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  • Blandine Ebinger

    von Helwig Hassenpflug
    Namen:
    Blandine Ebinger
    Geburtsname: Blandine Loeser
    Ehename: Blandine Hassenpflug-Ebinger
    Lebensdaten:
    geb. in Berlin, Deutschland
    gest. in Berlin, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Schauspielerin, Chanson-Sängerin, Diseuse, Liedermacherin Mitgestaltung der „Lieder eines armen Mädchens“ von Friedrich Hollaender
    Charakterisierender Satz:

    „Wie warst du, was du spieltest! Wie spieltest du, was du warst!“ (Friedrich Hollaender, Von Kopf bis Fuß. Mein Leben mit Text und Musik“, Bonn Weidle Verlag 1996)


    Profil

    Blandine Ebinger stand von Kindesbeinen an auf Bühnen, vor Film- und Fernsehkameras, ihre Begabung zur Improvisation inspirierte Dichter und Komponisten des Kabaretts zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einmaligen Texten. Allen voran Friedrich Hollaender mit dem sie in den „Liedern eines armen Mädchens“ in den 20er und 30er Jahren große Erfolge feierte. In dieser Zeit spielte sie auf allen großen Berliner Bühnen, die Auftritte im Kabarett fanden meist nach Theatervorstellungen um Mitternacht statt. Seit 1917 wirkte sie in Filmen mit, insgesamt mehr als 90.


    1937 emigrierte Blandine Ebinger in die USA gemeinsam mit der halbjüdischen Tochter aus der Ehe mit Friedrich Hollaender, um diese vor den Nazis zu schützen. Bis 1947 lebte sie in Los Angeles, wo sie sich mit Gelegenheitsarbeiten durchschlug. Im Turnabout-Theater von Charles Laughton und Else Lancaster trat sie mit einigen der „Lieder eines armen Mädchens“ auf, die Forman Brown ins Englische übertragen hatte. 1947 kehrte sie nach Europa zurück, wo sie zunächst in die Schweiz (Zürich) Theater spielte, um sich anschließend wieder in Berlin niederzulassen.

    Orte und Länder

    In den 20er Jahren war es ihre Geburtsstadt Berlin, in der sie nach Erfolgen als Schauspielerin im literarischen Kabarett große Erfolge zusammen mit ihrem damaligen Ehemann Friedrich Hollaender feierte. In München war sie als die „Kaiserin von Neufundland“, in einer Pantomime von Frank Wedekind, zu der Friedrich Hollaender die Musik schrieb (die verschollen ist), zu sehen.

    Biografie

    Blandine Ebinger wurde als Blandine Loeser am 4.11.1899 in Berlin geboren. Ihr Vater war Musiker (Pianist), die Mutter Schauspielerin. Nach Scheidung der Ehe der Eltern heiratete die Mutter den Arzt Ernst Ebinger, der Blandine und ihren jüngeren Bruder Horst adoptierte. Seit 1908 spielte sie Kinder- und Jugendrollen an Theatern in Berlin. Von 1919 bis 1926 war sie mit Friedrich Hollaender verheiratet. Während dieser Ehe wurde ihre Tochter Philine (1924) geboren. Seit 1919 hatte sie zahlreiche Auftritte im literarischen Kabarett, vor allem mit den von Hollaender für sie geschaffenen „Lieder eines armen Mädchens“. Neben Hollaender schrieben Klabund, Walter Mehring u.a. Texte für sie. Daneben widmete sie sich dem Schauspiel in Berlin und München. Seit 1917 wirkte sie an zahlreichen Filmen (insgesamt ca. 90) mit. 1937 emigrierte sie gemeinsam mit der Tochter Philine in die USA, um sie als Halbjüdin vor den Nazis in Sicherheit zu bringen. Dort in Los Angeles gab es selten künstlerische Möglichkeiten und Blandine Ebinger hielt sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. Die Tochter Philine lebte beim Vater, der in Hollywood mit Filmmusiken reüssierte. Philine blieb in den USA, heiratete mit 17 heimlich Georg Kreisler, doch hielt die Ehe, aus der ein Sohn Tom stammt, nicht lang.

