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  • Pauline Viardot

    von Beatrix Borchard
    Pauline Viardot, um 1860
    Namen:
    Pauline Viardot
    Geburtsname: Pauline Michelle Ferdinande Garcia
    Varianten: Pauline Garcia, Pauline Viardot-Garcia, Pauline Michelle Ferdinande Viardot, Pauline Michelle Ferdinande Viardot-Garcia, Paolina Viardot, Paolina Garcia, Paolina Viardot-Garcia, Paolina Michelle Ferdinande Viardot, Paolina Michelle Ferdinande Garcia, Paolina Michelle Ferdinande Viardot-Garcia
    Lebensdaten:
    * in Paris, Frankreich
    in Paris, Frankreich
    Tätigkeitsfelder:
    Sängerin, Komponistin, Bearbeiterin, Pianistin, Gesangslehrerin, Organistin, Kulturvermittlerin, Veranstalterin, Herausgeberin, Volksliedsammlerin
    Charakterisierender Satz:

    „Mit ihrem spanischen Naturell, ihrer französischen Erziehung und ihren deutschen Sympathien vereinigt sie die Eigenheiten verschiedener Nationalitäten derart in sich, dass man keinem bestimmten Boden einen ausschließlichen Anspruch an sie zugestehen, sondern die Kunst das Vaterland ihrer freien Wahl und Liebe nennen möchte. Manche große Künstler verdanken den Enthusiasmus, den sie hervorrufen, der ihnen verliehenen Reproduction eines angeborenen nationalen Elementes in seiner vollendetsten idealsten Form. Pauline Viardot ist jedem Ideal gegenüber verständnissfähig, weiß den geheimen Sinn eines Jeden, wo sich ihr Gelegenheit bietet ihn zu erforschen, sich eigen zu machen, seine Formen zu handhaben, zu beherrschen.“

    (Franz Liszt: Pauline Viardot-Garcia, in: Neue Zeitschrift für Musik 50/1859, Nr. 5 vom 28. Januar, S. 50f., zit. n. Katalog Baden-Baden 1999, S. 11f.)


    Profil

    Pauline Viardot verkörperte in ihrer Vielseitigkeit den im 19. Jahrhundert immer mehr in den Hintergrund tretenden Typus der Virtuosenkomponistin.

    Als Sängerin, Pianistin und Komponistin trat sie in allen wichtigen Musikzentren des damaligen Europa auf. Ihre Arbeit als Opernsängerin ging dabei weit über das damals übliche Maß hinaus. Gemeinsam mit Hector Berlioz trug sie entscheidend zur Gluck-Renaissance bei und machte Werke Georg Friedrich Händels in Frankreich bekannt. Zudem war sie eine der wichtigsten Protagonistinnen Giacomo Meyerbeers, der vor allem die Figur der Fidès in seiner Oper „Le prophète“ auf sie zuschnitt. Inwieweit sie auch kompositorisch an ihren Rollen mitarbeitete über die Ausgestaltung von Kadenzen und Einlagen hinaus, ist bisher noch nicht erforscht.

    Fast zeitgleich mit ihrem Operndebüt (Brüssel 1837) wurde auch erstmals eine Komposition von ihr veröffentlicht, das Lied „Die Kapelle“ (Leipzig 1838). Es war der Auftakt für zahlreiche Kompositionen, darunter mehr als 150 Werke für Sologesang, mehrere Bühnenwerke und verschiedene Instrumentalwerke. Von 1838 bis 1904 wurden ihre Kompositionen in mehreren Sprachen und Ländern verlegt, u.a. in Kopenhagen, Warschau, Berlin, Leipzig, Weimar, Paris, London, St. Petersburg und New York.

    Pauline Viardot sprach fließend spanisch, französisch, italienisch, englisch, deutsch und russisch und komponierte zudem auch in verschiedenen nationalen Stilen.

    Mit der internationalen Ausrichtung nahezu all ihrer Tätigkeiten, förderte Pauline Viardot den musikalischen Kulturaustausch vor allem zwischen Deutschland, Frankreich, Spanien und Russland. Sie trug wesentlich zur Schumann-Rezeption in Frankreich bei und brachte die in Westeuropa unbekannten Werke russischer Komponisten nach Deutschland und Frankreich.

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    Hineingewachsen in eine reisende Sängerfamilie überführte Pauline Viardot die Tradition wandernder Theatertruppen in eine neue Form. Gemeinsam mit ihren Kindern und Schülerinnen führte sie in Baden-Baden nicht nur Kompositionen anderer, sondern auch eigene Stücke auf. Ihre Bühnenwerke erwuchsen dabei aus der Lust am Musizieren und Theaterspiel. Nachdem erste Aufführungen z.B. von „Le dernier sorcier“ im sogenannten „Théâtre du Thiergarten“ der benachbarten Villa Turgeniev stattgefunden hatten, ließ sie sich ein Privattheater bauen, das sogenannte „Théâtre Viardot“ (1869).

    Pauline Viardot sah Komposition zwar nicht als ihren Beruf an, war aber dennoch eine professionelle Komponistin. Ihre Stücke – soweit sie bis jetzt bekannt sind – bewegen sich in den verschiedensten Sprachen und Stilen und sind überwiegend an den eigenen stimmlichen Fähigkeiten und denen ihrer jeweiligen Mitwirkenden orientiert. Ihre mehr als 150 Werke für Sologesang, darunter auch Lieder und mélodies auf Texte u. a. von Alfred de Musset, Ivan Turgeniev, Aleksandre Puschkin, Théophile Gautier, Eduard Mörike und Johann Wolfgang von Goethe, wurden größtenteils zu ihren Lebzeiten publiziert. Fast noch berühmter als ihre eigenen Kompositionen wurden ihre Transkriptionen von insgesamt 15 Mazurken von Frédéric Chopin, für die Louis Pomey Texte schrieb und die Pauline Viardot häufig in ihren Konzerten vortrug. Chopin war von diesen Bearbeitungen, die wesentlich zu seiner Popularität beitrugen, begeistert. Ebenso bearbeitete sie Walzer von Franz Schubert, Ungarische Tänze von Johannes Brahms und einen Satz aus einem Streichquartett von Joseph Haydn.

