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  • Amy Horrocks

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Amy Horrocks
    Lebensdaten:
    geb. in Rio Grande do Sul,
    gest. um

    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Pianistin, Musikpädagogin

    Profil

    In den 1880er Jahren an der Royal Academy of Music in London ausgebildet, konnte sich Amy Horrocks bereits während ihres Studiums im Londoner Musikleben als Pianistin und Komponistin etablieren. Anschließend lebte sie als Privatmusiklehrerin in London. Ihr umfangreiches Werkverzeichnis umfasst u. a. ein Melodram, Bühnenmusik und Kantaten, mehr als 100 Lieder und Chorwerke sowie Orchesterwerke, Kammer- und Klaviermusik. Unter ihnen befinden sich zudem mehrere Kompositionen für Kinder, die einen Einblick in die musikpädagogische Arbeit Amy Horrocks’ gewähren.

    Orte und Länder

    Amy Horrocks wurde in Rio Grande do Sul in Brasilien geboren. Ab 1882 studierte sie an der Londoner Royal Academy of Music, der sie zeitlebens verbunden blieb.

    Biografie

    Amy Horrocks wurde am 23. Februar 1867 in Rio Grande do Sul in Brasilien als Tochter britischer Eltern geboren. Über ihre Herkunft und ihre frühe musikalische Ausbildung ist nichts bekannt.


    Von 1882 bis ca. 1890 studierte Amy Horrocks Klavier bei Adolph Schlösser und Komposition bei Francis William Davenport an der Royal Academy of Music in London und wurde während ihres Studiums mehrfach ausgezeichnet: Im Dezember 1888 erhielt sie den „Potter Exhibition Prize“ für Komposition (vgl. „The Times“ vom 24. Dezember 1888, S. 10), ein halbes Jahr später wurde sie – unter 29 Kandidatinnen und Kandidaten – mit dem „Sterndale Bennett Prize“ für Klavier geehrt (vgl. „The Times vom 13. Mai 1889, S. 6). Auch nach ihrem Studium blieb Amy Horrocks der Royal Academy of Music verbunden. Sie wurde 1890 zur „Elected Associate“ (ERAM) ernannt, 1895 erhielt sie den Status einer „Fellow of the Royal Academy of Music“ (FRAM) (vgl. Brown/Stratton 1897).


    Bereits während ihres Studiums trat Amy Horrocks in mehreren Konzerten als Pianistin auf und präsentierte zudem eigene Werke. So spielte sie z. B. im Februar 1888 im Rahmen eines Konzertes der Royal Academy of Music in der Londoner St. James’s Hall gemeinsam mit dem Violoncellisten Allen Gill die Sonate für Klavier und Violoncello D-Dur op. 58 von Felix Mendelssohn Bartholdy (vgl. „The Musical Times“ vom 1. März 1888, S. 152). Ein Jahr später, am 4. März 1889 präsentierte sie ihr Klavierquartett „Eight Variations on an Original Theme“ op. 11 im Rahmen eines Konzertes der Royal Academy of Music in der Londoner St. James’s Hall, und die „Musical Times“ rezensierte: „The programme also included [...] an extremely interesting set of Variations on a theme in F, for pianoforte, violin, viola, and violoncello, the work of Miss Amy Horrocks. The knowledge of the capabilities of the several instruments shown in the work, and the manner in which they are employed, are most creditable to the taste and musicianship of the composer.“ („Das Programm schloss auch [...] einige sehr interessante Variationen über ein Thema in F-Dur für Klavier, Violine, Viola und Violoncello mit ein, ein Werk von Amy Horrocks. Das Wissen um die Möglichkeiten der verschiedenen Instrumente und die Art und Weise, wie sie eingesetzt werden, stellen der Komponistin ein überaus günstiges Zeugnis aus, was Geschmack und Musikalität betrifft“; „The Musical“ Times vom 1. April 1889, S. 215)

