Herzlich Willkommen bei MUGI

  • (PDF)
  • (100%)
  • Deutsch
  • Adriana Hölszky

    von Torsten Möller
    Namen:
    Adriana Hölszky
    Lebensdaten:
    geb. in Bukarest, Rumänien
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Pianistin
    Charakterisierender Satz:

    „Es erscheinen eigene Dramen zwischen den Räumen, Katastrophen zwischendurch, viele Ausbrüche, verschiedene innere und äußere Explosionen, wie ein Vulkan im ganzen Stück, das erst am Ende explodiert.“

    Adriana Hölszky im Gespräch mit Maria Kostakeva am 22.2.2005, in: Maria Kostakeva (Hg.), Metamorphose und Eruption. Annäherungen an die Klangwelten Adriana Hölszkys, Hofheim 2013


    Profil

    Adriana Hölszky zählt neben Sofia Gubaidulina, Isabel Mundry, Unsuk Chin oder Lera Auerbach zu den sehr erfolgreichen lebenden Komponistinnen. Schon in den 1980er Jahren hat sie sich in der damals männerdominierten Domäne zeitgenössischer Komposition durchsetzen können. Seither gehört sie zu den bekanntesten zeitgenössischen Komponistinnen. Regelmäßige Aufführungen trugen ebenso dazu bei wie eine stete Präsenz im wissenschaftlichen wie journalistischen Musikdiskurs.

    Orte und Länder

    Als Tochter eines aus Ungarn stammenden Vaters und einer deutschstämmigem Mutter in Bukarest geboren, lebte Adriana Hölszky von ihrer Geburt im Jahr 1953 bis 1976 in Bukarest. Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland studierte sie weiter Komposition in Stuttgart. Später wurde sie als Professorin für Komposition nach Rostock berufen. Heute lehrt sie am Mozarteum in Salzburg Komposition.

    Biografie

    Adriana Daniela Hölszky wurde am 30. Juni 1953 als Rumäniendeutsche in Bukarest geboren. Bereits mit fünf Jahren erhielt sie ihre ersten Klavierstunden und besuchte von 1959 bis 1969 das Musiklyzeum in Bukarest, wo sie von Olga Rosca-Berdan unterrichtet wurde. Im Alter von acht Jahren entstanden erste eigene Stückchen. Ab 1965 bekam Hölszky privaten Harmonie- und Kontrapunktunterricht. 1972 begann sie ihr Studium am Konservatorium „Ciprian Porumbescu” in Bukarest beim Komponisten Stefan Niculescu. Beatrix Borchard verwies auf den im Vergleich zum Westen selbstverständlicheren kompositorischen Werdegang von Frauen im sozialistischen Rumänien. (vgl. Borchard 2000, S. 631)

    Im Jahr 1976 zog Hölszky mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie ihre Kompositionsstudien beim kroatischen Komponisten Milko Kelemen an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart fortführte. Zwischen 1977 und 1980 spielte Adriana Hölszky zusammen mit ihrer Zwillingsschwester, der Geigerin Monika Hölszky-Wiedemann, und der Cellistin Hertha Rosa-Herseni im renommierten „Lipatti-Trio“. Das Trio erhielt 1978 einen Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb „Valentino Bucchi“ in Rom.

    Im folgenden Jahr 1979 gewann Adriana Hölszky als Tonsetzerin den ersten Preis dieses auch im Fach Komposition ausgeschriebenen Wettbewerbs „Valentino Bucchi“. Nachdem sie 1980 die künstlerische Abschlussprüfung abgelegt hatte, übernahm sie einen Lehrauftrag für Musiktheorie und Gehörbildung an der Stuttgarter Musikhochschule. In die frühen 1980er Jahre fielen Hölszkys erste Erfolge. Das 1981 in Hilchenbach uraufgeführte (und später im dänischen Århus erneut gespielte) „Space“ für vier Orchestergruppen (1979/80) bildete den Auftakt zu einer Karriere, die bald fortgeführt wurde mit wichtigen und großformatigen Auftragswerken. Mit dem für die 1. Biennale des Zeitgenössischen Musiktheaters in München uraufgeführten Musiktheater „Bremer Freiheit“ (1987) gelang Hölszky im Jahr 1988 der Durchbruch. Es folgte eine Karriere mit vielen Aufführungen ihrer Werke nicht nur in den Zentren zeitgenössischer Musik, sondern auch an renommierten Opernhäusern. 2013 erklärte Ulrich Tadday, dass Hölszky „längst zu den arrivierten zeitgenössischen Komponistinnen“ gehöre. (Vgl. Tadday 2013, S. 3).

    1997 erhielt die Komponistin eine Professur an der Musikhochschule in Rostock. Drei Jahre blieb sie dort und übernahm ab 2000 eine Professorenstelle am Mozarteum in Salzburg, die sie bis heute (2013) ausübt.

    Würdigung

    Ein Kennzeichen der Musik Adriana Hölszkys ist ihre Radikalität. Hören im traditionellen Sinne, das heißt das Verfolgen thematischer oder rhythmischer Gestalten und die Konzentration auf Formverläufe, wird den komplexen Werkstrukturen kaum mehr gerecht. An die Stelle von diastematischer Gestaltung treten Begriffe wie Klangenergie, Schwarm- oder Schichtklang, Aufladung, Explosion und Eruption. Maria Kostakeva betont die Nähe solch einer Ästhetik zur Naturwissenschaft und zu naturwissenschaftlichen Phänomenen, die aus ihrer familiären Prägung – die Eltern waren beide Chemiker – resultieren könnte (in: Tadday 2013, S. 5 ff.).

    Schon im Frühwerk prägte sich Hölszkys kompromisslose Haltung aus. In ihrem erfolgreichen Musiktheater „Bremer Freiheit“ bezog sich die Rumänin auf Geesche Gottfried (1785-1831), die in Bremen lebte und zum Tode verurteilt wurde, weil sie gleich mehrere Verwandte vergiftete. Das Libretto ist eng an Rainer Werner Fassbinders gleichnamiges Schauspiel von 1971 angelehnt. Hier wurde das Leben Geesche Gottfrieds als Modellfall gescheiterter Emanzipation dargestellt. Der Librettist Thomas Körner und somit Hölszky übernehmen Fassbinders „Stoßrichtung“. Bei den Taten der Giftmischerin geht es also nicht um einen bloßen Kriminalfall, sondern um eine Figur, die „mit Mordtaten gegen ihre Unterdrückung revoltiert“ (zit. nach Zech 1998, S. 22).

