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    von Silke Wenzel
    Namen:
    Beatrice Langley
    Ehename: Beatrice Cordelia Tozer
    Lebensdaten:
    geb. in Chudleigh (Devonshire), England
    gest. um

    Das genaue Sterbedatum sowie der Sterbeort von Beatrice Langley sind bislang nicht bekannt. In der Musical Times erschien im Juli 1958 ein Nachruf.
    Tätigkeitsfelder:
    Violinistin, Solistin, Kammermusikerin, Dirigentin, Konzertorganisatorin

    Profil

    Beatrice Langley wurde in Südwestengland, in der Grafschaft Devon geboren. Sie erhielt von klein auf Violinunterricht und wurde später in London von zwei bekannten Geigern ausgebildet: dem Joseph Joachim-Schüler Joseph Ludwig und dem Ferdinand David-Schüler August Wilhelmj. Beatrice Langley debütierte im November 1893 im Crystal Palace unter der Leitung von August Manns mit Max Bruchs 1. Violinkonzert und konnte sich innerhalb kürzester Zeit im Londoner Musikleben als Solistin etablieren. Gemeinsam mit der Sopranistin Emma Albani unternahm sie mehrere Konzerttourneen, u. a. durch England, die USA, Südafrika, Kanada und Neufundland.

    In den Jahren 1903 bis 1906 studierte Beatrice Langley vermutlich an der Königlichen Hochschule für Musik Berlin bei Joseph Joachim das Fach Violine.

    Zwischen 1907 und 1920 trat sie im englischen Musikleben regelmäßig als Kammermusikerin auf und gründete gemeinsam mit Mathilde Verne die Konzertreihe „Thursday Twelve O’Clocks“.

    Als Beatrice Langley um 1920 an Arthritis erkrankte, zog sie sich aus dem öffentlichen Konzertleben zurück. Sie gründete ein eigenes Streichorchester, dem sie als Konzertmeisterin und Dirigentin vorstand und engagierte sich als Musiklehrerin in der Grafschaft Devon im Laienbereich. 1953 wurde sie für ihre Arbeit mit dem „Kreisler Award of Merit“ ausgezeichnet.

    Orte und Länder

    ausgebildet und konnte sich dort als Musikerin etablieren. Sie lebte bis zu ihrem Tod in London sowie in der Grafschaft Devon.


    Möglicherweise setzte sie nach ersten Berufsjahren ihr Studium von 1903 bis 1906 an der Königlichen Hochschule für Musik Berlin fort.


    Konzerttourneen führten sie durch England, die USA, Südafrika, Kanada und Neufundland.

    Biografie

    Beatrice Langley wurde am 12. Januar 1872 in Chudleigh, Devonshire, geboren. Ihr Vater, W. S. Langley, war ein höherrangiger Militär der Royal Artillery, über ihre Mutter ist nichts bekannt. Beatrice Langley erhielt privaten Violinunterricht und wurde dabei u. a. von Joseph Ludwig und August Wilhelmj in London unterrichtet.


    Beatrice Langley konnte sich als Konzertsolistin im Londoner Musikleben etablieren. Sie debütierte im November 1893 in den Saturday’s Crystal Palace Concerts unter der Leitung von August Manns mit Max Bruchs 1. Violinkonzert sowie einem Capriccio von Niels Gade und spielte bereits wenige Tage später Louis Spohrs Violinkonzert Nr. 9 d-Moll in den London Symphony Concerts unter der Leitung von George Henschel: „Miss Beatrice Langley, in the solo part of Spohr’s violin concerto in D minor, No. 9, fully confirmed the good impression she created at her first appearance at a recent Crystal Palace concert […]. The hackneyed adagio was played with very remarkable feeling and purity of style.” („Miss Beatrice Langley, die den Solopart von Spohrs Violinkonzert Nr. 9 d-Moll übernahm, bestätigte den guten Eindruck, den sie vor kurzem bei ihrem ersten Auftreten in einem Crystal Palace Concert hinterlassen hatte […]. Das allzu oft gespielte Adagio spielte sie mit bemerkenswerter Sensibilität und stilistischer Klarheit.“; „The Times London“ vom 8. Dezember 1893, S. 3) Im Februar 1894 konzertierte Beatrice Langley mit dem Imperial Institute Orchestra unter der Leitung von Alberto Randegger mit Mendelssohns Violinkonzert e-Moll op. 64. Drei Jahre nach ihrem Debüt, Ende 1896, wurde Beatrice Langley bereits von der London Times in eine Reihe mit den großen Geigerinnen und Geigern ihrer Zeit gestellt: „Among the most successful violinists who appeared during the year were Sarasate, Ysaye, Frau Marie Soldat, Frl. Wietrowetz, Miss Beatrice Langley, and Mr. J. Dunn.“ („Unter den erfolgreichsten Violinisten, die im Laufe des letzten Jahres [in London] aufgetreten sind, waren Sarasate, Ysaye, Frau Marie Soldat, Frl. Wietrowetz, Miss Beatrice Langley und Mr. J. Dunn.“; „The Times London“ vom 2. Januar 1897, S. 13)


