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    von Jutta Heise
    Namen:
    Stefi Geyer
    Geburtsname: Stefi Geyer
    Varianten: Stefi Jung-Geyer, Stefi Schulthess-Geyer, Stefi Stefi Geyer, Stefi Stefi Jung-Geyer, Stefi Stefi Schulthess-Geyer
    Lebensdaten:
    geb. in Budapest, Österreich-Ungarn
    gest. in Zürich, Schweiz
    Tätigkeitsfelder:
    Violinistin, Instrumentalpädagogin, Kammermusikerin
    Charakterisierender Satz:

    „Ihre Bogentechnik, ihre Tonbildung, ihr geistig belebter und in die Schönheit der Werke völlig eindringender Vortrag werden ihr immer einen Platz neben unseren ersten Geigern sichern.“


    (Berliner Börsen-Courier 27.3.1913)


    Profil

    Bereits als Wunderkind konzertierte Stefi Geyer in vielen Ländern Europas. Als Künstlerin gehört sie bis heute zu den bekanntesten Geigerinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit ihrem Streichquartett veranstaltete sie in Zürich regelmäßig Konzerte und nahm dort eine tragende Rolle im Musikleben ein. Sie unterrichtete als Violinpädagogin von 1934 bis 1953 am Konservatorium in Zürich und leitete dort die Konzertausbildungsklasse. Sie war Mitbegründerin des „Collegium Musicum Zürich“, das sie unter der Leitung von Paul Sacher als Konzertmeisterin leitete.

    Die Geigerin erlangte durch ihr leidenschaftliches Spiel in Solokonzerten, Rezitals und Duoabenden u.a. mit ihren Kammermusikpartnern Wilhelm Backhaus, Othmar Schoeck, Walter Frey und Walter Schulthess, ihrem Gatten, internationalen Ruhm.

    Biografie

    Stefi Geyer wurde am 23. Juni 1988 in Budapest geboren. Bereits im Alter von drei Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht von ihrem Vater Joseph Geyer. Er war Polizeiarzt und selber ein begabter Violinspieler. Über die Mutter der Geigerin ist bisher nichts bekannt. Frühzeitig erkannte der Vater die Begabung seiner Tochter und förderte sie entsprechend. So erhielt sie im Alter von sieben Jahren ihren offiziellen Violinunterricht bei dem Geiger Adolf Kálmán, der als Lehrer an der Musikschule in Budapest lehrte. Bereits 1895 stellte Stefi Geyer ihre schnelle Entwicklung auf dem Instrument in einem öffentlichen Konzert unter Beweis. Von 1898 bis 1902 war sie in der Budapester Musikakademie Schülerin des Geigers Jenö Hubay.


    Schon sehr bald wurde Stefi Geyer eine bekannte Größe im Budapester Musikleben. Beispielsweise spielte sie 1899 bei einer Veranstaltung des Budapester Katholiken-Klubs, an der die höchsten Kreise der Gesellschaft teilnahmen, so u.a. die Familie des Grafen Theodor Pejačević. Hier spielte sie erfolgreich eine Fantasie-Caprice (Komponist nicht bekannt): „Das kleine Mädchen, ein musikalisches Wunderkind von ungefähr 12 Jahren, das aber über eine erstaunliche Routine verfügt, wurde förmlich mit Beifall überschüttet.“ Am gleichen Abend traten auch die 14 jährige Gräfin Dora Pejačević und ihre Brüder Markus und Elmör als Pianisten auf (Pester Lloyd 26.1.1899, 46. Jg., Nr. 24, S. 7). Anzunehmen ist, dass die junge Komponistin Dora Pejačević von dem Spiel Stefi Geyers beeindruckt war, denn noch im selben Jahr entstand die „Canconetta“ D-Dur op. 8, die sie der Geigerin widmete. Zur ersten öffentlichen Aufführung des Werkes kam es am 25.10.1901 in Sombor, einer Stadt im heutigen Serbien, im Rahmen eines Kammermusikprogrammes mit Stefi Geyer als Solistin, begleitet von der Pianistin Valéria Ipolyi.