    1947 kehrte Blandine Ebinger nach Europa zurück. Zunächst spielte sie in Zürich Theater, ab 1949 wieder Berlin, wo sie an allen wichtigen Bühnen auftrat. Zahlreiche Fernsehspiele und die Mitwirkung als Chanson-Interpretin in TV-Sendungen zum literarischen Kabarett der 20er Jahre folgten. 1958 verzog nach München, wo sie ihren zweiten Mann Helwig Hassenpflug kennen lernte und 1965 heiratete. 1969 Rückkehr nach Berlin. 1974 erfolgte die Wiederentdeckung der „Lieder eines armen Mädchens“ und Blandine Ebinger als deren Interpretin in der Berliner Akademie der Künste. Im Anschluss daran gab sie zahlreiche eigene Abende in vielen Städten Deutschlands, in Amsterdam, Paris und in Los Angeles. 1982 veranstaltete sie während der Berliner Festwochen ihren letzten eigenen Abend. 1985 wurden Blandine Ebingers Lebenserinnerungen „Blandine – von und mit der kongenialen Muse von Friedrich Hollaender“ (Arche Verlag, 1985) vorgestellt und 1988 folgte eine Produktion der vierteiligen (je eine Stunde) Fernsehsendung „Blandine – eine Lebensmusik“ von Horst Königstein.

    Blandine Ebinger verstarb am 25. Dezember 1993 in Berlin.

    Würdigung

    An den ihr gewidmeten Chansons von Friedrich Hollaender (Text und Musik) hat sie wesentlich mitgewirkt. Die Themen für die Phantasien der Weddinger Göre stammen oft von ihr, sie hat an der Gestaltung im Einzelnen intensiv mitgewirkt. Nach dem Krieg hat sie auch selbst Texte musikalisch unterlegt, so etwa die beiden Fragmente von Brecht.

    Rezeption

    Blandine Ebinger ist vor allem als Chanson-Sängerin rezipiert worden. Tucholsky, Mehring schrieben ebenso Lieder für sie wie Ringelnatz und Hollaender. Letzterer habe nach eigenen Aussagen wohl auch dazu beigetragen, dass sie sich von ihrer eigentlich angestrebten Schauspiel-Karriere entfernte, schrieb er ihr doch zahlreiche Stücke (Text und Musik) „auf den Leib“. Nicht wenige zeitgenössische Kritiker (darunter Alfred Kerr, Karl Kraus, Friedrich Luft, Klaus Geitel) würdigten ihre Bühnenwirkung sowie die Einmaligkeit ihres Vortrages. Erich Kästner bezeichnete sie 1928 als „eine unserer größten und modernsten Schauspielerinnen“ (vgl. Erich Kästner, in: „Vaführe mir liebers nicht“ CD-Booklet 1996). Polgar sah sie in einem Horváth-Stück auf der Bühne und fand sie „sanft und spitz“. In mehr als 90 Filmen wirkte Blandine Ebinger mit, ehe sie in den 70er Jahren als „Diseuse und Chansoneuse und Herzenskabarettistin (Friedrich Luft, in: ebenda) wiederentdeckt wurde. Nicht zuletzt zeugen unzählige Plattenaufnahmen von ihrer Popularität.

    Werkverzeichnis

    Literatur

    „Kindertragödie“

    „Liebeslied an eine Oma“

    „Aus Karl wird Karoline“

    „Auch ein Mann kann weinen Katharina“

    „LINDA – oder: Die Tücke des Subjekts“ (Komödie)

    „Der gerechte Maurer“ (Erzählung)

    „Der Hahn im Nest“ (Volksstück)

    „Der Liebesgarten“ (Erzählung)

    „Der Wuff“ (Eine phantastische Liebesgeschichte)

    „Die Gesänge und Seufzer der Blandine Ebinger“ (Sammlung von Gedichten)

    „Heimliche Ferien für Drei“ (Roman)

    „Hollywood in Heidelberg“ (Parodistische Komödien mit Musik)

    „Marie Curie, die ewige Studentin“ (Materialsammlung und biografischer Text)

    „Mein Junge und ich“ (treatment zu einem Film)

    „Tüpfel“ (Erzählung)

    „Zwei Schwestern“ (Expose für eine TV-Sendung zu den Liedern eines armen Mädchens, zus. mit Helwig Hassenpflug)

    „Das Kartenhaus“ (Komödie in drei Akten)

    Hollywood in Heidelberg“ (Parodistische Komödie)


    Musik

    „Der Pflaumenbaum“ (Text Brecht)

    „Der elektrische Otto“ (Text Brecht)

    „Kindertragödie“

    Repertoire

    Die nachfolgende Übersicht verzeichnet das Repertoire von Blandine Ebinger sortiert nach Textdichter und Komponist (M = Musik, T = Text)


    I „Die Lieder eines armen Mädchens“

    (Musik und Text: Friedrich Hollaender)