    Neben ihrer Tätigkeit als Konzertsolistin spielte Beatrice Langley auch in verschiedenen Ensemblebesetzungen. Im April 1895 trat sie erstmals in einem Konzert der Sopranistin Emma Albani in der Queen’s Hall London auf und wurde dabei von Fanny Davies am Klavier begleitet. Die Zusammenarbeit mit Emma Albani blieb in den folgenden Jahren bestehen. Beatrice Langley konzertierte mehrfach mit der Sängerin in London, u. a. in den Jahren 1897 und 1902, und begleitete sie auf ihren Tourneen durch England, die USA, Südafrika, Kanada (ca. 1895) und Neufundland (vgl. Prante 1999, S. 46). Näheres über diese Tourneen ist bislang nicht bekannt.


    Möglicherweise unterbrach Beatrice Langley ihre Konzerttätigkeit in den Jahren 1903 bis 1906, um in Berlin an der Königlichen Hochschule für Musik das Fach Violine zu studieren. Zumindest ist dort von Oktober 1903 bis Ostern 1906 eine Beatrice Langley eingeschrieben (vgl. Prante 1999, S. 46). Sie wurde im ersten Jahr von Gabriele Wietrowetz und Karl Klingler unterrichtet und studierte die folgenden zwei Jahre bei Joseph Joachim und Gabriele Wietrowetz. Der Kontakt könnte über Beatrice Langleys Lehrer Joseph Ludwig hergestellt worden sein, der ebenfalls bei Joseph Joachim in Berlin studiert hatte. Da in dieser Zeit lediglich ein einziger Auftritt von Beatrice Langley in London nachzuweisen ist – die Uraufführung von W. Bredts „New Hungarian Melodies“ im Juni 1905 –, bleibt zu vermuten, dass es sich dabei tatsächlich um die englische Violinistin handelt, auch wenn Widersprüche bestehen bleiben: Die in Berlin eingeschriebene Beatrice Langley gab als ihren Geburtsort Heytesbury an, ein kleiner Ort in der Grafschaft Wiltshire, die allerdings ebenso wie die Grafschaft Devon im Südwesten Englands liegt. Zweitens wird in keinem einzigen Artikel über Beatrice Langley ein Studium bei Joseph Joachim erwähnt (vgl. Prante 1999, S. 46).


    Ab dem Jahr 1907 trat Beatrice Langley wieder regelmäßig im Londoner Musikleben in Erscheinung und zwar überwiegend als Kammermusikerin und Konzertorganisatorin. Gemeinsam mit der Cellistin May Mukle gründete sie ein Streichquartett, das Mukle-Langley-Quartet, das später in Beatrice Langley Quartet umbenannt wurde. Leider ist über die Besetzung des Ensembles sowie über die Dauer seines Bestehens nichts Näheres bekannt. Im Juni 1908 wurde in den London Times erstmals das „Mme Beatrice Langley’s quartet“ mit einem eigenen Konzert in der Bechstein-Hall angekündigt. Eine Konzertkritik vom 26. Februar 1910 lässt vermuten, dass sich Beatrice Langley zu dieser Zeit in einem künstlerischen Umfeld bewegte, aus dem ein Jahr später die „Society of Women Musicians“ hervorgehen sollte. Gemeinsam mit der Cellistin May Mukle spielte sie F. Bridges „Fantastic Trio“ und führte mit dem Komponisten am Klavier Thomas Frederick Dunhills Klavierquintett c-Moll auf (vgl. The Times London vom 26. Februar 1910, S. 10). Thomas Frederick Dunhill war später einer der Protagonisten der „Society of Women Musicians“, die Cellistin May Mukle zählte zu deren Gründungsmitgliedern.


