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    von Silke Wenzel
    Namen:
    Antonia Butler
    Ehename: Antonia Katherine Greenwood
    Varianten: Antonia Greenwood, Antonia Butler-Greenwood, Antonia Katherine Margaret Butler, Antonia Katherine Margaret Greenwood, Antonia Katherine Margaret Butler-Greenwood
    Lebensdaten:
    geb. in London, England
    gest. in Farningham (Kent), England
    Tätigkeitsfelder:
    Violoncellistin, Musikpädagogin, Solistin, Kammermusikerin
    Charakterisierender Satz:

    „Many of the younger generation of cellists who are in the public eye today remember her as being a very understanding and helpful teacher, but not so understanding if the student lacked musical integrity.”


    („Viele der jüngeren Cellisten, die heute in der Öffentlichkeit stehen, erinnern sich ihrer als einer sehr verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrerin, aber nicht ganz so verständnisvoll, wenn dem Schüler musikalische Integrität fehlte.“)


    (Margaret Campbell in ihrem Nachruf 1997)


    Profil

    Antonia Butler studierte zwischen 1922 und 1929 bei Julius Klengel in Leipzig und Diran Alexanian in Paris. Nach Beendigung ihres Studiums kehrte sie nach England zurück und konnte sich innerhalb kürzester Zeit im Londoner Musikleben als Solistin, Kammermusikerin und Musikpädagogin etablieren. Gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern wie Kathleen Long, Marjorie Hayward und Georges Reeves gab sie über dreißig Jahre lang regelmäßig Konzertabende, trat mit verschiedenen Orchestern als Solistin auf und wandte sich schließlich zunehmend der Musikpädagogik zu. Ab Mitte der 1960er Jahre lehrte Antonia Butler am Royal College of Music in London, an der Birmingham Music School und der Menuhin School in Stoke d’Abernon, Surrey, südwestlich von London.

    Orte und Länder

    Antonia Butler wurde in London geboren. Von 1922 bis 1926 studierte sie Violoncello am Konservatorium in Leipzig und setzte ihr Studium anschließend weitere drei Jahre an der Ecole normale de musique in Paris fort. Nach Beendigung ihres Studiums kehrte sie nach England zurück und ließ sich als Solistin und Kammermusikerin in London nieder. Mitte der 1860er Jahre unterrichtete sie u. a. am Royal College of Music in London und an der Birmingham Music School. Antonia Butler starb in Farningham (Kent).

    Biografie

    Antonia Butler wurde am 1. Juni 1909 in London in eine Familie geboren, in der viel musiziert wurde; ihr Vater spielte Geige, ihre Mutter Klavier. Ab dem Alter von fünf Jahren wurde Antonia Butler zunächst in Klavier unterrichtet, setzte dann jedoch mit zehn Jahren ihre musikalische Ausbildung im Violoncellospiel bei Valentine Orde, einer bekannten Londoner Cellistin, fort. Zum Freundeskreis der Eltern zählten u. a. die Geigerinnen Adila Fachiri und Jelly d'Arányi, zwei ungarische Großnichten von Joseph Joachim. Auf deren Vermittlung hin studierte Antonia Butler von 1922 bis 1926 bei Julius Klengel am Leipziger Konservatorium Violoncello. Mit ihm erarbeitete sie vorwiegend das klassisch-romantische Repertoire und trat bereits während ihrer Leipziger Studienzeit mit dem Orchester des Konservatoriums im Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll (op. 102) von Johannes Brahms auf. Ab 1926 setzte Antonia Butler für weitere drei Jahre ihr Studium an der Ecole normale de musique in Paris bei Diran Alexanian fort, der dort als Partner von Pablo Casals die so genannte „Casals-Klasse“ leitete, in der pädagogische Ideen Pablo Casals’ umgesetzt wurden.


