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  • Anna Verhulst

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Anna Verhulst
    Ehename: Anna von Elischer
    Varianten: Anna Elischer, Anna Elischer-Verhulst, Anna Charlotte Anna von Verhulst, Anna Charlotte Anna von Elischer, Anna Charlotte Anna von Elischer-Verhulst, von Verhulst, von Elischer, von Elischer-Verhulst, von Charlotte von von Verhulst, von Charlotte von von Elischer, von Charlotte von von Elischer-Verhulst
    Lebensdaten:
    geb. in Den Haag, Niederlande
    gest. in Toorak bei Melbourne, Australien
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Klavierpädagogin
    Charakterisierender Satz:

    „Die Pianistin Frau Elischer-Verhulst brachte die vielen heiklen Passagen und Octavencascaden mit spielender Leichtigkeit heraus, und die Herren Streichinstrumentalisten schlossen sich ihr durchaus würdig an, sodass ein vortreffliches Ensemble entstand und das Publicum seine grösste Freude an der Ausführung hatte.“


    (Das „Musikalische Wochenblatt“ am 10. März 1887, S. 137, über eine Aufführung von Anton Rubinsteins Klavierquintett g-Moll, op. 99, mit Anna Verhulst und dem Adolph Brodsky-Streichquartett.)


    Profil

    Die Pianistin Anna Verhulst studierte u. a. bei Ferdinand Hiller in Köln und bei Franz Liszt in Weimar und war anschließend mehrere Jahrzehnte lang als Solistin und Kammermusikerin im internationalen Musikleben präsent. Sie trat mit Solokonzerten u. a. von Frédéric Chopin und Camille Saint-Saëns auf und konzertierte mit namhaften Musikern wie z. B. den Geigern Eugène Ysaÿe, Henry Schradieck und Adolph Brodsky, dem Violoncellisten Joseph Hollmann und dem Dirigenten Friedrich Gernsheim. Ab den 1890er Jahren lehrte sie als Klavierpädagogin am bekannten Ladies’ College in Cheltenham und gab regelmäßig Rundfunkkonzerte bei dem britischen Radiosender BBC. Selbst in ihren letzten Lebensjahren, die sie ab 1933 in der Nähe von Melbourne verbrachte, trat sie nach wie vor als Pianistin öffentlich auf.

    Orte und Länder

    Anna Verhulst wurde in Den Haag geboren. Sie absolvierte ihr Studium in Köln, Paris und Weimar und lebte zeitweise in Amsterdam. Von dort aus konzertierte sie u. a. in den Niederlanden, in England, Deutschland, Belgien und Frankreich. Im Jahr 1893 ließ sie sich in der südenglischen Stadt Cheltenham nieder, wo sie ab 1894 am Ladies’ College unterrichtete. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie bei ihrer Tochter in Toorak bei Melbourne.

    Biografie

    Anna Verhulst wurde am 25. August 1858 als Tochter des Dirigenten und Komponisten Johann Verhulst (1816-1891) und seiner Frau Johanna, geb. Rochussen, in Den Haag geboren. Über ihre erste musikalische Ausbildung ist bislang nichts bekannt, zu vermuten wäre jedoch, dass sie zunächst von ihrem Vater unterrichtet wurde. Im Alter von 15 Jahren erhielt Anna Verhulst ein Stipendium des niederländischen Königs Wilhelm III. und studierte am Kölner Musikkonservatorium bei Ferdinand Hiller und in Paris. Von 1884 bis 1886 setzte sie ihr Studium bei Franz Liszt in Weimar fort.


