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  • Cathinka (von) Dietz

    von Heike Frey
    Cathinka Dietz
    Namen:
    Cathinka (von) Dietz
    Ehename: Cathinka Mackenzie de Dietz
    Lebensdaten:
    geb. in Landsberg/Lech,
    gest. in Paris,

    Mehrere Musiklexika des 19. Jahrhunderts (Schilling, Gaßner, Mendel) geben als Geburtsjahr und -ort 1816 in München an. Die Familie war jedoch nie in München ansässig. Für das Geburtsjahr 1813 (eine Taufmatrikel konnte trotz Recherchen in zahlreichen Pfarrarchiven nicht gefunden werden) spricht, dass der Nekrolog ihr Alter mit 88 Jahren angibt, hier wird auch als Geburtstort Landsberg genannt.Die Musikerin nannte sich von Dietz bzw. de Dietz, verfügte jedoch nicht über einen Adelstitel. Sowohl ein Gesuch ihres Vaters im Jahr 1835 als auch eine Bittschrift von Cathinka Dietz aus dem Jahr 1842 auf Erhebung ihres Vaters in den Adelsstand wurden vom bayerischen König Ludwig I. abgelehnt.
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Komponistin, Konzertveranstalterin, Autorin, Sängerin, Klavierpädagogin, Salondame
    Charakterisierender Satz:

    „Von allen Pianisten, die man gehört hat, ist sie es, bey der dieses Instrument mit der reinsten Klarheit, der sanftesten Zartheit und der entzückendsten Liebenswürdigkeit ertönt.“


    (Allgemeiner Musikalischer Anzeiger 10. Jg. Nr. 22, 31. Mai 1838, S. 38)


    Profil

    Cathinka Dietz war zu ihren Lebzeiten vor allem in Frankreich und England eine bekannte und hochgeschätzte Pianistin, in Deutschland hingegen konnte sie als erwachsene Interpretin ihren in Kinderzeiten erworbenen Ruhm als „Wunderkind“ nicht festigen. Im Verlauf ihrer Tournee durch Deutschland im Jahr 1838 mehrten sich in deutschsprachigen Konzertkritiken die Stimmen, die ihr Spiel als veraltet und zu wenig virtuos charakterisierten.

    Sie wurde 1838 zur Kammerpianistin der bayerischen Königin Therese ernannt, 1845 folgte die Ernennung zur Salondame und Pianistin der französischen Königin Marie-Amélie. Sie agierte gezielt im höfischen Umfeld und sorgte mit zahlreichen Widmungen ihrer Kompositionen für einen großen Kreis adeliger Gönnerinnen in Bayern, Frankreich und England.

    Als Komponistin schuf sie neben etlichen Salonstücken auch zwei Oratorien.

    Ab Mitte der 1850er Jahre veranstaltete Cathinka Dietz Konzerte auf ihrem Anwesen westlich von Paris, war als Klavierpädagogin tätig und veröffentlichte Nachdichtungen flämischer Legenden.

    Orte und Länder

    Cathinka Dietz wuchs im oberfränkischen Kulmbach auf, kam zur pianistischen Ausbildung zunächst nach Weimar zu Johann Nepomuk Hummel, ab 1828 zu Friedrich Kalkbrenner nach Paris. Paris blieb Cathinka Dietz’ Lebensmittelpunkt, von hier aus unternahm sie Tourneen nach Deutschland, Frankreich sowie nach England und kam ihren Anwesenheits- und Spielverpflichtungen als Kammervirtuosin der bayerischen Königin Therese nach.

    Biografie

    Cathinka Dietz wurde 1813 geboren und wuchs als Tochter des Landgerichtsarztes Joseph Dietz (1783-1856) und seiner Frau Theresia, geb. Winterhalter (1794-nach 1856) als ältestes von sieben Kindern in Kulmbach (Oberfranken) auf.

    Der Vater Joseph Dietz war von 1806 bis 1814 Militärarzt im Bayerischen Heer, ab 1814 Landgerichtsarzt in Kulmbach. Im Februar 1813 legte Dietz ein förmliches schriftliches Heiratsversprechen ab und betrieb mit großem Nachdruck alle für eine Trauung nötigen Schritte (Gesuch auf Heiratserlaubnis, Hinterlegung der Heiratskaution, die der Brautvater vorstreckte, Gesuch auf rechtzeitige Beurlaubung vom Militär). Am 30. März 1813 heirateten Dietz und Theresia Winterhalter. Der Zeitdruck, unter dem die Eheschließung stand, legt nahe, dass die Braut bereits schwanger war. Bedingt durch zahlreiche dienstliche Ortswechsel ihres Mannes blieb Cathinka Dietz’ Mutter vermutlich noch bei ihren Eltern, bis Joseph Dietz 1814 aus dem Militärdienst ausschied und seine Stelle als Landgerichtsarzt in Kulmbach antrat.


