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  • Alice Dessauer

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Alice Dessauer
    Ehename: Alice Dessauer-Grun
    Lebensdaten:
    geb. unbekannt in , Deutschland
    gest. in London, England

    Die Geburtsdaten von Alice Dessauer sind nicht bekannt. Sie wurde vermutlich in den 1860er Jahren geboren, denn ihre Frankfurter Kommilitonin Mathilde Verne (geb. 1865) berichtete, sie seien ungefähr gleich alt gewesen (Verne 1936, S. 34).
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Musikpädagogin, Komponistin

    Profil

    Alice Dessauer absolvierte ihr Studium bei Clara Schumann am Hochschen Konservatorium in Frankfurt a. M. Anschließend ließ sie sich gemeinsam mit ihrem Mann in London nieder und konnte sich in England als Kammermusikerin etablieren. Dabei trat sie häufig gemeinsam mit den Pianistinnen und Clara Schumann-Schülerinnen Fanny Davies , Adelina de Lara und Mathilde Verne sowie mit der Violinistin und Joseph Joachim-Schülerin Gabriele Wietrowetz auf. Gleichzeitig wirkte Alice Dessauer mehrere Jahrzehnte lang als Klavierlehrerin in England und galt als herausragende Musikpädagogin.

    Orte und Länder

    Der Geburtsort von Alice Dessauer ist nicht bekannt. Sie studierte Anfang der 1880er Jahre in Würzburg und setzte ab Mitte der 1880er Jahre bis ca. 1889 ihr Studium bei Clara Schumann in Frankfurt a.M. fort. Mit ihrer Heirat um das Jahr 1892 ließ sich Alice Dessauer in London nieder. Sie konzertierte u.a. in Berlin, Birmingham und Manchester.

    Biografie

    Alice Dessauer wurde vermutlich in den 1860er Jahren in Deutschland geboren. Über ihre Herkunft und ihre erste musikalische Ausbildung ist derzeit nichts bekannt.


    Anfang der 1880er Jahre studierte Alice Dessauer an der königlichen Musikschule Würzburg das Fach Klavier und trat dort z. B. am 22. Dezember 1881 bei einer Abendunterhaltung mit Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert g-Moll (op. 25) auf (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ vom 16. Februar 1882, S. 90). Von 1885 bis ca. 1889 setzte sie ihr Klavierstudium bei Clara Schumann am Hochschen Konservatorium in Frankfurt a. M. fort (vgl. de Vries 1996, S. 385), und ihre Frankfurter Kommilitonin Mathilde Verne berichtete später in ihren Erinnerungen über die gemeinsame Studienzeit: „Alice Dessauer, another pupil present at my first lesson, was then a girl of about my own age, and she played, on that occasion, Chopin’s Polonaise in C sharp minor, also one of Mendelssohn’s Songs without Words. I have never heard, before or since, any pianist with a more exquisite touch; but she was highly nervous and never able to do herself justice in public.” („Alice Dessauer, eine weitere Schülerin, die bei meiner ersten Stunde anwesend war, war ungefähr in meinem Alter und spielte bei dieser Gelegenheit Chopins Polonaise cis-Moll [op. 26 Nr. 1] und auch eines von Mendelssohns Liedern ohne Worte. Ich habe nie mehr, weder vorher noch nachher, eine Pianistin mit einem feineren Anschlag gehört. Aber sie war sehr nervös und konnte sich selbst in der Öffentlichkeit niemals gerecht werden.“; Verne 1936, S. 34)


