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  • Amalie Arnheim

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Amalie Arnheim
    Lebensdaten:
    geb. in Berlin, Deutschland
    gest. in Berlin, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Musikwissenschaftlerin
    Charakterisierender Satz:

    „Der Name Amalie Arnheim sollte nicht ganz vergessen werden: gehörte sie doch zu jenen Persönlichkeiten, die, ebenso klug wie bescheiden und ebenso musikwissenschaftlich begabt wie im Arbeiten gewissenhaft, allein der historischen Forschung gedient haben. Was sie hierin geleistet hat, kann am besten der quellenkundlich ungewöhnlich sorgfältig konzipierte, inhaltlich noch heute (1969) grundlegende Aufsatz ‚Aus dem Bremer Musikleben im 17. Jahrhundert‘ deutlich machen.“


    (Werner Bollert über Amalie Arnhein, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Friedrich Blume [Hg.]. Bd. 15. Supplement. Kassel u. a.: Bärenreiter, 1973. Sp. 284.)


    Profil

    Amalie Arnheim konnte sich am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Musikwissenschaftlerin erfolgreich in der 1898 gegründeten „Internationalen Musikgesellschaft“ etablieren. Sie publizierte ihre Forschungsergebnisse regelmäßig in deren „Sammelbänden“ (SIMG) und „Zeitschrift“ (ZIMG) und war bei den großen internationalen Kongressen als Referentin geladen, so z. B. bereits beim 3. Kongress der Gesellschaft in Wien 1909 sowie in London 1911 und in Paris 1914.

    Parallel bemühte sie sich um die Verbindung von Musikpädagogik und Musikwissenschaft, z. B. in ihren Artikeln, Rezensionen und Berichten für die „Musikpädagogischen Blätter“ oder mit ihrem Engagement für die „Gesellschaft zur Pflege altklassischer Musik“.

    Orte und Länder

    Amalie Arnheim wurde in Berlin geboren und verbrachte dort ihr Leben. Forschungs- und Kongressreisen führten sie u. a. nach London, Wien und Paris.

    Biografie

    Amalie Arnheim wurde am 29. Dezember 1863 in Berlin als Tochter des praktizierenden Arztes Adolf Arnheim (Dr. med., 1819-1901) und seiner Frau Friederike Stettiner geboren (vgl. Wrede 1898, Bd. 3). Die Familie hatte vier Kinder, die alle eine fundierte akademische Ausbildung erhielten. In einem späteren Lexikonartikel über den Vater hieß es: „Seit 1862 mit Friederike Stettiner [...] verheiratet, hat derselbe 4 sämtlich in Berlin lebende Kinder, 3 erwachsene selbständige Töchter und einen Sohn“ (Wrede 1898).


    Amalie Arnheim wurde als Sängerin ausgebildet und erhielt ihren ersten Unterricht von Clara Rintel, einem Mitglied der Berliner Singakademie. Anschließend studierte sie – vermutlich privat – Gesang bei Anna Schultzen von Asten, Professorin an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin, und setzte ihre Ausbildung für kurze Zeit bei der Sängerin Pauline Viardot fort. Im Anschluss an ihr Studium arbeitete Amalie Arnheim zunächst als Gesangslehrerin in Berlin, musste diese Tätigkeit jedoch aufgrund einer stimmlichen Erkrankung unterbrechen. In dieser Zeit wechselte sie zur Musikwissenschaft, eignete sich selbst die zu dieser Zeit für ein geisteswissenschaftliches Studium unerlässlichen Sprachen Latein und Griechisch an und setzte ihr Studium ab ca. Mitte der 1890er Jahre an der Berliner Universität im Fach Musikgeschichte fort. Zu ihren dortigen akademischen Lehrern gehörten die Musikwissenschaftler Hermann Kretzschmar, Max Friedlaender, Johannes Wolf und Oskar Fleischer (vgl. Müller 1917, S. 97).


