißig Jahre vor Ricci de Tingolis Madrigalbuch erschienenen Madrigalsammlung (Venedig, 1568), sie wolle mit dem Schritt an die Öffentlichkeit der Welt den eitlen Irrtum der Männer zeigen, die sich so sehr als Herren der intellektuellen Gaben sehen, dass es ihnen scheint, sie könnten den Frauen nicht gleichfalls zueigen sein (Pescerelli, 1979).

    Würdigung

    Stil

    Der einzige Satz Stimmbücher zu Cesarina Ricci de Tingolis Madrigalbuch ist unvollständig: In der Universitätsbibliothek Gent sind das Alt-, Bass- und Tenorstimmbuch erhalten, Canto- und Quinto-Stimmbücher gingen dagegen verloren. In der Bayerischen Staatsbibliothek München ist eine Tabulaturhandschrift für Tasteninstrument erhalten, in der Motetten, Madrigale und Tänze niedergeschrieben sind (vgl. Quellen, Primärquellen). Unter diesen Kompositionen befindet sich auch das Madrigal „Nel discostarsi il sole“ aus Cesarina Riccis „Il primo libro“. Die erhaltenen Stimmen des Originaldrucks stimmen mit der Tabulatur vollkommen überein, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die Tabulatur das Madrigal Riccis ohne substantielle Veränderungen wiedergibt.

    Ricci de Tingoli beweist in dieser Komposition ein feines Gespür für Textauslegung und kontrapunktisches Können. Im Vergleich zu den manieristischen Tendenzen im Madrigal, die zur Zeit der Sammlung Riccis bereits präsent waren, setzt die Komponistin schlichtere stilistische Mittel ein. Dabei bezieht sie sich auf einfachere Gattungen der Vokalmusik des 16. Jahrhunderts wie Frottola, Villanella und Canzonetta zurück: Wiederholungstechniken mit wörtlicher oder transponierter Wiederaufnahme einer oder mehrerer Stimmen, Häufung von in Terzen, Sexten und Dezimen parallel geführter Stimmen und einfache harmonische Fortschreitungen mit wenigen, leitereigenen Kadenzpunkten, die modal klar zuzuordnen sind, deuten in diese Richtung.

    Ricci de Tingolis „Il primo libro“ enthält noch 14 weitere von ihr komponierte Madrigale, darunter auch einen achtstimmigen Dialog. Neben komplexeren Stücken, die vergleichbar mit „Nel discostarsi il sole“ auch imitatorische Abschnitte aufweisen, stehen sehr einfach strukturierte Kompositionen, die mit Wiederholungen von formalen Grossteilen noch stärker an Villanellen gemahnen. Doch auch Madrigale, die bezüglich der Länge und der formalen Anlage eine Zwischenstellung zwischen diesen beiden kompositorischen Anlagen einnehmen, sind in Ricci de Tingolis „Il primo libro“ zu finden.


    Römischer Kontext?

    Vincenzo Giustiniani beschreibt in „Discorso sopra la musica“ einen Vokalkompositionsstil im Rom seiner Jugend (1570er und 1580er Jahre), in dem der Stil der Villanelle Napoletane vorherrschte und dessen Kunstfertigkeit darin bestand, „una nuova aria et grata all’orecchie, con alcune fughe facili e senza straordinario artificio“ („eine neue Melodie und Wohlklang in den Ohren, mit einigen leichten Fugen und ohne grosse Kunstfertigkeit“) zu erzeugen. Die mögliche stilistische Zuordnung der Madrigalkompositionen Ricci de Tingolis in dieses Umfeld erhärtet sich auch durch einen Vergleich ihres Kompositionsstils mit den Madrigalen Ruggiero Giovannellis und Luca Marenzios, die nachweislich im selben römischen Umfeld tätig waren. Auch die bekannten Textdichter ihrer Madrigale (Torquato Tasso, Giovanni Battista Guarini und Antonio Ongaro) sind sehr gut in diesen Kontext einzuordnen: Sie leisteten alle substantielle Beiträge zur Diskussion um das Pastoraldrama, die auch in Rom und besonders in den Akademien Cinzio Aldobrandinis geführt wurde.

    Rezeption

    Bisher keine Belege

    Werkverzeichnis

    „Il primo libro De Madrigali à Cinque Voci. Con un Dialogo a otto Novamente Composti & dati in luce.“, Venezia: Angelo Gardano, 1597 (Rijksuniveristeit, Centrale Bibliothek, Gent)

    Darin enthalten:

    „Fuss’io pur degno d’amore“ (Torquato Tasso)

    „Ben furno aspre catene“/“Ben dunque ragione“

    „Quel che viver desia“

    „Io son ferito“

    „Nel discostarsi il sole“/“Cosi se voi, ben mio“

    „Se si vedesse fuore“

    „Stillò l’anima in pianto“ (Antonio Ongaro)

    „Giunto alla tomba“/“Non di morte sei tu“ (Torquato Tasso)

    „Amor l’alma m’allaccia“ (Torquato Tasso)

    „S’io ti prego tu fuggi“

    „Se da lunge m’ardete“

    „Fuggir non vedi il tempo“

    „Ben che’l mio Tirsi amato“

    „Donna l’aspra ferita“

    „Dubbio frà duo mi vivo“ (Giovanni Battista Guarini, 8-stimmig)

    Quellen

    Primärquellen


    Cesarina Ricci de Tingoli. „Il primo libro De Madrigali à Cinque Voci. Con un Dialogo a otto Novamente Composti & dati in luce“. Venezia: Angelo Gardano, 1597.


