Herzlich Willkommen bei MUGI

  • (PDF)
  • (100%)
  • Deutsch
  • Alice Borton

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Alice Borton
    Lebensdaten:
    geb. um
    gest. nach

    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Komponistin

    Profil

    Die Pianistin und Komponistin Alice Borton studierte von ca. 1873 bis 1881 Klavier und Komposition an der Royal Academy of Music und wurde bereits während ihres Studium mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Im April 1881 wurde in der Londoner St. James’s Hall ihr „Andante und Rondo“ für Klavier und Orchester unter Leitung des Dirigenten William Shakespeare aufgeführt; sie selbst übernahm dabei den Solopart. Nach Beendigung ihres Studiums konnte sich Alice Borton vorwiegend als Komponistin im britischen Musikleben etablieren. Zu ihren Werken, die u. a. in den Londoner Musikverlagen Ashdown, Chappell, Novello und Boosey erschienen, gehören zahlreiche Lieder, einige Klavierwerke sowie mehrere, teils geistliche Chorwerke.

    Orte und Länder

    Die Pianistin Alice Borton wurde vermutlich in England geboren. Von 1873 bis 1881 studierte sie an der Royal Academy of Music in London und konnte sich anschließend im Londonder Musikleben als Komponistin etablieren. Ihre Kompositionen wurden fast ausschließlich in London verlegt.

    Biografie

    Alice Borton wurde ca. Mitte der 1850er Jahre geboren. Über ihre Herkunft und ihre erste musikalische Ausbildung ist nichts bekannt.


    Von ca. 1873 bis 1881 studierte Alice Borton Klavier und Komposition an der Royal Academy of Music in London und gehörte dabei bereits früh zu den überdurchschnittlich erfolgreichen Studierenden; ihre Lehrer sind jedoch nicht bekannt. In den Prüfungswettbewerben im Juli 1874 erhielt sie einen Buchpreis, ein Jahr später wurde sie mit einer Bronzemedaille im Fach Klavier ausgezeichnet, und in den Prüfungswettbewerben im Juni 1876 wurde ihr eine Silbermedaille, wiederum im Fach Klavier, verliehen (vgl. „Musical Times“ vom 1. August 1874, S. 578; vom 1. August 1875, S. 171; vom 1. Juli 1876, S. 557). Im Dezember 1878 erhielt Alice Borton das Cipriani Potter-Stipendium („Cipriani Potter Exhibition“) der Royal Academy of Music (vgl. „The Athenæum“ vom 28. Dezember 1878, S. 862).


    Während ihres Studium trat Alice Borton mehrfach im Rahmen von Konzerten der Royal Academy of Music auf. So spielte sie z. B. im Dezember 1878 bei einem Studierendenkonzert in der Londoner St. James’s Hall eines der Konzertstücke G-Dur für Klavier und Orchester von Robert Schumann und zeigte dabei, so die „Times“, „skill and intelligence“ ( „Begabung und Intelligenz“; vgl. „The Times“ vom 20. Dezember 1878, S. 6; vgl. auch „The Musical Times“ vom 1. Januar 1879, S. 24). Ab 1881 trat sie zudem als Komponistin in Erscheinung: Am 9. April 1881 – wiederum bei einem Studierendenkonzert der Royal Academy of Music – wurde ihr „Andante and Rondo“ für Klavier und Orchester in der Londoner St. James’s Hall unter Leitung des Dirigenten William Shakespeare aufgeführt; sie selbst übernahm dabei den Solopart: „[...] Miss Alice Borton in an ‚Andante and Rondo’ of her own composition, the latter movement of which, especially, is extremely meritorious.“ („[...] Miss Alice Borton in einem ‚Andante und Rondo’ eigener Komposition, von der besonders der zweiter Satz Anerkennung verdient.“; „The Musical Times“ vom 1. Mai 1881, S. 244) Vermutlich handelte es sich dabei um ihr Abschlusskonzert. Vor 1897 wurde Alice Borton zur „Associate of the Royal Academy of Music“ ernannt (ARAM, vgl. Stratton 1897), eine Auszeichnung, die von der Royal Academy an Alumni vergeben wird, die einen besonderen Beitrag zum Musikleben geleistet haben.


