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    von Marion Fürst
    Die Komponistin Ruth Zechlin
    Namen:
    Ruth Zechlin
    Geburtsname: Ruth Oschatz
    Lebensdaten:
    * in Großhartmannsdorf bei Freiberg in Sachsen, Deutschland
    in München, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Organistin, Cembalistin, Komponistin, Autorin
    Charakterisierender Satz:

    „Bach ist und bleibt mein Zentrum. Die Tiefe, die Klarheit, die Wärme, die Unsentimentalität, die Größe seiner Musik sind für mich entscheidend und unerreichbar. Nur seine Musik kann ich in jeder Lebenssituation hören.“


    (Ruth Zechlin, zit. n. Hermann Schmidt. „‚Ich mag alles, was kühn ist’. Gespräch mit Ruth Zechlin“. In: Ruth Zechlin. Alexander L. Suder (Hg.). Tutzing: Hans Schneider 2001. S. 33)


    Profil

    Ruth Zechlin hat „sich kraft ihrer Persönlichkeit und ihres musikalischen Schöpfertums eine führende Rolle in der zeitgenössischen Musikwelt ganz Deutschlands“ erobert. Ruth Zechlin, hg. von Alexander L. Suder, Tutzing: Hans Schneider 2001, S. 11).

    Orte und Länder

    Die Organistin und Komponistin Ruth Zechlin wirkte zunächst in Leipzig, ab 1950 in Berlin. 1991 übersiedelte sie nach Bayern, wo sie zunächst in Griesbach, später in Pfaffenhofen, dann in Passau und zuletzt in München lebte.

    Biografie

    Die am 22. Juni 1926 in Sachsen geborene Ruth Zechlin (Mädchenname Oschatz) studierte während und nach dem Zweiten Weltkrieg an der Leipziger Musikhochschule, zunächst bei Johann Nepomuk David (Tonsatz und Chordirigieren), später bei Karl Straube (Orgel), Günther Ramin (liturgisches Orgelspiel) und Wilhelm Weismann (Tonsatz). Ab 1950 wirkte sie in Berlin an der neu gegründeten Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Dozentin u.a. für Tonsatz, Gehörbildung und Formenlehre. 1969 erhielt sie dort eine Professur für Komposition. Bis zu ihrer Emeritierung im Jahre 1986 leitete sie eine Meisterklasse für Komposition, zu ihren Schülern zählten auch Georg Katzer und Hans-Jürgen Wenzel. 1991 übersiedelte Ruth Zechlin nach Bayern. Ihr Werkverzeichnis weist mehr als 300 Titel auf, Werke aller Gattungen sind vertreten. Die Komponistin bevorzugt eine linear-kontrapunktische Schreibweise, die sich dem Vorbild J. S. Bachs verdankt. Dodekaphonie, Klangflächen, Cluster, begrenzte Aleatorik, Collage- und moderne Spieltechniken finden in ihren Werken Verwendung, Techniken, mit denen sie ihre eigene Klangsprache schuf. Ihr vielseitiges Schaffen wurde mehrfach geehrt. Sie verstarb am 2. August 2007 in München, wo sie zuletzt lebte und arbeitete.

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    In Großhartmannsdorf, ganz in der Nähe von Freiberg in Sachsen, der Stadt des Silberbergbaus und der Orgeln, wurde Ruth Zechlin am 22. Juni 1926 als erstes Kind der Pädagogen Friedel und Hermann Oschatz geboren. 1928 übersiedelte die Familie nach Leipzig. Die Liebe zur Orgel und zur Musik Johann Sebastian Bachs sollten für das Schaffen der Komponistin bestimmend werden. Schon als Kind zeigte sie musikalisches Talent, improvisierte und komponierte. Ihr Vater gab ihr den ersten Klavierunterricht und vermittelte Grundlagen der Musiktheorie. Mit sieben Jahren entstand ihr erstes Werk, eine Sonatine für Klavier. Ihre musikalische Entwicklung während der Schulzeit förderten u.a. die Klavierlehrer Wolfgang Riedel, Walther Bohle und Gertrud Schütz. Sie sang in zahlreichen Chören, etwa in einer Jugendkantorei und in der Rundfunkspielschar, wo sie auch Gisela May kennen lernte, eine Freundin bis zum heutigen Tag. Das kulturelle Leben der Stadt Leipzig prägte die Jugendliche:

    „Besonders wichtig für mich in dieser Zeit war die Thomaskirche zu Leipzig. Ich besuchte regelmäßig die Bachaufführungen. Diese Erlebnisse wurden bestimmend für meine weitere Entwicklung. Was ich an Musik am Anfang mehr gefühlsmäßig aufnahm, ging allmählich ins Bewusstsein über. Ich begann, analytisch zu hören und die stilistische Mannigfaltigkeit der Orgelwerke, Motetten, Kantaten und Oratorien Bachs zu unterscheiden“ (Ruth Zechlin, zit. n. Mainka (Hg.) 1986, S. 8-9).


    Ihr Musikstudium sollte ihre Vertrautheit mit der Musik Bachs noch fördern. Ab Mai 1943 studierte sie an der Musikhochschule Leipzig bei Anton Rohden (Klavier), Johann Nepomuk David (Tonsatz und Chordirigieren). David ermunterte sie, im Komponieren ihre eigentliche Berufung zu sehen. Ein schwerer Bombenangriff legte am 4. Dezember 1943 Leipzig in Schutt und Asche. Ruth Zechlin erinnert sich:

    „Auch das Gebäude der Leipziger Musikhochschule wurde durch Bomben völlig zerstört. Studenten und Lehrkräfte wurden nach Crimmitzschau in Südsachsen evakuiert, bis dann kurz vor Kriegsende die Hochschule ganz geschlossen wurde. Zuerst hatten wir dort noch Notunterricht [...] Nach der Schließung wurden wir in den Junkers-Flugzeugwerken eingesetzt und mußten schwerste körperliche Arbeiten verrichten. [...] Trotzdem, auch in dieser Periode komponierte ich nach zwölfstündiger Arbeit allabendlich“ (Ruth Zechlin, zit. n. Mainka (Hg.) 1986, S. 19).


    Nach dem Kriege kehrte sie nach Leipzig zurück, übernahm an der Nikolaikirche das Amt des stellvertretenden Organisten und arbeitete als sogenannter Singwart mit der Kantorei. 1946 setzte sie ihr Studium der Kirchenmusik bei Karl Straube (Orgel), Günter Ramin (liturgisches Orgelspiel und Improvisation) und Wilhelm Weismann (Tonsatz) fort und schloss 1949 mit dem Staatsexamen ab.

    1950 erhielt sie eine Berufung als Dozentin an die von Georg Knepler neu gegründete Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie unterrichtete die Fächer Komposition, Gehörbildung, Musikkunde, Tonsatz, Kontrapunkt und Formenlehre. Es galt, sich die Kompositionstechniken des 20. Jahrhunderts zu erarbeiten, das durch zwölfjährige nationalsozialistische Kulturpolitik verursachte Defizit auszugleichen:

    „Meiner Generation (geb. 1926) blieb während der Nazizeit die normale Musikentwicklung weitestgehend verschlossen. Wir durften damals weder ausländische noch rassisch verfemte oder sogenannte ‚entartete’ Musik hören. Es fehlten uns nicht nur die Klangerlebnisse, sondern auch die Einsicht in Kompositionstechniken. Das heißt, daß meine Generation 1945 (ich war 19 Jahre alt) ein besonders großes Nachholbedürfnis hatte. Musik von Mahler, Bartók, Strawinsky, Hindemith, Schönberg, Webern, Berg mußten wir uns allmählich erobern“ (Ruth Zechlin, zit. n. Hansen (Hg.) 1988, S. 299-300).


    Die Dozententätigkeit war eine große Herausforderung, die noch junge Hochschullehrerin musste sich selbst erst mit wichtigen Lehrwerken der Fächer Harmonielehre und Kontrapunkt vertraut machen. Schönbergs „Harmonielehre“ lernte sie durch Hanns Eisler kennen, Kenntnisse in der Zwölftontechnik vermittelten ihr die Lehrwerke von Josef Rufer und Herbert Eimert. Sie studierte den „Zweistimmigen Satz“ von Hindemith sowie die einschlägigen Kontrapunktlehren (Johann Nepomuk Fuchs, Heinrich Bellermann, Knud Jeppesen). Die Werke von Schönberg, Berg, Webern, Bartok und Strawinsky bildeten bald das Zentrum ihres Unterrichts. Doch auch unter den politischen Bedingungen der DDR war es schwierig, den Anschluss an zeitgenössisches Komponieren zu finden.

    „Wenige Jahre nach der Zerschlagung des Faschismus stand die moderne Musik bereits wieder auf dem Index, diesmal nicht mit dem Stempel ‚entartet’, sondern mit dem Stempel ‚bürgerlich-dekadent’ [...]. Makabrer Weise verschwanden dieselben Werke im ‚Giftschrank’, die schon einmal für zwölf Jahre darin verschwunden waren“, so schreibt Elke Domhardt (Domhardt 2001, S. 21).

    Dass es ihr an einer systematischen Kenntnis der neuen Techniken fehlte, verspürte sie beim Unterrichten ihrer Kompositionsschüler ebenso wie beim Schreiben ihrer eigenen Werke. Als sie Werke von Ligeti, Nono und Boulez hörte, empfand sie diese Musik als zeitgemäß und authentisch (mündliche Äußerung gegenüber der Autorin). Die Technik der seriellen Kompositionsweise blieb ihr jedoch noch einige Zeit unbekannt. Erst in den 1970er Jahren sickerten mehr Informationen durch, das Buch „Musikdenken heute“ von Pierre Boulez sowie die „Darmstädter Beiträge“ schmuggelte ihr eine frühere Kommilitonin ins Land (vgl. Domhardt 2001, S. 24).