    Neben ihrer ausgedehnten Beschäftigung sowohl mit älterer Musik als auch mit musikalischen Neuerscheinungen im Bereich der Kunstmusik, setzte sich Pauline Viardot intensiv mit Volksmusik auseinander. Dabei nahm sie zunächst vor allem die spanischen Traditionen ihres Elternhauses auf. Sie sammelte aber auch bei ihrer Freundin George Sand, auf deren Anwesen Nohant, gemeinsam mit Chopin Volkslieder und -melodien der Berri und übergab ihre Aufzeichnungen später dem Musikethnologen Julien Tiersot, der einen Teil davon in seinem Buch „La Chanson populaire et les écrivains romantiques“ (1931) veröffentlichte.

    Als Gesangspädagogin erwarb sie sich ebenfalls einen internationalen Ruf. Zu ihren Schülerinnen zählten Désirée Artôt, Aglaja Orgeni, Marianne Brandt und Antoinette Sterling. Basierend auf der Gesangsmethode ihres Vaters, die von ihrem Bruder, der ebenfalls Manuel Garcia hieß, noch weiter ausgearbeitet wurde, gab sie eine eigene Gesangsschule unter dem Titel „Une heure d’étude“ heraus. Sie publizierte eine Sammlung ausgewählter Lieder und Arien, die „école classique de chant“ und versah sie mit Kommentaren zu Phrasierung, Akzentuierung, Interpretation etc. und gab eine kritische Ausgabe von 50 Schubert-Liedern heraus. Neben ihren eigenen Kompositionen und Bearbeitungen sind diese Veröffentlichungen heute eine wichtige Quelle für die Aufführungspraxis des 19. Jahrhunderts.

    Orte und Länder

    Pauline Viardot wurde in Frankreich als Kind spanischer Eltern geboren. Mit der Theatertruppe ihrer Eltern bereiste sie als Kind die USA und Mexiko (1825-1827). Nach ihrem Bühnendebüt 1837 in Brüssel wurde sie in Paris an verschiedenen Theatern engagiert. Von dort aus führten sie mehrmonatige Engagements und ausgedehnte Konzerttourneen u.a. nach Madrid (1842), St. Petersburg/Moskau (1843-1846), Wien (u.a. 1843/44), Berlin (1846/47), London (1848-1859), Pest (1858) und Dublin (1859). 1863 ließ sie sich mit ihrer Familie in Baden-Baden nieder, wo sie bis zum Ausbruch des deutsch-französischen Krieges 1870 blieb. 1871 kehrte sie – nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in London – nach Paris zurück und lebte dort bis zu ihrem Tod.

    Biografie

    Pauline Viardot stammte aus einer spanischen Sängerfamilie. Sowohl die Eltern Manuel del Popolo Vicente Rodriguez García, kurz Manuel García père (1775-1832) und Maria-Joaquina Sitchez (1780-1854), als auch die Geschwister Manuel Patricio Rodriguez García (1805-1906) und Maria Felicité Garcia – mit Künstlernamen Maria Malibran genannt (1808-1836) – waren Sängerinnen bzw. Sänger.

    Pauline Viardot wurde ursprünglich als Pianistin u.a. bei Franz Liszt und als Komponistin bei Anton Reicha ausgebildet. Nach dem frühen Tod der berühmten Schwester (1836) wurde sie jedoch von der Mutter dazu gedrängt, die Familientradition fortzuführen und Sängerin zu werden. Die Mutter bildete sie auch aus. Bereits ein Jahr später debütierte sie in Brüssel und erregte durch ihren ungewöhnlichen Stimmumfang und ihre musikalische Vielseitigkeit großes Aufsehen. 1840 heiratete sie den Schriftsteller und Cervantes-Übersetzer Louis Viardot, der sie zumeist auf ihren ausgedehnten Konzertreisen und zu ihren internationalen Engagements begleitete. Ein erstes Kind, die 1841 geborene Tochter Louise wuchs überwiegend bei der Großmutter auf und wurde ebenfalls Sängerin und Komponistin. Sie führte den Namen Héritte-Viardot. Durch ihre ausgeprägte Darstellungskunst beeinflusste Pauline Viardot Komponisten wie z. B. Hector Berlioz, Giacomo Meyerbeer, Charles Gounod, Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Jules Massenet und Richard Wagner und arbeitete, komponierte vielleicht sogar teilweise an den für sie geschriebenen Rollen mit. Neben ihrer Bühnen- und Konzertkarriere war sie als Gesangspädagogin tätig und führte dabei die Garcia-Methode fort.

    Im Jahr 1863 zog sich Pauline Viardot von der öffentlichen Bühne zurück und ließ sich mit ihrem Mann, ihren drei jüngeren Kindern (zwei Töchter, ein Sohn) und dem Freund, dem russischen Schriftsteller Ivan Turgeniev, in Baden-Baden nieder (1863-1871). Sie baute sich in ihrem Garten ein kleines Opernhaus, wo sie mit ihren Schülerinnen und Kindern eigene Bühnenwerke vor der internationalen Baden-Badener Gesellschaft aufführte. Der deutsch-französische Krieg brachte sie über London nach Paris zurück, wo sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1910 weiter unterrichtete, komponierte und einen großen Salon führte.

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    Bereits als kleines Kind begleitete Pauline Viardot den Gesangsunterricht des Vaters am Klavier und lernte so unbewusst mit. Ursprünglich wollte sie Pianistin und Komponistin werden, erhielt auch Unterricht, aber der frühe Tod der Schwester und der Rückzug des Bruders von der Bühne ließ ihr keine Wahl. Auch sie musste Sängerin werden. Ihre Mutter wurde ihre Lehrerin; der Vater war bereits 1832 verstorben. Schon ein Jahr später, sie war noch keine 16, debütierte sie in Brüssel innerhalb eines Konzertes ihres Schwagers, des belgischen Geigers Charles de Bériot, und erregte durch ihren drei Oktaven umfassenden Stimmumfang und ihre musikalische Vielseitigkeit großes Aufsehen. Bereits während ihrer ersten Konzerttournee, die sie und ihren Schwager 1838 durch Deutschland führte, trat sie auch mit eigenen Vokalkompositionen auf, zu denen sie sich selber am Klavier begleitete. In Leipzig lernte sie Clara Wieck und Robert Schumann kennen und gewann in Clara Wieck eine lebenslange Freundin. Robert Schumann veröffentlichte eines ihrer Lieder in der von ihm herausgegebenen „Neuen Zeitschrift für Musik“ und widmete ihr später seinen Heine-Liederzyklus op. 24. Ihr Operndebüt machte sie wie ihre Schwester als Desdemona in Rossinis „Otello“ zunächst in London (9. Mai 1839), dann in Paris (8. Oktober 1839) und trat ihr erstes Engagement am Théâtre Italien in Paris an, wo sie ihre darstellerische Begabung in den unterschiedlichsten Rossini-Partien unter Beweis stellte. Alfred de Musset, George Sand, die sie zum Vorbild der Heldin ihres Romans „Consuelo“ (1843) machte, und Hector Berlioz gehörten rasch zu ihren glühendsten Bewunderern und Freunden.