    In den folgenden Jahren konnte sich Alice Borton als Komponistin im britischen Musikleben etablieren; eine Laufbahn als Pianistin scheint sie – mit einer Ausnahme (s. u.) – nicht weiter verfolgt zu haben. Sie schrieb zahlreiche Lieder, mehrere, teils geistliche Chorwerke sowie Klavierwerke, die u. a. in den Londoner Musikverlagen Ashdown, Chappell, Novello und Boosey erschienen. Im Juli 1885 wurde das „Anthem“ für Chor und Klavier „Awake, awake, put on strenght“ als Beilage zur „Musical Times“ veröffentlicht (vgl. „The Musical Times“ vom 1. Juli 1885, S. 405-410), und der Musikkritiker George Bernard Shaw schrieb über ihre Vertonung des Sonetts „Dirge from Cymbeline“ von William Shakespeare: „A setting of the dirge from Cymbeline by Alice Borton shewed considerable talent on the part of the composer.“ („Alice Bortons Vertonung von ‚Dirge from Cymbeline’ zeigte ein bemerkenswertes Talent von Seiten der Komponistin.“; George Bernard Shaw, in: Laurence 1981, Bd. 1, S. 252; „The Dramatic Review“ vom 23. Mai 1885). Daneben gab es jedoch auch zwiespältige Stimmen. So hieß es z. B. 1894 in der „Musical Times“ in einer Rezension über die Klavierwerke „Suite de Pièces“ und „Scotch Pieces“: „The ‚Suite de Pièces’, by Alice Borton, is a fair attempt to recall the music of the olden time, but here and there are modern effects which destroy the illusion: the connecting link between the various movements, after the manner of the early suite composers, is a point deserving of notice. The Allemande is a pleasing movement, but scarcely in Allemande style. The ‚Scotch Pieces’ are well-known Scotch melodies with one or two simple variations: they are all three short and pleasing; the Scotch character of the theme is, perhaps, best preserved in the variations of No. 3, ‚Ballachulish.’“ („Die ‚Suite de Pièces’ von Alice Borton ist ein angemessener Versuch, die Musik alter Zeiten wiederzubeleben, aber moderne Effekte, die sich hier und da finden, zerstören die Illusion: die Verbindungen zwischen den verschiedenen Sätzen, nach Art der frühen Suitenkomponisten, ist ein Punkt der Erwähnung verdient. Die Allemande ist ein vergnüglicher Satz, allerdings kaum im Stil einer Allemande. Die ‚Scotch Pieces’ sind bekannte schottische Melodien mit einer oder zwei leichten Variationen: Sie sind alle drei kurz und ansprechend; der schottische Charakter des Themas ist, möglicherweise, am besten in den Variationen von Nr. 3, ‚Ballachulish’, bewahrt.“; „The Musical Times“ vom 1. September 1894, S. 619) Ein Rezensent der „London Times“ befand im August 1897, ihre beiden Lieder „Honey-sweet“ und „White Sails“ seien „two graceful and effective little songs“ („zwei anmutige und wirkungsvolle kleine Lieder“; vgl. „The Times“ vom 12. August 1897, S. 2).