    Ausbildung

    Die Familie war katholischen Glaubens – im evangelischen Franken eine Besonderheit, möglicherweise aber förderlich für die Protektion, die Cathinka Dietz seitens des bayerischen Herrscherhauses der Wittelsbacher erfuhr.

    Schon früh wurde ihr pianistisches Talent gefördert; sie trat als musikalisches „Wunderkind“ in privaten Zirkeln und – auf Vermittlung adeliger Gönner – am Hof des bayerischen Königs Maximilian I. Joseph (Regentschaft von 1806 bis 1825)auf. Dieser gewährte ihr ein Ausbildungsstipendium; sie studierte zunächst bei Johann Nepomuk Hummel (1778–1857) in Weimar, 1828 ging sie zu Friedrich Kalkbrenner (1785–1849) nach Paris. Dauer und Höhe der finanziellen Förderung lassen sich nicht nachweisen, lediglich aus der Regierungszeit König Ludwig I. von Bayern ist für Oktober 1829 ein Beleg der Kabinettskassenverwaltung überliefert, wonach „Landgerichtsarzt Diez in Kulmbach f. seine Tochter Cath.“ der Betrag von 8 Gulden angewiesen wurde. Hummel und Kalbrenner zählten in den 1820er Jahren zu den führenden Klaviervirtuosen und -pädagogen Europas. Kalkbrenner war zudem Partner der Klavierfirma Pleyel und entwickelte mit dem sogenannten Handleiter ein mechanisches Übungsgerät, das sich mit seinem Unterrichtswerk „Anweisung, das Pianoforte mit Hülfe des Handleiters spielen zu lernen“ (erschienen 1831 bei Pleyel in Paris sowie bei Kistner in Leipzig) in Europa ausgesprochen erfolgreich verkaufte.


    Konzerttätigkeit in Deutschland, Frankreich und England

    Am 7. Februar 1836 gab Cathinka Dietz in der Salle Pleyel ihr Pariser Konzertdebüt mit dem ersten Satz aus Hummels Klavierkonzert a-Moll op. 85 und Kalkbrenners „Grand Duo“ D-Dur op. 128 für zwei Klaviere, das sie mit dem zu der Zeit bereits berühmten Sigismund Thalberg, ebenfalls ein Schüler Kalkbrenners, spielte. Mit überaus positiven Zeitungskritiken bedacht, erwarb sie sich innerhalb kurzer Zeit den Ruf einer der führenden Pianistinnen Frankreichs.

    Im Herbst 1838 brach Cathinka Dietz zu einer Tournee durch Deutschland auf. Zunächst gab sie ein Konzert vor dem in Berchtesgarden weilenden bayerischen Hof. Sie überreichte König Ludwig I. eigene Gedichte oder – hier widersprechen sich die Berichte – ihre Vertonungen von Gedichten des Königs und wurde zur Kammervirtuosin und Klavierspielerin der Königin Therese von Bayern ernannt. Weitere Stationen der Konzertreise waren unter anderem Bayreuth, Bamberg, Dresden (hier gab sie ein öffentliches Konzert und eines bei Hof) und Berlin. In Maxen bei Dresden, wo das Ehepaar Friederike und Johann Anton Friedrich Serre auf seinem Schloss Künstlerinnen und Künstlern Auftritts- und Wohnmöglichkeiten bot, gastierte sie im November 1838. Clara Wieck, die zu der Zeit dort lebte, berichtete Robert Schumann von ihrer Begegnung mit Cathinka Dietz: “Maxen. Sonntag d. 25. 11. 1838 (abends 9 Uhr) Kathinka von Dietz ist jetzt da und giebt Dienstag Concert, worin ich mit ihr ein Duo von Kalkbrenner (sie spielt nur von ihm und Hummel) spielen sollte, doch bis dahin hätt ich nicht Zeit das einzustudieren, […] (abends 11 Uhr) Die Dietz hat eine ganz eigene Spielart; sehr schwach und süßlich. Sie selbst ist recht liebenswürdig, schon ziemlich alt und nicht hübsch; sie will nach 3 Jahren Arbeit noch (für ihre Geschwister) als Organistin in ein Kloster gehen. […] die Dietz hat wirklich schon etwas Klosterhaftes in ihrem Wesen, und vielleicht wenig Freuden gehabt. Herr Schröder aus Paris ist ihr Geschäftsführer auf der Reise, und derselbe, der in die [sic] neue musikalische Zeitung schreibt – ich meine nicht in Deine.“ (Clara und Robert Schumann: Briefwechsel. Kritische Gesamtausgabe. Hg. von Eva Weissweiler. Frankfurt/Main: Stroemfeld/Roter Stern 1984. Bd. I (1832-1838), S. 296f.)