    1969 erhielt Ruth Zechlin eine Professur für Komposition an der Musikhochschule, 1970 wurde sie Mitglied der Akademie der Künste der DDR und leitete bis zu ihrer Emeritierung im Jahre 1986 eine Meisterklasse für Komposition. Zu ihren Schülern zählten u.a. Georg Katzer, Hans-Jürgen Wenzel, Henry Berthold (†), Gerd Domhardt (†), Thomas Böttger und Stefan Winkler. Ihren Schülern konnte sie neben den handwerklichen Voraussetzungen vor allem eines vermitteln: den Mut, eine persönliche Musiksprache zu finden. In der Beschäftigung mit der musikalischen Vergangenheit sah sie einen wichtigen Aspekt des Kompositionsunterrichts. Entsprechend interessierte sie sich auch für das Fach Musikwissenschaft.


    Seit den 1950er Jahren hatte sie auch als konzertierende Cembalistin gewirkt und sich insbesondere der englischen Virginalmusik gewidmet. 1952 heiratete sie den Pianisten Dieter Zechlin, 1954 wurde die Tochter Claudia geboren. Die künstlerische Partnerschaft konnte auf Dauer die unterschiedlichen weltanschaulichen Ansichten nicht überbrücken.

    „Im Laufe weniger Jahre hatten sich die beiden Partner so weit auseinander gelebt, dass keine gemeinsame Zukunft mehr denkbar war. Nur der Tochter zuliebe hielt Ruth Zechlin die Ehe formal noch eine Weile aufrecht. Im Jahr 1971, an dem Tag, als sie erfuhr, dass ihr Mann der SED beigetreten war, zog sie die Konsequenzen aus einer Verbindung, die für sie nur noch belastend war, und reichte die Scheidung ein“ (Domhardt 2001, S. 22).

    1991 übersiedelte Ruth Zechlin mit Tochter und Enkel nach Bayern und lebt seit 2002 in Passau. Rückblickend äußerte sie über ihre berufliche Laufbahn:

    „Ich war keineswegs ein ‚Star’, sondern wurde – zu meinem Glück – meinen Kompositionskollegen absolut gleichgestellt. Also: Aufträge für fast jedes Werk, und dazu garantierte Uraufführungen, Rundfunkproduktionen oder Mitschnitte fast aller Stücke sowie deren Drucklegung. Auch meine Professur für Komposition und die Wahl in die Akademie der Künste der DDR zeugen von der ‚Normalität’ meines Geschlechts. Damals musste in jedem Orchesterkonzert ein zeitgenössisches Werk gespielt werden – das kam uns zugute. Erst jetzt und hier weiß ich, wie leicht ich es als Frau damals dort hatte...“ (Ruth Zechlin, zit. n. Schmidt 2001, S. 32).


    Mehr als 300 Titel weist ihr Werkverzeichnis auf: Ballettmusiken, Opern, Chor- und Orchesterwerke, Lieder, Kammermusik und Werke für Soloinstrumente. Für ihr vielseitiges Schaffen wurde Ruth Zechlin vielfach geehrt, u.a. zweimal mit dem Nationalpreis der DDR (1975 und 1982). 1996 erhielt sie den Heidelberger Künstlerinnenpreis, 1997 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordnens der BRD, 2001 den Bayerischen Maximilliansorden für Wissenschaft und Kunst. Seit 1993 war sie Mitglied der Akademie der Künste, Berlin.

    Würdigung

    Das Werk Ruth Zechlins ist formenreich und experimentierfreudig. Die Komponistin bevorzugt eine linear-kontrapunktische Schreibweise, die sich dem Unterricht bei Johann Nepomuk David und Wilhelm Weißmann, aber auch dem Vorbild Johann Sebastian Bach verdankt. Sie sucht den musikalischen Dialog mit dem Thomaskantor, indem sie seine Musik zitiert und fortsetzt, so in „Musik zu Bach“ für Orchester (1983) und „Musikalische Antworten auf Johann Sebastian Bach“ für Flöte und Orgel (1999). Zu Ruth Zechlins polyphoner Schreibweise gehört auch eine Vorliebe für isomelische Kanons.

    In der Auseinandersetzung mit der Musik Hans Werner Henzes, György Ligetis, Witold Lutosławskis und Krzysztof Pendereckis eignete sie sich während der 1960er Jahre Techniken der zeitgenössischen Musik an, mit der sie ihre eigene Klangsprache schuf. Dodekaphonie, Cluster, Klangflächen, begrenzte Aleatorik, Collage- und moderne Spieltechniken finden in ihren Werken Verwendung.

    Von Werken ihrer Komponistenkollegen hat Ruth Zechlin sich immer wieder inspirieren lassen. In den 1960er Jahren lernte sie auch den Komponisten Witold Lutosławski kennen. Mit ihm verband sie bis zu seinem Tode eine innige Freundschaft. Seine Musik gab ihr für das eigene Schaffen wichtige Impulse.

    „Er wurde mir neben Hans Werner Henze zum Leitbild. Seine Art des Komponierens steht mir besonders nahe: einen Klang als Ausgangspunkt zu setzten und aus ihm sämtliche Mikrostrukturen herauszukristallisieren“ (Ruth Zechlin, zit. n. Mainka (Hg.) 1986, S. 43-44).


    Den Komponisten Hans Werner Henze hatte sie bereits in den 1950er Jahren kennen gelernt. Die Freundschaft ist auch durch einen langjährigen Briefwechsel dokumentiert. 1992 setzte Ruth Zechlin ihr Gespräch mit Henze auch in Tönen fort. Ihre „3 Briefe an HWH“ für Oboe Solo sind Reflex auf eine neuerliche Begegnung im April 1992 sowie einen Brief Henzes von Februar desselben Jahres. Mit der Wahl einer solistischen Besetzung ist der intime Charakter eines Briefes adäquat wiedergegeben. Wie jeder Brief mit dem Namen des Briefschreibers endet, so schließt die Komponistin ihre musikalischen Briefe jeweils mit einer identischen neuntönigen Folge. Die Mitteilungen der drei Briefe lassen sich selbstverständlich nicht in Worte rückübersetzen, aber die Ausdrucksgehalte sind mit den Bezeichnungen „con spirito e sensibile“ – „con fuoco e brillantissimo“ – „con anima e amoroso“ vorgegeben. Aus wenigen Tönen eine vielfältige Musik zu gestalten, scheint das angestrebte Ziel beim Komponieren der „3 Briefe an HWH“ gewesen zu sein - eine Kunst, die Ruth Zechlin an der Musik Johann Sebastian Bachs bewundert.

    Kreative Anregungen und Impulse lieferten der Komponistin auch die benachbarten Künste:

    „Neben der Musik sind bildende Kunst und Literatur für mich lebensnotwendig. [...] Es hat mich immer gereizt, mir Kunstformen und Kunststile zu erschließen, bei denen ich weiterdenken darf und bei denen mich gewissen Symbole direkt ansprechen“ (Ruth Zechlin, zit. n. Mainka (Hg.) 1986, S. 10).


    Zu den von ihr bevorzugten Schriftstellern zählen Thomas Mann, Robert Musil und Ingeborg Bachmann. Unter den Werken der bildenden Künstler sind es die barocken Skulpturen von Matyás Braun, die surrealistischen Bilder Salvatore Dalís und das Schaffen Friedensreich Hundertwassers, mit denen sie sich wesensverwandt fühlt (vgl. Ruth Zechlin, in: Mainka (Hg.) 1986, S. 11ff). Darüber hinaus schätzt sie grundsätzlich Kunst, die zum Denken anregt.

    „Es kommt mir darauf an, daß mich etwas herausfordert, hinter die Dinge zu schauen, ob es sich nun um Musik, Literatur, Architektur oder Malerei handelt“ (Ruth Zechlin, zit. n. Mainka (Hg.) 1986, S. 10).


    Formal gliedert sie ihre Werke nach schlüssig erscheinenden Proportionen, z. B. nach der Regel des „Goldenen Schnittes“. Mit graphischen, auch kolorierten Skizzen fixiert sie ihre ersten Ideen und schreibt Werktagebücher, die die Entstehungsprozesse dokumentieren.

    Ihre Musik wurzelt in autobiographischen Erlebnissen, die im Werk verschlüsselt bleiben, aber Einfluss auf die Dramaturgie nehmen: Musik wird zum Protokoll psychischer Befindlichkeit. Darauf verweisen auch die Titel einiger Orchesterwerke: „Emotionen“ (1971), „Briefe“ (1978), „Metamorphosen“ (1982), „Kristallisation“ (1987) und „Stufen“ (1993).

    Durch ihre Musik errang sie seit den 1960er Jahren große Anerkennung; fast alle ihre Kompositionen entstanden seither als Auftragswerke, darunter Orchesterwerke (Sinfonien Nr. 1 und 2, 1965 und 1966; „Kammersinfonie“, 1967), das Oratorium „Wenn der Wacholder blüht“ (Günter Deicke, 1960), die „Ode an die Luft“ für Mezzosopran und Orchester (Pablo Neruda, 1962), Streichquartette Nr. 1 bis 8 (1959/2001).

    Ruth Zechlin geht in ihren Werken häufig vom Detail aus und entwickelt daraus Motive, Linien und komplexere Zusammenhänge. Dieser analytischen Art der musikalischen Entfaltung entspricht die Werkidee, musikalische Parameter in Einzelaktionen vorzuführen, um sie schließlich zu vereinen. Mehrere Kompositionen dieses Typs hat Ruth Zechlin geschaffen. In „7 Versuche und ein Ergebnis für Saxophonquartett“ (1988) führt Ruth Zechlin vor, womit sie komponiert: Einzelton, Klangfläche, Linie, Rhythmus. Das Ergebnis fasst alle vorgeführten Einzelaktionen zusammen.

