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  • Annette (von) Essipoff

    von Silke Wenzel
    Die Pianistin Annette Essipoff. Fotografie von Fritz Luckhardt, Wien, o. J.
    Namen:
    Annette (von) Essipoff
    Ehename: Annette (von) Leschetizky
    Varianten: Annette (von) Yesipova, Annette (von) Esipova, Annette (von) Jessipov(a), Annette (von) Essipov(a), Annette (von) Essipow, Annette (von) Nikolaevna Essipoff, Annette (von) Nikolaevna Leschetizky, Annette (von) Nikolaevna Yesipova, Annette (von) Nikolaevna Esipova, Annette (von) Nikolaevna Jessipov(a), Annette (von) Nikolaevna Essipov(a), Annette (von) Nikolaevna Essipow
    Lebensdaten:
    geb. in St. Petersburg, Russland
    gest. in St. Petersburg, Russland

    Lebensdaten Annette Essipoffs nach dem Julianischen Kalender: geboren am 12. Februar 1851, gestorben am 18. August 1914.
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Komponistin, Musikpädagogin, Hochschuldozentin
    Charakterisierender Satz:

    „Mit einer für eine zarte Frau ganz ungewöhnlichen Kraft, wie wir sie nur noch bei ment1846 gefunden, packte Frau Essipoff das Rubinsteinsche D-moll-Concert mit einem Sturm von Octavengängen, ließ es im Andante in den zartesten Silberfäden schimmern und führte es im Finale triumphirend auf die Höhe. […] Frau Essipoffs Vortrag des B-dur-Trios von Schubert bestätigte unsere Vermuthung, daß das eigentlich virtuose Können und die Freude daran in dieser Künstlerin überwiegen; der erste Satz und das Andante verriethen bei großer Sauberkeit der Ausführung doch nur geringe innere Betheiligung an der Composition, während die beiden glänzenderen und schwierigeren Sätze, Scherzo und Finale, alle Lebensgeister der Pianistin weckten.“


    (Eduard Hanslick über Annette Essipoff, in: Concerte, Componisten und Virtuosen der letzten fünfzehn Jahre. 1870-1885. Kritiken. Berlin: Allgemeiner Verein für Deutsche Literatur, 1886, S. 94)


    Profil

    Annette Essipoff studierte bei Theodor Leschetizky am Konservatorium in St. Petersburg. Nach Abschluss ihres Studiums konnte sie sich innerhalb kürzester Zeit international als Solistin etablieren. Von 1872 bis 1893 bereiste sie zahlreiche Länder Europas und trat u. a. regelmäßig in Berlin, London, Paris, Wien, Riga, Moskau und St. Petersburg sowie in weiteren europäischen Metropolen auf. Eine in der Presse vielbeachtete Tournee mit insgesamt 106 Konzerten führte sie von Oktober 1876 bis Juni 1877 durch die USA.


    Annette Essipoff galt als herausragende Interpretin von Kompositionen des 19. Jahrhunderts, besonders jenen der französischen Schule. Darüber hinaus trat sie mit nahezu dem gesamten klassisch-romantischen Repertoire auf, u. a. mit Werken von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt und Camille Saint-Saëns. Ihr Spiel der Kompositionen Frédéric Chopins wurde legendär.


    Parallel zu ihrer Laufbahn als Pianistin war Annette Essipoff auch eine gefragte Klavierpädagogin. Nachdem ihr Mann 1878 eine Klavierschule in Wien gegründet hatte, leitete Annette Essipoff dort die Vorklasse, in der sie z. B. Ignaz Jan Paderewski und Artur Schnabel unterrichtete. Nach ihrer Scheidung kehrte sie 1893 nach St. Petersburg zurück und nahm am dortigen Konservatorium eine Professur an. Zu ihren St. Petersburger Schülerinnen und Schülern zählten u. a. Simon Barere, Alexander Borovsky, Thomas de Hartmann, Leonid Kreutzer, Lev Pouischnov, Joseph Schwarz, Sergej Tarnovsky, Anastasia Virsaladze, Ignace Hilsberg und Sergej Prokofjew.

    Orte und Länder

    Annette Essipoff wurde in St. Petersburg geboren und studierte von 1865 bis 1871 am dortigen Konservatorium. Im Jahr 1878 ließ sie sich gemeinsam mit ihrem späteren Mann, Theodor Leschetizky, in Wien nieder, lebte jedoch bis 1893 vorwiegend als reisende Musikerin. Nach der Scheidung 1892 zog Annette Essipoff 1893 zurück nach St. Petersburg und unterrichtete bis 1914 am dortigen Konservatorium. 1906 hielt sie sich nochmals für einige Monate in Deutschland auf, kehrte dann jedoch nach Russland zurück. Sie starb 1914 in St. Petersburg.


    Konzertreisen führten Annette Essipoff durch zahlreiche europäische Länder. Von Oktober 1876 bis Juni 1877 unternahm sie zudem eine große Tournee durch die USA.

    Biografie

    Annette Essipoff wurde am 31. Januar 1851 in St. Petersburg als Tochter eines Hofrats geboren. Sie erhielt ihre erste musikalische Ausbildung vom Vater und wurde anschließend in einem französischen Internat von einem Herrn Wiespolsky in Klavier unterrichtet.


    Am 1. September 1865, mit 14 Jahren, bestand Annette Essipoff die Aufnahmeprüfung am Konservatorium in St. Petersburg und studierte zunächst in einer Vorbereitungsklasse bei Alexander Villuan (Villoing) und Karl von Ark, bevor Theodor Leschetizky sie am 1. Januar 1866 als Schülerin übernahm. Bereits während ihres Studiums begann Annette Essipoff regelmäßig zu konzertieren. Sie begleitete Theodor Leschetizky, ihren späteren Mann, während der Sommermonate 1869 nach Bad Ischl und trat auf der Rückreise im Herbst 1869 unter seiner Leitung im Salzburger Mozarteum mit Frédéric Chopins Klavierkonzert e-Moll (op. 11) auf. Kurze Zeit später, im November 1869, debütierte sie in der russischen Musikgesellschaft St. Petersburg mit Ludwig van Beethovens Klavierkonzert G-Dur (op. 58) und schloss im Mai 1870 mit Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert g-Moll (op. 25) ihr Klavierstudium am Konservatorium St. Petersburg ab; dabei wurde ihr die goldene Medaille des Konservatoriums verliehen. Ein Jahr später folgte der Abschluss in den theoretischen Fächern Komposition und Instrumentation, die sie bei Nicolai Ivanovitsch Zaremba (Kontrapunkt) und Julij Iogansen (Johannsen) (Harmonielehre) belegt hatte. 1871 erhielt Annette Essipoff das Diplom des Konservatoriums. Nach Beendigung ihres Studiums konnte sie sich im internationalen Musikleben innerhalb kürzester Zeit als herausragende Pianistin etablieren. Mehr als zwanzig Jahre lang, von 1871 bis 1893, lebte sie vorwiegend als reisende Musikerin und konzertierte dabei in fast allen europäischen Metropolen sowie in den USA.