    Nach anfänglich sehr positiver Resonanz in der Presse mehrten sich im Verlauf der Tournee kritische Stimmen. Ihre Auftritte in Berlin wurden als „solide und korrekt“, aber den hohen Erwartungen nicht gerecht werdend beurteilt (Allgemeine musikalische Zeitung Nr. 4, 23. Januar 1839), und die Neue Zeitschrift für Musik stellte fest: „Der große Ruf, der der Künstlerin von Baireuth, Bamberg und Dresden als Dichterin und Virtuosin durch einige Zeitblätter vorausgeeilt, dann die etwas hochtrabenden Annoncirungen in hiesigen Journalen hatten unzweifelhaft die Erwartungen des Publicums auf einen Höhepunkt geschraubt, von dem aus betrachtet die bescheidenen Leistungen der Künstlerin sich sehr alltäglich ausnahmen. Die Virtuosität des Fräuleins gehört einer verwichenen Clavierepoche an […]“.(Neue Zeitschrift für Musik, Nr. 12, 8. Februar 1839)

    Nach dieser am Ende unerfreulich verlaufenen Tournee scheint Cathinka Dietz Deutschland gemieden zu haben, ihr Lebensmittelpunkt blieb Paris. Allerdings hatte sie ihren Verpflichtungen als Kammervirtuosin der bayerischen Königin Therese nachzukommen, so auch im Herbst 1842, als sie zunächst die in Berchtesgaden weilenden Mitglieder des Hofes musikalisch unterhielt (als Dank erhielt sie von der Herrscherin ein mit Rubinen besetztes goldenes Armband und überreichte ihrerseits König Ludwig I. das erneute Gesuch auf Verleihung eines Adelsbriefes für ihren Vater). Bei den anschließenden Feierlichkeiten zur Eröffnung der Walhalla in Regensburg gehörte sie zum Hofstaat und war bei der Heirat des bayerischen Prinzen Maximilian mit der preußischen Prinzessin Marie in München anwesend. Zum Abschluss ihres Münchener Aufenthalts konzertierte sie vor dem Hof mit dem berühmten Geiger Henri Vieuxtemps. Neben ihren höfischen Pflichten unternahm sie im Sommer 1846 nur noch eine Gastspielreise durch zehn Kurorte entlang des Rheins, zu der sie mit ihrer damaligen Konzert- und Tourneepartnerin, der Mezzosopranistin Anna (Nanny) Bochkoltz (verheiratete Bochkoltz-Falconi, ab 1853 Herzogliche Kammersängerin am Hof von Sachsen-Coburg-Gotha), engagiert worden war.

    Cathinka Dietz baute ihren Ruhm in Frankreich mit Konzerten in Paris und an anderen Orten aus, so gastierte sie im Sommer 1840 zusammen mit Jean Artôt und Friedrich Kalkbrenner im Seebad Dieppe.


    1841 spielte sie zum ersten Mal am französischen Hof, 1845 erfolgte ihre Ernennung zur Salondame und Pianistin der französischen Königin Marie-Amélie. Ihre Auftritte am französischen Hof wurden in den lokalen Musikzeitungen besprochen und von Korrespondenten auch nach Deutschland gemeldet; die Neue Zeitschrift für Musik bemerkte dazu bissig: “In einem französischen Blatte wird Frl. Kathinka von Dietz „die Königin der Pianistinnen und die Pianistin der Königinnen“ genannt. Gar zu schmeichelhaft.“ (Neue Zeitschrift für Musik, 18. Bd., Nr. 25, 27. März 1843, S. 102)

    1844 unternahm sie ihre erste Tournee nach England, worüber die Zeitung „Haymarket Theatre, Theatrical Observer“ am 20. Juni 1844 auf Seite 1 berichtete: „On Monday morning, a numerous assemblage of the haut ton took place at the mansion of Lady Bendlesham, in Brutonstreet, to hear Mlle. Cathinka de Dietz, pianist to the Queen of Bavaria, who has just arrived in this country. The fair debutante had to sustain unassisted the whole labour of this matinee musicale, as no other professional performer was engaged on the occasion. And her abilities were most severely tested by the great variety in selection of the pieces for her performance. The greatest approbation was bestowed upon her execution of the Erlkönig, by Liszt, the Tremolo of Thalberg, and a Fugue by Kalkbrenner; three pieces abounding in difficulties and differing in character as completely as the style of each of those great masters differs from the other two. The reception of Mlle. de Dietz, throughout, was of the most gratifying.”

