Herzlich Willkommen bei MUGI

  • (PDF)
  • (100%)
  • Deutsch
  • Vally Weigl

    von Sophie Fetthauer
    Vally Weigl vermutlich Anfang der 1920er Jahre
    Namen:
    Vally Weigl
    Geburtsname: Valerie Pick
    Lebensdaten:
    geb. in Wien, Österreich
    gest. in New York, USA

    In den Quellen werden neben der richtigen Angabe 1894 auch 1884, 1889, 1899, 1903 u.a. als Geburtsjahr angegeben. Vermutlich hat Vally Weigl zu diesen widersprüchlichen Angaben selbst beigetragen.
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Komponistin, Musiktherapeutin, Wissenschaftlerin, Konzertveranstalterin, Vortragsveranstalterin, Übersetzerin, Friedensaktivistin, Nachlassverwalterin.
    Charakterisierender Satz:

    „I have sometimes been reluctant to tell people that I’m a composer because they would just look at me condescendingly, [...] They think it is okay for women to be performers of other people’s works but not creative leaders such as composers or conductors. Very few women have gained the recognition they deserve in this sphere. It has taken quite some time and will take even more before we really come into our own.“

    (Zit. n. Lynn Grasberg. „Vally Weigl: Music’s Renaissance Woman“. Ohne Veröffentlichungsort und -datum. Standort: American Heritage Center, University of Wyoming, B-W428-V.)


    „Ich habe manchmal gezögert, anderen Leuten zu erzählen, dass ich Komponistin bin, weil sie mich dann nur herablassend angeschaut hätten, [...] Die Leute finden es in Ordnung, wenn Frauen als Interpreten der Werke anderer auftreten, aber nicht als kreative Leitfiguren wie Komponisten oder Dirigenten. Nur wenige Frauen haben in diesem Bereich die Bekanntheit erlangt, die sie verdienen. Es hat einige Zeit gebraucht und wird noch mehr Zeit brauchen, bis wir als Komponistinnen zu unserem Recht kommen..“

    (Zit. n. Lynn Grasberg. „Vally Weigl: Music’s Renaissance Woman“. Ohne Veröffentlichungsort und -datum. Standort: American Heritage Center, University of Wyoming, B-W428-V. Übersetzung: Sophie Fetthauer)


    Profil

    Vally Weigl arbeitete bis 1938 vornehmlich als Pianistin und Klavierlehrerin in Wien, nach ihrer Flucht in die USA – sie galt im „Dritten Reich“ als Jüdin – begann eine Phase der Neuorientierung. Sie intensivierte ihr kompositorisches Schaffen und nahm nach dem Tod ihres Mannes 1949 und einer Schulterverletzung in schon fortgeschrittenem Alter den für sie neuen Beruf als Musiktherapeutin auf. Vally Weigl wurde nicht international bekannt, fand aber im Rahmen der Quäkergemeinde, der US-amerikanischen Friedensbewegung in den 1960er-1970er Jahren und der musiktherapeutischen Arbeit ihre eigene Nische.

    Orte und Länder

    Vally Weigl wirkte bis zu ihrem Exil in Wien/Österreich - mit einer Zwischenstation 1920/21 in Amsterdam/Niederlande, wo sie jedoch nicht musikalisch tätig war. Seit Oktober 1938 lebte sie in den USA und arbeitete hauptsächlich in New York, aber auch in der Nähe von Philadelphia und in Westtown/Pennsylvania. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs führten sie Reisen im Zusammenhang mit ihrer musiktherapeutischen Arbeit nach Kanada, Skandinavien, Österreich, Italien und in die Schweiz.

    Biografie

    Vally Weigl, geboren 1894, entstammte einer assimilierten jüdischen Bürgerfamilie aus Wien. Nach einer guten schulischen Ausbildung sowie privatem Klavierunterricht studierte sie 1913-1918 in Wien Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Psychologie und Philosophie, hinzu kam privater Unterricht in Klavier, Theorie und Komposition bei Richard Robert, L. Gombrich und Karl Weigl. Nach einer Zwischenstation 1920/21 in Amsterdam als Übersetzerin heiratete sie Karl Weigl und arbeitete als Pianistin und Musiklehrerin. Als Jüdin aufgrund der NS-„Rassegesetze“ verfolgt gelang ihr gemeinsam mit ihrem Mann und dem zwölfjährigen Sohn Johannes Wolfgang 1938 mit Hilfe der Quäker die Flucht in die USA, wo sie als Musiklehrerin an verschiedenen Einrichtungen wirkte und ihre Konzerttätigkeit wieder aufnahm. Anders als ihrem Mann gelang Vally Weigl recht bald die Anpassung an die neuen Verhältnisse. Nach Karl Weigls Tod 1949 und einer Schulterverletzung, die ihr zunächst das Klavierspielen unmöglich machte, begann eine Phase der Neuorientierung. Sie studierte noch einmal und nahm den für sie neuen Beruf als Musiktherapeutin auf. Die Ergebnisse ihrer therapeutischen und forschenden Arbeit an zahlreichen Einrichtungen in New York publizierte sie in verschiedenen Fachzeitschriften. Neu im Exil war auch ihr pazifistisches Engagement, das sie in der Gründung der Society of Friends’ Arts for World Unity Organization zum Ausdruck brachte, einer Organisation, mit der sie auf internationaler Ebene Kulturprogramme veranstaltete und Kontakte zu Politikern pflegte. Im Exil entstanden auch die meisten von Vally Weigls Kompositionen, darunter vor allem Vokalwerke, die eine starke Naturverbundenheit sowie ihre pazifistische Haltung zum Ausdruck bringen. Bis zu ihrem Tod 1982 war auch die Verbreitung und Aufführung der Werke ihres Mannes ein wichtiges Anliegen Vally Weigls.

    mehr zu Biografie weniger zu Biografie

    Vally Weigl, geboren am 11. September 1894, entstammte einer aus Nordböhmen und Rumänien eingewanderten jüdischen Bürgerfamilie aus Wien (Vater: Josef Pick, Rechtsanwalt, Mutter: Charlotte Pick, geb. Rubinstein, Schwester: Käthe Leichter, geb. Katherina Marianne Pick). Während für die Generation der Großeltern die jüdische Religion durchaus noch eine Rolle spielte, gehörten die Eltern Vally Weigls zu den assimilierten liberalen Juden, die die jüdische Religion kaum noch an ihre Kinder weitervermittelten.

    Vally Weigl und ihre nur um ein Jahr jüngere Schwester, die spätere Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin Käthe Leichter, erhielten eine gute Schulausbildung am Mädchenlyzeum für Beamtentöchter in der Josefsstadt sowie privaten Musikunterricht. Obwohl die Eltern eine Berufstätigkeit ihrer Töchter sicher nicht vorgesehen hatten, nahm Käthe Leichter eine Studium der Nationalökonomie auf, das sie mit einer Promotion abschloss. Vally Weigl studierte hingegen 1913 bis 1918 an der Universität Wien Musikwissenschaft (bei Guido Adler) sowie Psychologie, Philosophie und Musikpädagogik, ergänzend nahm sie privaten Unterricht in Klavier, Theorie und Komposition bei Richard Robert, L. Gombrich und Karl Weigl. Da es ihr nach dem Ersten Weltkrieg zunächst nicht gelang, ihren Lebensunterhalt als Musikerin selbständig zu verdienen, und sie infolge des Ersten Weltkriegs auch nicht mehr durch die Familie abgesichert war, ging sie 1920 nach Amsterdam. Mit dem Geld, das sie als Übersetzerin für Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Holländisch für Edo Fimmen, den Generalsekretär der International Transport Workers Union, verdiente, konnte sie ihre Familie mit Nahrungsmittelpaketen unterstützen und darüber hinaus etwas Geld zurücklegen, auf das sie noch später im Exil zurückgreifen konnte. 1921 kehrte sie nach Wien zurück und heiratete ihren ehemaligen Lehrer Karl Weigl. Sie nahm ihre Tätigkeit als Musiklehrerin und Pianistin wieder auf und trat insbesondere mit ihrem Mann in Duorecitals auf. Ein intensives kompositorisches Schaffen aus dieser Zeit ist nicht belegt. 1926 wurde ihre Sohn Johannes Wolfgang (John) geboren.

    Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich galten Vally wie auch Karl Weigl nach den NS-„Rassegesetzen“ als jüdisch. Während ihr Mann die angestammte Umgebung nicht verlassen wollte, trieb Vally Weigl die Ausreisevorbereitungen vehement voran. Mit Hilfe der Quäker gelangten die Weigls im Oktober 1938 über die Schweiz und Großbritannien nach New York. Das Affidavit erlangten sie mit Hilfe von Mrs. Wiley, der Ehefrau des US-amerikanischen Generalkonsuls, und Ira Hirschmann, dem Gründer des New Friends of Music-Orchestra NY. Mehrere Mitglieder ihrer eigenen Familie sowie der Karl Weigls überlebten die Verfolgung im „Dritten Reich“ nicht. Ihre Mutter beging 1939 Selbstmord, ihre Schwester wurde nach mehreren Jahren Haft 1942 im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück ermordet. Im Exil betonte Vally Weigl, sie sei aus politischen Gründen in die USA geflohen, ihre jüdische Herkunft brachte sie in diesem Zusammenhang nicht zur Sprache. Möglich ist, dass sie, die jegliche Art von Segregation, sei es aufgrund der Abstammung, aber auch des Alters oder des Geschlechts ablehnte, sich auf diese Weise dagegen wehrte, sich noch im Nachhinein von ihren Verfolgern eine Identität (vor allem eine von ihr nicht mehr selbst gelebte und fortgesetzte Identität) aufzwingen zu lassen.