    Im Jahr 1871 unternahm Annette Essipoff eine Konzertreise durch Russland und trat dabei am 26. November 1871 in Moskau auf. Dort spielte sie im Rahmen des Zweiten Symphoniekonzertes der Russischen Musikgesellschaft unter Leitung von Nikolai Rubinstein Frédéric Chopins Klavierkonzert e-Moll sowie Robert Schumanns „Des Abends“ (op. 12, Nr. 1), Felix Mendelssohn Bartholdys „Variations sérieuses“ d-Moll (op. 54) und Joachim Raffs „Valse brillante“ (op. 156). Peter I. Tschaikowsky, der zu dieser Zeit als Feuilletonist für die Zeitung „Moskovskie vedomosti“ arbeitete, schrieb am 6. Dezember 1871 über die Pianistin: „Als Solistin des Abends feierte dann Frau Jessipowa, eine junge Pianistin aus St. Petersburg, einen glänzenden und vollauf verdienten Erfolg. Das virtuose Künstlertum von Frau Jessipowa präsentierte sich als Verbindung zweier großer Vorzüge: der makellosen Reinheit ihres Spiels mit der Reife des künstlerischen Vortrags.“ (Tschaikowsky 2000, S. 18) Im Frühjahr 1872 folgte eine Tournee durch Deutschland, bei der Annette Essipoff u. a. in Braunschweig, Hannover, Leipzig, Berlin und Magdeburg Konzerte gab, und 1873 bereiste sie Wien und Budapest. Über eines der Wiener Konzerte, bei dem Anton Rubinsteins Klavierkonzert d-Moll (op. 70) und Franz Schuberts Klaviertrio B-Dur (op. 99) auf dem Programm standen, schrieb Eduard Hanslick: „Mit einer für eine zarte Frau ganz ungewöhnlichen Kraft, wie wir sie nur noch bei Sophie Menter gefunden, packte Frau Essipoff das Rubinsteinsche D-moll-Concert mit einem Sturm von Octavengängen, ließ es im Andante in den zartesten Silberfäden schimmern und führte es im Finale triumphirend auf die Höhe. […] Frau Essipoffs Vortrag des B-dur-Trios von Schubert bestätigte unsere Vermuthung, daß das eigentlich virtuose Können und die Freude daran in dieser Künstlerin überwiegen; der erste Satz und das Andante verriethen bei großer Sauberkeit der Ausführung doch nur geringe innere Betheiligung an der Composition, während die beiden glänzenderen und schwierigeren Sätze, Scherzo und Finale, alle Lebensgeister der Pianistin weckten.“ (Hanslick 1886, S. 94) Ebenfalls aus Wien schrieb Johannes Brahms im November 1873 an den Münchner Dirigenten Hermann Levi: „Wenn Ihr eine Pianistin brauchen könnt, empfehle ich sehr Fr. Leschetitzky, frühere Annette Essipoff. Sie ist im Begriff, hier einigen Spektakel zu machen. Sie ist so unmusikalisch wie alle Klavierspielerinnen, spielt aber gehörig und ist ein Frauenzimmer, mit dem man’s ohne Klavier recht wohl aushält. – Nein, im Ernst, sie ist für Konzerte sehr zu empfehlen.“ (Johannes Brahms an Hermann Levi im November 1873, Brahms 1910, S. 141)

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    Im Dezember 1873 lud Céleste Bösendorfer Franz Liszt zu einem Konzert Annette Essipoffs am 2. Januar 1874 im Wiener Bösendorfer-Saal ein. Franz Liszt antwortete aus Pest: „Mon télégramme subit d’hier soir vous disait mon intention négative à l’égard d’un concert projeté par Mademoiselle Essipoff. Elle a la bonté de m’écrire ce matin […] et je vous prie de l’assurer que je serai charmé de la revoir et la réentendre – mais sans accompagnement de Concert!” („Mein Eiltelegramm von gestern Abend enthielt eine Absage zum geplanten Konzert von Mademoiselle Essipoff. Sie war so freundlich, mir heute morgen zu schreiben […] und ich bitte Sie, ihr zu versichern, dass ich mich sehr freuen würde sie wiederzusehen und wiederzuhören – aber nicht im Rahmen eines Konzertes.“ Brief von Franz Liszt an Céleste Bösendorfer am 27. Dezember 1873, s. Liszt 1984, S. 187)


    Im Jahr 1880 heiratete Annette Essipoff ihren ehemaligen Lehrer Theodor Leschetizky (1830-1915). Das Ehepaar hatte eine Tochter, Therese Leschetizky, die bereits 1873 in St. Petersburg geboren worden war; die Ehe wurde 1892 geschieden.


    Von 1874 bis 1876 konzertierte Annette Essipoff u. a. in Holland, Belgien, Frankreich, Deutschland, im Baltikum und in Russland und hielt sich jedes Jahr für eine Saison in London auf. In London debütierte sie im Mai 1874 mit der New Philharmonic Society und trat wenige Tage später in der St. James’s Hall mit Anton Rubinsteins Klavierkonzert d-Moll (op. 70) und Franz Liszts „Fantaisie hongroise“ auf („The Times London“ vom 18. Mai, S. 1). Am 27. Mai und 13. Juni 1874 gab Annette Essipoff jeweils eigene Konzerte, wiederum in der St. James’s Hall, bei denen u. a. Ludwig van Beethovens Klaviersonate C-Dur (op. 53) und Robert Schumanns „Carnaval“ (op. 9) sowie Werke von Frédéric Chopin, Hans von Bülow, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel auf den Programmen standen (vgl. „The Musical Times“ vom 1. Juni 1874, S. 512; vom 1. Juli S. 544). Unter der Leitung von William Cusins spielte sie im Juli 1874 das Klavierkonzert g-Moll (op. 25) von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Londoner Philharmonic Society und begeisterte damit Publikum und Presse: „The rendering of Mendelssohn’s concerto in G minor, by Madame Essipoff, could scarcely be surpassed for delicacy of touch, decision of phrasing, and perfection of execution“ („Die Wiedergabe von Mendelssohns g-Moll-Konzert durch Madame Essipoff kann, was Feinheit im Anschlag, Entschiedenheit in der Phrasierung und Perfektion in der Ausführung angeht, kaum übertroffen werden“; „The Musical Times” vom 1. August 1874, S. 577). Anderthalb Jahre später, im November und Dezember 1875, konzertierte Annette Essipoff wieder in London und trat diesmal sowohl als Solistin wie als Kammermusikerin auf. Dabei spielte sie Anfang November in den Monday Popular Concerts Ludwig van Beethovens „Waldsteinsonate“ (C-Dur, op. 53) und gab im selben Konzert das Klaviertrio d-Moll (op. 6) von Woldemar Bargiel gemeinsam mit dem Geiger August Wilhelmij und dem Cellisten Hugo Daubert (vgl. „The Times London” vom 10. November 1875, S. 5). Wenige Tage später debütierte Annette Essipoff in den Promenade Concerts in Covent Garden mit einer „Ungarischen Rhapsodie“ von Franz Liszt. „The Times London“ rezensierte: „Among the chief attractions was the first appearance at these entertainments of the Russian pianist, Madame Essipoff, who played the Rhapsodie Hongroise of Liszt, and fairly took the audience by storm. Madame Essipoff has this music at her fingers’ ends, and executes it with a facility little short of prodigious.” („Zu den wesentlichen Attraktionen gehörte das Debüt der russischen Pianistin Madame Essipoff in dieser Konzertreihe, die die Ungarische Rhapsodie von Liszt spielte und das Publikum damit geradezu im Sturm eroberte. Madame Essipoff hat diese Musik in den Fingern und führt sie mit einer Leichtigkeit aus, die fast ungeheuerlich ist.“; „The Times London“ vom 29. November 1875, S. 8). Im Dezember 1875 folgte ein weiterer Auftritt in den Popular Concerts, diesmal mit einer Auswahl aus Robert Schumanns „Carnaval“ (op. 9) und dem Klavierquartett g-Moll (op. 25) von Johannes Brahms, das Annette Essipoff gemeinsam mit Wilma Neruda (Violine), Zerbini (Viola) und Alessandro Pezze (Violoncello) interpretierte: „Madame Essipoff, thoroughly familiar with the modern school of pianoforte music, now so much in vogue, in resorting to Brahms went to the best and most fruitful source. The quartet was listened to from beginnig to end with great attention by an audience that filled every part of St. James’s-hall [...]. The piece allotted to the accomplished Russian pianist for her solo display was Schumann’s ‘Carnaval’ […]. Madame Essipoff enters into the spirit of the music heart and soul, and makes nothing of the difficulties that here and there place it beyond the reach of ordinary executants. She gave to each division of the work its characteristic significance, which, considering the marked individuality of expression demanded by movement after movement, is no easy task.” („Madame Essipoff, durchaus vertraut mit der modernen Klavierliteratur, die zur Zeit in Mode ist, kehrte zu Brahms zurück und damit zu der besten und ergiebigsten Quelle. Das Quartett wurde von Anfang bis Ende mit großer Aufmerksamkeit gehört, von einem Publikum, das die St. James’s Hall bis zum letzten Platz füllte [...]. Als Solostück war der versierten russischen Pianistin Schumanns ‚Carnaval‘ zugeteilt [...]. Madame Essipoff dringt mit Herz und Seele in die Musik ein und kümmert sich nicht um die Schwierigkeiten, die das Stück jenseits der Erreichbarkeit durchschnittlicher Interpreten platziert. Sie gibt jedem Abschnitt des Werkes seine charakteristische Aussagekraft, was, berücksichtigt man die besondere Einzigartigkeit im Ausdruck, die jeder einzelne Satz verlangt, keine einfache Aufgabe ist.“; „The Times London” vom 23. Dezember 1875, S. 4) Auch im Sommer 1876 war Annette Essipoff in London zu Gast und spielte dabei am 26. Juni 1876 nochmals Frédéric Chopins Klavierkonzert e-Moll unter der Leitung von William Cusins in der Philharmonic Society (vgl. „The Musical Times“ vom 1. August 1876, S. 556).


