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    von Stella Oesch
    Die Pianistin Myra Hess
    Namen:
    Myra Hess
    Lebensdaten:
    geb. in Hampstead (im heutigen Londoner Stadtbezirk Camden), England
    gest. in London, England
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Kammermusikerin, Klavierpädagogin, Konzertorganisatorin, Veranstalterin
    Charakterisierender Satz:

    „Miss Hess is a strongly individual artistic personality, self-possessed, reposeful, but she is one devoted wholly to expounding the music she plays and who takes no thought of injecting her personality into it or of making display of her powers as a performer.”


    „Fräulein Hess ist eine äußerst individuelle Künstlerpersönlichkeit, selbstbeherrscht und gelassen, aber sie ist eine Person, die sich eingehend mit der Musik, welche sie spielt, auseinandersetzt und die ihre Persönlichkeit auf keinen Fall in die Musik einfließen lassen möchte oder sich als Vortragende in den Vordergrund spielt.“


    (Richard Aldrich, New York Times, 18. Januar 1922, zit. n. McKenna S. 82)


    Profil

    Nach ihrem erfolgreichen Debüt 1907 in der Londoner Queen’s Hall unter dem Dirigenten Sir Thomas Beecham gab sie Konzerte in ganz Großbritannien. Neben solistischen Auftritten betätigte sie sich auch als Kammermusikerin und konzertierte gemeinsam mit Nellie Melba, Lotte Lehmann, Fritz Kreisler, Joseph Szigeti sowie ihrer Klavier-Duopartnerin Irene Scharrer. Dennoch ließ der endgültige Durchbruch in ihrer englischen Heimat noch auf sich warten, und so musste Myra Hess zu Beginn ihrer Laufbahn ihren Lebensunterhalt vorerst mit Unterrichten bestreiten. Der erste große Auslandserfolg war ihr Debüt in Amsterdam, wo sie 1912 Schumanns Klavierkonzert in a-Moll op. 54 mit dem Königlichen Concertgebouw Orchester unter Willem Mengelberg aufführte. 1922 folgte ihr Debüt in New York, wo sie ebenso enthusiastisch gefeiert wurde. Seitdem schritt ihre Karriere rasch voran und sie avancierte in den Folgejahren zu einer der erfolgreichsten Pianistinnen ihrer Heimat. In den 1930er Jahren unternahm sie ausgedehnte Konzerttourneen durch ganz Europa und bereiste die skandinavischen Staaten ebenso wie die Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, Türkei, Jugoslawien, Deutschland, Frankreich und Holland. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, als alle Konzerthäuser Londons geschlossen wurden, gründete sie die legendären „Lunchtime Recitals“ in der National Gallery und bot dem Londoner Publikum mit jungen und etablierten Musikern ein breites Spektrum hochkarätiger Programme. Sie selbst trat 146 Mal in der National Gallery auf. Die Konzerte fanden ohne Unterbrechung bis zum 10. April 1946 statt. 1941 wurde Myra Hess aufgrund ihres besonderen Einsatzes für das Musikleben in ihrer Heimat mit dem Titel „Dame Commander of the Order of the British Empire“ gewürdigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab die mittlerweile weltberühmte Pianistin regelmäßig Konzerte in ihrer Heimat sowie in den USA, wo sie sich großer Beliebtheit erfreute. 1951 und 1952 spielte sie bei dem von Pablo Casals organsierten „Prades Festival“ in Barcelona. 1961 bereiste sie zum letzten Mal Amerika, im selben Jahr erfolgte ihr letzter öffentlicher Auftritt in der Royal Festival Hall mit Mozarts Klavierkonzert in A-Dur KV 488 unter Sir Adrian Boult.

    Orte und Länder

    Nach ihrem Debüt in der Londoner Queen’s Hall (1907) hatte Myra Hess erste Auslandserfolge in Holland und auf den britischen Inseln. Ab den 1920er Jahren folgten Konzerttourneen durch die Vereinigten Staaten, Kanada und durch Europa. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs beschloss Myra Hess, in London zu bleiben, wo sie die National Gallery Concerts begründete.

    Nach Ende des Krieges nahm Myra Hess ihre intensive Konzerttätigkeit durch die USA und Holland wieder auf und spielte 1951 und 1952 in Barcelona bei dem von Pablo Casals organisierten „Prades Festival“.