    Während ihr Sohn bis zu seinem Schulabschluss bei einer Quäkerfamilie untergebracht wurde und Karl Weigl Lehrtätigkeiten an verschiedenen Einrichtungen in New York, Brooklyn, Boston und Philadelphia aufnahm, arbeitete Vally Weigl als Lehrerin für Musik und Sprachen sowie als Übersetzerin (Institute for Avocational Music, New York, American Theatre Wing, New York, Birch Wathen School, New York, Friends’ Westtown School, Westtown/Pennsylvania u.a.). Eine feste Anstellung, von der sie vollständig hätte leben könne, konnte sie nicht finden, ein Zustand, der sich auch in späteren Jahren nicht änderte. Im Exil begann Vally Weigl, ihr kompositorisches Schaffen zu intensivieren, und legte im Laufe der Jahre ein umfangreiches Werk mit Klavier-, Kammermusik- und Vokalkompositionen, die zum Teil auch gedruckt wurden, vor.

    Vally Weigl gelang es recht bald, sich an die neue Situation zu gewöhnen, anders als Karl Weigl, der sich, auch nachdem er und Vally Weigl 1943 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hatten, bis zu seinem Tod 1949 als Fremdling in den USA fühlte. Kurze Zeit nach dem Tod Karl Weigls zog Vally Weigl sich eine Schulterverletzung zu mit der Folge, dass sie zunächst nicht mehr Klavierspielen konnte und damit ihrer beruflichen Grundlage beraubt war. Während der sich anschließenden Behandlung ihrer Schulter stellte sie fest, dass die therapeutischen Übungen weniger Schmerzen verursachten, wenn sie in Begleitung von Musik ausgeführt wurden. Gerade diese Erfahrung führte sie zu einem ganz neuen Beruf, dem Beruf als Musiktherapeutin. Sie nahm am Teacher’s College der Columbia University ein Studium auf. Mit immerhin schon fast sechzig Jahren wendete sie sich 1953 nach dem Abschluss ihrer Studien einer Berufstätigkeit in Krankenhäusern, Forschungseinrichtungen und Colleges zu (New York Medical College Research Clinic, New York, Mount Sinai Hospital, New York, Roosevelt Cerebral Palsy School, Long Island, New School for Social Research, New York, u.a.).

    Eine Neuorientierung fand für Vally Weigl im Exil auch in politischer Hinsicht statt. Als Mitglied der Gemeinde der Quäker, denen sie ihre geglückte Flucht zu verdanken hatte, gründete sie die Society of Friends’ Arts for World Unity Organization. Viele Jahre war sie Vorsitzende dieser Organisation, führte u.a. mit Kongressabgeordneten eine umfangreiche Korrespondenz und veranstaltete in Kirchen, Synagogen, Kulturzentren und Colleges aller Konfessionen kulturelle Programme mit Konzerten, Theateraufführungen, Lesungen und Ausstellungen. Mit Musik, vor allem auch ihrer eigenen, beabsichtigte sie, Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenzubringen. Dabei schienen ihr Kunstwerke wohl von dauerhafterer Wirkung zu sein als politische Pamphlete. Es liegt nahe, diese politische Neuorientierung mit dem politischen Engagement und dem tragischen Tod ihrer Schwester Käthe Leichter in Zusammenhang zu bringen. Diese hatte in Wien bis zu ihrer Inhaftierung 1939 als Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin gewirkt und die unpolitische Haltung Vally Weigls heftig beklagt. In den Kindheitserinnerungen der beiden Schwestern - Vally Weigls entstanden zwischen 1973 und 1981, Käthe Leichters 1939 während ihrer Haft - wird das gespannte Verhältnis der beiden seit ihrer frühesten Kindheit deutlich. Vally Weigls Kindheitserinnerungen lesen sich dabei wie eine Reaktion auf die 1973 publizierten Erinnerungen ihrer Schwester. Sie bedauerte, das Verhältnis zu ihrer Schwester nie ins Reine gebracht zu haben und erklärte auch ihre heimliche Bewunderung für das früh erwachte soziale Bewußtsein Käthe Leichters.

    Vally Weigl blieb bis ins hohe Alter aktiv. Auch aus ihren letzten Lebensjahren sind noch Kompositionen überliefert, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt ihr Gehört schon fast vollständig verloren hatte. Bis zuletzt beschäftigte sie aber auch der Nachlass ihres Mannes, für den sie sich zeitlebens u.a. mit dem Karl Weigl Memorial Fund eingesetzt hatte. Sie starb am 25. Dezember 1982 mit 88 Jahren in New York.

    Würdigung

    Vally Weigl pflegte in ihren Kompositionen einen kammermusikalisch-polyphonen an der Musikästhetik des ausgehenden 19. Jahrhunderts orientierten Stil. Dabei wurde sie stark von ihrem Lehrer und späteren Ehemann Karl Weigl geprägt, der die neueren Strömungen der Musik entschieden ablehnte. Im US-amerikanischen Exil fand sie mit ihrer Musik im Rahmen der Friedensbewegung, der Quäker und der Musiktherapie musikalisch ihre eigene Nische. Dort entstand auch der überwiegende Teil ihrer insgesamt etwa 190 Kompositionen. Neben einigen Kammermusikwerken sowie Klavierkompositionen hat Vally Weigl hauptsächlich weltliche und geistliche Vokalwerke komponiert. Dabei war ihr ein ausgeprägtes Interesse für Literatur und Sprache eigen. So verfasste sie selbst Gedichttexte und betätigte sich auch immer wieder als Übersetzerin. Für die Besetzung ihrer Werke wählte sie meist kleine gemischt besetzte Instrumentalensembles und erlaubte häufig Alternativ- oder Ad-Libitum-Besetzungen - ein Hinweis auf ihren Versuch, sich an den gegebenen Aufführungsmöglichkeiten zu orientieren. Entsprechend sind große Orchesterwerke, Opern oder andere abendfüllende Kompositionen in ihrem Schaffen nicht enthalten. Viele ihrer Werke drücken eine starke Naturverbundenheit aus. Darüber hinaus nehmen in Vally Weigls Werk politisch motivierte Kompositionen, insbesondere Vertonungen pazifistischer Gedichttexte eine besondere Rolle ein. Einige Resonanz hatten in diesem Zusammenhang ihr „Requiem for Allison“ sowie die Kammerkantate „The People, Yes!“.

    Neben ihrem kompositorischen Schaffen stand seit den 1950er Jahren die musiktherapeutische Arbeit. Vally Weigl war, das zeigen ihre musiktherapeutischen Schriften, eine Pionierin auf diesem Gebiet in den USA und dabei ein Verbindungsglied zu vorangegangenen Entwicklungen in Europa. Die Ergebnisse ihrer Arbeit hat sie in verschiedenen Fachzeitschriften publiziert.

    mehr zu Würdigung weniger zu Würdigung

    Der überwiegende Teil von Vally Weigls Schaffen, insgesamt etwa 190 Kompositionen, entstand in den USA. Für die Jahre vor dem Exil ist nur eine Handvoll von Werken überliefert. Neben Kammermusik sowie Klavierkompositionen (vor allem auch für Kinder) hat sie hauptsächlich weltliche und geistliche Vokalwerke komponiert. Für die Besetzung wählte sie meist kleine gemischt besetzte Instrumentalensembles und erlaubte häufig Alternativ- oder Ad-Libitum-Besetzungen - ein Hinweis auf ihren Versuch, sich an den gegebenen Aufführungsmöglichkeiten zu orientieren. Entsprechend sind große Orchesterwerke, Opern oder andere abendfüllende Kompositionen in ihrem Schaffen nicht enthalten.

    Die meisten ihrer Werke sind kammermusikalisch-polyphon angelegt. Charakteristische Motive zu Beginn, die im Verlauf eines Stücks immer wieder aufgegriffen werden, sind typisch für ihre Werke ebenso wie die Konzentration auf einen Charakter oder Rhythmus sowie die Vermeidung größerer Kontraste. Vorbild für ihre Kompositionen war die Musik des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die musikalische Avantgarde im Wien der 1920er und 1930er Jahre ebenso wie in den USA seit den 1940er Jahren blieb ihr fremd. Dabei wurde sie von ihrem Lehrer und späteren Ehemann Karl Weigl geprägt, der selbst Schüler Alexander Zemlinskys gewesen war und in Wien im Kreis um Schönberg verkehrte, aber dennoch die neueren Strömungen der Musik entschieden ablehnte. In der extrem zwischen Traditionellem und Ultraavantgardistischem differenzierten US-amerikanischen Musikszene fand Vally Weigl im Rahmen der Friedensbewegung, der Quäker und der Musiktherapie ihre eigene Nische.

    Im Zentrum ihres Schaffens standen Vokalwerke. Ihr Interesse für Vokalmusik, aber auch für Literatur und Sprache allgemein wurde durch verschiedene Personen geweckt. Ihre Mutter schrieb selbst Gedichte, und ihr Mann Karl Weigl beschäftigte sich zentral mit der Komposition von Liederzyklen. Auch gehörte zu ihrer Erziehung sehr früh das Erlernen mehrerer Fremdsprachen. In Amsterdam (1920/21) und später im Exil arbeitete sie immer wieder als Übersetzerin und übernahm auch die Übersetzung von Gedichttexten, die sie selbst oder Karl Weigl ursprünglich in deutscher Sprache in Musik gesetzt hatten. Für ihre eigenen Vertonungen wählte sie häufig Texte von Carl Sandburg sowie von Schriftstellerinnen, mit denen sie zum Teil persönlich bekannt war (Patricia Benton, Frederika Blankner und Denise Levertov). Sie vertonte auch eigene Gedichte sowie Texte von Laienautoren, etwa Teilnehmern aus ihren musiktherapeutischen Kursen.