    Dieser Bericht erhellt einige damalige Konzertgepflogenheiten, wie etwa einen Termin am Montagvormittag und den Ausnahmecharakter, den ein Solo-Recital darstellte, zugleich macht er auch die Strategie deutlich, mit der Cathinka Dietz ihre Karriere steuerte, indem sie stets engen Kontakt zu höfischen Kreisen pflegte. Dies spiegelt sich auch in ihren Kompositionen wider, die sie systematisch adeligen Damen widmete und damit für einen Kreis von Gönnerinnen in den Ländern ihres Wirkens sorgte. So erschienen 1846 unter dem Titel „Souvenirs de Londre“ zugleich bei Philipp in Paris, Beale in London und Breitkopf & Härtel in Leipzig zwei Bände mit Dietzscher Salonmusik für Klavier (allesamt Walzer), die Stück für Stück englischen Ladies zugeeignet wurden; die Titelblätter listen sämtliche Widmungsträgerinnen auf.

    Außer in London konzertierte Cathinka Dietz in England auch in den Seebädern an der Südküste – die Mischung aus Auftritten in höfischem Umfeld und öffentlichen Konzerten in der Hauptstadt sowie in den Badeorten schien sehr erfolgreich gewesen zu sein. Dietz war eine gern gesehene Künstlerin. Bis 1847 setzte sie ihre Tourneen nach England, z. T mehrmals im Jahr, fort, ab 1845 auch mit der Sängerin Anna Bochkoltz. Berichte in französischen und englischen Musikzeitschriften widmeten sich teils ausführlich und differenziert den Konzerten der beiden. Regelmäßig traten sie auch vor Queen Victoria auf, von der sie angeblich als Lieblingspianistin bezeichnet wurde. Cathinka Dietz spekulierte wohl auf eine Ernennung zur Kammervirtuosin auch in England, denn 1847 trug sie der Königin die Widmung ihres Oratoriums an, die Queen Victoria auch akzeptierte. Ein Jahr zuvor hatte sie ihr erstes Oratorium der Prinzessin Charlotte von Preußen dediziert, der späteren Gattin des russischen Zaren Nikolaus I.


    Neue Schwerpunkte: Klavierunterricht, Komponieren und schriftstellerische Tätigkeit

    Am 7. August 1847 heirateten Cathinka Dietz und Captain (Hauptmann) William Mackenzie Shaw (Lebensdaten nicht bekannt) in der All Souls-Kirche im Londoner Stadtteil Marylebone; fortan nannte sich die Pianistin Mackenzie de Dietz. Für die folgenden sieben Jahre fehlen Berichte, erst ab 1854 sind wieder Konzerte auf ihrem Anwesen „Villa Mackenzie“ in Saint-Germain-en-Laye westlich von Paris nachgewiesen. Sie bot etlichen einheimischen und durchreisenden Musikerinnen und Musikern Auftrittsmöglichkeiten und konzertierte bis Mitte der 1860er Jahre auch selbst. Zu den gastierenden Solistinnen zählte ihre frühere Konzertgefährtin Anna Bochkoltz. Im Sommer 1859 ist ein Benefizkonzert in Dieppe für die Hinterbliebenen eines verunglückten Badeaufsehers belegt. Während dieser Jahre war Dietz vornehmlich als Klavierpädagogin, Komponistin und Autorin tätig (sie schrieb Gedichte und veröffentlichte Bearbeitungen flämischer Legenden in französischen Zeitschriften).

    Zu ihren Schülern scheint Henri Kowalski (1841–1916) gezählt zu haben, der nach seinem Studium am Pariser Konservatorium eine internationale Karriere als Pianist machte. Er komponierte über 100 Klavierstücke, Lieder und Opern, u. a. 1864 den „Marche hongroise“ op. 13, den er „Madame Mackensie [sic], née Cathinka de Dietz” widmete. Der „Ungarische Marsch“ war ein überaus beliebtes Klavierstück, das auch von anderen Interpreten oft gespielt wurde und bei mehreren Verlagen im Druck erschien.

    Ab Ende der 1860er Jahre verebben Zeitungsberichte über musikalische Aktivitäten von Cathinka Dietz. 1893 erschien jedoch ein Bericht über das Geburtstagsfest für Sultan Abdul Hamid II. in Paris; den musikalischen Teil der opulenten Feierlichkeiten am 5. März 1893 organisierte Cathinka Dietz, die als Komponistin auch den „Marche héroïque ottomane“ für zwei Klaviere beisteuerte und bei diesem Anlass als bedeutende Künstlerin und Pariser Berühmtheit gefeiert wurde.

    Cathinka Dietz starb am 6. Januar 1901 in Paris.

    Rezeption

    Deutschsprachige Musiklexika des 19. Jahrhunderts widmeten Cathinka Dietz (fehlerhafte) Artikel, die auf ihrem Jugendruhm gründeten und sich ab den 1840er Jahren, als sie nicht mehr im deutschsprachigen Raum konzertierte, in ungefähren Angaben verloren.

