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  • Bianca Panteo

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Bianca Panteo
    Lebensdaten:
    geb. in Brescia, Italien
    gest. unbekannt

    Tätigkeitsfelder:
    Violinistin
    Charakterisierender Satz:

    „Frl. Bianca Panteo zeigte sich in ihrem Konzert in der Singakademie (24. Nov.), wo sie mit Begleitung des Philharmonischen Orchesters unter Herrn Scharrer’s Leitung Bach’s A moll-Konzert, den ersten Satz aus Bruch’s zweitem Violinkonzert in D moll und J. Joachim’s schwierige E moll-Variationen spielte, als eine ausgezeichnete Künstlerin auf der Geige. Einen schönen, kernigen Ton zieht sie aus ihrem Instrument; ihre Virtuosität in Doppelgriffen lässt sie nicht im Stich, ihre Figuration klingt durchaus klar und sauber.“


    („Musikalisches Wochenblatt“ vom 6. Dezember 1906, S. 910)


    Profil

    Bianca Panteo studierte bei Marco Anzoletti am Mailänder Konservatorium, möglicherweise bei Jacob Grün in Wien und 1893/94 bei Joseph Joachim an der Hochschule für Musik in Berlin. Bereits während ihres Studiums konnte sie sich als Geigerin etablieren und konzertierte ab 1892 regelmäßig, zunächst in Wien, ab 1893 auch in Berlin. Dabei galt sie bei ihren ersten größeren Auftritten als „Wunderkind“ und behielt diesen Ruf noch bis Mitte der 1890er Jahre. Anders als die meisten Schülerinnen Joseph Joachims trat Bianca Panteo nahezu ausschließlich als Solistin auf (das Spiel von Kammermusik, über ein Duo von Klavier und Violine hinaus, ist den derzeit bekannten Presserezensionen zufolge nicht nachzuweisen). Am 24. November 1906 debütierte Bianca Panteo mit dem Berliner Philharmonischen Orchester unter der Leitung von August Scharrer in der Berliner Sing-Akademie und trat ein weiteres Mal am 27. November 1908 mit dem Orchester, diesmal unter Leitung des Dirigenten Ernst Kunwald, auf.

    Orte und Länder

    Bianca Panteo wurde im italienischen Brescia geboren. Sie studierte das Fach Violine in Mailand, (vermutlich) Wien und Berlin und war von 1893 bis 1909 im Berliner Musikleben als Geigerin präsent. Konzertreisen führten sie in mehrere deutsche Städte sowie nach Dänemark, Schweden und Norwegen.

    Biografie

    Bianca Panteo wurde am 12. August 1876 in Brescia geboren. Über ihre Herkunft und ihre erste musikalische Ausbildung ist nichts bekannt.


    Bianca Panteo begann ihr Studium im Fach Violine bei dem Geiger Marco Anzoletti, der ab 1889 am Mailänder Konservatorium lehrte (vgl. Carlini 1999, Sp. 804). Möglicherweise setzte sie ab ca. 1891/92 ihr Studium bei Jacob Grün in Wien fort (vgl. ihre Konzertauftritte in Wien 1892/93), aus dessen Schule bereits ihr Mailänder Lehrer hervorgegangen war. In den Jahren 1893/94 kam Bianca Panteo nach Berlin, wo sie ihr Violinstudium bei Joseph Joachim und Rudolf Lenz an der Königlichen Akademischen Hochschule für Musik abschloss (vgl. Prante 1999, S. 54).