    Nach der Gründung der Internationalen Musikgesellschaft 1898 durch Oskar Fleischer konnte sich Amalie Arnheim innerhalb der Gesellschaft als Musikwissenschaftlerin profilieren. Bereits im „Ersten Verzeichnis der Mitglieder“ wird sie als „Arnheim, Frl. Amalie, Berlin, Nettelbeckstrasse 9“ geführt und gehörte möglicherweise als ehemalige Studentin Oskar Fleischers sogar zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft (vgl. „Sammelbände der Internationalen Musikgesellschaft“ Jg. 1, H. 4, S. 1). Ab 1903 publizierte Amalie Arnheim regelmäßig in den musikwissenschaftlichen Periodika, u. a. in den „Sammelbänden der Internationalen Musikgesellschaft“ (SIMG) und der „Zeitschrift der Internationalen Musikgesellschaft“ (ZIMG), und spezialisierte sich dabei auf europäische Musikgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts. Zu ihren dort veröffentlichten Forschungen gehören Arbeiten über Thomas Selle, über das deutsche Singspiel, über die Komödie „Musicomastix“ von Elias Herlitz, das französische einstimmige Kunstlied im 17. Jahrhundert sowie ihr Aufsehen erregender und bis heute gültiger Aufsatz über das Bremer Musikleben im 17. Jahrhundert. Auch an den internationalen Kongressen der Gesellschaft nahm Amalie Arnheim mit Referaten teil und stellte dort in der Regel Forschungsarbeiten vor, die auf den europäischen musikalischen Austausch im 17. Jahrhundert fokussiert waren. So sprach sie z. B. auf dem 3. Kongress in Wien 1909, mit dem die Internationale Musikgesellschaft die Joseph-Haydn-Zentenarfeier beging, über „Das Musikleben in Bremen im 17. Jahrhundert“, beteiligte sich 1911 in London mit einem Referat über „Englische Suitenkomponisten des 17. Jahrhunderts und ihre in Deutschland erschienenen Sammlungen“ und referierte 1914 in Paris über „Die französischen Quellen deutscher Gelegenheitskompositionen im 17. und 18. Jahrhundert“ (vgl. „Neue Musik-Zeitung“, Jg. 35 [1914], Heft 19, S. 375). Nach und nach fand Amalie Arnheim auch außerhalb der „Internationalen Musikgesellschaft“ als Wissenschaftlerin Anerkennung. Sie war Vorstandsmitglied und vermutlich ebenfalls Gründungsmitglied der „Gesellschaft zur Pflege altklassischer Musik“, die 1910 aus dem Zusammenschluss des „Orchestervereins Charlottenburger Musikfreunde“ und der „Vereinigung zur Förderung der Blas-Kammermusik“ hervorgegangen war (vgl. „Musica sacra“, Jg. 43 [1910], S. 152; Müller 1917, S. 98). Bei Veranstaltungen der Gesellschaft hielt sie regelmäßig Vorträge und veröffentlichte mehrere Aufsätze zur Berliner Musikgeschichte in den Jahresberichten der Gesellschaft, darunter „Die Geschichte der Liebhaber-Konzerte in Berlin“, „Mitteilungen aus der Berliner Musikkritik im 18. Jahrhundert“ und „Zur Geschichte des Berliner Musikdrucks und Musikverlags“.


    Parallel bemühte sich Amalie Arnheim um die Verbindung von Musikwissenschaft und Musikpädagogik. Ab 1907 gehörte sie zu den Autorinnen der Zeitschrift „Der Klavierlehrer“, die später unter dem Titel „Musikpädagogische Blätter“ fortgeführt wurde. Sie berichtete über Tagungen, Musikfeste und andere Veranstaltungen und rezensierte wissenschaftliche Publikationen, darunter Hugo Leichtentritts „Geschichte der Motette“ (1909) und Eugen Schmitz‘ „Geschichte der weltlichen Solokantate“ (1916). In selbständigen Artikeln veröffentlichte sie dort z. B. Beiträge über das französische Musikleben des 18. Jahrhunderts oder über „Schlachtenschilderungen in der deutschen Musik des 17. Jahrhunderts“ (vgl. Müller 1917, S. 98). Darüber hinaus engagierte sich Amalie Arnheim im „Deutschen Musikpädagogischen Verband“, dessen Ortsgruppe Berlin sie über mehrere Jahre als Vorsitzende leitete.