    Nach Beendigung ihres Studiums kehrte Antonia Butler nach England zurück und blieb über viele Jahrzehnte als Solistin, Kammermusikerin und Musikpädagogin im Musikleben der Stadt präsent. Sie debütierte Ende 1929 mit zwei eigenen Konzertabenden in der Londoner Wigmore Hall, bei denen sie eine der Solosuiten für Violoncello von Johann Sebastian Bach, die Sonate e-Moll (op. 38) von Johannes Brahms, eine der Solosuiten von Max Reger sowie die späte Sonate D-Dur (op. 102 Nr. 2) von Ludwig van Beethoven spielte: „The début of Miss Antonia Butler […] was genuinely successful. […] What struck one the most about the playing was its youthful ardour and the refreshing vitality as shown in the handling of the quick movements.” („Das Debüt von Miss Antonia Butler […] war von Grund auf erfolgreich. […] Was einem am meisten an ihrem Spiel auffiel, war die jugendliche Begeisterung und die erfrischende Lebendigkeit, die sich in den schnellen Sätzen zeigten.“; „The Times London” vom 2. Dezember 1929, S. 10) Auch in den folgenden Jahren gab Antonia Butler zahlreiche Soloabende in London und Umgebung und nahm in der Regel mindestens ein neueres Werk in ihre Konzertprogramme auf. So spielte sie z. B. 1930 gemeinsam mit der Pianistin Kathleen Long in der Londoner Wigmore Hall neben Violoncellosonaten von Johannes Brahms (F-Dur, op. 99) und Giovanni Battista Sammartini (G-Dur) sowie Johann Sebastian Bachs Solosuite G-Dur (BWV 1007) auch die Sonate d-Moll (H 32) von Arthur Honneger: „The most important work was the Brahms sonata in F, and the best played was the curious and unequal sonata of Honegger. Miss Butler has already shown us that she possesses an advanced technique, and she seemed to thoroughly enjoy the latter with its many opportunities for effect making in diverse ways.” („Das maßgebliche Werk des Abends war Brahms’ F-Dur-Sonate, und das am besten gespielte war die eigenartige und ungewöhnliche Sonate von Honegger. Miss Butler hat uns bereits gezeigt, dass sie eine fortgeschrittene Technik hat, und sie schien letztere [Sonate] mit ihren zahlreichen und unterschiedlichen Möglichkeiten, Wirkungen zu erzielen, durchaus zu genießen“; „The Times London” vom 14. November 1930, S. 12). Ein weiteres Jahr später konzertierte Antonia Butler mit dem Pianisten George Reeves, u. a. mit einer Sonate für Violoncello und Klavier von Arnold Bax, über deren Interpretation die „Times London“ schrieb: „Miss Butler was equally at home in managing the difficult waywardness of tempo in the first movement, the lyrical poetry of the slow movement, and the straightforward, if not unalloyed, gaiety of the finale. Besides proving in this way her musicianship, Miss Butler never failed to produce a warm, round tone, and her intonation was accurate.” („Miss Butler war in dem schwierigen und unberechenbaren Tempo des ersten Satzes, der lyrischen Poesie des langsamen Satzes und der direkten, fast reinen Fröhlichkeit des Finales gleichermaßen in ihrem Element. Während sie auf diese Weise ihre Musikalität bewies, versäumte sie es zudem an keiner Stelle, einen warmen, runden Ton zu produzieren, und ihre Intonation war tadellos.“ „The Times London“ vom 4. Dezember 1931, S. 12) In späteren Soloabenden wandte sich Antonia Butler verstärkt der neuen Musik zu, so z. B. im November 1936, als sie – wiederum begleitet von George Reeves – in der Londoner Aeolian Hall drei Werke zeitgenössischer britischer Komponisten spielte: die Violoncellosonaten D-Dur von William Yeates Hurlstone und Frank Bridge sowie Arnold Bax’ „Folk Tale“ ( vgl. „The Times London“ vom 19. Dezember 1936, S. 12).

    Im Jahr 1937 gründete Antonia Butler gemeinsam mit Kathleen Markwell (Klavier) und hayw1885 (Violine) das „Kameran-Trio“, über dessen Konzerttätigkeit bislang nichts Näheres bekannt ist. Während des Zweiten Weltkrieges trat sie häufig in den von Myra Hess organisierten Mittagskonzerten in der National Gallery auf.