    Im November 1996 entstanden „5 Studien und 1 Collage“, für Kammerensemble, ein Werk das Dieter Cichewiecz, dem Leiter des Ensembles „das neue werk“ gewidmet ist. Schon der Titel verweist auf den formalen Verlauf der Komposition: der als „Collage“ gestaltete Schlusssatz nimmt das in „Studie 5“ entwickelte „Klangband“ zur „Grundlage für den Einsatz von Floskeln, Klängen, Punktualismen und Linien, die dem Hörer bereits bekannt sind. Das Stück endet demnach mit dem vollen musikalischen Spektrum“ - so formuliert die Komponistin in ihrer Werkeinführung (Ruth Zechlin, Booklettext zur CD Ruth Zechlin Stufen, hg. von der Akademie der Künste Berlin, 1997, S. 3).

    Experimente mit theatralischen Formen finden sich in Werken wie „Szenische Kammermusik nach Heiner Müllers ‚Hamletmaschine’“ für fünf Instrumentalisten (1991). Die Kammermusiker schlüpfen dabei in die Rollen der Schauspieler, ohne sich theatralisch zu gebärden, die Bewegungen der Musiker im Raum sind Teil der Werkidee. Unter ihren Bühnenwerken sind zwei Kammeropern hervorzuheben: „Die Reise“ (Heiner Müller nach Motekiyo, 1992) und „Elissa“ (Hellmuth Matiasek nach Vergil, 2003/04).

    Neben ihrer kompositorischen Laufbahn und ihrer pädagogischen Tätigkeit als Hochschullehrerin war Ruth Zechlin jahrzehntelang auch als konzertierende Cembalistin tätig. So versteht es sich von selbst, dass Werke für Cembalo einen relativ großen Anteil an ihrem Œuvre ausmachen. Erwähnt seien beispielhaft „Toccata und Passacaglia“ (1962), „Vier Inventionen“ (1969), „Im Salon der Rahel Levin“ (1985), ein Werk, mit dem Ruth Zechlin anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins der großen Salonière und Briefeschreiberin huldigte. Die Komposition „Ephitaph“ entstand im Juni 1973, auf Anregung von Siegfried Matthus, der für ein Programm der Veranstaltungsreihe „Kammermusik im Gespräch“, in der György Ligetis „Continuum“ für Cembalo erklingen sollte, ein weiteres Werk für dieses Instrument suchte. Ruth Zechlin, die als Interpretin vorgesehen war, fand beim Erarbeiten des Stückes „Continuum“, zu einer eigenen Komposition, um - so der Anspruch der Komponistin - ihr Instrument „vielseitiger und farbiger vorzuführen als es bei Ligeti möglich ist“ (Ruth Zechlin, zit. n. Allihn 1974, S. 429). Der Tod eines nahestehenden Freundes, der in die Entstehungszeit fiel, gab den Ausschlag, den Titel „Epitaph“ zu wählen. Formal orientiert sich die Komposition an Bachs „Chromatischer Fantasie“. „Epitaph“ ist in drei Abschnitte gegliedert, die sich hinsichtlich ihrer Tondichte, Rhythmik und Akkordik unterscheiden. Im Mittelteil – „tranquillo“, „legatissimo“ - entwickelt sich eine melodische Linie, während die beiden äußeren Abschnitte durch die Verwendung von Clustern, Klangflächen und massiven Akkordballungen geprägt sind.

    Ein Werk aus neuerer Zeit sind die „Bicinien für Jacques“ (1992), die Ruth Zechlin dem niederländischen Cembalisten Jacques Ogg widmete. Strenge und Phantasie werden gleichermaßen in dieser zweistimmigen, Musikgeschichte reflektierenden Musik vereint.

    Zu ihren zentralen Orgelwerken zählen „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz (1996), „Auferstehung“ (1998), „De Sanctissima Trinitate“ (1999).

    Geistliche Musik bildet einen Schwerpunkt im jüngsten Schaffen Ruth Zechlins: „Triptychon 2000“ für Orchester (1997-1999), „Missa in honorem Sancti Stephani“ für 4 Solisten, 4-16 st. Chor, großes Orchester und Orgel (2003).

    Rezeption

    Ihre Kompositionen haben eine weit reichende Rezeption erfahren und werden durch internationale Interpreten in folgenden Ländern aufgeführt: Australien, Ägypten, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Jugoslawien, Mittelamerika, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn, USA.

    Werkverzeichnis

    Die Gliederung und Zusammenstellung des Werkverzeichnisses stammt von der Komponistin. Die Bezeichnung WN nach einem Werktitel ist ein Hinweis auf die von der Komponistin vergebenen Werknummern. Die im Werkverzeichnis als „Manuskript“ bezeichneten Werke sind Fotokopien von Autographen. Ein O hinter einer Werksangabe bedeutet, dass von diesem Werk ein Tonträger existiert (nähere Angaben in der Diskografie). Wenn die Uraufführung eines Werkes als Ursendung bei einer Rundfunkanstalt erfolgte, ist ein * bei der UA angegeben.

    Befindet sich musikalisches Material nicht bei Verlagen oder in den Bibliotheken, erfolgte die Angabe in ( ).


    A. Instrumentalmusik


    a) Orchesterwerke


    Musik für Orchester Nr. 1, WN 9 (1957) 9’ Internationale Musikbibliothek Berlin


    Musik für kleines Orchester, WN 31 (1961) 18’ Internationale Musikbibliothek Berlin


    Suite für Streichorchester, WN 42 (1964) 15’ Internationale Musikbibliothek Berlin


    Sinfonietta für Kinder, WN 48 (1964) 13’ Verlag Neue Musik Berlin


    1. Sinfonie für großes Orchester, WN 54 (1965) 32’ Breitkopf & Härtel

    UA 1965 (Leipzig)


    2. Sinfonie für großes Orchester, WN 62 (1966) 18’ Peters

    UA 1966 (Potsdam)


    Suite für Streichorchester, WN 70 (1967) 4’ Internationale Musikbibliothek Berlin


    Kammersinfonie,WN 75 (1967) 12’ Peters O

    UA 1968 (Leoben, Österreich)


    Polyphone Meditationen für Streichorchester, WN 81 (1968) 12, Peters

    UA 1968 (Leipzig)


    Thema mit 5 Veränderungen für großes Orchester, WN 92 (1969)12’ Peters

    UA 1971 (Berlin)


    3. Sinfonie für großes Orchester, WN 103 (1971) 27’ Peters

    UA 1972 (Berlin)


    Emotionen fair Orchester, WN 107 (1971) 19’ Verlag Neue Musik Berlin

    UA 1971 (Meiningen)


    Kammersinfonie II, WN 120 (1973) 17’ Peters

    UA 1974 (Stralsund)


    Briefe für Orchester, WN 148 (1978) 13’ Peters

    UA 1980 (Halle/S.)


    Reflexionen für 14 Streicher, WN 151 (1979) 15’ Peters O

    UA 1979 (Berlin)


    Situationen für Orchester, WN 155 (1980) 13’ Peters O

    UA 1981 (Berlin)


    Musik für Orchester, WN 157 (1980) 12’ Peters O

    UA 1981 (Berlin)


    Metamorphosen für Orchester, WN 168 (1982) 13’ Peters O

    UA 1983 (Berlin)


    Musik zu Bach für Orchester, WN 175 (1983) 22’ Peters O

    UA 1985 (Berlin und Leipzig)


    Träume für Orchester, WN 204 (1987) 20’ Peters

    UA 1988 (Berlin)


    Kristallisation für Orchester, WN 205 (1987) 13’ Peters

    UA 1989 (Köln)


    Stufen für Orchester, WN 235 (1993) 14’ Lienau O

    UA 1993 (Hamburg)


    Orchestermusik - Hommage à Heidelberg und seine Manessische Handschrift WN 251 (1995) 12’ Ries & Erler

    UA 1996 (Heidelberg)


    Messe für kleines Orchester, WN 273 (1997) 14’ Manuskript

    UA 2000 (St. Salvator/Griesbach)


    Varianten zu Goethes „Märchen“ für Kammerorchester, WN 281(1998) 25’ Ries & Erler

    UA 1999 (Schloss Zell a. d. Pram, Österreich)


    Triptychon 2000 für Orchester, WN 287 (1999) 20’ Lienau

    UA 2000 (Passau, Dom)


    Varianten für Kammerorchester, „Der Weg nach Bethlehem“, WN 322 (2004) 12’ Niederbayerisches Ärzteorchester

    UA 2005 (Deggendorf)


    b) Konzerte


    Violinkonzert 1963 (Violine und Orchester), WN 41 (1963) 16’ Breitkopf & Härtel

    UA 1964 (Gera)


    Concertino für Oboe und Kammerorchester, WN 87 (1969) 16’ (Rundfunk Berlin)

    UA 1969 (Berlin)


    Klavierkonzert (Klavier und Orchester), WN 123 (1974) 19, Peters

    UA 1974 (Berlin)


    Orgelkonzert I (Orgel und Orchester), WN 124 (1974) 18’ Peters

    UA 1975 (Leipzig)


    Orgelkonzert II (Orgel und Orchester), WN 129 (1975) 16’ Peters

    UA 1975 (Frankfurt a.O.)