    Im Jahr 1914 gehörte Amalie Arnheim zu den Organisatorinnen der Teilausstellung „Die Frau im Buchgewerbe und in der Graphik“, die 1914 im Rahmen der Leipziger Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik ein eigenes Haus füllte. Zu ihren Kolleginnen gehörten die beiden Vorsitzenden Henriette Eulenburg und Anna Doren (beide Leipzig) sowie Louise Marelle. Die Arbeitsgruppe konzipierte die Ausstellung in folgenden Kategorien: „Sammlung älterer Frauenkompositionen“, „Sammlung neuzeitlicher Frauenkompositionen“ sowie „Bilder schaffender und ausübender Künstler“ und erstellte einen Katalog, in dem die Ausstellungsstücke gelistet, beschrieben und ihrer Herkunft nach bestimmt wurden („Die Frau im Buchgewerbe und in der Graphik“ 1914).


    Amalie Arnheim starb am 26. Mai 1917 in Berlin.


    Posthum wurde Amalie Arnheim während der NS-Zeit aufgrund ihrer jüdischen Herkunft im antisemitischen, diffamierenden „Lexikon der Juden in der Musik“, das 1940 von Theo Stengel und Herbert Gerigk herausgegeben wurde, verzeichnet (Eintrag 1940).

    Würdigung

    Amalie Arnheim gehörte – neben z. B. Elsa Bienenfeld – zu einer kleinen Gruppe Frauen, die vergleichsweise früh in der universitären Ausrichtung des Fachs Musikwissenschaft Anerkennung fanden. Ein großer Teil ihrer Arbeiten basierte auf umfassenden quellenkundlichen Studien und hat damit bis heute kaum an Gültigkeit verloren. Der Musikwissenschaftler Werner Bollert würdigte 1973 Amalie Arnheim in der musikwissenschaftlichen Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ mit den Worten: „Der Name Amalie Arnheim sollte nicht ganz vergessen werden: gehörte sie doch zu jenen Persönlichkeiten, die, ebenso klug wie bescheiden und ebenso musikwissenschaftlich begabt wie im Arbeiten gewissenhaft, allein der historischen Forschung gedient haben. Was sie hierin geleistet hat, kann am besten der quellenkundlich ungewöhnlich sorgfältig konzipierte, inhaltlich noch heute (1969) grundlegende Aufsatz ‚Aus dem Bremer Musikleben im 17. Jahrhundert‘ deutlich machen.“ Weit über wissenschaftliche Gründlichkeit hinaus arbeitete Amalie Arnheim intensiv daran, ihre Ergebnisse sowohl in die praktische Musikausübung als auch in die Musikpädagogik einzubringen, u. a. durch ihre kontinuierliche Arbeit im „Deutschen Musikpädagogischen Verband“ und der „Gesellschaft zur Pflege der altklassischen Musik“. So schrieb z. B. die Musikjournalistin Julie Müller in ihrem Nachruf 1917 über die ersten Arbeiten Amalie Arnheims für die „Musikpädagogischen Blätter“: „Hier bereits zeigte sich das Charakteristische ihrer Schreibweise: wissenschaftliche Gründlichkeit, strenge Sachlichkeit, verbunden mit herzlicher, wenngleich objektiv gehaltener Anteilnahme an allem, worüber sie referierte.“ (Müller 1917, S. 98)

    Rezeption

    Die Tätigkeiten Amalie Arnheims werden heute kaum mehr rezipiert. Ein Teil ihrer Schriften wird jedoch bis heute in Forschungen zum 17. Jahrhundert berücksichtigt.

