Herzlich Willkommen bei MUGI

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  • Geschichte des Projekts

    Die Idee für die Entwicklung einer Internetplattform zum Thema „Musikvermittlung und Genderforschung“ entstand im Rahmen von Konzertprojekten, die von Studierenden unter der Leitung von Beatrix Borchard an der Hochschule der Künste Berlin (heute Universität der Künste) durchgeführt wurden. Ein erster Schritt in Richtung Internetforum war – abgesehen von Programmheften und einer CD – die Konzipierung und Realisierung einer CD-Rom zu der französischen Sängerin und Komponistin Pauline Viardot-Garcia.


    Das Forschungsprojekt „Musik und Gender im Internet“ wurde von Juni bis Dezember 2001 am musikwissenschaftlichen Institut Detmold/Paderborn mit der Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin (Kirsten Reese) vom HWP-Programm (Bund-Länder-Vereinbarung zur Förderung der Weiterentwicklung von Hochschule und Wissenschaft sowie zur Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre) gefördert. Mit Mitteln des Innovationsprogramms der Universität Paderborn entstanden acht multimediale Präsentationen zu Komponistinnen.


    Nach der Berufung von Prof. Dr. Beatrix Borchard an die Hochschule für Musik und Theater förderte ab Juli 2002 die Behörde für Wissenschaft und Forschung Hamburg aus dem Sonderfonds für Berufungen die Stelle einer/s wissenschaftlichen Mitarbeiterin/s (BAT IIa halbe) für drei Jahre (bis Ende August 2005). Von November 2002 bis Oktober 2004 wurde eine weitere halbe wissenschaftliche Mitarbeiterstelle durch Drittmittel des E-Learning Consortiums Hamburg (http://www.e-learning-hamburg.de/) gefördert. Am 27. Mai 2004 veröffentlichte Beatrix Borchard unter Mitarbeit von Kirsten Reese und Sophie Fetthauer die Forschungsplattform MUGI im Internet. Design und Programmierung der Internetplattform waren aus dem Etat für Frauen und Nachwuchsförderung der Hochschule für Musik und Theater Hamburg finanziert worden.


    Seit Januar 2005 fördert die Mariann-Steegmann-Foundation MUGI mit der Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin (Regina Back) und mit Sachmitteln. Zu Beginn des Jahres 2010 erhielt MUGI ein neues Gesicht: Design und Programmierung der Forschungsplattform wurden ebenfalls mit Mitteln der Mariann-Steegmann-Foundation realisiert.

    „MUGI, diese multimediale Internetplattform zu Musikerinnen und zum Forschungsgebiet Musik und Gender, ist mehrschichtig aufgebaut und auf dem neusten Stand der Internet-Präsentation. Die lexikalischen Grundseiten charakterisieren das Profil einer Musikerin, die multimediale Präsentation wird redaktionell betreut und nutzt innovativ die spezifischen Möglichkeiten des Netzes. [...] Die Plattform ist übersichtlich gestaltet, die Informationen sind schnell und zielgerichtet abrufbar. Dieses digitale Lexikon ist die zur Zeit wohl umfassendste, aktuellste und fundierteste Musik und Gender-Dokumentation.“ Sibylle Ehrismann in der „Revue Musicale Suisse/Schweizer Musikzeitung“, Nr. 1, Januar 2009, S. 13.

    Publikationen zu MUGI

    • Sibylle Ehrismann. „Raus aus der ,Frauenecke‘. Musik und Gender im Internet“, in Institutionen und Bibliotheken. In: Revue Musicale Suisse. Nr. 1. Januar 2009. S. 12-17.
    • Stefan Drees. „informative plattform mit einigen defiziten. das forschungsprojekt ,musik und gender im internet‘“. In: Neue Zeitschrift für Musik. März/April 2005. S. 62-63.
    • „http://mugi.hfmt-hamburg.de. Musik und Gender multimedial ist gestartet!“. In: Viva Voce. Nr. 68. Sommer 2004. S. 36.
    • Angela Dietz. „Da ist Musik drin“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.7.2004.
    • Birgit Kiupel. Beiträge über MUGI für den Hessischen Rundfunk (hr2, 27.5.2004) und den Norddeutschen Rundfunk (NDR Kultur, 27.5.2004).
    • Beatrix Borchard, Kirsten Reese, Sophie Fetthauer. „http://mugi.hfmt-hamburg.de ist startklar!“ In: Gender Studies. Dokumentation einer Annäherung. Krista Warnke, Berthild Lievenbrück (Hg.) (= Musik und. Neue Folge. Bd. 5. Eine Schriftenreihe der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Hanns Werner Heister, Wolfgang Hochstein (Hg.)) Berlin: Weidler. 2004. S. 234-239.

    Für weitere Informationen und Pressematerial über die Forschungsplattform MUGI wenden Sie sich bitte an uns:

    mugi[at]hfmt-hamburg.de