    Viele von Vally Weigls Werken drücken eine starke Naturverbundenheit aus. Daneben sind einige ihrer Werke von ihrem pazifistischen Engagement geprägt, das sie in den USA entwickelte. Das „Requiem for Allison“ entstand, nachdem Präsident Nixon die Invasion der US-Armee in Kambodscha angekündigt hatte und darauf am 4. Mai 1970 an der Kent State University in Ohio bei Protesten vier Studenten von der Nationalgarde erschossen und weitere neun verletzt worden waren. Die Umstände dieses Vorfalls wurden nie vollständig aufgeklärt, und es entfachte sie eine Diskussion darüber, ob es für die Nationalgarde überhaupt notwendig gewesen war zu schießen und inwiefern dieses möglicherweise im Voraus geplant gewesen war. Vally Weigl lernte in einer Gedenksendung im Fernsehen für die Opfer der Schießerei ein Gedicht von Peter Davis kennen. Es handelte von der Studentin Allison Krause, die während der Schießerei getötet worden war. Sie vertonte das Gedicht von Davies in einem Werk für Mezzosopran und Streichquartett, dem „Requiem for Allison“, das bei Gedenkveranstaltungen in der New Yorker Trinity Church und St. John the Divine aufgeführt wurde. Neben Vertonungen weiterer pazifistischer Gedichttexte hatte für Vally Weigl insbesondere auch ihre politisch motivierte Kammerkantate „The People, Yes!“ nach zwanzig Gedichten aus dem gleichnamigen Zyklus von Carl Sandburg Bedeutung. Sie widmete dieses Werk, für das sie mit dem Preis des National Endowment for the Arts ausgezeichnet wurde, Präsident Jimmy Carter.

    Neben ihrem kompositorischen Schaffen stand seit den 1950er Jahren die musiktherapeutische Arbeit mit behinderten Kindern und Senioren. Sie war, das zeigen ihre musiktherapeutischen Schriften, eine Pionierin auf diesem Gebiet in den USA und dabei ein Verbindungsglied zu vorangegangenen Entwicklungen in Europa. Die Ergebnisse ihrer Arbeit hat Vally Weigl in verschiedenen Fachzeitschriften („Bulletin of the National Association für Music Therapy“, „The Cerebral Palsy Review“, „The Crippled Child“, „The Finnish Medical Journal“, „The American Journal of Mental Deficiency“) publiziert.

    Rezeption

    Die Rezeption der Kompositionen Vally Weigls fand hauptsächlich zu ihren Lebzeiten in den USA statt - insbesondere im Rahmen der Friedensbewegung und der Gemeinde der Quäker, aber auch durch eine breitere Öffentlichkeit. So erhielt sie etwa verschiedene Preise und Auszeichnungen: die Auszeichnung der American Composer’s Alliance und der Mark Rothko Foundation sowie 1976 den Fellowship Grant des National Endowment for the Arts. Auch wurden ihrer Werke verlegt und auf Schallplatte aufgenommen. Auf längere Sicht haben ihre Werke jedoch keinen Eingang ins internationale Konzertleben gefunden, insbesondere nicht das ihrer Geburtsstadt Wien. Ursache hierfür war wohl Bruch, den das Exil bedeutete, aber auch der starke Rückbezug ihrer Musik auf ein am ausgehenden 19. Jahrhundert orientierten Musikverständnis und die Ausblendung jeglicher neuerer Musikströmungen mögen Gründe gewesen sein. Im Mai 2001 wurde ihre Musik im Rahmen eines internationalen Symposiums, das u.a. durch den Orpheus Trust veranstaltetet wurde, durch Vorträge und Konzerte der - nur begrenzt anwesenden - Öffentlichkeit ihrer Geburtsstadt Wien bekannt gemacht.

    Obwohl eine Pionierin auf dem Gebiet der Musiktherapie in den USA, wurde sie von der Musiktherapie lange nicht wahrgenommen. Auf dem oben erwähnten Symposium wurde auch der Versuch unternommen, ihr musiktherapeutisches Schaffen bekannt zu machen und in den Kontext der Entwicklung der Musiktherapie zu stellen.

    Werkverzeichnis

    Dem Werkverzeichnis liegen verschiedene, nicht immer übereinstimmende Quellen zugrunde. So ist etwa nicht immer eindeutig zu bestimmen, ob mit einer Datierung das Entstehungs- oder das Publikationsjahr gemeint ist. Auch die Angaben zu den Besetzungen, die bei Vally Weigl ohnehin durch zahlreiche Alternativ- und Ad-libitum-Besetzungen gekennzeichnet sind, sind in den Quellen nicht immer einheitlich.


    1 Instrumentalmusik


    1.1 Klaviermusik


    „Bagatelles“ für Klavierduo,1952/53, ACA.


    „Capriccio“ für Klavier zu vier Händen.


    „Dance of the Grashoppers and Kittens“ (aus „Easy Piano Pieces for Children“) für Klavier, 1962, ACA.


    „Dance Suite“ (aus „Easy Piano Pieces for Children“) für Klavier.


    „Easy Piano Duets“ (zwei Bearbeitungen von Choralvorspielen Bachs, eines Volkslieds und -tanzes) für Klavierduo, 1943/45, ACA.


    „Five Bagatelles for Piano Duet“ (aus „Easy Piano Pieces for Children“).


    „In Thee Is Joy“ (Bearbeitung des Choralvorspiels von Bach) für Klavierduo, ACA.


    „Kitten Stories“ (aus „Easy Piano Pieces for Children“) für Klavier,1953/1955, ACA..


    „Lonesome Kitten“ für Klavier, 1961, Th. Presser.


    „Riding Santa’s Sleigh“ (aus „Easy Piano Pieces for Children“) für Klavier zu vier Händen.


    „Sleepers Wake“ (Bearbeitung des Choralvorspiels von Bach) für Klavierduo, 1948, ACA.


    „Toccatina“ (Hommage to Robert Schumann) für Klavier, 1982.


    „Two Bach Chorale Preludes“ („In Thee is Joy“, „Sleepers Wake“) für Klavierduo, 1948, ACA.


    „Two Children’s Pieces“ für Klavier zu vier Händen, 1953, ACA.


    „Who Is Afraid of Five Black Keys“ (aus „Easy Piano Pieces for Children“) für Klavier, 1963, Composers Facsimile Edition.


    1.2 Kammer- und sonstige Instrumentalmusik


    „Adagio for Strings“ für Streichquartett/Streichorchester, 1945/1951?, ACA.


    „Andante for Strings“ für Streichquartett/Streichorchester, 1945, ACA.


    „Arioso“ (aus „Brief Encounters“) für Klarinette, Englisch Horn/Oboe und Horn, 1979, ACA.


    „Berkshire Pastorale“ (aus „New England Suite“) für Klarinette/Flöte, Violoncello, Klavier, 1951/53, ACA.


    „Oiseau de la vie“ („Bird of Life“’) in vier Sätzen für Flöte/Klarinette, 1979.


    „Brief Encounters“ für Klarinette/Mezzosopran, Horn, Englischhorn/Oboe, 1977, rev. 1979, ACA.


    „Burleske“ für Violoncello und Klavier, 1938, ACA.


    „Capriccio“ (aus „Mood Sketches“) für Holzbläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott), 1952/54, ACA.


    „Connecticut County Fair“ (aus „New England Suite“) für Klarinette/Flöte, Violoncello, Klavier, 1951/53, ACA.


    „Dialogues“ für Violine/Flöte und Klarinette/Viola, 1979/80, ACA.


    „Divertimento for Wind Instruments“ für Trompete/Klarinette in B, Horn, Fagott, 1977, ACA.


    „Enigma“ für Flöte, Viola und Harfe/Klavier, 1979, ACA.


    „Episode“ (aus „Mood Sketches“) für Holzbläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott), 1952/54, ACA.


    „Five Occurrences“ für Holzbläserquintett, 1977.


    „I Saw Two Birds“ (aus „Take My Hand“) für zwei Klarinetten, Violoncello und Flöte/Violine, 1975, ACA.


    „Lament“ (aus „Brief Encounters“) für Mezzosopran/Klarinette, Englisch Horn/Oboe, Horn, 1977, ACA.


    „Lyric Intermezzo“ ( aus „Mood Sketches“) für Holzbläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott), 1952/54, ACA.


    „Maine Interlude“ (aus „New England Suite“) für Klarinette/Flöte, Violoncello und Klavier, 1951/53, ACA.


    „Mood Sketches“, Suite in vier Sätzen für Holzbläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott), 1952/54, ACA.


    „New England Suite“ für Klarinette/Flöte, Violoncello und Klavier, 1951/53, ACA.


    „Nostalgic Dance“ (aus „Mood Sketches“) für Holzbläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott), 1952/54, ACA.


    „Old Time Burlesque“ für Violoncello/Posaune/Violine und Klavier, 1937.


    „Old Time Divertimento“ für Bläsertrio (Horn, Trompete, Fagott), 1977.


    „Petite Suite“, für Holzbläser (Flöte, Oboe, Fagott, Horn), 1981, ACA.


    „Points and Counterpoints“ für zwei Klarinetten, Alternativbesetzung für Violine und Klarinette, 1982.


    „Prelude for Three“ für Flöte, Viola und Harfe.


    „Reverberations“ für Oboe/Klarinette/Flöte, 1982, ACA.


    „Solo for Saturday Night Guitar“ (aus „Songs of Love and Leaving“) für Gitarre/Klavier und Flöte/Violine, Alternativbesetzung für hohe Stimme, Klavier, Flöte/Violine, Gitarre ad. lib., 1970.


    „The Cherry Tree“ (aus „In Serious Mood“ u.a.) für Horn, Oboe/Flöte und Klavier.


    „Three Dialogues“ für Flöte und Viola/Violine und Klarinette, 1979, ACA.


    „Three Discourses“, für Flöte/Violine und Violoncello, 1980, ACA.


    „To Emily, Adagietto for Strings“ für Streichquartett/Streichorchester, 1970, ACA.


    „Trialogues“ für Flöte, Viola und Harfe/Klavier/Cembalo, 1978, ACA.


    „Vermont Nocturne“ (aus „New England Suite“) für Klarinette/Flöte, Violoncello und Klavier, 1951/53, ACA.


    2 Vokalmusik


    2.1 Sologesang mit Begleitung


    „A Child’s Grace“ (aus „Seven Rounds in Various Moods“) für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: William Shakespeare u.a., 1965.


    „A Christmas Lullaby“ für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Mary Hoxie Jones, 1966, ACA.


    „A Christmas Message“ für mittelhohe Stimme, Orgel/Klavier, T.: Fra Giovanni, 1971, ACA.


    „A Conceit of Spring“ (aus „Along the Moving Darkness“) für mittelhohe Stimme, Klavier, Flöte/Oboe, T.: Etta Ruth Weigl, 1977, ACA.


