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    von Franziska Salker
    Liselotte Orff in ihrem Garten.
    Namen:
    Liselotte Orff
    Geburtsname: Liselotte Schmitz
    Lebensdaten:
    * in München, Deutschland
    in Murnau am Staffelsee, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Hotelfachfrau, Sekretärin, Beraterin, Stiftungsvorsitzende, Stiftungsgründerin, Nachlassverwalterin, Museumsgründerin, Mäzenin
    Charakterisierender Satz:

    „Persönlich bescheiden und von wunderbarem bajuwarischen Humor, hat sich Frau Orff in vielfältiger Weise um die Musik und das Kulturleben in Bayern verdient gemacht. Mit Liselotte Orff verliert Bayern eine große authentische Persönlichkeit der bayerischen Kultur, vor deren Lebenswerk wir uns verneigen.“ Wolfgang Heubisch, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, 2012

    (http://www.br.de/radio/br-klassik/themen/Liselotte-Orff-gestorben-100.html, 20.06.15)


    Profil

    Die ausgebildete Hotelfachfrau Liselotte Schmitz wurde im Jahr 1955 Sekretärin des Komponisten Carl Orff, welchen sie 1960 als vierte Ehefrau heiratete. Als engste Mitarbeiterin und Beraterin unterstützte sie das musikalische Schaffen des Komponisten und begleitete ihn auf seinen Reisen ins Ausland.

    Nach Carl Orffs Tod 1982 zeichnete sich Liselotte Orff besonders durch ihr vielseitiges erinnerungskulturelles Handeln aus. Sie war lange Zeit Vorsitzende der Carl Orff-Stiftung und kümmerte sich sowohl um die Nachlassverwaltung als auch um die Verbreitung des musikdramatischen Schaffens von Carl Orff und des Orff-Schulwerks in aller Welt. In Dießen gründete sie das Carl Orff Museum und initiierte die Errichtung des Orff-Zentrums in München. Liselotte Orff unterstützte die Andechser ORFF Akademie des Bayerischen Rundfunks und die Festspiele „Orff in Andechs“. Weiterhin förderte sie die Carl Orff-Schule in Dießen und die Hochschule für Musik und Theater in München und gründete die Liselotte Orff-Stiftung.

    Bis zu ihrem Tod 2012 setzte sie sich mit großem persönlichem Engagement für das Lebenswerk ihres verstorbenen Mannes ein und erhielt bedeutende Würdigungen für ihre Nachlasstätigkeit.

    Orte und Länder

    Liselotte Orff, geb. Schmitz, wurde in München geboren und verbrachte ihre Kindheit zunächst in Solln, dem südlichsten Stadtteil von München. Im Alter von elf Jahren zog Liselotte Orff mit ihrer Familie nach Grainbach am Samerberg (Gemeinde im Landkreis Rosenheim, Oberbayern), sie besuchte das Gymnasium in Rosenheim und machte eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Anschließend war sie längere Zeit in der französischen Schweiz, England und Italien im Hotelfach tätig.

    Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wurde Dießen am Ammersee zu ihrer neuen Heimat. Liselotte Orff arbeitete dort als Sekretärin des Komponisten Carl Orff, den sie fünf Jahre nach dem Beginn ihrer Anstellung heiratete.

    Carl und Liselotte Orff waren oft auf Reisen, neben den häufigen Fahrten nach Salzburg und Stuttgart gab es auch größere Auslandsaufenthalte in Japan und Kanada (1962), in Portugal (1963) sowie in Ägypten und im Senegal (1966). Die Reisen dienten vorwiegend der Verbreitung von Orffs Werken und dem Orff’schen Schulwerk.

    Während ihrer Ehe und auch nach dem Tod ihres Mannes blieb Dießen der Lebensmittelpunkt von Liselotte Orff.