    Bereits während ihrer Studienzeit konzertierte Bianca Panteo regelmäßig und trat in den Jahren 1891 bis 1893 verstärkt in Wien auf. Dort galt sie als „Wunderkind“ und erregte mit Werken wie Giuseppe Tartinis Violinsonate g-Moll („Teufelstriller-Sonate“), Henri Wieniawskis „Adagio élégique“ A-Dur op. 5, Ferdinand Ries’ „Perpetuum mobile“ op. 34 Nr. 5 und Tivadar Nachéz’ (Theodor Naschitz) „Zigeunertänzen“ op. 14 Aufsehen. So berichtete z. B. die „Neue Zeitschrift für Musik“ im Januar 1892: „Bianca Panteo nennt sich der neueste und jüngste ‚Stern‘, der jetzt in österreichischen Concertsälen aufging und bald am deutschen Kunsthorizont erscheinen dürfte. Es ist eine zwölfjährige Violinvirtuosin aus Italien, deren Erfolge in Wien und Graz ganz außerordentlich waren. Professor Hanslick schreibt: ‚Die zwölfjährige Violinvirtuosin Bianca Panteo versetzte das Publikum in Entzücken. Die kleine Italienerin ist in der That ein großes Talent. Man braucht nicht einmal ihre zwölf Jahre in Rechnung zu ziehen, um an ihren echten künstlerischen Leistungen Freude zu haben. Der auffallend große Ton, den sie ihrer kostbaren Geige entlockt, die unverkünstelte musikalische Empfindung und die Sicherheit, womit sie große schwierige Compositionen, wie Tartini’s g-moll-Sonate auswendig spielt, sind bewunderungswürdig. Man kann der jungen Künstlerin getrost eine bedeutende Zukunft vorhersagen.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 20. Januar 1892, S. 32, vgl. a. Prante 1999, S. 54) Auch das „Musikalische Wochenblatt“ berichtete im Mai 1892 aus Wien über die junge Geigerin: „Ist sie wirklich erst zwölf Jahre alt, welche auf den Concertzetteln verzeichnete Altersangabe indess mit der jungfräulichen Reife der Erscheinung kaum übereinstimmt, so hätte man es in diesem Falle noch weit mehr mit einem Wunderkinde zu thun, als rücksichtlich des kleinen Pianisten Koczalski. Aber sollte Bianca Panteo auch schon 14-15 Jahre zählen [...], die Sicherheit und Plastik, mit der sie gleich entsprechend altclassische Stücke, z. B. Tartini’s Gmoll Sonate, wie Modernes (Adagio élégique von Wieniawski, Fr. Ries‘ ‚Pepetuum mobile‘, T. Nachez’ Zigeunertänze) wiedergibt, wären kaum minder zu bewundern. Jedenfalls ist diese junge Italienerin eine musikalische Natur, auf deren Weiterentwicklung man selbst gespannt sein darf.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 26. Mai 1892, S. 275) Im Jahr 1893 konzertierte Bianca Panteo nach wie vor in Wien (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“, Jg. 24 1893, S. 429).


    Nach ihrer Berliner Studienzeit bei Joseph Joachim und Rudolf Lenz in den Jahren 1893/94 war Bianca Panteo im Berliner Musikleben fest verankert und konzertierte dort bis mindestens 1909, auch wenn sie in Konzertrezensionen stets als Violinistin „aus Mailand“ bezeichnet wurde. Im August 1894 spielte sie in den Karlsruher Abonnentenkonzerten Henri Wieniawskis Violinkonzert Nr. 2 d-Moll op. 22 sowie als Solostücke nochmals Ferdinand Ries’ „Perpetuum mobile“ und ein Albumblatt, eine Richard Wagner-Bearbeitung von August Wilhelmj (verm. das Albumblatt As-Dur). Ein Korrespondent des „Musikalischen Wochenblatts“ berichtete: „Eine interessante und vielversprechende neue Erscheinung ist die ungefähr sechzehnjährige Geigerin Bianca Panteo aus Mailand, die sich im vierten Concerte mit Wieniawski’s 2. Violinconcert und Stücken von Wagner-Wilhelmj (‚Albumblatt‘) und Ries (‚Moto perpetuo‘) als eine mit den Himmelsgaben des schönen Tones und einer ungemein musikalischen Vortragsart, sowie mit einer bereits recht entwickelten Technik ausgerüstete werdende Künstlerin vorstellte und sehr herzlichen Beifall fand.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 23. August 1894, S. 412)


    Im Jahr 1896 unternahm Bianca Panteo zusammen mit dem Berliner Pianisten Sally Liebling und der Wiener Sängerin Rosa Kahlig eine Konzerttournee durch Dänemark, Schweden und Norwegen, die am 7. Februar 1896 in Kopenhagen begann und insgesamt dreißig Konzerte umfasste (vgl. Prante 1999, S. 54; s. a. „Allgemeine Musikzeitung“ vom 17. Januar 1896, S. 41).