    Werkverzeichnis

    Aufsätze


    „Le devin du village“ von Jean-Jacques Rousseau und die Parodie „Les amours de Bastien et Bastienne“. In: Sammelbände der Internationalen Musikgesellschaft 4, Heft 4 (August 1903), S. 686-727.


    Ein kleiner Beitrag zur Geschichte des deutschen Singspiels „Der Teufel ist los“, In: Zeitschrift der Internationalen Musikgesellschaft, Jg. 8 [1906], S. 220ff.


    Ein Beitrag zur Geschichte des einstimmigen weltlichen Kunstliedes in Frankreich im 17. Jahrhundert. In: Sammelbände der Internationalen Musikgesellschaft 10, Heft 3 (April 1909), S. 399-421.


    Über das Musikleben in Bremen im 17. Jahrhundert. In: Haydn-Zentenarfeier. 3. Kongress der Internationalen Musikgesellschaft Wien 1909, Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1909, S. 135-136.


    Kleine Mitteilungen [Gedruckte Hamburger Zeitungen aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts]. In: Sammelbände der Internationalen Musikgesellschaft 11, Heft 4 (Juli 1910), S. 594-595.


    Thomas Selle als Schulkantor in Itzehoe und Hamburg, in: Festschrift zum 90. Geburtstage Sr. Exzellenz des Wirklichen Geheimen Rates Rochus Freiherrn von Liliencron, Leipzig 1910, S. 35-50.


    Aus dem Bremer Musikleben im 17. Jahrhundert. In: Sammelbände der Internationalen Musikgesellschaft 12, Heft 3 (April 1911), S. 369-416.


    Kleine Mitteilungen [Thomas Selle’s Nachfolger]. In: Sammelbände der Internationalen Musikgesellschaft 12, Heft 4 (Juli 1911), S. 590-591.


    Ein Brief von Johann Christoph Altnikol. In: Bach-Jahrbuch, 9. Jg., 1912, S. 147-148.


    Englische Suitenkompositionen des XVII. Jahrhunderts und ihre in Deutschland erschienenen Sammlungen. In: Report of the Fourth Congress of the International Musical Society London 1911. Charles McLean (Hg.). London: Novello, 1912, S. 93-99.


    Zur Geschichte der Liebhaber-Konzerte in Berlin, in: Jahresbericht 1912/13 der Gesellschaft zur Pflege altklassischer Musik.


    Die französischen Quellen deutscher Gelegenheitskompositionen im 17. und 18. Jahrhundert (Referat für den 5. Kongress der Internationalen Musikgesellschaft, Paris 1913)


    Zu Gretry’s Gedächtnis. In: Musikpädagogische Blätter, Jg. 36 (1913), S. 501-504.


    Ueber Schlachtenschilderungen in der deutschen Musik des 17. Jahrhunderts. In: Musikpädagogische Blätter, Jg. 38 (1915), S. 116-118.


    Mitteilungen aus der Berliner Musikkritik im 18. Jahrhundert, Jahresbericht 1915/16 der Gesellschaft zur Pflege altklassischer Musik.


    Zur Geschichte des Berliner Musikdrucks und Musikverlags. In: Jahresbericht der Gesellschaft zur Pflege altklassischer Musik (nachgewiesen in: Müller 1917, S. 98).


    Die Musicomastix des Elias Herlicius, in: Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts VI (1916), S. 91-103.


    Belgische Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts und ihre Beziehungen zu Deutschland. In: Annales du XXIIIe congrès. Gheyn, Gabriel van den (Hg.). Gent: Siffer, 1914, S. 262-279.


    (als Mitautorin:) Die Frau im Buchgewerbe und in der Graphik: Sondergruppe der Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik, Leipzig, 1914.



    Berichte und Rezensionen


    Geschichte der Motette von Hugo Leichtentritt [Rezension]. In: Der Klavier-Lehrer, Jg. 32 (1909), S. 118f., 131f.


