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  • Annie Harrison

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Annie Harrison
    Ehename: Annie Fortescue Hill
    Lebensdaten:
    geb. in Crawleywood, Sussex,
    gest. in Easthampton, Berks,

    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Pianistin

    Profil

    Von 1877 bis mindestens 1922 publizierte Annie Harrison zahlreiche Kompositionen in renommierten Londoner Musikverlagen wie Enoch & Sons, Novello, Ewer & Co, Metzler & Co, Boosey & Co und Chappell & Co. Ihr Œuvre umfasst u. a. zwei Operetten, Lieder und Klavierstücke sowie mehrere Sammlungen mit Kinderliedern. Berühmt wurde sie für ihr Lied „In the Gloaming“, den sie im Jahr ihrer Hochzeit 1877 veröffentlichte und der weltweit in mehr als 140.000 Exemplaren verbreitet wurde.

    Orte und Länder

    Annie Harrsion wurde in Crawleywood Park in der Grafschaft Sussex geboren. Nach ihrer Heirat 1877 bewohnte sie ein Landschloss in Easthampstead Park, Wokingham, in der Grafschaft Berkshire. Zeitweise lebte sie gemeinsam mit ihrem Mann in 74 Eaton Place im Londoner Regierungsviertel (vgl. Men and women of the time 1899).

    Biografie

    Annie Harrison wurde 1851 als dritte Tochter von James Fortescue Harrison und der Countess of Bective in Crawlywood, Sussex, geboren. Über ihre musikalische Ausbildung ist nichts bekannt, ihrem weiteren Lebensweg ist jedoch zu entnehmen, dass sie sehr wahrscheinlich in den Fächern Klavier und Komposition unterrichtet wurde.


    Im Jahr 1877 heiratete Annie Harrison den Offizier und Politiker Lord Arthur William Hill, der als „Member of Parliament“ (M.P.) im House of Commons hohes Ansehen genoss. Zeitweise übernahm er das Amt eines „Comptroller of Queen Victoria’s Household“ und gehörte zum „inner circle“ der Queen. Aus der Ehe ging die Tochter Nina Hill hervor. Lord Arthur William Hill starb im Januar 1931 (vgl. „The London Times vom 14. Januar 1931, S. 14). Mit ihrer Heirat erhielt Annie Harrison den Namen Lady Arthur Hill, mit dem sie in allen Zeitungsartikeln benannt wurde. Ihre Kompositionen veröffentlichte sie jedoch ausschließlich unter ihrem Geburtsnamen Annie Harrison.


    Weithin bekannt wurde Annie Harrison mit ihrer ersten publizierten Komposition, dem Lied „In the Gloaming“ nach einem Text von Meta Orred, das sie im Jahr ihrer Heirat 1877 schrieb und das weltweit in 140.000 Exemplaren vertrieben wurde. Die Bearbeitung von William Winterbottom für Military Band aus dem Jahr 1881 diente als Regimentsmarsch der 2nd Middlesex Artillery, deren Offizier Lord Arthur Hill war (vgl. „The London Times vom 14. Januar 1931, S. 14). Mit weiteren Liedern konnte sich Annie Harrison als Komponistin etablieren, darunter „Let me forget thee“, „Yesteryear“ und die Ballade „In the Moonlight“.


    In den folgenden Jahrzehnten verband Annie Harrison die Aufführungen ihrer Werke häufig mit repräsentativen Aufgaben. Die Uraufführung ihrer Operette „The Ferry Girl“ nach einem Libretto der Marchioness of Downshire fand am 3. Dezember 1883 im Rahmen einer Benefizveranstaltung für die Easthampstead Church in der Londoner St. George’s Hall statt. Die Geschichte ist einfach: Ein gefallener Adeliger, der zum Banditen geworden ist, verliebt sich in ein Fährmädchen, das seine Liebe erwidert. Der Bandit wird verhaftet und arrestiert, aber schließlich vom König begnadigt (vgl. „The Musical Times“ vom 1. Juni 1890, S. 346f.). Annie Harrison leitete sie Aufführung und übernahm auch selbst den Klavierpart – der einzige Hinweis auf einen Auftritt von ihr als Pianistin in der Öffentlichkeit –, und „The Musical Times“ berichtete: „A performance was given in this hall, on the 3rd ult., under the direction of Lady Arthur Hill, the object being to assist the fund for restoring Easthampstead Church.