    Am 2. Februar 1897 veranstaltete Alice Borton ein eigenes Kammermusikkonzert im kleinen Saal der Londoner Queen’s Hall; es ist das einzige derzeit nachweisbare öffentliche Konzert, abgesehen von ihren Auftritten während des Studiums. Dabei spielte sie gemeinsam mit den Geigern Norman Bath und (verm. Robert) Addison sowie dem Violoncellisten William Charles Hann im Klavierquartett und gab mehrere Stücke für Klavier solo. Auf dem Programm standen Robert Schumanns Klavierquartett Es-Dur op. 47, Franz Liszts Klaviertranskription von Felix Mendelssohn Bartholdys Lied „Auf Flügeln des Gesanges“, Sergej Rachmaninows Prélude cis-Moll op. 3 Nr. 2 sowie Alice Bortons „Suite de Pièces in the Olden Style“ und mehrere ihrer Lieder. Ein Rezensent der „Times“ kritisierte das Konzert mit ungewohnter Schärfe: „Miss Alice Borton [...] is a pianist of some skill, but who has very much still to learn before she can hope to raise herself above the average level. In conjuction with Messrs. Norman Bath, Addison, and W. C. Hann [...], Miss Borton opened the concert with a performance of Schumann’s E flat pianoforte quartet, in which the intentions were far better than the execution. Miss Borton, for her solos, played Liszt’s transcription of ‚Auf Flügeln des Gesanges,’ Rachmaninoff’s C sharp minor prelude, and a work from her own pen bearing the hybrid title ‚Suite de Pièces in the olden style,’ in none of which did she exhibit any uncommon attribute, whether of style or technique [...].“ („Miss Alice Borton [...] ist eine Pianistin mit etlichen Fähigkeiten, die jedoch noch viel zu lernen hat, bevor sie darauf hoffen kann, mehr als ein durchschnittliches Niveau zu erreichen. Gemeinsam mit den Herren Norman Bath, Addison und W. C. Hann [...] eröffnete Miss Borton das Konzert mit einer Aufführung von Schumanns Es-Dur Klavierquartett, in der die Intentionen sehr viel besser waren als die Ausführung. Miss Borton spielte als Solostücke Liszts Transkription von ‚Auf Flügeln des Gesanges’, Rachmaninows cis-Moll-Prélude und ein Werk aus ihrer eigenen Feder, das den gemischten Titel ‚Suite de Pièces in the Olden Style’ trägt; keines der Stücke ist besonders ungewöhnlich, weder in Stil noch Technik [...].“; „The Times“ vom 4. Februar 1897, S. 12). Etwas verhaltener, aber dennoch vergleichsweise kritisch, rezensierte die „Musical Times“: „Miss Alice Borton came prominently forward as a pianist at her concert in the Queen’s (Small) Hall on the 2nd ult[imo], with Schumann’s Quartet in E flat [...]. In this she showed an intelligence that with further study should be productive of good results. Her solo essays included Liszt’s transcription of ‚Auf Flügeln des Gesanges’ and Rachmaninoff’s Prelude in C sharp minor.“ („Miss Alice Borton stand als Pianistin im Mittelpunkt ihres Konzertes in der kleinen Queen’s Hall am 2. vergangenen Monats, mit Schumanns Quartett in Es [...]. Darin zeigte sie ein Verständnis, das bei weiteren Studien ein gutes Ergebnis erwarten lässt. Unter ihren solistischen Versuchen waren Liszts ‚Auf Flügeln des Gesanges’ und Rachmaninows cis-Moll-Prélude.“; „The Musical Times“ vom 1. März 1897, S. 194).


    Die Vertriebswege des British Empire sorgten für eine weite Verbreitung von Alice Bortons Kompositionen, u. a. bis nach Australien, wo ihre Lieder begeistert aufgenommen wurden. Am 13. Februar 1899 schrieb der „Sydney Morning Herald“ über das Lied „When Summer Was“, es sei „a clever piece of music, marked by considerable originality“ (... „ein hübsches Stück Musik, geprägt von bemerkenswerter Originalität“; „The Sydney Morning Herald“ vom 13. Februar 1899, S. 5). Ende Oktober 1905 erschien in „The Register“ in Adelaide eine ausführliche Rezension zweier Lieder, in der es heißt: „We have received from Mr. Stanley E. Mullen, the Australian representative of a number of large publishing houses, several new songs lately brought out by Edwin Ashdown, Limited of London. One of the best of these is ‚Sing, Throstle, sing!’ words by Alfred Austin, and music by Alice Borton. In all important respects this merry little song is an excellent production [...]. The music reflects the character of the verses admirably, and the only difficulty lies in the range, which extends to the somewhat unusual distance of an octave and a sixth. [...] The same composer’s ‚Maytime lullaby’ presents no difficulties on the score of range [...]. The music, written in a flowing 6/8 measure, is easy and melodious throughout, and fortunately it does not contain any suggestive reminiscences.“ („Wir haben von Mr. Stanley E. Mullen, dem australischen Vertreter mehrerer großer Verlage, verschiedene neue Lieder erhalten, die jüngst bei Edwin Ashdown, London, herausgebracht wurden. Eines der besten unter ihnen ist ‚Sing, Throstle, sing!’, Text von Alfred Austin und Musik von Alice Borton. Dieses kleine Lied ist in jeder Hinsicht eine herausragende Komposition [...]. Die Musik spiegelt wunderbar den Charakter der Verse, und die einzige Schwierigkeit besteht im ungewöhnlich großen Umfang von bis zu einer Oktave plus Sexte. [...] Das „Maytime Lullaby’ derselben Komponistin enthält keine Schwierigkeiten im Umfang. [...] Die Musik, geschrieben in einem fließenden 6/8tel Takt, ist durchgehend leicht und melodiös und enthält glücklicherweise keine zweideutigen Anspielungen.“; „The Register“ [Adelaide] vom 31. Oktober 1905, S. 9)