    Annette Essipoffs Konzerte in anderen Ländern sind zwischen 1874 und 1876 nur bruchstückhaft zu rekonstruieren. Sie konzertierte z. B. am 12., 15. und 19. Oktober 1874 im Theater und im Gewerbeverein in Riga und spielte am 14. November 1874 wiederum unter der Leitung von Nikolai Rubinstein im Ersten Symphoniekonzert der Russischen Musikgesellschaft in Moskau das Klavierkonzert Es-Dur (op. 12) von Julius Zellner. Am 16. Januar 1876 gab Annette Essipoff eine eigene Matinée im Blüthnerschen Musiksaal in Leipzig und spielte am 18. Januar 1876 im Gewandhaus Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert g-Moll (op. 25). Die „Allgemeine musikalische Zeitung“ schrieb über ihren Auftritt: „Frau Essipoff war uns schon von früher her als eine Pianistin von ungewöhnlicher Fertigkeit und seltenem poetischen Naturell bekannt. Ihr Spiel hat an Reife und Poesie des Ausdrucks nur noch gewonnen, so dass sie zu den hervorragendsten der jetzt lebenden Clavierspielerinnen gerechnet werden darf. Sie wurde mit einem Tusch vom Orchester empfangen und am Schlusse zu einer Zugabe (in zwei Chopin’schen Stücken bestehend) genöthigt.“ („Allgemeine musikalische Zeitung“ vom 2. Februar 1867, Sp. 76) Im Juni 1876 trat Annette Essipoff auf dem „Niederrheinischen Musikfest“ in Aachen u. a. mit Carl Maria von Webers Konzertstück f-Moll (op. 79) sowie mit Solostücken von Jean-Philippe Rameau (Variationen), Robert Schumann („Traumeswirren“, op. 12 Nr. 7) und Franz Liszt (Etüde Des-Dur) auf. Als Zugabe spielte sie ein Arrangement von Menuett und Trio aus Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie Es-Dur und wurde wieder und wieder herausgerufen (vgl. „The Times London“ vom 9. Juni 1876, S. 10).


    Von November 1876 bis Juni 1877 wurde Annette Essipoff zu einer größeren Tournee durch die USA eingeladen, bei der sie zahlreiche eigene Konzerte gab und mit verschiedenen Orchestern auftrat (vgl. „The New York Times“ vom 29. Juli 1876). Am 14. November 1876 debütierte Annette Essipoff in der New Yorker Steinway Hall mit dem Klavierkonzert e-Moll (op. 11) von Frédéric Chopin, Johann Sebastian Bachs Orgeltoccata d-Moll (BWV 565) in der Klavierbearbeitung von Carl Tausig, „Gavotte et Variations“ von Jean-Philippe Rameau sowie mit Robert Schumanns „Traumeswirren“ (op. 12 Nr. 7) und Franz Liszts „Fantaisie Hongroise“ für Klavier und Orchester. Ein Rezensent der „New York Times” reagierte begeistert: „Mme. Essipoff’s execution is wonderfully clean and brilliant; she has a perfect command of tone, and a strength far in excess of any of her feminine rivals.” („Mme. Essipoffs Ausführung war wunderbar rein und brillant; sie hat eine perfekte Kontrolle über den Ton und eine Kraft, die weit über der ihrer Konkurrentinnen liegt.“; „The New York Times” vom 15. November 1876) In den folgenden zwei Wochen spielte Annette Essipoff mindestens sieben weitere Konzerte in der Steinway Hall und konzertierte in der darauffolgenden Woche mehrfach mit dem Thomas‘ Orchestra unter der Leitung von Theodore Thomas. Auf den Programmen standen Klavierkonzerte von Anton Rubinstein (d-Moll, op. 70), Ludwig van Beethoven (G-Dur, op. 58), Adolph Henselt (f-Moll, op. 16), Frédéric Chopin (e-moll, op. 11), Felix Mendelssohn Bartholdy (g-Moll, op. 25) und Camille Saint-Saëns (g-Moll, op. 22) sowie zahlreiche Werke für Klavier solo, u. a. von Franz Schubert, Robert Schumann, Franz Liszt, Frédéric Chopin und John Field. Die „New York Times“ rezensierte alle Konzerte und überschlug sich dabei in Superlativen (vgl. „The New York Times vom 16., 18., 20., 25. November 1876, vom 2., 8. und 9. Dezember 1876). So schrieb die Zeitung z. B. am 18. November 1876: „Finer performances of these compositions have never been enjoyed in this country. […] Mme. Essipoff’s delivery of Mendelssohn’s concerto was, however, the most delightful incident of the evening. This melodious and brilliant composition has never before had so appreciative and expressive a rendering.“ („Schönere Aufführungen dieser Werke wurden in diesem Land noch nie genossen. [...] Mme. Essipoffs Wiedergabe von Mendelssohns Konzert war das wunderbarste Ereignis des Abends. Diese melodienreiche und brillante Komposition wurde niemals zuvor derart verständig und ausdrucksstark interpretiert.“; „The New York Times” vom 18. November 1876) Eines der Konzerte, in dem Annette Essipoff gemeinsam mit dem Geiger Vivian (Vorname unbekannt) und der Sängerin Lillian B. Norton auftrat, war ausschließlich Werken von Ludwig van Beethoven gewidmet, mit einer der Sonaten für Violine und Klavier op. 30, der Violinromanze G-Dur (op. 40), den Klaviersonaten cis moll (op. 27 Nr. 2 „Mondschein”) und d-Moll (op. 31 Nr. 2) sowie einigen Liedern (vgl. „The New York Times” vom 20. November 1876). Am 1. Dezember spielte Annette Essipoff Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge Cis-Dur (BWV 848), eine Mazurka von Theodor Leschetizky sowie Klavierbearbeitungen bekannter Werke: „Her execution of Bach’s prelude and fugue in D flat was marked by perfect simplicity, fluency, and clearness, and her reading of Tausig’s setting of Strauss‘ ‚Man lebt nur einmal‘ was full of imaginativeness, and contrasted tempos and shades. The same imaginativeness, impulsiveness, and thorough control of every gradation of tone were observable in her playing of Leschetizki’s fanciful and effective mazurka, while Brahms’s arrangement of Gluck’s gavotte in D minor was rendered with delightful quaintness, and the vocal theme and rich harmonies of Thalberg’s ‘Somnambula’ took on a charm with which the piano, under less skillful fingers, seldom endows the music it gives forth.” („Ihre Ausführung von Bachs Präludium und Fuge Des-Dur [rec. Cis-Dur] war von perfekter Einfachheit, Geläufigkeit und Klarheit geprägt, und ihre Lesart von Strauss’ ‚Man lebt nur einmal‘ in der Bearbeitung von Tausig war voller Ideenreichtum, gegensätzlicher Tempi und farblichen Abstufungen. Den gleichen Ideenreichtum, die gleiche Impulsivität und absolute Kontrolle über jeden Ton konnte man in ihrem Spiel von Leschetizkis fantasievoller und wirkungsvoller Mazurka beobachten, während Glucks Gavotte d-Moll in der Bearbeitung von Johannes Brahms mit wunderbar malerischer Eigenart wiedergegeben wurde, und das sangliche Thema und die reichhaltigen Harmonien von Thalbergs ‚Somnabula‘ einen musikalischen Charme enthielten, der unter weniger fähigen Händen nur selten dem Klavier zu entlocken ist.“; „The New York Times“ vom 2. Dezember 1876).