    „Afterthoughts“ (aus „Natural Moods“) für hohe Stimme, Flöte/Klarinette und Violine, T.: Harry Woodbourne, 1956.


    „Ah, Angel“ (aus „Do Not Awake Me“) für Stimme und obligate Instrumente, T.: Marion Edey, ACA, 1957.


    „All Day I Hear the Noise of Water“ für tiefe Stimme und Klavier, T.: James Joyce, 1951.


    „Alla Dansa“ (aus „Brief Encounters“) für Mezzosopran/Klarinette, Englisch Horn/Oboe, Horn.


    „Along the Moving Darkness“, Liederzyklus für mittelhohe Stimme, Flöte/Violine und Klavier, ACA, 1977.


    „And this Will Be All?“ (aus „Songs of Love and Leaving“) für eine/zwei mittelhohe Stimmen, Klavier, Flöte/Klarinette, T.: Carl Sandburg, ACA, 1976.


    „April Woods“ (aus „Lyrical Suite“) für Mezzosopran/Bariton, Flöte/Klarinette, Violoncello, Klavier, T.: Frederika Blankner.


    „April“ (aus „Songs from No Boundary“ und „Springtide“) für mittelhohe Stimme, Violine/Viola, Klavier, T.: Leonore Marshall, 1963.


    „At a Window“ (aus „Songs of Love and Leaving“) für eine/zwei mittelhohe Stimmen, Klavier, Flöte/Klarinette, T.: Carl Sandburg, ACA, 1976.


    „Autumn Mood“, für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Oscar Maar, 1948, ACA.


    „Beyond Time“, Liederzyklus für Sopran/Tenor, Flöte/Klarinette/Violine und Klavier, T.: Frederika Blankner („Secret Bread“), ACA, 1971.


    „Birds in Spring Time“ (aus „Springtide“ und „Harbingers of Spring“) für hohe/mittelhohe Stimme/Frauenchor, Klavier, Flöte, T.: Grace Shattuck Bail, 1975, ACA.


    „Black Arch of the Night“ für mittelhohe Stimme und Klarinette/Violine/Viola obligato, T.: R. Regan, F. B. Richardson, Denise Levertov, H. D. Doolittle, 1979, ACA.


    „Calls“ (aus „Songs of Love an dLeaving“ und „Only the Moon Remembers“) für eine/zwei mittelhohe Stimmen, Klavier, Flöte/Klarinette, T.: Carl Sandburg, ACA, 1977.


    „Cardinal in March“ (aus „Springtide“ und „Harbingers of Spring“) für hohe/mittelhohe Stimme, Flöte/Klarinette, T.: Etta Ruth Weigl, ACA, 1975.


    „Challenge“ (aus „Take my Hand“) für mittelhohe Stimme, Klavier, Flöte, T.: Edith Segal, ACA, 1976.


    „Christchild’s Lullaby“ für zweistimmigen Frauenchor/zwei Frauen-/Kinderstimmen, T.: Vally Weigl, 1940, ACA.


    „City Birds“ für Mezzosopran/Bariton, Klavier und Flöte/Klarintette, T.: Madeline Mason („The Cage of Our Ears“), Composers Facsimile Edition, ACA, 1957.


    „Come in“ für mittelhohe Stimme, Klarinette und Fagott, T.: Robert Frost.


    „Conscientious Objector“ (aus „Songs of Concern“) für mittelhohe Stimme, Klavier, T.: Edna St. Vincent Millay, 1973, ACA.


    „Cricket Song“ (aus „Songs from No Boundary“) für mittelhohe Stimme, Violine, Klavier, T.: Leonore G. Marshall, ACA, 1963.


    „Dear Earth“, Quintett für Bariton/Mezzosopran, Horn, Violine, Violoncello, Klavier, T.: Frederika Blankner, 1956, Arsis Press, 1981.


    „Death Psalm“ (aus „O Lord of Mysteries“) für mittelhohe Stimme, Violine, Violoncello/Klavier.


    „Death Snips Proud Men by the Nose“ (aus „Songs of Love and Leaving“) für eine/zwei mittelhohe Stimmen, Klavier, Flöte/Klarinette, ACA, 1965.


    „Death“ („Der Tod“) für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Matthias Claudius, Übersetzung: Vally Weigl, 1936, ACA.


    „Desert Is Not“ (aus „Beyond Time“) für hohe Stimme und obligate Instrumente, T.: Frederika Blankner, ACA, 1971.


    „Dirge, What Were They Like?“ (aus „Songs of Concern“) für mittelhohe Stimme, Oboe/Flöte, Klavier, T.: Denise Levertov, ACA, 1969.


    „Do Not Awake Me“ für Bariton/Alt, Flöte/Klarinette/Violine und Klavier, T.: Marion Edey, ACA, 1957.


    „Echoes from Poems“ für Mezzosopran/Bariton/Klarinette, Horn/Violoncello, Violine/Flöte und Klavier, T.: Patricia Benton, ACA, 1958.


    „Epitaph“ (aus „Along the Moving Darkness“) für mittelhohe Stimme, Flöte, Violine/Klarinette, Klavier, T.: Chard Powers Smith, ACA, 1977.


    „Erinnerung an Tirol“ („Memories of the Tyrol“) für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Vally Weigl, ACA, 1978.


    „Evening out in the Rim“ (aus „Do Not Awake Me“) für Stimme und obligate Instrumente, T.: Marion Edey, ACA 1957.


    „Evocations“ (aus „Brief Encounters“) für Mezzosopran/Klarinette, Englisch Horn/Oboe, Horn.


    „Fill! Fill the Cup“ (aus „Beyond Time“) für hohe Stimme und obligate Instrumente, T.: Frederika Blankner, ACA, 1971.


    „Firstborn“ für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Malcolm Crowley, 1941.


    „Fog“ (aus „Only the Moon Remembers“) für Bariton/Mezzosopran und Klavier, T.: Carl Sandburg, 1976, ACA.


    „Frühling“ („Springtime“) für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Elsie Shyberg, ACA, 1968.


    „Gardener’s Prayer“ (aus „Nature Moods“) für hohe Stimme, Flöte/Klarinette, Violine, T.: Harry Woodbourne, 1956.


    „Gebet vor Abend“ („Prayer before Evenung“) für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Armin T. Wegner, 1961.


    „Happy Summer“ (aus „Beyond Time“) für hohe Stimme und obligate Instrumente, T.: Frederika Blankner, ACA, 1971.


    „Heart We Will Forget Him“ (aus „5 Songs of Remembrance“) für Mezzosopran, Flöte/Klarinette und Klavier oder Mezzosopran und Streichquartett, ACA.


    „Hoffnungsschimmer“ („Glimpse of Hope“) für Alt/Bariton, Viola/Violine und Klavier, T.: Rudolf List, Übersetzung: Vally Weigl, 1937, ACA, 1971.


    „How Many Nights“ für mittelhohe Stimme, Viola obligato und Klavier, T.: Galway Kinnell, ACA, 1975.


    „I Felt the Autumn Grieve Me“ (aus „Do Not Awake Me“) für Stimme und obligate Instrumente, T.: Marion Edey, ACA, 1957.


    „I Have Lighted the Candles“ (aus „Songs of Concern“) für Mittelhohe Stimme, Violine/Flöte/Oboe obligato und Klavier, T.: Kenneth Patchen, ACA, 1970.


    „I Hear the Noise of Many Waters“ für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: James Joyce, ACA, 1981.


    „If You Were Coming in the Fall“ (aus: „Songs of Remembrance“) für Mezzosopran, Flöte/Klarinette und Klavier, Alternativbesetzung für Mezzosopran und Streichquartett, T.: Emily Dickenson, ACA, 1953.


    „In Springtime“ für mittelhohe Stimme, Flöte und Klavier, T.: Vally Weigl, ACA, 1931.


    „Insect Orchestra“ (aus „Nature Moods“) für hohe Stimme, Flöte/Klarinette und Violine, T.: Harry Woodbourne, 1956.


    „Lantern in the Snow“ (aus „Echoes from Poems“) für Mezzosopran, Klarinette, Horn, Violine und Klavier, T.: Patricia Benton, ACA, 1958.


    „Liebster, Liebsters, schläfst Du noch?“ („Dearest, Dearest, Sleepest Thou?“) für mitteltiefe Stimme und Klavier, T.: Anonymus („Des Knaben Wunderhorn“), ACA, 1973.


    „Life Chant“ (aus „Three Choral Songs of the Southwest“) für gemischten Chor/eine oder zwei Solostimmen und Klavier, T.: Patricia Benton, Th. Presser.


    „Listen“ für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Clara Fischer, ACA, 1971.


    „Loam“ (aus „Songs of Love and Leaving“) für eine/zwei mittelhohe Stimmen, Klavier, Flöte/Klarinette, T.: Carl Sandburg, ACA, 1976.


    „Long, Long Ago“ (aus „Songs for a Child“) für mittelhohe Stimme, Klavier, Querflöte/Blockflöte.


    „Lost“ für Mezzosopran, Oboe, Fagott/Violoncello, T.: Carl Sandburg, 1981.


    „Lullaby [and] Grave Songs“ (Songs from Native Island) für mittelhohe/tiefe Stimme, Klavier und Oboe/Klarinette/Violine, T.: Gerta Kennedy, ACA, 1965.


    „Lyrical Suite“ für Mezzosopran, Flöte/Klarinette/Violine, Violoncello und Klavier, T.: Frederika Blankner („All my Youth“), 1956, C. F. Peters 11/21/80.


    „Mother Nature“ (aus „Songs of Remembrance“) für Mezzosopran, Flöte/Klarinette und Klavier oder Mezzosopran und Streichquartett, T.: Emily Dickinson, ACA, 1953.


    „Nature Moods“ für Sopran/Tenor, Flöte/Klarinette und Violine, T.: Harry Woodbourne, 1956.


    „Never More Will the Wind“ für mittelhohe Stimme, Violine, Klarinette und Violoncello, T.: Hilda Doolittle, 1982, ACA.


    „New Born“ (aus „Songs from No Boundary“) für mittelhohe Stimme, Violine/Viola obligato und Klavier, T.: Leonore Marshall, 1963.