    Biografie

    Kindheit und Ausbildung

    Myra Hess wurde am 25. Februar 1890 als jüngstes von vier Kindern in Hampstead, im heutigen Nordwesten von London, geboren. Ihr Geburtsname lautete Julia Myra Hess, jedoch wurde sie von ihrer Familie schon im Kleinkindalter nur mit ihrem zweiten Vornamen Myra angeredet. Unter ihren Vorfahren sind keine MusikerInnen nachweisbar, ihre Mutter Lizzy Jacobs soll aber in jungen Jahren eine schöne Sopranstimme gehabt und sich selbst gern am Klavier begleitet haben (McKenna, S. 4). Der Vater Frederick Salomon Hess leitete eine Textilfabrik und war wie seine Frau deutsch-jüdischer Herkunft. Auf eine fundierte musikalische Ausbildung der vier Kinder wurde schon in jungen Jahren Wert gelegt. So erhielt Myra Hess seit ihrem sechstem Lebensjahr Unterricht in Violoncello und Klavier. Ihre Präferenz für letzteres Instrument kristallisierte sich bald heraus, so dass sie bereits im Alter von sieben Jahren als jüngste Schülerin die Aufnahmeprüfung am Trinity College of Music in London bestand. Einige Zeit später wechselte sie an die Guildhall School of Music, wo sie von Julian Pascal und Orlando Morgan unterwiesen wurde. Daneben wurde sie auf eine Mädchenprivatschule geschickt, wo sie – dem viktorianischen Zeitgeist entsprechend – eine eher rudimentäre Ausbildung in Fächern wie Handarbeiten, Gesang und Tanz erhielt. Zudem machte Myra Hess so rasche Fortschritte am Klavier, dass sie im Alter von zwölf Jahren ein Stipendium gewann, welches ihr die Chance bot, bei Tobias Matthay an der Royal Academy of Music zu studieren. Matthay‘s Bekanntheit in England gründete vor allem auf seinen jahrelang betriebenen wissenschaftlichen Studien zur Anschlagstechnik am Klavier, die er in mehreren Schriften festhielt – am bekanntesten wurde dabei sein 1903 veröffentlichtes Buch „The Act of Touch“. Er sollte nicht nur den bedeutsamsten musikalischen Einfluss auf Myra Hess haben, sondern seiner Schülerin ein lebenslanger Freund und Förderer bleiben. Ihre Erinnerungen an Matthay‘s Klavierunterricht hielt Myra Hess in einem Aufsatz fest, der 1966 in der Zeitschrift „Recorded Sound“ (Nr. 24, S. 98-101) publiziert wurde.

    Während der Studienzeit fanden in Myra Hess‘ Haus regelmäßig musikalische Zusammenkünfte statt, bei denen die StudienkollegInnen gemeinsam musizierten. Häufige Gäste waren der Geiger Joseph Szigeti, der Pianist und Komponist Arnold Bax und die Pianistin Irene Scharrer, Myras engste Freundin während der Studienzeit und spätere Klavier-Duopartnerin.


    Erste Konzerterfolge in London

    Ein Jahr nach dem Ende ihres Studiums erfolgte 1907 ihr Debüt in der Londoner Queen’s Hall. Auf dem Programm standen Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur op. 58 und Saint-Saëns’ Klavierkonzert Nr. 4 in c-Moll op. 44, Dirigent war Thomas Beecham. Den Erfolg dieses Debüts bezeugt unter anderem folgende Rezension aus der „Musical Times“ (1. Dezember 1907): „Miss Myra Hess, with the assistance of the New Symphony Orchestra, conducted by Mr. Thomas Beecham, gave a most artistic concert on November 14, at Queen's Hall. The talented pianist was heard in Beethoven's Concerto in G and in the Concerto in C minor by Saint-Saëns, playing in each with a womanly charm and engaging vivacity that elicited the heartiest manifestations of appreciation from her numerous audience.” („Unter dem Dirigenten Thomas Beecham gab Fräulein Myra Hess, begleitet vom New Symphony Orchestra, am 14. November in der Queen’s Hall ein höchst kunstvolles Konzert. Die talentierte Pianistin gab Beethovens G-Dur Konzert und das c-Moll Konzert von Saint-Saëns wieder; sie spielte in beiden Konzerten mit weiblichem Charme und gewinnender Lebhaftigkeit, die das Publikum mit heftigem Beifall quittierte.“ „The Musical Times“, 1. Dezember 1907, S. 809). Nur zwei Monate später, am 25. Januar 1908, gab sie ein Solokonzert in der Londoner Aeolian Hall, wo sie Werke von Franz Schubert, César Franck, Johannes Brahms, Frédéric Chopin und ihrem Lehrer Tobias Matthay darbot. Einen Monat später, am 22. Februar, trat sie erneut in der Aeolian Hall auf und setzte ausschließlich Kompositionen von Beethoven aufs Programm, was für eine Pianistin von gerade 18 Jahren ein wagemutiges Unternehmen darstellte. Der Aufführung war nur ein mäßiger Erfolg beschieden und ihr Beethoven-Spiel wurde in einigen Kritiken als unreif und „schulmädchenhaft“ befunden (McKenna, S. 35). Die enttäuschte Myra Hess, die bemerkenswerterweise in höherem Alter gerade für ihre Beethoven-Interpretationen so hoch geschätzt wurde – besonders häufig setzte sie seine drei letzten Sonaten auf das Programm –, legte dessen Werke in den folgenden Jahren vorübergehend bei Seite. Ihre frühe Vorliebe für die Musik Beethovens schlug sich auch in einem Aufsatz mit dem Titel „How to play Beethoven“ nieder, den sie mit 18 Jahren schrieb. Darin konstatiert sie: „Beethoven is my favourite composer, because his works seem to appeal more strongly to my own temperament.“ („Beethoven ist mein Lieblingskomponist, da seine Werke stärker meinem Temperament zu entsprechen scheinen.“; zitiert nach McKenna, S. 35)