    Anschließend reiste Annette Essipoff vermutlich durch weitere US-amerikanische Städte und kehrte Mitte Februar 1877 nach New York zurück. Dort folgten bis Mai 1877 zahreiche weitere Konzerte in der Steinway Hall, bei denen Annette Essipoff mit gemischten Programmen, u. a. mit Ludwig van Beethovens Klaviersonate As-Dur (op. 110), Franz Liszts „Ungarischer Rhapsodie“ Nr. 2 cis-Moll und einer Suite von Johann Sebastian Bach auftrat oder ganze Konzerte einem Komponisten widmete. So spielte sie z. B. am 27. April 1877 ein Konzert mit Werken von Frédéric Chopin, darunter die „Grande Polonaise brillante“ As-Dur (op. 53), die Barcarole Fis-Dur (op. 60), das Impromptu As-Dur (op. 29), eine Tarantelle und zwei Etüden (vgl. z. B. „The New York Times“ vom 14. Februar 1877; vom 17. Februar 1877; vom 1. März 1877; vom 26. April 1877; vom 28. April 1877). Zusammenfassend schrieb die „New York Times”: „This artist’s style and excellences have been so often referred to in these columnes that to deal with either subject, at present, would be to waste both time and space. Mme. Essipoff’s playing is still a marvel of elegance, fluency, and brilliancy, and in no piano performances within the memory of the present generation have precision and effectiveness been more happily commingled.” („Stil und Fähigkeiten dieser Künstlerin wurden in diesen Spalten so oft hervorgehoben, dass weitere Erörterungen nur Zeit und Platz verschwenden würden. Mme. Essipoffs Spiel ist einfach ein Wunderwerk an Eleganz, Geläufigkeit und Brillanz, und keine Klavierabende, an die sich eine heutige Generation erinnern könnte, haben Präzision und Wirkung glücklicher miteinander verbunden.“; „The New York Times“ vom 24. April 1877).


    In den Jahren 1878 bis 1893 hatte Annette Essipoff ihren festen Wohnsitz in Wien, war jedoch in der Regel auf Reisen. Sie konzertierte in der Schweiz, Holland, Deutschland, Russland, England, Italien, Österreich und Frankreich, ab 1880 auch in Portugal, Spanien, Dänemark, Schweden, Ungarn und Rumänien. Bereits kurz nach ihrer Rückkehr aus den USA meldete die „Musical Times“, dass Annette Essipoff einen Vertrag über vierzig Konzerte in verschiedenen deutschen Städten erhalten habe („The Musical Times“ vom 1. Oktober 1877, S. 495). Auf dieser Konzertreise trat Annette Essipoff u. a. im Februar/März 1878 in mehreren Konzerten in Berlin auf, teilweise gemeinsam mit dem Cellisten Adolphe Fischer („The Musical Times“ vom 1. März 1878, S. 161). Sie gab im Oktober 1878 ein Konzert mit Werken von Frédéric Chopin in Berlin, bei dem sie u. a. das Klavierkonzert e-Moll (op. 11), die Ballade As-Dur (op. 47), mehrere „Préludes“, drei Etüden und das „Impromptu“ As-Dur (op. 29) spielte (vgl. „Allgemeine Musikzeitung“ vom 20. November 1878, S. 747), und trat am 7. November 1878 im Leipziger Gewandhaus mit dem Klavierkonzert g-Moll (op. 22) von Camille Saint-Saëns auf (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 22. November 1878, S. 496). Schließlich gab sie im Dezember 1878 in Stuttgart ein eigenes Konzert, bei dem u. a. Ludwig van Beethovens Klaviersonate C-Dur (op. 53), Johann Sebastian Bachs Sarabande sowie seine Toccata d-Moll (BWV 565) in der Bearbeitung von Carl Tausig auf dem Programm standen (vgl. „Allgemeine musikalische Zeitung“ vom 25. Dezember 1878, S. 830f.). Auch in den folgenden Jahren trat Annette Essipoff häufig in Deutschland auf. So gab sie z. B. am 13. November 1880 in der Berliner Singakademie ein eigenes Konzert, u. a. mit Ludwig van Beethovens „Sonata appassionata“ f-Moll (op. 57), Felix Mendelssohn Bartholdys „Variations sérieuses“ (op. 54) und Franz Schuberts Variationen B-Dur (op. 82 Nr. 2) (vgl. „Der Klavierlehrer“ 1880, S. 273), und spielte im Dezember 1880 in einem der Abonnementkonzerte in München Frédéric Chopins Klavierkonzert e-Moll (op. 11), Variationen von Jean-Philippe Rameau sowie einen der Walzer As-Dur von Frédéric Chopin: „Geradezu bezaubernd war der Walzer von Chopin; bald loderndes Feuer, bald sehnsuchtsvoller Schmelz, dann ‚Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt‘, alles das kam mit einer Eleganz und Bravour zum Ausdruck, welche die Ueberzeugung begründeten, dass die Essipoff ohne Frage die erste Chopinspielerin ist.“ („Allgemeine musikalische Zeitung“ vom 2. Februar 1881, Sp. 73) Über einen Auftritt mit Frédéric Chopins Klavierkonzert f-Moll (op. 21) am 4. November 1881 in den Wiesbadener Abonnementskonzerten schrieb ein Kritiker in der „Neuen Zeitschrift für Musik“: „Sie [Annette Essipoff] spielte Chopin’s Fmollconcert mit dem ganzen Zauber seines eigenen und ihres subjectiv-interessanten Naturells. Ihr Spiel zeigte auch diesmal die bekannten Vorzüge: technische Vollendung, geistreiche Grazie, vornehme Ruhe.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 15. Januar 1882, S. 30) Am 7. November 1884 debütierte Annette Essipoff mit dem Berliner Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Franz Wüllner mit dem Klavierkonzert e-Moll Frédéric Chopins (op. 11) und spielte dort zwei Wochen später, am 19. November 1884, das Klavierkonzert g-Moll von Camille Saint-Saëns (op. 22) unter der Leitung von Arno Kleffel. Ein Jahr später, am 13. November 1885, konzertierte Annette Essipoff wiederum in der Berliner Philharmonie, diesmal mit dem Klavierkonzert f-Moll (op. 21) Frédéric Chopins unter der Leitung von Joseph Joachim (Muck 1982, S. 10; S. 12; S. 14). Ebenfalls im November 1885 gab sie in Leipzig ein eigenes Konzert, bei dem u. a. Ludwig van Beethovens Klaviersonate B-Dur (op. 106), Robert Schumanns „Humoreske“ B-Dur (op. 20), die Variationen über ein Thema von Paganini a-Moll von Johannes Brahms (op. 35), mehrere Klavierstücke von Frédéric Chopin sowie die „Ungarische Rhapsodie“ Nr. 8 in fis-Moll von Franz Liszt auf dem Programm standen. Im März 1889 trat Annette Essipoff im Zweiten Philharmonischen Konzert in Hamburg auf, wo sie neben kleineren Stücken von Giovanni Sgambati, Eduard Schütt, Frédéric Chopin und Domenico Scarlatti auch das Klavierkonzert a-Moll von Ignaz Jan Paderewski (op. 17) spielte. Das „Musikalische Wochenblatt“ berichtete: „Im zweiten Philharmonischen Concert des verflossenen Monats war die Claviervirtuosin Frau Essipoff zu Gaste geladen. Die wärmste Zustimmung und die weitaus grösste Theilnahme erspielte sich die Künstlerin mit den kleinen, kurzgeformten Solostücken, einer reizenden Air von Gluck-Sgambati, einem sehr hübschen Scherzoso von Eduard Schütt und einer allerliebsten Caprice vom alten Scarlatti. Mit diesen Kleinigkeiten hatte Frau Essipoff einen solchen Erfolg, dass sie zwei Mal da capo spielen musste, den As dur-Walzer von Chopin und ein Menuett von Paderewski. Von dem letztgenannten russischen Componisten hatte Frau Essipoff auch ein noch ungedrucktes Concert in A moll zum Vortrag gewählt, das aber nur wenig Freude bereitete.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 4. April 1889, S. 184)