    Ab 1877 konnte sich Anna Verhulst im internationalen Musikleben als Solistin und Kammermusikerin etablieren und konzertierte u. a. in den Niederlanden, Belgien, England, Deutschland und Frankreich. Im Mai 1877 trat Anna Verhulst in Paris gemeinsam mit dem Violinisten Eugène Ysaÿe und dem Violoncellisten Joseph Hollman auf. Das Ensemble spielte am 3. Mai 1877 in der Salle Erard u. a. mehrere Werke von Henri Vieuxtemps, darunter dessen Violoncellokonzert und Niels Gades Trio F-Dur (op. 42), das zu dieser Zeit in Paris nahezu unbekannt war, und gab am 16. Mai 1877 in Paris ein von Anna Verhulst veranstaltetes Konzert, bei dem wiederum Werke von Henri Vieuxtemps und Ludwig van Beethovens Klaviertrio Es-Dur (op. 70 Nr. 2) auf dem Programm standen (vgl. Stockhem 1990, S. 60). Unter der Leitung von Friedrich Gernsheim konzertierte Anna Verhulst am 13. Dezember 1877 in Rotterdam im Rahmen der Konzertreihe „Eruditio musica“ und „documentirte sich“– so das „Musikalische Wochenblatt“ – „als sehr talentvolle Clavierspielerin, die namentlich in [Frédéric] Chopin’s E moll-Concert [op. 11] eine sehr abgerundete Leistung gab“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 11. Januar 1878, S. 38). Ein knappes Jahr später, im November 1878, wurde Anna Verhulst vom niederländischen König zu Hofpianistin ernannt (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ vom 15. November 1878, S. 571).


    In der zweiten Jahreshälfte 1878 unternahm Anna Verhulst eine Konzertreise durch Deutschland und trat dabei u. a. in Leipzig und Jena auf. In Jena gab sie am 9. Dezember 1878 ein Konzert, bei dem sie das Klavierkonzert g-Moll (op. 22) von Camille Saint-Saëns spielte sowie eine Valse As-Dur Frédéric Chopins, einige Variationen Georg Friedrich Händels und Franz Liszts Bearbeitung von Franz Schuberts „Soirées de Vienne“. In der Besprechung des Konzertes bemühte sich der Rezensent, einen Verriss seines Leipziger Kollegen wenige Wochen zuvor auszugleichen: „Ich komme [...] zu einer Solistin, der ich aus Herzensgrund ein aufrichtiges Lob spenden muss. Es ist dieselbe Künstlerin, gegen welche die Leipziger Kritik gelegentlich ihrer Mitwirkung im Patti-Concert nicht gerade freundlich verfahren ist: die niederländische Hofpianistin Frl. Anna Verhulst aus Amsterdam. [...] Hätte Ihr Hr. Berichterstatter die Dame am 9. Dec. bei uns das G moll-Clavierconcert Op. 22 von Saint-Saëns spielen hören, er würde weder über starke Knochen, noch über Mangel an Verständniss geklagt haben, sondern freudig eingestimmt sein in die allgemeine Anerkennung der technisch und geistig prächtigen Leistung. [...] Das Orchester begleitete sicher und discret. Chopin’s Asdur-Walzer befriedigte nicht in gleicher Weise wie die Variationen von Händel und die ‚Soirées de Vienne’ von Schubert-Liszt. Ich würde mich freuen, die talentvolle, durch und durch musikalische Pianistin bald wieder zu hören.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 14. März 1879, S. 144f.) Auch die „Allgemeine musikalische Zeitung“ bemühte sich darum, die Wogen zu glätten. Über einen Auftritt Anna Verhulsts bei den Leipziger Euterpe-Konzerten mit Frédéric Chopins Klavierkonzert e-Moll (op. 11) hieß es: „Einen guten Takt bewies ferner das Publikum damit, dass es Frl. Verhulst mit reichlichem Beifall für den Vortrag des Chopin’schen E moll-Concertes und einiger Solopiècen dankte, da diese Dame in dem kürzlich hier stattgehabten [...] Concert der Adelina Patti vom Publikum nicht beachtet und von der Kritik absprechend beurtheilt worden war. Frl. Verhulst ist eine Künstlerin, die allerdings noch nicht auf der Höhe ihrer Leistungsfähigkeit angelangt ist, ihren Weg dahin aber allein finden wird; die Vorbedingungen zu bedeutenden Leistungen sind vorhanden: poetische Auffassung, sichere Technik, physische Kraft und Grazie.“ („Allgemeine musikalische Zeitung“ vom 5. Februar 1879, Sp. 94)


