Herzlich Willkommen bei MUGI

  • (PDF)
  • (100%)
  • Deutsch
  • Catharina Haaß

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Catharina Haaß
    Varianten: Catharina Haass, Catharina Maria Haaß, Catharina Maria Haass, Katharina Haaß, Katharina Haass, Katharina Maria Haaß, Katharina Maria Haass, Catharine Haaß, Catharine Haass, Catharine Maria Haaß, Catharine Maria Haass
    Lebensdaten:
    geb. in Ottweiler, Deutschland
    gest. um in verm. Deutschland,

    Tätigkeitsfelder:
    Musikpädagogin, Komponistin, Pianistin, Sängerin, Musikschriftstellerin, Redakteurin, Musikjournalistin
    Charakterisierender Satz:

    „Ihr liebenswürdiges, von der Natur ihr verliehenes Erzählertalent, gepaart mit feinem, schalkhaften Humor und einem poetischen Erfassen ihres Stoffes, verschafften ihren Arbeiten rasch eine große Beliebtheit.“


    (Anna Morsch über Catharina Haaß, in: Deutschlands Tonkünstlerinnen. Biographische Skizzen aus der Gegenwart. Berlin 1893, S. 30)


    Profil

    Catharina Haaß erhielt eine fundierte musikalische Ausbildung im Fach Klavier und studierte, vermutlich privat, Musiktheorie und Komposition bei dem Mainzer Kapellmeister Friedrich Lux. Nach ihrem Studium wirkte sie als Musiklehrerin mit einem Schwerpunkt auf elementarer Musikpädagogik. Die von ihr bekannten und teils erhaltenen Veröffentlichungen zeigen eine ungewöhnliche Bandbreite: Catharina Haaß schrieb zahlreiche Kompositionen, darunter Lieder, Klavierstücke und Duette für Harmonium und Klavier, mehrere musikalisch-szenische Werke, musikalische Schulwerke, musikjournalistische Artikel und Musikernovellen. Im Jahr 1893 wurde sie von der Musikwissenschaftlerin Anna Morsch in deren Buch über „Deutschlands Tonkünstlerinnen“ aufgenommen, dessen „Biographische Skizzen“ für die Weltausstellung in Chicago 1893 entstanden waren.

    Orte und Länder

    Catharina Haaß wurde in Ottweiler (Saarland) geboren und wuchs in Trier und Koblenz auf. Sie absolvierte ein Studium in den Fächern Musiktheorie und Komposition in Mainz, arbeitete dort einige Zeit als Musiklehrerin und ließ sich anschließend dauerhaft in Paderborn nieder.

    Biografie

    Catharina Haaß wurde am 29. Februar 1844 in Ottweiler in die Familie eines Posthalters geboren. Ihre erste, „inoffizielle“ musikalische Ausbildung erhielt sie von einem abgedienten Militärmusiker, der in der Posthalterei der Großeltern arbeitete. Ab dem Alter von zwölf Jahren wurde Catharina Haaß regelmäßig in Klavierspiel unterrichtet und besuchte Höhere Töchterschulen in Trier und Koblenz, wo sie auch ihre musikpraktische Ausbildung fortsetzte. Anschließend studierte sie vier Jahre lang, vermutlich privat, Musiktheorie und Komposition in Mainz bei Friedrich Lux, der zu dieser Zeit Kapellmeister am dortigen Stadttheater war.


    Nach ihrem Studium unterrichtete Catharina Haaß eine Zeit lang als Musiklehrerin in Mainz und ließ sich anschließend als Musikpädagogin, Komponistin, Musikschriftstellerin und Redakteurin dauerhaft in Paderborn nieder. Ab 1876 wurden ihre Kompositionen in verschiedenen Musikverlagen veröffentlicht, u. a. bei Begas in Leipzig, Jungfermann in Paderborn und Simon in Berlin. Darunter befinden sich zahlreiche Lieder für eine Singstimme mit Klavier, Duos für Klavier und Harmonium, verschiedene Klavierstücke sowie zahlreiche kleinere musikalisch-szenische Werke.