    Biografie

    Liselotte Orff, geb. Schmitz, wurde 1930 in München geboren und bezeichnete sich selbst als „Kriegs- und Nachkriegskind“ (vgl. Süddeutsche Zeitung Nr. 302, 1988). Sie wuchs in dem Münchener Stadtteil Solln auf, wo ihr Vater eine Apotheke besaß. Nach Bombeneinschlägen im Zweiten Weltkrieg, durch welche das Haus der Familie zerstört wurde, siedelte die Familie 1941 nach Grainbach am Samerberg in Oberbayern um. Dort lebte Liselotte Orff bis zum Jahre 1949 und fand eine zweite Heimat. Sie bezeichnete ihre Zeit am Samerberg als „Jahre des Wildwuchses“ (vgl. Süddeutsche Zeitung Nr. 302, 1988) in denen sie zu einer großen Naturliebhaberin wurde.


    Liselotte Schmitz besuchte das Gymnasium in Rosenheim und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Es folgten Auslandsaufenthalte in der französischen Schweiz, England und Italien, wo sie praktische Erfahrungen sammelte und ihre Sprachkenntnisse erweiterte. Neben der deutschen Sprache beherrschte sie Französisch, Englisch und Italienisch.


    Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland arbeitete Liselotte Schmitz als Aushilfssekretärin bei dem Landschaftsarchitekten und Ökologen Alwin Seifert, durch welchen sie den Komponisten Carl Orff (Schwager von Alwin Seifert) kennenlernte. 1955 zog sie nach Dießen am Ammersee, wo sie die Sekretärin von Carl Orff wurde, der auf einem Anwesen im Ortsteil St. Georgen am Ziegelstadel wohnte. Die Pläne für den Wohnsitz entwarf Alwin Seifert. Das Anwesen besteht aus einem „Arbeitshaus“ und einem „Wohnhaus“, die miteinander verbunden sind und von mehreren Hektar Land umgeben werden (vgl. Webert, 2006, S.98). Das Anwesen besteht noch heute als Carl Orff-Museum.


    1959 ließ sich Carl Orff von seiner dritten Ehefrau Luise Rinser scheiden und heiratete 1960 Liselotte Schmitz. Ihre kirchliche Trauung fand im Kloster Andechs statt. Der Altersunterschied zwischen dem Ehepaar betrug 35 Jahre.

    Als Ehefrau, engste Mitarbeiterin und Beraterin war Liselotte Orff von großer Bedeutung für die Entstehung vieler Werke von Carl Orff. So korrigierte sie beispielsweise Orffs letzte Arbeit, die achtbändige Dokumentation „Carl Orff und sein Werk“ (vgl. Süddeutsche Zeitung Nr. 302, 1988). Die Dokumentation entstand in den Jahren 1975-81 und verzeichnet sein künstlerisches Werk und die Arbeit am Orff’schen Schulwerk.

    Da Carl Orff keinen Führerschein besaß, fiel Liselotte Orff häufig die Aufgabe zu, ihn zu seinen Terminen zu fahren und zu begleiten, u. a. nach Salzburg, wo er beim Aufbau des Orff-Instituts mitwirkte, und nach Stuttgart, z. B. zu Inszenierungen seiner Werke oder zu Aufnahmen bei einer Schallplattenfirma.

    Während der Reisen nach Japan und Kanada (1962), Portugal (1963) und Ägypten und Senegal (1966), die zur Verbreitung des Orff‘schen Schulwerks dienten, konnte Liselotte Orff ihren Mann zudem dank ihrer guten Sprachkenntnisse als Dolmetscherin unterstützen. Ihre Aufgabe sah sie vor allem in der Vernetzung der Schulwerk-Gesellschaften.

    Das Orff-Schulwerk wurde von Carl Orff und Gunild Keetman entwickelt und ist eines der herausragenden musikpädagogischen Konzepte des 20. Jahrhunderts. (Weitere Informationen: http://www.orff-schulwerk.de/index.php5?id=15)


    Wenn Carl Orff ein Problem bezüglich einer seiner Arbeiten beschäftigte, fand er in Liselotte Orff stets eine gute Zuhörerin. Sie sorgte dafür, dass Carl Orff „ganz in seinem Werk aufgehen konnte“ (Süddeutsche Zeitung Nr. 302, 1988), indem sie alle praktischen Belange regelte und gewissermaßen zur Spezialistin in „Sachen Orff“ wurde.