    „Nightfall in the Mountains“ für mittelhohe Stimme, Viola/Violine und Klavier, T.: Vally Weigl, ACA, 1975.


    „Not Earth Alone“ (aus „Songs of Concern“) für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Joseph Keith, 1967.


    „Of Heaven and Earth“ (aus „Echoes from Poems“) für Mezzosopran/Klarinette, Horn, Violine und Klavier, T.: Patricia Benton, ACA, 1958.


    „Oh, Landsyme Plantation“ (aus „Songs of Love and Leaving“) für eine/zwei mittelhohe Stimmen, Klavier, Flöte/Klarinette, T.: Carl Sandburg, ACA, 1976.


    „Oh, Lord of Mysteries“ für mittelhohe Stimme, Klavier, Violine und Violoncello, T.: Denise Levertov, Emily Dickinson, 1982.


    „Oh, Love Doth Make the Day“ für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Paul Lawrence Dunbar, 1981.


    „On the Top of the Hill“ (aus „Springtide“ und „Do Not Awake Me“) für Stimme und obligate Instrumente, T.: Marion Edey, ACA, 1957.


    „Only the Moon Remembers“ für Mezzosopran, Oboe, Klarinette, Violoncello, T.: Carl Sandburg, ACA, 1981.


    „Open Book“ (aus „Lyrical Suite“) für Mezzosopran/Bariton, Klarinette/Flöte, Violoncello, Klavier, T.: Frederika Blankner, C. F. Peters, 1980.


    „Other Hearts“ (aus „Take My Hand“) für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Edith Segal, 1975.


    „Other Summers“ (aus „Take My Hand“) für mittelhohe Stimme (Mezzosopran/Bariton) und Klavier, T.: Edith Segal, ACA, 1975.


    „Out of the Dark“ (aus „Along the Moving Darkness“) für mittelhohe Stimme, Klavier und Flöte, T.: John Bannister Tabb, ACA, 1970.


    „Pax Hominibus“ für Gesang, T.: Blake.


    „Peace, My Heart“ für mittelhohe Stimme, Violine, Violoncello (oder Klavier), T.: Rabindranath Tagore, 1982.


    „Peace, Night, Sleep“ (aus „Songs of Love and Leaving“) für Mezzosopran, Klavier, Violine/Klarinette und Viola, T.: Carl Sandburg, 1976.


    „Playthings of the Wind“ für Bariton, Mezzosopran, Klarinette/Viola und Klavier, T.: Carl Sandburg, 1978.


    „Query“ (aus „Lyrical Suite“) für Mezzosopran/Bariton, Klarinette/Flöte, Violoncello und Klavier, C. F. Peter, 1980.


    „Rain at Night“ (Regennacht) für Alt/Bariton, Viola und Klavier, T.: H. Hesse, ACA, 1972.


    „Reflections“ (aus „How Many Nights?“) für mittelhohe Stimme, Viola und Klavier, T.: Galway Kinnell, ACA, 1975.


    „Remainder“ (aus „Beyond Time“) für hohe Stimme und obligate Instrumente, T.: Frederika Blankner, ACA, 1971.


    „Requiem for Allison“ für Mezzosopran und Streichquartett, T.: Peter Davies. UA.: 1979, ACA, 1971.


    „Revelation“ für mittelhohe Stimme und Streichquartett, T.: Koichi Kihara, 1980.


    „Rondelette“ (aus „Brief Encounters“) für Mezzosopran/Klarinette, Englisch Horn/Oboe und Horn.


    „Seal Lullaby“ für Mezzosopran, Klavier, Flöte/Blockflöte/Oboe, T.: Rudyard Kipling, 1978.


    „Seeking You“ für mitteltiefe Stimme, Flöte/Violine und Klavier, T.: Harry Woodbourne, ACA, 1957.


    „Seven Rounds in Various Moods“ für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: William Shakespeare, Ernest Dawson, Sir William Watson, Robert Louis Stevenson, Anonymus, James Stephens, Robert Herrick, 1965.


    „Shell Song“ (aus „Songs from No Boundary“) für mittelhohe Stimme, Violine/Viola und Klavier, T.: Leonore Marshall, 1963.


    „Song from the Meadow’s End“ (aus „Songs from No Boundary“) für mittelhohe Stimme, Violine/Viola und Klavier, T.: Leonore Marshall, 1963.


    „Songs for a Child“ für Stimme, Blockflöte/Flöte und Klavier. Liederbuch, 1962 , Westminster Press.


    „Songs from No boundary“ für Mezzosopran/Bariton, Viola/Klarinette/Violine und Klavier, T.: Leonore Marshall, 1963.


    „Songs Newly Seen in the Dusk“ für mittelhohe Stimme und Violoncello solo, T.: Denise Levertov, 1979.


    „Songs of Concern“ für mittelhohe Stimme, obligate Instrumente und Klavier, ACA.


    „Songs of Love and Leaving“, Liederzyklus für Mezzosopran/Bariton, Klarinette/Flöte/Violine und Klavier, T.: Carl Sandburg, UA.: 1979, ACA, 1980.


    „Songs of Remembrance“ für Mezzosopran, Flöte/Klarinette/Violine und Klavier, alternative Fassung für Mezzosopran und Streichquartett, T.: Emily Dickinson, 1950-1952, ACA, 1953.


    „Soon“ (aus „Take my Hand“) für mittelhohe Stimme, Klavier, Flöte/Violine, T.: Edith Segal, ACA, 1975.


    „Stars, Songs, Faces“ (aus „Songs of Love and Leaving“) für mittelhohe Stimme, Violine, Klavier, Viola, 1976.


    „Summer’s End“, siehe unter „Autumn Mood“.


    „Take My Hand“ für Mezzosopran, Flöte/Violine, Klarinette, Bassklarinette/Violoncello und Klavier, T.: Edith Segal, 1975, ACA, 1975.


    „Thanks“ für mittelhohe Stimme (Mezzosopran/Bariton) und Klavier, T.: Clara Fischer, ACA, 1967.


    „The Angelus“ (aus „Echoes from Poems“) für Mezzosopran/Klarinette, Horn, Violine, Klavier, T.: Patricia Benton, ACA, 1958.


    „The Blackbird“ (aus „Along the Moving Darkness“) für mittelhohe Stimme und Klavier, Alternativfassung für hohe Stimme, Flöte/Klarinette, Klavier, T.: Humbert Wolfe, ACA, 1971.


    „The Cherry Tree“ (aus „In Serious Mood“) für mittelhohe Stimme und Instrumente oder rein instrumental, ACA, 1977.

    „The Firstborn“ für Gesang und Klavier, 1951-1952.


    „The Huntsmen“ für Kinderstimmen, Querflöte/Blockflöte und Klavier, T.: Robert Louis Stevenson, 1960.


    „The Quiet House“ (aus „Do Not Awake Me“) für Stimme und obligate Instrumente, T.: Marion Edey, ACA, 1957.


    „The Salutaion of the Dawn“ für hohe Stimme, Klarinette und Klavier, T.: Sanskrit, ACA, 1955.


    „The Singing of the Earth“ (aus „Echoes from Poems“) für Mezzosopran/Klarinette, Horn, Violine, Violoncello und Klavier, T.: Patricia Benton, ACA, 1956.


    „The Wings of the Morning“ (aus „Springtide“ und „Do Not Awake Me“) für Stimme und obligate Instrumente, T.: Marion Edey, ACA, 1957.


    „Thistle, Yarrow, Clover“ für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Kenneth Porter, ACA, 1975.


    „Tide Foam“ (aus „Lyrical Suite“) für Mezzosopran/Bariton, Flöte/Klarinette, Violoncello und Klavier, T.: Frederika Blankner, C. F. Peters, 1980.


    „Treasure“ (aus „Beyond Time“) für hohe Stimme und obligate Instrumente, T.: Frederika Blankner, ACA, 1971.

    „Tryst“ (aus „Lyrical Suite“) für Bariton/Mezzosopran, Flöte/Klarinette, Violoncello und Klavier, T.: Frederika Blankner, C. F. Peters, 1980.


    „Unchecked, the Hydra Rages on“ für Stimme und Klavier.


    „Valley Song“ (aus „Songs of Love and Leaving“) für eine/zwei mittelhohe Stimmen, Klavier, Flöte/Klarinette, T.: Carl Sandburg, 1975.


    „What Shall I Do When the Summer Troubles“ (aus „Songs of Remembrance“) für Mezzopsopran, Flöte/Klarinette und Klavier, alternative Fassung für Mezzosopran und Streichquartett, T.: Emily Dickinson, ACA, 1953.


    „When I Am Dead, My Dearest“ (aus „Along the Moving Darkness“) für mittelhohe Stimme, Klavier und Flöte/Oboe/Violine, T.: Christina Georgina Rosetti, 1965.


    „When the Vision Dies“ („Perhaps“) für mittelhohe Stimme/Flöte/Violine/Klarinette und Klavier, T.: Vera Britain, ACA, 1971.


    „When We Awake“ Again (aus „Do Not Awake Me“) für Stimme und obligate Instrumente, T.: Marion Edey, ACA, 1957.


    „Whippoorwill“ (aus „Nature Moods“) für hohe Stimme, Flöte/Klarinette, Violine, T.: Harry Woodbourne, 1956.


    „Who Is at My Window“ (aus „Songs of Concern“ und „Springtide“) für mittelhohe Stimme und Klavier, T.: Denise Levertov, 1968.

    „Wild Nights“ (aus „Songs of Remembrance“) für Mezzosopran, Flöte/Klarinette und Klavier, alternative Fassung für Mezzosopran und Streichquartett, T.: Emily Dickinson, ACA, 1953.


    „Wind Horses“ (aus „Songs of Love and Leaving“) für mittelhohe Stimme, Violine, Klavier und Viola, T.: Carl Sandburg, ACA, 1976.


    „Winter Night“ (aus „Echoes From Poems“) für Mezzosopran/Klarinette, Horn, Violine und Klavier, T.: Patricia Benton, ACA, 1958.


    „Winter Reverie“ (aus „Nature Moods“) für hohe Stimme, Flöte/Klarinette und Violine, T.: Harry Woodbourne, 1956.


