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  • Dr. Anke Charton

    Anke Charton studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in Leipzig, Bologna und Berkeley und schloss ihr Studium 2004 mit einer Arbeit zum Wandel in der Musiktheaterästhetik um 1800 ab. Zusätzlich hospitierte und assistierte sie vielfach im Bereich Oper und arbeitete u.a. als Übersetzerin und Dolmetscherin für CD-Booklets und im Opernbetrieb.


    Sie promovierte sich 2011 an der Universität Leipzig mit einer Arbeit zu Geschlecht und Stimme in der Oper im interdisziplinären Bereich von Genderforschung und Musikgeschichte.


    Im Rahmen umfangreicher Lehr- und Vortragstätigkeit nahm sie u.a. Lehraufträge an der Hochschule für Musik Detmold/Universität Paderborn und der Universität Leipzig wahr. Zu ihren Forschungsgebieten zählen Musiktheater, historische Gesangsforschung, Geschlechterforschung und Theatergeschichte. Gegenwärtig arbeitet sie an einem Habilitationsprojekt zu frühneuzeitlichen Professionalisierungsprozessen am Beispiel Spanien.


    Ihre jüngeren Publikationen umfassen u.a. die Monographie "prima donna, primo uomo, musico. Stimme und Körper: Geschlechterbilder in der Oper" (Leipzig 2012), und verschiedene Aufsätze zur Gesangs- und Theaterforschung, wie "Was dem Manne die Bruststimme, das ist dem Weibe das Falset. Zur Erfindung des Stimmgeschlechts." in der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien, 17. Jg, Nr. 1 (2012), "in quest'ultimo istante riconoscimi: Der lange Abschied der Kastraten im Spiegel des primo-uomo-Repertoires um 1800" in "Die italienische Oper im Interregnum (1790-1820)." (hg. von Roland Pfeiffer, Kassel 2013) und "As an actor he had no equal on any stage in Europe. Anmerkungen zum Schauspielen in der Oper im 18. und frühen 19. Jahrhundert.", in "Akteure – Comödianten – Schauspieler" (hg. von Sebastian Hauck & Corinna Kirschstein, Leipzig 2012).


    Seit November 2014 ist Anke Charton als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt englische Redaktion beim Projekt MUGI tätig.

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