    Ab 1902 unternahm die Geigerin als Wunderkind Konzertreisen durch Europa – z.B. durch Ungarn, Italien, Deutschland, Österreich, Rumänien, Spanien, Russland, Polen, Frankreich und die USA. 1906 trat sie im großen Musikvereinssaal in Wien in einem Konzert mit großem Erfolg auf. Der kaiserliche Rat Friedrich Ehrbar beschrieb ihren Auftritt auf folgende Weise: „sie spielte drei große Programmnummern, wurde 21 mal gerufen und mußte vier Zugaben machen; speziell nach dem Paganini-Konzert wollte der Beifall nicht enden. Ihr klares Spiel und ihre schöne Erscheinung faszinierten das Publikum." (Tagespost 24.1.1906, 42. Jg. Nr. 18, S. 5) Mit der Zeit wurde Stefi Geyer ein gefragter Star in den Konzertsälen, nicht mehr als ein Wunderkind, sondern als eine gereifte Künstlerin. Es folgten Konzerte bei der Museumsgesellschaft Frankfurt, in München und Mannheim. Am 28.11.1907 gab sie ihr Debüt im Gewandhaus Leipzig. Im gleichen Jahr konzertierte die Geigerin in Hamburg und Dortmund. Ein Jahr später, im August 1908, erfolgte ihr Debut in Berlin mit den Berliner Philharmonikern.


    1906 lernte Stefi Geyer in Budapest Béla Bartók kennen. Beide Künstler verliebten sich ineinander und verbrachten einige glückliche Monate zusammen. In der Zeit begann Bartók mit der Komposition seines Violinkonzertes Nr. 1. Die Liebe beider endete aufgrund fundamentaler Auseinandersetzungen – unter anderem stieß der bekennende Atheist Bartók in religiösen Fragen auf Stefi Geyers Ablehnung. Das ihr gewidmete Violinkonzert Bartóks spielte sie nie öffentlich, behielt aber das Manuskript bis zu ihrem Tod in ihrem Besitz. Die Uraufführung fand 1958 mit dem Solisten Hansheinz Schneeberger in Basel statt.


    Während einer Tournee 1908 durch die Schweiz wurde Stefi Geyer von dem Schweizer Pianisten und Komponisten Othmar Schoeck am Klavier begleitet. Auch er war – wie Bartók – gefesselt von ihrem Talent als Geigerin und von ihrer Persönlichkeit und verliebte sich in sie. Im gleichen Jahr widmete er ihr seine Violinsonate op. 16 und obwohl seine Liebe nicht erwidert wurde, widmete er ihr auch noch sein von 1911-1912 komponiertes Violinkonzert op. 21.


    Das Talent und der Erfolg Stefi Geyers verbreitete sich und häufig waren ihre Konzerte ausverkauft, wie beispielsweise 1910 in St. Gallen. Das Publikum kam, „um den bezaubernd süßen, bald schwärmerischen, bald melancholischen Tönen der bereits wohlbekannten Stefi zu lauschen, die eine so unwiderstehliche Macht besitzt, den Zuhörer in förmlichen Bann zu fesseln und in eine andere Welt zu versetzen. Der stürmische Beifall, die ungezählten Hervorrufe nach jeder Piece und die allgemeine Begeisterung, die Stefi Geyer zu teil wurden, beweisen, daß Stefi Geyers künstlerischer Ruf noch bedeutender und anziehender ist, denn je zuvor“ (Bregenzer Tagblatt 6.4.1910, 25. Jg. Nr. 76, S. 2). Im gleichen Jahr konzertierte Stefi Geyer mit den Berliner Philharmonikern unter Arthur Nikisch in den USA mit dem Violinkonzert Nr. 1 c-Moll op. 50 von Émiles Jaques-Dalcroze. Auch hier bescheinigte ihr der Kritiker eine zuverlässige Technik, ein beträchtliches Temperament und bestätigte ihre sehr musikalische Persönlichkeit (Musical America 26.2.1910, Vol. XI, Nr. 16, S. 33).