    „Winter“ (aus „Lyrical Suite“) für Mezzosopran/Bariton, Flöte/Klarinette, Violoncello und Klavier, T.: Frederika Blankner, C. F. Peters, 1980.


    2.2 Chormusik


    „A Christmas Folksong“ für dreistimmigen Frauenchor.


    „A Shelter for All“ für gemischten Chor, Klavier, Soli und Sprecher, T.: Kenneth Ewart Boulding, 1963, Jelsor/Harold Branch.

    „A Song of Hope“ (früher „A Joyful Song“) für dreistimmigen Frauenchor und Klavier, T.: Marjorie Elliot, 1954, ACA.


    „All Faith Prayer for Peace“ für gemischten Chor und Klavier, T.: John Golden, 1955, ACA.


    „Along the Way“ (Chorus suite on texts by American Women Poets) für Frauenstimmen, Kastagnetten, Tamburin ad. lib. und Klavier, T.: Edith Segal, Frederika Blankner, Dorothy Quick, Emily Dickinson.


    „Along the Way“ für dreistimmigen Frauenchor/Soli, T.: Edith Segal, 1979, ACA.


    „An die Schönheit“ („Ode to beauty“) für gemischten Chor, Horn und Klavier, Alternativbesetzung mit Streichern, T.: Hermann Hesse, 1936.


    „And So the Miracle Came to Pass“ für Chor unisono und Klavier, T.: Vally Weigl, 1960, ACA.


    „Ballad of My Father“ für gemischten Chor, Soli und Klavier, T.: Olga Levertov, 1968, ACA.


    „Benediction“ für gemischten Chor a cappella, 1958, ACA.


    „Bless the Four Corners of this House“ für gemischten Chor und Klavier, T.: Arthur Quiterman, 1969, ACA.


    „Bold Heart“ für gemischten Chor/dreistimmigen Frauenchor a cappella, 1958, ACA.


    „Christmas Carol“ drei Frauenstimmen/dreistimmigen Frauenchor a cappella, T.: Gilbert K. Chesterton, 1957, ACA.


    „Christmas Folk Song“ für drei Solostimmen/dreistimmigen Frauenchor und Klavier, T.: Liselle Woodworth Reese, 1945, E. C. Schirmer.


    „Christmas in the Holy Land“ für gemischten Chor und Klavier, T.: Mary Hoxie Jones, 1957, ACA.


    „Christmas Legend“ für gemischten Chor a cappella, T.: Edith O. W. Collins, 1956, ACA.


    „Day and Night“ für gemischten Chor a cappella und Mezzosopran/Tenor solo, T.: Henry van Dyke, 1973, ACA.


    „Desert Lullaby“ (aus „Three Choral Songs of the Southwest“) für gemischten Chor a cappella, T.: Patricia Benton.


    „Drums of War“ (aus „Songs of Concern“) für gemischten Chor und Klavier, Alternativbesetzung für mittelhohe Stimme und Gitarre, T.: Vally Weigl, 1970, ACA.


    „Easter Morning“ für gemischten Chor/Soli und Orgel/Klavier, T.: Dora Hagemeler, 1957, ACA.

    „Fairy Song“ für dreistimmigen Frauenchor a cappella, T.: John Keats, 1944, ACA.


    „Fear No More“ für gemischten Chor a cappella, T.: William Shakespeare, 1953, ACA.


    „Four Choral Songs on Death and Man“ für gemischten Chor, Klavier, Snare Drum und Pauken, T.: Carl Sandburg, 1953 ACA.


    „From Time and Eternity“ für fünfstimmigen gemischten Chor a cappella, T.: Dickinson, ACA.


    „Gifts“ für gemischten Chor und Klavier, T.: James Thompson, 1967, ACA.


    „Grass“ (aus „Four Choral Songs on Death and Man“) für gemischten Chor, Klavier und Schlagzeug, T.: Carl Sandburg, ACA.


    „Harbingers of Spring“ für dreistimmigen Frauenchor/drei Solostimmen, Klavier und Flöte, T.: Etta Ruth Weigl, Leonore G . Marshall, Rhys Carpenter, Marion Edey, Grace Shattuck Bail, 1979.


    „Hear Ye, All Ye Peoples“ für gemischten Chor, Soli ad libitum, Klavier, T.: Psalm 49, 1958.


    „Heart’s Content“ für gemischten Chor/dreistimmigen Frauenchor a cappella, 1938, ACA.


    „Hymn“ für fünfstimmigen Chor a cappella, 1944.


    „Hymn“ für gemischten Chor a cappella, 1941.

    „Hymnus“ für fünfstimmigen gemischten Chor a cappella, T.: nach einer alten englischen Hymne, 1942, ACA/M. Witmark.


    „I Am the People, the Mob“ für gemischten Chor, Trompete, Posaune und Pauken, T.: Carl Sandburg, 1976, ACA.


    „In Just Spring“ für gemischten Chor/Soli a cappella, T.: Cummings, 1963, ACA.


    „Let Down the Bars, O Death“ für vierstimmigen Männerchor/Soli a cappella, T.: Emily Dickinson, 1958, ACA.


    „Let My Country Awake“ für vier Soli, Sprecher, Chor und Klavier, T.: Richard Davidson, 1967, ACA.


    „Let There Be Music“ für dreistimmigen Frauenchor a cappella, 1960.


    „Lo, Somewhere“ für gemischten Chor a cappella, T.: H. Löns, ACA.


    „Long, Long Ago“ für gemischten Chor, Blockflöte/Querflöte und Klavier.


    „Madrigal“ für dreistimmigen Frauenchor a cappella, Solo oder Chor a cappella, T.: Frederika Blankner, 1959, ACA.


    „Madrigal“ für fünfstimmigen gemischten Chor a cappella, T.: Frederika Blankner, 1978.


    „Mittelschuler Kanons“, für vierstimmigen Kinderchor.


    „Night of Prayer“ für gemischten Chor a cappella und Solostimmen, T.: Thitch Nhat Hahn, 1972.


    „No Loveliness Is Ever Lost“ für gemischten Chor und Soli, T.: Nancy Byrd Turner, 1945, ACA.


    „Not Avalon in April“ (aus „Springtide“) für dreistimmigen Frauenchor a cappella, T.: Nancy Byrd Turner, 1943, ACA.


    „O See of Good (God) in Human Kind“ für gemischten Chor, T.: E. Yarnell, 1946.


    „O Seed of God in Humankind“ für gemischten Chor a cappella, T.: Elizabeth Baddle Yurnall, 1952.


    „Ode ‚We Are the Musicmakers’“ für gemischten Chor a cappella, T.: Arthur O’Shoughnessy, 1966.


    „Ode to the Westwind“ für gemischten Chor a cappella, T.: Percy B. Shelly, 1979.


    „Oh! Fair to See“ für gemischten Chor a cappella, T.: Christina Georgina Rossetti, 1969, ACA.


    „On Christmas Eve“ für gemischten Chor und Klavier, T.: Vally Weigl, 1965.


    „Our World is One“ für gemischten Chor a cappella, Klavier/Orgel ad libitum, T.: Frederika Blankner, 1956, ACA.


    „Peace Hymn“ für Frauenchor, T.: Whittier.


    „Practical Earth Satellites“ für gemischten Chor a cappella, T.: Vally Weigl, 1958, ACA.


    „Prayer for Peace“ für gemischten Chor a cappella, 1982.


    „Psalm 130“ für dreistimmigen Frauenchor, Tenor solo und Klavier, 1950.


    „Road to Peace“ für Chor unisono.


    „Saint Francis“ für dreistimmigen Frauenchor und Flöte/Violine, T.: Vally Weigl, 1945, E. C. Schirmer.


    „Shenandoah“ (aus „Four Choral Songs on Death and Man“) für gemischten Chor, Klavier und Schlagzeug, T.: Carl Sandburg, 1953, ACA.


    „Shepherdess Moon“ für dreistimmigen Frauenchor und Klavier, 1946, ACA.


    „Song for a Child“ für ein/zwei Solostimmen/Chor und Klavier, 1962.


    „Song of Hope“ für dreistimmigen Frauenchor a cappella, T.: Vally Weigl, 1957, ACA.


    „Songs of the Somerset Hills“ für gemischten Chor, Alternativbesetzung mit Mezzosopran und Klavier, T.: Herta Rosenblatt, 1977.


    „Spring’s Return“ für dreistimmigen Frauenchor, Sopran solo, Tamburin und Kastagnetten, 1977.


    „Springtide“ für dreistimmigen Frauenchor, Soli, Flöte/Klarinette, Klavier und Schlagzeug, 1977, ACA.


    „Still Will Be“ für fünfstimmigen gemischten Chor a cappella, T.: Dorothy Quick, 1956, ACA.


    „Te Deum“ für Solisten, gemischten Chor/Soli und Klavier, T.: Melvin Jones, 1957.


    „The Drums of War“ für gemischten Chor und Gitarre, T.: Vally Weigl.


    „The Four Seasons“ (Traditional) Folk, Song & Dance Cantata für Kinderchor/dreistimmigen Frauenchor und Klavier, 1937.


    „The Little Jesus Came to Town. A Christmas Folk-Song“ für dreistimmigen Frauenchor und Klavier, T.: Lizette Woodworth Reese, 1946, E. C. Schirmer.


    „The Night Will Never Stay“ für gemischten Chor a cappella, T.: Eleanor Farjeon, 1942, ACA.


    „The Nightwind“ für gemischten Chor a capella, T.: Robert Louis Stevenson, 1942, Presser Mercury Music.


    „The People, Yes!“, Kantate für Soli, gemischten Chor, Trompete, Posaune, Flöte/Klarinette, Schlagzeug, Klavier und Streichquartett, T.: Carl Sandburg, President Jimmy Carter gewidmet, 1976, C. F. Peters 1980.


    „This Is the Day of Light“, Anthem für gemischten Chor, Orgel/Klavier, T.: John Ellerton, 1945, BMI/ACA.


    „Thou Art the Way“ für gemischten Chor a cappella, Orgel ad libitum, T.: Frederika Blankner, 1958.