    Neben ihren Soloabenden konzertierte Antonia Butler auch mehrfach als Solistin mit renommierten Orchestern. 1930 übernahm sie kurzfristig an Stelle von reis1906 den Solopart in Joseph Haydns Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur (Hob. VIIb 2) in der Royal Albert Hall und trat im Februar 1933 gemeinsam mit dem Women’s Symphony Orchestra unter der Leitung von Malcolm Sargent mit einem der Violoncellokonzerte von Joseph Haydn und Edward Elgars Violoncellokonzert e-Moll (op. 85) auf. Im August 1934 gab sie unter der Leitung von Sir Henry Wood in den Promenade Concerts wiederum das Violoncellokonzert D-Dur von Joseph Haydn und spielte im Mai 1936 bei einem Konzert zum 25-jährigen Jubiläum der London Society of Women Musicians in der Duke’s Hall. Gemeinsam mit dem Geiger Arthur Catterall und dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Henry Wood konzertierte Antonia Butler im Juli 1941 mit dem Brahmsschen Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll, op. 102 („The Times London“ vom 29. August 1934, S. 8; 30. Mai 1936, S. 10; 26. Juli 1941, S. 8).


    Ab dem Jahr 1931 gab Antonia Butler zudem Rundfunkkonzerte bei der BBC und trat in diesem Rahmen bis 1939 in der Regel vier- bis achtmal jährlich auf; ihr erster Auftritt ist – ohne nähere Angaben zum Programm – am 25. Juni 1931 nachweisbar (vgl. „The Times London“ vom 25. Juni 1931, S. 20). Gemeinsam mit den Pianistinnen Kathleen Markwell und Denise Lassimonne spielte sie Sonaten für Violoncello und Klavier, gab Kammermusikkonzerte, u. a. gemeinsam mit Norah Scott Turner (Sopran), David Wise (Violine) und Ernest Lush (Klavier), und konzertierte mehrfach als Solistin mit dem Birmingham Philharmonic String Orchestra unter der Leitung von Johan Hock in Konzerten, die aus dem Queen’s College in Birmingham übertragen wurden. Mehrmals trat sie auch als Solistin mit dem BBC Orchestra auf, u. a. am 15. August 1936 während der Übertragung der Abschluss-Veranstaltung der Olympischen Spiele in Berlin und am 21. Januar 1941 mit dem BBC Scottish Orchestra in Edouard Lalos Violoncellokonzert d-Moll (vgl. „The Times London“ vom 15. August 1936, S. 8; vom 21. Januar 1941, S. 6).


    Antonia Butler heiratete 1941 den Pianisten Norman Greenwood, behielt für ihre Konzerte jedoch ihren Mädchennamen bei; ihr gemeinsamer Sohn Richard Peter Greenwood wurde 1947 geboren. Das Ehepaar trat nach dem Krieg häufig mit Konzerten an die Öffentlichkeit und widmete die gemeinsame Arbeit zu einem großen Teil den Werken zeitgenössischer Komponisten. So schrieb z. B. die „London Times” 1948 über ein Konzert, bei dem Antonia Butler und Norman Greenwood Sonaten von Ludwig van Beethoven, Dmitri Schostakowitsch und Edmund Rubbra spielten: „They [Antonia Butler und Norman Greenwood] were particularly successful with the modern works, appreciating Rubbra’s emotional restraint and allowing his dignified counterpoint to deliver its own purely musical message, while to Shostakovich’s eclectic music […] they brought the necessary variety of tone colour and mood.“ („Besonders erfolgreich waren sie [Antonia Butler und Norman Greenwood] in den modernen Werken, indem sie die emotionale Zurückhaltung der Musik Rubbras anerkannten und es dessen feinsinnigem Kontrapunkt erlaubten, seinen eigenen, reinen musikalischen Ausdruck zu entfalten, während sie Schostakowitschs vielseitiger Musik die notwendige Variabilität in Klangfarbe und Stimmung entgegenbrachten.“; „The Times London” vom 15. März 1948, S. 7) Auch zwei Jahre später wurde das Engagement des Ehepaares für zeitgenössische Musik in einer Konzertrezension gewürdigt: „Exploring farther into the contemporary cello and piano repertoiry on Saturday night, Miss Antonia Butler and Mr. Norman Greenwood brought forward Pizzetti’s sombre ,Tre Canti’ and Arnold Cooke’s skillfully constructed sonata (1941) with two arrestingly piquant middle movements”. („Immer weiter in das zeitgenössische Repertoire für Violoncello und Klavier eindringend, brachten Miss Antonia Butler und Mr. Norman Greenwood am Samstag Abend Pizzetti’s düstere ‚Tre Canti‘ und Arnold Cookes geschickt komponierte Sonate (1941) mit zwei eindrucksvoll pikanten Mittelsätzen heraus.“; „The Times London“ vom 27. November 1950, S. 2)