    Der dritte Kongress der Internationalen Musikgesellschaft in Wien [Bericht]. In: Der Klavier-Lehrer, Jg. 32 (1909), S. 180-182.


    Orgel und Klavier in der Mitte des 16. Jahrhunderts von Otto Kinkeldey [Rezension]. In: Musikpädagogische Blätter, Jg. 35 (1912), S. 33-35.


    Die Musikabteilung in der Ausstellung „Die Frau in Haus und Beruf“ [Bericht]. In: Musikpädagogische Blätter, Jg. 35 (1912), S. 141f.


    Vom 6. Deutschen Bachfest [Bericht]. In: Musikpädagogische Blätter, Jg. 35 (1912), S. 299f., 321f.


    H. Kretzschmars „Führer durch den Konzertsaal“ Bd. I/II [Rezension]. In: Musikpädagogische Blätter, Jg. 36 (1913), S. 340.


    Vom 2. kleinen Bachfest in Eisenach [Bericht]. In: Musikpädagogische Blätter, Jg. 36 (1913), S. 443.


    Vom VII. deutschen Bachfest [Bericht]. In: Musikpädagogische Blätter Jg. 37 (1914), S. 233.


    Georg Schünemann: Geschichte des Dirigierens [Rezension]. In: Musikpädagogische Blätter Jg. 37 (1914), S. 279.


    Der 5. Kongress der Internationalen Musik-Gesellschaft zu Paris [Bericht]. In: Musikpädagogische Blätter Jg. 37 (1914), S. 294; 317.


    Dr. Max Schipke: Der deutsche Schulgesang [Rezension]. In: Musikpädagogische Blätter, Jg. 38 (1915), S. 86-88.


    Hermann Kretzschmars „Führer durch den Konzertsaal“. II. Abteilung, Band II [Rezension]. In: Musikpädagogische Blätter, Jg. 38 (1915), S. 374.

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Arnheim, Adolf“. In: Das geistige Berlin. Richard Wrede (Hg.). Bd. 3, 1898 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Artikel „Arnheim, Amalie“, in: Musiklexikon. Hugo Riemann (Hg.), 11. Aufl., bearb. von Alfred Einstein, 1929 (verfügbar in wbis – world biographical information system)


    Artikel „Arnheim, Amalie“. In: Lexikon der Frau. Bd. 1. Zürich: Encyclios Verlag AG, 1954 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Bollert, Werner. Artikel „Arnheim, Amalie“. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Friedrich Blume (Hg.). Bd. 15. Supplement. Kassel u. a.: Bärenreiter, 1973. Sp. 283f.


    Die Frau im Buchgewerbe und in der Graphik: Sondergruppe der Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik, Leipzig, 1914.


    Eintrag „Arnheim, Amalie“. In: Lexikon der Juden in der Musik. Mit einem Titelverzeichnis jüdischer Werke, zusammengest. und bearb. v. Theo Stengel und Herbert Gerigk, Berlin 1940 (antisemitisches NS-Lexikon)


    Erstes Mitgliederverzeichnis der Internationalen Musikgesellschaft.In: Sammelbände der Internationalen Musikgesellschaft, Jg. 1 (1900), H. 4, S. 1.


    Müller, Julie. Amalie Arnheim (gest. am 26. Mai). In: Musikpädagogische Blätter, Jg. 40 (1917), S. 97-99.


    Neue Musik-Zeitung, Jg. 35 [1914], Heft 19, S. 375 [Über den Kongress der Internationalen Musikgesellschaft in Paris 1914].

    Forschung

    Zu Amalie Arnheim liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Amalie Arnheim umfasst ihre Biografie sowie alle ihre Tätigkeiten.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 8173623
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 117763845

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 26. November 2009


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 05.12.2009


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Amalie Arnheim“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 5.12.2009.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Amalie_Arnheim