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    von Martina Bick
    Namen:
    Catherina Tirs
    Varianten: Catherina Tyrs, Catherina Thiers
    Lebensdaten:
    geb. unbekannt
    gest. in Münster,

    Das Sterbedatum ergibt sich trotz abweichender Schreibweise aus dem nahezu lückenlosen Schwesternverzeichnis des Memorienbuchs des Klosters Marienthal genannt Niesing in Münster von seiner Gründung 1444 bis zur Auflösung 1811 (Staatsarchiv Münster, Signatur StAM, Msc. I 85).
    Tätigkeitsfelder:
    Nonne
    Charakterisierender Satz:

    „Catherina Tirs byn ick genanth. Ik stelle alle myne sake in godes hant.“


    (Bernhard Hölscher. Niederdeutsche geistliche Lieder und Sprüche aus dem Münsterlande. Berlin: Wilhelm Hertz Verlag, 1854. S. V.)


    Orte und Länder

    Catherina Tirs lebte am Ende des 15. Jahrhunderts im Kloster Marienthal genannt Niesing in Münster/Westfalen, Fürstbistum Münster. Über weitere Aufenthaltsorte ist nichts bekannt. Sie starb 1604 in Münster.

    Biografie

    Wo und wann Catherina Tirs geboren wurde und wann sie ins Kloster eintrat, ist nicht bekannt. 1588 versah sie eine Sammlung von fast 80 niederdeutschen und lateinischen geistlichen Liedern, die sie höchst wahrscheinlich fast alle selbst aufgezeichnet hat, mit der Widmung: „Catherina Tirs byn ick genanth. Ik stelle alle myne sake in godes hant“.

    Catherina Tirs war eine Schwester vom Gemeinsamen Leben, die zur Reformbewegung der Devotio moderna gehörten. Sie lebte in dem nach der Augustinerregel regulierten Kloster Marienthal genannt Niesing in Münster, konnte Niederdeutsch und Latein schreiben und beherrschte die Grundlagen der einfachen Choralnotation (Hufnagelschrift). Ihr Sterbedatum, der 3. August 1604, ist im Memorienbuch des Klosters Niesing (Stadtarchiv Münster, Msc. I 85) festgehalten. (Weitere Informationen siehe auch unter der multimedialen Präsentation „Das Liederbuch der Catherina Tirs“ von Martina Bick: http://mugi.hfmt-hamburg.de/Liederbuch_Tirs/index.html).

    Würdigung

    Das Liederbuch der Catherina Tirs gilt mit einem Abstand von mehr als 50 Jahren als "letzte Quelle für das geistliche Lied des Mittelalters auf deutschem Boden". (Walter Salmen 1992, S. 24). Es ist ein umfangreiches Zeugnis größtenteils singulärer niederdeutscher geistlicher Lieder des 15. und 16. Jahrhunderts in Münster/Westfalen aus dem Liedgut der Devotio moderna sowie zahlreicher Übersingstimmen bekannter lateinischer und lateinisch-deutscher Weihnachtslieder.

    Rezeption

    Die Liederhandschrift der Catherina Tirs blieb bis ins 19. Jahrhundert hinein erhalten. 1854 wurden die 63 darin enthaltenen niederdeutschen Lieder von dem Kirchenliedforscher und Priester Dr. Bernhard Hölscher im Wilhelm Hertz Verlag in Berlin publiziert (siehe Literaturliste). Die 16 lateinischen und lateinisch-niederdeutschen Weihnachtslieder, die mit Noten aufgezeichnet sind, wurden 1871 durch den Volksliedforscher Ludwig Erk aus der Handschrift kopiert. Diese Kopie befindet sich heute in der Staatsbibliothek zu Berlin unter der Signatur Mus. ms. 40411. Die Originalhandschrift des Liederbuchs ging später verloren (siehe auch die multimediale Präsentation „Das Liederbuch der Catherina Tirs“ von Martina Bick: http://mugi.hfmt-hamburg.de/Liederbuch_Tirs/index.html).

    Werkverzeichnis

    Siehe die Werkbeschreibungen in der multimedialen Präsentation „Das Liederbuch der Catherina Tirs“ von Martina Bick: http://mugi.hfmt-hamburg.de/Liederbuch_Tirs/liederbuch/index.html

    Quellen

    Dokumente


    „Chronik des Schwesternhauses Marienthal, genannt Niesinck, in Münster“. In: Die Geschichtsquellen des Bisthums Münster. Freunde der Vaterländischen Geschichte (Hg.). Bd. 2. Münster 1853. S. 421-441.


    Erk, Ludwig. Abschrift des Liederbuchs der Catherina Tirs, Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung, Mus. ms. 40411.


    Hölscher, Bernhard. Niederdeutsche geistliche Lieder und Sprüche aus dem Münsterlande. Berlin: Wilhelm Hertz Verlag, 1854.


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    Memorienbuch des Klosters Niesing. Münster, Stadtarchiv, Msc. I 85.


    Schwarz, Wilhelm Eberhard. „Studien zur Geschichte des Klosters der Augustinerinnen Marienthal genannt Niesing zu Münster“. In: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 72. Münster, 1914. S. 47-135.



    Sekundärliteratur


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    Links


    http://mugi.hfmt-hamburg.de/Liederbuch_Tirs/index.html

    Multimediale Präsentation von Martina Bick, 2009.

    Forschung

    Im Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Münster befindet sich der Hauptbestand der noch erhaltenen Akten des Klosters Mariental genannt Niesing von den Anfängen 1438 bis zur Auflösung 1811. Ein Verzeichnis der Bestände ist im „Westfälischen Klosterbuch, Lexikon der 1815 errichteten Stifte und Klöster von ihrer Gründung bis zur Aufhebung“ (Teil 2: Münster – Zwillbrock, hg. von Karl Hengst, Münster 1994, S. 85-88) zu finden. Auch im Bistumsarchiv Münster werden noch einige Akten aus Kloster Niesing aufbewahrt. Die Verzeichnisse beider Archive sind einzusehen unter http://mugi.hfmt-hamburg.de/Liederbuch_Tirs/index.html unter dem Stichwort „Spurensuche – Eine verschwundene Handschrift“ und dem Datum 31.3.2003.

    Forschungsbedarf

    Folgende Fragen ergeben sich aus den bisherigen Forschungen:

    Lassen sich durch die Ausführung der römisch-katholischen Liturgie in Münster im ausgehenden 16. Jahrhundert weitere Informationen über die liturgisch-musikalischen Gebräuche der Schwestern vom Gemeinsamen Leben erschließen?

    Gibt es Verbindungen zwischen der Musikpraxis der Devotio moderna und der Musikpraxis der frühen Täuferbewegung?

    Gibt es Zusammenhänge (Einflussnahmen, ähnliche Entwicklungen) zwischen den geistlichen Liedern der Devotio moderna und dem Tugendlied?

    Inwieweit wurden die niederdeutschen Konvente der Schwestern vom Gemeinsamen Leben von den niederländischen Konventen beeinflusst hinsichtlich der Meditations- und Gesangspraxis?

    (Siehe auch das Stichwort „Spekulationen“ unter http://mugi.hfmt-hamburg.de/Liederbuch_Tirs/index.html).

    Autor/innen

    Martina Bick, 10.7.2009


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 14.05.2009


    Empfohlene Zitierweise

    Martina Bick, Artikel „Catherina Tirs“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 14.5.2009.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Catherina_Tirs