    Ebenfalls im Jahre 1908 trat Myra Hess das erste Mal im Rahmen der Promenadenkonzerte auf, wo sie am 2. September Liszts Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur unter dem Dirigenten Sir Henry Wood spielte, mit dem sie insgesamt über 90 gemeinsame Aufführungen bestritt.


    Trotz ihrer durchweg erfolgreichen Auftritte musste Myra Hess in den frühen Jahren ihren Lebensunterhalt mit Unterrichten bestreiten. In einem Interview aus dem Jahr 1936 zog sie über diese Zeit folgendes Resümee: „It took me years before I was established. People think because I have a good time now, it all came easily. For years I had to earn my living by teaching. I had a very slow success. My reputation in England was built by giving a recital every season, and it took every penny I could save to pay for it.” („Ich brauchte Jahre, bis ich etabliert war. Weil es jetzt für mich gut läuft, glauben viele Menschen, dass alles einfach zu erreichen war. Jahrelang musste ich davon leben, Stunden zu geben. Es dauerte lange, bis sich der Erfolg einstellte. Ich wurde in England allmählich berühmt, indem ich ein Konzert pro Saison gab, und ich brauchte jeden Pfennig, den ich sparen konnte, dafür auf.“, B.B.C. Radio Times, 3. Juli, 1936, zitiert nach McKenna, S. 36) So ließ Myra Hess keine Gelegenheit zu einem Auftritt aus und gab Privatkonzerte in den Häusern der besseren Gesellschaft Londons. Auch trat sie häufig in Konzerten mit anderen MusikerInnen, darunter Nellie Melba, Lotte Lehmann, Fritz Kreisler und Joseph Szigeti auf.


    Start der internationalen Karriere

    Im Jahre 1910 unternahm Myra Hess ihre erste Auslandsreise nach Holland. Begleitet wurde sie von dem Geiger Aldo Antonietti, den sie kurz zuvor in ihrer Heimat kennen gelernt hatte und mit welchem sie für einige Zeit ein Liebesverhältnis verband. Die beiden gaben im kleinen Rahmen Konzerte in Amsterdam, Rotterdam und Haarlem, auf dem Programm standen unter anderem Beethovens „Kreutzersonate“, einige Chopin-Stücke und als Zugabe Eigenkompositionen von Antonietti. Die Konzertreise war zwar in finanzieller Hinsicht kein großer Erfolg, jedoch konnte Myra Hess Kontakte mit wichtigen Persönlichkeiten des holländischen Kulturlebens knüpfen. So wurde ihr die Ehre zu Teil, am 10. Februar 1912 Schumanns a-Moll-Konzert mit dem renommierten Concertgebouw Orchester unter Willem Mengelberg aufzuführen. Das holländische Debüt war ein grandioser Erfolg, McKenna zufolge (a.a.O., S. 47) fühlten sich einige ZuhörerInnen beim Spiel von Myra Hess offenbar an Clara Schumann erinnert.

    Auch in den Folgejahren konzertierte Myra Hess regelmäßig in Holland und konnte sich stets eines enthusiastischen Publikums und anerkennender Pressekritiken sicher sein.


    Während des Ersten Weltkriegs unternahm sie mit dem Londoner Streichquartett sowie ihrer Duopartnerin Irene Scharrer Konzertreisen zu den britischen Inseln. In diesen Jahren entwickelte sich ihre profunde Kenntnis des kammermusikalischen Repertoires. Durch ihre zahlreichen Auftritte konnte sie sich allmählich als Pianistin ersten Ranges in ihrer Heimat etablieren. Im Jahr 1920 spielte sie beinahe 100 Konzerte in Großbritannien und ganz Europa.