    Das Jroschenlied

    Wenn ick mal tot bin

    O Mond

    Nachtgebet

    Wiegenlied an eine Mutter

    Das Wunderkind

    In den Abendwind geflüsteter

    Drei Wünsche

    Currende

    Jeheimnis der Blumen

    Abzählen

    Die Hungerkünstlerin

    Mit einer scheußlichen Puppe



    II Chansons

    (Musik und Text von Friedrich Hollaender)

    Chinesisches Märchen

    Giftmariechen

    Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

    Der Mann mit dem kalten Blut (=Die Schnapstrine)

    Die Trommlerin

    Ein Volkslied

    Starker Tobak

    Die Hysterische Ziege

    Waidmannsheil

    Jonny, wenn Du Geburtstag hast


    III Chansons

    (Musik von Friedrich Hollaender, verschiedene Textvorlagen)

    Ick baumle mit de Beene (T: Klabund)

    Da muß ich fliegen (T: Klabund)

    Die roten Schuhe (T: Mehring)

    Der fliegende Jakob (T: Mehring)

    Die Kartenhexe (T: Mehring)

    Die Leiche im Landwehrkanal (T: Mehring)

    Die Schaubude (T: Mehring)

    Donnerwetter (T: Wedekind)

    Petronella (T: Tucholski)


    IV Chansons

    (Musik und Text von verschiedenen Künstlern)

    Die kleine Stadt (M: Spolianski, T: Mehring)

    Der Pflaumenbaum (M: Ebinger, T: Brecht)

    Der elektrische Otto (M: Ebinger, T: Brecht/Ebinger)

    Kindertragödie (M+T: Ebinger)

    Liebeslied an eine Oma (M+T: Ebinger)

    Wenn die beste Freundin (M: Spolianki, T: Schiffer)

    Die Kartenhexe (M: Spolianski, T: Mehring)

    Ilse (M+T: Wedekind)

    Rätsellied (M: Allende-Blin, T: Mehring)

    Berliner Nachtstücke (M: Allende-Blin, T: Alfred Lichtenstein)

    Quellen

    1. Unveröffentlichte Dokumente

    Autografe Quellen sowie der Nachlass von Blandine Ebinger werden aufbewahrt in der Akademie der Künste in Berlin.



    2. Zeitgenössische Literatur


    Ebinger, Blandine. "Blandine ..." : von und mit Blandine Ebinger, der grossen Diseuse der zwanziger Jahre, der kongenialen Muse von Friedrich Hollaender. Zürich: Arche 1985.


    Friedrich Hollaender. Von Kopf bis Fuß. Mein Leben mit Text und Musik. Volker Kühn (Hg.). Bonn: Weidle Verlag 1996.



    3. Sekundärliteratur


    Budzinski, Klaus. Die Muse mit der scharfen Zunge. Vom Cabaret zum Kabarett. München: Paul List Verlag 1961, S. 155 ff.


    Hösch, Rudolf. Kabarett von gestern: nach zeitgenössischen Berichten, Kritiken und Erinnerungen. Bd. 1. 1900–1933. Berlin: Henschelverlag 1969. S. 186 ff.


    Bemmann, Helga (Hg.). Mitgelacht, Dabeigewesen. Erinnerungen an 7 Jahrzehnte Kabarett. Berlin: Henschelverlag 1973. S. 173 ff.


    Bemmann, Helga (Hg.). Das Herz auf der Zunge. Deutschsprachige Chansons aus 100 Jahren. Berlin: Verlag der Nation 1979. S. 11.


    Rössler, Walter. Das Chanson im deutschen Kabarett: 1901-1933. Berlin: Henschelverlag 1980. S. 270 ff


    Otto, Rainer und Rösler, Walter. Kabarettgeschichte. Abriß des deutschsprachigen Kabaretts. Berlin: Henschelverlag 1981. S. 97 ff.


    Bemann, Helga. Berliner Musenkinder-Memoiren, Eine heitere Chronik von 1900–1930. Berlin: Lied der Zeit 1981. S. 92 ff.


    Budzinski, Klaus. Pfeffer im Getriebe. So ist und wurde das Kabarett. München: Universitas 1982. S. 99 ff.


    Geitel, Klaus. Eine Dame nach Belieben. Berlin 83. Das Jahr im Rückspiegel. Berlin: Ullstein 1983. S.176 ff und S.285


    Bemmann, Helga (Hg.). So pfeifts von allen Dächern. Freche und fröhliche Lieder von Nante, Orje und anderen Berliner Pflanzen. Berlin: Verlag der Nation 1987. S. 15f.