    A considerable audience attended, and were regaled, first, with Balfe’s Cantata ‚Mazeppa,’ and, next, with a little operetta, ‚The Ferry Girl,’ for which the Dowager Marchioness of Downshire had written words and Lady Arthur Hill music. [...] The plot of ‚The Ferry Girl’ is a mere sketch, involving very little action but giving occasion for some pretty lyrics, to which Lady Arthur Hill has set some melodious, bright, and attractiv strains. The chief of these were nicely sung by Mrs. Godfrey Pearse, while the concerted pieces for male voices gave much satisfaction. Lady Arthur Hill presided at the piano, and Mrs. Forbes Eden, Signor Morganti, Mr. Barrington Foote, and Mr. Godfrey Pearse were prominent on the stage.“ („Eine Aufführung wurde am 3. letzten Monats in diesem Saal [der St. George’s Hall] unter der Leitung von Lady Arthur Hill gegeben, der Anlass war, die Stiftung zur Restauration der Easthampstead Church zu unterstützen. Ein bemerkenswertes Publikum fand sich ein und wurde als erstes mit Balfes Cantata ‚Mazeppa’ erfreut und anschließend mit einer kleinen Operette ‚The Ferry Girl’, für die die Marchioness of Downshire den Text und Lady Arthur Hill die Musik geschrieben haben [...]. Die Geschichte von ‚The Ferry Girl’ ist nur ein Aufriss mit wenig Handlung, gibt aber die Möglichkeit für einige hübsche Dichtungen, zu denen Lady Arthur Hill einige melodiöse, strahlende und wirkungsvolle Melodien geschrieben hat. Die meisten davon wurden von Mrs. Godfrey Pearse sehr hübsch gesungen, und die Ensemblestücke für Männerstimmen waren sehr zufriedenstellend. Lady Arthur Hill übernahm vom Klavier aus die Leitung, und Mrs. Forbes Eden, Signor Morganti, Mr. Barrington Foote und Mr. Godfrey Pearse waren auf der Bühne präsent.“; „The Musical Times“ vom 1. Januar 1884, S. 22) Am 13. und 14. Mai 1890 wurde „The Ferry Girl“ ein weiteres Mal im Londoner Savoy Theatre aufgeführt, wiederum bei einer Benefizveranstaltung für den „Irish Distressed Ladies’ Fund“. Hierfür war die Operette umfassend umgearbeitet worden: Das Werk war vollständig orchestriert sowie um etliche Nummern zu zwei Akten erweitert worden. Die Aufführung fand unter der Leitung von Fançois Cellier statt, zu den Sängerinnen und Sängern gehörten Mrs. Godfrey Pearse, Miss Mervyn Keatinge, David Bispham und Louis Mantell. Die Rezension der „Musical Times“ vermittelt einen Eindruck des Werkes: „The libretto, furnished by the Dowager Marchioness of Downshire, is bright and lively [...]. It will be perceived that the design affords plenty of scope for excellent musical treatment of an interesting, if not of a highly dramatic kind; and Lady Arthur Hill, well-known for her many melodious ballads, has met every demand in the happiest fashion. The song of ‚The Ferry Girl,’ a delightful air; the tenor song, ‚O Marta, dearest,’ graceful and cheering; a bold ditty, with a broad and effective melody for bass, ‚A Soldier’s life,’ encored; some well written duets and concerted pieces, ‚Look at my hand,’ ‚Who goes there?’ the Soldiers’ Chorus; and some music of humorous character, for the Count and Countess of Montebellom who supply the comic element in the work, all testify to the musical skill of the composer [...]. The operetta is worthy of a permanent place in the répertoires of those theatres who favour the production of light and pleasing musical works.“ („Das Libretto, angefertigt von der verwitweten Marchioness of Downshire, ist strahlend und lebendig [...]. Es ist zu bemerken, dass die Anlage viel Spielraum für eine musikalisch interessante Ausgestaltung , wenn nicht sogar eine von großer Dramatik, lässt. Und Lady Arthur Hill, bekannt für ihre melodiösen Balladen, hat jeder dieser Anforderungen in bester Weise entsprochen. Der Song von ‚The Ferry Girl’, eine wunderschöne Arie; das Tenorlied ‚O Marta, dearest’, reizend und heiter; eine freche Weise mit einer weitausholenden und wirkungsvollen Melodie für Bass ‚A Soldier’s life’, wurde wiederholt; einige sehr schöne Duette und Ensembleszenen, wie ‚Look at my hand,’ ‚Who goes there?’, der Soldatenchor; und einige humorvolle Musik für den Count und die Countess of Montebellom, die das komische Fach im Stück vertreten. Alles dies verweist auf die musikalischen Fähigkeiten der Komponistin [...]. Die Operette ist es wert, einen permanenten Platz im Repertoire jener Theater zu erhalten, die auf Produktionen mit leichter Musik spezialisiert sind.“; „The Musical Times“ vom 1. Juni 1890, S. 346f.; vgl. auch „The Times“ vom 14. Mai 1890, S. 7) Tatsächlich wurde „The Ferry Girl“ in den folgenden Jahren von weiteren Theatern ins Programm genommen, u. a. vom Gaiety Theatre in Dublin (vgl. „The Musical Times“ vom 1. Januar 1895, S. 40).