    Kristalle für Cembalo und Streichorchester, WN 130 (1975) 16’ Peters

    UA 1976 (Freiberg)


    Dionysos und Apollo für Flöte (4), Streicher und Schlagwerk, WN 134 (1976) 13’ Peters

    UA 1978 (Gera)


    Prager Orgelkonzert (Orgel und Orchester), WN 156 (1980) 21’ Peters

    UA 1981 (Prag)


    Prager Vision für Orgel und Instrumente, WN 181 (1984) 11’ Peters

    UA 1984 (Berlin)


    Linien für Cembalo und Orchester, WN 200 (1986) 13’ Peters

    UA 1988 (Schwerin)


    Linien Il für Cembalo und Instrumente, WN 207 (1988) 13’ Peters

    UA 1989 (Berlin)


    Violinkonzert Hommage à György Kurtág (Violine und Orchester), WN 218 (1990/1991) 25’ Lienau O

    UA 1994 (Chemnitz)


    Venezianisches Cembalokonzert (Cembalo und Streicher), WN 242 (1994) 16’ Ries & Erler

    UA 1995 (Flensburg)


    Konzert für Schlagzeug und Streicher, WN 301 (2001) 25’ Ries & Erler

    UA 2002 (München)


    Konzert für Schlagzeug und Orchester, WN 310 (2002) 30’ Ries & Erler

    UA 2003 (Kosalin, Polen)


    c) Kammermusik


    1. Große gemischte Besetzungen


    Amor und Psyche, Kammermusik mit Cembalo, WN 64 (1966) 14’ (Komische Oper Berlin)

    UA 1967 (Berlin)


    Gedanken über ein Klavierstück von Prokofjew für Klavier und Kammer-Ensemble, WN 72 (1967) 10’ Breitkopf & Härtel

    UA 1968 (Berlin)


    Dynamische Studien für Kammer-Ensemble, WN 105 (1971) 9’ (Komische Oper Berlin)

    UA 1971 (Berlin)


    Stationen, Kammermusik für Bläserquintett und Tasteninstrumente (1 Spieler), WN 109 (1972) 15’ Internationale Musikbibliothek Berlin

    UA 1974 (Berlin)


    Hommages à PHL für Streichquintett und Schlagwerk, WN 118 (1973) 9’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1973 (Berlin)


    Begegnungen, große Kammermusik, WN 140 (1977) 15’ Peters O

    UA 1978 (Berlin)


    Szenen für Kammer-Ensemble „Hommage à Shakespeare“ WN 147 (1978) 16’ Peters

    UA 1980 (Schwerin)


    Konstellationen für 10 Blechbläser, WN 186 (1985) 20’ Peters

    UA 1986 (Eisenach)


    Portrait für Kammer-Ensemble, WN 193 (1986) 17’ Peters

    UA 1987 (Dresden)


    Konfrontationen für Kammer-Ensemble, WN 194 (1986) 13’ Peters

    UA 1986 (Halle a.d.S.)


    Szenische Kammermusik nach Heiner Müllers „Hamletmaschine“ für 5 Instrumente, WN 225 (1991) 18’ Verlag Neue Musik Berlin

    UA 1991 (Berlin)


    Alternativer Baukasten für Kammer-Ensemble, WN 233 (1993) 12’, Ries & Erler

    UA 1993 (Nürnberg)


    Akzente und Flächen für Schlagzeug-Ensemble, (5 Musiker) WN 236 (1993) 11’ Zimmermann

    UA 1994 (Berlin)


    circulation for percussion (for eight), WN 239 (1994) 10’ Zimmermann

    Kontemplation für 12 Violoncelli, WN 240 (1994) 12’ Ries & Erler

    5 Studien und 1 Collage für Kammer-Ensemble, WN 266 (1996) 12’, Ries & Erler O

    UA 1997 (Potsdam)


    Kontemplation und Aktivitäten für 9 Posaunen, WN 298 (2001) 10’ Manuskript

    UA 2002 (Berlin)


    Italienisches Diptychon für Kammer-Ensemble, WN 309 (2002) 25’ Ries & Erler

    UA 2003 (Straubing)


    2. Vier Instrumente


    1. Streichquartett - 1959, WN 19 (1959) Breitkopf & Härtel

    UA 1959 (Leipzig)


    2. Streichquartett, WN 55/57 (1965) 10’ Breitkopf & Härtel

    UA 1965 (Berlin)


    3. Streichquartett, WN 97 (1970) 12’ Breitkopf & Härtel

    UA 1971 (Berlin)


    4. Streichquartett, WN 101 (1971) 17’ Breitkopf & Härtel O

    UA 1971 (Berlin)


    5. Streichquartett, WN 106 (19 7 1) 11’ Breitkopf & Härtel

    UA 1972 (Frankfurt a.d.O.)


    17 Kommentare nach van Gogh für Streichquartett, WN 113 (1973) 10’ (Rundfunk Berlin)


    Dessau-Adaptation vom Lukullus-Fischweib für Streichquartett, WN 127 (1974) 2’ Manuskript


    Impulse für Bläserquartett, WN 132 (1975) 7’ Manuskript

    UA 1975 (Berlin)


    6. Streichquartett, WN 141 (1977) 11’ Breitkopf & Härtel O

    UA 1978 (Berlin)


    Aktionen für 4 Solostreicher, WN 150 (1979) 16’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1980 (Berlin)


    Diptychon - Strukturen für Vier, (FI., Ob., Engl. H., Pos.), WN 190 (1986) 13’ Peters

    UA 1986 (Berlin)


    7 Versuche und 1 Ergebnis für Saxophon-Quartett, WN 206 (1988) 15’ Ries & Erler O

    UA 1989 (Berlin)


    7. Streichquartett, WN 249 (1995) 12’ Ries & Erler


    8. Streichquartett, WN 302 (2001) 15’ Ries& Erler

    UA 2002 (Ingolstadt)


    Responsio ad Krzysztoferum für Fl., Ob., 2 Violen, WN 315 (2003) 6’ Manuskript


    3. Drei Instrumente


    Trio, (Ob. Vla.,Vcl. ) WN 7 (1957) 15’ Collection Litolff O

    UA 1957 (Berlin)


    Kammermusik zu Kleists „Marquise von 0.“, (Ob., Vcl., Schlagw.) WN 126 (1974) 10’

    Ries & Erler

    UA 1974 (Frankfurt a.d.O.)


    Harfentrio 1978, (FI., Vla., Harfe), WN 142 (1978) 18’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1979 (Berlin)


    FI., Ob. und Cembalo, WN 159 (1980) 4’ Manuskript

    UA 1982 (Fulda)


    Katharsis für Ob., Vcl., Schlagwerk, WN 163 (1981) 10’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1982 (Leipzig)


    Con espressione per trio basso, (Vla., Vcl., Kb), WN 192 (1986) 5’ Manuskript


    Spiel für Drei - für Violine, Violoncello, Klavier, WN 197 (1986) 10’ Manuskript

    UA 1987 (Berlin)


    Musik für drei Schlagzeuger, WN 252 (1995) 12’ Zimmermann O

    UA 1996 (Saarbrücken)


    Laudate Dominum, Psalm 150, für 2 Tromp. u. Orgel, WN 311 (2003) 10’ Manuskript


    4. Zwei Instrumente


    Sonatine für Flöte und Klavier, WN 7 (1955) 12’ Collection Litolff O

    UA 1955 (Berlin)


    Drei leichte Stücke für Violine und Klavier, WN 69 (1967) 2’ Hofmeister

    Exercitien für Flöte und Cembalo, WN 114 (1973) 6’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1973 (Berlin)


    Konstellationen für Klavier und Cembalo, WN 125 (1974) 6’ Manuskript

    Canti amoris für Oboe d’amore und Cembalo, WN 149 (1978) 9’ Manuskript

    UA 1980 (Kassel)


    Erwartungen für Flöte und Fagott, WN 183 (1984) 5-50’ Peters

    UA 1985 (Dresden)


    Synthese für Orgel und Schlagwerk, WN 199 (1986) 14’ Manuskript

    UA 1987 (Wien)


    Verwandlungen für Klavier und Schlagzeug (Kammermusik für Kinder), WN 223a (1991) 5’ Manuskript


    Dialog für Flöte und Schlagwerk, WN 254a (1995) 6’ Manuskript

    UA 1996 (Ingolstadt)


    Exercitien für Flöte und Cembalo II, WN 254b (1995) 6’ Manuskript

    UA 1996 (Ingolstadt)


    Ruhe und Bewegung für 2 Orgeln, WN 258 (1996) 11’ Manuskript

    UA 1997 (Nürnberg)


    Reminiszenzen -pro domo für Violine und Klavier, WN 260 (1996) 16’ Lienau

    UA 1996 (Berlin)


    Hommage à Henry Purcell für Blockflöte (Sopran/Tenor) und Cembalo, WN 269 (1997) 8’ Möseler

    UA 1998 (München)


    Epigramme für Violoncello und Kontrabass, WN 274 (1997) 20’ Ries & Erler

    UA 1998 (Rheinsberg)


    Aphorismen zu Goethes URWORTE. ORPHISCH für Oboe und Cembalo, WN 279 (1998) Manuskript

    UA 1999 (Passau)


    Musikalische Antworten auf Joh. Seb. Bach für Flöte und Orgel unter Verwendung der Ouvertüre h Moll (BWV 1067)

    für Flöte und Orchester, WN 289 (1999) 20’ Ries & Erler

    UA 2000 (Rheinsberg)


    Gedanken zu Bach für Blockflöte und Orgel, WN 292 (1999)10’ Möseler

    UA 2000 (München)


    Passauer Konzert für Oboe und Orgel, WN 300 (2001) 25’ Manuskript

    Postcommunio f. Vla u. Orgel WN 307 (2002) 9’ Manuskript


    5. Solowerke


    Suite für Flöte Solo, WN 102 (1971) 51 Manuskript

    pour la flûte - Linien und Register, WN 119 (1973) 4’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O

    UA 1975 (Berlin)


    5 Mobiles für Harfe Solo, WN 143 (1978) 6’ Peters

    UA 1979 (Berlin)


    3 Nachtstücke für Claudia, Flöte Solo, WN 152 (1979) 6’ Manuskript

    UA 1986 (Berlin)


    Beschwörungen für Schlagwerk Solo, WN 158 (1980) 15’ Verlag Neue Musik Berlin

    UA 1981 (Dresden)


    Variationen über das Kryptogramm GRET PALUCCA für Oboe Solo, WN 167 (1982) 2’ Manuskript

    da capo per violino solo (Gedanken zu Paganini), WN 170 (1982) 12’ Ries & Erler

    UA 1986 (Berlin)


    Musik für Violoncello Solo, WN 174 (1983) 6’ Ries & Erler

    UA 1986 (Berlin)


    5 Mobiles für Harfe Solo II, WN 208 (1988) 5’ Peters

    UA 1989 (Berlin)


    Musik zu Kafka II für Schlagwerk-Solo, WN 229 (1992)15’ Zimmermann

    UA 1992 (Heidelberg)