    Im Jahr 1926 erschienen nochmals zwei Kompositionen von Alice Borton im Londoner Verlag Novello, das Anthem „We bless thy holy Name“ und eine Bearbeitung für Violoncello und Klavier eines Präludiums von Johann Sebastian Bach.


    Der weitere Lebensweg von Alice Borton ist derzeit nicht bekannt.

    Rezeption

    Die Kompositionen von Alice Borton werden derzeit nicht rezipiert. Zur zeitgenössischen Rezeption vgl. „Biografie“.

    Werkverzeichnis

    Das vorläufige Werkverzeichnis von Alice Borton wurde von Eva Diekmann auf der Grundlage von Pazdírek 1904ff. und digitaler Bibliothekskataloge, insbesondere des britischen Verbundkataloges Copac, erstellt.



    Werke für Sologesang (alphabetisch)


    A Cradle Song. Lied für eine Singstimme mit Klavier (Text von F. Attenborough). London: Ashdown, 1896.


    A Maytide Lullaby. Lied für eine Singstimme mit Klavier (Text von E. Teschemacher). London: Ashdown, 1902.


    A Merry Andrew. Lied für Singstimme und Klavier (Text von G. Hadath). London: Ashdown, 1900.


    A Morning Carol. Lied für Singstimme und Klavier (Text von Edward Teschemacher). London: Ricordi, 1902.


    A Peasant’s. Lied für Singstimme und Klavier (aus „England’s Darling“ von A. Austin). London: Williams, 1911.


    A Persian Lullaby. Lied für Singstimme und Klavier (Text von F. G. Attenborough). London: Leonard & Co, 1909.


    A Voice by the Cedar Tree. Lied für Singstimme und Klavier. London: Ricordi, o. J.


    Ah, Love, but a Day. Lied für Singstimme und Klavier (Text von R. Browning). Cincinnati: Church, 1911.


    Are all the Sweet Days o’er. Lied für Singstimme und Klavier (Text von W. K. Clifford). London: Cocks & Co, 1884 und 1897, auch London: Willcocks, o. J.


    Barbara Deane. Lied für Singstimme und Klavier (Text von E. A. Pope). London: Ashdown, 1895.


    Be still, oh! Heart! Lied für Singstimme und Klavier (Text von E. Oxenford). London: Leonard & Co, 1910.


    Binding Sheaves. Lied für Singstimme und Klavier (Text von J. Ingelow). London: Ashdown, 1883.


    Birds in the High Hall Garden/Go not happy day! Lied für Singstimme und Klavier. London: Ricordi, o. J.


    Come a-maying! Lied für Singstimme und Klavier (Text von E. Teschemacher). London: Ashdown, 1901.


    Da nobis pacem („The Sound of Strife, the Voice of Wailing“). Lied für Singstimme und Klavier (Text von Alice Werner). London: Chappell & Co., 1883.


    Dirge from Cymbeline. Lied für Singstimme und Klavier (Text von William Shakespeare), o. O., 1885.