    Hölszky nimmt nicht Partei. Sie interessiert vor allem die Ambivalenz des Sujets: „Mich hat diese Gestalt der Giftmischerin gereizt – dieses Schema: ich ermorde jeden, der mich stört, und dadurch gelange ich zur Befreiung. Diese Befreiung ist eigentlich eine Illusion. Sie kommt aus der Unfreiheit und führt zur Unfreiheit. Sie befreit sich nicht, sondern verwickelt sich in ihrem eigenen Netz.“ (zit. nach Borchard 1991, S. 40 f.) Solcher Ambivalenz des Sujets entsprechen die musikalischen Mittel. Aufgehoben ist die Separierung vokaler und instrumentaler Partien dadurch, dass Instrumente oft auf der Bühne gespielt werden; im Sinne der Groteske spielt Geesches brutaler Bruder auf dem Opernparkett eine Kindertrompete. Hölszky schöpft aus den Möglichkeiten der Geräuschkomposition. Unterstützt von elektronischen Klängen sowie ungewöhnlichen Spielweisen der Instrumente entstehen personalstilistisch typische raue Klanglandschaften, eine in Worten Jörn Peter Hiekels bewusst „undomestizierte Musik“ (Vgl. Hiekel 1996, S. 63).

    Adriana Hölszky trat mit weiteren Musiktheatern hervor, komponierte jedoch auch zahlreiche Instrumentalkompositionen in Form größerer Orchesterwerke und Kammermusik. In ihrem Text „Einige Aspekte meiner kompositorischen Arbeit“ beschreibt sie ihre Kompositionsprinzipien. Zwar gibt es grundsätzliche, gattungsübergreifende Merkmale – dazu gehört eine durch die Erfahrung mit Elektronischer Musik bedingte Aufhebung der Trennung von vokaler und instrumentaler Musik –, gleichzeitig aber auch Spezifika jeder Gattung: Maßgeblich bei der Orchesterkomposition etwa ist eine Auflösung der traditionellen Orchestergruppen, die bei Hölszky nach „kompositorischen Kriterien“ für jedes Werk neu gebildet werden; oft einher gehe damit eine solistische Behandlung der Orchesterinstrumente. (Vgl. Hölszky 2000, S. 81 f.)

    Ein besonderes Interesse gilt auch der Raum-Komposition. Dies nicht nur in den von Hölszky in diesem Zusammenhang erwähnten Schlagzeugwerken „Wirbelwind“ für vier Schlagzeuger (1989/90) oder dem im gleichen Jahr entstandenen Werk „Karawane“ für 12 Schlagzeuger, sondern beispielsweise auch in „Countdown“ für Countertenor, vier Trompeten und vier Posaunen oder Alphörner (2008). Befinden sich Solist und Dirigent inmitten des Auditoriums, so platziert Hölszky die Instrumentalisten ums Publikum herum. Werkübergreifend spielt das Komponieren mit dem Raum insofern eine Rolle, als die Verwendung eines „Wanderklangs“ oft auftaucht. In Form eines sukzessiven, auf engem Raum komprimierten Stimmeneinsatzes mit gleichem oder ähnlichem Material spielt er unter anderem in „Formicarium“ für 36 Stimmen (2010) eine besondere Rolle, tritt aber auch hervor in anderen großformatigen Werken, etwa in „Klaviatur der Mythen“ für sechs Schlagzeuger und Streichorchester (1999) oder in „Dämonen“ für Chor und Orchester (2006).

    Das Düstere, Unbequem-Sperrige durchzieht Hölszkys Oeuvre wie ein roter Faden. Seine Ursache hat es in einer skeptischen bis pessimistischen Weltsicht, die sich deutlich spiegelt im vom „Duktus des Apokalyptischen“ geprägten Musiktheater „Der gute Gott von Manhattan“ (2003/04). Das 2004 in Schwetzingen uraufgeführte Werk folgt dem gleichnamigen Stück von Ingeborg Bachmann und beschreibt das Scheitern einer ekstatischen Liebesbeziehung an einer „eiskalt-programmatischen Ordnung der Welt“. Ein junges Paar frönt seinen Leidenschaften, indem es sich jeden Tag in einem höheren Stockwerk eines Hotels einmietet. Ein „guter Gott“ überbringt warnende Signale. Sie überhörend, wird das schließlich im höchsten Stockwerk angekommene Paar Opfer einer vom Gott überbrachten Kofferbombe (Zitate nach Kostakeva 2013, S. 13). Symbolisch artikuliert „Der gute Gott von Manhattan“ eine Kritik Hölszkys an der Maßlosigkeit der Gesellschaft. In einem Gespräch mit Klaus Peter Kehr heißt es: Die Menschheit sei heute zu einer „Ausdehnung ins Maßlose und der Überschreitung einer Grenze gekommen, woher es kein Zurück mehr gibt, bis hin zum Kollaps, bei dem alles wie bei einem Stern zu einem schwarzen Loch zusammenschrumpft.“ (zit. nach Kostakeva 2013, S. 13)

    Rezeption

    1978: Auszeichnung als Pianistin des „Lipatti-Trios“ beim Internationalen Kammermusikwettbewerb „Valentino Bucchi“ in Rom.

    1979: Erster Preis des Kompositionswettbewerbs „Valentino Bucchi“.

    1981: Gaudeamus-Kompositionspreis

    1983: Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

    1985: Johann-Wenzel-Stamitz Förderungspreis der Künstlergilde,

    1. Preis der Ensemblia Mönchengladbach

    1987: Stipendium des Kultusministeriums Niedersachsen

    1988: Brahms-Förderpreis, Preis der Stadt Stuttgart

    1989: 1. Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb der GEDOK Mannheim

    1990: Heidelberger Künstlerinnenpreis, Schneider-Schott-Musikpreis.