    Im Mai 1891 veranstaltete Amy Horrocks ein eigenes Konzert in der Londoner Princes’ Hall und präsentierte sich dabei ebenfalls als Pianistin und Komponistin. Auf dem Programm standen Frédéric Chopins Fantasia f-Moll op. 49 für Klavier und Johannes Brahms’ Violinsonate A-Dur op. 100, die Amy Horrocks gemeinsam mit Winifred Robinson spielte. Der zweite Teil bestand ausschließlich aus Werken der Komponistin, darunter die Sonate G-Dur für Violoncello und Klavier op. 7, ihre „Eight Variations on an Original Theme“ für Klavierquartett op. 11, „Berceuse et Valse“ für Klavier op. 4 sowie mehrere Lieder. Die Violoncellosonate interpretierte der bekannte Cellist William Edward Whitehouse. Ein Rezensent der „Musical Times“ zeigte sich überaus begeistert, insbesondere von der Sonate: „First in this list [of materials from her own pen] came a Sonata in G, for pianoforte and violoncello, containing some excellent workmanship in the opening Allegro and the final movement, and having for its middle section a theme with variations ingeniously worked out. Altogether the work shows much promise, more especially as the composer does not seem afraid to express her ideas in the manner she seems most suitable to the purpose.“ („An erster Stelle der Liste [eigener Werke] kam eine Sonate in G-Dur für Klavier und Violoncello, die im eröffnenden Allegro und im Finalsatz einige hervorragende Qualitäten zeigte und in deren Mittelteil ein Thema mit Variationen genial ausgearbeitet ist. Insgesamt zeigt das Werk Vielversprechendes, um so mehr, als die Komponistin keine Angst zu haben scheint, ihre Ideen in einer Art und Weise auszudrücken, dass sie ihrer Vorstellung gerecht werden.“; „The Musical Times“ vom 1. Juni 1891, S. 341)


    In den folgenden Jahren standen mehrfach Kompositionen von Amy Horrocks auf den Konzertprogrammen der Royal Academy of Music. So wurde z. B. im Februar 1893 nochmals ihr Klavierquartett in der St. James’s Hall aufgeführt und von einem Rezensenten der „Musical Times“ eigens hervorgehoben: „[...] the most noteworthy feature of the programme being a series of eight Variations for quartet of pianoforte and strings by Amy Horrocks [...]. These are remarkably clever and may be regarded as a distinct advance upon any of Miss Horrocks’s previous efforts.“ („[...] ein herausragender Programmpunkt war eine Serie von acht Variationen für Klavierquartett von Amy Horrocks [...]. Diese sind bemerkenswert raffiniert und können als ein deutlicher Fortschritt gegenüber allen vorangegangenen Werken Amy Horrocks’ angesehen werden.“; „The Musical Times“ vom 1. April 1893, S. 219) Die Sängerinnen Ethel M. Wood und Mrs. Franks sangen im Juli 1898 im Rahmen eines Kammermusikkonzertes, wiederum in der St. James’s Hall, zwei Duette von Amy Horrocks, „April Showers“ und „The skylark’s wooing“ (vgl. „The Musical Times“ vom 1. August 1898, S. 534).


    Über den weiteren Lebensweg von Amy Horrocks ist kaum etwas bekannt. Sie lebte als Musiklehrerin und Komponistin in London (vgl. Brown/Stratton 1897). Unter ihren Kompositionen befinden sich zahlreiche Werke für Kinder, u. a. auch so genannte „Action Songs“, die von mehreren Komponistinnen der Zeit veröffentlicht wurden, so z. B. auch von Dora Bright und Ethel Boyce. Auch andere Werke von Amy Horrocks wurden regelmäßig aufgeführt. So berichtete z. B. die „Musical Times“ im April 1918 von einem Hauskonzert der Misses Foxons in Sheffield, bei dem ihr Melodram „The Lady of Shalott“ zur Aufführung kam – neben Werken von Anton Arensky, Liza Lehmann und Giuseppe Tartini (vgl. „The Musical Times“ vom 1. April 1918, S. 185). Möglicherweise unterrichtete Amy Horrocks zeitweise an der Royal Academy of Music, zu ihren Studentinnen zählte auch die Komponistin Amy Woodford-Finder.


    Amy Horrocks starb vermutlich um das Jahr 1920 (vgl. Baltzell 1931).

    Würdigung

    Amy Horrocks war ab Ende der 1880er Jahre bis ca. 1915 als Komponistin, Pianistin und Musiklehrerin im Londoner Musikleben präsent und veröffentlichte in dieser Zeit kontinuierlich Kompositionen. Ihre Lieder, ihre Chorwerke, Kammer- und Klavierstücke erschienen von 1886 bis 1915 in renommierten Londoner Musikverlagen, darunter Stanley Lucas, Weber & Co, Boosey & Co, Augener & Co, Joseph Williams, Chappell & Co sowie Schott & Co. Sie sind heute weitgehend in Vergessenheit geraten.