    Die zweite Operette „The Lost Husband“, über die kaum etwas bekannt ist, wurde im April 1886 in der Londoner Opera Comique uraufgeführt und im gleichen Jahr bei Enoch & Sons veröffentlicht. Auch sie wurde im Juni 1888 im Rahmen eines gesellschaftlichen Ereignisses, der „Irish Exhibition“ in London, gespielt: „[...] in the spacious hall over the main dining-room concerts will be given and plays represented, including the ‚Lost Husband’, by Lady Arthur Hill, the actors in which will be amateurs [...].“ („[...] in der großen Halle über dem Hauptspeisesaal werden Konzerte gegeben und Stücke aufgeführt, einschließlich ‚The Lost Husband’ von Lady Arthur Hill; als Schauspieler treten Amateure auf [...].“; „The Times“ vom 4. Juni 1888, S. 5) Im März 1896 berichtete die „Musical Times“ von einem Konzert, das am 25. Januar 1896 in der Londoner Ulster Hall unter der Schirmherrschaft von Annie Harrison und ihrem Mann stattfand. Dabei wurden im ersten Teil des Konzertes ausschließlich Werke von ihr aufgeführt, darunter das Anthem „O perfect Love“, das begeistert aufgenommen wurde: „Many of her prettiest songs and duets were sung [...]. Lady Arthur Hill’s delightful anthem ‚O perfect Love’ came in for a perfect storm of applause and had to be repeated.“ („Viele ihrer hübschesten Songs und Duette wurden gesungen [...]. Lady Arthur Hill’s reizendes Anthem ‚O perfect Love’ rief tosenden Applaus hervor und musste wiederholt werden.“; „The Musical Times“ vom 1. März 1896, S. 176)