    1922 unternahm Myra Hess ihre erste Tournee in die USA – offenbar fiel ihr die Entscheidung zu dieser Reise nicht leicht, hatte sie doch Bedenken, den Erwartungen des sensationsverwöhnten amerikanischen Publikums nicht gerecht zu werden (McKenna, S. 80). Ihr amerikanisches Debüt fand schließlich am 17. Januar 1922 in der New Yorker Aeolian Hall statt. Auf dem Programm standen Schumanns „Papillons“, vier kleine Sonaten von Domenico Scarlatti sowie Stücke von Chopin und Debussy. Myra Hess‘ Bedenken erwiesen sich als unbegründet, und sie konnte auch das amerikanische Auditorium für sich gewinnen. Entsprechend positiv fielen auch die Pressekritiken zu ihrem New Yorker Debüt aus – so schrieb etwa H. E. Krehbiel, einer der damals führenden Musikkritiker New Yorks, am nächsten Tag in der „Tribune“: „She is every inch an artist; every fibre in her comely and well poised body is musical. Her knowledge, instincts, technical skill are of the highest order. She possesses not only fancy but the higher gift which is imagination. Her expositions are not merely intellectual, they are poetical also. The book of music is open to her […]. („Sie ist ganz und gar Künstlerin. Ihr attraktives Äußeres und ihre ganze Haltung strömen Musikalität aus. Ihr Wissen, ihr Instinkt, ihr technisches Können sind von höchstem Rang. Sie besitzt nicht nur Einfühlungsvermögen, sondern das noch größere Talent der Fantasie. Das Buch der Musik steht ihr offen […].“ „New York Tribune“, 18. Januar 1922; zitiert nach McKenna, S. 82)

    In den Jahren 1923 und 1924 bereiste Myra Hess erneut die USA und spielte unter anderem mit dem Philadelphia Orchestra unter Leopold Stokowski sowie mit dem Boston Symphony Orchestra unter Pierre Monteux.


    Die Londoner „Lunchtime Konzerte“

    Mit dem offiziellen Eintritt Großbritanniens in den Zweiten Weltkrieg am 3. September 1939 sagte Myra Hess umgehend ihre anstehende Amerika-Tournee ab. Da in London alle Konzerthäuser und kulturellen Einrichtungen geschlossen wurden, entschloss sie sich, auf eigene Faust Musikaufführungen zu organisieren, was ein revolutionärer Akt von politischer Bedeutung war.

    Auf der Suche nach einem passenden Veranstaltungsort griff sie eine Idee aus ihrem Freundeskreis auf, Konzerte in der Londoner National Gallery zu veranstalten. Der damalige Direktor der National Gallery, Sir Kenneth Clark, nahm diese Idee begeistert auf, waren doch die Bilder und Skulpturen aus Schutz vor möglichen Bombeneinschlägen ohnehin ausgelagert worden. Somit war der Weg für die legendären, von Myra Hess ins Leben gerufenen „Lunchtime Recitals“ geebnet. Die Konzerte fanden täglich von Montag bis Freitag um ein Uhr mittags statt, behilflich bei der Organisation waren der Komponist Howard Ferguson sowie Myra Hess‘ Nichte Beryl Davis. Myra Hess verfolgte bei der Programmgestaltung zwei Ziele: Zum einen wollte sie dem Publikum erstklassige Kammermusik zu einem erschwinglichen Eintrittspreis präsentieren, zum anderen jungen wie etablierten Musikern Auftrittsmöglichkeiten bieten (Ferguson, Howard: The National Gallery Concerts and After. In: Myra Hess by her friends, hrsg. v. H. Ferguson. London 1966, S. 92). Myra Hess selbst trat zum ersten Mal am 10. Oktober 1939 in der dichtgefüllten National Gallery vor über 1000 ZuhörerInnen auf und spielte Werke von Scarlatti, Bach, Beethoven, Schubert, Chopin und Brahms. Dies war der Beginn einer einzigartigen Erfolgsgeschichte – insgesamt fanden zwischen 1939 und 1946 1698 Konzerte statt, in denen höchst vielseitige Programme von hochkarätigen MusikerInnen, Orchestern und Musikensembles präsentiert wurden. So gab es „gemischte“ Programme, vornehmlich mit Kompositionen von Bach, Beethoven, Mozart, Schumann und Brahms; ebenso wurden Serien von Werken eines einzigen Komponisten aufgeführt, etwa die komplette Kammermusik von Beethoven und Brahms oder die „Brandenburgische Konzerte“ von J. S. Bach bzw. die Klavierkonzerte von W. A. Mozart, die von Myra Hess selbst (mit dem New London Orchestra unter Leitung von Alec Sherman) dargeboten wurden. Myra Hess sorgte auch für die Aufführung damals weniger populärer Werke wie der Bläserserenaden und Kirchensonaten Mozarts und der Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz.

    Unter den auftretenden Musikensembles und MusikerInnen waren das Menges String Quartett, das Griller Quartett und Persönlichkeiten wie Harry Blech, Gaspar Cassado, Elena Gerhardt, Denis Matthews, Gerald Moore und Arnold Rosé. Myra Hess selbst trat insgesamt 146 Mal in der National Gallery auf. Auch Queen Elizabeth I. (Queen Mum) besuchte mehrere Aufführungen in der Galerie und sprach Myra Hess ihre Anerkennung aus (McKenna, S. 133).