    Die meisten Kompositionen Catharina Haaß’ entstanden vermutlich in Zusammenhang mit ihren musikpädagogischen Tätigkeiten. Einer ihrer Schwerpunkte lag dabei auf der elementaren Musikpädagogik, wie bereits das erste von ihr gedruckte Album, die „Bunten Bilder in Tönen für Klavier zu vier Händen“ (op. 2) belegt, das u. a. die Stücke „Beim Versteckspiel“, „Hasch, hasch“ und „Meister Pelz“ enthält. Ein erster Höhepunkt dieser Arbeit war die „Musikalische Jugendpost“, die Catharina Haaß 1886/87 im Kölner Musikverlag Peter Josef Tonger herausgab und die innerhalb kürzester Zeit sehr verbreitet war. Dabei handelte es sich um eine Zeitschrift, für die sie Materialien für den elementaren Musikunterricht komponierte, schrieb und zusammenstellte. In einer Rezension der Zeitschrift „Der Klavierlehrer“ hieß es – in der musikpädagogischen Sprache der Zeit – über die Inhalte der Zeitschrift: „Unseren klavierspielenden Kleinen konnte kaum ein hübscheres, anregenderes Geschenk geboten werden, als es hier mit Herausgabe der ‚Musikalischen Jugendpost‘ geschehen ist. Hübsch ausgestattet, mit zahlreichen, anmuthigen Illustrationen, bringt das Blatt Erzählungen, Märchen, Skizzen aus dem Leben bekannter Künstler, Belehrendes, Räthsel, Briefkasten, Notenbeilagen, – alle sind einer dem kindlichen Auffassungsvermögen entsprechenden, bald ernsten, bald humoristischen Form, und dabei so frisch und anregend, dass die Kleinen es mit Eifer lesen werden und gar nicht ahnen, welchen Gewinn sie damit für die Weckung ihres musikalischen Sinnes mit forttragen. Die freundliche Aufnahme, die das Blatt sofort bei seinem Erscheinen überall gefunden, hat schon für sich selbst gesprochen, wir empfehlen es hier, wo auch im zweiten Quartalsheft das Begonnene in gleicher, frischer und anregender Weise fortgeführt wird, noch weiterer Beachtung. Es mögen, den reichen Inhalt anzudeuten, hier nur einige der Artikel zitirt werden: Zur Einführung in die Oper I Oberon, II Fidelio. Ueber die Tonleiter als Grundlage der Musik. Der böse Fingersatz. Der Meister des Liedes, Louis Köhler. Ole Bull in Egypten. Ein genialer Küchenjunge u. s. w.“ („Der Klavierlehrer“ vom 1. September 1886, S. 203) Auch ein Schulwerk erschien von Catharina Haaß 1888 in Leipzig: „Die Singkunst. Leitfaden für den praktischen Gesangsunterricht für Schüler und Freunde des Gesanges. Zum Selbstunterricht verfasst“. Es lässt vermuten, dass Catharina Haaß nicht nur Klavierspiel, sondern auch Gesang unterrichtete.


    Hierauf verweisen auch mehrere musikalisch-dramatische bzw. szenische Werke, die vermutlich für Familien- und Freundeskreise gedacht waren. Sie sind zumeist für Solostimmen, Chor und Klavier angelegt, hinzu kommen Deklamation, Szenen und „lebende bzw. Lichtbilder“. Zu dieser Werkgruppe gehören z. B. „Eine Verlobung aus der guten alten Zeit. Musikalisch-dramatische Humoreske in Form einer kleinen Gesang-Suite für Sopran, Mezzosopran und Bariton mit Klavier“ (op. 10, 1884), der „Weihnachtszauber auf der Alm. Deklamatorisch-melodramatisches Festspiel für zwei Solostimmen, Kinderchor, Frauenchor und Klavier“ (op. 30, o. J) und „Bethlehem. Weihnachtsfestspiel für eine Solostimme und Kinder- bzw. Frauenchor, melodramatische Scenen, lebende oder Lichtbilder und Klavierbegleitung und Deklamation“ (op. 34, o. J.). Mehrere dieser Kompositionen entstanden in Zusammenarbeit mit der Schriftstellerin Ferdinande Schmidt; sie sind teilweise in der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin erhalten.