    1911 siedelte die Künstlerin nach Wien über und heiratete den Wiener Rechtsanwalt Erwin Jung, der zum Ende des 1. Weltkrieges an der Spanischen Grippe starb. Von Wien aus unternahm sie weitere Konzertreisen. Im März 1913 spielte sie beispielsweise in Berlin das Violinkonzert D-Dur op. 35 von Peter Tschaikowski und überzeugte mit ihrem Vortrag: „Frau Jung-Geyer spielte es mit noblem, schlacken freiem Ton, glänzender Technik und dabei voll Schwung und Verve im Vortrag, eine Leistung, die der sympathischen Künstlerin, die sich auf das erfreulichste entwickelt hat, verdiente lebhafte Auszeichnung brachte (Volkszeitung, Berlin, 2. April 1913).


    Nach dem Tod ihres Ehemanns zog die Geigerin 1919 nach Zürich. Hier lernte sie den Schweizer Pianisten und Komponisten Walter Schulthess kennen, den sie ein Jahr später heiratete. Das Paar hatte eine Tochter. Es folgten weitere Konzertreisen wie beispielsweise 1923 nach Skandinavien, wo sie in 100 Recitals spielte. 1929 kehrte sie zu Konzerten erneut nach Skandinavien zurück (Musical America 21.7.1923, Vol XXXVIII, Nr. 13, S. 4). 1921 komponierte ihr Ehemann Walter Schulthess das Concertino A-Dur op. 7 für Violine und Orchester für die Geigerin, das sie im April 1922 unter der Leitung von György Kósa in Budapest aufführte. Sie spielte das Werk auch 1924 auf einer längeren Tournee durch die USA und erhielt bei der Presse lobende Kritik für ihre Aufführungen. Weitere Konzerttourneen führten sie 1927 in die Berliner Philharmonie, wo sie mit den Philharmonikern unter der Leitung von Issay Dobrowen das Violinkonzert von Tschaikowski zur Aufführung brachte (Signale 21.12.1927, 85. Jg., Nr. 51). Im gleichen Jahr spielte sie hier auch den Solopart von Alban Bergs „Kammerkonzert für Klavier und Geige mit Begleitung von 13 Bläsern“ bei der Erstaufführung in Berlin (Baumgartner 2002). Im Jahr darauf gab sie Konzerte mit Hermann Hoppe als Begleiter am Klavier.


    Als eine herausragende Phase in ihrer Karriere sind die Jahre zwischen 1943 und 1953 zu nennen, in der sie mit Wilhelm Backhaus eine unvergessene Serie von Beethoven Recitals gab. Doch nicht nur als Solistin trat die Künstlerin auf, sondern auch in leitender Position als Orchestermusikerin. Als das Internationale Luzerner Festival 1938 gegründet wurde, spielte Stefi Geyer dort als Konzertmeisterin im Festivalorchester. Darüber hinaus konzertierte Stefi Geyer regelmäßig in der Tonhalle Zürich. Hier spielte sie beispielsweise im Mai 1933 – begleitet von Richard Strauss – die Sonate in Es-Dur des Komponisten (Signale 7.6.1933, 91. Jg., Nr. 23, S. 432).


    Bis zu ihrem Tod war sie als international anerkannte Künstlerin prägend für das Züricher Musikleben. Neben ihrer solistischen Tätigkeit betätigte sich Stefi Geyer auch kammermusikalisch. So gründete sie 1941 gemeinsam mit ihrem Mann das „Collegium Musicum Zürich“, das sie als Konzertmeisterin unter Paul Sacher leitete. 1941 gründete sie mit Rudolf Baumgartner, Ottavio Corti und Eric Guignard das Stefi-Geyer-Quartett, mit dem sie zahlreiche Konzerte gab.