    Im Jahr 1840 heiratete sie den Schriftsteller Louis Viardot, der zu dieser Zeit Direktor des Théâtre Italien war. Eine erste Tochter (Louise Pauline Marie geb. 1841) wurde in erster Linie von ihrer Mutter Maria-Joaquina Sitchez großgezogen. Louis Viardot, 21 Jahre älter als sie, gab seine Stellung auf und begleitete sie auf ihren Konzertreisen, die sie in den folgenden Jahren durch ganz Europa führten. Wichtigste Auftrittsorte waren London, Berlin, Dresden, Wien und St. Petersburg, wo sie von 1843-46 an der Oper engagiert war. Dort lernte sie auch den russischen Schriftsteller Ivan Turgeniev kennen. Turgeniev verliebte sich in sie; bis zu seinem Tod 1883 lebte er mehrfach über viele Jahre Tür an Tür mit dem Ehepaar Viardot. In St. Petersburg trat Pauline Viardot auch zum erstenmal als Norma auf, die zu einer ihrer wichtigsten Rollen wurde. Neben dem italienischen Repertoire sang sie dort zudem Werke von Michail Glinka, Peter I. Tschaikowsky und Aleksandr Dargomizhsky auf russisch.

    In Paris trat sie nun nur noch selten auf. Aufgrund der republikanischen Überzeugung von Louis Viardot und seiner erklärten Gegnerschaft gegen Louis Napoleon war auch Pauline Viardot immer wieder Anfeindungen ausgesetzt. Dennoch war die Uraufführung von Meyerbeers „Propheten“ (16. April 1849) und Pauline Viardots Kreierung der Rolle der Fidès ein einzigartiger Triumph. Meyerbeer über die damals 27/28jährige: „ ... einen großen Teil der Wirkung bin ich der Viardot schuldig, die sich als Sängerin und Schauspielerin zu einer tragischen Höhe erhob, wie ich sie noch nie auf dem Theater gesehen habe.“ (Brief von G. Meyerbeer an seine Mutter Amalie Beer, undatiert, laut Becker am 16.4.1849 geschrieben, in: Giaccomo Meyerbeer: Briefe und Tagbücher, Bd. 4, hrsg. v. Heinz Becker, Berlin 1970, S. 486-487). Pauline Viardot sang die Fidès über 200 Mal auf allen großen europäischen Bühnen. Neben dieser Figur war es vor allem der Gluck’sche Orpheus, dem sie mit ihrer darstellerischen Kunst dramatische Wahrheit verlieh. Berlioz bearbeitete für sie die in der französischen Fassung für einen Tenor und in der italienischen Fassung für einen Kastraten geschriebene Partie und gewann dadurch die in Vergessenheit geratene Oper für die Bühne zurück (18. November 1859). Bellinis Norma, Beethovens Fidelio, Glucks Alceste und Verdis Lady Macbeth waren weitere Meilensteine auf dem Weg dieser Sängerdarstellerin, auch wenn sie der Oper „Macbeth“ nicht zum Durchbruch verhelfen konnte.

    1863, also mit 42 Jahren, zog sie sich von der Bühne zurück und verließ Frankreich aus politischen Gründen. Mit ihrem Mann, ihren drei jüngeren Kindern (Claudie, geb. 1852, Marianne, geb. 1854, Paul, geb. 1857) und Ivan Turgeniev ließ sie sich in Baden-Baden nieder, unterrichtete Schülerinnen aus aller Welt und baute sich in ihren Garten eine Kunstgalerie sowie ein kleines Opernhaus, wo sie mit ihren Schülern und Kindern Konzerte gab und eigene Bühnenwerke vor der internationalen Baden-Badener Gesellschaft aufführte. Die Libretti schrieb Ivan Turgeniev. Eines dieser Stücke, „Le dernier sorcier“ (1869), kam auch öffentlich in einer instrumentierten Fassung in Weimar (1869), in Riga und Karlsruhe (1870) zur Aufführung. Gemeinsam mit Clara Schumann trat Pauline Viardot auch als Klavierduo auf und gab Orgelkonzerte im privaten Rahmen. In die Badener Zeit fällt zudem die Uraufführung der „Alt-Rhapsodie“ von Johannes Brahms (3. März 1870, Jena).

    Der deutsch-französische Krieg und der Sturz Napoleons III. brachten Pauline Viardot über London (Privataufführung „Le dernier sorcier“ 11. Februar 1871) nach Paris zurück, wo sie bis zu ihrem Tod im Alter von 89 Jahren weiter unterrichtete und komponierte, darunter auch sogenannte Salonoperetten und Pantomimen, wie z. B. die Pantomime „Au Japon“ und die Opérette de salon en trois tableaux „Cendrillon“ (1904). Zudem führte Pauline Viardot einen bedeutenden Musiksalon – bis zum Tod ihres Mannes und Turgenievs 1883 am Montmartre in der Rue de Douai, danach am Boulevard St. Germain.