    Von 1879 bis 1884 lebte Anna Verhulst in Leipzig, wo sie am 1. Oktober 1881 den Verleger Balthasar Elischer (1818-1895) heiratete. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die Tochter Edith Elischer und der Sohn John Elischer (vgl. Wichmann 2012). Nachdem Franz Liszt sie 1884 als Schülerin angenommen hatte, ließ sie sich bis zu dessen Tod im Jahr 1886 in Weimar nieder (vgl. ebd.). In dieser Zeit trat sie mehrfach als Kammermusikerin im Leipziger Gewandhaus auf. So spielte sie im März 1881 gemeinsam mit dem Geiger Henry Schradieck und weiteren Leipziger Kollegen Johann Nepomuk Hummels Septett d-Moll (op. 74), und der Leipziger Rezensent revidierte seine Meinung: „Bei der Trefflichkeit unserer einheimischen Kräfte sei nur eine specielle Bemerkung über die Pianistin gemacht, dahin gehend, dass Frl. Verhulst ihre Partie in Hummel’s [...] Septett nicht nur durchaus correct und virtuos, sondern auch mit ungemeiner Leichtigkeit und Grazie zur Ausführung brachte und den Eindruck, welchen ihr Leipziger Debüt vor einigen Jahren auf uns machte, mit dieser neuesten Leistung nun vollends ganz verwischt hat, was zu constatiren uns wahre Freude macht.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 7. April 1881, S. 182) Am 27. Februar 1887 war Anna Verhulst ein weiteres Mal zu einem Kammermusikkonzert in Leipzig eingeladen, diesmal von dem Geiger Adolph Brodsky in einer der Quartettsoiréen, die er regelmäßig mit seinem Streichquartett veranstaltete. Dabei spielte das Ensemble u. a. Anton Rubinsteins Klavierquintett g-Moll (op. 99). Ein Rezensent des „Musikalischen Wochenblatts“ schrieb über das Konzert: „Diesem wohl nur wegen seines glänzenden Clavierparts ausserordentlich beliebten Werk wurde eine durchaus angemessene Wiedergabe zu Theil. Die Pianistin Frau Elischer-Verhulst brachte die vielen heiklen Passagen und Octavencascaden mit spielender Leichtigkeit heraus, und die Herren Streichinstrumentalisten schlossen sich ihr durchaus würdig an, sodass ein vortreffliches Ensemble entstand und das Publicum seine grösste Freude an der Ausführung hatte.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 10. März 1887, S. 137)