    Gemeinsam mit der Pianistin Mathilde Verne gründete Beatrice Langley in den Jahren 1906/1907 eine Konzertreihe, die fast 30 Jahre lang im englischen Musikleben Bestand hatte: Die „Thursday Twelve O’Clocks“ in der Londoner Aeolian Hall (vgl. hierzu Verne 1936, S. 180-190; Mathilde Verne gibt dort an, die Reihe sei im Mai 1907 eröffnet worden, in der Times London wird jedoch bereits im Februar 1907 ein Konzert der „Thursday Twelve O’Clocks“ besprochen, s. u.).

    Der Daily Telegraph schrieb darüber: „These Twelve O’Clock Concerts are a splendid institution. They never fail to bring forward music of very unusual interest. Indeed, it can fearlessly be said that the concerts are productive of some of the most enlightened chamber music making in London.“ („Diese Twelve O’Clock Concerts sind eine großartige Einrichtung. Sie versäumen es niemals, ungewöhnlich interessante Musik hervorzubringen. In der Tat, es kann ohne Furcht behauptet werden, dass diese Konzerte mit die fortschrittlichste Kammermusik auf das Programm setzen, die es in London zu hören gibt.“; „The Daily Telegraph“, o. D., zit. n. Verne 1936, S. 181)

    Die Konzerte fanden um die Mittagszeit statt, boten meistens Kammermusik und waren sowohl ein Podium für Schülerinnen und Schüler als auch für die Organisatoren selbst. Mathilde Verne schrieb in ihrer Autobiografie über die Anfangszeit: „Madame Beatrice Langley, always ready to assist in a new venture, agreed to join me with her Quartet, and we gave over thirty concerts together.“ („Madame Beatrice Langley, jederzeit für neue Projekte zu begeistern, war damit einverstanden, mir mit ihrem Quartett zur Seite zu stehen, und wir gaben über 30 Konzerte miteinander.“ Verne 1936, S. 180f.) Über ein Kammermusik-Konzert im Rahmen der Reihe im Februar 1907 – u. a. mit dem Klaviertrio c-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie einem Klavierquartett von Alice Bredt-Verne, der jüngeren Schwester von Mathilde Verne – schrieb ein Kritiker der London Times: „The trio, which was played by Miss Mathilde Verne, Mme. Beatrice Langley and Miss May Mukle, went with great animation, and all three performers managed to get the most out of their instruments without ever letting their fortes become noisy […]. The feeling of romance which was put into the slow movement and made it the most striking part of the trio was also prominent in the pianoforte quartet, in which Miss Cecilia Gates joined the other three players.” („Das Trio, das von Miss Mathilde Verne, Mme. Beatrice Langley und Miss May Mukle gespielt wurde, hat sehr viel Bewegung in sich, und alle drei Interpretinnen gaben ihr Bestes, alles aus ihren Instrumenten herauszuholen, ohne die Forte-Stellen in Lärm umschlagen zu lassen […]. Die Stimmung einer Romanze, die dem langsamen Satz zugrunde gelegt wurde, machte diesen zum eindrucksvollsten Teil des Trios und prägte auch das Klavierquartett, bei dem sich Miss Cecilia Gates zu den anderen drei Interpretinnen gesellte.“; „The Times London“ vom 2. Februar 1907, S. 10). Beatrice Langley zog sich nach zwei Jahren aus der Konzertorganisation zurück und Mathilde Verne führte die Reihe alleine weiter (vgl. Verne 1936, S. 182).


    Bis ca. 1920 blieb Beatrice Langley im englischen Konzertleben aktiv und engagierte sich dabei auch im Umfeld der englischen Frauenbewegung. Sie konzertierte im Dezember 1909 mit der „English Ladies Orchestral Society“ – über die bislang nichts Näheres bekannt ist – und beteiligte sich im März 1911 an einem „Entertainment Programme For Census Resisters“ der „Woman Suffrage“, in dessen Rahmen u. a. auch Ethel Smyth ein eigenes Konzert gab. Weitere Kammermusikkonzerte folgten, u. a. in Maurice Ravels Klaviertrio gemeinsam mit der Pianistin Juliette Folville und dem Cellisten Warwick Evans (Mai 1914) sowie in einem Klaviertrio von John Ireland gemeinsam mit Roger Quilter und Cedric Sharpe (April 1919).