    Während der deutschen Luftangriffe auf England im September 1940 mussten die Konzerte kurzfristig im unterirdischen Schutzraum der Galerie stattfinden. Obwohl auch die National Gallery nicht unbeschadet von den Angriffen blieb, setzte Myra Hess die Konzerte ohne Unterbrechung fort. Finanzielle Unterstützung erhielt sie von FreundInnen und GönnerInnen aus den USA.

    1941 wurde Myra Hess aufgrund ihres Einsatzes für das britische Musikleben während des Krieges von König George VI. der Titel „Dame Commander of the Order of the British Empire“ verliehen. Fortan durfte sie sich „Dame Myra Hess“ nennen.


    Fortführung der internationalen Karriere

    Nach dem Krieg nahm sie ihre Konzerttätigkeit in Holland und in den Vereinigten Staaten wieder auf und musizierte mit Dirigenten wie Bruno Walter, Arturo Toscanini und Sergej Koussevitzky. Zwischen 1946 und 1959 gab sie 14 Konzerte in der New Yorker Carnegie Hall. 1951 und 1952 spielte sie bei dem vom Pablo Casals organisierten „Prades Festival“ in Barcelona und ab 1956 war sie regelmäßig beim Edinburgh International Festival mit dem Geiger Isaac Stern zu erleben.


    Die letzten Jahre

    Im Jahre 1960 erlitt Myra Hess einen Herzinfarkt, dennoch dachte sie noch nicht daran, sich von der Konzertbühne zurückzuziehen. 1961 unternahm sie trotz schwerer gesundheitlicher Probleme erneut eine Konzertreise durch die Vereinigten Staaten und erlitt währenddessen einen Schlaganfall. Seitdem konnte sie ihre motorischen Fähigkeiten nicht mehr gänzlich wiedererlangen. Erstaunlicherweise trat sie dennoch im selben Jahr mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur beim Londoner Promenadenkonzert unter Sir Adrian Boult auf. Des Weiteren spielte sie am 27. September 1961 in der Royal Festival Hall zwei Klavierkonzerte Mozarts (KV 414 und KV 453). Ihr letzter öffentlicher Auftritt fand am 31. Oktober mit Mozarts Klavierkonzert in A-Dur KV 488 mit dem London Philharmonic Orchestra unter Sir Adrian Boult statt.


    Ihre letzten Lebensjahre waren von einem sich rasch verschlechternden Gesundheitszustand und Depressionen überschattet. Myra Hess starb am 25. November 1965 im Alter von 75 Jahren in London.


    Unter ihren zahlreichen SchülerInnen waren Ann Schein, Joel Ryce, Solomon Cutner, Yontry Solomon und Stephen Bishop-Kovacevich.

    Würdigung

    Myra Hess genoss schon zu Lebzeiten einen außerordentlichen Ruhm als Pianistin und Kammermusikerin, der auch ihren Tod im Jahre 1965 überdauerte. Viele ihrer Aufnahmen sind auch heute noch im Handel erhältlich. Myra Hess‘ Popularität ist wohl auch auf ihre außerordentlichen Leistungen als Organisatorin der National Gallery Concerts in London zurückzuführen, die das britische Musikleben nachhaltig prägten. In einer Zeit, als die Konzertprogramme noch gemischt waren, hatte sie den Mut und ließ höchst anspruchsvolle Kammermusikwerke eines einzigen Komponisten spielen. Zwar wurden in der National Gallery kaum zeitgenössische Werke gespielt, dennoch blieb die breite Palette an auftretenden MusikerInnen und dargebotenem Repertoire in der britischen Konzertgeschichte einzigartig. Die Einnahmen aus den Konzerten gingen ausschließlich an die MusikerInnen sowie an den „Musicians‘ Benevolent Fund“.

    Die Tatsache, dass Myra Hess ihren Programmschwerpunkt auf Werke deutscher und österreichischer Komponisten setzte und auch die Liedprogramme stets in deutscher Sprache gestaltete, wurde in Zeiten des Krieges durchaus als Provokation wahrgenommen. Myra Hess wollte dies jedoch als Zeichen des Friedens und der Versöhnung zwischen den verfeindeten Ländern verstanden wissen.

    Als Organisatorin der National Gallery Concerts wird die Pianistin noch heute gewürdigt. So findet zum Gedenken an die herausragenden Leistungen der Pianistin jährlich am 6. Oktober ein „Myra Hess Day“ in der National Gallery statt. Nähere Informationen unter: http://www.nationalgallery.org.uk/about-us/press-and-media/dame-myra-hess .