    Werkverzeichnis

    Das vorläufige Werkverzeichnis von Amy Horrocks wurde unter Mithilfe von Maj-Britt Peters nach Pazdírek 1904ff., zeitgenössischen Lexikonartikeln (s. Literatur) sowie nach dem britischen digitalen Verbundkatalog Copac erstellt.



    Vokalwerke


    1. Bühnenmusik


    The lady of Shalott. Für Sprecher und Klaviertrio. Incidental Music [Melodram]. Text von Alfred Tennyson. London: Boosey & Co, 1899; auch in einer Fassung für Sprecher und Klavier. London & New York: Boosey & Co, 1899.


    An Idyll of New Year’s Eve. Incidental Music. London, Chalsea, Januar 1890 (unveröffentlicht).


    2. Kantaten


    Wild Swans/The Wild Swan. Kantate, op. 9, o.O., o.J.


    The Winds. Kantate für Solostimmen, Frauenchor und Klavier. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron, deutsche Übersetzung von Willy Kastner), op. 22. London: Joseph Williams, 1898.


    Spring Morning. Kantate, o. op., o.O., o.J.

    1. Chorus, Daisies – 2. Trio, Buttercup – 3. Solo and Chorus – 4. Epilogue.


    3. Lieder, Duette und Chorwerke


    The Return of May. Choral Trio. Für Frauenstimmen mit Klavierbegleitung. Text von Mrs. Hemans. London: S. Lucas, Weber & Co, 1886; London: Augener & Co, 1901.

    Ashes of Roses. Text von by E. Goodall – a Love Song of the 17th Century. Text von Austin Dobson – With a Primrose. Text von T. Carew – a Cradle Hymn. Text aus Kingsley’s ’Waterbabies’. London: R. Cocks & Co, 1890.


    Constant Love. Song. London: Stanley Lucas, Weber & Co, 1890.


    Twelve songs. London: Joseph Williams, ca.1890.

    A Spanish serenade – An idle poet – Rondel – As a fond mother – Here’s a flow’r for your grave – Lo, my heart, so sound asleep – Spring sits on her nest – We two – To blossom – I once had a sweet little doll – Summer is over – To her I love.


    At Peep of Dawn. Für drei Frauenstimmen und Klavier. Text von Clinton Scollard. London: Joseph Williams, 1891.


    Blow, blow, thou Winter Wind. Three-part song. Text von William Shakespeare. London, 1891.


    A Midsummer Song. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Stanley Lucas, Weber & Co, 1891.


    A Serenade. Dreistimmiges Lied. Text von H. M. Waithman. London, 1891.


    Six Songs, op. 10. London: Joseph Williams, 1892.

    1. When I see you – 2. The winter is past – 3. First love – 4. Forget-me-not – 5. The answer – 6. Oh! bonny was yon rosy briar.


    Two Fairy Songs, für Sopranstimmen, Frauenchor, Streicher, Harfe und Triangel. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron), op. 13. London: Joseph Williams, 1892.

    1. Elfin Sleep Song – 2. The Fairy Thrall.


    Christmas Carol. Text von J. Milton. London, 1893.


    A Dirge for the Year. Text von P. B. Shelley. London, 1893.


    A Garden. Text von P. B. Shelley. London, 1893.


    Rose-Song. Text von P. B. Marston. London, 1893.


    A Spring Day. Text von Wordsworth. London, 1893.


    To Music, to becalm his Fever. Text von R. Herrick. London, 1893.


    When Mortals are at Rest. London, 1893.


    Bloom, O my Rose. Zweistimmiges Lied. Text von W. S. Landor, op. 18, Nr. 1. London, 1894.


    Love’s Requiem. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). Mit Klavier und obligatem Violoncello. London: Joseph Williams, 1894.

    A lullaby („Hushaby! The end of the day“). Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Joseph Williams, 1894.


    The skylark’s wooing: „In the stormy grey air“. Two-part song. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron), op. 23, Nr. 1. London: Augener, 1895.