    Doch nicht nur als Instrumentalistin war sie prägend in ihrer Zeit, sondern auch auf pädagogischer Ebene. So leitete sie von 1934-1953 die Streicherkonzertausbildungsklasse am Züricher Konservatorium mit besonderem pädagogischen Talent. In der Zeit bildete sie zahlreiche Musiker wie den Komponisten Klaus Huber und Aida Stucki, die spätere Lehrerin von Anne Sophie Mutter, aus.


    Stefi Geyer starb am 11. Dezember 1956 in Zürich.

    Würdigung

    Stefi Geyer gehörte zu den führenden bekannten Geigerinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Schon frühzeitig zeigte sich ihr Talent und sie reiste als Wunderkind konzertierend durch Europa, schaffte aber auch später den Schritt zur seriösen reifen Künstlerin. Trotz zweier Weltkriege hat sie ein Leben lang konzertiert. Ab 1920 war sie eine führende Persönlichkeit im Musikleben der Schweiz.


    Ein Kritiker der Signale beschreibt die Geigerin wie folgt: „unter ihren Fachgenossen nimmt sie einen der ersten Plätze ein. Grosses technisches Können vereinigt sich bei dieser Violinistin mit musikalischem Denken und Fühlen“. (Signale 2.4.1913, 71. Jg, Nr. 14, S. 38). Für einige galt sie gar als „Violinphänomen“ (Musikalisches Wochenblatt 30.1.1908, 39. Jg., Nr. 5, S. 113f.). Bereits im Alter von 15 Jahren wird sie in ihrer Technik mit dem Geiger Jan Kubelik, der als Virtuose auf seinem Instrument bekannt war, verglichen (Czernowitzer Tagblatt 8.12.1903, 1. Jg., Nr. 260, S. 4).


    Doch es war nicht allein ihre Technik, mit der sie das Publikum begeisterte. Mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Aussehen verfügte die Geigerin über eine anziehende Bühnenpräsenz. Von ihrem Vortrag des Violinkonzertes Nr. 1 a-Moll op. 28 von Karl Goldmark in Basel 1907 angetan, schrieb der Kritiker: „Stefi Geyer besitzt das schon von Goethe gepriesene höchste Glück der Erdenkinder: die Persönlichkeit. Ihre Kunst ist nämlich der getreueste Ausdruck ihrer eigenartigen Individualität, sie steht mit ihrem innern Seelenleben in keinem Widerspruch. Daher die beseeligende Wirkung ihres Spiels. Banalitäten wie Goldmark's Konzert und Vieuxtemps' leicht geschürztes Rondo erhalten unter ihren Händen Bedeutung, Relief, Licht und Schatten. Aber hauptsächlich Licht.“ (Musikalisches Wochenblatt 20.6.1907, 38. Jg., Nr. 26, S. 581)


    1908 nach einem Konzert in Innsbruck beschrieb der Kritiker die Sympathien der Zuhörer wie folgt: „Wohl vermag ihre jugendlich hübsche Erscheinung und ihr temperamentvolles Spiel auch das Seinige dazu beigetragen haben, allein die Sicherheit, mit welcher sie sich über die technischen Schwierigkeiten hinwegsetzte, wir erinnern nur an die elegant gespielten Oktavenläufe und ihr seelenvoller Vortrag, der sich besonders bei der Interpretation von Sarasates Playera und Zapateado geltend machte, mußte den ungeteilten Beifall der Zuhörer finden. Es löste sich aber auch nach jeder Nummer ein förmlicher Beifallssturm, der die junge Künstlerin immer wieder hervorrief und sie zu mehreren reizenden Zugaben veranlaßte.“ (Tiroler Anzeiger 14.1.1908, 1. Jg., Nr. 11, S. 7)


    Auch den neuen Medien gegenüber war Stefi Geyer aufgeschlossen. So spielte sie in den 1930er Jahren einige Werke von Othmar Schoeck, Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Josph Haydn u.a. auf Schallplatte ein (s. Diskographie).