    Die musikalische Presse verfolgte ihren Werdegang unterschiedlich: Während deutschsprachige Zeitschriften vor allem Ende der 1830er Jahre vielfach über Dietzsche Konzerte berichteten, versiegte die Berichterstattung im Laufe der 1840er Jahre; französische und englische Musikperiodika hingegen begleiteten ihre Konzerte und Tourneen in den 1840er Jahren mit hymnischen Artikeln und priesen ihre musikalischen Fertigkeiten bis in die 1860er Jahre. Der Pariser Korrespondent der Allgemeinen Wiener Musik-Zeitung schrieb im April 1847: „Kathinka von Dietz gehört zu den vorzüglichsten weiblichen Claviervirtuosen der Gegenwart. Hätte man nicht schon Alles zur Genüge gesagt was dieser Künstlerin die eminente Stelle sichert die sie einnimmt, so würde ich es wiederholen. Das ist ein Clavierspiel, wie es eben sein soll, ohne Überspanntheit und Charlatanismus; das bewegt sich in den Gränzen, welche nicht überschritten werden dürfen, das ist immer correct, kräftig, edel und schön. Unter den verschiedenen Stücken, welche ich von Frau von Dietz vorgetragen hörte, befanden sich einige Nummern ihrer eigenen Composition und wie man die Clavierspielerin beklatschte, beklatschte man auch ihre Werke.“ (Ferdinand Braun: Pariser Kurier. In: Allgemeine Wiener Musik-Zeitung, 7. Jg. Nr. 51, 29. April 1847, S. 207)

    Offensichtlich wurde ihr Können in Deutschland anders bewertet als in Frankreich und England: während deutschsprachige Zeitungen ihr als „gefühlvoll“ charakterisiertes Spiel als nicht mehr zeitgemäß kritisierten, registrierten französische und englische Blätter zwar fehlende Virtuosität, verbanden dies aber nicht mit einem abwertenden Urteil.

    In England war Cathinka Dietz in den Jahren ihrer Tourneen eine gefeierte Musikerin, und Korrespondenten berichteten auch in den 1850er Jahren noch von Konzerten in der Villa Mackenzie. In Frankreich genoss sie bis ins hohe Alter als Klavierpädagogin großes Ansehen.

    Werkverzeichnis

    Werke für Klavier

    Souvenirs de Londres

    6 Valses dédiés á No 1 M.me la Duchesse de Sutherland/No 2 á M.me la Duchesse d Hamilton/No 3 á M.me la Duchesse de Somerset/No 4 á Lady Anna Radnor/No 5 á Lady Charlotte Quest/No 6 á M.me la Comtesse Aboyn/par Cathinka de Dietz, Pianiste de LLMM la Reine des Français et la Reine de Bavière./Publiés à Paris chez Philipp, Londres, Beale, Leipzig, Breitkopf et Härtel [o. J., erschienen1846] [Signatur Bayerische Staatsbibliothek München: 4 Mus.pr. 10180-1].


    Souvenirs de Londres

    2 Suites de Valses dédiés à 1. Lady Mary Christopher./2. Lady Louise Murray./Lady Augusta Bruce /4. Miss Parke. Paris: Philipp; London: Beale; Leipzig: Breitkopf und Härtel [o. J., erschienen 1846] [Signatur Bayerische Staatsbibliothek München: 4 Mus.pr. 10180-2].


    Caprice pour le Piano

    dédié à sa Majesté la Reine de Bavière./Par Cathinka de Dietz Pianiste de S. M. la Reine de Bavière et de S. M. la Reine des Français/Op 3. Paris: Philipp, London: Beale [vermutlich 1847 komponiert] [Signatur Bayerische Staatsbibliothek München: 4 Mus.pr. 10179].


    E[mile] Albert et Mdme Cat. de Dietz: Grand Duo de Salon pour 2 Pianofortes op. 18, Mailand: Ricordi [erschienen im August 1850] [Hofmeister: Monatsberichte neuer Musikalien, musikalischer Schriften und Abbildungen (http://www.hofmeister.rhul.ac.uk)].


    Œnone: pensée romantique. Paris: H. Thauvin [enthalten in der Ricardo Viñes Collection, University of Colorado, Boulder].


    Klavierstück “molto agitato” (dargeboten von Mr. W.C. Filby anlässlich eines Konzerts im College of Musician am 8. November 1871 lt. „Musical Standard” vom 18. November 1871).


    Mehrere Morceaux (dargeboten von ihr selbst bei einem Konzert in Brighton lt. „The Musical World“ vom 18. Dezember 1847).


    La Marche héroïque ottomane, für zwei Klaviere, komponiert zur Feier anlässlich des Geburtstags des Sultans Abdulhamid II. am 5. März 1893 in Paris. Paris: Vauthrin, 1893 [verschollen].