    Während Myra Hess‘ Repertoire in ihrer Jugend noch recht breit gefächert war, konzentrierte sie sich in ihren späteren Jahren auf die Werke von Bach, Mozart, Beethoven und Schumann. Ihre Klaviertranskription des Chorals „Jesu bleibet meine Freude“ aus der Kantate J. S. Bachs „Herz und Mund und Tat und Leben BWV 147 erreichte weltweite Bekanntheit und wurde u.a. vom Pianisten Dinu Lipatti oft auf das Programm gesetzt.

    Rezeption

    Trotz ihres erfolgreichen Debüts 1907 in London dauerte es einige Jahre, bis Myra Hess in Großbritannien als Pianistin ersten Ranges anerkannt wurde. Zwar bescheinigten ihr die Kritiker durchaus Talent, doch konnten sie sich mit ihrem unorthodoxen Interpretationsstil nicht immer anfreunden. So wurde etwa in einer Rezension nach dem Konzert 1908 in der Aeolian Hall festgestellt: „Miss Hess has a great command of piano tone, but if she could get rid of the hard edge to her notes when she plays forte, her powers of expression would be further increased [….].” („Fräulein Hess beherrscht den Klavierklang sehr gut, aber wenn sie im forte die allzu harten Kanten ihrer Töne loswerden könnte, würde das ihre Ausdruckskraft weiter erhöhen.“ „The Times London“, 27. Januar 1908; zitiert n. McKenna, S. 34) In einer anderen Kritik zu demselben Konzert hieß es: „I missed any strong suggestion that the pianist had formed her own ideas of the compositions. The Schubert […] and the Franck […], so different in mood and technical manner, were practically played in the same style.” („Ich vermisste einen deutlichen Hinweis darauf, dass die Pianistin sich eigene Ideen über die Kompositionen gemacht hatte. Der Schubert [...], Franck [...], so verschieden in Stimmung und technischer Manier, wurden praktisch im selben Stil gespielt.“; zitiert n. McKenna, S. 34f.) Den ersten durchschlagenden Auslandserfolg erzielte Myra Hess 1912 in Holland, wo sie in kürzester Zeit zum „Publikumsliebling“ avancierte, mit ähnlicher Begeisterung wurde sie in den USA seit ihrem Debüt 1922 empfangen.

    Einen wichtigen Beitrag zur posthumen Rezeption stellt der von Howard Ferguson herausgegebene Band „Myra Hess by her friends“ (London 1966) dar, in welchem verschiedene Persönlichkeiten, die die Pianistin während einzelner Lebensstationen freundschaftlich begleiteten, ihre Erinnerungen niederschrieben. Des Weiteren beschäftigt sich die 1976 in London erschienene Biografie von Marian McKenna, auf die sich dieser Artikel im Wesentlichen stützt, ausführlich mit dem Leben und Wirken der Pianistin. Darüber hinaus sind ihr mehrere einschlägige Lexikon- und Zeitschriftenartikel gewidmet (siehe Quellen).

    Werkverzeichnis

    Schriften:

    Hess, Myra: „How to play Beethoven”, veröffentlicht in: Marian McKenna: Myra Hess. A portrait. London, Hamish Hamilton-Verlag, 1976, S. 277-278 (geschrieben im Jahr 1908, vgl. McKenna, S. 35).


    Hess, Myra: „Tobias Matthay“. In: Recorded Sound (Nr. 24, 1966, S. 98-101 (basiert auf einen BBC-Radiovortrag v. Myra Hess aus dem Jahr 1949).



    Klaviertranskriptionen:

    J. S. Bach: Adagio from the “Toccata, Adagio and Fugue in C major”, BWV 564, arr. by Myra Hess. London: Oxford University Press, 1937.


    J. S. Bach: Sleepers, Wake! („Wachet auf, ruft uns die Stimme“, BWV 645), Choral Prelude, arr. by Myra Hess. London: Oxford University Press, 1940.


    J. S. Bach: Jesu, joy of man's desiring (chorale from cantata „Herz und Mund und Tat und Leben”, BWV 147), arr. by Myra Hess. London: Oxford University Press, 1926.

    Repertoire

    Während das Repertoire von Myra Hess bis Mitte der 1920er Jahre noch sehr breit gefächert war und Werke von Komponisten aus jüngerer Zeit wie Claude Debussy, Maurice Ravel, Alexander Skrjabin, Karol Szymanowsky, Manuel de Falla, Arnold Bax, Howard Ferguson, Frank Bridge etc. einschloss, spezialisierte sie sich in ihren späteren Jahren vor allem auf die Werke der Wiener Klassik. Häufig standen etwa Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur Op. 58, seine letzten drei Klaviersonaten Op. 109-111 sowie die Klavierkonzerte Mozarts auf dem Programm. Die Klavierwerke Bachs, Schumanns und Brahms‘ stellten einen weiteren Schwerpunkt in ihrem Repertoire dar, hingegen setzte sie Kompositionen von Liszt kaum mehr aufs Programm.