    Würdigung

    Selbst wenn die gehobenen sozialen Schichten (nicht nur) des 19. Jahrhunderts selbstverständlich international agierten, scheint trotzdem das Verhältnis von Pauline Viardot zu anderen Nationen und Kulturen ein besonderes gewesen zu sein. Dies zeigt sich in nahezu allen ihren Tätigkeiten: in ihrer Korrespondenz, in ihren Kompositionen, in ihrer Konzert- und Bühnentätigkeit sowie in ihrer pädagogischen Arbeit. Dabei waren sicherlich ihr alltägliches Umfeld sowie ihre persönlichen Kontakte von großer Wichtigkeit. So nehmen z. B. auch die Schriften ihres Mannes Louis Viardot zahlreiche europäische Länder in den Blick: Louis Viardot übersetzte nicht nur spanische und russische Literatur ins Französische, sondern schrieb auch eine Geschichte über den arabischen Einfluss auf die spanischen Sitten, setzte sich mit verschiedenen Staatsformen auseinander und publizierte zahlreiche Museumsführer u. a. für jene Länder, die er mit seiner Frau bereiste. Pauline Viardots langjährige intensive Freundschaft mit Ivan Turgeniev erschloss ihr die russische Kultur in äußerst intensiver Weise und ihr Repertoire zeigt, dass sie mit den Werken der zeitgenössischen russischen Komponisten sehr vertraut war. Der russische Musikverleger Pjotr I. Jürgenson berichtete z. B. nach einer Begegnung zwischen seiner Frau und Turgeniev in einem Brief vom 2. März 1879 an P. I. Tschaikowsky, dass Turgeniev dessen gesamte Werke im Bücherregal habe und von ihnen äußerst fasziniert sei: „Er ist Dein begeisterter Verehrer, kennt und besitzt all Deine Werke, alle ohne Ausnahme. Er erkundigte sich übrigens nach den noch nicht veröffentlichten, und ob die Sonate fertig sei ...“ (Zit n. Teure Freundin. Peter Tschaikowskis Briefwechsel mit Nadesha von Meck, hg. v. Ena von Baer und Hans Pezold, Leipzig / Weimar 1988, S. 271). Pauline Viardots ehemaliger Klavierlehrer Franz Liszt, die schon früh geschlossene Freundschaft zu Clara Schumann sowie zeitweise ein regelmäßiger, vertraulicher Briefwechsel mit Julius Rietz hielt sie in ständigem Kontakt mit Deutschland.

    Die international ausgerichteten Tätigkeiten von Pauline Viardot sind um so bemerkenswerter, als sie in einer Zeit der nationalen Abgrenzungen stattfinden, also in einer Zeit, in der sich jedes Land um die Ausprägung eines eigenen Nationalstiles bemühte und diesen zumeist als Abgrenzung gegenüber anderen Ländern hervorhob. In ihrer Lebensweise wie in ihren Tätigkeiten machte Pauline Viardot genau das Gegenteil: sie verweigerte sich den Polarisierungstendenzen und ästhetischen Kämpfen: in ihrem Salon standen die Büsten Rossinis und Beethovens – den beiden Repräsentanten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend als einander entgegengesetzt gedachter Musikkulturen. Auf diese Weise sorgte Pauline Viardot als Künstlerin, Komponistin und als Veranstalterin für eine Integration verschiedener nationaler Kulturelemente.

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    Rezeption

    Über ihre zahlreichen Schülerinnen lebte nicht nur der Gesangs- und Interpretationsstil von Pauline Viardot weiter, sondern auch ein Teil ihrer Kompositionen für Sologesang und ihrer Bearbeitungen von Chopin’schen Mazurken und Ungarischen Tänzen von Johannes Brahms. Bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts finden sie sich vereinzelt auf den Konzertprogrammen. Heute engagieren sich vor allem zwei international berühmte Sängerinnen für Pauline Viardots Werke für Sologesang, Marilyn Horne und Cecilia Bartoli. Die Bühnenstücke von Pauline Viardot hingegen erlebten nur wenige öffentliche Aufführungen bis zum deutsch-französischen Krieg 1870/71. Als Rezeptionsdokument kann zudem auch der Roman „Consuelo“ von George Sand gewertet werden, für dessen Heldin Pauline Viardot Vorbild war und der die politische Seite ihrer sängerischen Arbeit besonders akzentuiert.


    Seit 1999 zeichnet sich auch in Deutschland ein wachsendes Interesse an Pauline Viardots Wirken ab. In Berlin an der Hochschule der Künste wurde unter Leitung der Autorin ein Viardot-Projekt durchgeführt, in dessen Rahmen Teile der Baden-Badener Operette „Der letzte Zauberer“ seit über 100 Jahren zum ersten Mal wieder aufgeführt wurden. Diese Produktion wurde im gleichen Jahr auch im Baden-Badener Stadttheater gezeigt. 1999 veranstaltete die Stadt Baden-Baden auch eine Ausstellung zu Paulines Viardots Wirken in Baden-Baden und Karlsruhe. 2003 wurde „Cendrillon“ in Zürich, Basel, Mainz und Berlin wieder auf die Bühne gebracht, zumeist im Rahmen von experimentellen Studiobühnenproduktionen. Im Jahr 2000 erschien eine Aufnahme von „Cendrillon“ unter der Leitung von Nicholas Kok. Ein Teil ihrer Lieder wurde mehrfach eingespielt. Eine kleine Auswahl ihrer Kompositionen ist zudem mittlerweile in modernen Editionen zugänglich.

    Werkverzeichnis

    Ein aktuelles Werkverzeichnis Pauline Viardots wurde seit 2007 von Dr. Christin Heitmann im Rahmen des DFG-Forschungsprojekts „Orte und Wege europäischer Kulturvermittlung durch Musik. Die Sängerin und Komponistin Pauline Viardot“ an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg erarbeitet. Es ist seit Juli 2012 als Online-Datenbank im Internet frei verfügbar:


    Christin Heitmann: Pauline Viardot. Systematisch-bibliographisches Werkverzeichnis (VWV), http://www.pauline-viardot.de/Werkverzeichnis.htm

    Repertoire

    Eine Programmsammlung liegt weder für das Opernrepertoire noch für das Konzertrepertoire vor. Beide können zum jetzigen Zeitpunkt nur in Umrissen rekonstruiert werden. Ihr Konzertrepertoire umfasste unter anderem Lieder und Arien von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Vincenzo Bellini, Charles August de Bériot, Hector Berlioz, Johannes Brahms, Fabio Campana, Gaetano Donizetti, Michail Glinka, Christoph Willibald Gluck, Carl Heinrich Graun, Georg Friedrich Händel, Jean Baptiste de Lully, Benedetto Marcello, Jules Massenet, Giacomo Meyerbeer, Claudio Monteverdi, Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Rossini, Franz Schubert, Clara und Robert Schumann, Alessandro Stradella, Piotr Iljitsch Tschaikowski, Giuseppe Verdi, Richard Wagner und Carl Maria von Weber sowie eigene Kompositionen und Bearbeitungen.

    Zu ihren bekanntesten Bühnenauftritten zählten Rollen in Opern von Vincenzo Bellini (u.a. Amine in „La Sonnambula“, Norma in „Norma”), Christoph Willibald Gluck (u.a. Orphée in „Orphée et Euridice“, Alceste in „Alceste“), Giacomo Meyerbeer (u.a. Fidès in “Le Prophète”, Valentine in “Les Huguenot“), Wolfgang Amadeus Mozart (u.a. Donna Anna in “Don Giovanni”) und Giacomo Rossini (u.a. Desdemona in „Otello“, Rosina in „Il Barbiere di Siviglia“, Ninetta in „La gazza ladra“).

