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  • Aline Hundt

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Aline Hundt
    Lebensdaten:
    geb. vor
    gest. in Berlin, Deutschland

    Genaue Geburts- und Sterbedaten von Aline Hundt fehlen. Ihr Geburtsjahr wurde bislang mit 1849 angegeben (u. a. Elson 1903; Brand 1987). Die Quellenlage lässt dies als unwahrscheinlich erscheinen. So wurde Aline Hundt z. B. bereits im Herbst 1860 zur Weimarischen Hofpianistin ernannt. Ebenso wird ihr Todesjahr bislang fälschlich mit 1873 angegeben (u. a. Elson 1903; Brand 1987).
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Komponistin, Dirigentin, Klavierpädagogin
    Charakterisierender Satz:

    „Geben Sie mir auch bald Nachricht von Fräulein Hundt […] und falls Aline neue Lieder Verbrechen begangen hätte, so schiken [sic] sie mir eine Abschrift des allerschuldigsten der Sammlung unter Brief Couvert.“ (Brief von Franz Liszt an Richard Pohl vom 18. Dezember 1861, zit. n. Jung 1988, S. 198)


    Profil

    Aline Hundt konnte sich in den 1860er-Jahren als Musikerin im deutschen Musikleben etablieren. Sowohl als Pianistin wie auch als Komponistin wurde sie von Franz Liszt überaus geschätzt und gefördert. In den 1860er-Jahren erschienen mehrere ihrer Kompositionen im Druck. Im Frühjahr 1871 machte Aline Hundt in Berlin Furore: nicht nur hatte sie eine Symphonie komponiert, sondern auch die Aufführung des Werkes mit der Berliner Symphoniecapelle – einem von Männern besetzten Orchester – selbst dirigiert. Die Quellenlage zu Aline Hundt ist bislang sehr spärlich.

    Orte und Länder

    Die Aufenthaltsorte von Aline Hundt lassen sich bislang nur teilweise erfassen. Im November 1860 lebte Aline Hundt als Hofpianistin in Weimar, wo sie sich auch 1861 noch aufhielt. Spätestens Anfang der 1870er-Jahre zog sie nach Berlin. Dort starb Aline Hundt 1872.

    Biografie

    Der Lebensweg von Aline Hundt lässt sich bislang nur bruchstückhaft rekonstruieren. Korrekte Angaben über Geburtsdatum und Geburtsort fehlen, und auch über ihre Herkunft und ihre erste Ausbildung ist bislang nichts bekannt.


    Aline Hundt wurde vermutlich Ende der 1850er-, Anfang der 1860er-Jahre von Franz Liszt in Weimar unterrichtet, der sie sowohl als Pianistin als auch als Komponistin überaus schätzte und ihre Entwicklung in vielen verschiedenen Zusammenhängen mit verfolgte. Seine Anteilnahme an ihrem Leben, die er in Briefen an Dritte zum Ausdruck brachte, ermöglicht heute erste Einblicke in ihre berufliche Entwicklung.