    Ein Ausdruck der Hochschätzung gegenüber der Geigerin zeigt sich in der Vielzahl der ihr gewidmeten Violinwerke:


    Dora Pejačević: Canconetta D-Dur op. 8.


    Jenö Hubay: „Concerto all´antica“ a-Moll Nr. 4 op. 101.


    Béla Bartók: Violinkonzert Nr. 1 Sz 36 op. posth.


    Othmar Schoeck: Sonate für Violine und Klavier op. 16.

    Othmar Schoeck: Violinkonzert „Quasi una fantasia“ B-Dur op. 21.


    Willi Burkhard: Violinkonzert Nr. 2 op. 69.


    Walter Schulthess: Concertino A-Dur op. 7.


    Karl Heinrich David: Konzert für Violine mit Orchesterbegleitung op. 52.


    Hermann von Glenck: Konzertstück für Violine op. 21.

    Rezeption

    Zu ihren Lebzeiten wurden die Konzerte Stefi Geyers in der Presse regelmäßig positiv beachtet. Nach ihrem Tod fand eine Rezeption Stefi Geyers nur noch im Zusammenhang mit Musikern und Komponisten ihrer Zeit statt. Ihre Aufnahmen erklangen zu ihren Lebzeiten regelmäßig im Rundfunk.

    Repertoire

    Ihr Repertoire umfasste in erster Linie Werke der Klassik, Romantik und Spätromantik; darüber hinaus spielte sie auch moderne Kompositionen. Von den ihr gewidmeten Violinkonzerten brachte sie die „Canconetta“ D-Dur op. 8 der jungen Komponistin Dora Pejačević,

    das Violinkonzert op. 21 von Othmar Schoeck und das Violinkonzert Nr. 2 op. 69 von Willy Burkhard zur Uraufführung.



    Diskographie

    L‘ Art de Stefi Geyer mit Werken von Othmar Schoeck, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Johann Sebastian Bach, Karl Goldmark, Antonín Dvorák, Fritz Kreisler

    Dante Productions 1998


    Othmar Schoeck: Violinkonzert B-Dur op. 21

    Stefi Geyer, Tonhalle Orchester Zürich, Volkmar Andreae

    Jecklin, 1947


    https://www.youtube.com/watch?v=4MDlh19pjG8

    Antonín Dvorak: Slavischer Tanz Nr. 2


    https://www.youtube.com/watch?v=nrWa71XO7Uo

    Tartini-Kreisler: Fuge A-Dur


    https://www.youtube.com/watch?v=Iv92Ri-RdVI

    Max Reger: Air

    Quellen

    Literatur


    Bartók, Béla: Briefe an Stefi Geyer, 1907-1908, mit einem Vorwort von Paul Sacher, Basel, Privatdruck Paul Sacher Stiftung, 1979.


    Corrodi, Hans: Othmar Schoeck. Bild eines Schaffens. Frauenfeld 1956.


    Démeny, János: Béla Bartók. Letters. Budapest 1971.


    Kos, Koraljka: Dora Pejačević. Leben und Werk. Beiträge zur Geschichte der kroatischen Musik, Musikinformationszentrum Zagreb, 1987.


    Kroo, György: Bartók Handbuch, UE, Budapest 1974.


    Lindlar, Heinrich: Bartók Lexikon, Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1984.


    Ostleitner, Elena (Hg.): Die kroatische Komponistin Dora Pejačević 1885-1923, Furore Edition 808, Kassel 2001.


    Schuh, Willi (Hg.): Schweizer Musiker-Lexikon 1964, Zürich 1964.