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    Quellen

    Autographe


    a) Briefe

    Zahlreiche Briefautographe liegen in der Handschriftenabteilung der Bibliothèque nationale Paris (z. B. die Gegenbiefe zu den veröffentlichten Briefen an Julius Rietz), in der Staatsbibliothek preußischer Kulturbesitz Berlin (z. B Briefe an Clara Schumann), im Sächsischen Staatsarchiv Dresden, im Robert Schumann Haus Zwickau, in der Österreichischen Nationalbibliothek Wien und in der Stadt- und Landesbibliothek Wien. Es ist zu vermuten, daß sich noch sehr viele Briefe in Privatbesitz befinden.

    b) Werke

    Eine aktuelle Übersicht über die bekannten handschriftlichen und gedruckten Textzeugen zu Pauline Viardots Werken und über deren Fundorte findet sich bei Christin Heitmann: Pauline Viardot. Systematisch-bibliographisches Werkverzeichnis (VWV), http://www.pauline-viardot.de/Werkverzeichnis.htm . Siehe hier besonders die Seite http://www.pauline-viardot.de/3Quellen.htm


    Gedruckte Quellen


    a) Briefe von oder an Pauline Viardot und Iwan Turgenew


    Beaulieu, Michele: Deux lettres inédites du Pauline et Louis Viardot à G. Sand a propos de La mare au diable et de Consuelo, in: Lubin, Georges, Alexandre Zviguilsky, avec la collaboration de Louis Miard (Hg.): Hommage à George Sand: pour le 175e anniversaire de sa naissance 1804–1979, Paris 1979 (Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 3)


    Borchard, Beatrix: Zwei Frauen – zwei Kulturen. Unveröffentlichte Briefe von Clara Schumann und Pauline Viardot-Garcia, in: Ackermann, Peter, Herbert Schneider (Hg.): Clara Schumann – Kom­ponistin, Interpretin, Unternehmerin, Ikone: Bericht über die Tagung anläßlich ihres 100. Todestages veranst. von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und dem Hochschen Konservatorium in Frankfurt., Hildesheim u.a. 1999 (Musikwissenschaftliche Publikationen 12), 59–92


    Borchard, Beatrix: Zwei Musikerinnen – zwei Kulturen. Unveröffentlichte Briefe von Clara Schumann und Pauline Viardot-Garcia, in: Lange-Brachmann, Ute, Joachim Draheim (Hg.): Pauline Viardot in Baden-Baden und Karlsruhe, Baden-Baden 1999 (Baden-Badener Beiträge zur Musikgeschichte 4), 71–93


    Doren, Alfred (Hg.): Iwan Turgenjew an Ludwig Pietsch. Briefe aus den Jahren 1864–1883, Berlin [1923]


    Gerard, Yves: Une lettre de Tourgueniev à Saint-Saens, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 70–72


    Hamburger, Klara: Liszt et Pauline Viardot-Garcia (dans l’optique de sept lettres inédites), in: Studia musicologica Academiae Scientiarum Hungaricae 34/1–2 (1993), 187–202


    Marix-Spire, Thérèse (Hg.): Lettres inédites de George Sand et de Pauline Viardot (1839 – 1849), Paris 1959


    Schultze, Christa (Hg.): Iwan Turgenew: Briefe, deutsch von Günter Dalitz, die franz. Briefe übers. Irene Zimdahl, die engl. Friedrich Baadke, Berlin u. a. 1994


    Tourguinev, Ivan. Lettres inédites de Tourguénev à Pauline Viardot et à sa famille. Henri Granjard und Alexandre Zviguilsky (Hg.). Lausanne, 1972


    Tourguinev, Ivan: Nouvelle correspondence inédite. Alexandre Zviguilsky (Hg.), Paris, 1971. [8 Briefe von Pauline Viardot]


    Turgenev, I.S: Polnoye sobraniye.sochineniy i pisem. Pis’ma, 13 Bände, Moskau und Leningrad, 1961–8. Zweite Ausgabe, Moskau, 1982 und fortlaufend.


    Turgenev, Ivan: Quelques lettres d’Ivan Tourguénev à Pauline Viardot. Textes établis, introduits et annotés par Henri Grandjard, Paris 1974


    Turgenjew, Iwan: Briefe an Ludwig Pietsch. Mit einem Anhang: „Ludwig Pietsch über Turgenjew”. Mit einem Vorwort von Christa Schultze, Berlin und Weimar 1968


    Turgenjew, Iwan: Briefe. Deutsch von Günter Dalitz. Berlin und Weimar 1976


    Viardot, Pauline: Pauline Viardot to Julius Rietz (Letters of Friendship), in: The Musical Quarterly, 1 (1915), 350–380, 526–559; 2 (1916), 32–60


    Zviguilsky, Alexandre (Hg.): Gustave Flaubert – Ivan Tourgueniev: Correspondance, Paris 1989


    Zviguilsky, Alexandre: Lettres d’Eugene Delacroix a Pauline et Louis Viardot, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 22 (2000), 46–57


    Zviguilsky, Alexandre: Sept lettres inédites de Pauline Viardot à Pavel Annenkov (1883–1886), in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 64–67


    Zviguilsky, Alexandre: Une correspondance entre Flaubert et Pauline Viardot, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 4 (1980), 73–75


    Zviguilsky, Alexandre: Une lettre inédite de Gabriel Faure, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 19 (1995), 119


    Zviguilsky, Alexandre: Une lettre inédite d’Ingres à Pauline Viardot, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 4 (1980), 77–79



    b) Erinnerungsdokumente und Literatur von und über Zeitgenossen


    Berlioz, Hector: A travers chants. Musikalische Studien, Huldigungen, Einfälle und Kritiken. Uebersetzt und hrsg. von Richard Pohl, Leipzig 1877


    Berlioz; Hector: A travers chants, Paris, 1862


    Brand, Erna: Aglaja Orgeni: das Leben einer großen Sängerin; nach Briefen, Zeitquellen und Überlieferung, München 1931


    Chopin, Frédéric: Georges Sand et leurs amis. Paris 1937


    Devrient, Eduard: Aus seinen Tagebüchern. Berlin – Dresden 1836–1852, Karlsruhe 1852–1870. 2 Bände, hg. von Rolf Kabel, Weimar 1964