    Im November 1860 wurde Aline Hundt zur Sächsisch-Weimarischen Hofpianistin ernannt und gleichzeitig am Hof als Klavierlehrerin der Prinzessin Marie von Sachsen-Weimar (1849-1906) angestellt. Sie übernahm damit die Stelle der Liszt-Schülerin Martha Sabinina. Am 3. November 1860 berichtete Franz Liszt der Sängerin Emilie Merian-Genast: „Aline hat Aussicht die Stellung Martha's als Clavier Lehrerin der Prinzeß einzunehmen, was sich in einigen Wochen entscheiden wird.“ (Hamburger 2007, S. 382) Die Entscheidung fiel wenige Tage später. Bereits am 8. November 1860 schrieb Liszt – wiederum an Emilie Merian-Genast: „Von 7 bis 8 mit Aline Hundt (jetzt zur Hof Pianistinn [sic] I[hrer]. K[aiserlichen] H[ohheit] der Großherzogin ernannt – und von übermorgen an hier fixirt als Clavier Lehrerin der Prinzess Marie – an der Stelle Marthas – NB Aline hat der Frau Großherzogin persönlich einen günstigen Eindruck gemacht und auch ihr Clavierspiel gefiel besonders – also mit Aline Hundt bei Brendel, wo ein zahlreiches Auditorium versammelt war. Die Dante Sinfonie gespielt. Der Schlußchor war von ungefähr 12 Damen vortrefflich gesungen.“ (Hamburger 2007, S. 385) Franz Liszt protegierte demnach Aline Hundt nicht nur in Weimar, sondern trat auch gemeinsam mit ihr als Pianistin im Haus von Franz Brendel in Leipzig mit seiner „Dante-Symphonie“ in einer Fassung für zwei Klaviere auf. Zwei Wochen später spielte er die Dante-Symphonie ein weiteres Mal gemeinsam mit Aline Hundt in Leipzig. Am 23. November 1860 schrieb Franz Liszt an Carolyne von Sayn-Wittgenstein: „Dimanche matin, je repartirai pour Leipzig. J’y jouerai la Dantesymphonie avec Mlle Hundt, qui remplace maintenant Martha Sabinin comme professeur de la jeune Princesse à Weymar.” („Sonntag Morgen werde ich wieder nach Leipzig aufbrechen. Ich spiele dort die Dante-Symphonie mit Mlle Hundt, die jetzt Martha Sabinin als Lehrerin der jungen Prinzessin in Weimar abgelöst hat.“; Liszt, Bd. 5, S. 96. Denkbar wäre, dass die beiden Reisen in Zusammenhang mit einer ausführlichen Analyse des Werkes standen, die Felix Draeseke vom 30. November 1860 an in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ veröffentlichte.)

    Obwohl Aline Hundt demnach eine ausgezeichnete Pianistin war, sind bislang keine Konzerte oder Auftritte von ihr als Solistin nachweisbar.


    Möglicherweise wandte sich Aline Hundt in der Folgezeit verstärkt der Komposition zu. Ein Brief von Franz Liszt aus Rom an Richard Pohl in Weimar vom 18. Dezember 1861 lässt vermuten, dass er auch ihre Entwicklung als Komponistin begleitete: „Geben Sie mir auch bald Nachricht von Fräulein Hundt […] und falls Aline neue Lieder Verbrechen begangen hätte, so schiken [sic] sie mir eine Abschrift des allerschuldigsten der Sammlung unter Brief Couvert.“ (Jung 1988, S. 198) Acht Jahre später, 1869, schrieb Franz Liszt an Emilie Genast-Merian – die für die Interpretation seiner Lieder berühmt geworden war: „Danke dafür, was Sie mir über Aline [Hundt] und über ihre Lieder, die Sie mir vorsingen werden, schreiben. Kennen Sie den gegenwärtigen Aufenthaltsort von Aline? Ich werde sie ausdrücklich einladen, uns im Mai in Weimar zu besuchen.“ (Jung 1988, S. 212) Bereits ein Jahr zuvor, am 27. Mai 1868, war die Komposition „Traumgebilde. Zwei Stücke für Viola und Klavier“ bei einem Weimarer Hofkonzert von Eduard Lassen und August Kömpel aufgeführt worden (vgl. Jung 1988, S. 384). Ebenso erschienen in den 1860er-Jahren mehrere Werke von Aline Hundt bei den Verlagen Klemm, Challier, Bote und Raabe im Druck, darunter eine „Fantaisie“, mehrere „Fantaisie-Caprices“ für Klavier, die „Traumgebilde“ für Klavier und Violine (bzw. Viola), ein „Capriccio à la hongroise für Violine und Klavier“ sowie vier Lieder für Singstimme und Klavier (vgl. Pazdírek 1904ff.). Ein „Champagnerlied“ für Tenor, Chor und Orchester (o. op., o.J.), das Aline Hundt komponierte, ist bislang leider nicht zu datieren.


