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  • Musikschriftstellerinnen im 19. Jahrhundert

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    Impressum

    Martina Bick: Konzept, Texte, Materialauswahl


    Cornelia Geissler: Gestaltung und Programmierung


    Diese multimediale Präsentation entstand 2015 im Rahmen des Forschungsprojekts MUGI - Musikvermittlung und Genderforschung im Internet an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, hrsg. von Prof. Dr. Beatrix Borchard.


    MUGI - Musik und Gender im Internet

    Kontakt: mugi[at]hfmt-hamburg.de

    Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg

    Disclaimer


    Alle Rechte für Text-, Bild- und Tonmaterial liegen, soweit nicht anders vermerkt, bei der Autorin und MUGI.


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    Kommentar

    Das Schreiben über Musik und speziell von Musikgeschichte war im 19. Jahrhundert zwar vorwiegend „Männersache“, es gab jedoch auch Autorinnen, deren Texte und Bücher sich insbesondere der Musikbiographik aber auch der allgemeinen Musikgeschichte, der Musiktheorie sowie musikpädagogischen Fragen widmeten und z.T. weite Verbreitung fanden.


    Drei dieser Autorinnen werden auf dieser Website vorgestellt: Die Musikschriftstellerin Marie Lipsius (1837-1927), die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert unter dem Pseudonym „La Mara“ in Zeitschriften und Leipziger Verlagen mit hohen Auflagen musikbiographische „Studienköpfe“ publizierte; die fränkische Musikschulgründerin und Lisztforscherin Lina Ramann (1833-1912), die vor allem aufgrund ihrer dreibändigen Liszt-Biographie sowie durch die Herausgabe von Liszts gesammelten Schriften bekannt wurde; und die Berliner Musikpublizistin und -pädagogin Anna Morsch (1841-1916), die neben dem Schreiben und Forschen über Musik viele Jahre lang die Redaktion der Musikzeitschrift „Der Klavierlehrer“ innehatte sowie sich durch Verbandsarbeit für die Institutionalisierung des Musiklehrerberufs – vor allem für Frauen - engagierte.


    Ihre Biografien und ihre Werke werden unter dem Menüpunkt Schreibende Frauen ausführlich vorgestellt. Unter dem Menüpunkt Franz Liszt werden die Arbeiten von Lina Ramann und Marie Lipsius über den zu ihrer Zeit überaus populären Pianisten und Komponisten, Musikschriftsteller, Pädagogen und ihren persönlichen Förderer Franz Liszt dargestellt. Unter dem Menüpunkt Über Frauen schreiben werden die biografischen Arbeiten über zeitgenössische Komponistinnen, Instrumentalistinnen und Sängerinnen von Marie Lipsius und Anna Morsch thematisiert.


    Hauptgestaltungsmerkmal der Webseite sind ovale bewegliche Elemente, in denen die Inhalte der Webseite zu finden sind. Sie wurden in kleine Informationsbausteine zerlegt, so dass ein non-linearer, spielerischer und intuitiver Zugang möglich ist.

    Kleine Bilder auf den Ovalen markieren Anfänge von Geschichten bzw. Assoziationsketten (denen folgen kann, aber nicht muss). Wenn sich ein Oval geöffnet hat, kann man über die Pfeile rechts und links des Inhaltes zu weiteren Inhalten navigieren, die zum jeweiligen Themenfeld gehören. Die Ovalform ist entstanden, weil sie an die Portraits der Frauen in diesem klassischen Rahmenformat im ausgehenden 19. Jahrhundert erinnert.


    Im Menü lassen sich die Ovale vielfältig sortieren. Zunächst in inhaltliche Abschnitte und dann weiter nach Ort, Jahr und Art der Quelle. Als weitere Orientierungshilfe wurde jeder Frau und jedem Kapitel eine Farbe zugeordnet, die im Menü und als Farbe der Ovale aufgenommen wird. Über das Menü im unteren Teil lässt sich der gesamte Inhalt der Webseite auch als Liste aufrufen.


    Bei der technischen Erstellung wurde zunächst der Rahmen der Internetseiten ohne Inhalte programmiert. Die Inhalte wurden anschließend in eine online zugängliche Tabelle eingegeben, aus der sich die Internetseiten die Inhalte automatisch herausziehen. So ist auch weiterhin jederzeit die Ergänzung und Veränderung der Inhalte der Internetseite möglich. 


    Martina Bick und Cornelia Geissler