    1991: Rom-Preis der Villa Massimo

    2003: Bach-Preis der Stadt Hamburg

    2011: Preis der Christoph- und Stephan-Kaske-Stiftung, München

    Werkverzeichnis

    A: Vokalmusik


    1. Musiktheater


    „Bremer Freiheit“. Singwerk auf ein Frauenleben nach dem gleichnamigen Schauspiel von Rainer Werner Fassbinder (1987). Libretto: Thomas Körner. Uraufführung: München 1988. Dauer: 80 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Schweigetonzwei“. Ein Projekt für Tänzer und Schauspieler (1989). Uraufführung Tübingen 1989, Dauer: 120 Minuten. Unveröffentlicht


    „Die Wände“. Oper in drei Akten nach Jean Genets Bühnenstück „Les Paravents“ (1993-1995). Libretto: Thomas Körner. Uraufführung: Wien 1995. Dauer: 90 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Giuseppe e Sylvia“. Oper in dreizehn Bildern (1998-2000). Libretto: Hans Neuenfels. Uraufführung: Stuttgart 2000. Dauer: 85 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Der gute Gott von Manhattan“ nach dem gleichnamigen Text von Ingeborg Bachmann (2003/04). Uraufführung: Schwetzingen 2004. Dauer: Abendfüllend. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Hybris/Niobe“. Drama nach Ovids sechstem Buch der „Metamorphosen“ (2007/08). Libretto: Yona Kim. Uraufführung: Schwetzingen 2008. Dauer: 26 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden



    2. Stimmen und Instrumente


    „Monolog“ für Sopran (wahlweise Alt) und Pauke (1977). Uraufführung: Stuttgart 1987. Dauer: 11 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „... es kamen schwarze Vögel“ für zwei Soprane, Mezzosopran, zwei Altstimmen und Schlagzeug nach Fragmenten altosteuropäischer Folklore (1978). Uraufführung: Stuttgart 1978. Dauer: 13 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Kommentar für Lauren“ für Sopran, acht Bläser und Schlagzeug (1978). Uraufführung: Stuttgart 1979. Dauer: 14 Minuten. Unveröffentlicht


    „Questions“ für Sopran, Bariton, Violine, Cello, Gitarre, Piccoloflöte und Klavier nach einem Text von Nichita Stanescu (1981). Uraufführung: Stuttgart 1981. Dauer: 12 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Sonnett“ für Sopran, Alt und zwei Gitarren nach einem Text von William Shakespeare (1983). Uraufführung: Stuttgart 1983. Dauer: 12 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Vampirabile – Lichtverfall“ für zwei Soprane, Mezzosopran, zwei Alt und Schlagzeug nach Gedichten von Ingeborg Bachmann, Gottfried Benn, Georg Trakl und Karl Krolow (1988). Uraufführung: Tübingen 1988. Dauer: 20 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Flöten des Lichts“. Flächenspiel für Mezzosopran, Altflöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott nach einem Text von Ursula Haas (1989/90). Uraufführung: Heidelberg 1990. Dauer: 12 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Message“ für Mezzosopran, Bariton, Sprecher, diverse Klangrequisiten und Live-Elektronik nach einem Text von Eugène Ionesco (1990-1993). Uraufführung: Stuttgart 1993. Dauer: 40 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Qui audit me“ für Stimme (ad. lib.), Altflöte, Gitarre und Viola nach Texten von Meister Eckhart (1996). Uraufführung: Stuttgart 1997. Dauer: 12 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Maske und Farbe“ für Mezzosopran, Bariton, Countertenor und Klavier nach einem Text von Michael Krüger (1999). Uraufführung: Ludwigslust 1999. Dauer: 8 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Lemuren und Gespenster“ für Sopran, Flöte, Klarinette, Violine, Cello und Klavier (2004/05). Uraufführung: Wiesbaden 2005. Dauer: 9 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Dämonen“ für Chor und Orchester (2006). Uraufführung: Salzburg 2006. Dauer: 12 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Countdown“ für Countertenor, vier Trompeten (wahlweise: vier Alphörner), vier Posaunen (wahlweise: vier Alphörner), acht Schlagzeuger und vier Klaviere (2007). Uraufführung: München 2008. Dauer: 32 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden



    3. A Cappella


    „immer schweigender“ für vier achtstimmig gemischte Chorgruppen nach Texten von Gottfried Benn (1986). Uraufführung: Kassel 1987. Dauer: 9 Minuten. Unveröffentlicht.


    „...geträumt“ für 36 Vokalisten nach einem Text von Ingeborg Bachmann (1989/90). Uraufführung: Graz 1991. Dauer: 11 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel.


    „Gemälde eines Erschlagenen“ für 72 Vokalisten nach einem Text von Jakob Michael Reinhold Lenz (1993). Uraufführung: Wien 1993. Dauer: 10 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel.


    „Formicarium“ für 36 gemischte Stimmen (2010). Uraufführung: München 2010. Dauer: 20 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel.



    B. Instrumentalmusik


    1. Orchester


    „Constellation“ für großes Orchester (1975/76). Dauer: 23 Minuten. Unveröffentlicht


    „Space“ für Orchester (1979/80). Uraufführung: Hilchenbach, 1981. Dauer: 12 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „An die Nacht“ für Orchester (1994/rev.2001). Uraufführung: Helsinki 1994. Dauer: 16 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Cargo“ für großes Orchester (1995). Uraufführung: Heidelberg 1995. Dauer: 12 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Arena“ für Orchester (1995). Uraufführung: Berlin 1995. Dauer: 9 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden



    2. Konzerte


    „Lichtflug“ für Violine, Flöte und Orchester (1990). Uraufführung: Donaueschingen 1990. Dauer: 14 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Highway“ für Akkordeon und Ensemble (1999/2001). Uraufführung: Saarbrücken (2. Satz). Dauer: 20 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Klaviatur der Mythen“ für sechs Schlagzeuger und Streichorchester (1999). Uraufführung: Stuttgart 2000. Dauer: 18 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „on the other side“ für Mundharmonika (wahlweise: Saxophon), Klarinette, Akkordeon und Orchester (2000/02). Uraufführung: München 2002. Dauer: 16 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Wolke und Mond“ für Cello, Akkordeon und Orchester (1996/2006). Uraufführung: Saarbrücken 2006. Dauer: 13 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden

    (Es handelt sich um eine Orchester-Bearbeitung vom gleichnamigen Stück für Cello und Akkordeon, 1996)


    „Flugmanöver“ für zwei Klarinetten und Orchester (2006). Uraufführung: Donaueschingen 2006. Dauer: 17 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden



    3. Kammermusik / Ensemble


    „Byzantinische Struktur“ für Violine und Klavier (1974). Uraufführung: Bukarest 1974. Dauer: 5 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    Streichquartett (1975). Dauer: 6 Minuten. Unveröffentlicht


    „Pulsationen II“. Quintett für Violine, Cello, Kontrabass und zwei Klaviere (1979). Uraufführung: Stuttgart 1980. Dauer: 9 Minuten. Unveröffentlicht


    „Innere Welten I“ für Streichtrio (1981). Uraufführung: Stuttgart 1981. Dauer: 17 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Innere Welten II“ für Streichquartett (1981/82). Dauer: 19 Minuten. Unveröffentlicht


    „Intarsien I“ für Flöte, Violine und Klavier (1982). Uraufführung: Braunschweig 1982. Dauer: 17 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    Intarsien II für Flöte, Cembalo und Klavier (1982/83). Uraufführung: Stuttgart 1983. Dauer: 18 Minuten. Unveröffentlicht


    „Intarsien III“ für Flöte, Violine und zwei Klaviere (1983). Uraufführung: Mönchengladbach 1985. Dauer: 17 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Quasi una fantasia II“ für zwei Flöten, Violine und zwei Oboen (1982-1985). Uraufführung Stuttgart 1983. Dauer: 10 Minuten. Unveröffentlicht


    „Klangwerfer“ für 12 Streicher (1984/85). Dauer: 19 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Requisiten“ für Ensemble (1984/85). Dauer: 10 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „... und wieder Dunkel... I“ für Schlagzeug und Orgel (1985/rev. 90). Uraufführung: Stuttgart 1990. Dauer: 25 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „... und wieder Dunkel... II“ für Schlagzeug und Orgel (1986). Uraufführung: Bremen 1987. Dauer: 25 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Wirbelwind“ für vier Schlagzeuger (1988). Uraufführung: Deutschlandsberg (Österreich) 1988. Dauer: 4 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Fragmente aus ‚Bremer Freiheit’“ für Akkordeon, Cimbalon und Schlagzeug (1988). Dauer: 5 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Hängebrücken“ für zwei Violinen, Viola und Cello (wahlweise vier Violinen, 2 Violen und 2 Celli) (1989/90). Uraufführung: Witten 1991. Dauer: 14 oder 28 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Jagt die Wölfe zurück!“ für sechs Schlagzeuger (1989/90). Uraufführung: Rottenburg 1990. Dauer: 13 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Karawane“ für zwölf Schlagzeuger (1989/rev. 1990). Uraufführung: Graz 1989. Dauer: 35 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Segmente I“ für Piccolo, Euphonium, Schlagzeug, Akkordeon, Klavier, Cimbalon und Kontrabass (1992). Uraufführung: Witten 1992. Dauer: 15 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Segmente II“ für Schlagzeug und Klavier (1992). Uraufführung: Stuttgart 1992. Dauer: 12 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Segmente III“ für Oboe, Akkordeon und Kontrabass (1992). Uraufführung: Sapporo 1993. Dauer: 11 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „WeltenEnden“ für Euphonium, Flügelhorn, Trompete, Piccolotrompete, Alphorn (1 oder 4 Spieler) (1992/93). Uraufführung: Köln 1993. Dauer: 15 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „A due“. Wellenstudie für zwei Klarinetten in Es (1993). Uraufführung: Bremen 1993. Dauer: 6 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Wolke und Mond“ für Cello und Akkordeon (1996). Uraufführung: Salzburg 1997. Dauer: 13 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden

    (Gleichnamige Version für Violine und Akkordeon komponiert 1998, erhältlich bei Breitkopf und Härtel, Wiesbaden)


    „Avance. Impulsions mécaniques“ für B-Klarinette, Euphonium, Cello und Klavier (1997). Uraufführung: Wiesbaden 1997. Dauer: 13 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „spin 2“ für Keyboard (Piano/Synthesizer) und Violine (1999). Uraufführung: Weingarten 1999. Dauer: 15 Minuten. Unveröffentlicht


    „Snowbirds (like a bird II)“ für Violine und Klavier (2006). Uraufführung: Wien 2006. Dauer: 5 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden



    4. Solostücke


    „Vier Miniaturen“ für Klavier (1974). Uraufführung: Bukarest 1974. Dauer: 3 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Sonata“ für Klavier (1975). Uraufführung: Bukarest 1975. Dauer: 10 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Quasi una fantasia“ für Oboe (1982). Uraufführung: Mannheim 1986. Dauer: 11 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Decorum“ für Cembalo (vierhändig) (1983). Uraufführung: Stuttgart 1983. Dauer: 7 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Flux-Reflux“ für Altsaxophon (1983). Uraufführung: Stuttgart 1981. Dauer: 10 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Nouns to Nouns I“. Musik für Violine solo nach einem Gedicht von E. E. Cummings (1983). Uraufführung: Waltham 1983. Dauer: 8 Minuten oder 13 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Nouns to Nouns II“ nach einem Gedicht von E. E. Cummings für Cello (1983). Uraufführung: Stuttgart 1984. Dauer: 13 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Hörfenster für Franz Liszt“ für Klavier (1986/87). Uraufführung: Frankfurt a. M. 1989. Dauer: 16 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Miserere“ für Akkordeon (1991/92). Uraufführung: Tokio 1992. Dauer: 10 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Welten. Enden“ für Euphonium, Flügelhorn, Trompete, Piccolotrompete und Alphorn (1 oder 4 Spieler) (1992/93). Uraufführung: Köln 1993. Dauer: 15 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „... und ich sah wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemischt ...“ für Orgel (1997). Uraufführung: Nürnberg 1997. Dauer: 12 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Traumlied“ für Schlagzeug solo (1989/99). Uraufführung: München 2000. Dauer: 17 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „High Way for One“ für Akkordeon (2000). Uraufführung: Yokohama 2000. Dauer: 8 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „like a bird“ für Violine (2006). Uraufführung: Neuhardenberg 2006. Dauer: 5 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden


    „Gitter“ für Fagott (2008). Uraufführung: München 2008. Dauer: 10 Minuten. Verlag: Breitkopf und Härtel, Wiesbaden

    Quellen

    A. Schriften von Adriana Hölszky

    (Ein Verzeichnis von Adriana Hölszkys oftmals unpublizierte Eigendeutungen bietet detailliert Wolfgang Gratzer, vgl. Tadday 2013, S. 171-175).