    Im Frühjahr 1871 begann Aline Hundt sich mit zwei Konzerten in Berlin auch als Komponistin für größere Besetzungen zu etablieren. Bei einem Konzert im Februar 1871 – während des deutsch-französischen Krieges – wurde ihr Marsch für Orchester im Rahmen einer Matinée „zu patriotischen Hülfszwecken“ im Konzertsaal des Opernhauses unter der Leitung von Carl Eckert neben Liedern von Franz Schubert und der Sinfonie a-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt („Signale“ 29 [1871], Nr. 15 vom 20. März 1871, S. 231). Am 28. März 1871 brachte Aline Hundt die Berliner Musikkritik in Aufruhr, als sie eine Aufführung ihrer eigenen Symphonie g-Moll sowie nochmals ihren Marsch für Orchester selbst dirigierte. Es spielte die Berliner Symphoniecapelle, die mit Männern besetzt war und zu dieser Zeit von Julius Stern geleitet wurde. Über das Konzertprogramm gibt ein Eintrag in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ Auskunft: „Berlin. Am 28. März Concert von Aline Hundt mit Frl. Klauwell, Frl. Schmidt, HH de Ahna und Posse sowie der Symphoniecapelle: Gmoll-Symphonie und Marsch von A. Hundt (unter Direction der Componistin), Arien und Lieder von Gluck, Bellini, Liszt, Schumann und Rubinstein.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 7. April 1871, S. 145). Weniger neutral äußerten sich die „Signale für die musikalische Welt“: „Concert von Fräulein Aline Hundt, in dem dieselbe außer einem schon früher gehörten Marsche für Orchester auch noch eine Composition (in Gmoll) selbstdirigierend vorführte, eine Arbeit – nämlich die Sinfonie – welche von planvoller Conception und organischer Gestaltung gar wenig Spuren zeigte, in der Orchestration aber nicht ohne Geschick war.“ („Signale“ 29 vom 12. April 1871, S. 294)


    Aline Hundt starb als junge Frau im Januar 1872 in Berlin. Zu diesem Zeitpunkt war sie als Komponistin soweit etabliert, dass die überregionalen Musikzeitschriften ihren Tod meldeten. In den „Signalen für die musikalische Welt“ von Ende Januar 1872 heißt es: „Die talentvolle Componistin Aline Hundt ist in Berlin gestorben“ („Signale“ 30 [1872], S. 123) und die „Neue Zeitschrift für Musik“ schrieb: „Desgleichen starb in Berlin die, zugleich als Componistin höchst begabte Pianistin Aline Hundt, eine hervorragende Schülerin Liszt's, in der Blüthe ihrer Jahre.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ 1872, S. 65)

    Würdigung

    Die Tätigkeiten der Pianistin und Komponistin Aline Hundt lassen sich bei der derzeitigen Quellenlage keinesfalls angemessen würdigen. Die Wertschätzung jedoch, die in den Briefen von Franz Liszt anklingt sowie die Tatsache, dass Julius Stern ihr die zu dieser Zeit von ihm geleitete „Berliner Symphoniecapelle“ für ein öffentliches Dirigat ihrer eigenen Werke zur Verfügung stellte, lässt vermuten, dass sie eine außergewöhnliche Musikerin war.