    Tabulaturhandschrift, Bayerische Staatsbibliothek München Mus. Ms. 4480.


    Giulio Segni. Tempio all’illustrissimo et reverendissimo Signor Cinthio Aldobrandini, Cardinale S. Giorgio Nipote del sommo pontefice Clemente ottavo. Bologna: s.n., 1600.


    Lunadoro, Girolamo, Relatione della Corte Di Roma, E de’ Riti da osservarsi in essa, e de’ suoi Magistrati, e Offitii, [Brescia]: Paulo Frambotto, 1635



    Literatur

    Annibaldi, Claudio. „Il mecenate ‚politico’. Ancora sul patronato musicale del Cardinale Pietro Aldobrandini (ca. 1570-1621)“. In: Studi Musicali 16 (1987). S. 53–66.


    Bowers, Jane. „The Emergence of Women Composers in Italy, 1566-1700“. In: Women Making Music. The Western Art Tradition 1150-1950. Jane Bowers, JudithTick (Hg.). Urbana, Chicago: University of Illinois Press, 1987. S. 116–167.


    Cecchi, Paolo. „La diffusione e la circolazione della produzione profana di Ruggiero Giovannelli e il mercato editoriale musicale di fine Cinquecento“. In: Ruggiero Giovannelli. „musico eccellentissimo e forse il primo del suo tempo“. Atti del Convegno Internazionale di Studi (Palestrina e Velletri, 12–14 giugno 1992)“.


    Carmela Bongiovanni, Giancarlo Rostirolla (Hg.). Palestrina. Fondazione Giovanni Pierluigi da Palestrina, 1998. S. 641–694.


    De Ford, Ruth Irene. Ruggiero Giovannelli and the Madrigal in Rome, 1572–1599. 2 Bde. Diss. Cambridge: Harvard University, 1975.


    Fischer, Christine. „non suole Apollo sprezzar le Muse“ – Cesarina Ricci de Tingoli als Komponistin des ausgehenden Cinquecento. Magisterarbeit, Ludwig- Maximilians- Universität München. 2 Bde. (masch.). September 1996.


    Fischer, Christine. „non suole Apollo sprezzar le Muse“ – Annäherungen an Cesarina Ricci de Tingoli“. In: Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft. N.F. 19 (1999), S. 151–195.


    Gemmani, Marco und Paolo Righini (Hg.), Giovanni Piccioni da Rimini (ca. 1549 – dopo il 17/VI/1619) Un musicista da scoprire. Rimini: Associazione Musicae „In Terra Viventium“, 1995.


    Guarini, Fasano E. Aldobrandini (Passeri), Cinzio“. In: Dizionario Biografico degli Italiani. Aldo Ferrabino (Hg.), Bd. 2. Roma: Istituto della Eciclopedia Italiana, 1960. S. 102–104.


    Jedin, Hubert. „Kardinal Giovanni Ricci (1497–1574)“. In: Miscellanea Pio Paschini, Bd. 2.. Rom: Facultas Theologica Pontifica Ath. Lateranensis, 1949. S. 205–238.



    Newcomb, Anthony. „Courtesans, Muses, or Musicians? Professional Women Musicians in Sixteenth-Century Italy“. In: Women Making Music. The Western Art Tradition, 1150-1950. Jane Bowers, JudithTick (Hg.). Urbana, Chicago: University of Illinois Press, 1987. S. 90–115.


    Personeni, Angelo. Notizie genealogiche storiche critiche e letterarie del Cardinale Cinzio Personeni da Ca Passero Aldobrandini nipote di Clemente VIII. S. P. Bergamo: Locatelli, 1786.


    Pescerelli, Beatrice, I madrigali di Maddalena Casulana, Firenze: Leo S. Olschki, 1979 (= Studi e testi per la storia della musica 1).


    Solerti, Angelo. Le origini del melodramma. Testimonianze dei contemporanei. Torino: Fratelli Bocca, 1903. S. 106.


    Weber, Christoph. „Fünfzig genealogische Tafeln zur Geschichte der römischen Kurie in der frühen Neuzeit“. In: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 73 (1993). S. 496–571, Tafel 11.

    Forschung

    Vgl. Veröffentlichungen Christine Fischers

    Forschungsbedarf

    Suche nach möglichen weiteren Kompositionen und Zugang zum Familienarchiv der Familie Ricci.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 14595388
    Library of Congress (LCCN): no2008147518
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Christine Fischer


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 07.11.2011


    Empfohlene Zitierweise

    Christine Fischer, Artikel „Cesarina Ricci de Tingoli“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 7.11.2011.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Cesarina_Ricci_de_Tingoli