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  • Räume für Musik - Fanny Hensel

    Seminarprojekt an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Universität der Künste Berlin

    Klicken Sie auf den Bildstreifen, um die Präsentation zu starten.

    Impressum

    Diese multimediale Präsentation entstand im Rahmen des Forschungsprojekts MUGI - Musik und Gender im Internet an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

    Kontakt: mugi@hfmt-hamburg.de


    Konzept: Cathrin Porhansl, Mariette Schmidt und Tim Vogler

    Programmierung: Christiane Ehlers, Frank Schmid, Tanja Baranova

    Redaktion: Kirsten Reese

    Mitarbeit: Hilke Hangen


    Die Realisation wurde im Rahmen des Hamburger Sonderprogramms "E-Learning und Multimedia in der Hochschullehre" gefördert.


    Die Inhalte der Site beruhen auf dem Seminarprojekt "Räume für Musik", das im WS und SS 2005 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Universität der Künste Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Beatrix Borchard und Cornelia Bartsch durchgeführt wurde. Die Texte stammen größtenteils aus dem von den Studierenden erarbeiteten Programmheft für das Fanny Hensel Festival Berlin Hamburg anlässlich des 200. Geburtstags von Fanny Hensel (Berlin 16.-19.6.2005, Hamburg 11.-13.11.2005).


    Mitwirkende des Seminarprojekts:

    Berlin: Cornelia Bartsch (Leitung), Julia Baudis, Sabine Bayer, Luise Bestehorn, Mandy Fredrich, Friederike von Möllendorff, Natalia Mumm, Sebastian Neubauer, Tina Prager, Melanie Schnapka, Philine Seeger, Franziska Stoff

    Hamburg: Prof. Dr. Beatrix Borchard (Leitung), Cornelia Ehlers, Svea Feldhoff, Hilke Hangen, Svenja Jochumsen, Regina Kapfer, Cornelius Pantelmann, Kristina Prause, Cathrin Porhansl, Mariette Schmidt, Tim Vogler

    Alle Rechte für Text-, Bild- und Tonmaterial liegen, soweit im Mediennachweis nicht anders vermerkt, bei den Autorinnen und Autoren


    Kommentar

    Die multimediale Präsentation "Fanny Hensel - Räume für Musik" beruht auf einem gleichnamigen Seminarprojekt, das im WS 2004/05 und SS 2005 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Universität der Künste Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Beatrix Borchard und von Cornelia Bartsch durchgeführt wurde. Die Ergebnisse, die in diesem Seminar erarbeitet wurden, gingen wiederum ein in das "Fanny Hensel Festival Berlin-Hamburg" anlässlich des 200. Geburtstags von Fanny Hensel (Berlin 16.-19.6.2005, Hamburg 11.-13.11.2005). So erarbeiteten die Studierenden Interpretationen vor allem von Liedern und Klavierwerken Fanny Hensels, die sie in moderierten Konzerten vorstellten. Sie gestalteten zu verschiedenen Themen Räume, in denen kürzere Konzerte stattfanden und Ausstellungsexponate gezeigt wurden. Auch erarbeiteten sie das Konzept des Programmhefts und schrieben hierfür die Texte.

    Das Konzept und die Texte des Programmhefts sowie die Idee der gestalteten Räume wurden für die multimediale Präsentation aufgegriffen und fortgeführt. Verantwortlich für das Konzept der Internetsite waren Cathrin Porhansl, Mariette Schmidt und Tim Vogler, Studierende des Kulturmanagements der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Von Cathrin Porhansl stammten Idee und Zeichnung für die Startseite: Fanny Hensel wird von hinten als Hörende gezeigt, das Korsett soll die Begrenzungen andeuten, in denen sie als Frau in ihrer Zeit (auch) gefangen war, ihre Spielräume und Ausdruckmöglichkeiten werden über die verschiedenen "Räume", die Teilen ihres Körpers zugeordnet sind, vermittelt. Diese "Räume" sind zugleich Navigationspunkte und führen über Anklicken eines Bildes oder Icons zu den einzelnen Bereichen der Site.


    Es gibt folgende Bereiche/"Räume":


    Gartenraum, Familienraum, Musikzimmer, Italienraum, ein Raum zu Wilhelm Hensel, ein Raum, der sich der Beziehung von Fanny und Felix widmet, Räume zum Klavierzyklus Das Jahr und zu den Sonntagsmusiken, den Klangraum und eine Chronik.