    Quellen

    Sekundärliteratur:

    Ferguson, Howard (Hg.): Myra Hess by her friends. London, Hamish Hamilton-Verlag, 1966.


    McKenna, Marian: Myra Hess. A portrait. London, Hamish Hamilton-Verlag, 1976.


    de Lara, Adelina: Finale. London, Burke-Verlag, 1955.


    Zeitschriftenartikel:

    Amis, John: Dame Myra Hess Remembered. In: The Musical Times, Bd. 131, Nr. 1764, Februar 1990, S. 85.


    Chissell, Joan: Pen Portrait: Dame Myra Hess. In: The Musical Times, Bd. 98, Nr. 1368, Februar 1957, S. 71-72.


    Ferguson, Howard: Dame Myra Hess. In: The Musical Times, Bd. 107, Nr. 1475, Januar 1966, S. 59.


    Ferguson, Howard: Myra Hess. In: Recorded Sound, Nr. 24, 1966, S. 102-103.


    Lexikonartikel:

    Morrison, Bruce: Hess, Dame Myra. In: The New Grove Dictionary of Music and Musicians. 2. Auflage, hrsg. von Stanley Sadie, Bd. 11, London, New York, 2001. S. 462.


    Seidle, Peter: Hess, Dame Myra. In: Musik in Geschichte und Gegenwart, Personenteil, Bd. 8, hrsg. von Ludwig Finscher, Kassel, London et al. 2002, Sp. 1471.


    Slonimsky, Nicolas. Kuhn, Laura et al.: Hess, Dame Myra. In: Baker’s Biographical Dictionary of Musicians. Bd. 3, hrsg. von Nicolas Slonimsky, Dennis McIntire u.a., New York, Detroit, San Francisco, 2001, S. 1552.


    Konzertkritiken (chronologisch):

    The Musical Times, Bd. 48, Nr. 778, Dezember 1907, S. 809.


    The Musical Times, Bd. 75, Nr. 1101, November 1934, S. 1028-1029.


    The Musical Times, Bd. 101, Nr. 1403, Januar 1960, S. 30.


    Diskografie (Auswahl):

    Eine komplette Auflistung der Diskografie findet sich in: F. F. Clough and G. J. Cuming: „Myra Hess Discography”. In: Recorded Sound, Nr. 24, 1966, S. 104-106.

    Zahlreiche frühe Einspielungen sind mittlerweile in CD-Format in verbesserter Tonqualität erhältlich. Im Folgenden wird eine Auswahl der wichtigsten neu herausgegebenen und historischen Aufnahmen gegeben.


    CDs:

    Great Pianists: Myra Hess. Philips Universal, 1999.

    Women at the piano - an Anthology of historic

    performances, Vol. 1, 1926-1952, Naxos Historical, 2006.


    The Great Female Pianists, Vol. 1 (Masters of the Piano Roll Series): Wanda Landowska und Dame Myra Hess. Dal Segno, 2005.


    Great Pianists: Myra Hess. The Complete Pre-War Schumann-Recordings. Philips Universal, 1999.


    Myra Hess Recordings 1928-1946. Fono Enterprise Srl, 2007.


    The Casals Festivals, Vol. 1. Pavilion, 2007.


    Myra Hess, Bruno Walter & the New York Philharmonic: Mozart Concerto KV 449 & Brahms Concerto No. 2, op. 83 Live Recordings 1954 and 1951. Idis, 2004.


    BBC Legends - Hess:

    Dame Myra Hess plays Beethoven Piano Concerto No. 2 & No. 5. BBC, 1999.

    Dame Myra Hess plays Beethoven and Mozart. BBC, 2002.

    Dame Myra Hess plays Bach, Haydn and Schumann. BBC, 2006.

    Dame Myra Hess plays Schumann, Beethoven and Bach. BBC, 2006.


    Dame Myra Hess. Live Recordings from the University of Illinois, 1949. 3 Volumes. CODAEX, 1998, 1999 und 2001.


    DVDs:

    Legendary British Performers. EMI Music, Deutschland, 2007.