    Hölszky, Adriana. „Bremer Freiheit“. In: Neues Musiktheater. Almanach zur 1. Münchener Biennale. Hans Werner Henze (Hg.). München 1988, S. 83-94


    Hölszky, Adriana. „Reflexionen über den Wanderklang“. In: Musikprotokoll ´89. Österreichischer Rundfunk – Landesstudio Steiermark (Hg.). Graz 1989, S. 23


    Hölszky, Adriana. „Zur Komposition von Schwingungsvorgängen. György Ligetis ‚Continuum’ für Cembalo“. In: Programm 2. Tonkünstlerfest Baden-Württemberg 1989/90, Karlsruhe 1989, S. 68-77.

    (Erneut abgedruckt unter dem Titel „Ultraharmonik und Ultrapolyphonie“. In: MusikTexte. Nr. 111. November 2006. S. 37-41)


    Hölszky, Adriana. „Die Kugeln im Kaffee. Zur Bremer Freiheit – Singwerk auf ein Frauenleben“. In: Women in Music. Kulturinstitut Komponistinnen gestern – heute e.V. Komponistinnen. Internationales Festival. (Hg.). S. 215-219


    Hölszky, Adriana. „Springen zwischen den Welten“. In: Symposionsbericht Neue Musik nach der Auflösung der politischen Blöcke. Samtgemeinde Lüchow (Hg.). Lüchow 1991


    Hölszky, Adriana. „Segmente für sieben Klangzentren“. In: Programmheft Wittener Tage für Neue Kammermusik vom 24.-26. April 1992. Witten 1992, S. 54/55


    Hölszky, Adriana. „Stellungnahme zu ‚Sprengt die Opernhäuser in die Luft’“. In: Neue Zeitschrift für Musik. Heft 4. 1993. S. 22-23


    Hölszky, Adriana. „Gedankensplitter. Text, Klang, Musik – über das Komponieren von Musiktheater“. In: Süddeutsche Zeitung. 29. April 1994. S. 16


    Hölszky, Adriana. „Jagt die Wölfe zurück! Arbeitsblätter, Kommentare und Lösungen“. In: Musik im 20. Jahrhundert. Musikwerkstatt (= Materialien für den Musikunterricht in der Oberstufe, Bd. 3). Stuttgart 1994. S. 73-80


    Hölszky, Adriana. „Die auskomponierte Stille“. In: Eine Sprache der Gegenwart. Musica Viva 1945-1995. Renate Ulm (Hg.). Mainz/München 1995, S. 305-310


    Hölszky, Adriana. „Message“. In: Nähe und Distanz. Nachgedachte Musik der Gegenwart. Wolfgang Gratzer (Hg.). Band 2. Hofheim: Wolke Verlag, 1996. S. 188-198


    Hölszky, Adriana. „Elastisch verfremden und kultivieren. Einige kompositorische Aspekte im Umgang mit der Stimme“. In: MusikTexte. Nr. 65. 1996. S. 53-59


    Hölszky, Adriana. „nouns to nouns, Klangwaben, Hörfenster für Franz Liszt, Jagt die Wölfe zurück“. Beiträge für Programmheft Tage für Neue Musik Zürich vom 6. bis 9. November 1997. Zürich 1997. S. 8-13 und S. 16/17


    Hölszky, Adriana. „Spielerisch bewusst. Ein Gespräch von Sybille Gienger mit Adriana Hölszky“. In: Frauen Körper Kunst. Martina Peter-Bolaender (Hg.). Band 2. Kassel: Furore, 1999. S. 51-58


    Hölszky, Adriana. „Visionen 2000“. In: Einhundert persönliche Zukunftsentwürfe, Brockhaus Millenium Sonderausgabe. Mannheim 1999. S. 248-252


    Hölszky, Adriana. „Präsenz des musikalischen Denkens“. In: Immer wieder neu überraschend anders. 5 Jahre Komponisten Porträts an der Universität Dortmund. Eva-Maria Houben (Hg.). Saarbrücken 1999. S. 9


    Hölszky, Adriana. „Über Giuseppe e Sylvia“. In: Opernjournal des Staatstheaters Stuttgart. 10. Jahrgang. Nr. 92 (November/Dezember). Stuttgart 2000. S. 5


    Hölszky, Adriana. „Einige Aspekte meiner kompositorischen Arbeit“. In: Adriana Hölszky. Eva-Maria Houben (Hg.). Saarbrücken: Pfau, 2000. S. 81-97


    Hölszky, Adriana. „Es gibt in der Welt keinen Ruhezustand. Rainer Köhl im Gespräch mit Adriana Hölszky aus Anlass ihres 50. Geburtstages“. In: VivaVoce. Heft 66. Winter 2003. S. 12-15


    Hölszky, Adriana. „Archaische Moderne/Archaic Modern Times“. In: Auge und Ohr. Begegnungen mit Weltmusik / Encounters with World Music. Christoph Wagner (Hg.). Mainz: Schott, 2004. S. 178-181


    Hölszky, Adriana. „Glück ist etwas Existentielles, und Erfolg ist nicht existentiell. Adriana Hölszky im Gespräch mit Imke Elliesen-Kliefoth“. In: Bergauf beschleunigen. Gespräche über Gelingen und Erfolg. Imke Elliesen-Kliefoth (Hg.). Zürich: Ammann-Verlag, 2009. S. 133-165


    Hölszky, Adriana. „Man macht, was man spürt. Adriana Hölszky im Gespräch mit Monika Mertl“. In: Die Presse, 3. Januar 2011


    Hölszky, Adriana. „Das Handwerk ist die Verkörperung des Geistes. Adriana Hölszky und Georg Friedrich Haas im Gespräch mit Doris Weberberger. In: Österreichische Musikzeitschrift. Nr. 67. Heft 1. 2012. S. 52-58



    B. Schriften über Adriana Hölszky

    (chronologische Reihenfolge)


    Gronemeyer, Gisela. „Du musst das Geheimnis bauen. Adriana Hölszky – ein Komponistenportrait. In: Neues Musiktheater. Almanach zur 1. Münchener Biennale. Hans Werner Henze (Hg.). München, 1988. S. 79-82

    (Erneut abgedruckt in: MusikTexte Nr. 65. 1996. S. 34-38)