    Auch im Londoner Musikleben blieb Annette Essipoff bis 1893 präsent. Sie trat als Solistin und Kammermusikerin in den renommierten Londoner Konzertreihen auf und gab zahlreiche eigene Klavierabende. So debütierte sie z. B. Ende August 1879 in den „Saturday night concerts“ mit Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Es-Dur (op. 73) und wurde dabei von Presse und Publikum begeistert empfangen: „Saturday night’s concert was one of the best hitherto given, and drew one of the largest audiences. The prominent attraction, as may easily be credited, was the first appearance of Madame Annette Essipoff, the Russian pianist par excellence. This gifted lady, by her truly admirable execution – admirable in all respects, whether as to mechanical facility, gradation of tone, appropriate variety of expression, or thorough comprehension of the music and the master she was interpreting – obtained, as she well deserved, unanimous recognition and applause no less spontaneous than general.” („Das ‚Saturday night’s concert’ war eines der besten, das bislang gegeben wurde, und zog ein außerordentlich großes Publikum an. Die Hauptattraktion war, wie bekannt sein dürfte, das erste Auftreten von Madame Annette Essipoff, der russischen Pianistin par excellence. Diese begabte Lady erhielt durch ihr wahrhaft bewundernswertes Spiel – bewundernswert in jeder Hinsicht, sei es technische Leichtigkeit, Tongestaltung, Audrucksvielfalt oder das vollkommene Verständnis für die von ihr interpretierte Musik und deren Komponisten –, wie sie es verdiente, einhellige Anerkennung und einen ebenso spontanen wie allgemeingültigen Beifall.“; „The Times London“ vom 1. September 1879, S. 6) Im darauf folgenden Jahr trat Annette Essipoff zweimal in den „Saturday night’s concerts“ auf, zunächst mit Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert g-Moll (op. 25) und eine Woche später mit Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll (op. 54). Auch hierfür wurden ihr begeisterte Kritiken zuteil (vgl. „The Times London“ vom 21. September 1880, S. 8; vom 30. September 1880, S. 4). In den folgenden Jahren gab Annette Essipoff u. a. am 23. April 1884 Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Es-Dur (op. 73) in der Philharmonic Society unter der Leitung von John Francis Barnett (vgl. „The Musical Times“ vom 1. Mai 1884, S. 269) und ein weiteres Mal im Februar 1885 in den „Crystal Palace Concerts“ unter der Leitung von August Manns (vgl. „The Times London“ vom 17. Februar 1885, S. 4). Zudem trat Annette Essipoff im englischen Musikleben auch als Kammermusikerin auf. So spielte sie z. B. im Dezember 1888 in den „Londoner Monday Popular Concerts“ gemeinsam mit dem Geiger Ludwig Straus und dem Violoncellisten Alfredo Piatti das Klaviertrio B-Dur (op. 52) von Anton Rubinstein und gab, gemeinsam mit einer Schülerin ihres Mannes, Fanny Bloomfield-Zeisler, die Variationen über ein Thema von Beethoven für zwei Klaviere von Camille Saint-Saëns (op. 35) (vgl. „The Times London“ vom 11. Dezember 1888, S. 5).


    Neben ihren Auftritten in den großen Konzertreihen Londons veranstaltete Annette Essipoff dort auch eigene Konzerte, die in der Regel in der St. James’s Hall oder der Steinway Hall stattfanden und zu denen sie häufig weitere Musikerinnen und Musiker einlud. So standen z. B. auf dem Programm eines ihrer Konzerte im Mai 1884 in der St. James’s Hall Robert Schumanns Klaviersonate g-Moll (op. 22), Franz Liszts „Spinnerlied“, Theodor Leschetizkys „Valse Chromatique“ sowie gemeinsam mit dem Cellisten M. Brandoukof die Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur (op. 18) von Anton Rubinstein (vgl. „The Times London“ vom 22. Mai 1884, S. 7; „The Musical Times“ vom 1. Juni 1884, S. 338). Im November und Dezember 1888 veranstaltete Annette Essipoff drei eigene Konzerte in der Londoner Steinway Hall, bei denen sie u. a. gemeinsam mit Fanny Bloomfield-Zeisler nochmals die „Beethoven-Variationen“ von Camille Saint-Saëns (op. 35) und Robert Schumanns Thema und Variationen B-Dur (op. 46) spielte („The Musical Times“ vom 1. Januar 1889, S. 24). In einer Konzertreihe mit vier Konzerten im Herbst 1890 spielte Annette Essipoff gemeinsam mit dem Violinisten Johannes Wolff und dem Violoncellisten Julius Klengel die Sonate für Violine und Klavier Ges-Dur von Eduard Schütt, Andante und Scherzo für Violine und Klavier von Joachim Raff, die Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur (op. 18) von Anton Rubinstein sowie das Klaviertrio F-Dur (op. 18) von Camille Saint-Saëns (vgl. „The Times London“ vom 25. Oktober 1890, S. 7; vom 30. Oktober 1890, S. 3; vom 8. November 1890, S. 5; vom 9. Dezember 1890, S. 4).


    Im Mai 1893 verabschiedete sich Annette Essipoff mit insgesamt drei eigenen Konzerten in der St. James’s Hall von ihrem Londoner Publikum. Dabei legte sie mit Interpretationen von Werken Johann Sebastian Bachs, Domenico Scarlattis, Robert Schumanns, Franz Liszts und Johannes Brahms’ nochmals die ganze Breite ihres Repertoires dar. Die „Musical Times“ schrieb darüber: „Madame Essipoff has been a favourite with amateurs for nearly twenty years, and they mustered in considerable numbers at St. James’s Hall at the first of three Recitals on the 3rd ult. The principal piece in the programme was Schumann’s vigorous Sonata in G minor (op. 22), a work exactly suited to the Russian pianist’s style, and an exceptionally brilliant rendering was secured. Very fine execution was also displayed in Brahms’s elaborate Variations and fugue on a theme by Handel, and there was much to admire in Madame Essipoff’s treatment of a selection of Chopin’s minor pieces, which conluded the programme.” („Madame Essipoff war fast zwanzig Jahre lang ein Liebling der Musikliebhaber, und sie erschienen in bemerkenswerter Anzahl in der St. James’s Hall bei dem ersten von drei Konzerten am 3. des vergangenen Monats. Das Hauptstück des Programmes war Schumanns gewichtige Klaviersonate g-Moll (op. 22), ein Stück das perfekt zum Stil der russischen Pianistin passte, so dass eine brillante Wiedergabe gesichert war. Eine sehr feine Ausführung wurde auch in Brahms’ augearbeiteten Variationen und Fuge über ein Thema von Händel gezeigt, und es gab viel zu bewundern in Madame Essipoffs Interpretation mehrerer kleiner Chopin-Stücke, mit denen das Programm endete.“; „The Musical Times“ vom 1. Juni 1893, S. 345; vgl. auch „The Times London“ vom 4. Mai 1893, S. 5).


    Während dieser Jahre wurde Annette Essipoff mehrfach ausgezeichnet. So erhielt sie z. B. Ende 1881 die goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft des dänischen Königshauses und im April 1882 die goldene Verdienstmedaille erster Klasse des rumänischen Königshauses (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ vom 5. Januar 1882, S. 25; vom 11. Mai 1882, S. 238). Nach ihrer Teilnahme an einem Berliner Hofkonzert im April 1885 wurde Annette Essipoff der Titel einer königlich-preußischen Hofpianistin verliehen.