    Nach dem Tod ihres Mannes 1962 trat Antonia Butler noch hin und wieder mit dem Pianisten Angus Morrison auf, zog sich jedoch weitgehend aus dem öffentlichen Konzertleben zurück. Sie verstärkte ihre pädagogischen Tätigkeiten und unterrichtete u. a. am Royal College of Music, der Birmingham School of Music und der Menuhin School, die 1963 in Stoke d’Abernon, Surrey, südwestlich von London gegründet wurde. Über die Art ihres Unterrichts, ihre Schülerinnen und Schüler ist bislang nichts bekannt.


    Antonia Butler starb am 18. Juli 1997 in Farningham (Kent).

    Würdigung

    Nach ihrem Studium bei Julius Klengel in Leipzig und Diran Alexanian in Paris war Antonia Butler über vierzig Jahre lang als Solistin, Kammermusikerin und Musikpädagogin im britischen Musikleben präsent. Sie gab zahlreiche Soloabende, konzertierte mit großen Orchestern wie dem BBC Orchestra, dem Scottish BBC Orchestra und dem London Philharmonic Orchestra und trat in verschiedenen Besetzungen als Kammermusikerin auf. Ab Mitte der 1960er Jahre zog sie sich sukzessive aus dem öffentlichen Konzertleben zurück und widmete sich verstärkt dem Unterrichten. In ihrem Nachruf schrieb Margaret Campbell 1997 über die pädagogischen Tätigkeiten Antonia Butlers: „Many of the younger generation of cellists who are in the public eye today remember her as being a very understanding and helpful teacher, but not so understanding if the student lacked musical integrity. The violinist Maria Lidka, a close friend with whom she played many times, told me that she held strong convictions on many issues and was very outspoken when the need arose.” („Viele der jüngeren Cellisten, die heute in der Öffentlichkeit stehen, erinnern sich ihrer als einer sehr verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrerin, aber nicht ganz so verständnisvoll, wenn dem Schüler musikalische Integrität fehlte. Die Geigerin Maria Lidka, eine enge Freundin, mit der sie häufig gespielt hat, erzählte mir, dass sie in vielen Angelegenheiten feste Überzeugungen hatte und sehr offen reden konnte, wenn es notwendig wurde.“; Campbell 1997)

    Rezeption

    Eine heutige Rezeption der Tätigkeiten Antonia Butlers findet nicht statt (zur zeitgenössischen Rezeption vgl. „Biografie“).

    Werkverzeichnis

    Von Antonia Butler sind keine Kompositionen, Schriften oder Aufnahmen bekannt.

    Repertoire

    Eine Repertoire-Liste von Antonia Butler kann aufgrund fehlender Forschungen bislang nicht erstellt werden. Nachweisbar sind Interpretationen folgender Werke:


    Bach, Johann Sebastian. Suite für Violoncello solo G-Dur, BWV 1007

    Bach, Johann Sebastian. Suite für Violoncello solo d-Moll, BWV 1008

    Bax, Arnold. Folk Tale

    Bax, Arnold. Sonate für Violoncello und Klavier

    Beethoven, Ludwig van. Sieben Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ für Violoncello und Klavier Es-Dur, WoO 46

    Beethoven, Ludwig van. Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur, op. 102 Nr. 2

    Boccherini, Luigi. Violoncellokonzert B-Dur, G 482

    Brahms, Johannes. Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll, op. 102