    Um das Jahr 1920 erkrankte Beatrice Langley an Arthritis und konnte nicht mehr als Solistin und Kammermusikerin auftreten. Aus dem Nachruf in der Musical Times im Juli 1958 sowie den Ergänzungen zum Nachruf von ihrer Schwester Rosalind Langley geht hervor, dass Beatrice Langley ein eigenes Streichorchester gründete, in dem sie als Konzertmeisterin und Dirigentin agierte und das bis 1948 bestand. Ferner scheint sie in der Grafschaft Devon als Musikpädagogin im Laienbereich gearbeitet zu haben. Über beide Aktivitäten ist nichts Näheres bekannt. Im Jahr 1953 wurde sie mit dem „Kreisler Award of Merit“ für ihre Verdienste auf dem Gebiet der Musik ausgezeichnet.


    Beatrice Langley war mit dem Schriftsteller und Journalisten Basil Tozer verheiratet (Henderson 1913, S. 282). Sie starb im Jahr 1958 – das genaue Sterbedatum sowie ihr Sterbeort sind nicht bekannt; der Nachruf der „Musical Times“ erschien im Juli 1958.

    Würdigung

    Eine angemessene Würdigung der Tätigkeiten von Beatrice Langley ist erst nach weiteren Forschungen möglich.

    Rezeption

    Eine Rezeption der Tätigkeiten von Beatrice Langley findet bislang kaum statt. Bekannt ist sie lediglich durch ihre Zusammenarbeit mit anderen Musikerinnen und Musikern, so z. B. mit der Pianistin Mathilde Verne und der Cellistin May Mukle.

    Werkverzeichnis

    Es sind keine Werke von Beatrice Langley bekannt.

    Repertoire

    Eine Repertoireliste lässt sich aufgrund fehlender Informationen zur Zeit nicht erstellen. Nachgewiesen sind bislang die Aufführungen folgender Werke:



    Violinliteratur


    Beethoven, Ludwig van. Violinsonate A-Dur op. 47.

    Brahms, Johannes. Sonate für Violine und Klavier d-Moll op. 108.

    Bredt, W. „New Hungarian Melodies“ (Uraufführung im Juni 1905).

    Bruch, Max. Violinkonzert g-Moll op. 26.

    Fauré, Gabriel. Sonate für Violine und Klavier A-Dur op. 13.

    Gade, Niels/Reinecke, Carl. Capriccio.

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Violinkonzert e-Moll op. 64.

    Schubert, Franz. Rondo in h-Moll für Violine und Klavier op. 70 D 895.

    Spohr, Louis. Violinkonzert Nr. 9 d-Moll op. 55.



    Kammermusik


    Beethoven, Ludwig van. Streichquartett c-Moll aus op. 18.

    Bredt-Verne, Alice. Klavierquartett.

    Bridge, Frank. Fantastic Trio.

    Dunhill, Thomas Frederick. Klavierquintett c-Moll.

    Ireland, John. Klaviertrio.

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Klaviertrio c-Moll op. 66.

    Ravel, Maurice. Klaviertrio (keine Präzisierung möglich).

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Beatrice Langley”. In: National portrait gallery of British musicians. J. Warriner (Ed.). 1896 [zugänglich über das world biographical information system].


    Artikel „Beatrice Langley”. In: Who’s who in music. H. S. Wyndham (Ed.). 1913 [zugänglich über das world biographical information system].


    „Beatrice Langley”. In: The Musical Times 99 (1958, Juli), S. 390 [Nachruf].


    „Beatrice Langley”. In: The Musical Times 99 (1958, August), S. 434 [Ergänzungen zum Nachruf von ihrer Schwester Rosalind Langley].


    Henderson, B. Beatrice Langley. In: The Strad 24 (1913), Heft 12, S. 281-283.


    Laurence, Dan H. (Ed.). Shaw’s Music. The Complete Musical Criticism of Bernard Shaw. 3 Vol. Second revised edition. London: The Bodley Head, 1981.


    Prante, Inka. Die Schülerinnen Joseph Joachims. Wissenschaftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Amt des Lehrers, Berlin. Unveröffentlichtes Typoskript, 1999.


    Shaw, George Bernard: „Goetz über Alles“. In: The World vom 22. November 1893. Reprint in: Shaw’s Music. The Complete Musical Criticism of Bernard Shaw. Dan H. Laurence (Ed.). 3 Vol. Second revised edition. London: The Bodley Head, 1981. Bd. III. S. 36-43.