    Rezeption

    Das öffentliche Dirigat einer Frau von einer eigenen Symphonie sorgte zu Lebzeiten von Aline Hundt für Aufregung. Die „Neue Zeitschrift für Musik“ brachte eine vergleichsweise umfangreiche und – für die Zeit um 1870 – nachdenkliche Besprechung des Konzerts. Am 28. April 1871 schrieb ein Autor „W.“ über ihren Auftritt: „Ganz eigenthümlich wirkte das Auftreten einer Dame, Frl. Aline Hundt, nicht nur als Componistin, sondern auch als Dirigentin, und besonders überraschend durch die nicht vermuthete Energie und Umsicht, mit welcher die genannte Dame den Tactstab schwang. Wir sind allerdings alle miteinander wohl noch so ganz und gar in Vorurtheilen befangen, daß es jedem Einzelnen schwer wird, sich über die herkömmlichen Schranken hinwegzusetzen; 'das Ewig-Weibliche zieht uns hinan' wollte auch mir gar nicht aus dem Kopfe, und es ging dem Anscheine nach recht Vielen so. Es ist immer ein eigenthümlich Ding, eine Dame auf jener Stufe stehen zu sehen, wo das eine Geschlecht nicht recht aufhört und das andere nicht recht anfängt, vollends in der Musik; das Ungewohnte überrascht, frappirt, und läßt über Manches hinwegsehen. Ich bin wahrlich kein Gegner derjenigen, welche für die Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts plaidiren und die Hülfsquellen für dasselbe zu erweitern suchen; aber das Amt eines Orchesterdirigenten paßt eben nur für einen Mann, das ist nicht ein altes Herkommen, ein gesellschaftlicher Zopf, der abgeschnitten werden muß, sondern das erfordert einfach die Natur der Sache. Als Componistin – das ist etwas anderes. Auf die liebe Gottesgabe haben die Männer sicherlich kein Privilegium, und so manche Dame hat ja schon gezeigt, daß sie in künstlerischem Schaffen wohl etwas leisten kann. Mir persönlich gereicht es sogar zur Genugthuung, von Frl. Hundt den Beweis geliefert zu sehen, daß eine Dame sehr wohl im Stande ist, auch den großen Apparat eines Orchesters beherrschen und anwenden zu lernen. Ihr Orchestermarsch dürfte gewiß ein ganz geeignetes ständiges Musikstück für unsere Orchesterconcerte werden und wahrlich mit größerer Berechtigung, als so manchen anderen Compositionen, deren autores masc. hier von einem autor fem. gar Manches lernen könnten.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 28. April 1871, S. 172)


    Auch im privaten Rahmen gab es Reaktionen. Die us-amerikanische Franz Liszt-Schülerin Amy Fay schrieb in ihren bekannten „Briefen in die Heimath“ am 22. April 1871: „Habt Ihr meinen Brief an A.S. [nicht zu identifizieren] gelesen, in dem ich von Aline Hundt erzählte, die eine Symphonie componirte und dirigirte? Das ist doch für Frauen ein Schritt vorwärts auf musikalischem Wege! Die Männer waren alle entrüstet, daß man ihr gestattet hatte, das Orchester selbst zu leiten. Ich hielt es ebenfalls nicht für passend, obgleich ich keine Vorurtheile habe. Jedenfalls sieht eine Frau, den Stock in der Hand, eine Körperschaft von Männern dirigirend, nicht vortheilhaft aus.“ (Fay 1882, S. 70; vgl. auch Fay [1996], S. 116)


    Selbst international wurde die Berliner Aufregung über das Konzert wahrgenommen. Spöttisch-lakonisch notierte die „New York Times“ in der Rubrik „News from abroad“: „The orchestral works of Fräulein Aline Hundt are exciting attention in Berlin. The lady writes symphonies.“ („In Berlin erregen die Orchesterwerke von Fräulein Hundt Aufsehen. Die Dame schreibt Symphonien.”; „The New York Times“ vom 2. April 1871, S. 5.)

    Werkverzeichnis

    Kompositionen


    Die Liste der Kompositionen von Aline Hundt wurde nach Elson 1903 und Pazdírek 1904ff. erstellt. Obwohl nach François Pazdírek mehrere ihrer Werke gedruckt wurden, ist zurzeit (November 2007) kein Einziges in einem digitalen Katalog nachweisbar. Opus-Zahlen, Entstehungszeit und andere Angaben sind nur rudimentär zu recherchieren. Der Verbleib der Autografe ist bislang unbekannt. Zur Zeit sind folgende Kompositionen bekannt:



    Fantaisie für Klavier op. 1 (Leipzig: Klemm, o. J.)


    Fantaisie-Caprices für Klavier op. 2: Mazurka – Mazurka – Valse (Leipzig: Klemm, o. J.)


    Traumgebilde für Klavier und Violine (bzw. Viola) op. 6 (Weimar: Raabe, o. J.)


    Vier Lieder op. 10 für Singstimme und Klavier: 1. „Klinge, klinge mein Pandero“; 2. „Horch, im Winde säuseln sacht“; 3. „Wie wär’ ein Mädchen, das Blumen pflückte“; 4. „Alle gingen, Herz, zur Ruh’“ (Berlin: Challier, o. J.)


    Capriccio à la hongroise für Violine und Klavier op. 12 (Berlin: Bote, o. J.)


    Mazurka-Caprice für Klavier (o. op., Berlin: Challier, o. J.)