    Bemmann, Helga. „Komödiantenchronik: Blandine Ebinger“. In: Das Magazin 3. 1987. S. 26 ff.


    Geitel, Klaus. Konzertkritik. In: „Die Welt“. 19.09.1974.


    Göpfert, Peter Hans. Konzertkritik. In: „Berliner Morgenpost“. 9.11.1985.


    Leimbach, Berthold. Tondokumente der Kleinkunst und ihre Interpreten 1898-1945. Göttingen: Leimbach 1991.


    Kühn, Volker. Die zehnte Muse. 111 Jahre Kabarett. Köln: Verlagsgesellschaft 1993. S. 62 f.


    Kühn, Volker. „Bei uns um die Gedächtniskirche rum…“: Friedrich Hollaender und das Kabarett der 20er Jahre. Berlin: Stiftung Archiv der Akad. der Künste 1996.


    Bauschinger, Sigrid (Hrsg.) Die freche Muse. Literarisches und politisches Kabarett von 1901 bis 1999. Tübingen, Basel: Francke 2000.


    „Vaführe mir liebers nicht“. CD-Booklet. Edition Ebinger/Rainer Bertram/Radio Bremen. Berlin: 1996.



    4. Diskografie


    4.1 Schallplatten vor 1945


    „Die nachfolgende Übersicht verzeichnet Aufnahmen von Blandine Ebinger aus den 20er und 30er Jahren. Die Auflistung nennt in der angegebenen Reihenfolge: Plattenfirmen, Aufnahmedatum und -ort, Mitwirkende, Chanson-Titel und Plattennummer. Textautor und Komponist ist jeweils der Rubrik „Repertoire“ zu entnehmen.



    1. PARLOPHON, 23.11.1921 Berlin, Klavier: Friedrich Hollaender, „Der Groschen“ (P 1300 1), „Wenn ick mal tot bin“ (P 1300 11).


    2. ELECTROLA, 1926 Berlin, Klavier Friedrich Hollaender, „Das Currendemädchen“ (EG 220), „Das Wunderkind“ (EG 281), „O Mond“ (EG 220), „Die Hungerkünstlerin“ (EG 281).


    3. ELECTROLA, 12.12.1927 Berlin, Klavier: Friedrich Hollaender, „Die hysterische Ziege“ (aus "Das bist du") (EG 754), „Der Schießhund“ (aus "Das bist du") (EG 754).



    4. ELECTROLA ca. 1929 Berlin, Klavier: Friedrich Hollaender, „Der Taler“ (EG 1346), „Die Trommlerin als Schießbudenfigur“ (EG 1345), „Das Groschenlied“ (EG 1345), „Wem ick mal tot bin“ (EG 1346).



    5. ELECTROLA 1930 Berlin, Orchester, Dir. Mischa Spoliansky mit Oskar Karlweis, Anny Mewes und Heinz Rühmann, „Potpourri, 1. Teil“, „Potpourri, 2. Teil“ (EH 521), „Auf Wiedersehen“ (EG 1912), „Du sowohl wie ich“ (EG 1912), „Ach er haßt, daß ich ihn liebe“ (EG 1913) (alle Chansons aus der Revue "Wie werde ich reich und glücklich").



    6. ELECTROLA ca. 1930 Berlin, Klavier: Mischa Spoliansky, „Lerne lieben ohne zu klagen“ (aus der Revue "Wie werde ich reich und glücklich") (EG 1913).



    7. ELECTROLA ca. 1936 Berlin, “Stimme in der Nacht“ (EG 3691), „Sehnsucht“ (EG 3691).



    4.2 Schallplatten nach 1945


    Die nachfolgende Übersicht verzeichnet Schallplatten die nach 1945 heraus kamen.


    Electrola 1961 Köln, Kurt Herrlinger Klavier: Blandine Ebinger singt Friedrich Hollaender (F669.483), „In den Abendwind geflüstert“, „Chinesisches Märchen“, „Die Trommlerin“, „Ein Volkslied“, „Die Roten Schuhe“ (T.: Walter Mehring), „Die hysterische Ziege“, „Das Wunderkind“, „Currende“, „Das Nachtgebet“, „Wenn ick mal tot bin“, „O Mond“.



    Dt. Grammophon 1961 Hamburg (34052), Begleitung: Heinz Brüning, Literarische Kleinkunst: Blandine Ebinger singt [Titel der Platte?], „Das Jroschenlied“, „Kinderlied oder der fliegende Jakob“, „Giftmariechen“, „Wiegenlied an eine Mutter“.