    Neben Operetten und Liedern waren es vor allem Annie Harrisons Sammlungen mit Kinderliedern, die sie über einen großen Zeitraum in den Jahren 1884, 1910 und 1922 publizierte, und die in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden. Über ihre erste Sammlung mit Weihnachtsliedern, die „Holiday-Songs“ nach Texten von Cecil Frances Alexander, hieß es im Dezember 1884 in der „Musical Times“: „If from the twelve songs contained in the book we especially mention ‚All things bright and beautiful,’ ‚An early Cowslip,’ ‚Dreams,’ ‚At sunset,’ ‚The seasons,’ ‚Longings,’ and ‚In the Distance’ (adapted from Lady Hill’s popular ballad ‚In the gloaming’), it is simply that we claim the right, as reviewers, to name our especial favourites; but we are perfectly ready to have our judgement overruled by a nursery jury, freely admitting as we do, that the work is a little casket of gems. Something, too, must be said in praise of the artistic manner in which the songs are treated, both in the harmonies and accompaniments; for we hold the faith that good music should be sought for in small as well as in large compositions, and the ‚Holiday Songs,’ therefore, ought to live long after the holidays are over, and even be looked back to with pleasure in after years.“ („Wenn wir von den zwölf Liedern, die in der Sammlung enthalten sind, insbesondere die Lieder ‚All things bright and beautiful,’ ‚An early Cowslip,’ ‚Dreams,’ ‚At sunset,’ ‚The seasons,’ ‚Longings,’ und ‚In the Distance’ (nach Lady Hill’s bekannter Ballad ‚In the gloaming’) erwähnen, dann nur, weil wir als Rezensenten das Recht einfordern, unsere Favoriten zu benennen; aber wir sind sofort bereit, unser Urteil von einer Jury von Kindergärtnerinnen als überholt gelten zu lassen, weil wir freimütig eingestehen, dass das Werk ein kleines Juwelenkästchen ist. Zudem muss ein Lob auf die künstlerische Art und Weise, in der die Lieder sowohl in der Harmonik als auch in der Begleitung behandelt sind, ausgesprochen werden. Denn wir glauben fest daran, dass gute Musik sowohl in kleinen wie in großen Kompositionen eingefordert werden sollte, und die ‚Holiday Songs’ sollten in dieser Hinsicht auch noch lange nach Weihnachten leben, und man wird selbst noch nach Jahren mit Freude auf sie zurückblicken.“; „The Musical Times“ vom 1. Dezember 1884, S. 713). Fast vierzig Jahre später erschienen Annie Harrisons „Songlets for Children“ nach Texten von Fred E. Weatherly und wurden ebenfalls freundlich rezensiert: „Quite charming are Lady Arthur Hill’s ‚Songlets for Children’ [...]. The accompaniments contain the melodies, so that the child has only to listen to its accompanist and sing the words in unison with the pianoforte, and thus the six songs will be quickly and easily grasped.“ („Ziemlich reizend sind Lady Arthur Hills ‚Songlets for Children’ [...]. Die Begleitungen enthalten die Melodien, so dass das Kind nur auf die Begleitung hören und die Worte unisono mit dem Klavier singen muss, und so werden die sechs Lieder schnell und leicht erfasst sein.“; „The Musical Times“ vom 1. Dezember 1922, S. 856)


    Annie Harrison starb am 12. Februar 1944 im Alter von 95 Jahren in Easthampstead Park, Wokingham, Berkshire (vgl. „The Times“ vom 14. Februar 1944, S. 6).

    Würdigung

    Annie Harrison war von 1877 bis Anfang der 1920er Jahre als Komponistin im britischen Musikleben präsent. Zahlreiche Aufführungen ihrer Kompositionen dienten dabei auch repräsentativen Aufgaben, die sie an der Seite eines hochrangigen Politikers übernahm.

    Rezeption

    Annie Harrisons Lied „In the Gloaming“ wird bis heute in zahllosen Arrangements aufgeführt, so z. B. von Fred K. Huffer in einer „Paraphrase for wind band“ (Chicago 1937), als Duett von Ronald Batemann (London 1953) oder für gemischten Chor und Orgel von Harry Grindle (Matfield 2007).

    Werkverzeichnis

    Das vorläufige Werkverzeichnis von Annie Harrison entstand unter Mithilfe von Eva Diekmann auf der Grundlage mehrerer Lexikonartikel sowie des britischen Verbundkatalogs Copac.



    Orchester- und Bühnenwerke


    Harrison, Annie. O perfect Love. Anthem für Solo-Sopran und Chor (Text von D. F. Blomfield). London & New York: Novello, Ewer and Co, 1892.