    „Three Choral Songs of the Southwest“ für gemischten Chor a cappella, T.: Patricia Benton, 1958, ACA/Mercury Music.


    „Three Easy Rounds“ für Soli und Chor, 1968.


    „To Zion“ für dreistimmigen Frauenchor/drei Soli, Klavier und Bariton solo, T.: Judah Ha-Levi, ACA.


    „Two Choral Songs on Poems by Dorothy Quick“ für dreistimmigen Frauenchor a cappella, T.: Dorothy Quick, 1956, ACA.


    „Two Choruses for Four Part Mixed Voices“ für gemischten Chor a cappella, T.: Patricia Benton, 1958, ACA.


    „Two Lyrical Poems“ („Not Avalon in April“ und „No Loveliness Is Ever Lost“) für dreistimmigen Frauenchor a cappella, T.: Nancy Byrd Turner, 1979.


    „Under the Harvest Moon“ (aus „Four Choral Songs on Death and Man“) für gemischten Chor a cappella, T.: Carl Sandburg, 1946, ACA.


    „What Once the Heart Has Loved“ (aus “Springtide“) für dreistimmigen Frauenchor a cappella, T.: Dorothy Quick, 1943, ACA.


    „When the Song of the Angels Is Stilled“ für gemischten Chor a cappella, T.: Howard Thurman, 1966.


    „Who Bids Us Sing“ für dreistimmigen Frauenchor und Flöte/Klarinette/Violine und Klavier, T.: Rhys Carpenter, 1946, ACA.


    „Who Goes There Through the Night?“ für gemischten Chor a cappella, T.: Th. Clark, 1969, ACA.


    „Who has Seen the Wind?“ für dreistimmigen Frauenchor, Klavier, Flöte/Violine, T.: Christina Georgina Rosetti, 1945, ACA.


    2.3 Vokalwerke ohne genaue Angaben zur Besetzung


    „Four Songs“, T.: Swinburne, Rossetti, G. Cooper, D. Harris.


    „From the Far Corners“.


    „In the Meadow“, T.: C. Rosetti.


    „Mich“, T.: R. Fyleman.


    „Mist Marches across the Valley“, T.: Carl Sandburg.


    „Mother’s day“.


    „Pippa’s Song“, T.: R. Browning.


    „Rabbles of Tattered Leaves“, T.: Carl Sandburg.


    „Rain Summer“, T.: Longfellow.


    „Sea Sunsets“. T.: Carl Sandburg.


    „Seven Songs“. T.: Lindsay, D. Aldis, N. B. Turner.


    „Song of the Shadows“. T.: de la Mare.


    „Silver“. T.: de la Mare.


    „Swiftly along Flows the River“.


    „The Elf and the Dormouse“, T.: O. Herford.


    „The Fairies Have Never a Penny to Spend“, T.: R. Fyleman.


    „The Little Singers“, T.: E. Hammond.


    „The Rock-a-Bye Lady“, T.: E. Field.


    „The Year“, T.: Carl Sandburg.


    „Thoughts about Grasshoppers“, T.: F. P. Jacques.


    „Where Go the Boats“, T.: Robert Louis Stevenson.


    „Winter Night“, T.: M. F. Butts.



    [mehr zu Werken]

    Quellen für das Werkverzeichnis


    American Music Center. http://www.amc.net/resources/library (Stand: 14.6.2003).


    Anon. „Weigl, Vally“. In: International Encyclopedia of Women Composers. Aaron Cohen (Hg.). 2. Aufl. New York, London: Books & Music, 1987. S. 744-745.


    Anon. „Weigl, Vally“. In: International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933-1945. Bd. 2, Teil. 2. Herbert A. Strauss u.a. (Hg.). München: Saur, 1983. S. 1217.


    Marciano, Rosario. „Vally Weigl“. In: The New Grove Dictionary of Women Composers. Julie Anne Sadie an Rhian Samuel (Hg.). London, New York: Macmillan, 1994. S. 487-488.


    Moldenhauer, Hans. „Karl Weigl“. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Bd. 14. Kassel u.a.: Bärenreiter, 1968. Sp. 384-385.


    „Vally Pick Weigl. Music Catalog. American Composers Alliance“. In: Elena Fizthum und Primavera Gruber (Hg.). Give them Music. Musiktherapie im Exil. Am Beispiel von Vally Weigl. (= Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 6). Wien: Praesens, 2003. S. 201-227. (Dieses ist das ausführlichste gedruckte Werkverzeichnis. Es ist sehr differenziert nach Besetzungsarten gegliedert.)


    „Vally Weigl. Composer“. Faltblatt mit Biographie, Rezensionen und Werkverzeichnit. O. J.

    mehr zu Werkverzeichnis weniger zu Werkverzeichnis

    Quellen für das Werkverzeichnis


    American Music Center. http://www.amc.net/resources/library (Stand: 14.6.2003).


    Anon. „Weigl, Vally“. In: International Encyclopedia of Women Composers. Aaron Cohen (Hg.). 2. Aufl. New York, London: Books & Music, 1987. S. 744-745.


    Anon. „Weigl, Vally“. In: International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933-1945. Bd. 2, Teil. 2. Herbert A. Strauss u.a. (Hg.). München: Saur, 1983. S. 1217.


    Marciano, Rosario. „Vally Weigl“. In: The New Grove Dictionary of Women Composers. Julie Anne Sadie an Rhian Samuel (Hg.). London, New York: Macmillan, 1994. S. 487-488.


    Moldenhauer, Hans. „Karl Weigl“. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Bd. 14. Kassel u.a.: Bärenreiter, 1968. Sp. 384-385.


    „Vally Pick Weigl. Music Catalog. American Composers Alliance“. In: Elena Fizthum und Primavera Gruber (Hg.). Give them Music. Musiktherapie im Exil. Am Beispiel von Vally Weigl. (= Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 6). Wien: Praesens, 2003. S. 201-227. (Dieses ist das ausführlichste gedruckte Werkverzeichnis. Es ist sehr differenziert nach Besetzungsarten gegliedert.)


    „Vally Weigl. Composer“. Faltblatt mit Biographie, Rezensionen und Werkverzeichnit. O. J.

    Repertoire

    Das Repertoire, das Vally Weigl als Pianistin in ihren Konzerten spielte, ist nicht systematisch erforscht worden. Bekannt ist jedoch, dass sie im Klavierduo mit ihrem Mann Karl Weigl auftrat, wobei dessen Werke häufig auf dem Programm standen. Für die Zeit ihres US-amerikanischen Exils ist belegt, dass sie bei Aufführungen und Aufnahmen ihrer eigenen Musik mitwirkte.

    Quellen

    a) Archive, Bibliotheken, Organisationen


    American Composers Alliance (ACA), New York


    American Heritage Center an der University of Wyoming (Briefe, Zeitungsausschnitte, biographische Texte, Programmhefte, Noten)


    BMI (Broadcast Music Inc.) (Aufführungsrechte)


    Hofstra University, Music Department, Hempstead, Long Island, NY (Copyrights)


    Moldenhauer Archives, Harvard (Vally Weigl-Materialien: Kompositionen im Manuskript, Entwürfe, Briefe, Aufnahmen)


    Moldenhauer Archives, Library of Congress, Washington DC (Karl Weigl-Materialien: u.a. Briefe und Fotos Vally Weigl betreffend)


    New York Public Library, New York (Notenausgaben und Manuskripte in Kopie)


    Orpheus Trust, Wien, (musiktherapeutische und autobiographische Schriften in Kopie)


    The American Music Center, New York (Noten, Aufnahmen)


    Weitere Dokumente (Fotos, Kataloge, Programmhefte, Zeitungsausschnitte u.a.) finden sich im Privatbesitz ihrer Familie (Karl Weigl jun.) und ihrer Freunde.


    b) Notenausgaben


    Vally Weigls Kompositionen wurden von folgenden Musikverlagen publiziert (siehe auch das Werkverzeichnis):


    American Composers Alliance (ACA), New York (die meisten Werke)


    Arsis Press, Washington DC


    BMI (Broadcast Music Inc.), New York


    Composers Facsimile Edition, New York


    Galaxy Music


    Jelsor Music, Plainview, NY


    Mercury Music, New York


    Merrymount Music, New York


    Th. Presser, Bryn Mawr


    E. C. Schirmer, Boston


    C. F. Peters, New York


    Westminster Press, Philadelphia


    M. Witmark, New York


    c) Ikonographische Quellen


    Sophie Fetthauer. „Vally Weigl“. In: Lebenswege von Musikerinnen im „Dritten Reich“ und im Exil. Arbeitsgruppe Exilmusik am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg (Hg.). (= Musik im „Dritten Reich“ und im Exil, Bd. 8, Hanns-Werner Heister und Peter Petersen (Hg.)). Hamburg: von Bockel, 2000. S. 144, 148, 151, 155, 158. (Vally Weigl allein, mit Karl Weigl, mit Leonard Bernstein)


    Elena Fizthum und Primavera Gruber (Hg.). Give them Music. Musiktherapie im Exil. Am Beispiel von Vally Weigl. (= Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 6). Wien: Praesens, 2003. Titelseite, S. 171, 193-199. (Vally Weigl allein, mit Käthe Leichter, mit ihren Eltern, mit Karl Weigl, mit Leonard Bernstein, mit Kindern aus musiktherapeutischen Veranstaltungen)


    Technisches Museum Wien/Österreichische Mediathek: http://www.mediathek.ac.at/musik/weigl_wally.htm (Stand: 14.6.2003) (Foto von Vally Weigl, das nicht in den oben genannten Publikationen enthalten ist)


    d) Vally Weigl: Schriften (chronologisch)


    „In welcher Weise kann Musik den Genesungsprozeß bei körperlich und geistig Behinderten günstig beeinflussen?“ (In Which Way can Music be of Help in the Rehabilitation of the Physically or Emotionally Handicapped?). Ca. 1953/54. Typoskript (deutsch). 12 Seiten. Standort: Orpheus Trust Wien.


    „Functional Music in Various European Institutions“. In: Bulletin of the National Association for Music Therapie (NAMT). Mai 1954. S. 12.