    Devrient, Hans: Briefwechsel zwischen Eduard und Therese Devrient, Stuttgart [1909]


    Doren, Alfred (Hg.): Iwan Turgenjew an Ludwig Pietsch. Briefe aus den Jahren 1864–1883, Berlin [1923]


    Eckardt, Julius von: Lebenserinnerungen, 2 Bde., Leipzig 1910


    Gregor-Dellin, Martin: Cosima Wagner: Die Tagebücher, 2 Bde., München u. a. 1976/77


    Gude, Hans: Karlsruher Künstlererinnerungen: aus dem Norwegischen übersetzt von Carén Lessing, Karlsruhe 1920


    Hahn, Reynaldo: Visite à Mme Viardot, in: ders.: Notes (Journal d’un Musicien), Paris 1933, 3–9


    Hartlaub-Pohl, Senta: Richard Pohl (1826–1896). Ein Lebensbild. Mit einem Vorwort und kommentiertem Anhang (Berichte von R. P. aus dem ‚Badeblatt’ Baden-Baden 1864ff.) von R. G. Haebler (= Beiträge zur Geschichte der Stadt und des Kurorts Baden-Baden, Heft 10, November 1967)


    Heermann, Hugo: Meine Lebenserinnerungen, Heilbronn 1994 (Unveränd. Nachdr. der Ausg. Leipzig, 1935)


    Huys, Bernard: Gustave Huberti’s Berlijns dagboek uit 1866–1867: Een onbekende bron voor de kennis van het muziekleven in de negentiende eeuw [Gustave Huberti’s Berlin diary of 1866–1867: An unfamiliar source of information for 19th-c. musical life], in: Academiae analecta: Mededelingen van de Kon. Academie voor Wetenschappen, Letteren en Schone Kunsten van Belgie. 3: Klasse der Schone Kunsten, 50/1 (1989), 13–67


    Koelle, Magdalene, geb. Murjahn: Erinnerungen, Karlsruhe 1892


    Koelle, Magdalene: Erinnerungen an Pauline Viardot, in: Lange-Brachmann, Ute, Joachim Draheim (Hg.): Pauline Viardot in Baden-Baden und Karlsruhe, Baden-Baden 1999 (Baden-Badener Beiträge zur Musikgeschichte 4), 95–98


    La Mara (Hg.): Franz Liszt’s Briefe, 8 Bde., Leipzig 1893–1905


    La Mara: Durch Musik und Leben im Dienste des Ideals, 2 Bde., Leipzig 1917


    La Mara: Pauline Viardot-Garcia; in: dies.: Liszt und die Frauen, Leipzig 1911, S. 52–67


    Litzmann, Berthold: Clara Schumann. Ein Künstlerleben. Nach Tagebüchern und Briefen. Zweiter Band: Ehejahre (1840–1856). Leipzig 51918. Dritter Band: Clara Schumann und ihre Freunde (1856–1896). Leipzig 31910


    Meyerbeer, Giacomo: Briefwechsel und Tagebücher, Bd. 1–4, hg. von Heinz Becker, Berlin 1985


    Pauls, Volquart (Hg.): Blätter der Freundschaft. Aus dem Briefwechsel zwischen Theodor Storm und Ludwig Pietsch, Heide 1939


    Pöthe, Angelika: Carl Alexander. Mäzen in Weimars „Silberner Zeit“, Köln, Weimar und Wien 1998 (Erwähnungen in Tagebüchern von Großherzog Carl Alexander)


    Schumann, Eugenie: Erinnerungen an Pauline Viardot, in: Lange-Brachmann, Ute, Joachim Draheim (Hg.): Pauline Viardot in Baden-Baden und Karlsruhe, Baden-Baden 1999 (Baden-Badener Beiträge zur Musikgeschichte 4), 67–70


    Schumann, Eugenie: Erinnerungen. Stuttgart 1925


    Schumann, Robert: Gesammelte Schriften über Musik und Musiker. 2 Bände, Martin Kreisig (Hg.). Leipzig, 5. Auflage 1914


    Schumann, Robert: Tagebücher. Bd. II. 1836–1854. Gerd Nauhaus (Hg.), Leipzig 1987


    Schumann, Robert: Tagebücher. Bd. III: Haushaltsbücher, Teil I: 1837–1847, Teil II: 1847–1856. Gerd Nauhaus (Hg.). Leipzig 1982


    Séché, Léon: Etudes d’histoire romantique, Paris 1907 (2 Bde.)


    Wagner, Richard: Mein Leben. Einzige vollständige Ausgabe, 2 Bde., hg. von Martin Gregor-Dellin, München 1963


    Wirth, Julia, geb. Stockhausen: Julius Stockhausen – der Sänger des deutschen Liedes. Nach Dokumenten seiner Zeit dargestellt, Frankfurt am Main 1927


    Zviguilsky, Alexandre: En marge d’une lettre inedite de Tchaikovsky a Edouard Colonne, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 14 (1990), 148–154



    c) Quellen aus der oder zur Familie


    Héritte de La Tour, Louis (Hg.): Mémoires de Louise Héritte-Viardot. Une Famille de grands musiciens. Notes et souvenirs anecdotiques sur Garcia, Pauline Viardot, La Malibran, Louise Héritte-Viardot et leur entourage, Paris 1923 (2.éd.).


    Heritte-Viardot, Louise: Die Natur in der Stimmbildung: für Redner u. Sänger, Heidelberg 1906


    Pascale, Michelangelo: Le lettere veneziane di Morlacchi, in: Brumana, Biancamaria (Hg.): Francesco Morlacchi e la musica del suo tempo (1784 – 1841) : atti del convegno internaz. di studi, Perugia, 26 – 28 ott. 1984, Florenz 1986 (Quaderni della Rivista italiana di musicologia 11), 131–62 (auch über Malibran)


    Viardot, Paul: Souvenirs d’un artiste, Paris 1910


    Wauwermans, Henri: Maria Felicite Garcia-Malibran de Beriot d’apres des correspondances inedites. II, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 73–113


    Wauwermans, Henri: Maria Felicite Garcia-Malibran-de Beriot d’apres des correspondances inedites. III, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 12 (1988), 131–68


    Zviguilsky, Alexandre (Hg.): Paul Viardot: Souvenirs d’enfance et d’adolescence, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 15 (1991), 123–132



    d) Rezensionen und Zeitungsberichte


    Anonymus: Pauline Garcia (1840); in: Allgemeine Musikalische Zeitung 42/1840, Nr. 4, vom 22. Januar, Sp. 66–67, wieder abgedruckt in: Lange-Brachmann, Ute, Joachim Draheim (Hg.): Pauline Viardot in Baden-Baden und Karlsruhe, Baden-Baden 1999 (Baden-Badener Beiträge zur Musikgeschichte 4), S. 7f.