    Drei Briefe an HWH für Solo-Oboe, WN 230 (1992) 13’ Zimmermann

    UA 1993 (Stuttgart)


    DOMINO for Vic Pitt and his Double-bass, WN 248 (1995) 3-30’ Manuskript


    in memoriam Witold Lutoslawski für Viola Solo, WN 256 (1995) 12’ Ries & Erler

    UA 1996 (Flensburg)


    Figurinen für Tom -für Oboe Solo, WN 276 (1997) 5’ Manuskript

    An Aphrodite für Oboe Solo, WN 278 (1998) 6’ Manuskript

    UA 1999 (Passau)


    Studie für Tenorblockflöte, WN 283 (1998) 5’ Möseler

    UA 1998 (München)


    Mors et Resurrectio für Violine Solo, WN 304 (2001) 12’ Zimmermann

    Lamento per Luciano Berio für Flöte Solo, WN 313 (2003) 5’ Manuskript

    UA 2003 (Passau)


    6. Werke für Klavier


    Suite für Klavier, WN 1 (1953) 10’ Collection Litolff

    UA 1953 (Berlin)


    Sonatine für Klavier, WN 2 (1955) 10’ Collection Litolff

    UA 1955 (Berlin)


    Kleine Klaviermusik, WN 13 (1959 ) 12’ Breitkopf & Härtel

    UA 1959 (Berlin)


    Variationen für Klavier über Eislers „Einheitsfrontlied“, WN 26 (1960) 8’ Verlag Neue Musik Berlin

    UA 1960 (Berlin)


    Studie für Klavier, WN 122 (1974) 5’ Deutscher Verlag für Musik

    UA 1976 (Berlin)


    Stücke für Palucca für Klavier Solo, WN 135 (1976) 6’ Manuskript

    UA 1983 (Berlin)


    Miniatur für Klavier, WN 210 (1989) 3’ Manuskript

    UA 1989 (Berlin)


    3 Miniaturen für Klavier, WN 214 (1989) 9’ Manuskript

    UA 1990 (Montepulciano, Italien)

    Erstausgabe hg. v. Dieter M. Backes, Certosa Verlag


    4. Miniatur für Klavier, WN 221 (1990) 3’ Manuskript

    Klavierstück zum 25jähr. Jubiläum vom Zimmermann-Verlag, WN 299 (2001) 1,30’ Manuskript

    UA 2001 (Frankfurt/M.)


    7. Werke für Cembalo


    Musik für Cembalo, WN 10 (1957) 12’ Manuskript

    UA 1958 (Berlin)


    Toccata und Passacaglia für Cembalo, WN 36 (1962) 8’ Breitkopf & Härtel

    UA 1962 (Leipzig)


    Kontrapunkte für Cembalo, WN 82/96 (1969) 10’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1970 (Leipzig)


    Epitaph für Cembalo, WN 116 (1973) 5’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O

    UA 1974 (Berlin)


    Requiem für K für Cembalo, WN 171 (19 82) 5’ Manuskript

    UA 1982 (Halle/S.)


    Job. Seb. Bach AIR (B WV 991) Fragment für Cembalo, Fassung von Ruth Zechlin, WN 171b (1982), 5’ Manuskript

    UA 1982 (Halle/S.)


    Hommage à Bettina von Arnim für Cembalo, WN 180 (1984) 5’ Verlag Neue Musik Berlin

    UA 1984 (Leipzig)


    Im Salon der Rahel Levin für Cembalo, WN 189 (1986), 10’ Peters

    UA 1988 (Leipzig)


    Fantasie, Interludium und Fuge für Spinett, WN 191 (1986) 10’ Manuskript

    UA 1987 (Glauchau)


    Diagonalen für Cembalo, WN 217 (1990) 7’ Verlag Neue Musik Berlin

    UA 1990 (Stade)


    Bicinien pour Jacques für Cembalo, WN 2 (1990) 7’ Verlag Neue Musik Berlin

    UA 1998 (Saarbrücken)


    Hommage à Joh. Seb. Bach für Cembalo - unter Verwendung der Kunst der Fuge“, WN 244 (1994) 7’ Manuskript

    UA 1995 (Passau)


    Hommage à Abraham à Santa Clara für Cembalo, WN 246 (1994) 7’ Manuskript

    UA 1995 (Passau)


    Inkarnation für Cembalo, WN 257 (1996) 7’ Manuskript

    UA 1996 (Passau)


    8. Werke für Orgel


    5 Visionen für Orgel, WN 91 (1969) 6’ Manuskript

    UA 1970 (Merseburg)


    Wandlungen für Orgel, WN 111 (1972) 6’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1972 (Berlin)


    Spektrum für Orgel, WN 117 (1973) 5’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O

    UA 1974 (Frankfurt a.d.O.)


    Orpheus für Orgel, WN 131 (1975) 7’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O

    UA 1976 (Rostock)


    Genesis für Orgel, WN 161 (1981) 8’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1981 (Kassel)


    Evolution für Orgel, WN 164 (1981) 10’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1982 (Leipzig)


    Traum und Wirklichkeit für Orgel, WN 172 (1982) 15’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1986 (Stralsund)


    Glockenmusik für Orgel, WN 182 (1984) 5’ Manuskript

    UA 1984 (Berlin)


    Impulse für Orgel, WN 184 (1985) 8’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1986 (Nürnberg)


    Verkündigung für Orgel, WN 209 (1989) 12’ Manuskript

    UA 1990 (Berlin)


    Wider den Schlaf der Vernunft für Orgel, WN 212 (1989) 8’ Ries & Erler O

    UA 1989 (Berlin)


    Geistliches Triptychon für Orgel, (Dies irae, Inkarnation, Te Deum), WN 228 (1992) 28’, Ries & Erler

    UA 1993 (Münster)


    Orgelstudie aus dem Kryptogramm Klaus Hashagen WN 241 (1994) 3’ Manuskript

    UA 1994 (Nürnberg)


    Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz für Orgel, WN 262 (1996) 19’ Ries & Erler O

    UA 1997 (Berlin)


    Musik zu Epiphanie für Orgel, WN 264 (1996) 15’ Ries & Erler 0

    UA 1997 (Münster)


    Requiem für Gerd Domhardt für Orgel, WN 268 (1997) 5’ Manuskript

    UA 1997 (Halle/S.)


    Musik für Orgel, WN 275 (1997) 4’ Manuskript

    Laudate für Orgel (aus den Kryptogrammen Gesualdo und Jürg Baur) WN 280 (1998) 10’ Schott

    UA 1998 (Düsseldorf)


    Auferstehung für Orgel, WN 284 (1998) 10’ Ries & Erler 0

    UA 2000 (Scheyern/Obb.)


    De Sanctissima Trinitate für Orgel, WN 290 (1999) 30’ Ries & Erler

    UA 2000 (Passau)


    12 Umgebungsklänge für Orgel zu 12 Gedichten von Helga Blindow, WN 292a (1999) 15’ Manuskript

    UA 2000 (Münster)


    Varianten zu „Grosser Gott, wir loben Dich“ für Orgel, WN 305 (2002) 18’, Manuskript

    UA 2002 (Metten)


    Laudatio Mariae für Orgel, WN 306 (2002) 28’ Manuskript

    UA 2003 (Passau)


    Orgelbüchlein für Christoph 1, WN 317 (2003) 12’, Bischöfliches Seelsorgeamt Passau


    Ad Communionem,(2005), Ries & Erler, Berlin


    Der Kreuzweg, (2005), Ries & Erler, Berlin


    Orgelmesse, (2006), Edition Walhall, Magdeburg


    B. Vokalmusik


    a) geistlich


    1. Chor und Soli mit Orchester


    Triptychon zu Angelus Silesius für Sopran, Frauenchor, Flöte und Streichorchester, WN 294 (1999) 8’ Manuskript


    Barockes Jubilate für Chor und Orchester, WN 296 (2000) 8’ Ries & Erler

    UA 2000 (Passau, Dom)


    MISSA in honoris sancti Stephani für 4 Soli, 4-16stimmiger Chor, großes Orchester und Orgel, WN 316 (2003/04) 50’ Ries & Erler

    UA 2005 (Passau)


    2. Chor a cappella


    Das Hohe Lied (Motetten), vierstimmig, WN 14/44 (1959/1964) 9’ Manuskript


    Ave Maria für Chor a cappella, 4-12stimmig, WN 160 (1980) 4’ Manuskript


    Angelus Silesius’ „Sprüche“ für gemischten Chor a cappella, WN 178 (1983) 8’ Manuskript

    UA 1983 (Berlin)


    Hommage à Bach für Chor a cappella, WN 185 (1985) 6’ Manuskript

    UA 1986 (Nürnberg)


    Messe a cappella, geschrieben 1945 als Ruth Oschatz, WN 237 (1993) 15’ Ries & Erler

    UA 1996 (Berlin)


    Geistliche Kreise für Chor a cappella 3-chörig, 24-stimmig, WN 253 (1995) 12’ Ries & Erler O

    UA 1996 (Passau)


    Sonnengesang des Franz von Assisi für 8-stimmigen Chor a cappella, WN 263 (1996) 10’ Ries & Erler

    UA 1998 (Weimar)


    Scheyerer Messe für Männerchor a cappella zur 2. Choralmesse - de Angelis, WN 293 (1999) 17’ Ries & Erler

    UA 2000 (Scheyern, Obb.)