    Neben ihren musikpädagogischen und kompositorischen Tätigkeiten wirkte Catharina Haaß auch als Schriftstellerin und Musikjournalistin. Sie veröffentlichte zwei Novellensammlungen, die „Lustigen und ernsten Musikantengeschichten“ und „Künstlerleben. Heiteres und Weiteres aus der Künstler- und Musiker-Welt“ (beide Köln: Bachem, vor 1893), und schrieb mehrere lyrische und epische Gedichte (vgl. Maack 1896, S. 105). In einer Rezension der Zeitschrift „Der Klavierlehrer“ hieß es über ihre Musikernovellen: „Wir empfehlen diese Bücher als erfrischende und anregende Lektüre, sie stecken voll Gemüthstiefe und erquickendem Humor; hinter dem leichten Gewande anmuthiger Plauderei birgt sich jedoch ein ernstes, eingehendes Studium der Geschichte und ihrer unvergänglichen Wahrheiten.“ (zit. n. Morsch 1893, S. 31, dort ohne nähere Quellenangabe) Darüber hinaus verfasste Catharina Haaß etliche Fachartikel, u. a. für die Zeitschriften „Der Klavierlehrer“, „Hamburgische Musikzeitung“ und „Vidascalia“.


    Catharina Haaß starb 1916 (vgl. Keyser 1964, S. 505); die genauen Sterbedaten sind nicht bekannt.

    Würdigung

    Catharina Haaß wirkte vierzig Jahre lang als Musikpädagogin, Komponistin, Musikschriftstellerin und -wissenschaftlerin im deutschen Musikleben. Eine angemessene Würdigung ihrer Tätigkeiten ist jedoch erst nach weiteren Forschungen möglich.

    Rezeption

    Die Tätigkeiten von Catharina Haaß werden derzeit nicht rezipiert (zur zeitgenössischen Rezeption vgl. „Biografie“).

    Werkverzeichnis

    Kompositionen


    Der Überblick über die derzeit dem Titel nach bekannten Kompositionen von Catharina Haaß wurde nach der Datenbank Hofmeister XIX, die die Hofmeisterschen Musikalienkataloge des 19. Jahrhunderts enthält (vgl. Links), nach Michaelis 1888, Morsch 1893 und Pazdírek 1904ff. (vgl. Literatur) sowie nach dem Katalog der Musiksammlung der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin erstellt.


    Bunte Bilder in Tönen für Klavier zu vier Händen, op. 2. Leipzig: Begas, 1876

    Frühlingslüfte – Beim Versteckenspiel – Der kleine Husar – Der Savoyardenknabe – An der Wiege – Hasch, hasch – Meister Petz – Im Walde – Junge Kriegsmannschaft.


    Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavier, op. 3. Paderborn: Jungfermann, 1878

    Nr. 1 Heraus (J. Mosen) – Nr. 2 Dein Auge (Ph. Weyand).


    Frühlings-Skizzen für Klavier, op. 5. Zwei Hefte. Leipzig: Robolsky, 1881

    Heft I: Erste Frühlingsboten – Rauhfrost – Primel-Liedchen – Waldesfrieden – Schmetterling und Tulpe – Schilf-Legende. Heft II: Waldmeisters Morgengruß – Thaufrisch – Mai-Wanderung – Blumen – Abendlied – Wilde Ranken.