    Schuh, Willi: "Stefi Geyer. [Nekrolog]", Schweizerische Musikzeitung, 97 (1957), S. 35-36.


    Walton, Chris: Othmar Schoeck. Eine Biographie. Zürich und Mainz 1994.


    Zielinski, Tadeus: Bartók. Leben und Werk, Schott Mainz 2011.



    Archivalien


    1 Brief Stefi Geyer an Carl Christoph Bernoulli- Burger

    2.3.1907, UB Basel Nachlass Christoph Bernoulli.


    1 Brief und 1Karte an Max Thormann (1879-1950) 1923,

    St. Gallen KB Vagiana Nachlass Max Thomann.


    Nachlass Stefi Geyer in Zürich incl. Handschriften etc.

    https://www.zb.uzh.ch/Medien/spezialsammlungen/musik/nachlaesse/geyer.pdf

    abgerufen 29.12.2017



    Zeitungen


    Berliner Börsen-Curier, 27.3.1913.


    Bregenzer Tagblatt 6.4.1910, 25. Jg., Nr. 76, S. 2.


    Czernowitzer Tagblatt 8.12.1903, 1. Jg., Nr. 260, S. 4.


    De Muziek

    Januar 1927, 1. Jg., Nr. 4, S. 178-181 / S. 185-186.

    Februar 1927, 1. Jg., Nr. 5, S. 231-234.

    Februar 1927, 1. Jg., Nr. 5, S. 229-234.


    Echo Muzyczne i Teatrlne 12.3.1903, Vol. 20, Nr. 11.

    Echo Muzyczne i Teatrlne 19.3.1903, Vol. 20, Nr. 12.


    Gazetto musicale de Milano 19.2.1901, Nr. 51, S. 725-726.


    Le Guide musical 9.4.1905, 51.Jg., Nr. 15, S. 306.

    Le Guide musical 26.11.1905, Vol. 51, Nr. 48, S. 775.


    Le Ménestrel 9.4.1905, Vol. 71, Nr. 15, S. 119.

    Le Mercure musical 15.12.1905, 1. Jg., Nr. 15, S. 644-645.


    Musical America 31.7.1909, Vol. X, Nr. 12, S. 12.

    Musical America 31.7.1909, Vol. XXXVIII, Nr. 13, S. 4.

    Musical America 26.2.1910, Vol. XI, Nr. 16, S. 33.

    Musical America 21.7.1923, Vol XXXVIII, Nr. 13, S. 4.


    Musikalisches Wochenblatt 20.6.1907, 38. Jg., Nr. 26, S. 581.

    Musikalisches Wochenblatt 9.5.1907, 38. Jg., Nr. 19, S. 450.

    Musikalisches Wochenblatt 30.1.1908, 39. Jg., Nr. 5, S. 113-114.


    Pult und Taktstock Mai-Juni 1927, IV. Jg., Heft 3, S. 71.


    Revista Musical Catalana, April 1905, 2. Jg., Nr.16, S. 21.

    Revista Musical Barcelona, Januar 1906, 3. Jg., Nr. 25, S. 17.


    Revue musicale de France 25.10.1946, Nr. 6, S. 10-12.


    Pester Lloyd, 26.1.1899, 46. Jg., Nr. 24, S.7.

    Pester Lloyd 15.11.1909, 56. Jg., Nr. 264, S. 6.


    Signale für die Musikalische Welt 2.4.1913, 71. Jg., Nr. 14, S. 10 und 38. [kz. Signale]

    Signale 21.12.1927, 85. Jg., Nr. 51, S. 9.

    Signale 11.1.1928, 86. Jg., Nr. 2, S. 10.

    Signale 12.12.1928, 86. Jg., Nr. 48, S. 11.

    Signale 7.6.1933, 91. Jg., Nr. 23, S. 26.