    Die Bereiche zeigen sehr viele verschiedene Arten der multimedialen Einbindung von Material:

    In der "Chronik" erscheint nach Herüberfahren mit der Maus über die Jahreszahlen ein kurzer Text zu wichtigen Stationen in Fanny Hensels Leben, zusätzlich erklingen Briefausschnitte zu diesen Ereignissen, die von Schauspielstudierenden der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gelesen werden.

    Das "Musikzimmer" nimmt eine Abbildung von Fanny Hensels Musikzimmer in der Berliner Leipziger Strasse zum Ausgangspunkt: wenn man einzelne Gegenstände in diesem Zimmer anklickt, kommt man zu Briefen und Texten über Fanny Hensels "Komponieren zwischen Öffentlichkeit und "

    Im Bereich "Das Jahr" sind zu jedem Monat die verschiedenfarbigen Autographe der Komposition mit von Wilhelm Hensel gezeichneten Vignetten abgebildet.

    Im Bereich zu Wilhelm Hensel hört man - vor dem Hintergrund eines Fotos des Mendelssohnsaals der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (warum dieser Saal Mendelssohnsaal heißt, ist leider bis heute nicht bekannt) - ein Gespräch über die Person Wilhelm Hensels, über seine Beziehung zu Fanny Hensel und ihre gemeinsame Arbeitsbeziehung. Das fiktive Gespräch wird ebenfalls gesprochen von zwei Schauspielstudierenden der Hochschule.

    Im Bereich "Familie" findet sich im Unterbereich "Erziehung" eine Uhr, an deren Ziffernblatt man Uhrzeiten anklicken kann. Es erscheint dann ein erfundener Tagesablauf von Fanny Hensel, der teils aus Quellen abgeleitet ist, teils von den Studierenden ergänzt wurde. Dem gegenübergestellt wird der Tagesablauf der Schriftstellerin Fanny Lewald (1811-1889), der aus ihren eigenen Aufzeichnungen überliefert ist.


    Im Bereich "Fanny und Felix" werden im Unterbereich "Nähe und Distanz" die Lebensläufe der beiden Geschwister anhand vorgelesener Briefzitate als Audio dargestellt.

    Eine besonders spielerische, interaktive Möglichkeit bietet das Puzzlespiel, in dem Motive zweier Lieder, jeweils Vertonungen von Goethes Gedicht Erster Verlust von Fanny und Felix, miteinander kombiniert werden. Man kann sich verschiedene Versionen mit Kombinationen von Motiven anhören und wird dann gefragt, ob man meint, es handele sich um die "richtige" Version, also die Kombination von Motiven der tatsächlich originalen Komposition. Je nach Antwort wird als Rückmeldung "richtig" oder "falsch" angezeigt. Die Tatsache, dass Kombinationen als "falsch" bezeichnet werden, obwohl sie musikalisch durchaus Sinn machen, verdeutlicht, dass die innere Verwandtschaft der beiden Geschwister eben auch eine musikalische war. Im Unterbereich "War es Liebe?" thematisiert ein zugespitzter Text von Tim Vogler den Charakter und die Tiefe der Beziehung der Geschwister zueinander. Der Text ist ein Beispiel dafür, mit welchen Themen Studierende sich auseinandersetzen, wenn sie sich mit Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts beschäftigen und diese Auseinandersetzung auf eigene Fragen hin aktualisieren.


    Eine besondere Idee der Studierenden bestimmt das Konzept des Klangraums. Neben den Texten und Informationen zu Fanny Hensel sollte ein Bereich ganz ihrer Musik gewidmet sein. Also ist der Klangraum dunkel, wenn man ihn "betritt". Wenn man mit der Maus über den blauen Bildschirm fährt, hört man Klangausschnitte aus 22 Kompositionen Fanny Hensels. Wird das Licht in dem Raum dann angeschaltet, können - ausgerichtet an den Buchstaben von Fanny Hensels Namen - die Stücke ganz gehört werden. Die Kompositionen sind Lieder, Klavierstücke, aber auch Kammermusikwerke, Werke für Chor und Orchester usw., womit die Vielfalt von Fanny Hensels Schaffen unmittelbar erfahrbar wird.


    Alle Texte der Site, auch jene, die als Audio eingebunden sind, kann man in der Mediathek als PDF lesen und herunterladen.