    Becker, Julius: Concert der Madame Pauline Viardot-Garcia. d. 19ten August [1843 im Leipziger Gewandhaus]; in: Neue Zeitschrift für Musik 19 (1843), Nr. 17, vom 28. August, S. 681


    Brandt, Marianne: Erinnerungen an Pauline Viardot; in: Neue Freie Presse, Wien, 21. Mai 1919


    Conrad, H.: Die Familie Garcia. In: Bühne und Welt VII, 2, 1905. S. 547–553.


    Fauré, Gabriel: Lettres à une fiancée. In: Revue des deux mondes. VIII (1928), S. 913–43.


    Hahn, Reynaldo: Visite à Mme Viardot. In: Notes (Journal d’un Musicien). Paris 1933, S. 32–39.


    Heine, Heinrich: Pauline Viardot (1844), in: Heinrich Heine: Musikalische Saison in Paris II: Die Oper, in: Beilage zur Augsburger Zeitung vom 17. Mai 1844, Nr. 138, in: Heinrich Heine: Zeitungsberichte über Musik und Malerei, hg. von Michael Mann, Frankfurt/Main 1964, S. 173–174


    Liszt, Franz: Pauline Viardot-Garcia (1859), in: Neue Zeitschrift für Musik 50/5 (1859), vom 28. Januar, S. 49–54


    Liszt, Franz: Pauline Viardot-Garcia, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 10 (1986), S. 88–98


    Pietsch, Ludwig. Pauline Viardot – Persönliche Erinnerungen. In: Vossische Zeitung. 29. Mai 1910


    Pietsch, Ludwig, in: Bazar, vom 1. Dezember 1865, zit. in: Berl, Heinrich: Baden-Baden im Zeitalter der Romantik: die literarische und musikalische Romantik des 19. Jahrhunderts, Baden-Baden 1936, S. 178f.


    Pietsch, Ludwig: Pauline Viardot Garcia. Persönliche Erinnerungen. In: Velhagen & Klasings Monatshefte 19/ Oktober 1904, S. 200–216


    Pietsch, Ludwig: Vom Schreibtisch und aus dem Atelier. Pauline Viardot-Garcia. In: Velhagen & Klasings Monatshefte, Oktober 1904, S. 208– 216


    Rubinstejn, Vera: Oskolki proslogo [Pieces of the past], in: Muzykal’naja zizn’, 2 (1999), 35–37


    Saint-Saëns, Charles-Camille: Musikalische Reminiszenzen. Mit einer Studie von Romain Rolland: Camille Saint-Saëns. Übersetzung aus dem Französischen von Eva Zimmermann. Reiner Zimmermann (Hg.). Leipzig, 1978.


    Saint-Saëns, Charles-Camille: Pauline Viardot – Nachruf in L’Echo de Paris, 5. Februar 1911; in: Charles-Camille Saint-Saëns. Musikalische Reminiszenzen. Mit einer Studie von Romain Rolland: Camille Saint-Saëns, Leipzig 1978, S. 120–125 (Übersetzung von Eva Zimmermann, hg. von Reiner Zimmermann)


    Sand, Georges: Le theatre italien et Mme Pauline Garcia, from Revue des deux mondes, 15 Feb. 1840, in: Lubin, Georges, Alexandre Zviguilsky, avec la collaboration de Louis Miard (Hg.): Hommage à George Sand: pour le 175e anniversaire de sa naissance 1804–1979, Paris 1979 (Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 3)


    Schletterer, H. M.: Pauline Viardot-Garcia. In: Neue Zeitung für Musik V, 10, 1884. S. 113–114


    Schumann, Robert: Kommentar zum dritten Heft der Musikbeilagen des Jahrgangs 1838 der ›Neuen Zeitschrift für Musik‹, in dem Pauline Garcias Lied Die Kapelle (Ludwig Uhland) enthalten war; in: Neue Zeitschrift für Musik 9/1838, Nr. 26, vom 28. September, S. 106



    e) Sonstiges


    Zviguilsky, Alexandre (Hg.): Catalogue / Exposition Don Quichotte, Editions Illustrées, 1797 – 1997: du 12 octobre au 14 décembre 1997 / Musée Ivan Tourguéniev, Paris 1997 (Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 21)


    Zviguilsky, Alexandre (Hg.): Catalogue / Exposition Les Frères Goncourt et Tourguéniev: du 6 octobre au 15 décembre 1996 / Musée Ivan Tourguéniev, Paris 1996 (Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 20)



    Sekundärliteratur


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    Fischer, Klaus: Auf Iwan Turgenjews Spuren in der Kurstadt, Marbach 1990 (= Spuren 9)


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    Lacroux, Jean: Gabriel Faure et la Sonate a Paul Viardot, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 19 (1995), 107–112


    LaMara: Pauline Viardot-Garcia, Leipzig 1882 (Sammlung musikalischer Vorträge 43)


    La Mara [= Marie Lipsius]: Musikalische Studienköpfe. Fünfter Band: Die Frauen im Tonleben der Gegenwart. Dritte neubearbeitete Auflage. Leipzig 1902


    Lange-Brachmann, Ute/Draheim, Joachim (Hg.): Pauline Viardot in Baden-Baden und Karlsruhe, Baden-Baden 1999 (Baden-Badener Beiträge zur Musikgeschichte 4)


    Lesure, Francois (Hg.): La musique dans le midi de la France: actes des rencontres de Villecroze 5 au 7 octobre 1994. Teil 2: XIXe siécle, Paris 1997 [erschienen 1998] (Domaine musicologique 2)


    Lesure, Francois: Maria Malibran compositeur, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 10 (1986), 82–86


    L’Hopital, Madeleine: George Sand et ses amis Viardot, in: Lubin, Georges, Alexandre Zviguilsky, avec la collaboration de Louis Miard (Hg.): Hommage à George Sand: pour le 175e anniversaire de sa naissance 1804–1979, Paris 1979 (Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 3)