    Jungheinrich, Hans-Klaus. „Feuer und Flamme für das Musiktheater“. In: anno 88. Das Jahr 1988 im Buch. Gütersloh, 1988, S. 103-106


    Emigholz, Marita. „Die Freiheit, mit Raum und Zeit zu spielen. Gespräch mit der Komponistin Adriana Hölszky“. In: Neue Zeitschrift für Musik. Heft 9. 1989. S. 18-22


    Koch, Gerhard R. „Gift hilft Leben. Über die Komponistin Adriana Hölszky und ihre Oper Bremer Freiheit“. In: Programmheft Bremer Freiheit. Wiener Festwochen. Wien, 1989, S. 65/66


    Koch, Gerhard R. „Und es kamen schwarze Vögel“. Laudatio anlässlich der Verleihung des Schneider-Schott-Musikpreises. In: Neue Zeitschrift für Musik. Heft 12. 1990. S. 9-13


    Koch, Gerhard R. „Ordentlich Chaos im Sinn. Versuch über Adriana Hölszky“. In: Komponistenprospekt Adriana Hölszky, Breitkopf und Härtel. Wiesbaden, 1991. S. 6-10 (auch in englischer Übersetzung)


    Borchard, Beatrix. Adriana Hölszky (= Klangportraits Band 1). Berlin, 1991


    Borchard, Beatrix. „Reflexionen über den Wanderklang bei Adriana Hölszky“. In: Positionen. Heft 8. 1991. S. 6-10


    Borchard, Beatrix / Lietzenbörger, Julia. „Adriana Hölszky – Komposition als Experiment.“ In: Komponistinnen in Japan und Deutschland. Kassel, 1991. S. 32-40


    Borchard, Beatrix, „Adriana Hölszky“ In: Oper im 20. Jahrhundert. Entwicklungstendenzen und Komponisten, hg. v. Udo Bermbach, Stuttgart, 1999, S. 621-639.


    Jahn, Hans-Peter. „Raumklang/Klangraum durch percussive Musik“. In: Programmheft der Tage für Neue Musik 1991. Stuttgart, 1991. S. 7


    Grimmer, Frauke. „Klangwanderungen und Farbbewegungen. Kompositionen und Bilder von Adriana Hölszky und Monika Hölszky-Wiedemann“. In: Musik und Unterricht 19. 1993. S. 31-36


    Houben, Eva-Maria. „Nähe und Ferne – Annäherung und Entfernung: Eine Unterrichtsreihe zur Erfahrung von Raum in der Musik“. In: Musikerziehung 47. 1993/94. S. 117-123 und 172-177


    Gruhn, Wilfried. „Interpretation im Verstehensprozess“. In: Neue Musik und Interpretation (= Veröffentlichung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt Band 35). Hermann Danuser / Siegfried Mauser (Hg.). Mainz: Schott, 1994, S. 74-75


    Houben, Eva-Maria. „Nähe und Ferne – Annäherung und Entfremdung“. In: Musikerziehung. April 1994. S. 176-177


    Baier, Christian. „Adriana Hölszky: Die Wände“. In: Österreichische Musikzeitschrift. 50. Jahrgang. Heft 5. 1995. S. 312.


    Houben, Eva-Maria. „mehr und mehr, immer mehr. Stimme als unmittelbare Ent-Äußerung“. In: Neue Zeitschrift für Musik. Jahrgang 156. 1995. Heft 3. S. 20-23


    Baier, Christian / Kehr, Klaus Peter. „Utopie, Brechung, Oper. Adriana Hölszky im Gespräch“. In: Programmheft Die Wände. Wiener Festwochen (Hg.). Wien, 1995. S. 17-20. (Erneut abgedruckt in: Programmheft Die Wände. Oldenburgisches Staatstheater (Hg.). Oldenburg, 1996. S. 14-17)


    Gruhn, Wilfried. „Das Chaos in der Ordnung finden. Zu Adriana Hölszkys Musik“. In: Programmheft Die Wände. Wiener Festwochen (Hg.) 1995, Wien, 1995. S. 17-20

    (Erneut abgedruckt in: Adriana Hölszky Eva Maria Houben (Hg.). Saarbrücken: Pfau, 2000, S. 15-24)


    Büning, Eleonore. „Für wen komponieren Sie eigentlich?“. In: ZeitMagazin vom 20. Oktober 1995. S. 16


    Büchter-Römer, Ute. Aspekte des Neuen Musiktheaters und Strategien seiner Vermittlung. Augsburg, 1996 (= Forum Musikpädagogik Band 18)


    Büchter-Römer, Ute. „Bremer Freiheit – Singwerk auf ein Frauenleben“. In: MusikTexte. Nr. 65. 1996. S. 60-62


    Houben, Eva-Maria. „Über Adriana Hölszky“. In: Komponistenprospekt Adriana Hölszky, Breitkopf und Härtel, Wiesbaden 1996. S. 6-8 (auch in Englisch und Französisch)


    Hiekel, Jörn Peter. „Der Boden unter den Füßen wankt. Momente des ‚Anästhetischen’ im Werk von Adriana Hölszky“. In: MusikTexte Nr. 65. 1996. S. 63-67


    Houben, Eva-Maria. „Durchsichtige Wände in Bewegung. Die neueren Kompositionen von Adriana Hölszky“. In: MusikTexte. Nr. 65. 1996. S. 39-44


    Houben, Eva-Maria. Gelb. Neues Hören: Vinko Globokar – Hans-Joachim Hespos – Adriana Hölszky. Saarbrücken: Pfau, 1996 (2. Auflage)


    Gojowy, Detlef. Tragödia von Adriana Hölszky in Bonn. In: Das Orchester 45. 1997. S. 36


    Grimmer, Frauke. „Spielerisch in die Aktualität geschleudert. Altes und Neues in Hörfenster für Franz Liszt von Adriana Hölszky“. In: Musik und Bildung. 29. 1997. S. 12-16


    Houben, Eva-Maria. „Komponistin und Werk: Adriana Hölszky“. In: Das Akkordeon. Nr. 21. Juli 1997.