    Te Deum für 4 st. Chor a cappella, WN 303 (2001) 12’ Ries & Erler

    UA 2003 (Passau)


    3. Sologesang mit Orchester


    Das Hohelied für Tenor und Orchester, WN 153 (1979) 20’ Peters

    UA 1980 (Leipzig)


    Our Father für Sopran, Bariton und Orchester, WN 285 (1998) 10’ Manuskript


    4. Sologesang und Instrumente


    Das A und das O für Alt und Schlagwerk, (2. Fassung), WN 232 (1992) 17’ Manuskript


    Aus dem Hohelied für Alt und Orgel, WN 234 (1993) 8’ Manuskript

    UA 1994 (Kassel)


    3 Lieder nach Texten der Hildegard von Bingen für Mezzosopran und Flöte, WN 261 (1996) 8’ Ries & Erler 0

    UA 1997 (Leipzig)


    Kantate für Stimme und Orgel, WN 286 (1998) 10’ Manuskript

    Stabat Mater für Tenor und Orgel, WN 288 (1999) 20’ Manuskript

    UA 2001 (Braunschweig)


    Dies irae für Alt (Mezzosopran) und Orgel, WN 291 (1999) 15’ Ries & Erler

    UA 2001 (Scheyern, Obb.)


    Magnificat für Mezzosopran, Tenor und Orgel, WN 308 (2002) 20’ Manuskript


    5. Sologesang


    Das A und das O - 4. Kapitel Offenbarung des Johannes in der Übertragung von Walter Jens für Alt-Solo, 1.Fassung,

    WN 219 (1990) 10’ Ries & Erler O

    UA 1991 (Kassel)


    Am Anfang war das Wort für Bariton-Solo, Walter Jens: Das Johannes-Evangelium (I,1-14), WN 312 (2003) 7’


    Johannes-Evangelium I, 1-5 für Bariton-Solo, WN 319 (2004) 5’ Manuskript


    Offenbarung 19, 4.8 für Bariton-Solo, WN 320 (2005) 4’


    b) weltlich


    1. Chor und Soli mit Orchester


    Lidice-Kantate (Bariton, Chor, Orchester), WN 11 (1958) 18’ Verlag Neue Musik Berlin O

    UA 1958 (Berlin)


    Wenn der Wacholder blüht - Oratorium (Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor, Orchester), WN 23 (1960) 90’ (Rundfunk Berlin) O

    UA 1961 (Berlin)


    2. Chor und Instrumente


    Apparition (Mallarmé) für Frauenchor und Flöte, WN 53 (1965) 5’ Manuskript


    Fugue (Aragon) für Frauenchor und Flöte, WN 85 (1969) 1’ Manuskript


    Aube (Rimbaud) für Frauenchor und Flöte, WN 86 (1969) 3’ Manuskript


    Der Zauberlehrling (Goethe) für 4-stimmigen Chor und Klavier, WN 166 (1981), 10’ Manuskript

    UA 1982 (Anklam)


    Deux Poèmes pour choeur des femmes avec accompagnement d’une flûte, WN 267 (1997) 8’ Manuskript


    3. Chor a cappella


    Fünf Brecht-Gesänge für Kammerchor, WN 28 (1960) 10’ (Rundfunk Berlin)

    UA 1961 (Berlin)


    Aphorismen über die Liebe für gemischten Chor, WN 95 (1970) 8’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1973 (Leipzig)


    Der Sieg von Guernica für 4 Stimmen (Eluard/Hermlin) WN 133 (1975) 8’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O

    UA 1976 (Berlin)


    4. Sologesang mit Orchester


    Ode an die Luft (Neruda/Arendt) für Mezzosopran und Orchester, WN 34 (1962) 15’ Berliner Sinfonieorchester

    UA 1962 (Berlin)


    Canzoni alla notte für Bariton und Orchester nach Salvatore Quasimodo, WN 128 (1974) 18’ Peters

    UA 1976 (Leipzig)


    Kanzone für Bariton und Orchester nach einem Text von Leonhard Lechner (ca. 1580), WN 176 (1983) 8’ Peters

    UA 1984 (Suhl)


    5. Sologesang mit Instrumenten


    Drei Liebeslieder aus den Carmina Burana für Sopran (Tenor) und Cembalo, WN 78 (1968) 7’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1968 (Berlin)


    An Aphrodite für Alt, Bariton, Pantomime, 7 Musiker (Sappho, Homer, Anyte), WN 136 (1977) 20’ Peters

    UA 1977 (Berlin)


    Weiße Gedichte für Stimme und Instrumentalbegleitung nach Günter Kunert, WN 138 (1977) 4’ Manuskript 0


    Verkündigung (Schwachhofer) für Bariton und Violoncello, WN 165 (1981) 2’ Gerike

    UA 1982 (Berlin)


    4 Lieder für mittlere Stimme und 6 Instrumente nach Claudia Paris, WN 177 (1983) 10’ Manuskript

    UA 1985 (Berlin)


    3 Shakespeare-Songs für Countertenor und Cembalo, WN 187 (1985) 13’ Manuskript

    UA 1986 (Hamburg)


    Monolog aus Romeo und Julia für Countertenor und Kammerensemble, WN 201 (1987) 7’ Manuskript


    Varianten zu Michelangelo für Alt (Mezzosopran) und Violoncello, WN 202 (198 7) 10’ Manuskript

    UA 1988 (Berlin)


    Drei Bachmann-Gedichte für Mezzosopran und Gitarre, WN 211 (1989) 6’ Manuskript

    UA 1995 (Stuttgart)


    Frühe Kafka-Texte für mittlere Stimme und Instrumente, WN 222 (1990) 25’ Lienau

    UA 1991 (Heidelberg)


    Wider den Schlaf der Vernunft, II. Fassung, für Orgel und tiefe Stimme, WN 295 (2000) 20’ Manuskript

    UA 1996 (Passau)


    Hamlet-Fragmente für Streichquartett und Stimme (Bassbariton), WN 295 (2000) 20’ Ries & Erler O

    UA 2002 (Köln)


    6. Sologesang mit Klavier


    Brecht-Lieder, WN 6 (1956 ) 10’ Internationale Musikbibliothek Berlin


    Claudius-Lieder, WN 8 (1957) Manuskript


    Drei Lieder nach Hafis für Bariton und Klavier, WN 15 (1959) 10’ Manuskript


    Drei altenglische Lieder, WN 16 (1959) 5’ Manuskript


    Vier Lieder für Sopran und Klavier (Günter Bruno Fuchs: „Zigeunertrommel“), WN 25 (1960) 10’ Verlag Neue Musik Berlin

    Lied nach Brecht: Die Vögel, WN 46 (1964) 2’ Verlag Volk und Wissen Berlin


    Sieben Borchert-Lieder für tiefe Stimme und Klavier, WN 47 (1964) 9’ Breitkopf & Härtel

    UA 1965 (Berlin)


    Ausflug machen (Rainer Kirsch), WN 51 (1964) 2’ Hofmeister

    Terzine für tiefe Stimme und Klavier (Annemarie Bostroem), WN 56 (1965) 3’ Breitkopf & Härtel O

    UA 1966 (Berlin)


    Geschirmt sind die Liebenden (Nelly Sachs), WN 67 (1966) Manuskript

    Schatten (Ingeborg Bachmann) für tiefe Stimme und Klavier, WN 76 (1968) 1’ Breitkopf & Härtel


    Blau-gläserne Minute (Claudia Paris) für Mezzosopran und Klavier, WN 145 (1978) 3’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O

    UA 1981 (Berlin)


    Gleichnis (Claudia Paris) für Mezzosopran und Klavier, WN 146 (1978) 4’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O

    UA 1981 (Berlin)


    2 Lieder nach Claudia Paris (An den Tag, Verwandlungen in der Luft) für Mezzosopran und Klavier, WN 169 (1982) 5’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig


    Drei Ernst-Bloch-Texte für tiefe Stimme und Klavier, WN 213 (1989) 4’ Manuskript

    UA 1989 (Berlin)


    4 Lieder für Alt und Klavier nach Gedichten von Claudia Paris, WN 250 (1995) 10’ Manuskript


    Six Poems for Voice (Mezzo and Pianoforte) from John Gracen Brown, U.S. A., WN 297 (2000) 6’ Manuskript


    7. Sologesang


    Ein Lied der Liebe (Else Lasker-Schüler) für Alt-Solo, WN 195 (1986) 7’ Manuskript

    UA 1987 (Berlin)


    Dialog nach Salvatore Quasimodo (+ Übersetzung G. Selvani) für zwei ungleiche Stimmen, WN 220 (1997) 8’ Manuskript

    UA 1991 (Heilbronn)


    3 Gesänge nach Karin Kiwus für Mezzosopran Solo, WN 270 (1997) 8’ Manuskript

    UA 1997 (Ludwigslust)


    Einstimmige Gesänge für Alt (Mezzosopran) nach Texten von Karin Kiwus, Claudia Paris, Ingeborg Bachmann, Friederike Mayröcker, Else Lasker-Schüler (enthält WN 270 und 271), WN 272 (1997) 30’ Manuskript


    8. Sprache und Musik


    Keunergeschichten (Brecht) für Sprecher und (Staatsoper Berlin) Kammer-Ensemble, WN 63 (1966) 14’

    UA 1966 (Berlin)


    Studie für Oboe und Sprecher zu Wieland Försters Plastik „Das Paar“ mit dem Text von Franz Fühmann,

    WN 162 (1981) 3’ Manuskript

    UA 1981 (Berlin)


    Musik zu Ingeborg Bachmanns „Brief in 2 Fassungen“ für Violine, Oboe, Posaune und eine Vorleserin,

    WN 188 (1985) 11’ Manuskript

    UA 1986 (Berlin)


    Prometheus von Kafka für Sprecher, Klavier und Schlagzeug, WN 198 (1986) 11’ Peters

    UA 1987 (Berlin)


    Varianten zu Heiner Müllers „Der glücklose Engel“ für Sprecher und Kammer-Ensemble, WN 224 (199 1) 10’ VNM

    UA 1997 (Ingolstadt)


    Kanonische Umgebungen zu Heiner Müllers Der glücklose Engel 2 „ für Sprecher und 6 Streichinstrumente, WN 226 (1992) 3’ Verlag Neue Musik

    UA 1997 (Ingolstadt)


    C. Bühnenwerke


    a) Oper


    Reineke Fuchs, Oper für Schauspieler, nach Goethe, (Libretto Günter Deicke), WN 74 (1967) 120’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

    UA 1968 (Berlin)