    Straeten, Edmond van der. The History of the Violin. Its ancestors and Collateral Instruments From Earliest Times. Vol. II. London 1933. Reprint: New York: Da Capo Press 1968.


    Verne, Mathilde. Chords of Remembrance [Autobiografie], London: Hutchinson & Co, 1936.


    Verne, Mathilde. Das Unterrichten ist ein untrennbarer Teil meines Wesens. In: Frauen mit Flügeln. Lebensberichte berühmter Pianistinnen. Von Clara Schumann bis Clara Haskil. Hg. Von Monica Steegmann/Eva Rieger. Frankfurt a. M., Leipzig: Insel-Verlag, 1996. S. 147-194. [Auswahl aus Mathilde Vernes Memoiren „Chords of Remembrance“ in deutscher Übersetzung]



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    The Times London vom 13. November 1893, S. 14.

    The Times London vom 8. Dezember 1893, S. 3.

    The Times London vom 16. Februar 1894, S. 3.

    The Times London vom 22. April 1895, S. 6.

    The Times London vom 2. Januar 1897, S. 13.

    The Times London vom 27. Mai 1897, S. 9.

    The Times London vom 16. November 1897, S. 10.

    The Times London vom 11. Juni 1900, S. 4.

    The Times London vom 22. Mai 1901, S. 4.

    The Times London vom 1. Oktober 1901, S. 11.

    The Times London vom 22. Oktober 1901, S. 13.

    The Times London vom 23. Juni 1902, S. 7.

    The Times London vom 22. Juni 1905, S. 8.

    The Times London vom 2. Februar 1907, S. 10.

    The Times London vom 25. Oktober 1907, S. 8.

    The Times London vom 20. Dezember 1907, S. 12.

    The Times London vom 19. Juni 1908, S. 16.

    The Times London vom 9. November 1908, S. 13.

    The Times London vom 15. November 1909, S. 15.

    The Times London vom 10. Dezember 1909, S. 11.

    The Times London vom 26. Februar 1910, S. 10.

    The Times London vom 30. März 1911, S. 14.

    The Times London vom 13. Mai 1914, S. 10.

    The Times London vom 20. Juni 1916, S. 5.

    The Times London vom 2. April 1919, S. 15.


    The World vom 20. Dezember 1893 (von George Bernard Shaw).

    Forschung

    Abgesehen von zeitgenössischen Artikeln hat sich bislang lediglich Inka Prante in ihrer Staatsexamensarbeit über die Schülerinnen Joseph Joachims auch mit Beatrice Langley befasst (Prante 1999). Über einen möglichen Nachlass ist bislang nichts bekannt, auch in den National Sound Archives London sind keine Aufnahmen von ihr verzeichnet.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf umfasst nahezu alle Tätigkeiten von Beatrice Langley sowie auch ihre Biografie. Über ihr Violinstudium bei den beiden Geigern Joseph Ludwig und August Wilhelmj ist bislang ebenso wenig bekannt, wie über ihre – vermutliche – Studienzeit in Berlin bei Joseph Joachim.

    Interessant wäre ferner, die verschiedenen beruflichen Kontakte von Beatrice Langley zu untersuchen, u. a. ihre Zusammenarbeit mit der Sängerin Emma Albani – einschließlich der Tourneen, die die beiden Musikerinnen gemeinsam unternahmen. Ebenfalls ist zu vermuten, dass sie sich im Umfeld der „Society of Women Musicians“ bewegte, die 1911 gegründet wurde und zu deren Ehrenpräsidentinnen u. a. Ethel Smyth zählte.

    Völlig unerforscht sind bislang die Tätigkeiten von Beatrice Langley nach 1920. Im Kontext der englischen Ausbildung von Laien war sie vermutlich in der Grafschaft Devon eine zentrale Figur. Ihre Arbeit als Dirigentin ihres eigenen Streichorchesters wäre in diesem Zusammenhang ebenso interessant, wie die Frage nach möglichen Schülerinnen und Schülern.

    Autor/innen

    Silke Wenzel, Die Grundseite wurde im Januar 2008 verfasst.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Nicole K. Strohmann
    Zuerst eingegeben am 30.01.2008


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Beatrice Langley“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 30.1.2008.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Beatrice_Langley