    Do the next Thing. Geistliches Lied für Singstimme und Klavier (Textdichter unbekannt) London: R. Cocks & Co, 1886 auch London: Larway, o. J.


    Erin to Victoria. Lied für Singstimme und Klavier. London: Cramer, o. J.


    Evermore. Lied für Singstimme und Klavier (Text von A. Borton). London: Ashdown, 1895.


    Farewell to England’s ladies fair. Lied für gemischten Chor. London: Curwen, o. J.


    Floating, floating. Lied für Singstimme und Klavier (Text von C. Brooke) London: Ashdown, 1896.


    Go to my love. Lied nach G. F. Händel für Singstimme und Klavier (Text von E. Spenser). London: Ashdown, 1899.


    Good Night and good Morning. Lied für Singstimme und Klavier (Text von Lord Houghton). London: Ashdown, 1895.


    Hark! how merrily Birds are singing. Lied für Singstimme und Klavier (Text von I. M. Mortimer). London: Ashdown, 1883.


    Hearken! O Children of Men („Hearken! O Children of Men“). Lied für Singstimme und Klavier (Text von Alice Werner). London: Chappell & Co., 1886.


    Home to Thee. Geistliches Lied für Singstimme und Klavier (Text von G. H. Newcombe) London: Ashdown, 1898.


    If I could choose. Lied für Singstimme und Klavier. London: Ricordi, o. J.


    Immortality. Lied für eine Singstimme mit Klavier. London: Novello, o. J.


    In Summer. Lied für Singstimme und Klavier (Text von Edward Teschemacher). London: Ricordi, 1902.


    Life is a Nightingale. Lied für Singstimme und Klavier (Text von E. Teschemacher). London: Leonard & Co, 1908.


    Little Colleen. Lied für Singstimme und Klavier. London: Willcocks & Co., o. J.


    Love that lives for Aye. Lied für eine Singstimme mit Klavier. New York: Boosey, o. J.


    Love that ne’er grows old. Lied für Singstimme und Klavier. London: Williams, o. J.


    Margaret to Dolcino („Ask if I love thee“) und Dolcino to Margaret („The world goes up“). Lied für Singstimme und Klavier (Text von C. Kingsley). London: Chappell, 1882.


    Maytime Lullaby. Lied für Singstimme und Klavier. London: Ashdown, 1897.


    My Lady. Lied für Singstimme und Klavier (nach Robert Herrick – Text von Chrystabel). London: Leonard & Co, 1910.


    My Lady’s Songs (Text von H. Simpson). London: Leonard & Co, 1908.

    Worship – So fair a Love – Love comes with the Morning.


    O let the solid Ground („O let the solid ground“ aus „Maud“ von Tennyson). Lied für Singstimme und Klavier. London: Chappell & Co., 1883.


    Oh, Dear, Dear Heart. Lied für Singstimme und Klavier (Text von Alice Borton). London: Ashdown, 1894–1896.


    Oh! For a Breath of Spring. Lied für Singstimme und Klavier (Text von Walter Head). London: Ashdown, 1898 und 1908.


    Oh! how blest! Geistliches Lied für Singstimme und Klavier (Textübersetzung vom Deutschen ins Englische von Longfellow). London: Ashdown, 1883.


    Old Letters („They are yellow my letters"). Lied für Singstimme und Klavier (Text von Nella Parker). London: Cramer & Co., 1883.


    Once in the Bygone. Lied für Singstimme und Klavier (Text von F. G. Attenborough). London: Leonard & Co, 1909.


    Peace. Lied für Singstimme und Klavier. London: Novello, o. J.


    Rarely, rarely comest thou . Lied für Singstimme und Klavier (Text von Shelley). London: Stanley Lucas, Weber & Co., 1881 auch London: Leonard & Co., o. J.


    Recompense („Mist at my feet“). Lied für Singstimme und Klavier (Text von Chrystabel [d. i. Florence Attenborough]). London: Ashdown, 1895.


    Red, white and blue. Lied für Singstimme und Klavier (Text von A. Rossiter). London: E. Ashdown, 1896.