    Harrison, Annie. The Lost husband. Operetta in einem Akt. London: Enoch & Sons, 1886.


    Hill, Lady Arthur. The Ferry Girl. Operetta, Libretto: Marchioness of Downshire. 1. Fassung in einem Akt mit Klavier 1884, 2. Fassung in zwei Akten und mit Orchester 1890, vermutlich unpubliziert, daraus: Harrison, Annie. The Ferry Girl’s Song. London: Metzler & Co, 1891.


    Harrison, Annie. Kismet. Walzer für Orchester. London: Chappell & Co, 1881.



    Lieder


    At noontide („Not when fall the evening shadows“). Lied für eine Singstimme mit Klavier (Text von Alexander Roberts). San Francisco: M. Gray, ca. 1885 auch London: Hutchings & Romer, 1879.


    The Ferry Girl’s Song. Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Metzler & Co, 1891.

    For Remembrance. Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Ohne Verlag, 1908.


    For Union & for Queen (Text von Dudley Sampson). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Metzler & Co, 1893.

    The Good Old Cause (Text von Dudley Sampson). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Metzler & Co, 1885.

    Homing (Text von Dudley Sampson). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: J. B. Cramer, 1889.

    I want to be a Soldier. Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Novello & Co, 1912.

    In the Gloaming. Lied für eine Singstimme mit Klavier (Text von Meta Orred). London: Hutchings & Romer und 1877, auch Louisville: E. Tripp, ca. 1880, Boston: W.A. Evans & Bro., 1881-1885, London: Whittingham & Mc Dowell, ca. 1895. Mehrere Bearbeitungen von Annie Harrison, u. a.: als Duett (London: Leonard & Co, 1906) und – in vereinfachter Form – als Klavierstück.


    In the Moonlight. Ballade (Text von T. Marzials). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Metzler & Co., 1882.


    Let me forget thee (Text von H. L. D’A. Jaxone). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Enoch & Sons, 1887.


    Love and Life. Lied für eine Singstimme mit Klavier, mit obligater Violoncellobegleitung ad. lib (Text von Dudley Sampson). London: Metzler & Co, 1895.

    Love’s last Gift (Text von F. E. Weatherly). Lied für eine Singstimme und Klavier. London und New York: Boosey & Co, 1910.

    The Memories that follow (Text von W. E. Henley). Lied für eine Singstimme und Klavier. London and New York: Boosey & Co, 1912.

    Mother’s Song. Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Novello & Co, 1912.


    Our Farewell („When two that love“). Ballade. Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Verlag unbekannt, 1881.


    Our Volunteers (Text von Dudley Sampson). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Metzler & Co, 1888.

    Rosemary, for remembrance (Text von F. E. Weatherly). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Chappell & Co, 1908.

    The secret („Deep in my soul that tender secret dwells“). Lied für eine Singstimme mit Klavier (Text von Lord Byron). London: Hutchings & Romer, 1879.

    Sing to me. Ballade (Text von Dowager Marchioness of Downshire). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Metzler & Co, 1884.

    A Song of the Sea (Text von A. Bourchier). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Metzler & Co, 1889.


    That Night of Stars (Text von F. E. Weatherly). Lied für eine Singstimme und Klavier. London & New York: Boosey & Co, 1894.

    Time was (Text von F. E. Weatherly). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Verlag unbekannt, 1879.

    Toute à moi. - My Queen and Star (Text von A. C. Swinburne/Englische Bearbeitung von F. E. Weatherly). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Chappell & Co, 1910.

    Two Thoughts (Text von Dudley Sampson). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Boosey & Co, 1885.


    When night-winds are sighing. Lied für eine Singstimme mit Klavier (Text: Nellie Fortescue-Harrison). London: Metzler & Co, 1885.

    The Voice I love („When all the birds have sunk to rest“; Text von Edward Oxenford). Lied für eine Singstimme mit Klavier London: Metzler & Co, 1884.