    April Showers: „With chatter and with laughter„. Two-part song.Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron), op. 23,Nr. 2. London: Augener & Co, 1895.


    Hill-Tops: „There is splendor in the city“. Two-part song. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron), op. 23, Nr. 3. London: Augener & Co, 1895.


    The bird and the rose („A rose that bloomed in a desert land„). Song. Text von Robert S. Hichens. London: Boosey & Co., ca.1895.

    Bitter for sweet. Zweistimmiges Lied. Text von C. Rossetti, op. 18, No. 3. London, 1895.


    Bonnie wee Thing.. Text von R. Burns. London & New York: Boosey & Co, 1895.


    My Love will ne’er forsake me. Irish Love Song. Text von Mrs. George Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London: Joseph Williams, 1895.

    Summer Changes. Text von P. B. Marston. London, 1895.


    Another Spring. Zweistimmiges Lied. Text von C. Rossetti, op. 18, Nr. 5. London, 1896.


    On the Pond. Zweistimmiges Lied. Text von F. Schloesser, op. 18, Nr. 6. London, 1896.


    On a Nankin Plate.. Text von A. Dobson. London: Chappell & Co, 1896.


    Prithee, Maiden.. Text von S. Lever. London & New York: Boosey & Co, 1896.

    A Romany Spring Song. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London & New York: Boosey & Co, 1896.


    The Nightingale. Text von F. E. Weatherly. London & New York: Boosey & Co, 1897.


    Ragged Robin. Zweistimmiges Lied. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London, 1897.


    Slumber Song of the Year. Zweistimmiges Lied. Words by May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London, 1897.


    Amoret. Song. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London & New York: Boosey & Co, 1898.


    The Fairy Cobbler. Zweistimmiges Lied. Für Frauenstimmen. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Augener & Co, 1898.


    The Recompense.Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). Mit Klavier und obligatem Violoncello. London & New York: Boosey & Co, 1898.

    Sing Heigh-ho! Text von C. Kingsley. London & New York: Boosey & Co, 1898.

    Tragedy. Zweistimmiges Lied für Frauenstimmen. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Augener & Co, 1898.


    Elfin Sleep Song. Dreistimmiges Lied. London, 1899.

    The Fairy Thrall. Vierstimmiges Lied. London, 1899.


    Six Greek Love Songs. London and New York: Boosey & Co, 1899.

    1. To Garlands – 2. In the Spring time – 3. To the ships – 4. The Crier – 5. Heliodore – 6. Golden eyes (A. Lang).


    Harebell Curfew. Duett für Frauenstimmen. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London: Augener & Co, 1899.


    An Indian Lullaby. Text von M. Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Houghton & Co, 1899; 1904


    July the Pedlar. Vokalduett. Text von N. Hopper. London: Chappell & Co, 1899.


    The Night has a Thousand Eyes. Kanon (Duett). Text von F. W. Bourdillon. London, 1899.


    The Season for Wooing. Text von G. S. Aspinall. London: Chappell & Co, 1899.


    A Spanish Pastoral (Spanisches Schäferlied). Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington), (dt. Übersetzung von O. L. Sturm). Mit obligater Flöte. London: Joseph Williams, 1899.

    Spring in the Forest. Zweistimmiges Lied. Für Frauenstimmen mit Klavierbegleitung. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London: Augener & Co, 1899.


    To Violets. Duett. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London: Chappell & Co, 1899.


    To Althea, from Prison. Text von R. Lovelace (dt. Übersetzung von Willy A. Kastner). London: Joseph Williams, 1900.


    Lady Moon. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London & New York: Boosey & Co, 1900.


    Four Songs. Für eine Singstimme mit Klavier. London: Augener & Co, 1900.

    1. My Lady Wind – 2. The Shepherd – 3. The Babes in the Wood – 4. The Lamb.


    The Hotspur. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London & New York: Boosey & Co, 1900.


    Four Songs. Für eine Singstimme mit Klavier. London: Augener & Co, 1900.

    1. The Old Woman and her Broom – 2. Sleep, Baby, sleep – 3. Cock Robin’s Serenade – 4. Up in the Morning early.

    The Daisy. Zweistimmiges Lied. Für Frauenstimmen mit Klavierbegleitung. Text von Wordsworth. London: Augener & Co, 1900.


    Sweet Dreams. Cradle Song. Duett für Frauenstimmen. Text von W. Blake. London: Augener & Co, 1900.