    Auch in Berlin trat Bianca Panteo weiterhin auf, allerdings wurde der Tonfall in den Konzertrezensionen kritischer. So hieß es z. B. Im „Musikalischen Wochenblatt“ über ein Konzert, das Bianca Panteo am 22. Januar 1898 im Berliner Bechsteinsaal mit dem Pianisten Vianna da Motta mit Werken von Edward Grieg, Camille Saint-Saëns und Johan Severin Svendsen gab: „Zwei violinspielende Damen, Adele Sandtner (21. Jan.) und Bianca Panteo (22. Jan.) sind ziemlich weit vorgeschritten; aber auch vom weiblichen Geschlechte verlangt man heute mehr als die übliche Mittelmässigkeit, und beide ragen qualitativ nur um weniges darüber hervor.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 1. Februar 1898, S. 34) Auch der Berliner Korrespondent der „Neuen Zeitschrift für Musik“ kritisierte: „Ueber eine Violinistin, die im Bechsteinsaale auftrat und ich nicht hören konnte, wird mir berichtet, daß Fr. Panteo am meisten in der Grieg’schen Sonate, die sie im Verein mit dem Pianisten da Motta executierte, gefiel, daß sie dagegen in einem ‚Concertstück‘ von Saint-Saëns G-Dur op. 62 und einer Romanze von Svendsen G-dur op. 26 eine größere Dosis von Temperament und Schwung vermissen ließ.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 2. Februar 1898, S. 53) Im Oktober 1900 hieß es schließlich in der „Neuen Musikzeitung“, wiederum über ein Berliner Konzert: „Zwei Salonstücke für Violine von Henri Wieniawski, ‚Airs russes’ op. 6 und ‚Tarantelle’ op. 16, gaben dem Frl. Panteo Gelegenheit, ihre hübsch entwickelte, wenn auch nicht ganz zuverlässige Technik, eine schlichte, etwas hausbackene Vortragsart, einen nur mäßig ausdrucksvollen, nicht immer schlackenfreien Ton und gewandtes Flageolettspiel zu zeigen.“ („Allgemeine Musikzeitung“ vom 19. Oktober 1900, S. 622, zit. n. Prante 1999, S. 54) Im Dezember 1901 hieß es schließlich über die mittlerweile 25jährige: „Frl. Panteo steckt noch ziemlich in der Entwicklung doch berechtigen ihre derzeitigen Leistungen bei fleissigem Studium zu der Hoffnung auf späteres Künstlerthum.“ („Allgemeine Musikzeitung“ vom 12. Dezember 1901, S. 815, zit. n. Prante 1999, S. 55)


    Möglicherweise setzte Bianca Panteo ihr Studium tatsächlich fort. In jedem Fall debütierte sie fünf Jahre später, am 24. November 1906, mit dem Berliner Philharmonischen Orchester unter der Leitung von August Scharrer. Auf dem Programm standen u. a. Johann Sebastian Bachs Violinkonzert a-Moll BWV 1041, Max Bruchs Violinkonzert d-Moll op. 44 sowie die Variationen für Violine und Orchester e-Moll von Joseph Joachim (vgl. Muck 1982, S. 108; Prante 1999, S. 55). Der Rezensent des „Musikalischen Wochenblatts“ war von dem Auftritt Bianca Panteos begeistert: „Frl. Bianca Panteo zeigte sich in ihrem Konzert in der Singakademie (24. Nov.), wo sie mit Begleitung des Philharmonischen Orchesters unter Herrn Scharrer’s Leitung Bach’s A moll-Konzert, den ersten Satz aus Bruch’s zweitem Violinkonzert in D moll und J. Joachim’s schwierige E moll-Variationen spielte, als eine ausgezeichnete Künstlerin auf der Geige. Einen schönen, kernigen Ton zieht sie aus ihrem Instrument; ihre Virtuosität in Doppelgriffen lässt sie nicht im Stich, ihre Figuration klingt durchaus klar und sauber.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 6. Dezember 1906, S. 910)


    Bianca Panteo trat nochmals am 27. November 1908 mit dem Berliner Philharmonischen Orchester auf, diesmal unter der Leitung von Ernst Kunwald (vgl. Muck 1982, S. 118) und war auch 1909 noch in Berlin als Geigerin präsent (vgl. Prante 1999, S. 55). Der weitere Lebensweg Bianca Panteos ist unbekannt.

    Würdigung

    Eine angemessene Würdigung der Tätigkeiten Bianca Panteos ist erst nach weiteren Forschungen möglich.

    Rezeption

    Die Tätigkeiten Bianca Panteos werden derzeit nicht rezipiert; lediglich in Zusammenhang mit den Schülerinnen und Schülern der Geiger Marco Anzoletti (vgl. Carlini 1999, Sp. 804) und Joseph Joachim (Prante 1999) wird ihr Name genannt. Zur zeitgenössischen Rezeption vgl. „Biografie“.