    Gegen Ende ihres Studiums debütierte Alice Dessauer – wie zahlreiche Schülerinnen und Schüler Clara Schumanns – zunächst in England. So trat sie z. B. am 19. Januar 1889 im Rahmen eines privaten Kammermusikkonzertes eines Herrn Belliss auf. Auf dem Programm standen mehrere Kompositionen Robert Schumanns, darunter das Klavierquartett Es-Dur (op. 47), „Andante und Variationen“ B-Dur für zwei Klaviere (op. 46) und der „Faschingsschwank“ B-dur (op. 26) sowie Frédéric Chopins Rondo C-Dur für zwei Klaviere (op. 73) und Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrio c-Moll (op. 66) (vgl. „The Musical Times“ vom 1. Februar 1889, S. 89). Bei einem weiteren Konzert in Birmingham am 25. März 1889 spielte Alice Dessauer gemeinsam mit der Pianistin Adelina de Lara wiederum Robert Schumanns „Andante und Variationen“ für zwei Klaviere und Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert g-Moll (op. 25), und die „Musical Times“ berichtete: „Both young ladies displayed technical qualities of a very high order, allied to keen musical sensibility, and they created great enthusiasm by their playing.” („Beide junge Damen verfügen über hohe technische Fähigkeiten, die mit einer wirklichen Musikalität verbunden sind; sie begeisterten mit ihrem Spiel.“; „The Musical Times“ vom 1. April 1889, S. 220) Am 6. Februar 1892 debütierte Alice Dessauer in der Berliner Singakademie mit einem eigenen Konzert. Dabei spielte sie Ludwig van Beethovens Klaviersonate f-Moll (op. 57, „Appassionata“), dessen 32 Variationen über ein eigenes Thema c-Moll (WoO 80), ein Andante von Domenico Scarlatti, die Arabeske C-Dur (op. 18) von Robert Schumann sowie Rhapsodien von Johannes Brahms und Franz Liszt. Die Zeitschrift „Der Klavierlehrer“ schrieb über ihr Konzert: „Alice Dessauer [...] zeigte sich als temperamentvolle, technisch vorzüglich geschulte und mit dem Geist der vorgetragenen Stücke vertraute Künstlerin. Besonders reizvoll gestaltete sie das Andante von Scarlatti und die Arabeske von Schumann, in denen die Zartheit und der Duft ihres Anschlags und der durchgeistigte Vortrag zu schönster Geltung gelangten.“ („Der Klavierlehrer“ vom 15. Februar 1892, S. 47) Trotz der positiven Aufnahme wandte sich Alice Dessauer wieder England zu, und am 15. Juli 1892 berichtete „Der Klavierlehrer“: „Fräulein Alice Dessauer, eine Schülerin von Clara Schumann , welche im vergangenen Winter in Berlin mit sehr gutem Erfolg auftrat, hat sich neuerdings in den englischen Städten Birmingham und Manchester mit vortrefflichem Erfolg hören lassen. Besonders gerühmt wird der ebenso temperamentvolle wie musikalisch gediegene Vortrag der jungen Künstlerin.“ („Der Klavierlehrer“ vom 15. Juli 1892, S. 178)


    Anfang der 1890er Jahre heiratete Alice Dessauer den Pianisten James Grun (1866-1928) und nahm den Namen Alice Dessauer-Grun an. James Grun hatte zeitgleich mit ihr am Hochschen Konservatorium studiert und u. a. das Libretto zu Hans Pfitzners erster Oper „Der arme Heinrich“ verfasst (vgl. Pfitzner 1987, S. 605). Das Ehepaar ließ sich 1892 in London nieder (vgl. Verne 1936, S. 34; Pfitzner 1987, S. 649).


    Alice Dessauer konnte sich im englischen Musikleben vor allem als Kammermusikerin etablieren und trat bis mindestens in die 1930er Jahre regelmäßig auf. Dabei blieb sie jedoch zumeist dem Umfeld ihrer Frankfurter Studienzeit verbunden und konzertierte mit weiteren Schülerinnen Clara Schumanns, an erster Stelle mit der Pianistin Fanny Davies , sowie mit Joseph Joachim und dessen Schülerinnen. Sie debütierte am 21. Februar 1898 an der Seite Joseph Joachims in den Monday Popular Concerts in der Londoner St. James’s Hall und spielte dabei Frédéric Chopins Nocturne cis-Moll (op. 27 Nr. 1) und dessen Scherzo b-Moll (op. 31), und „The Times London” kommentierte: „Mlle. Alice Dessauer, a pianist said to come from Mme. Schumann’s school, made a very favourable impression in Chopin’s rather rarely-heard nocturne in C sharp minor, from op. 27, an his B minor scherzo, her touch being delicate and her style refined and by no means too vigorous.” („Mlle. Alice Dessauer, eine Pianistin die angeblich aus der Schule Mme. Schumanns kommt, machte einen sehr positiven Eindruck mit Chopins eher selten gehörter Nocturne cis-Moll aus op. 27 und mit seinem b-Moll-Scherzo. Ihr Anschlag war delikat und ihr Stil feinsinnig und in keiner Weise zu hart.“; „The Times London” vom 22. Februar 1898, S. 10) Im Juni 1898 trat Alice Dessauer gemeinsam mit Fanny Davies bei einem Londoner Wohltätigkeitskonzert für die „South London District Nursing Association“ auf, wirkte im Mai 1900 bei einem Konzert der Sängerin Adelina Patti in der Londoner Royal Albert Hall als Solopianistin mit und spielte im Februr 1901 bei einem Konzert der Sängerin Beatrice Spencer in der Londoner Steinway Hall, wiederum gemeinsam mit Fanny Davies, Kompositionen für zwei Klaviere (vgl. „The Times London“ vom 10. Juni 1898, S. 5; vom 1. Juni 1900, S. 10; vom 28. Februar 1901, S. 2).