    Four Songs. Voice Part in Tonic Sol-fa notation. Für eine Singstimme. London, 1901.


    The Rigadoon. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London: Chappell & Co, 1901.

    Philomel and the Aloe Flower. Text von A. Webster. London: Joseph Williams, 1902.

    The Sun’s the Heart of the Sky. Text von A. Webster. London: Joseph Williams, 1902.

    Two Lyrics. Text von H. Robertson. London: Joseph Williams, 1903.

    1. Forget-me-not – 2. An Idle Poet.


    Four Songs. Für eine Singstimme mit Klavier. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron) und T. Hood. London: Augener & Co, 1904.

    1. The Flowers’ Mother – 2. A Little Spring Song – No. 3. Queen Mab – 4. Adventure.

    The Dustman. Song. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London and New York: Boosey & Co, 1904.


    The Sweet Spring. Duett für Frauenstimmen. Text von T. Nash. London: Augener & Co, 1904.


    Weep you no more, sad Fountains. Duett für Frauenstimmen. Autor unbekannt. London: Augener & Co, 1904.

    Says the Nightingale. Duett für Frauenstimmen. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Augener, 1905.

    The Cuckoo. Duett für Frauenstimmen. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Augener, 1905.


    The Blackbird. Zweistimmiges Liedfür Frauenstimmen mit Klavierbegleitung. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Augener, 1905.


    Mayday Morn. Duett für Frauenstimmen. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Augener, 1905.


    The Dancers. Zweistimmiges Lied für Frauenstimmen mit Klavierbegleitung. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Augener, 1905.


    Child’s Talk in April. Duett für Frauenstimmen. Text von C. Rossetti. London: Augener, 1908.


    Cottage Cradle Song. Zweistimmiges Lied. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London, 1908.


    The Daisy Lullaby. Zweistimmiges Lied. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London, 1908.

    Forest Slumber Song. Duett für Frauenstimmen. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Augener, 1908.


    If I had a Court and Castle. Irish Love Song. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Joseph Williams, 1913.


    Dead Hope. Zweistimmiges Lied. Text von C. Rossetti. London, 1913.


    My Love is a slumb’ring Flower. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Joseph Williams, 1913.


    A Summer Wish. Zweistimmiges Lied. Text von C. Rossetti. London, 1913.

    My little House. Text von May Byron (d. i. May Clarissa Gillington). London: Chappell & Co, 1914.


    The Baby Child of Mary. Spanish Lullaby. London: Chappell & Co, 1914.


    Across the World. o.O., o.J.


    A flower. Duett , o.O., o.J.


    Come, love, across the sunlit land. Duett, o.O., o.J.


    Come to thy Lattice. o.O., o.J.


    Garden Voices. o.O., o.J.


    Haste. Zweistimmiges Lied, o.O., o.J.


    It was the winter wild. Duett für zwei Sopranstimmen, o.O., o.J.


    Love has turned his face away. Duett, o.O., o.J.


    Love’s Requiem. o.O., o.J.


    Rosaline. o.O., o.J.


    Stone walls do not a prison make. o.O., o.J.


    Summer. Duett, o.O., o.J.


    Zwei Lieder für Singstimme mit Orchester, op. 3, o.O., o.J.


    „Action Songs“. Sammlungen mit Kinderliedern, mehrere Ausgaben und Auflagen, darunter:


    Nine Action Songs. Text und Actions von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Joseph Williams, mehrere Ausgaben, 1902-04.

    1. A Birdie’s Plans – 2. The Fan Folk – 3. The Sleep Fairy – 4. Dolly’s Distress – 5. Impecunious – 6. The Beetle and the Dormouse – 7. The Flower Circus – 8. The Town Mouse and the Country Mouse – 9. The Butterfly’s Wedding.


    Picture Story Books. Action Song. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Joseph Williams, 1911.

    The Discontented Bunny. Action Song. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Joseph Williams, 1911.


    Travellers’ Tales. Action Song. Text von May Clarissa Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Joseph Williams, 1911.

    Six Action Songs. In Staff and Tonic Sol-fa Notation. Text von M. Gillington (d. i. May bzw. Lady George Byron). London: Augener & Co, 1901.