    Links:

    http://arts.guardian.co.uk/flash/page/0,,1887475,00.html

    (Filmdokumentation über Myra Hess und die National Gallery Concerts)


    http://en.wikipedia.org/wiki/Myra_Hess

    (Kurzbiografie von Myra Hess)


    http://www.naxos.com/artistinfo/Myra_Hess_299/299.htm

    (Kurzbiografie von Myra Hess und Auswahl von Aufnahmen)



    http://www.notablebiographies.com/supp/Supplement-Fl-Ka/Hess-Myra.html

    (Kurzbiografie von Myra Hess und weiterführende Links)


    http://www.imfchicago.org/hessmemorial.html

    (Offizielle Website der “Dame Myra Hess Memorial Concerts”, die wöchentlich in Chicago stattfinden und nach dem Vorbild der von Myra Hess in London organisierten National Gallery Concerts gestaltet sind.)


    http://www.youtube.com/watch?v=n6BPTCveWH8

    (Myra Hess spielt in einer Aufnahme von 1958 ihre Transkription von J. S. Bachs Choral „Jesu bleibet meine Freude“ aus der Kantate BWV 147 und die Sonate in G-Dur Nr. 14 von Domenico Scarlatti.)


    http://www.youtube.com/watch?v=D9IJRNEh_Wg

    (In einer Aufnahme von 1941 spielt Myra Hess die drei Intermezzi Op. 117 von Johannes Brahms.)


    http://www.youtube.com/watch?v=UNlyxn2Y4_E

    (In einer Live-Aufnahme eines Konzerts von 1945 in der National Gallery spielt Myra Hess den 1. Satz von Beethovens Klaviersonate op. 57 „Appassionata“.)


    http://www.youtube.com/watch?v=NeEsIGU_J78

    (In einer Aufnahme von 1928 spielt Myra Hess das Capriccio Op. 76/2 von Johannes Brahms.)


    http://www.youtube.com/watch?v=EDssKb3K6vQ

    (In einer Aufnahme von 1951 spielt Myra Hess Brahms‘ Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur op. 83 mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Bruno Walter.)


    http://www.youtube.com/watch?v=chXtytHAmzo&feature=related

    (In einer Aufnahme von 1956 spielt Myra Hess die Prelude G-Dur BWV 902 von J.S. Bach.)


    http://www.youtube.com/watch?v=zMyI_A94iK4&feature=related

    (In einer Aufnahme von 1957 spielt Myra Hess Beethovens Bagatelle Op. 126/3.)


    http://www.youtube.com/watch?v=ezQaOjUVGAk

    (In einer Aufnahme von 1938 spielt Myra Hess zwei kleine Stücke ihre Lehrers Tobias Matthay: „Elves“ und „Album Leaf“.)

    Forschung

    Bedeutsame Aspekte des künstlerischen Wirkens von Myra Hess und interessante Fakten aus ihrem Privatleben sind in der bereits erwähnten Biografie von Marian McKenna und in der von Howard Ferguson herausgegebenen Aufsatzsammlung behandelt worden. McKennas Biografie, welche sich zwar nicht speziell auf Myra Hess als Musikerin konzentriert, aber die Lebensgeschichte der Pianistin auf der Basis zahlreicher bisher unveröffentlichter Quellen wie Briefe, Zeitungen und Interviews präzise nachzeichnet, enthält im Anhang eine Auflistung der bedeutendsten Archive mit Material von und über Myra Hess sowie eine umfangreiche Liste ihrer Einspielungen. Ferner finden sich in der British Library sowie in der National Gallery in London umfangreiche Sammlungen, die von Myra Hess selbst zusammengetragenes Material wie Konzertprogramme, Listen von auftretenden MusikerInnen – und aufgeführten Werken enthalten.

    Forschungsbedarf

    Während Myra Hess‘ persönlicher Werdegang und zum Teil auch ihre Kontakte zu anderen KünstlerInnnen relativ gut in der Biografie von Marian McKenna erschlossen sind, ist über ihren Interpretationsstil – gerade was die Klavierwerke Mozarts und Beethovens anbelangt – wenig bekannt. Vergleichende Analysen ihrer Aufnahmen würde diesbezüglich Abhilfe schaffen. Zudem wäre eine nähere Untersuchung des SchülerInnen- und KünstlerkollegInnenkreises von Myra Hess aufschlussreich, um mehr über ihre Klavierpädagogik und Interpretationszugänge zu einzelnen Komponisten und deren Werken zu erfahren. So erwähnt zum Beispiel die englische Pianistin und Clara-Schumann-Schülerin Adelina de Lara in ihrer Autobiografie, zu der Myra Hess das Vorwort verfasste, einen gemeinsamen Auftritt am 23. Januar 1946 in der National Gallery (de Lara, Adelina. Finale. S. 204f.)

    Ferner stehen noch Forschungen zu Myra Hess‘ Klaviertranskriptionen von Barockmusik, insbesondere der Musik J. S. Bachs aus.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 61732095
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 119370581
    Library of Congress (LCCN): n87828540
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Stella Oesch

    Übersetzung: David Babcock


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back und Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 27.01.2011
    Zuletzt bearbeitet am 28.04.2014


    Empfohlene Zitierweise

    Stella Oesch, Artikel „Myra Hess“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 28.4.2014
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/Artikel/Myra_Hess