    Darüber hinaus wurden Annette Essipoff zahlreiche Kompositionen gewidmet, darunter das Klavierkonzert c-Moll „Caprice russe“ (op. 102) von Anton Rubinstein (1878), das Annette Essipoff u. a. im Mai 1879 in den New Philharmonic Concerts in London unter der Leitung von Wilhelm Ganz aufführte (vgl. „The Times London“ vom 12. Mai 1879, S. 8). Peter I. Tschaikowsky widmete ihr zunächst seine Konzertfantasie G-Dur (op. 56) für Klavier und Orchester aus dem Jahr 1884. Am 22. November (4. Dezember) 1885 schrieb er an Felix Mackar: „Si Mme Essipoff vient à Paris, je voudrais bien qu’elle y jouat une Fantaisie que je lui ai dédiée et qui, chez nous, a eu beaucoup de succès il y a un an; je suppose que si Vous la priez de le faire – elle le fera.“ („Wenn Mme Essipoff nach Paris kommt, wünschte ich, dass sie eine Fantasie spielte, die ich ihr gewidmet habe und die bei uns vor einem Jahr sehr erfolgreich war; ich vermute, dass, wenn Sie sie darum bitten, sie es tun wird.”; Cajkovskij et la France – A propos de quelques lettres de Cajkovskij à Félix Mackar. In: Revue de musicologie 54 (1968), S. 16-95, hier: S. 46) Die ersten Drucke der Fantasie waren tatsächlich Annette Essipoff zugeeignet, in späteren Auflagen wurde das Werk jedoch aus unbekannten Gründen Sophie Menter gewidmet. Auch der junge Ignaz Jan Paderewski widmete Annette Essipoff mehrere Werke, darunter das „Album de mai. Scènes romantiques, für Klavier“ (op. 10) von 1884 und „Dans le désert“ für Klavier, op. 15, von 1888.



    Parallel zu ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit war Annette Essipoff eine gefragte Musikpädagogin. Ihr Mann, Theodor Leschetizky, hatte 1878 in Wien eine innerhalb kürzester Zeit international bekannte Klavierschule gegründet, die „Leschetitzky School of Pianists“, in der Annette Essipoff die Leitung der Vorklassen übernahm. Zu ihren dortigen Schülerinnen und Schülern zählten u. a. die spätere Liszt-Schülerin Fanny Bloomfield-Zeisler, Ignaz Jan Paderewski und – noch im Kindesalter – Artur Schnabel. Annette Essipoff wählte auf ihren Reisen zukünftige Schülerinnen und Schüler aus und sorgte häufig nach deren Studium für den Einstieg ins Berufsleben, indem sie gemeinsam mit ihnen auftrat und ihre Kompositionen interpretierte. So nahm sie z. B. Ignaz Jan Paderewskis „Menuet celèbre“ G-Dur aus seinen „Humoresques de Concert“ (op. 14,1) in ihre Konzertprogramme auf und sorgte für dessen – im Titel festgehaltene – Berühmtheit (vgl. Paderewski 1980, 108ff.). Im Frühjahr 1888 führte Annette Essipoff Ignaz Jan Paderewski in die Pariser Gesellschaft ein, wo beide im Februar und März 1888 mehrere Konzerte gaben, bei denen u. a. auch Peter I. Tschaikowsky anwesend war (vgl. Paderewski 1980, S. 115ff.; Tschaikowsky 1992, S. 252). Ab 1888 trat Annette Essipoff mehrfach mit dem Klavierkonzert a-Moll (op. 17) von Ignaz Jan Paderewski auf, u. a. im Wiener Bösendorfer Saal unter der Leitung von Hans Richter (vgl. Paderewski 1980, S. 120f.). Auch die US-amerikanische Pianistin Fanny Bloomfield-Zeisler wurde von Annette Essipoff unterstützt und von ihr in das internationale Musikleben eingeführt. Zu den Wiener Schülerinnen und Schülern der „Leschetitzsky School of Pianists“ gehörte schließlich auch der junge Artur Schnabel, der dort 1890 mit neun Jahren aufgenommen wurde (vgl. Saerchinger 1957, S. 11f.). In seinen Lebenserinnerungen schrieb er rückblickend: „Im ersten Jahr wurde ich eigentlich von seiner [Theodor Leschetizkys] Frau, Madame Essipoff, einer damals berühmten Klaviervirtuosin betreut, und er hörte mich nur gelegentlich. Madame Essipoff war sehr freundlich zu mir. Ich mußte Etüden und Übungsstücke, hauptsächlich Czerny, spielen, wie ich mich erinnere. Sie pflegte eine Münze auf meine Hand zu legen, eine Silbermünze, fast so groß wie ein Silberdollar, einen Gulden, und wenn ich eine Czerny-Etüde spielte, ohne die Münze fallen zu lassen, durfte ich sie behalten. Ich finde, das war reizend von ihr.“ (Schnabel 1991, S. 22)


    Im Jahr 1893, ein Jahr nach der Scheidung von Theodor Leschetizky, kehrte Annette Essipoff nach St. Petersburg zurück. Sie nahm im selben Jahr einen Ruf als Professorin für Klavier am Kaiserlichen Konservatorium an und unterrichtete dort bis kurz vor ihrem Tod 1914. Zu ihren Schülerinnen und Schülern gehörten u. a. Simon Barere, Alexander Borovsky, Thomas de Hartmann, Leonid Kreutzer, Lev Pouischnov, Sergej Prokofjew, Joseph Schwarz, Sergej Tarnovsky, Anastasia Virsaladze und Ignaz Hilsberg. Als sich Nikolai Rimski-Korsakow bei den Studentenunruhen im Frühjahr 1905 gegen die Regierung und für seine Studenten einsetzte, wurde er vom Direktorium der Russischen Musikgesellschaft als Professor des St. Petersburger Konservatoriums entlassen. Einige Lehrende des Konservatoriums reichten daraufhin solidarisch ihre Kündigung ein, darunter auch Annette Essipoff. Sowohl die Entlassung Nikolai Rimski-Korsakows als auch die Solidaritätserklärungen von Lehrenden wurden international wahrgenommen. So berichtete z. B. die Zeitschrift „Die Musik“: „Nikolaus Rimsky-Korssakow wurde von der Direktion der Kais. russ. Musikgesellschaft aus dem Professorenverbande des Konservatoriums ausgeschlossen, weil er sich ‚offen mit der ganzen Autorität seines Namens mit der boykottierenden Jugend solidarisch erklärte‘. Empört über die Entlassung des Komponisten reichten fast alle Professoren des Kaiserl. Konservatoriums, darunter Galzounow, Ljadow, Auer, Blumenfeld, Wihtol, Wiersblelowicz, Mme. Essipoff und andere ihre Demission ein.“ („Die Musik“ 1904/05, Heft 16, S. 289) Annette Essipoff plante daraufhin, sich in Berlin niederzulassen (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ vom 4. Januar 1906, S. 16), und hielt sich im Januar und Februar 1906 nochmals in Deutschland auf. Sie bespielte am 7. Februar 1906 in Leipzig mehrere Welte-Mignon-Rollen mit Werken von Eugène d’Albert, Anton Arenskij, Frédéric Chopin, Franz Liszt, Robert Schumann und Sigismund Thalberg und gab am 12. Februar 1906 Frédéric Chopins Klavierkonzert f-Moll (op. 21) gemeinsam mit dem Berliner Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Arthur Nikisch (vgl. Muck 1982, S. 101). Im Oktober 1905 hatte jedoch das St. Petersburger Konservatorium eine autonome Struktur erhalten, und sowohl Nikolai Rimski-Korsakow als auch andere Professorinnen und Professoren wurden zurückgerufen (vgl. Rimski-Korsakov 1928, S. 287-292); auch Annette Essipoff kehrte an das Konservatorium in St. Petersburg zurück. Zu ihren späten Schülern zählte Sergei Prokofjew, der nach Abschluss seines Kompositionsstudiums ab 1909 das Studium mit Hauptfach Klavier bei Annette Essipoff am St. Peterburger Konservatorium fortsetzte (vgl. Sawkina 1993, S. 57f.) und es am 22. April 1914, wenige Monate vor ihrem Tod, abschloss (vgl. Prokofjew 1981, S. 418, Anm. 152). An Sergej Tanejew schrieb Prokofjew am 18. August 1910: „Letztes Frühjahr habe ich für A. N. Jessipowas Prüfung, Ihrem Rat folgend, Buxtehudes a-Moll-Fuge gespielt (die ich zuvor für Klavier bearbeitet hatte). Ich erhielt eine Eins, und Anna Nikolajewna [Jessipowa] zeigt sich sehr interessiert an Buxtehudes Fugen. Ich weiß, daß sie später einen ganzen Band davon von Glasunow bekam“ (zit. n. Prokofjew 1981, S. 416). Über die Vorbereitungen auf seine Prüfungen im Frühjahr 1914 schrieb Sergej Prokofjew: „ich übte […] im Winter 1913/14 sehr intensiv. Da die Jessipowa damals sehr krank war und nur selten unterrichten konnte, war die Klasse ohne rechte Anleitung.“ (Prokofiev 1993, S. 49)