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    Zviguilsky, Alexandre: En marge d’une lettre inedite de Tchaikovsky a Edouard Colonne, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 14 (1990), 148–154


    Zviguilsky, Alexandre: Jules Massenet et Pauline Viardot d’apres une correspondance inedite, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 16 (1992), 168–177


    Zviguilsky, Alexandre: Le triangle Tourgueniev-Sand-Viardot, in: Lubin, Georges, Alexandre Zviguilsky, avec la collaboration de Louis Miard (Hg.): Hommage à George Sand: pour le 175e anniversaire de sa naissance 1804–1979, Paris 1979 (Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 3)


    Zviguilsky, Alexandre: Tourgueniev et Manuel Garcia: Temoins de la Revolution de 1848, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 22 (2000), 3–23


    Zviguilsky, Tamara: Pouchkine, Tourgueniev, Pauline Viardot, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 38–46


    b) Literatur zu anderen Familienmitgliedern


    Appolonia, Giorgio: Diagnosi, terapia e riabilitazione nelle patologie vocali del cantante dell’Ottocento, in: Fussi, Franco (Hg.): La voce del cantante: saggi di foniatria artistica ; comprende gli atti del Convegno "I Disturbi della Voce Artistica", svoltosi al Teatro Alighieri di Ravenna nel novembre 1999, Turin: Omega 2000, 243–255 (zu Malibran)


    Beghelli, Marco: Una bambina viziata dalla natura: Ritratto di Madame Malibran (A girl spoiled by nature: Portrait of Madame Malibran), in: Biggi, Maria Ida (Hg.): Teatro Malibran: Venezia a San Giovanni Grisostomo, Venedig 2001, 73–85


    Biggi, Maria Ida (Hg.): Teatro Malibran: Venezia a San Giovanni Grisostomo, Venedig: Marsilio 2001


    Bruder, Harold: Manuel Garcia the elder: His school and his legacy, in: The opera quarterly 13/4 (Sommer 1997), 19–46


    Bushnell, Howard: Maria Malibran: a biography of the singer, [Pennsylvania State University Press] 1979


    Pougin, Arthur: Marie Malibran. Histoire d’une cantatrice, Genève 1911 (Reprint)


    Power, David: The theories of voice production of Manuel Garcia II, DMA, Performance: University of Hartford, Hartt School of Music 1989


    Pugliese, Giuseppe, Roman Vlad (Hg.): I puritani ritrovati: La versione inedita dedicata a Maria Malibran, Manduria 1986


    Radomski, James: The life and works of Manuel del Populo Vicente Garcia (1775–1832): Italian, French, and Spanish opera in early nineteenth-century Romanticism, PhD, Music: University of California, Los Angeles 1992


    Radomski, James: The works of Manuel del Populo Vicente Garcia: Publication and popularization, in: Revista de musicologia, 16/3 (1993), 1169–1180


    Raspe, Paul: Le souvenir de la Malibran au Conservatoire Royal de Musique de Bruxelles, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 114–24


    Schueneman, Bruce. R.: The search for the minor composer: The case of Charles de Beriot and Maria Malibran, in: Music reference services quarterly, 3/2 (1994), 29–46


    Viardot, Pierrette Jeanne: Un grand violiniste: Paul Viardot (1857–1941), in: Musiques et loisirs, 11, 13 (April, August–September 1980), 20–26, 21–25


    Viardot, Pierrette Jeanne: Un grand violoniste: Paul Viardot (1857–1941), in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 6 (1982), 44–58


    Wauwermans, Henri: Maria Felicite Garcia-Malibran de Beriot d’apres des correspondances inedites. II, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 73–113


    Zviguilsky, Alexandre: Louise Heritte-Viardot, 1841–1918, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 15 (1991), 103–112



    Links


    http://www.sfcv.org/content/window-richly-operatic-life

    Die Homepage der San Francisco Classical Voice enthält eine Kurzbiografie Pauline Viardots und informiert über aktuelle Veranstaltungen mit Musik von Pauline Viardot.


    www.viardot.de

    Homepage des Forschungsprojekts zu Pauline Viardot an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

    Forschung

    Im Rahmen der von Melanie Unseld und Annette Kreutziger-Herr herausgegeben Reihe „Europäische Komponistinnen“ wird eine neue Biogaphie von der Autorin erscheinen.


    Im Jahr 1977 wurde die „Association des Amis d’Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot et Maria Malibran (A.T.V.M.) “ gegründet, die 1983 im ehemaligen Sommerwohnsitz von Ivan Turgeniev ein Museum und eine Forschungsstelle eingerichtet hat. Deren Ergebnisse werden regelmäßig in den Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran veröffentlicht.


    Seit April 2007 widmet sich ein Forschungsprojekt der Sängerin und Komponistin Pauline Viardot unter dem besonderen Aspekt des Kulturaustausches. Das Forschungsprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und ist an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg angesiedelt. Die Leitung hat Prof. Dr. Beatrix Borchard.

    Geplant ist eine mehrbändige Schriftenreihe zu Pauline Viardot, der erste Band erschien im Frühjahr 2012, ein online zugängliches Werkverzeichnis findet sich unter http://www.pauline-viardot.de .

    Forschungsbedarf

    Es besteht ein sehr großer Forschungsbedarf bezogen auf alle Felder von Pauline Viardots künstlerischer Tätigkeit. Besonders genannt seien hier noch einmal ihre Kompositionen (von den in Baden-Baden entstandenen Bühnenwerken kennen wir nur die Partitur von „Le dernier sorcier“/“Der letzte Zauberer“) und ihre Rolle als Kulturvermittlerin. Da Pauline Viardot nicht nur mit zahllosen Musikern einen ausgedehnten Briefwechsel führte, liegen tausende von Briefen in den verschiedensten öffentlichen und privaten Archiven und harren ebenso wie ihr Konzert- und ihr Opernrepertoire der Aufarbeitung. Auch ihre Mitarbeitung an der Entstehung verschiedener Partituren etwa von Meyerbeer, Gounod, Massenet und Saint-Saëns ist bisher nicht untersucht worden.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 73929645
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 118804375
    Library of Congress (LCCN): n50019659
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Beatrix Borchard, Der lexikalische Artikel wurde im August 2013 vollständig überarbeitet.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 26.5.2004
    Zuletzt bearbeitet am 11.8.2013


    Empfohlene Zitierweise

    Beatrix Borchard, Artikel „Pauline Viardot“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 11.8.2013.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/Artikel/Pauline_Viardot