    1. The Marching Host – 2. The Blue Room – 3. The Weathercock – 4. The Flowers’ Frocks – 5. Old Jack Frost – 6. The Soldier’s Return.



    2. Instrumentalwerke


    1. Orchesterwerke


    Undine: The Orchestral Legend, op.16. Arrangiert für Klavier (vierhändig). London: Joseph Williams, 1894.


    2. Kammermusik


    Eight Variations on an original Theme for pianoforte, violin, viola and cello, op. 11. London: Joseph Williams, 1893.


    Sonate in G-Dur für Klavier und Violoncello, op. 7. London: Joseph Williams, 1896.


    Klaviertrio, B-Dur, o. op. o. O, 1887.


    Craddle Song and Scherzo à la Mazurka for violin and piano, op. 12. London: Joseph Williams, 1893.


    Irish Melody and Country Dance. Für Violoncello und Klavier, op. 17. London: Joseph Williams, 1894.

    Trois Pièces faciles pour violon avec accompagnement de piano, op. 34. London: Schott & Co, 1900.

    1. Barcarolle – 2. Élégie – 3. Mazurka.


    Rigaudon for Violin with Pianoforte accompaniment. London: Augener & Co, 1900.


    Twilight. Rêverie. Für Violoncello und Klavier. Aus: ’Songs for Children’. London: Joseph Williams, 1901.


    3. Klavierwerke


    Berceuse et Valse. Compositions modernes et brillantes pour le piano, op. 4, Nr. 1 und Nr. 2. London: Augener, 1890.


    Six Pieces for piano, op. 14. London: Joseph Williams, 1893.

    1. Boat-Song – 2. Minuet – 3. Romance – 4. Spinning-Song – 5. Waltz – 6. Mazurka.


    Margory Gavotte für Klavier. London: Hopwood, o. J.


    A Tale of the Sea, and Valse. Zwei einfache Stücke für Klavier. London: Chappell & Co, 1915.

    Repertoire

    Über das Repertoire von Amy Horrocks ist nahezu nichts bekannt. Abgesehen von der Aufführung eigener Kompositionen geben Konzertrezensionen lediglich einen minimalen Einblick in ihr Repertoire. Nachgewiesen sind Aufführungen von Felix Mendelssohn Bartholdys Sonate für Klavier und Violoncello D-Dur op. 58, Frédéric Chopins Fantasia f-Moll op. 49 und Johannes Brahms’ Violinsonate A-Dur op. 100.

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Horrocks, Amy Elsie“. In: British Musical Biography. J. D. Brown, S. S. Stratton (Hg.). 1897 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Baltzell, Winton James. A complete History of music for schools, clubs, and private reading, Philadelphia: Presser, 1931.


    Burton, Nigel. Artikel „Horrocks, Amy Elsie“. In: The New Grove Dictionary of Women Composers. Julie Anne Sadie (Hg.). London: Macmillan, 1995, S. 228f.


    Ebel, Otto: Women composers, 3rd edition, 1913 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Elson, Arthur. Women’s Work in Music. Boston: L. C. Page & Company, 1903.


    Pazdírek, Franz (Hg.). Universalhandbuch der Musikliteratur aller Zeiten und Völker, Wien: Pazdírek & Co, 1904-1910.



    Zeitungsartikel und Rezensionen


    The Musical Times vom 1. März 1888, S. 152.

    The Musical Times vom 1. April 1889, S. 215.

    The Musical Times vom 1. Juni 1891, S. 341.

    The Musical Times vom 1. April 1893, S. 219.

    The Musical Times vom 1. August 1898, S. 534.

    The Musical Times vom 1. April 1918, S. 185.


    The Times vom 24. Dezember 1888, S. 10.

    The Times vom 13. Mai 1889, S. 6.



    Links


    http://www.concertprogrammes.org.uk (Stand: 15. Juni 2012)

    Die „Concert Programmes Database“ Großbritanniens enthält einen Eintrag zu Amy Horrocks.

    Forschung

    Zu Amy Horrocks liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Amy Horrocks umfasst ihre Biografie und ihre Tätigkeiten. Dabei könnte vor allem ihre musikpädagogische Arbeit, die sich in ihren Kompositionen für Kinder zeigt, für eine Geschichte der Musikpädagogik interessant sein.

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 23.07.2012


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Amy Horrocks“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 23.7.2012.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Amy_Horrocks