    Annette Essipoff trat in St. Petersburg nach wie vor als Pianistin auf. Sie gab gemeinsam mit dem Geiger Leopold Auer und dem Violoncellisten Aleksandr Veržbilovič regelmäßig Kammermusikabende, die in St. Petersburg überaus bekannt und erfolgreich waren. Mitte Februar 1899 gab ihre Tochter Therese Leschetizky in St. Petersburg ein eigenes Konzert als Sängerin, am Klavier begleitet von ihrer Mutter Annette Essipoff. Emil Bormann berichtete in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ über ihren Auftritt: „Mitwirkend war auch Frau Professor Jessipow. Wenn man diese Künstlerin mit einer Zeusähnlichen klassischen Attitüde die Schmerzenklagen in der Chopin’schen ‚Mitternachtsmazurka‘ in einer durch ihre Einfachheit und Natürlichkeit geradezu erschütternd wirkenden Zergliederung neu beleben hört oder den sich von einem leicht dahinsäuselnden Wellenschlag abhebenden, männlich edlen Gesang in der Rubinsteinschen ‚Gondoliera‘ auf sich einwirken läßt, die immense und doch so ‚ruhige‘ Technik, die feinsinnige und doch so ‚selbstverständliche‘ Phrasierung in der ‚Etüde‘ von Schütt, in Moszkowski’s ‚Etincelles‘, Schubert-Liszt’s ‚Valse‘ rc. anstaunt und dazu diesen schönen, vollen, fast sichtbaren, gleichsam die Form glitzernder Regentropfen annehmenden Ton gierig schlürft und bedenkt, daß die geniale Darbringerin dieser herrlichen Spielweise stets unter uns weilt und tagtäglich ihre Gottesgabe mit uns theilen könne, so schnürt es einem das Herz zusammen, konstatiren zu müssen, daß wir so lau die Gelegenheit benutzen, um die Gaben dieser Künstlerin entgegenzunehmen“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 10. Mai 1899, S. 209f.).


    Annette Essipoff starb am 18. August 1914 in St. Petersburg.


    Über ihre Kompositionen und Schriften, darunter Etüden und kleinere Stücke für Klavier sowie eine unvollendete Klavierschule (vgl. Seidle 2001, Sp. 491), ist im deutschsprachigen Raum nichts bekannt. Lediglich ein einziges Lied, „Die erwachte Rose“, wird in der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien archiviert.

    Würdigung

    Annette Essipoff galt im 19. Jahrhundert als herausragende Pianistin, die international mit einem umfassenden Repertoire in nahezu allen Musikmetropolen Europas und den USA auftrat. So schrieb z. B. Walter Niemann in seinem Buch „Meister des Klaviers“ von 1921 rückblickend über Annette Essipoff: „Sie war die einzige russische Klaviervirtuosin, die sich in der Größe, Leidenschaft, Poesie und Männlichkeit von Auffassung und Vortrag mit der [Teresa] Carreño vergleichen ließ. Eine brillante und leichtflüssige Virtuosin in allem glänzend gemeisterten Technischen, war sie bedeutend namentlich im romantischen Schumann- und Chopinspiel (F-moll-Konzert!), so umfassend ihr Konzertrepertoire im übrigen alle Meister der Klaviermusik von Bach bis Liszt beherrschte.“ (Niemann 1921, S. 103f.) Ihre immensen technischen Fähigkeiten und ihr eigenwilliger musikalischer Ausdruck polarisierte die zeitgenössische Musikkritik, die jedoch – ob zustimmend oder ablehnend – meist fasziniert reagierte. In einer Kritik der Londoner Abschiedskonzerte Annette Essipoffs im Jahr 1893 brachte George Bernhard Shaw diese Ambivalenz auf den Punkt: „No technical difficulties give her trouble enough to rouse her: sometimes she is interested and interesting, sometimes cold and absent, always amazing. The cobbler’s wife may be the worst shod woman in the parish; but Leschetitzky’s wife is undeniably one of the greatest exponents of his technique in Europe. If it was possible to believe that she cares two straws about what she plays, she would be also one of the greatest executive musicians in Europe. But she has discovered that all this also is vanity; and so, with her indifference cloaked by a superb habit of style, and by the activity of her unerring mechanism, she gets through a recital as a queen might through a drawing room” (George Bernard Shaw, in: „The World” vom 17. Mai 1893, zit. n. Laurence 1981, S. 886).


    Annette Essipoff galt zudem als engagierte Klavierpädagogin. Im Rahmen der Klavierschule ihres Mannes Theodor Leschetitzky in Wien und als Professorin am Konservatorium in St. Petersburg bildete Annette Essipoff Pianisten und Komponisten wie Ignaz Jan Paderewski, Artur Schnabel und Sergej Prokofjew aus, deren Werke sie teilweise auch in der Öffentlichkeit bekannt machte.

    Rezeption

    Annette Essipoff und ihr Wirken als Interpretin und Pädagogin sind bis heute international im Gedächtnis geblieben. So enthält z. B. die zweite Auflage der deutschsprachigen Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ einen Artikel über die Pianistin (vgl. Seidle 2001). In Russland erschienen 1948 und 1960 zwei Biografien in russischer Sprache über Annette Essipoff (vgl. Berkman 1948, Bertenson 1960). (Zur zeitgenössischen Rezeption s. Biografie.)

    Werkverzeichnis

    Kompositionen


    Über die Kompositionen von Annette Essipoff ist im deutschsprachigen Raum kaum etwas bekannt. Das Autograph des Liedes „Die erwachte Rose“ befindet sich im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (vgl. Mandyczewski 1912, S. 98). Das Lied erschien vor 1904 bei Jurgenson in Moskau im Druck (vgl. Pazdírek 1904ff.). Peter Seidle erwähnt in seinem Artikel über Anna Esipova, dass es weitere Kompositionen und Schriften gäbe, darunter Etüden, kleinere Stücke für Klavier sowie eine unvollendete Klavierschule (vgl. Seidle 2001, Sp. 491).



    Aufnahmen (Welte-Mignon-Rollen)


    Albert, Eugène de. Scherzo aus „Vier Stücke für Klavier“ op. 16 Nr. 2

    Arenskij, Anton. Etüde aus „24 Stücke für Klavier” op. 36 Nr. 13

    Chopin, Frédéric. Barcarole Fis-Dur, op. 60

    Chopin, Frédéric. Etüde C-Dur, op. 10 Nr. 7

    Chopin, Frédéric. Mazurka h-Moll, op. 33 Nr. 4

    Chopin, Frédéric. Prélude As-Dur, op. 28 Nr. 17

    Liszt, Franz. Valse caprice Nr. 6, aus „Soirées de Vienne“

    Liszt, Franz. Rigoletto (Giuseppe Verdi). Paraphrase de concert

    Schumann, Robert. Fünf Impromptus über ein Thema von Clara Wieck op. 5

    Thalberg, Sigismund. Grande caprice sur des motifs de La Sonnambula op. 46

    Repertoire

    Eine Repertoireliste von Annette Essipoff kann derzeit aufgrund fehlender Forschungen nicht erstellt werden. Nachgewiesen sind Aufführungen der folgenden Werke:



    Albert, Eugène de. Scherzo aus „Vier Stücke für Klavier“ op. 16, Nr. 2

    Arenskij, Anton. Etüde aus „24 Stücke für Klavier” op. 36 Nr. 13


    Bach, Johann Sebastian. Präludium und Fuge Cis-Dur, BWV 848

    Bach, Johann Sebastian/Tausig, Carl. Orgeltoccata d-Moll (BWV 565)