    Repertoire

    Eine Repertoireliste Bianca Panteos kann derzeit aufgrund fehlender Forschungen nicht erstellt werden. Nachgewiesen sind Aufführungen der folgenden Werke:


    Bach, Johann Sebastian. Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo a-Moll BWV 1041.


    Bruch, Max. Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 44.


    Grieg, Edward. Sonate für Violine und Klavier (keine Präzisierung).


    Joachim, Joseph. Variationen für Violine und Orchester e-Moll.


    Nachez, Tivadar. Zigeunertänze op. 14.


    Ries, Ferdinand. Perpetuum mobile op. 34 Nr. 5.


    Saint-Saëns, Camille. Morceau de Concert G-Dur op. 62.


    Svendsen, Johan Severin. Romanze G-dur op. 26.


    Tartini, Giuseppe. Violinsonate g-Moll („Teufelstriller-Sonate“).


    Wagner, Richard/Wilhelmij, August. Albumblatt (verm. As-Dur).


    Wieniawski, Henri. Violinkonzert d-Moll op. 22.

    Wieniawski, Henri. Adagio élégique A-Dur op. 5.

    Wieniawski, Henri. Airs russes op. 6.

    Wieniawski, Henri. Tarantelle op. 16.

    Quellen

    Archiv der Universität der Künste Berlin. Bestand 1: Acta betreffend die persönlichen Angelegenheiten der Eleven und Elevinnen Buchstabe P: Bescheinung für Bianca Panteo über das Studium an der Hochschule für Musik (mit Geburtsdatum, vgl. Prante 1999, S. 54).



    Literatur:


    Carlini, Antonio. Artikel „Anzoletti, Marco“. In: Ludwig Finscher (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite, neu bearbeitete Ausgabe, Personenteil Bd. 1. Kassel, Stuttgart u. a.: Bärenreiter und Metzler, 1999, Sp. 803-805.


    Muck, Peter. Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester: Darstellung in Dokumenten. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Ur- und Erstaufführungen. Tutzing: Schneider, 1982.


    Prante, Inka. Die Schülerinnen Joseph Joachims. Wissenschaftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Amt des Lehrers, Berlin. Unveröffentlichtes Typoskript, 1999.



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel:


    Allgemeine Musikzeitung vom 17 Januar 1896, S. 41.

    Allgemeine Musikzeitung vom 28. Januar 1896, S. 60.

    Allgemeine Musikzeitung vom 19. Oktober 1900, S. 622.

    Allgemeine Musikzeitung vom 12. Dezember 1901, S. 815.


    Musikalisches Wochenblatt vom 26. Mai 1892, S. 275.

    Musikalisches Wochenblatt, Jg. 24 1893, S. 429.

    Musikalisches Wochenblatt vom 23. August 1894, S. 412.

    Musikalisches Wochenblatt vom 1. Februar 1898, S. 34.

    Musikalisches Wochenblatt vom 6. Dezember 1906, S. 910.


    Neue Zeitschrift für Musik vom 20. Januar 1892, S. 32.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 2. Februar 1898, S. 53.



    Links:


    http://badigit.comune.bologna.it/bacer/940.htm (Stand: 4. Juli 2010)

    Im „Fondo Antonio Cervi“ in der Biblioteca comunale dell’Archiginnasio in Bologna ist ein frühes Foto von Bianca Panteo von dem Florenzer Fotografen Giacomo Brogi erhalten.


    www.kalliope-portal.de (Stand: 4. Juli 2010)

    Der Verbundkatalog Nachlässe und Autographe verzeichnet einen Brief von Bianca Panteo an Ferruccio Busoni, der in der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin erhalten ist.

    Forschung

    Inka Prante hat 1999 in ihrer Staatsexamensarbeit über die Schülerinnen Joseph Joachims erstmals wieder auf die Geigerin Bianca Panteo aufmerksam gemacht (vgl. Prante 1999).


    Der Verbundkatalog Nachlässe und Autographe Kalliope-Portal verzeichnet einen Brief von Bianca Panteo an Ferruccio Busoni vom 16. Juli 1905 in der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Bianca Panteo umfasst ihre Biografie sowie alle ihre Tätigkeiten. Dabei ist zu vermuten, dass weitergehende Forschungen in Italien, insbesondere in Mailand, genauere Angaben zu Bianca Panteos Biografie, ihrem künstlerischen Werdegang und ihren beruflichen Kontakten ermöglichten.

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 16.04.2011


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Bianca Panteo“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 16.4.2011.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Bianca_Panteo