    Zwei kleine Lieder für eine Singstimme mit Klavier, op. 6. Leipzig: Begas, 1876

    Nr. 1 Im Walde: „Zum Walde, Zum Walde zieht’s mich hin“ – Nr. 2 Meine Röslein: „Ihr kleinen, blassen Röslein“.


    Amarynth (Redwitz), op. 9. Fünf Lieder für eine Singstimme mit Klavier. Paderborn: Jungfermann, o. J.


    Eine Verlobung aus der guten alten Zeit. Musikalisch-dramatische Humoreske in Form einer kleinen Gesang-Suite für Sopran, Mezzosopran und Bariton mit Klavier, op. 10. Stuttgart: Lichtenberg, 1884.


    Romanze As-Dur für Harmonium und Klavier, op. 12. Stuttgart: Stürmer, 1884 (Berlin: Simon, 1897).


    Spinnlied aus dem Märchen vom Dornröschen, op. 14. In: Hausfreund-Album für ausgewählte Salonmusik für Klavier. Band 1, Leipzig: Sengbusch, 1894.


    Barcarolle für Harmonium und Klavier, op. 15. Stuttgart: Th. Stürmer, 1885 (Berlin: Simon, o. J.).


    Weihnachtslied (A-Dur) für Harmonium und Klavier, op. 16. Berlin: Simon, 1896.


    Elfen-Reigen, op. 18 Nr. 1. In: Hausfreund-Album für ausgewählte Salonmusik für Klavier. Band 4, Leipzig: Sengbusch, 1896.


    Lenznacht. Berceuse für Klavier (auch als Bearbeitung für zwei Violinen), op. 24. Münster: Tormann, o. J.


    Hofball aus dem Märchen vom Aschenbrödel für Klavier (auch als Bearbeitung für zwei Violinen), op. 28. Münster: Tormann, o. J.


    Weihnachtszauber auf der Alm, op. 30. Deklamatorisch-melodramatisches Festspiel für zwei Solostimmen, Kinderchor, Frauenchor und Klavier. Text: Ferdinande Schmidt. Berlin: Vieweg, o. J.


    Der Damen-Wettstreit im Kirchengesang-Verein, op. 31. Text: Ferdinande Schmidt. Musikalischer Scherz für dreist. Frauenchor und Klavier. Leipzig: Forberg, 1901.


    Des Oberlehrers Leiden und Freuden: „Wer hat es denn wohl schwerer“, op. 33. Heiteres Singspiel für eine Solostimme, dreistimmigen Frauenchor mit Klavier. Text: Ferdinande Schmidt. Leipzig: Forberg, o. J.


    Bethlehem, op. 34. Weihnachtsfestspiel für eine Solostimme und Kinder- bzw. Frauenchor, melodramatische Scenen, lebende oder Lichtbilder und Klavierbegleitung und Deklamation. Text: Ferdinande Schmidt. Regensburg: A. Coppenrath, o. J.


    Gretel im Feen Reich, op. 35. Musikalisch-melodramatisches Märchenspiel für Kinderreigen und Frauenchor, Sopransolo, Deklamation und Klavierbegleitung. Text: Ferdinande Schmidt. Regensburg: A. Coppenrath, o. J.


    Frieder und Trudel, op. 38. Musikalisch-melodramatisches Wald-Märchen für Sopran und Alt-Solo, Frauenchor, Kinderreigen, Deklamation und Klavierbegleitung. Text: Ferdinande Schmidt. Regensburg: A. Coppenrath, o. J.


    Musikalische Illustrationen zu Hey-Speckter’s Fabeln [ein- und zweistimmige Kinderlieder], o. op., Gotha: Perthes, o. J.



    Musikalische Schulwerke


    Musikalische Jugendpost. Redaktion: C. Haaß. 1. Jahrg. 1886. 24 Nrn. (Bog. m. Illustr. u. Musikbeilagen). Köln: P. J. Tonger. 1886.


    Musikalische Jugendpost. Redaktion: C. Haaß. 2. Jahrg. 1887. 24 Nrn. (Bog. m. Illustr. u. Musikbeilagen). Köln: P. J. Tonger, 1887.