    Bargiel, Woldemar. Klaviertrio d-Moll, op. 6


    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate As-Dur, op. 110

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate B-Dur, op. 106

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate C-Dur, op. 53

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate cis moll, op. 27 Nr. 2 („Mondscheinsonate“)

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate d-Moll, op. 31 Nr. 2

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate f-Moll, op. 57 („Sonata appassionata“)

    Beethoven, Ludwig van. Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur, op. 73

    Beethoven, Ludwig van. Konzert für Klavier und Orchester G-Dur, op. 58

    Beethoven, Ludwig van. Konzert für Klavier und Orchester G-Dur, op. 58

    Beethoven, Ludwig van. Sonate für Violine und Klavier aus op. 30

    Beethoven, Ludwig van. Violinromanze G-Dur, op. 40


    Brahms, Johannes. Klavierquartett g-Moll, op. 25

    Brahms, Johannes. Variationen über ein Thema von Paganini a-Moll, op. 35

    Brahms, Johannes. Variationen und Fuge über ein Thema von Georg Friedrich Händel


    Chopin, Frédéric. Konzert für Klavier und Orchester e-Moll, op. 11

    Chopin, Frédéric. Konzert für Klavier und Orchester f-Moll, op. 21

    Chopin, Frédéric. Ballade As-Dur, op. 47

    Chopin, Frédéric. Barcarole Fis-Dur, op. 60

    Chopin, Frédéric. Grande Polonaise brillante As-Dur, op. 53

    Chopin, Frédéric. Impromptu As-Dur, op. 29

    Chopin, Frédéric. Tarantelle

    Chopin, Frédéric. Etüde C-Dur, op. 10 Nr. 7

    Chopin, Frédéric. Mazurka h-Moll, op. 33 Nr. 4

    Chopin, Frédéric. Prélude As-Dur, op. 28, Nr. 17


    Gluck, Christoph Willibald/Brahms, Johannes. Gavotte d-Moll


    Henselt, Adolph. Konzert für Klavier und Orchester f-Moll, op. 16


    Leschetizky, Theodor. Mazurka

    Leschetizky, Theodor. Valse Chromatique


    Liszt, Franz. Etüde Des-Dur

    Liszt, Franz. Fantaisie hongroise für Klavier und Orchester

    Liszt, Franz. Spinnerlied

    Liszt, Franz. Valse caprice Nr. 6, aus „Soirées de Vienne“

    Liszt, Franz. Rigoletto (Giuseppe Verdi). Paraphrase du concert

    Liszt, Franz. Ungarische Rhapsodie Nr. 2, cis-Moll

    Liszt, Franz. Ungarische Rhapsodie Nr. 8, fis-Moll


    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Konzert für Klavier und Orchester g-Moll, op. 25

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Variations sérieuses d-Moll, op. 54


    Paderewski, Ignaz Jan. Album de mai. Scènes romantiques, für Klavier, op. 10

    Paderewski, Ignaz Jan. Dans le désert für Klavier, op. 15

    Paderewski, Ignaz Jan. Humoresques de Concert, op. 14

    Paderewski, Ignaz Jan. Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, op. 17


    Raff, Joachim. Andante und Scherzo für Violine und Klavier

    Raff, Joachim. Valse brillante, op. 156


    Rameau, Jean-Philippe. Variationen

    Rameau, Jean-Philippe. Gavotte et Variations


    Rubinstein, Anton. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll, op. 70

    Rubinstein, Anton. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll „Caprice russe“, op. 102

    Rubinstein, Anton. Gondoliera

    Rubinstein, Anton. Klaviertrio B-Dur, op. 52

    Rubinstein, Anton. Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur, op. 18


    Saint-Saëns, Camille. Konzert für Klavier und Orchester g-Moll, op. 22

    Saint-Saëns, Camille. Klaviertrio F-Dur, op. 18

    Saint-Saëns, Camille. Variationen über ein Thema von Beethoven für zwei Klaviere, op. 35


    Schubert, Franz. Klaviertrio B-Dur, op. 99

    Schubert, Franz. Variationen B-Dur, op. 82 Nr. 2


    Schütt, Eduard. Sonate für Violine und Klavier Ges-Dur


    Schumann, Robert. Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, op. 54

    Schumann, Robert. Fünf Impromptus über ein Thema von Clara Wieck op. 5

    Schumann, Robert. Carnaval op. 9

    Schumann, Robert. Des Abends op. 12, Nr. 1

    Schumann, Robert. Traumeswirren op. 12 Nr. 7

    Schumann, Robert. Humoreske B-Dur, op. 20

    Schumann, Robert. Klaviersonate g-Moll, op. 22

    Schumann, Robert. Thema und Variationen für zwei Klaviere B-Dur, op. 46


    Thalberg, Sigismund. Grande caprice sur des motifs de La Sonnambula op. 46


    Weber, Carl Maria von. Konzertstück f-Moll, op. 79


    Zellner, Julius. Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur, op. 12

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Essipoff, Frau Annette von“. In: Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Hermann Mendel; August Reissman (Hg.). Ergänzungs-Band. Berlin: Verlag von Robert Oppenheim, 1883, S. 98.


    Artikel „Essipoff, Annette“. In: Rigaer Theater- und Tonkünstler-Lexikon. Moritz Rudolph (Hg.). 1890 [verfügbar in wbis – world biographical information system].


    Artikel „Essipoff, Annette v.“. In: Ludwig Eisenberg: Das geistige Wien. Bd. 1. 1893 [verfügbar in wbis – world biographical information system].


    Artikel „Essipoff-Leschetitzky Annette v.“. In: Deutsch-Österreichisches Künstler- und Schriftsteller-Lexikon. Hermann Cl. Kosel (Hg.). 1902 [verfügbar in wbis – world biographical information system].


    Artikel „Essipoff, Annette“. In: Hugo Riemanns Musik-Lexikon. 9. Aufl., fertiggestellt von Alfred Einstein. Berlin: Max Hesse, 1919.


    Artikel „Essipova, Anna”. In: The International Cyclopedia of Music and Musicians. Oscar Thompson, Robert Sabin (Ed.). London: J. M. Dent & Sons Ltd., 1964, S. 613.


    Artikel „Essipoff, Annette“. In: The International Dictionary of Women’s Biography. Jennifer S. Uglow, Francis Hinton (Hg.). London: Macmillan, 1982.


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    The Times London vom 12. Mai 1879, S. 8.

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    The Times London vom 1. September 1879, S. 6.

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    The Times London vom 25. Oktober 1890, S. 7.

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    The Times London vom 4. Mai 1893, S. 5.

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    The Times London vom 9. Dezember 1890, S. 4.



    Links


    http://www.kalliope-portal.de/

    Das Verbundsystem Nachlässe und Autographe verzeichnet insgesamt 27 Briefe von Annette Essipoff, u. a. in der Theatersammlung der Universität Hamburg, der Staats- und Universitätbibliothek Johann Christian von Senckenberg in Frankfurt a. M. und im Staatlichen Institut für Musikforschung in Berlin.

    Forschung

    Zu Annette Essipoff sind 1948 und 1960 zwei Biografien in russischer Sprache erschienen, die bislang jedoch nur in Russisch zugänglich sind (vgl. Berkman 1948, Bertenson 1960).

    Das Verbundsystem Nachlässe und Autographe Kalliope-Portal verzeichnet insgesamt 27 Briefe von Annette Essipoff, u. a. in der Theatersammlung der Universität Hamburg, der Staats- und Universitätbibliothek Johann Christian von Senckenberg in Frankfurt a. M. und im Staatlichen Institut für Musikforschung in Berlin (s. Links).

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Annette Essipoff umfasst ihre Biografie sowie alle ihre Tätigkeiten. Besonders interessant wären ihre Tätigkeiten z. B. im Vergleich zu weiteren herausragenden Pianistinnen des 19. Jahrhunderts wie z. B. Sophie Menter und Teresa Carreño.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 8143458
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 116584319
    Library of Congress (LCCN): nr99012950
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 16. Februar 2010


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 16.03.2010


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Annette (von) Essipoff“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 16.3.2010.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Annette_(von)_Essipoff