    Geistliche Werke

    Oratorium, gewidmet Charlotte von Preußen, der Gattin des russischen Zaren Nikolaus I., komponiert 1846 [verschollen].


    Oratorium, gewidmet der britischen Königin Victoria, komponiert 1847.


    Schriftstellerische Publikationen

    Livarda. Légende flamande par Cathinka Mackenzie [Le nouvel organe. Historique, Philosophique, Litteraire. 2. Jg, Nr. 13, 1861, S. 6]


    Histoire de deux chiens. Traduit du flamand par Mme Cathinka Mackenzie [Catalogue général de la librairie française (hg. v. Otto Lorenz), 1866-1875, Bd. I – Z, S. 194]


    Cathinka Dietz gewidmete Werke

    Friedrich Kalkbrenner: 12 Études progressives op. 161, dédié à son Eléve Mlle. Cathinka de Dietz, Mainz: Schott.


    Conradin Kreutzer (Poem v. Victor Hugo): [Klavierlied (Titel nicht bekannt)], composée pour Mlle Cathinka de Dietz [erschienen 1843].


    Louis Henri Rosellen: Quadrille Italien varié pour le piano sur les motifs de Rossini,Bellini, Ricci, Donizetti, Mercadante; No 2 à 4 mains; No 1 à 2 mains op. 62. dédié à Mlle. Cathinka de Dietz. Paris au Ménestrel, maison Meissonnier et Heugel, B. Schott à Mayence [erschienen 1843].


    Alphonse Thys: Bouquet de Perles, valses dédié à Mlle Cathinka de Dietz [erschienen 1843].


    Marche hongroise op. 13 von Henri Kowalski; A Madame Mackensie [sic], née Cathinka de Dietz, Sydney: W. H. Paling & Co., 1900 [Signatur National Library of Australia: MUS N mba 786.2 K88].

    Repertoire

    In den ersten Jahren als professionelle Pianistin führte Cathinka Dietz vornehmlich virtuose Salonstücke ihrer Lehrer Hummel und Kalkbrenner auf. Später kamen als zeitgenössische Werke mehrere Bearbeitungen von Schubert-Liedern für Klavier von Franz Liszt, dessen „Réminiscences de Robert le Diable“, Klavierstücke von Sigismund Thalberg und eigene Kompositionen hinzu.

    Ihr Programm bei einem Konzert 1845 in London bot nach Angaben des Rezensenten Folgendes: “Madame de Dietz is a brilliant and finished pianist, and performed a concerto of Mozart, with full orchestra, and a fantasia by Kalkbrenner with admirable effect. In the concerto of Mozart, the fair pianist introduced a cadenza written by Kalkbrenner, which had better have been omitted, being out of character with Mozart’s music. In other respect we have nothing but praise for Mdlle. Dietz, who is an excellent and unaffected pianist. The fantasia of Kalkbrenner is trifling; the good playing of Mdme Dietz was lost upon it. The andante and finale of Beethoven’s Kreutzer sonata, by Mdme. Dietz and M. Sainton, attracted much attention and loud applause. […] The new duet on Le Desert, by Leopold de Meyer, for two pianofortes, admirably performed by Mdme. Dietz and the composer, drew down a hurricane of applause.

    Außerdem spielte sie Kammermusik in unterschiedlicher Besetzung: Neben den in Konzertprogrammen oft gebotenen Duetten für Violine und Klavier auch größere Ensembles bis zu Klavierquintetten und natürlich begleitete sie Sängerinnen und Sänger.

    Die Frage, ob Cathinka Dietz improvisierte, läßt sich nur schwer beantworten. In den Konzertberichten ist nichts überliefert, und es könnte ein Indiz dafür sein, warum ihr Spiel in Deutschland als „veraltet“ bemängelt wurde. Denn Fantasieren stand beim Publikum sehr hoch im Kurs. Andererseits war sie Hummel-Schülerin und Hummel wurde für seine Improvisationskünste gerühmt, er scheint es aber bei seinen Schülerinnen und Schülern nicht gefördert zu haben.

    Über eine Ausbildung ihrer Stimme gibt es keine Berichte, doch trug Cathinka Dietz bei ihren Konzerten auch Klavierlieder vor. So hat Conradin Kreutzer ihr ein Lied nach Versen von Victor Hugo gewidmet. Sicherlich vertonte sie ihre eigenen Gedichte und trat in Paris als Choristin auf.

