Die Salons – „Fünf auf einen Streich“


von Marc Aisenbrey

Liebe Beatrix, ich hatte das große Vergnügen, zahlreiche Salons mit Dir zu planen und durchzuführen. Seit 2008 in jedem Sommersemester bis zu vier Salons – in der Summe also eine wirklich stolze Anzahl von ganz unterschiedlichen Programmen und Aufführungen. Meist begann die Planung mit Dir in Deinem von Büchern aus...

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Montage


„Mit Schere und Klebstoff“ (Beatrix Borchard) lautet das Motto einer Musikgeschichtsschreibung als Montage von Quellen, Kommentaren, Zitaten, Fundstücken, die Wissenslücken und offene Fragen nicht überspielt, sondern eigens markiert. Musikgeschichte lässt sich nur in Form des „Lückenschreibens“ (Beatrix Borchard) seriös rekonstruieren.

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Kulturelles Handeln


Musik als kulturelles Handeln – bei diesem Konzept von Musikgeschichtsschreibung weitet sich der Horizont und gibt den Blick frei auf Übersehenes, vermeintlich Peripheres, tatsächlich aber oftmals Entscheidendes. Sichtbar werden mehr und unterschiedlichere Akteurinnen und Akteure als bei der Zentrierung auf eine bloße Meisterwerkgeschichte; Musikgeschichte wird facettenreicher.

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Musik & Gender


Eine Geschichte der Musik als kulturelles Handeln ist auf den Gender-Blickwinkel angewiesen, der zunächst ganz neutral die Frage nach dem biologischen und kulturell konstruierten Geschlecht im Musikleben bedeutet. Dass hierbei Ausschlussmechanismen und Machtkonstellationen sichtbar werden, ermöglicht u.a. eine Musikgeschichtsschreibung nicht nur als „History“, sondern auch als „Herstory“.

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Biographik


Das Schreiben von Biographien unter den Voraussetzungen einer gendersensiblen Musikgeschichtsschreibung verlangt nicht nur Geschick im Umgang mit „mit Schere und Klebstoff“ (Beatrix Borchard), sondern auch Fingerspitzengefühl, will man nicht in die Fallen der Heroenbiographik tappen. Erst dann wird die Fülle eines Lebens sichtbar, zum Beispiel des Lebens von Pauline Viardot-Garcia.

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Musikvermittlung


Ohne Musikvermittlung keine Musik: Um Musikkulturen aus Geschichte und Gegenwart lebendig zu halten, sind phantasievolle Vermittlungsformen aller Art und in unterschiedlichen Medien vonnöten. Wo kann Musikvermittlung lebendiger geschehen als in gemeinsamen künstlerisch-theoretischen Projekten, in musikalischen Salons, in Vorträgen, im Radio, im Fernsehen oder auch multimedial, im Internet?

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