    Sommernachtsträume (Die Salamandrin und die Bildsäule), Oper (Libretto Fritz Göhler nach Christoph Martin

    Wieland), WN 215 (1990) 120’ Bärenreiter


    Die Reise, Kammeroper, (Libretto Heiner Müller nach Motekiyo), WN 227 (1992) 52’ Verlag Neue Musik Berlin

    UA 1998 (Saarbrücken)


    Elissa, Kammeroper, (Libretto Hellmuth Matiasek), WN 318 (2004) 60’ Ries& Erler

    UA 2005 (Passau)


    b) Ballett


    La vita, Konstellationen für Ballett, für Sinfonieorchester, WN 179 (1995) 55’ Peters

    UA 1985 (Berlin)


    Un baiser pour le Roi für Orchester, Musik zu Solotanz, WN 247 (1995) 11’ Ries & Erler

    UA 1995 (Passau)


    Die Geburt der blauen Blume für Kammer-Ensemble und Ausdruckstanz, WN 265 (1996) 15’ Ries & Erler

    UA 1997 (Passau)


    c) Schauspielmusik


    2 Lieder für BAT (Wolf Biermann), WN 3 8 (1963) 4’ Manuskript

    Schauspielmusik zu Mysterium buffo“ (Majakowski/Baierl), WN 73 (1967) 20’ (Volksbühne Berlin)

    UA 1967 (Berlin)


    d) Musik für das Fernsehen


    Schatten eines Kämpfers (Sean O’Casey), WN 66 (1966) 10’ (Fernsehen der DDR)

    UA 1966*


    Egmont-Musik für großes Orchester, (Goethe), WN 121 (1974) 20’ (Fernsehen der DDR)

    UA 1974*


    e) Filmmusik


    Kunstausstellung 1963 für Klavier, WN 39 (1963) 15’ (Dokumentarfilm Berlin)


    Kunstausstellung 1963 für Kammer-Ensemble, WN 40 (1963) 25’ (Dokumentarfilm Berlin)


    Rosa Luxemburg, WN 100 (1970) 12’ (Dokumentarfilm Berlin)


    f) Hörspielmusik


    Reineke Fuchs, Funkhörspiel, (Goethe/Deicke), WN 37 (1962) 60’ (Rundfunk Berlin)


    7 Gespräche um Trinkgeld (Dost), WN 60 (1965) 7’ (Rundfunk Berlin)


    Begegnung 1919 (Lewrenjow), WN 65 (1966) 4’ (Rundfunk Berlin)


    Scardanelli-Hölderlin, (Hermlin), WN 99 (1970) 8’ (Rundfunk Berlin)


    van Gogh (Matusche), WN 112 (1972) 3’ (Rundfunk Berlin)


    Hüter der Bienen (Mallarmé), WN 112a (1973) 12’ (Rundfunk Berlin)

    (Hörspielmusik für großes Orchester)


    Adam und Eva (Peter Hacks), WN 154 (1979) 20’ (Rundfunk Berlin)


    Händel-Windstille (Til Sailer), WN 173 (1982) 9’ (Rundfunk Berlin)

    (Hörspielmusik für Orgel)


    D. Lieder für ein Buch


    Kinderlieder für Christoph für Singstimme und Klavier, 21 Lieder, WN 223b (1991) Peters


    E. Werke unter dem Namen Ruth Oschatz

    Unter dem Namen Ruth Oschatz (bis 1952) wurden 114 Stücke komponiert. Daraus sollen folgende hier Erwähnung finden:


    1933 Sonatine für Klavier (UA: 1994 Berlin)


    1944 Passacaglia für Klavier


    1944 Wer überwindet (Offenbarung) für Stimme und Orgel


    1945 Messe für 4stimmigen Chor a cappella (UA: 1996 Berlin)


    1946 Sonate für Klavier (UA: 1946 Leipzig)


    1948 5 fernöstliche Lieder für mittlere Stimme, Flöte, Klavier (UA: 1948 Leipzig)


    1949 Weinheber-Liederbuch für Sopran und Klavier (UA: 1949 Leipzig)


    1950 Sonatine für Klavier


    1943-1946 mehrere Motetten


    1947/48 mehrere Kinderhörspielmusiken für den Sender Leipzig

    mehr zu Werkverzeichnis weniger zu Werkverzeichnis

    Diskografie

    zusammengestellt von Ruth Zechlin (bislang unveröffentlichtes Verzeichnis)


    a) LPs


    Ruth Zechlin - Johann Sebastian Bach

    Musik zu Bach für Orchester

    NOVA 885257


    Musik für Orchester, Situationen für Orchester,

    Reflexionen für 14 Streicher

    NOVA 885235


    Felix Friedrich spielt zeitgenössische Orgelmusik

    darauf: Ruth Zechlin Orpheus für Orgel

    NOVA 885279


    Ruth Zechlin und Fritz Geissler

    darauf: Ruth Zechlin Kammersinfonie

    NOVA 885026


    Ruth Zechlin

    Begegnungen für Kammer-Ensemble, Epitaph für Cembalo, pour la flûte, Streichquartett Nr. 6, Spektrum für Orgel

    NOVA 885172


    Begegnungen, Chorwerke

    darauf: Ruth Zechlin Der Sieg von Guernica

    NOVA 8852700


    Geflügelte Sätze. Sonja Kehler singt neue Lieder

    darauf: Ruth Zechlin Weiße Gedichte (G. Kunert)

    NOVA 885162


    Wohlgemuth, Kochan, Zechlin

    darauf: Streichquartett Nr. 4

    NOVA 885033


    Ruth Zechlin

    Wenn der Wacholder wieder blüht.

    Oratorium für 4 Soli,

    Chor und Orchester

    ETERNA 810001


    Ruth Zechlin

    Lidice Kantate (F. Fühmann) für Baritonsolo,

    Chor und Orchester

    ETERNA 720080


    Wagner-Régeny, Zechlin

    darauf: Trio für Oboe, Viola, Violoncello

    ETERNA 520205


    Ruth Zechlin

    Sonatine für Flöte und Klavier

    MELODIA (SU) 21399


    b) CDs


    Musik in der DDR 1

    darauf: Musik für Orchester

    BERLIN CLASSICS 0090692


    Musik in der DDR 3

    darauf: Streichquartett Nr. 6, Epitaph für Cembalo

    BERLIN CLASSICS 0090712


    Ruth Zechlin

    Metamorphosen für Orchester, Wider den Schlaf der Vernunft für Orgel, Reflexionen für 14 Streicher, pour la flûte, 7 Versuche und 1 Ergebnis für Saxophonquartett, Das A und das 0 für Alt-Solo

    WERGO 286290-2


    Ruth Zechlin, Stufen

    Stufen für Orchester, Musik für 3 Schlagzeuger, 5 Studien und 1 Collage für Kammer-Ensemble,

    Violinkonzert Hommage à György Kurtàg

    ACADEMY 0085142-2


    Geistliche Kreise

    Geistliche Kreise für 24stimmigen Chor,

    Musik zu Epiphanie für Orgel, Die 7 letzten Worte Jesu am Kreuz für Orgel, Auferstehung für Orgel, 3 Lieder nach Texten der Hildegard von Bingen für Alt (Mezzosopran) und Flöte

    ARTE NOVA CLASSICS

    74321 67504 2


    Musik in Deutschland 1950-2000

    Situationen für Orchester

    Deutscher Musikrat

    BMG 74321 735112


    Vitaly begun for Mezzosopran and Piano

    Gleichnis (C. Paris),

    Terzine (A. Bostroem),

    Blau-gläserne Minute (C. Paris)

    CAVALLYRECORDS CCI 308


    Musik in Deutschland 1950-2000

    Kirchenmusik 1950-2000

    Auferstehung für Orgel

    Deutscher Musikrat

    BMG 74321 73525 2

    Repertoire

    Zu Ruth Zechlins Repertoire als Organistin und Cembalistin stehen detailliertere Forschungen noch aus. Als Cembalistin spielte Ruth Zechlin sowohl englische Virginalmusik wie auch Werke moderner Komponisten, etwa „Continuum“ von György Ligeti. Als Organistin spielte sie bevorzugt Werke von Johann Sebastian Bach sowie eigene Kompositionen.

    Quellen

    Primärliteratur (Auswahl)


    Zechlin, Ruth. „Gedanken zu Pierrot lunaire“. In: Akademie der Künste der DDR (Hg.). Arnold Schönberg - 1874 bis 1951. Arbeitshefte Sektion Musik. Berlin 1973. S. 164-166.


    Zechlin, Ruth. „Erinnerungen an Karl Straube“. In: Christoph Held, Ingrid Held (Hg.). Karl Straube. Wirken und Wirkung. Berlin: Evangelische Verlagsanstalt, 1976. S. 74-75.


    Zechlin, Ruth. „Umfunktionierung von traditionellen Elementen“. In: Struktur und Form in der Zeitgenössischen Musik. (Wissenschaftliche Beiträge der Friedrich-Schiller-Universität Jena). Jena, 1981. S. 136-138.


    Zechlin, Ruth. „Über meine Arbeit als Komponistin“. In: Venus Weltklang. Musikfrauen – Frauenmusik. Rita von der Grün (Hg.). Berlin/West: Elefanten Press. 1983, S. 148.


    Zechlin, Ruth. „Gedanken zum Kompositionsunterricht“. In: Musikstudium-Musikpraxis. Beiträge zu Theorie und Praxis der Erziehung und Ausbildung von Musikern und Musikpädagogen in der DDR. Berlin: Verlag Neue Musik Berlin, 1988. S. 153-156.


    Zechlin, Ruth. „Statement zur Musikwissenschaft“. In: Stefan Fricke (Hg.). Musikwissenschaft und Komponist. Saarbrücken 1990. S. 23.


    Zechlin, Ruth. „Früher war ich eher skeptisch“. In: Neue Zeitschrift für Musik. Bd. 155. H. 4. 1994. S. 11-12.