    Bei einem Konzert zu Robert Schumanns 100. Geburtstag am 8. Juni 1910 in der Londoner Queen’s Hall spielte sie gemeinsam mit Fanny Davies Robert Schumanns „Andante und Variationen“ B-Dur (op. 46) („The Musical Times” vom 1. Juli 1910, S. 457). Im Dezember 1910 gab Alice Dessauer gemeinsam mit der Violinistin und Joseph Joachim-Schülerin Gabriele Wietrowetz ein Konzert im Rahmen der Londoner „Francis Holland School Concerts“, die speziell für junge Hörer gedacht waren. Auf dem Programm standen Violinsonaten von Ludwig van Beethoven (G-Dur, op. 96) und Johannes Brahms (A-Dur, op. 100) sowie, als Solostücke von Alice Dessauer, zwei Etüden Frédéric Chopins und der Walzer As-Dur (op. 39 Nr. 15) von Johannes Brahms: „Fräulein Gabriele Wietrowetz and Mme. Alice Dessauer, who are well known not only as capable executants but as earnest artists [...], played two Sonatas, Beethoven’s in G, Op. 96, and Brahms’s in A, in a way which made it possible for an audience, chiefly consisting of young people, to appreciate all the beauty of melody and the rhythmic structure of the works.” („Fräulein Gabriele Wietrowetz und Mme. Alice Dessauer, die nicht nur als fähige Musikerinnen sondern auch als wirkliche Künstlerinnen bekannt sind [...], spielten zwei Sonaten, Beethovens G-Dur, op. 96, und Brahms A-Dur, in einer Weise, die es einem vorwiegend jungen Publikum ermöglichte, alle Schönheiten der Melodien und die rhythmischen Strukturen der Werke zu verstehen.“; „The Times London” vom 6. Dezember 1910, S. 13)

    Die letzten nachweisbaren Konzerte Alice Dessauers fanden 1930 statt. Im Juni 1930 spielte sie gemeinsam mit Fanny Davies in der Londoner Wigmore Hall Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate für zwei Klaviere D-Dur (KV 448) und nochmals Robert Schumanns „Andante und Variationen“ B-Dur (op. 46). Die „London Times” schrieb, Fanny Davies habe in Alice Dessauer „a thoroughly congenial colleague. The two artists not only understood one another but had the same understanding of Mozart and of Schumann” („... eine ganz und gar gleichrangige Kollegin. Die beiden verstehen sich nicht nur gegenseitig, sie haben auch das gleiche Verständnis von Mozart und Schumann.”; „The Times London“ vom 20. Juni 1930, S. 14). Am 14. Dezember 1930 gaben Alice Dessauer, Fanny Davies , die Violoncellistin Antonia Butler und der Sänger H. Plunket Green ein Kammermusikkonzert in der Londoner Battersea Town Hall (s. Concert Programmes Database).


    Der eigentliche Arbeitsschwerpunkt Alice Dessauers lag auf der musikalischen Ausbildung von Schülerinnen und Schülern, vermutlich auch aus gesundheitlichen Gründen. Über viele Jahrzehnte galt sie in England als herausragende Musikpädagogin (vgl. Verne 1936, S. 34), auch wenn über ihre pädagogische Arbeit bislang kaum etwas bekannt ist. Zusammenfassend schrieb die „Musical Times“ darüber 1950 in einem Nachruf: „Ill-health forced her to give up the idea of a concert career and she settled in this country devoting herself to teaching. She made great demands on her pupils, but those who understood her found her inspiring and she kept alive all that was finest in the Schumann tradition. She had rare vision and musical understanding and her life work was to impart these to her pupils and closest friends.” („Eine schwächliche Gesundheit zwang sie, den Gedanken an eine Konzertkarriere aufzugeben, und sie ließ sich in diesem Land nieder und widmete sich dem Unterrichten. Sie verlangte viel von ihren Schülern, aber jene die sie verstanden, fanden sie anregend, und sie hielt das beste aus der Schumann-Tradition lebendig. Sie hatte eine seltene Vorstellungkraft und ein seltenes musikalisches Verständnis, und ihr Lebenswerk war, diese ihren Schülern und engsten Freunden weiterzugeben.“; „The Musical Times” vom 1. Mai 1950, S. 198) Im Jahr 1927 erschien von Alice Dessauer im Londoner Musikverlag J. & W. Chester eine Sammlung mit 24 kleineren Stücken für Kinder, die vermuten lässt, dass sich Alice Dessauer auch mit elementarer Musikpädagogik beschäftigte.