    (Enthält ein Gespräch mit Hölszky (S. 7-9) und Erläuterungen zum Werk „Miserere“ für Akkordeon (S. 11-22))


    Zech, E. Christina. Zum Geschlechterbild im zeitgenössischen Musiktheater am Beispiel von Adriana Hölszkys „Bremer Freiheit“ und Wolfgang Rihms „Die Eroberung von Mexiko“. Frankfurt a. M.: Peter Lang, 1998 (= Europäische Hochschulschriften, Reihe XXXVI, Musikwissenschaft, Band 183)


    Batta, András. Art. Adriana Hölszky. In: Opera – Komponisten, Werke, Interpreten. András Batta (Hg.). Köln: Ullmann, 1999. S. 236-237


    Häußling, Roger. „Hängebrücken – geknüpft aus Identitäts- und Differenzketten – als Chiffre für Kreativität“. In: Zur Rolle von Kreativität heute. Versuch eines Diskurses zwischen Gegenwartsphilosophie, Nietzsches Denken und aktueller Musik. Würzburg 1999. S. 198-211 (= Epistemata. Würzburger Wissenschaftliche Schriften. Reihe Philosophie Band 253)


    Borchard, Beatrix. Adriana Hölszky. In: Oper im 20. Jahrhundert. Entwicklungstendenzen und Komponisten. Udo Bermbach (Hg.) Stuttgart 1999. S. 621-639


    Hofer, Wolfgang. „Über allen Wänden ist Ruh“. In: Programmheft Die Wände. Oper Frankfurt (Hg.). Januar 2000. S. 73-77


    Hofer, Wolfgang. „Das schwarze Loch im Universum“. In: Programmheft Die Wände, Oper Frankfurt (Hg.). Januar 2000. S. 70-72


    Houben, Eva-Maria (Hrsg.). Adriana Hölszky. Saarbrücken: Pfau, 2000


    Houben, Eva-Maria. Alte Musik mit neuen Ohren. Schubert – Bruckner – Wagner – ... Saarbrücken: Pfau, 2000


    Dicu, Michaela. „Die Präsenz der Toten. Michaela Dicu im Gespräch mit Adriana Hölszky“. In: Programmheft Giuseppe e Sylvia. Staatsoper Stuttgart (Hg.). Stuttgart 2000/2001. S. 68/69


    Hiekel, Jörn Peter. „Mehrdimensionale Erinnerungsfelder. Zur Musik von Giuseppe e Sylvia“. In: Programmheft Giuseppe e Sylvia. Staatsoper Stuttgart (Hg.). Stuttgart 2000/2001. S. 56-61


    Diehl, Gunther. „’...eine Reise ins Innere des Wortes...’ Didaktisch gerichtete Anmerkungen zu zwei textgebundenen Werken der Komponistin Adriana Hölszky („Flöten des Lichts“ / „Message“). In: Musik und Unterricht. Heft 63. 2001. S. 4-11


    Jochims, Wilfried. Interview mit Adriana Hölszky. In: Glücksmomente. Zur Einweihung des neuen Hauses der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Wilfried Jochims (Hg.). Rostock: Konrad Reich. 2001. S. 106-111


    Becker, Tim / Woebs, Raphael. „Adriana Hölszkys ‚Message’ – oder von der frischen Luft ans Reißbrett“. In: Ritualität und Grenze. Erika Fischer-Lichte / Christian Horn / Sandra Umathum / Matthias Warstat (Hg.). Tübingen: Francke-Verlag. 2003. S. 163-176 (= Theatralität Band 5)


    Hiekel, Jörn Peter. „Glattes Eis, ein Paradies. Theatrale Aspekte im Werk von Adriana Hölszky“. In: Dissonance. Heft 81. Juni 2003. S. 10-15


    Thieme, Götz. „Adriana Hölszky“. In: Musikland Baden-Württemberg. Basis und Spitze. Internationale Bachakademie Stuttgart. Stuttgart 2006. S. 71 f.


    Hiekel, Jörn Peter / Gratzer, Wolfgang (Hg.). Ankommen, Gehen. Adriana Hölszkys Textkompositionen. Mainz: Schott, 2007. S. 11-26


    Kostakeva, Maria. „Am Anfang war die Gestik. Zum Musiktheater Adriana Hölszkys“. In: Bibliographie zur Symbolik, Ikonographie und Mythologie. Nr. 41. 2008. S. 5-30


    Krause, Martina. „... das können wir auch! Das Experiment als Unterrichtsprinzip oder: Musikunterrichtlicher Umgang mit Adriana Hölszky im Spannungsfeld von Authentizität und Trivialität“. In: Vernetzungen. Neue Musik im Spannungsfeld von Wissenschaft und Technik. Jörn Peter Hiekel (Hg.). Mainz: Schott, 2009. S. 158-174 (= Veröffentlichungen des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Band 49)


    Kostakeva, Maria. „Die stille Katastrophe oder das Spiel des Scheins. Adriana Hölszkys jüngste Werke“. In: Katastrophe, Sühne, Erlösung. Jürgen Kühnel / Ulrich Müller / Oswald Panagl (Hg.). Salzburg: Müller Speiser, 2010. S. 498-511 (= Wort und Musik. Salzburger akademische Beiträge 72)


    Büchter-Römer, Ute. „Adriana Hölszky. Komponistin“. In: Spitzenkarrieren von Frauen in der Musik. Ute Büchter-Römer (Hg.). München: Ricordi, 2011, S. 156-163


    Kostakeva, Maria, Metamorphose und Eruption. Annäherungen an die Klangwelten Adriana Hölszkys, Hofheim 2013


    Tadday, Ulrich (Hg.), Musik-Konzepte 160/161: Adriana Hölszky, edition text + kritik, München 2013



    C. Diskographie

    (alphabetisch nach Werken geordnet)


    „Bremer Freiheit“. Interpreten: Nancy Shade (Sopran), Ensemble der Staatsoper Stuttgart, Ensemble Avance, András Hamary (Leitung). CD Wergo 6511-2.


    „Decorum“. Interpretin: Maria Großmann (Cembalo). CD Koch-Schwann 3-1417-2.


    „...es kamen schwarze Vögel“. Interpreten: Vocalensemble belcanto, Dietburg Spohr (Leitung). CD Aulos 66013.


    „...es kamen schwarze Vögel“. Interpreten: Vocalensemble belcanto, Dietburg Spohr (Leitung). CD „Musik in Deutschland 1950-2000“: Konzertmusik. Vokale Kammermusik. Jenseits des Gesangs. Hg. v. Deutschen Musikrat. BMG Classics 74321 73531 2


    „Flöten des Lichts“. Interpreten: Roswitha Sperber (Mezzosopran), Stuttgarter Bläserquintett. CD Mediaphon MED 72 115.