    Waning Years (Text von Dudley Sampson). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Boosey & Co, 1887.

    We met again (Text von F. E. Weatherly). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: J. B. Cramer & Co, 1889.

    Welcome („Joyful heart with welcome burning“). Lied für eine Singstimme mit Klavier (Text von S. McClintock). London: Chappell & Co., 1881.

    Yesteryear („We never thought the world was wide“). Lied für eine Singstimme mit Klavier (Text von F. E. Weatherly). London: Metzler & Co., 1880 und 1883.


    Your story and mine (Text von M. M. Lemon). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Enoch & Sons, 1886.


    Kinderlied-Sammlungen


    Holiday songs (Text von Mrs. Cecil Frances Alexander). Lied für eine Singstimme und Klavier. London: Novello, Ewer & Co., 1884 auch New York: Novello, Ewer & Co, 1885.


    Twilight Songs for Little Children (Text von F. E. Weatherly). London: Novello & Co, 1910.


    Songlets for Children (Text von F. E. Weatherly). London: Novello & Co, 1922.



    Klaviermusik


    The Elfin valses. Für Klavier. London: Verlag unbekannt, 1864.

    For Union & for Queen. Marsch für Klavier. London: Metzler & Co, 1893.

    In the Gloaming. Für Klavier arrangiert. O.O.: 1885.


    In the Gloaming. Für Klavier arrangiert (leicht Fassung). Gautier 1905.


    In the Moonlight. Für Klavier. London: Watson 1882.

    Kismet. Walzer für Klavier. London: ohne Verlag, 1880.

    Our favourite galop. Für Klavier. London: Verlag unbekannt, 1864.

    Our Volunteers. Marsch für Klavier. London: Metzler & Co, 1888.

    Yesteryear. Für Klavier. London: Watson, 1882.



    Arrangements


    Boston chimes. Für Klavier arrangiert von Annie Harrison. Seattle: Echo Music Publishing Co., 1915 auch Washington: Francis, o.J. und London: Day & Hunter.

    Repertoire

    Von Annie Harrison ist nur ein einziger öffentlicher Auftritt am Klavier belegt. Eine Benefizaufführung ihrer Operette „The Ferry Girl“ leitete sie vom Klavier aus.

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Hill, The Right Hon. Lord Arthur William“, in: Men and Women of the Time, 15th edition, 1899 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Elson, Arthur. Women’s Work in Music. Boston: L. C. Page & Company, 1903.


    Gardner, John R. Artikel „Harrison, Annie Fortescue“. In: The New Grove Dictionary of Women Composers. Julie Anne Sadie (Hg.). London: Macmillan, 1995, S. 210.


    Pazdírek, Franz (Hg.). Universalhandbuch der Musikliteratur aller Zeiten und Völker, Wien: Pazdírek & Co, 1904-1910.



    Zeitungsartikel und Rezensionen


    The Musical Times vom 1. Januar 1884, S. 22.

    The Musical Times vom 1. Dezember 1884, S. 713.

    The Musical Times vom 1. Juni 1890, S. 346f.

    The Musical Times vom 1. Januar 1895, S. 40.

    The Musical Times vom 1. März 1896, S. 176.

    The Musical Times vom 1. Dezember 1922, S. 856.


    The Times vom 4. Juni 1888, S. 5.

    The Times vom 14. Mai 1890, S. 7.

    The Times vom 14. Januar 1931, S. 14.

    The Times vom 14. Februar 1944, S. 6 (Nachruf).



    Links


    http://www.eastpark.co.uk (Stand: 22. Juni 2012)

    Das ehemalige Landschloss von Annie Harrison und ihrem Mann Lord Arthur Hill dient heute als Konferenzhotel.

    Forschung

    Zu Annie Harrison liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Annie Harrison umfasst ihre Biografie und ihre Tätigkeiten.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 78361708
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 1011306883
    Library of Congress (LCCN): no95023149
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 23.07.2012


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Annie Harrison“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 23.7.2012.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Annie_Harrison