    Die Singkunst. Leitfaden für den praktischen Gesangsunterricht für Schüler und Freunde des Gesanges. Zum Selbstunterricht verfasst. Leipzig: C.A. Koch’s Verlag, 1888.



    Schriften


    Über die Entwickelung des Klavierspiels und der Klaviermusik. In: „Der Klavierlehrer“ (Verweis in Morsch 1893, dort keine nähere Quellenangabe).


    Das deutsche Volkslied in seiner kulturhistorischen Entwicklung. Hamburger Musikzeitung (Verweis in Morsch 1893, dort keine nähere Quellenangabe).


    Weitere Artikel über Christoph Willibald Gluck, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven, u. a. für die Zeitschrift „Vidascalia“ (Frankfurt a. M.) (Verweis in Morsch 1893, dort keine nähere Quellenangabe).



    Novellen und Erzählungen


    Lustige und ernste Musikantengeschichten. Köln: Bachem, vor 1893.


    Künstlerleben. Heiteres und Weiteres aus der Künstler- und Musiker-Welt. Köln: Bachem, vor 1893.


    Mehrere lyrische und epische Gedichte (Verweis in Maack 1896)

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Musikerinnen“. In: Illustriertes Konversations-Lexikon der Frau. o. Hg. 2 Bde. Berlin: Verlag von Martin Oldenburg, 1900.


    Elson, Arthur. Women’s Work in Music. Boston: L. C. Page & Company, 1903.


    Keyser, Erich (Hg.). Deutsches Städtebuch. Bd. 4, Teil 3: Rheinland-Pfalz und Saarland. Stuttgart: Kohlhammer, 1964.


    Maack, Martin. Die Novelle: ein kritisches Lexikon über die bekanntesten deutschen Dichter der Gegenwart mit besonderer Berücksichtigung der Novellisten. Lübeck: Verlag der Novellenbibliothek, 1896.


    Michaelis, Alfred. Frauen als schaffende Tonkünstler. Ein biographisches Lexikon. Leipzig: A. Michaelis, 1888.


    Morsch, Anna. Deutschlands Tonkünstlerinnen. Biographische Skizzen aus der Gegenwart. Berlin: Stern & Ollendorff, 1893.


    Pazdírek, Franz (Hg.). Universalhandbuch der Musikliteratur aller Zeiten und Völker, Wien: Pazdírek & Co, 1904-1910.



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    Der Klavierlehrer vom 1. September 1886, S. 203.



    Links


    http://www.hofmeister.rhul.ac.uk (Stand: 31. Juli 2009)

    Die Datenbank Hofmeister XIX, in der die Hofmeisterschen Musikalienkataloge des 19. Jahrhunderts erfasst sind, verzeichnet mehrere Kompositionen von Catharina Haaß.


    http://www.musik-tonger.de/tonger/de und http://www.tonger/de (Stand: 29. November 2008)

    Das Kölner Musikhaus Tonger, in dem 1886/87 die „Musikalische Jugendpost“ erschien, besteht bis heute. Das Verlagsarchiv der heutigen Edition Tonger wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört.

    Forschung

    Ein Teil der Kompositionen von Catharina Haaß befindet sich in der Musiksammlung der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz in Berlin.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Catharina Haaß umfasst ihre Biografie sowie alle ihre Tätigkeiten. Ihr jahrzehntelanges Wirken im Bereich der elementaren Musikpädagogik wäre dabei vermutlich für eine Geschichte der elementaren Musikpädagogik ebenso interessant wie im Hinblick auf die musikalische Erwerbstätigkeit von Frauen im 19. Jahrhundert (vgl. hierzu z. B. die Artikel über Hermine Bovet und Amalie Felsenthal ).

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 23. November 2009


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 03.12.2009


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Catharina Haaß“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 3.12.2009.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Catharina_Haaß