    „Flöten des Lichts“. Interpreten: Renate Brosch (Sopran), Common Wealth Winds, Kay George Roberts (Leitung). CD cpo 999 290-2.


    „Flux-Reflux“. Interpret: Peter Matejcek (Altsaxophon). CD Koch-Schwann 3-1062-2.


    „Gemälde eines Erschlagenen“. Interpreten: Schönberg Chor, Erwin Ortner (Leitung). CD cpo 999 290-2.


    „... geträumt“. Interpreten: ORF Chor, Erwin Ortner (Leitung). CD cpo 999 290-2.


    „... geträumt“. Interpreten: ORF Chor, Erwin Ortner (Leitung). CD 30 Jahre Musikprotokoll. Moderne in Österreich 1968-1997. ORF MP 30/4-6.


    „Hängebrücken“. Interpreten: Nomos Quartett / Pellegrini Quartett. CD cpo 999 112-2.


    „Hörfenster für Franz Liszt“. Interpret: Georg Friedrich Schenk (Klavier). CD cpo 999 112-2.


    „immer schweigender“. Kasseler Vokalensemble, Klaus Martin Ziegler (Leitung). CD cpo 999 290-2


    „immer schweigender“. Kasseler Vokalensemble, Klaus Martin Ziegler (Leitung). CD „Musik in Deutschland 1950-2000“: Konzertmusik. Vokale Kammermusik. Kammerchor. Hg. v. Deutschen Musikrat. BMG Classics 74321 73537 2


    „Innere Welten I“. Interpreten: Deutsches Streichtrio. CD Koch-Schwann 3-1417-2.


    „Intarsien II“. Interpreten: Susanne Mohr (Flöte), Monika Hölszky-Wiedemann (Violine), Marie Grossmann (Cembalo), Susanne Geiger (Klavier). LP Tonstudio Bauer 66472 A/B.


    „Intarsien III“. Interpreten: Rheinisches Bach-Collegium. CD Koch-Schwann 3-1062-2.


    „Jagt die Wölfe zurück!“. Interpreten: Slagwerkgroep Den Haag. CD cpo 999 112 - 2


    „Jagt die Wölfe zurück!“. Interpreten: Slagwerkgroep Den Haag. CD Wittener Tage für Neue Kammermusik 1991. Dokumentation hg. v. Kulturamt der Stadt Witten. WD 02.


    „Jagt die Wölfe zurück!“. Interpreten: Deutsches Schlagzeugensemble, Alexander Winterson (Leitung). CD MD+G A 3450


    „Karawane“. Interpreten: Percussion Project Ensemble Robyn Schulkowsky. CD Dokumentation 20 Jahre Kunststiftung Baden-Württemberg. Cross Over! 970401.


    „Klangwerfer“. Interpreten: Sinfonia Stuttgart, Wolfgang Hofmann (Leitung). CD Koch-Schwann 3-1062-2.


    „Kommentar für Lauren“. Interpreten: Dietburg Spohr (Sopran), Instrumentalensemble der Musikhochschule Stuttgart, András Hamary (Leitung). CD Aulos 66013.


    „Message“. Interpreten: Ensemble EXVOKO. CD cpo 999 290-2.


    „Miserere“. Interpret: Stefan Hussong (Akkordeon). CD Thorophon CTH 2184


    „Miserere“. Interpret: Stefan Hussong (Akkordeon). CD Koch-Schwann 3-1417-2


    „Monolog“. Interpret: Dietburg Spohr (Stimme und Pauke). CD Aulos 66 013.


    „nouns to nouns I“. Interpret: Monika Hölszky Wiedemann (Violine). CD Koch-Schwann 3-1417-2


    „nouns to nouns II“. Interpret: Susanne Ehlers (Cello). CD Salto SAL 7006.


    „Quasi una fantasia I“. Interpret: Amy K. Goeser (Oboe). CD Koch-Schwann 3-1062-2.


    „Requisiten“. Interpreten: Ars nova Ensemble Nürnberg, Werner Heider (Leitung). CD Koch-Schwann 3-1062-2


    „Segmente III“. Interpreten: Trio Akkobasso. CD Antes Edition BM 33.9071.


    „Segmente“. Interpreten: Ensemble Recherche. CD Wittener Tage für Neue Kammermusik 1992, hg. v. Kulturamt der Stadt Witten WD 03.


    „Sonett“. Interpreten: Christina Ascher (Mezzosopran), Freiberger Gitarrenduo. CD Koch-Schwann 3-1417-2.


    „Space“. Interpreten: Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, Dennis Russell Davies (Leitung). CD Koch-Schwann 3-1417-2


    „... und wieder dunkel I“. Edith Salmen-Weber (Schlagzeug), Friedemann Herz (Orgel). CD Koch-Schwann 3-1766-2.


    „Vampirable“. Interpreten: Vokalensemble belcanto, Dietburg Spohr (Leitung). CD Aulos 66 013


    „Welten.Enden“. Interpret: Malte Burba (Euphonium, Flügelhorn, Trompeten, Alphorn). CD Thorophon CTH 2198.


    „Welten.Enden“ (Ausschnitt). Interpret: Mike Svoboda (Alphorn). CD d´c 6.


    „Welten.Enden“ (5. Satz). Interpret: Urla Kahl (Horn). CD Salto SAL 7001.

    Forschung

    Adriana Hölszkys Leben und Wirken ist gut erforscht. Zahlreiche, gut greifbare Sammelbände geben tief greifende analytische Einblicke zumindest in die wichtigsten Werke. Auch mit Eigendeutungen ist Hölszky publizistisch ausgiebig vertreten.

    Forschungsbedarf

    Mit Ausnahme von Borchard 1990 und Zech 1998 ist das Oeuvre Hölszkys aus genderspezifischer Sicht noch nicht betrachtet worden. Vor allem die von Borchard erwähnten Vermutungen über ihre frühe Sozialisation bedürften einer tiefer gehenden Betrachtung.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 117122734
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 119321173
    Library of Congress (LCCN): n92062914
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Torsten Möller


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back


    Empfohlene Zitierweise

    Torsten Möller, Artikel „Adriana Hölszky“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom ...
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Adriana_Hölszky