    Remembrance („Swifter far than Summer’s Flight“). Lied für Singstimme und Klavier (Text von Shelley) London: Stanley Lucas, Weber & Co., 1881 auch London: Leonard & Co, o. J.


    Serenade („She loves me“). Lied für Singstimme und Klavier (Text von S. Marshall). London: Ashdown, 1894–1896.


    Shepherdess („All among the lonely hills“). Lied für Singstimme und Klavier. London: Chappell, 1882.


    Sing Throstle, sing. Lied für Singstimme und Klavier (Text von Alfred Austin). London: Ashdown, 1897.


    Soft, Soft Wind from out the Sweet South. Lied für Singstimme und Klavier (Text von C. Kingsley). London: Chappell, 1882.


    Sweetheart be mine. Lied für Singstimme und Klavier (Text von J. A. McDonald). London: Ashdown, 1900.


    The cheery Morn. Lied für Singstimme und Klavier (Text von W. Head). London and New York: Boosey & Co., 1898.


    The Child and the Shadow („Into a garden Desert and Wild.“) Lied für Singstimme und Klavier (Text von T. Malcolm Watson). London: Patey & Willis, 1886 auch London: Ashdown, o. J.


    The Children’s Island („There is an Island, girt around“). Lied für Singstimme und Klavier (Text von T. M. Watson). London: Cocks & Co., 1883.


    The Long White Seam. Lied für Singstimme und Klavier (Text von J. Ingelow). London: Cocks & Co, 1883.


    The Love that lives for Aye. Lied für Singstimme und Klavier (Text von A. Borton). London und New York: Boosey & Co, 1894.


    The round Table („That the world is round, we both agree.“). Lied für Singstimme und Klavier (Text von S. K. Cowan). London: Cocks & Co., 1884.


    The Round World. Lied für Singstimme und Klavier (Text von S. K. Cowan). London: Cocks & Co, 1884.


    The Shepherd’s wooing. Lied für Singstimme und Klavier (Text von F. Attenborough). London: Ashdown, 1895.


    The Song of a Boat („I shaded mine eyes one day.“). Lied für Singstimme und Klavier (Text von Jean Ingelow). London: Cocks & Co., 1883 auch London: Willcocks & Co., o. J.


    The Torrent. Lied für Singstimme und Klavier (Text von W. Head). London: Ashdown, 1897.


    Thy Gift to me. Lied für Singstimme und Klavier (Text von G. H. Newcombe). London: Ashdown, 1896.


    Two little Maids. Lied für Singstimme und Klavier (Text von T. M. Watson). London: Boosey & Co, 1887.


    Two Songs. Lieder für Singstimme und Klavier. London: Cocks & Co, 1896.

    1. Honey-Sweet (Text von K. Hinkson) – 2. White Sails (Text von Borton, Alice).


    When all the World is young, Lied für Singstimme und Klavier (Text von C. Kingsley). London: Chappell, 1882.


    When Summer was! Lied für Singstimme und Klavier. London: Ricordi, o. J.


    When the dimpled water slippeth. Lied für Singstimme und Klavier (Text von J. Ingelow). London: Ashdown, 1883.


    When the Springtime comes. Lied für Singstimme und Klavier (Text von E. Teschemacher). London: Leonard & Co, 1908.


    When you are near me. Lied für Singstimme und Klavier. London: Ricordi, o. J.


    Zwei Lieder. Für Singstimme und Klavier. London: Ricordi, o. J.

    1. Love’s Reverie – 2. Sing ye Birds!



    Werke für Chor


    Awake, awake, put on strength. Anthem für Solo, Chor und Klavier. Beilage zu „The Musical Times“ vom 1. Juli 1885, S. 405–410; auch London: Novello & Co. 1885.


    Coronation March Song, God bless King Edward and our gracious Queen. Lied für gemischten Chor. London: Novello, o. J.


    Sing! O Daughter of Zion. Anthem für Solo-Sopran, Chor und Klavier. London & New York : Novello, Ewer & Co, 1895.