    „Music as an Adjunctive Therapy in the Training of Children with Cerebral Palsy“. In: Cerebral Palsy Review. Developmental Patterns and Needs of the Child with Cerebral Palsy: Age 6-12. Vol. 15. Nr. 10. Okt. 1954. S. 9-10.


    „Functional Music with Cerebral Palsied Children“. In: Music Therapy. 1954. S. 135-143.


    „Music in Therapy and Rehabilitation“. Ca. 1954/55. Typoskript. 7 Seiten. Standort: Orpheus Trust Wien.


    „The Handicapped Need Music“. Typoskript. Ca. 1954/56. 11 Seiten. Standort: Orpheus Trust Wien.


    „Give Them Music“. In: The Crippled Child. April 1957. S. 13-15.


    „Music Therapy in Finland“. In: Bulletin of the National Association for Music Therapy (NAMT). Jan. 1959. S. 9-10.


    „Functional Music, a Therapeutic Tool in Working with the Mentally Retarded“. In: American Journal of Mental Deficiency. 63. 4. Albany, Januar 1959. S. 672.


    „The Status of Music Therapy in the United States“. Ca. 1960/63. Typoskript. 16 Seiten. Standort: Orpheus Trust.


    „About Rhythm and Its Effects on Kinetic Impulses“. In: Bulletin of the National Association for Music Therapy (NAMT). Mai 1961. S. 9-11.


    „Learning and Social Adjustment Through Music and Rhythm“. 1961. Typoskript. 15 Seiten. Standort: Orpheus Trust Wien.

    „The Rhythmic Approach in Music Therapy. (Address given at the Orff Conference on Elementary Music Education at Toronto University, July 28, 1962)“. Typoskript. 19 Seiten. Standort: Orpheus Trust Wien.


    „The Rhythmic Approach in Music Therapy“. Typoskript. 27 Seiten. Standort: Orpheus Trust Wien.


    „Music fort he Retarded“. In: Music Journal. Jan. 1969. S. 56-57.


    „Music Therapy – Some Thoughts and Recollections“. Typoskript. 5 Seiten. Standort: Orpheus Trust Wien.


    „Early Childhood Recollections“. USA, 1981. Reproduktion in: Give them Music. Musiktherapie im Exil. Am Beispiel von Vally Weigl. Elena Fizthum und Primavera Gruber (Hg.). (= Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 6). Wien: Praesens, 2003. S. 185-195.


    „Answers to Questions regarding creative work in the field of Music“. O. J. Manuskript. 6 Seiten. Standort: Orpheus Trust Wien.


    Vorträge über Musiktherapie im österreichischen Rundfunk in Wien und Salzburg (nicht genau belegt).


    e) Sekundärliteratur (alphabethisch)


    Anon. „Weigl, Vally“. In: International Encyclopedia of Women Composers. Aaron Cohen (Hg.). 2. Aufl. New York, London: Books & Music, 1987. S. 744-745.


    Anon. „Weigl, Vally“. In: International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933-1945. Bd. 2, Teil. 2. Herbert A. Strauss u.a. (Hg.). München: Saur, 1983. S. 1217.


    Anon. „Weigl, Vally“. In: Women of Notes. 1000 Women Composers Born before 1900. New York: Rosen Press, 1978. S. 36-37.


    Erwin, Charlotte und Preston, Katherine K. „Karl Weigl“. In: The New Grove Dictionary of American Music. Bd. 4. H. Wiley Hitchcock und Stanley Sadie (Hg.), London und New York: Macmillan, 1986. S. 500-501.


    Fetthauer, Sophie. „Vally Weigl“. In: Lebenswege von Musikerinnen im „Dritten Reich“ und im Exil. Arbeitsgruppe Exilmusik am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg (Hg.). (= Musik im „Dritten Reich“ und im Exil, Bd. 8, Hanns-Werner Heister und Peter Petersen (Hg.)). Hamburg: von Bockel, 2000. S. 145-171.


    Fetthauer, Sophie. „Vally Weigl - Aspekte eines Lebenswegs im Exil.“ In: Give them Music. Musiktherapie im Exil. Am Beispiel von Vally Weigl. Elena Fizthum und Primavera Gruber (Hg.). (= Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 6). Wien: Praesens, 2003. S. 61-69.


    Fizthum, Elena. „Die Musiktherapeutin Vally Weigl“. In: Give them Music. Musiktherapie im Exil. Am Beispiel von Vally Weigl. Elena Fizthum, Elena und Gruber, Primavera (Hg.). (= Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 6). Wien: Praesens, 2003. S. 103-122.


    Grasberg, Lynn. „Vally Weigl: Music’s Renaissance Woman“. Ohne Publikationsangabe. Standort: American Heritage Center, University of Wyoming, B-W428-V, 1 Seite.


    Illich, Gerlinde. „Karl Weigl - Leben und Werk“. In: Give them Music. Musiktherapie im Exil. Am Beispiel von Vally Weigl. Elena Fizthum und Primavera Gruber (Hg.). (= Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 6). Wien: Praesens, 2003. S. 82-89.


    Leslie, Kay. „Vally Weigl: Musical Peacemaker“. In: Friends Journal. 15. März 1979. S. 12-14.


    Marciano, Rosario. „Vally Weigl“. In: The New Grove Dictionary of Women Composers. Julie Anne Sadie an Rhian Samuel (Hg.). London, New York: Macmillan, 1994. S. 487-488.


    Moldenhauer, Hans. „Karl Weigl“. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Bd. 14. Kassel u.a.: Bärenreiter, 1968. Sp. 384-385.


    Solomon, Alan. „Valerie ‚Vally’ Pick Weigl und die Musiktherapie in den Vereinigten Staaten“. In: Give them Music. Musiktherapie im Exil. Am Beispiel von Vally Weigl. Elena Fizthum und Primavera Gruber (Hg.). (= Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 6). Wien: Praesens, 2003. S. 123-133.


    Steiner, Herbert (Hg.). Käthe Leichter. Leben und Werke. Wien: Europaverlag, 1973.


    Weigl-Piers, Maria. „Karl Weigl“. In: Österreichische Musikzeitschrift. 43. Jg. April 1988. S. 196-197.


    Wolfsberger, Margit. Käthe Leichter. Eine Kommunikatorin der ersten Republik. Diplomarbeit, Universität Wien, 1996.


    Wolfsberger, Margit. „Käthe Leichter und Vally Weigl. Zwei Schwestern, zwei Autobiographien, eine schwierige Beziehung“. In: Give them Music. Musiktherapie im Exil. Am Beispiel von Vally Weigl. Elena Fizthum und Primavera Gruber (Hg.). (= Wiener Beiträge zur Musiktherapie, Bd. 6). Wien: Praesens, 2003. S. 70-81.


    Wolfsberger, Margit. „Weigl, Valerie (Vally)“. In: Brigitta Keintzel und Ilse Korotin (Hg.). Wissenschaftlerinnen in und aus Österreich. Leben - Werk - Wirken. Wien u.a. Böhlau, 2002. S. 790-793.


    Begleittexte zu Schallplatten (siehe unter Diskographie).


    f) Diskographie


    LP


    Chromattica, USA, 1983. („Toccatina“)


    Composers Recordings, CRI326. („Nature Moods“, „New England Suite“)


    Gasparo Records, GSCD236, 1992. („New England Suite“)


    Musical Heritage Society MHS Stereo 3880. („Echoes from Poems“, „Lyrical Suite“, Songs from „Do not Awake Me“, Songs from „No Boundary“)


    Orion master recordings ORS 80393. („Brief Encounters“, „Dear Earth“, „Songs of Love and Leaving“)


    Orion master recordings ORS 81410. („Songs Newly Seen in the Dusk“, „Songs of Remembrance“, „Requiem for Allison“)


    Serenus SRS 12062. (Songs for Contraalto and String Quartet)


    CD


    Leonarda CD LE329. („Songs of Remembrance“)

    Forschung

    In einer Reihe von Komponistinnen-Lexika sind Artikel über Vally Weigl enthalten; in den allgemeinen Lexika (New Grove, Musik in Geschichte und Gegenwart) wird sie hingegen teilweise nur unter dem Namen ihres Mannes Karl Weigl erwähnt. In jüngerer Zeit sind im deutschsprachigen Raum einige Forschungsarbeiten unter Berücksichtigung verschiedener Schwerpunkte (Verhältnis zu ihrer Schwester, der Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin Käthe Leichter (Margit Wolfsberger), musiktherapeutische Arbeit (Elena Fizthum), Exilsituation (Sophie Fetthauer)) entstanden. Im Mai 2001 stand sie im Mittelpunkt des internationalen Symposiums „Musiktherapie im Exil. Am Beispiel der Pianistin, Komponistin und Musiktherapeutin Vally Weigl (1894-1982)“, das u.a. vom Orpheus Trust in Wien veranstaltet wurde.

    Zu Forschungskontakten siehe unter Literatur und Quellen in der Rubrik Archive, Bibliotheken und Organisationen. Vally Weigls Familie (Karl Weigl jun.: kweigl@brsgroup.com) und ihre Freunde sind der Forschung gegenüber sehr aufgeschlossen.

    Die ergänzende Auswertung von Dokumentenbeständen, die unter dem Namen von Vally Weigls Ehemann, dem Komponisten Karl Weigl (1881-1949), laufen, dürfte sich als sinnvoll erweisen.

    Forschungsbedarf

    Es steht noch eine ausführlichere Betrachtung von Vally Weigls kompositorischem Werk aus, wobei Bezüge zu ihrer musiktherapeutischen Arbeit, ihrem politischen Engagement, ihrer Mitgliedschaft in der Gemeinde der Quäker sowie der Zäsur durch das Exil zu untersuchen wären. Ihre Kompositionen sind nur teilweise ediert.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 262114140
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 11724936X
    Library of Congress (LCCN): n81079047
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Sophie Fetthauer, Die Grundseite wurde im August 2003 verfasst.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Sophie Fetthauer
    Zuerst eingegeben am 26.05.2004


    Empfohlene Zitierweise

    Sophie Fetthauer, Artikel „Vally Weigl“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 26.5.2004.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/Artikel/Vally_Weigl