    Alice Dessauer starb am 23. Februar 1950 in London.

    Würdigung

    Eine angemessene Würdigung der Tätigkeiten Alice Dessauers ist erst nach weiteren Forschungen möglich.

    Rezeption

    Die Tätigkeiten Alice Dessauers werden derzeit nicht rezipiert.

    Werkverzeichnis

    Alice Dessauer. My music book: 24 tunes for boys and girls. London: J. & W. Chester, 1927.

    Repertoire

    Eine Repertoireliste von Alice Dessauer kann derzeit aufgrund fehlender Forschungen nicht erstellt werden. Nachgewiesen sind Aufführungen der folgenden Werke:


    Beethoven, Ludwig van. 32 Variationen über ein eigenes Thema c-Moll, WoO 80

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate f-Moll, op. 57 („Appassionata“)

    Beethoven, Ludwig van. Sonate für Violine und Klavier G-Dur, op. 96


    Brahms, Johannes. Rhapsodie (keine Präzisierung möglich)

    Brahms, Johannes. Sonate für Violine und Klavier A-Dur, op. 100

    Brahms, Johannes. Walzer As-Dur, op. 39 Nr. 15


    Chopin, Frédéric. Etüden (keine Präzisierung möglich)

    Chopin, Frédéric. Nocturne cis-Moll, op. 27 Nr. 1

    Chopin, Frédéric. Polonaise cis-Moll, op. 26 Nr. 1

    Chopin, Frédéric. Rondo C-Dur für zwei Klaviere, op. 73

    Chopin, Frédéric. Scherzo b-Moll, op. 31


    Liszt, Franz. Rhapsodie (keine Präzisierung möglich)


    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Klavierkonzert g-Moll, op. 25

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Klaviertrio c-Moll, op. 66

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Lieder ohne Worte (keine Präzisierung möglich)


    Mozart, Wolfgang Amadeus. Sonate für zwei Klaviere D-Dur, KV 448


    Scarlatti, Domenico. Andante (keine Präzisierung möglich)


    Schumann, Robert. Arabeske C-Dur, op. 18

    Schumann, Robert. Faschingsschwank B-Dur, op. 26

    Schumann, Robert. Andante und Variationen B-Dur für zwei Klaviere, op. 46

    Schumann, Robert. Klavierquartett Es-Dur, op. 47

    Quellen

    Literatur


    De Vries, Claudia. Die Pianistin Clara Wieck-Schumann. Interpretation im Spannungsfeld von Tradition und Individualität (= Schumann Forschungen Bd. 5). Mainz, London u. a.: Schott, 1996.


    Pfitzner, Hans. Sämtliche Schriften. Bd. IV. Bernhard Adamy (Hg.). Tutzing: Hans Schneider, 1987.

    Schumann, Clara. Das Band der ewigen Liebe: Briefwechsel mit Emilie und Elise List. Eugen Wendler (Hg.). Stuttgart, Weimar: J. B. Metzler, 1996.


    Verne, Mathilde. Chords of Remembrance. London: Hutchinson & Co., 1936.



    Zeitungsartikel und Konzertkritiken


    Der Klavierlehrer vom 15. Februar 1892, S. 47.

    Der Klavierlehrer vom 15. Juli 1892, S. 178.


    Musikalisches Wochenblatt vom 16. Februar 1882, S. 90.


    The Musical Times vom 1. April 1889, S. 220.

    The Musical Times vom 1. Juli 1910, S. 457.

    The Musical Times vom 1. Mai 1950, S. 198.


    The Times London vom 22. Februar 1898, S. 10.

    The Times London vom 10. Juni 1898, S. 5.

    The Times London vom 1. Juni 1900, S. 10.

    The Times London vom 28. Februar 1901, S. 2.

    The Times London vom 6. Dezember 1910, S. 13.

    The Times London vom 20. Juni 1930, S. 14.



    Links


    http://www.concertprogrammes.org.uk

    Die Concert Programmes Database verzeichnet ein Konzert, bei dem Alice Dessauer mitwirkte.

    Forschung

    Zu Alice Dessauer liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Alice Dessauer umfasst ihr Biografie sowie alle ihre Tätigkeiten.

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 5. November 2009


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 16.11.2009


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Alice Dessauer“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 16.11.2009.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Alice_Dessauer