    Zechlin, Ruth. „Die Reise. Kurzanalyse“. In: Programmbuch Nr. 115 des Saarländischen Staatstheaters. Saarbrücken 1998. S. 64-65.


    Zechlin, Ruth. „Geistliches Triptychon für Orgel“. In: 10 Jahre Schuke-Orgel in der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti zu Münster. Münster 1999. S. 60-61.


    Zechlin, Ruth. „Braucht man Inspiration zum Komponieren?“. In: Sibylle Gienger, Martina Peter-Bolaender (Hg.). Frauen Körper Kunst. Frauen- und Geschlechterforschung in Musik, Tanz, Theater und Bildender Kunst. Kassel: Furore-Verlag, 1999. S. 34-43.


    Zechlin, Ruth. „Wege zu Neuer Geistlicher Musik“. In: Bistumsblatt Passau. Nr. 19. 2000, S. 16.


    Zechlin, Ruth. „Mein erster Bach“. In: Friedemann Kluge (Hg.). Begegnung mit Bach. Eine Benefiz-Anthologie zugunsten der Berliner Bach-Autographe. Kassel: Bärenreiter-Verlag, 2002, S.82-83.


    Sekundärliteratur


    a) selbständige Schriften


    Annelore Mainka, Jürgen Mainka (Hg.). Ruth Zechlin. Situationen-Reflexionen. Gespräche, Erfahrungen, Gedanken. Berlin: Verlag Neue Musik, 1986.


    Suder, Alexander L. (Hg.). Ruth Zechlin (Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert Bd. 41). Tutzing: Hans Schneider 2001


    b) unselbständige Schriften (Auswahl)


    Ahnsehl, Peter. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: Orpheus“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 26. 1976. S. 558-559.


    Allihn, Ingeborg. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: ‚Epitaph’“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 24.1974. S. 428-429.


    Allihn, Ingeborg. „Polyphonie des Schaffens. Über Ruth Zechlin“. In: Neuland/Ansätze zur Musik der Gegenwart. Herbert Henck, Gisela Gronemeyer u.a.(Hg.).Bd. 4: Komponistinen. 1983/1984. S. 141-147.


    Altmann, Günter. ‚Ruth Zechlin. Ein Komponistenportrait’.In: Musik in der Schule


    Amzoll, Stefan. „Musik im Film und Hörspiel. Zur Entwicklung der Hörspielmusik in der DDR“, in: Musik und Gesellschaft. Jg. 24. 1974. S. 621-627.


    Bergunder, Karl Ernst. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: ‚Briefe für Orchester’“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 30. 1980. S. 621-622.


    Braatz, Brigitte. „Wie die ‚Eislers’ zu Eisler fanden. Professor Ruth Zechlin und ihre Kabelwerker“. In: Kulturelles Leben. Jg. 19. H. 4. 1972. S. 14-15


    Dasche, Michael. „Erfahrungen bei der Ausbildung unseres kompositorischen Nachwuchses. Aus Gesprächen mit Ruth Zechlin, Günter Kochan und Siegfried Köhler“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 30. 1980. S. 513-518.


    Domhardt, Elke. „Ruth Zechlin. Lebensstationen einer deutschen Komponistin“. In: Ruth Zechlin. Alexander L. Suder (Hg.). (Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert Bd. 41). Tutzing: Hans Schneider 2001. S. 13-29.


    Faulhaber, Frank. „Geistliche Musik von Ruth Zechlin“. In: Ruth Zechlin. Alexander L. Suder (Hg.). (Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert Bd. 41). Tutzing: Hans Schneider 2001. S. 107-116.


    Fürst, Marion. „‚Bach ist mein Zentrum’ – Ein Portrait der Komponistin Ruth Zechlin“. In: Stadtbücherei Mannheim (Hg.). Ruth Zechlin. Noten - Skizzen –Fotos. Mannheim, 2000. S. 10-16.


    Fürst, Marion. „Musik zum Weiterdenken. Anmerkungen zu ausgewählten Orchesterwerken Ruth Zechlins“. In: Ruth Zechlin. Alexander L. Suder (Hg.). (Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert Bd. 41). Tutzing: Hans Schneider 2001. S. 59-72.


    Fürst, Marion. „Dieses Genre verdient es, weiterentwickelt zu werden. Ruth Zechlins Kammermusik in Beispielen.“ In: Ruth Zechlin. Alexander L. Suder (Hg.). (Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert Bd. 41). Tutzing: Hans Schneider 2001. S. 89-99.


    Fürst, Marion. „Ruth Zechlin“. In: Hanns-Werner Heister und Walter Wolfgang Sparrer (Hg.), Komponisten der Gegenwart, Losblattlexikon, Grundblatt, 29. Nlfg 6/05, S.1-2.


    Gerlach, Hannelore. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: 4. Streichquartett“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 22. 1972. S. 408-412.


    Gülke, Peter. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: Kammersinfonie Nr. 2“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 24. 1974. S. 304-305.


    Grützner, Vera. „Bach-Zitate in Werken von Komponisten der DDR“. In: Potsdamer-Forschungen. Wissenschaftliche Schriftenreihe der Pädagogischen Hochschule Potsdam. Bd. LXXIX. 1986. S. 71-80.


    Hansen, Evelyn. „Zur Frage der musikalischen Dramaturgie“. In: Komponieren zur Zeit. Gespräche mit Komponisten der DDR. Mathias Hansen (Hg.). Leipzig: VEB Deutscher Verlag für Musik, 1988, S. 296-311.


    Hansen, Matthias. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: 6. Streichquartett“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 28. 1978. S. 228-229.


    Hauser, Florian. „’Idylle war für mich nie ein Thema’. Die Komponistin Ruth Zechlin“. In: Clingklong: Musikszene Frau/Musiciennes en vedette [Switzerland]. H. 46. Frühjahr 2001. S. 4-9.


    Jansen, Alexander. „Intuition und Reflexion. Ruth Zechlins Theaterwerke. Eine Ansicht“. In: Ruth Zechlin. Alexander L. Suder (Hg.). (Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert Bd. 41). Tutzing: Hans Schneider 2001. S.73-88.


    Kämpfer, Frank. „Für ihr Leben und Schaffen gab es keine Vorbilder. Ein deutscher Einzelweg. Ruth Zechlin in memoriam“. In: nmz.Jg. 56. 2007/09. S. 38.


    Kassap-Riefenstahl, Roseline. „Einige Überlegungen zu den ‚Metamorphosen’ für Orchester von Ruth Zechlin“. In: Komponistinnen in Berlin, Bettina Brand, Martina Helmig u.a. (Hg.). Berlin: Hochschule der Künste. 1987. S. 403-405.


    Kneipel, Eberhard. „Ruth Zechlin“. In: Musiker in unserer Zeit. Leipzig: Deutscher Verlag für Musik. 1979. S. 243-252.


    Markowski, Liesel. „Werkstattgespräch mit Ruth Zechlin“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 22.1972. S. 129-136.


    Markowski, Liesel. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: III. Sinfonie“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 22.1972, S. 362-363.


    Philipp, Beate-Sabine. „Kühn und unkonventionell. Ruth Zechlin“. In: Komponistinnen der Neuen Musik. Alice Samter, Beate-Sabine Philipp (Hg.). Kassel: Fuore. 1993. S. 126-155.


    Riedlbauer, Jörg. „Ruth Zechlins Liedschaffen“. In: Ruth Zechlin. Alexander L. Suder (Hg.). (Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert Bd. 41). Tutzing: Hans Schneider 2001. S. 101-106.


    Röhlig, Eginhard. „Neue Werke unserer Komponisten: ‚Situationen für Orchester’ von Ruth Zechlin. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 32.1982. S. 75-79.


    Schaefer, Hansjürgen. „Neue Werke unserer Komponisten: Ruth Zechlin. 3. Streichquartett“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 22.1972. S. 97-98.


    Schmidt, Hermann. „‚Ich mag alles, was kühn ist’. Gespräch mit Ruth Zechlin“. In: Ruth Zechlin. Alexander L. Suder (Hg.). (Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert Bd. 41). Tutzing: Hans Schneider 2001. S. 31-37.


    Sonntag, Brunhilde. „Gedankenaustausch mit Ruth Zechlin. Briefwechsel im Herbst 1984“. In: Zeitschrift für Musikpädagogik Bd. X/29.1985. S. 3-12.


    Sonntag, Brunhilde. „Bach und das 20. Jahrhundert - zum Schaffen von Ruth Zechlin“. In: Zeitschrift für Musikpädagogik Bd. XI/35.1986. S. 36-43.


    Spieler, Heinrich. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: ‚Stationen’“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 25. 1975. S. 46-48.


    Stürzbecher, Ursula. „Ruth Zechlin“. In: Komponisten in der DDR. 17 Gespräche. Ursula Stürzbecher (Hg.). Hildesheim: Gerstenberg Verlag. 1979. S. 150-171.


    Wengenroth, Kerstin. Aspekte des Weiblichen in der Musik – Ruth Zechlin. Dortmund 1991


    Links


    http://www.ruthzechlin.de (Stand: 9. Juni 2008)

    Homepage von Ruth Zechlin

    Forschung

    Die gesamten Skizzen sowie graphische und verbale Konzeptionen befinden sich in der Staatsbibliothek Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung. Ebenso befinden sich dort die meisten Autographen der nach 1990 entstandenen Werke, dazu alle Jugendwerke (unter dem Namen Ruth Oschatz). Die Mehrzahl der zwischen 1950 und 1990 entstandenen Werke liegt in der Sächsischen Landesbibliothek Dresden.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf umfasst Analysen ihrer Werke, Untersuchungen zum Komponieren in der DDR und zur Rezeption ihrer Werke.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 74650202
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 118830511
    Library of Congress (LCCN): n81047590
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Marion Fürst, Diese Grundseite wurde im Dezember 2004 erstellt.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 24.6.2008
    Zuletzt bearbeitet am 26.6.2008


    Empfohlene Zitierweise

    Marion Fürst, Artikel „Ruth Zechlin“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 26.6.2008.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/304