    Svensk musiktidning 1.2.1912, 32. Jg., Nr. 3, S. 1.

    Svensk musiktidning 25.9.1912, 32. Jg., Nr. 5, S. 38f.


    Tagespost 24.1.1906, 42. Jg., Nr. 18, S. 5.


    Tiroler Anzeiger 14.1.1908, 1. Jg., Nr. 11, S. 7.


    Volkszeitung Berlin 2.4.1913.


    Zenelap 21.7.1923, Vol. 14, Nr. 30.


    Musikalisch-literarischer Monatsbericht über neue Musikalien, musikalische Schriften und Abbildungen, Feb. 1913.



    Lexika


    Michael Baumgartner: Artikel Stefi Geyer. In: MGG, 2. Ausgabe. Hg. von Ludwig Finscher. Personenteil, Bd. 7, Stuttgart, Kassel etc. 2002, Sp. 857f.


    Dumont, C: Artikel „Stefi G.“. In: Musik und Theater 3, 1982, Nr. 1, S. 10.


    Friedrich Frick: Kleines biographisches Lexikon der Violinisten. Vom Anfang des Violinspiels bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Books on Demand, GmbH, Norderstedt 2009.


    Irène Minder-Jeanneret: Stefi Geyer. In: Anette Kreuziger-Herr, Melanie Unseld (Hg.): Lexikon Musik und Gender, Bärenreiter Verlag, Kassel 2010, S. 263-264.


    Stephan Drees (Hg.): Das große Lexikon der Violine, Laaber 2015, S. 290.



    Links


    https://de.wikipedia.org/wiki/Stefi_Geyer

    abgerufen 11.12.2018


    https://www.rondomagazin.de/artikel.php?artikel_id=1893

    abgerufen 11.12.2018


    https://www.zhdk.ch/forschungsprojekt/430817

    abgerufen 11.112.2018


    http://www.texthalde.ch/Texthalde/Bartok_1._Violinkonzert.html

    abgerufen 11.12.2018


    https://www.zb.uzh.ch/Medien/spezialsammlungen/musik/nachlaesse/geyer.pdf

    abgerufen 11.12.2018


    https://songofthelarkblog.com/2011/05/15/musician-muse-a-short-life-of-violinist-stefi-geyer/

    abgerufen 11.12.2018


    https://www.violinist.com/blog/Mle/20108/11586/

    abgerufen 11.12.2018

    Forschung

    Stefi Geyer wird in Nachschlagewerken und im Zusammenhang mit Biografien ihr bekannter Musiker genannt. Von 2015 bis Juli 2019 ist in Zürich an der Hochschule der Künste unter der Leitung von Dominik Sachmann mit Unterstützung der Paul Sacher Stiftung ein Forschungsprojekt zu Stefi Geyer initiiert.


    Der Nachlass Stefi Geyers befindet sich in der Zentralbibliothek Zürich, darunter auch Handschriften.

    https://www.zb.uzh.ch/Medien/spezialsammlungen/musik/nachlaesse/geyer.pdf

    abgerufen 29.12.2017

    Forschungsbedarf

    Es fehlt eine umfassende Aufarbeitung ihrer Biographie und die Erforschung der genauen Daten ihrer Geburt. Weitgehend im Dunkeln liegt beispielsweise ihre Kindheit und Ausbildung bei Jenö Hubay in Ungarn, ihre Konzerttätigkeiten und deren Rezeption im Einzelnen. Interessant ist ihre Wirkungsweise speziell in der Schweiz und in diesem Zusammenhang ihre Zusammenarbeit mit Walter Schulthess ab 1920.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 60170239
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 129729930

    Autor/innen

    Jutta Heise


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Silke Wenzel
    Zuerst eingegeben am 04.04.2019


    Empfohlene Zitierweise

    Jutta Heise, Artikel „Stefi Geyer“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 4.4.2019.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/Artikel/Stefi_Geyer