    Im Jahr 1893 ließ sich Anna Verhulst, verh. Elischer, in England nieder. Dort unterrichtete sie ab 1894 als Klavierlehrerin am renommierten Cheltenham Ladies’ College in der Grafschaft Gloucestershire im Süden Englands (vgl. Artikel 1910). Zu ihren dortigen Kolleginnen gehörte die Geigerin und Joseph Joachim-Schülerin Agnes Tschetschulin. In England setzte Anna Verhulst ihre Konzerttätigkeit fort. So gab sie z. B. Ende Mai 1894 ein eigenes Konzert im kleinen Saal der Londoner Queen’s-Hall, bei dem sie u. a. Robert Schumanns „Faschingsschwank aus Wien“ B-Dur (op. 26), den ersten Satz aus Johann Sebastian Bachs „Italienischem Konzert“ F-Dur (BWV 971), mehrere kleinere Solostücke u. a. von George Bizet sowie, gemeinsam mit dem Geiger Kalman Roth, eine der Violinsonaten Anton Rubinsteins spielte. Die „London Times“ reagierte allerdings verhalten auf die Pianistin: „Mme. Elischer, a pianist who has enjoyed a somewhat wide reputation in Continental concert-rooms for a number of years, gave a concert in the small Queen’s-hall on Monday afternoon with some success. If the pianist lacks clearness, especially in rapid passages, she plays nevertheless with a good deal of fire and vigour. But her rendering of the Faschingsschwank aus Wien was by no means equal either technically or intellectually to many which may be frequently heard in London [...]. Mme. Elischer was heard to greater advantage in the first movement from the Italian concerto, in slight pieces by Bizet, Vogrich, and others, and in the pianoforte part of Rubinstein’s sonata for pianoforte and violin, the latter instrument being admirably played by M. Kalman Roth.“ („Mme. Elischer, eine Pianistin, die in den Konzertsälen auf dem Kontinent seit vielen Jahren einen guten Ruf hat, gab am Montag Nachmittag mit einigem Erfolg ein Konzert im kleinen Saal der Queen’s-Hall. Auch wenn es der Pianistin besonders in schnellen Passagen an Klarheit fehlt, spielt sie dennoch mit einem guten Teil Temperament und Stärke. Aber ihre Wiedergabe des Faschingsschwanks aus Wien reichte in keiner Weise, weder technisch noch intellektuell, an das heran, was man in London gewohnt ist zu hören [...]. Wesentlich besser gelang ihr der erste Satz des Italienischen Konzerts, leichte Stücke von Bizet, Vogrich und anderen, und der Klavierpart von Rubinsteins Violinsonate, in der M. Kalman Roth das letztgenannte Instrument wunderbar spielte.“; „The Times London“ vom 31. Mai 1894, S. 4)


    In den folgenden Jahrzehnten konzentrierte sich Anna Verhulst auf Rundfunkkonzerte. Sie trat regelmäßig als Pianistin der BBC auf und spielte zeitweise auch im „Radio Quartet“, zu dessen Mitgliedern u. a. die Mezzosopranistin Dorothy Rodgers und der Tenor Hugh Crossbey gehörten (vgl. z. B. „The Times London“ vom 1. November 1926, S. 20). Im Jahr 1910 lebte Anna Verhulst, verh. Elischer, einem Artikel im „Who’s who in Cheltenham“ zufolge in „4, Orrisdale Terrace, St. Luke’s“ (Artikel 1910).


    Mit 74 Jahren, im Mai 1933, verließ Anna Verhulst Europa und zog zu ihrer Tochter nach Toorak in der Nähe von Melbourne. Auch dort trat sie weiterhin öffentlich auf und gab Rundfunkkonzerte, die live übertragen wurden (vgl. Wichmann 2012).


    Anna Verhulst, verh. Elischer, starb am 28. Juni 1938 in Toorak (vgl. Wichmann 2012; s. a. die Bekanntmachungen zur Nachlassverwaltung, in: „The Times London“ vom 11. November 1938, S. 27).

    Würdigung

    Anna Verhulst wirkte ab Ende der 1870er Jahre als Solistin, Kammermusikerin und Klavierpädagogin in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und England. Dabei trat sie vorwiegend mit klassisch-romantischem Repertoire auf, darunter mit Werken von Ludwig van Beethoven, Johann Nepomuk Hummel, Frédéric Chopin, Anton Rubinstein, Nils Gade und Franz Liszt; ihre Interpretationen der Klavierkonzerte e-Moll (op. 11) von Frédéric Chopin und g-Moll (op. 22) von Camille Saint-Saëns wurden begeistert kommentiert. Im Jahr 1894 erhielt Anna Verhulst, zu dieser Zeit bereits verheiratete Elischer, eine feste Stelle als Klavierpädagogin am renommierten Cheltenham Ladies’ College, wo sie mehrere Jahrzehnte lang unterrichtete.

    Rezeption

    Die Tätigkeiten Anna Verhulsts werden derzeit nicht rezipiert (zur zeitgenössischen Rezeption vgl. „Biografie“).