    Brahms, Johannes. Sonate für Klavier und Violoncello e-Moll, op. 38

    Brahms, Johannes. Sonate für Klavier und Violoncello F-Dur, op. 99

    Bridge, Frank. Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur

    Cooke, Arnold. Sonate für Violoncello und Klavier

    Elgar, Edward. Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll, op. 85

    Grieg, Edvard. Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll, op. 36

    Haydn, Joseph. Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur, Hob. VIIb 2

    Honegger, Arthur. Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll, H 32

    Hurlstone, William Yeates. Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur

    Lalo, Edouard. Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll

    Pizzetti, Ildebrando. Tre Canti

    Reger, Max. Suite für Violoncello solo (keine Präzisierung möglich)

    Rubbra, Edmund. Sonate für Violoncello und Klavier

    Sammartini, Giovanni Battista. Sonate für Violoncello und Klavier G-Dur

    Schostakowitsch, Dmitri. Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll, op. 40

    Quellen

    Literatur


    Campbell, Margaret. The Great Cellists. London: Victor Gollancz Ltd., 1988.


    Campbell, Margaret. [Nachruf]. In: The Independent London vom 26. Juli 1997.


    Stevenson, Joseph. Artikel „Antonia Butler“. In: All Music Guide. http://www.answers.com/topic/antonia-butler?cat=entertainment (Stand: 15. März 2008)



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    The Times London vom 2. Dezember 1929, S. 10.

    The Times London vom 14. November 1930, S. 12.

    The Times London vom 28. November 1930, S. 14.

    The Times London vom 25. Juni 1931, S. 20

    The Times London vom 4. Dezember 1931, S. 12.

    The Times London vom 28. Oktober 1932, S. 10.

    The Times London vom 29. August 1934, S. 8;

    The Times London vom 30. Mai 1936, S. 10.

    The Times London vom 15. August 1936, S. 8.

    The Times London vom 20. November 1936, S. 14.

    The Times London vom 19. Dezember 1936, S. 12.

    The Times London vom 21. Januar 1941, S. 6

    The Times London vom 26. Juli 1941, S. 8.

    The Times London vom 15. März 1948, S. 7.

    The Times London vom 4. November 1950, S. 8.

    The Times London vom 13. November 1950, S. 2.

    The Times London vom 27. November 1950, S. 2.



    Links


    http://www.answers.com/topic/antonia-butler?cat=entertainment

    Der „All Music Guide” enthält auch einen kurzen biografischen Artikel zu „Antonia Butler“ von Joseph Stevenson (Stand: 15. März 2008).

    Forschung

    Weitergehende Forschungsinformationen zu Antonia Butler liegen bislang nicht vor. Möglicherweise befinden sich weitere Dokumente zu ihren musikalischen Tätigkeiten im Bestand der Society of Women Musicians, der in der Library of the Royal College of Music unter der Signatur „GB 1249 Society of Women Musicians“ aufbewahrt wird. Näheres über ihre pädagogischen Tätigkeiten wäre vermutlich über die Archive des Royal College of Music in London, der Birmingham Music School sowie der Menuhin School in Stoke d’Abernon, Surrey, zu erfahren.

    Erstaunlich ist, dass das National Sound Archive der British Library keine einzige Aufnahme von Antonia Butler verzeichnet, obwohl sie über viele Jahrzehnte regelmäßig im Rundfunk auftrat.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Antonia Butler umfasst nahezu alle ihre Tätigkeitsbereiche. Lediglich ihre Auftritte als Solistin sind bislang anhand der „Times London“ vergleichsweise gut zu dokumentieren. Über mögliche Konzertreisen von Antonia Butler ist bislang nichts bekannt, ebenso wenig über ihre kammermusikalischen Aktivitäten, die es jedoch zahlreich gegeben hat, z. B. mit dem Kameran Trio. Interessant wäre auch, ihre musikpädagogischen Tätigkeiten zu untersuchen.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 17410553
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 135145686
    Library of Congress (LCCN): no96008447

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 26. August 2008


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 11.09.2008


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Antonia Butler“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 11.9.2008.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Antonia_Butler