    Quellen

    Archive und Bibliotheken:

    Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Heroldenamt 911

    Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Geheimes Hausarchiv, Kabinettskassenverwaltung König Ludwig I., Journal 1829/30 fol 4

    Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kriegsarchiv, OP 84534 Akte Joseph Dietz

    Katholisches Stadtpfarramt Mariä Himmelfahrt in Landsberg/Lech

    Katholisches Stadtpfarramt Kulmbach

    National Library of Australia (http://catalogue.nla.gov.au/Search/Home?lookfor=cathinka+dietz&type=all&limits=&submit=Find) (Stand: 19.5.2010)



    Sekundärliteratur:

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    Dörffel, Alfred: Die Gewandhausconcerte zu Leipzig vom 25. November 1781 bis 25. November 1881. Reprint Leipzig 1884 Leipzig: VEB Deutscher Verlag für Musik, 1980.


    Ellis, Katherine. „Female Pianists and Their Male Critics in Nineteenth-Century Paris”. In: Journal of the American Musicological Society 2-3, 1997, S. 353-385.


    Ellsworth, Therese. The Piano Concerto in London Concert Life Between 1801 and 1850. Ann Arbor: University of Cincinnati, 1991.


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    Girardin, Delphine de. Oeuvres complets: Lettres parisiennes, Années 1840-1848, Bd. 5. Paris: Plon, 1868.


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    Hoffmann, Freia. Instrument und Körper. Die musizierende Frau in der bürgerlichen Kultur. Frankfurt a. M.: Insel, 1991.


    Houssaye, Arsène. Les confessions: souvenirs d’un demi-siècle, 1830-1880. Paris: E. Dentu, 1885.


    Klemm, Gustav. Die Frauen. Culturgeschichtliche Schilderungen des Zustandes und Einflusses der Frauen in den verschiedenen Zonen und Zeitaltern, 6 Bde., Bd. 5, Dresden 1858.


    Korevaar, David, Sampsel, Laurie J. „The Ricardo Viñes Piano Music Collection at the University of Colorado at Boulder”. In: Notes 2, 2004, S. 361-400.


    Müller, Reto (Hg.). Hommage an Rossini. Katalog zur Ausstellung 9.6. bis 7.7.1999 Stuttgart (= Schriftenreihe der Deutschen Rossini-Gesellschaft e.V., Bd. 3). Leipzig: Leipziger Universitätsverlag, 1999.


    Nautsch, Hans. Friedrich Kalkbrenner. Wirkung und Werk. (= Hamburger Beiträge zur Musikwissenschaft Bd. 25). Hamburg: Karl Dieter Wagner, 1983.


    Weissweiler, Eva (Hg.) unter Mitarbeit von Susanne Ludwig: Clara und Robert Schumann. Briefwechsel. Kritische Gesamtausgabe, 2 Bde. Bd. 1 (1832-1838). Frankfurt: Stroemfeld 1984.



    Zeitschriften:

    Allgemeine musikalische Zeitung, 1838, Sp. 875; 1839, Sp. 67, 153; 1845, Sp. 400.


    Annuaire des lettres, des arts et des théâtres, 1847, S. 254.


    Allgemeine Wiener Musik-Zeitung, 1844, S. 212; 1847, S. 207.


    Allgemeiner musikalischer Anzeiger (Castelli), 1836, S. 46, 55; 1838, S. 88, 146, 186.


    Catalogue général de la librairie française (hg. v. Otto Lorenz), 1866-1875, Bd. I – Z, S. 194.


    Berliner musikalische Zeitschrift (Gaillard), 1847, Nr. 4.


    Haymarket Theatre, Theatrical Observer, 20. Juni 1844, S. 1.


    Iris im Gebiete der Tonkunst, 1838, S. 204; 1839, S. 12.


    Journal des beaux-arts et de la littérature (Paris), 1838, Nr. 5 S. 47.


    Le Ménestrel. Journal musique, littérature, modes et théâtre, 5. Jg. 1837/38, Nr. 10, S. 4, Nr. 39, S. 4; 6. Jg. 1838/39 Nr. 3, S. 3; 8. Jg. 1840/41 Nr. 31, S. 1; 9. Jg. 1841/42 Nr. 39, S. 3, Nr. 40, S. 3, Nr. 44, S. 4, Nr. 52, S. 4; 10. Jg. 1842/43 Nr. 11, S. 1, Nr. 48, S. 3; 11. Jg. 1843/44 Nr. 2, S. 3, Nr. 19, S. 3, Nr. 31, S. 3; 12. Jg. 1844/45 Nr. 2, S. 3, Nr. 18, S. 1; 13. Jg. 1845/46 Nr. 11, S. 3, Nr. 31, S. 3, Nr. 33, S. 3, Nr. 38, S. 4, Nr. 40, S. 3; 14. Jg. 1846/47 Nr. 9, S. 2; 30. Jg. 1862/63 Nr. 18, S. 7.


    Monatshefte für Musik-Geschichte, hg. von der Gesellschaft für Musikforschung, XXXIV. Jahrgang, 1902, Nr. 8: Totenliste des Jahres 1901, die Musik betreffend (Karl Lüstner), S. 129-144, hier S. 137.