    Telesound/Electrola 1976 München (C 062-29620), Klavier: Ernst-August Quelle, Blandine Ebinger singt Friedrich Hollaender, „Das Wunderkind“, „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“, „In den Abendwind geflüstert“, „O Mond“, „Drei Wünsche“, „Wenn ick mal tot bin“, „Nachtgebet“, „Die hysterische Ziege“, „Kindertragödie“, „Ilse“, „Donnerwetter“, „Und ick baumle mit de Beene“, „Der Pflaumenbaum“, „Die Schnapstrine“, „Jonny, wenn du Geburtstag hast“.


    tele-sound-film 1987 München (Sonderpressung zur 750-Jahrfeier Berlin) (67 928), Friedrich Hollaender und Blandine Ebinger singen Lieder und Chansons von Friedrich Hollaender; Friedrich Hollaender: „Spötterdämmmerung“, „Moderne Zeiten“, „Die blaue Blume“, „Das Berg-und-Talbahn-Gefühl“, „Stroganoff“; Blandine Ebinger: „Wiegenlied an eine Mutter“, „Das Groschenlied“, „Kitsch“, „Starker Tobak“, „Couplets für Blandi“, „Petronella“, „Die Trommlerin“.



    4.3 CDs


    Edition Ebinger/Rainer Bertram/Radio Bremen 1996 Berlin, „Vaführe mir liebers nicht“. (Aris 743 21 38226 2; BMG).

    CD 1: „Spötterdämmerung“, „Die hysterische Ziege“, „Die Trommlerin“, „Friedrich Luft über Blandine Ebinger“, „Das Wunderkind“, „In den Abendwind geflüstert“, „Das Groschenlied“, „Oh Mond“, „Blandine Ebinger zu den Liedern eines armen Mädchens“, „Currende“, „Die Hungerkünstlerin“, „Wiegenlied an eine Mutter“, „Drei Wünsche“, „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“, „Wenn ick mal tot bin“, „Nachtgebet“, „Friedrich Luft, Nachruf auf Friedrich Hollaender (1)“, „Die Notbremse“, „Die roten Schuhe“, „Und ick baumle mit de Beene“, „Das Berg-und-Talbahn-Gefühl“, „Kindertragödie“, „Die kleine Stadt“, „Auf Wiedersehn“.

    CD 2: „Wenn wir Stadtbahn fahren“, „Chinesisches Märchen“, „Blandine Ebinger zur Entstehung des ‚Jonny’“, „Jonny“, „Ilse“, „Stroganoff“, „Die Kartenhexe“, „Der Pflaumenbaum“, „Starker Tobak“, „Waidmannsheil“, „Ein Volkslied“, „Friedrich Luft, Nachruf auf Friedrich Hollaender (2)“, „Moderne Zeiten“, „Der elektrische Otto“, „Du sowohl wie ich“, „Kitsch“, „Zieh dich aus, Petronella“, „Friedrich Luft, Nachruf auf Friedrich Hollaender (3)“, „Die blaue Blume“, „Die Schnapstrine“, „Blandine Ebinger zum Rätsellied“, „Rätsellied“, „Die Trommlerin“.


    "Bei uns um die Gedächtniskirche rum… Friedrich Hollaender und das Kabarett der zwanziger Jahre“. (Doppel-CD, B000024R5P; Edel 1996).


    4.4 Links

    Die Website zu Blandine Ebinger von Helwig Hassenpflug enthält weitere Forschungsinformationen und Dokumente.

    www.blandine-ebinger.de

    Forschung

    Der Nachlass von Blandine Ebinger befindet sich in der Akademie der Künste in Berlin. Ein detailliertes Findbuch erschließt ihn.

    Zahlreiche Veröffentlichungen zum Kabarett, zu Hollaender/Ebinger, insbesondere von Volker Kühn, Alan Lareau, Helga Bemmann.

    Forschungsbedarf

    Interessant wäre die Beteiligung von Blandine Ebinger am Entstehen der „Lieder eines armen Mädchens“ und der für sie geschriebenen Chansons. weitergehend zu untersuchen.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 15566861
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 118850806
    Library of Congress (LCCN): n86067600
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Helwig Hassenpflug, Die Grundseite wurde im Juni 2007 verfasst.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Nicole K. Strohmann
    Zuerst eingegeben am 15.06.2007
    Zuletzt bearbeitet am 11.04.2008


    Empfohlene Zitierweise

    Helwig Hassenpflug, Artikel „Blandine Ebinger“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 11.4.2008
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Blandine_Ebinger