    Sing O Daughter of Zion. Für Sopran Solo und Chor. London: Novello, o. J.


    We bless thy holy Name. Anthem, etc. London: Novello, 1926.



    Orchesterwerke


    Andante und Rondo für Klavier und Orchester, UA: April 1881 (vgl. „The Musical Times“ vom 1. Mai 1881, S. 244).



    Klavierwerke


    Song of Victory. Für zwei Klaviere. London: Willcocks & Co, 1885; in weiteren Editionen auch für Klavier zu zwei Händen bzw. zu vier Händen. London: Willcocks & Co., o. J.; auch für Orgel bei London: Leonard & Co, o. J.


    Suite de Pièces. Für Klavier: Prelude, Allemande, Courante, Air mit Variationen und Gavotte. London: Ashdown, 1894.


    Three Scotch Pieces. Für Klavier. London: Ashdown, 1894.

    1. Tighnabruaich – 2. Loch Aline – 3. Ballachulish



    Bearbeitungen


    Bach, Johann Sebastian. Arie für Violine und Violoncello (und Pianoforte) über Bachs Präludium Nr. 27 für Pianoforte von Alice Borton. London: Novello and Co, 1926.


    Beethoven, Ludwig van. Irene. Arrangiert nach der Klaviersonate Nr. 18 (op. 31 Nr. 3) von L. v. Beethoven auf einen ins Englische übersetzten Text aus Metastasios Canzonen von Alice Borton. London: Novello, o. J.

    Repertoire

    Über das pianistische Repertoire von Alice Borton ist kaum etwas bekannt. Nachgewiesen sind, neben ihren eigenen Klavierwerken, Aufführungen der folgenden Kompositionen:


    Bennett, Sir Sterndale. „Rondo Piacevole“ für Klavier solo op. 25.


    Liszt, Franz. Klaviertranskription von Felix Mendelssohn Bartholdys „Auf Flügeln des Gesanges“.


    Rachmaninow, Sergej. Prélude cis-Moll op. 3 Nr. 2.


    Schumann, Robert. Konzertstück G-Dur (keine Präzisierung)

    Schumann, Robert. Klavierquartett Es-Dur op. 47.

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Borton, Alice“. In: British Musical Biography, J. D. Brown, S. S. Stratton (Hg.), 1897 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Ebel, Otto. Women Composers. 3. Auflage, 1913 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Laurence, Dan H. (Ed.). Shaw’s Music. The Complete Musical Criticism of Bernard Shaw. 3 Vol. Second revised edition. London: The Bodley Head, 1981.


    Pazdírek, Franz (Hg.). Universalhandbuch der Musikliteratur aller Zeiten und Völker, Wien: Pazdírek & Co, 1904-1910.



    Zeitschriftenartikel


    The Athenæum vom 28. Dezember 1878, S. 862.


    The Dramatic Review vom 23. Mai 1885 (zit. n. Laurence 1981, Bd. 1, S. 252).


    The Musical Times vom 1. August 1874, S. 578.

    The Musical Times vom 1. August 1875, S. 171.

    The Musical Times vom 1. Juli 1876, S. 557.

    The Musical Times vom 1. Januar 1879, S. 24.

    The Musical Times vom 1. Mai 1881, S. 244.

    The Musical Times vom 1. Juli 1885, S. 405-410.

    The Musical Times vom 1. September 1894, S. 619.

    The Musical Times vom 1. September 1896, S. 605.

    The Musical Times vom 1. März 1897, S. 194.


    The Register (Adelaide) vom 31. Oktober 1905, S. 9.


    The Sydney Morning Herald vom 13. Februar 1899, S. 5.


    The Times vom 20. Dezember 1878, S. 6.

    The Times vom 4. März 1879, S. 8.

    The Times vom 4. Februar 1897, S. 12.

    The Times vom 12. August 1897, S. 2.

    Forschung

    Zu Alice Borton liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Alice Borton umfasst ihre Biografie und ihre Tätigkeiten.

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 09.11.2011


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Alice Borton“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 9.11.2011.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Alice_Borton