    Friedrich Hofmeister: Musikalisch-literarischer Monatsbericht 1850, S. 116. (http://www.hofmeister.rhul.ac.uk/2008/content/database/search/refine-basic.html;jsessionid=6A9ABDCDB2FC7C17FB25A072A52A9FA5.balancer3) (Stand: 6. 1. 2010)


    L’Artiste, 1840, S. 191.


    Musical Standard, 1871, S. 375.


    MusW, 1841, S. 173; 1845, S. 345; 1847, S. 529, S. 811, 1853, S. 284.


    Neue Zeitschrift für Musik, 1836 I, S. 132; 1838 II, S. 54, 162, 182, 185f., 190, 202; 1839 I, S. 46; 1843 I, S. 102; 1845 I, S. 54.


    Le nouvel organe. Historique, Philosophique, Littéraire. 2. Jg, Nr. 13, 1861, S. 6.


    Revue et Gazette musicale, 3. Jg. 1836, Nr. 8, S. 60, Nr. 9, S. 71; 5. Jg. 1838, Nr. 2, S. 16, Nr. 5, S. 53; 7. Jg. 1840, Nr. 50, S. 437; 9. Jg. 1842, Nr. 43, S. 424; 11. Jg. 1844, Nr. 15, S. 132, Nr. 52, S. 435; 12. Jg. 1845, Nr. 13, S. 102, Nr. 14, S. 107, Nr. 29, S. 236; 13. Jg. 1846, Nr. 28, S. 221; 14. Jg. 1847, Nr. 1, S. 10; 21. Jg. 1854, Nr. 25, S. 203; 23. Jg. 1856, Nr. 39, S. 311; 25. Jg. 1858, Nr. 14, S. 114, Nr. 17, S. 134, Nr. 20, S. 163; 26. Jg. 1859, Nr. 20, S. 165, Nr. 41, S. 339; 28. Jg. 1861, Nr. 37, S. 294, Nr. 39, S. 310; 30. Jg. 1863, Nr. 15, S. 118, Nr. 20, S. 158; 32. Jg. 1865, Nr. 5, S. 39, Nr. 31, S. 250; 33. Jg. 1866, Nr. 25, S. 198; 35. Jg. 1868, Nr. 5, S. 36, Nr. 35, S. 279, Nr. 40, S. 318, Nr. 42, S. 335.


    Revue du théâtre, journal des auteurs, des artistes et des gens du monde, 5. Jg. 1838, Nr. 7, S. 140, Nr. 14, S. 280.


    The Morning Chronicle, 1859 (Issue 28771), S. 6.


    The Patrician, Bd. 4, 1847, S. 289.


    Theatrical Times, 1847, Bd. 1, S. 22.



    Links:

    Vier Abbildungen von Cathinka Dietz:

    http://digitalgallery.nypl.org/nypldigital/dgkeysearchresult.cfm?trg=1&word=Dietz%2C%20Kathinka%20von%2C%201816%2D%3F&s=3¬word=&d=&c=&f=2&lWord=&lField=&sScope=&sLevel=&sLabel=&num=0&imgs=12&pNum=,


    Eine weitere Abbildung unter:

    http://www.klittich-pfankuch.de/inter%2019.htm (Stand 6. 1. 2010)

    mehr zu Quellen weniger zu Quellen

    Von Cathinka Dietz sind drei autographe Briefe in französischer Sprache, Auftrittsangelegenheiten betreffend, erhalten. Sie tragen Angaben zu Tag und Monat, aber keine Jahreszahl und stammen aus der Villa Mackenzie, müssen demnach ab Mitte der 1850er Jahre geschrieben worden sein. Zwei der Briefe liegen in der Universitätsbibliothek Frankfurt/Main, einer im Zentrum für Theaterforschung in Hamburg.

    Forschung

    Außer den im Rahmen des Artikels durchgeführten Recherchen scheinen Leben und Werk Cathinka Dietz’ derzeit nicht Gegenstand von Forschungen zu sein.

    Forschungsbedarf

    Bis auf die Recherchen über die Herkunft der Musikerin und einige verstreute Notenfunde, die über das Internet möglich waren, stützen sich die Ergebnisse in erster Linie auf Berichte in deutschsprachigen, französischen und englischen Musikjournalen. Weiterführende Recherchen in Frankreich und England zu ihrer Konzerttätigkeit, ihren zahlreichen Kontakten und zu ihrer Arbeit als Klavierpädagogin würden Aufschluss über die künstlerische Bedeutung Cathinka Dietz‘ bringen.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 77059210
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 116116587

    Autor/innen

    Heike Frey


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 17.03.2011


    Empfohlene Zitierweise

    Heike Frey, Artikel „Cathinka (von) Dietz“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 17.3.2011.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Cathinka_(von)_Dietz