    Repertoire

    Eine Repertoireliste Anna Verhulsts kann derzeit aufgrund fehlender Forschungen nicht erstellt werden. Aufführungen der folgenden Werke können nachgewiesen werden:


    Bach, Johann Sebastian. Italienisches Konzert F-Dur, BWV 971


    Beethoven, Ludwig van. Klaviertrio Es-Dur, op. 70 Nr. 2


    Chopin, Frédéric. Konzert für Klavier und Orchester e-Moll, op. 11

    Chopin, Frédéric. Valse As-Dur


    Gade, Niels. Klaviertrio F-Dur, op. 42


    Händel, Georg Friedrich. Variationen


    Hummel, Johann Nepomuk. Septett d-Moll, op. 74


    Liszt, Franz. Bearbeitung von Franz Schuberts „Soirées de Vienne“.


    Rubinstein, Anton. Klavierquintett g-Moll, op. 99

    Rubinstein, Anton. Sonate für Violine und Klavier (keine Präzisierung möglich)


    Saint-Saëns, Camille. Konzert für Klavier und Orchester g-Moll, op. 22


    Schumann, Robert. Faschingsschwank aus Wien B-Dur, op. 26

    Quellen

    Literatur


    Artikel „von Elischer, Madame Anna“. In: Who’s who in Cheltenham, 1910 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Litzmann, Berthold. Clara Schumann. Ein Künstlerleben. Nach Tagebüchern und Briefen. 3 Bd. 6. Aufl., Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1920.


    Stockhem Michel: Eugène Ysaÿe et la musique de chambre. Liège: Mardaga, 1990.


    Wichmann, Jannis: Artikel „Verhulst, Anna Charlotte“. In: Instrumentalistinnen-Lexikon des Sophie Drinker Instituts, hg. v. Freia Hofmann, http://www.sophie-drinker-institut.de/cms/index.php?page=verhulst-anna (Stand: 28. Juni 2012).



    Zeitungsartikel und Konzertkritiken


    Allgemeine musikalische Zeitung vom 5. Februar 1879, Sp. 94.


    Musikalisches Wochenblatt vom 11. Januar 1878, S. 38.

    Musikalisches Wochenblatt vom 15. November 1878, S. 571.

    Musikalisches Wochenblatt vom 14. März 1879, S. 144f.

    Musikalisches Wochenblatt vom 7. April 1881, S. 182.

    Musikalisches Wochenblatt vom 10. März 1887, S. 137.


    The Times London vom 31. Mai 1894, S. 4.

    The Times London vom 1. November 1926, S. 20.

    The Times London vom 11. November 1938, S. 27.



    Links


    http://www.nederlandsmuziekinstituut.nl/en/archives/list-of-music-archives?task=listdetail&id=2_6910 (Stand: 28. Juni 2012)

    Die Seiten des Nederlands Muziekinstituut enthalten auch ein Bestandsverzeichnis des Nachlasses von Anna Verhulst-Elischer.


    http://www.sophie-drinker-institut.de/cms/index.php?page=verhulst-anna (Stand: 28. Juni 2012).

    Der Artikel „Verhulst, Anna Charlotte“ von Jannis Wichmann enthält zahlreiche neue Fakten zur Biographie und Konzerttätigkeit von Anna Verhulst.

    Forschung

    Jannis Wichmann hat jüngst den Nachlass von Anna Verhulst eruiert und anhand dessen neue biografische Daten publiziert (vgl. Wichmann 2012). Der Nachlass befindet sich im Nederlands Muziekinstituut. Vgl. http://www.nederlandsmuziekinstituut.nl/en/archives/list-of-music-archives?task=listdetail&id=2_6910 (Stand: 28. Juni 2012)

    Der Vater Anna Verhulsts, Johann Verhulst, war mit dem Ehepaar Robert und Clara Schumann eng befreundet. Möglicherweise ließen sich bei weiteren Recherchen in deren Umfeld auch nähere Informationen über Anna Verhulst gewinnen.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Anna Verhulst umfasst ihre Biografie sowie alle ihre Tätigkeiten.

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 24. Juli 2010


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back und Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 17.08.2010
    Zuletzt bearbeitet am 28.06.2012


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Anna Verhulst“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 28.6.2012
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Anna_Verhulst