    Polka für Klavier (o. op., Berlin: Challier, o. J.)


    Symphonie g-Moll (o. op., 1871)


    Marsch für großes Orchester (o. op., 1871)


    „Champagnerlied“ für Tenor, Chor und Orchester (o. op., o.J.)


    Mehrere Männerchöre

    Repertoire

    Außer einem Auftritt als Pianistin mit der Dante-Symphonie von Franz Liszt in einer Fassung für zwei Klaviere sowie dem Dirigat ihrer eigenen Orchesterwerke ist über das Repertoire von Aline Hundt nichts bekannt.

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Hundt, Aline“. In: International Encyclopedia of Women Composers. Aaron I. Cohen (Ed.). New York/London: R. R. Bowker Company, 1981.


    Artikel „Hundt, Aline”. In: Musikalisches Konversations-Lexikon. Hermann Mendel, August Reissmann (Hg.). Ergänzungsband. Berlin: Verlag Robert Oppenheim, 1883.


    Brand, Bettina u. a. (Hg.). Komponistinnen in Berlin. Berlin: Musikfrauen e. V. Berlin, 1987.


    Elson, Arthur. Woman's work in music. Being an account of her influence on the arts, in ancient as well as modern times. A summary of her musical compositions, in the different countries of the civilized world. And an estimate of their rank in comparison with those of man. Boston: L. C. Page, 1903.


    Hamburger, Klára. Franz Liszts Briefe an Emilie Merian-Genast aus den Beständen des Goethe- und Schiller-Archivs, Weimar. Teil 1. In: Studia Musicologica Vol. 48 (2007), Nr. 3-4, S. 353-390.


    Liszt, Franz. Briefe. Gesammelt und herausgegeben von La Mara. 8 Bände. Leipzig: Breitkopf & Härtel 1893-1905.


    Jung, Franz Rudolf (Hg.). Franz Liszt in seinen Briefen. Frankfurt am Main: Athenäum 1988.


    Fay, Amy. Musikstudien in Deutschland. Aus Briefen in die Heimath. Mit Erlaubniß der Verfasserin ins Deutsche übertragen. Berlin: Verlag von Robert Oppenheim, 1882.


    Fay, Amy. Sie spielen wie ein Nußknacker. In: Frauen mit Flügel. Lebensberichte berühmter Pianistinnen von Clara Schumann bis Clara Haskil. Monica Stegmann/Eva Rieger (Hg.). Frankfurt a. M. Insel-Verlag, 1996, S. 97-145 [undatierte Auszüge aus Fay 1882].


    Pazdírek, François. Manuel Universel de la Littérature Musicale. Wien: Pazdírek & Co., 1904ff.



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    Neue Zeitschrift für Musik vom 7. April 1871, S. 145.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 28. April 1871, S. 172.

    Neue Zeitschrift für Musik 1872, S. 65.


    Signale für die musikalische Welt 29 (1871), Nr. 15 vom 20. März 1871, S. 231.

    Signale für die musikalische Welt 29 (1871), Nr. 19 vom 12. April 1871, S. 294.

    Signale für die musikalische Welt 30 (1872), Nr. 8 vom Januar 1872, S. 123 [ohne genaue Datumsangabe].


    The New York Times vom 2. April 1871, S. 5.

    Forschung

    Zu Aline Hundt liegen bislang keinerlei Forschungsinformationen vor. Es wäre möglich, dass sie sich in Berlin im Umfeld des Stern'schen Konservatoriums aufhielt. Ebenso könnten Recherchen in Zusammenhang mit der Sängerin Emilie Genast-Merian ergiebig sein und z. B. Lieder von Aline Hundt zu Tage fördern.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Aline Hundt betrifft alle ihre Tätigkeitsbereiche sowie den gesamten Bereich ihrer Biografie. Bislang liegen lediglich erste Hinweise auf ihr Umfeld vor.

    Autor/innen

    Silke Wenzel, Die Grundseite wurde im Dezember 2008 verfasst.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Nicole K. Strohmann
    Zuerst eingegeben am 18.01.2008


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Aline Hundt“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 18.1.2008.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Aline_Hundt