    Nach dem Tod ihres Mannes 1982 setzte sie sich mit großem persönlichen Einsatz für die Verbreitung des musikalischen Schaffens von Carl Orff, die Nachlasserhaltung und Bewahrung seiner Werke, sowie für die Verbreitung des Orff’schen Schulwerks in aller Welt ein. Am 17. Mai 1984 wurde die Carl Orff-Stiftung errichtet, deren Vorsitz Liselotte Orff einnahm (Carl Orff hatte sie testamentarisch als Vorsitzende auf Lebenszeit eingesetzt). Sie dient der Bewahrung und Verbreitung des künstlerischen und pädagogischen Schaffens von Carl Orff. „Diesen Zweck verwirklicht sie insbesondere, indem sie die Originalstücke des künstlerischen Nachlasses unveräußerlich in ihrem Bestand sichert, die wissenschaftliche Arbeit am Werk Carl Orffs fördert [und] in der Öffentlichkeit das Verständnis für das universale Werk Carl Orffs fördert und seine Verbreitung unterstützt.“ (http://www.orff.de/institutionen/carl-orff-stiftung.html, 20.06.15) Rückblickend bewertete Liselotte Orff die Zeit als äußerst ereignisreich: „Wenn ich damals geahnt hätte, was da auf mich zukommt, ich hätte mir das vielleicht anders überlegt. So ist nach seinem Tod gar keine Zeit gewesen, richtig zu trauern. Alle wollten etwas von mir, und die Aufgaben wurden im Lauf der Jahre immer mehr.“ (Webert, 2006, S.99).

    Fast 24 Jahre lang war Liselotte Orff als Vorsitzende der Carl Orff-Stiftung tätig und prägte insbesondere die inhaltliche Arbeit der Stiftung. Am 01.01.2008 gab sie den Vorsitz an Wilfried Hiller ab und wurde daraufhin Ehrenvorsitzende der Carl Orff-Stiftung.


    Auch über die Stiftung hinaus engagierte sich Liselotte Orff für das Lebenswerk ihres verstorbenen Mannes. Sie leitete die Errichtung des Orff-Zentrums in München ein, welches am 10. Juli 1990 eröffnet und als „Staatsinstitut für Forschung und Dokumentation“ eingerichtet wurde. Zu den Zielen des Orff-Zentrums gehören „die Erforschung, Bewahrung und Vermittlung des Schaffens Carl Orffs.“ Es gilt außerdem „als ein Zentrum der wissenschaftlichen und künstlerischen Begegnung.“ (http://www.orff-zentrum.de/index.asp, 20.06.15) Im Frühjahr 1990 wurde dem Orff-Zentrum München der dokumentarische Nachlass des Komponisten (Briefe, Lebens-, Werk- und Aufführungsdokumente) als Dauerleihgabe übergeben (vgl. http://www.orff-zentrum.de/ozm_geschichte.asp, 20.06.15). In Dießen gründete und finanzierte Liselotte Orff das Carl Orff-Museum und sorgte dafür, dass die Gemeinde als Zentrum des Orff’schen Wirkens weiterbesteht. Außerdem stand sie in enger Verbindung mit der Dießener Schule, welche seit 2002 nach Carl Orff benannt ist und unterstützte sie finanziell beispielsweise durch die Anschaffung eines Flügels. 2009 realisierte Liselotte Orff eine Idee ihres verstorbenen Mannes, indem sie die Gründung der Andechser ORFF-Akademie des Bayerischen Rundfunks finanziell förderte. Die Akademie sorgt für eine interdisziplinäre Nachwuchsförderung und verbindet sie mit der Verbreitung der Orff’schen Musik.


    Liselotte Orff begleitete des Weiteren die Festspiele „Orff in Andechs“ und initiierte 2002 die Liselotte Orff-Stiftung, die vor allem die internationale Orff’sche Schulwerksarbeit förderte und sich den Belangen des Naturschutzes annahm (vgl. Bentele, 2010). Die Liselotte Orff-Stiftung ist mit ihrem Tod im September 2012 erloschen.


    Neben diesen umfangreichen Nachlasstätigkeiten und zeit¬aufwändigen Korrespondenzen und Reisen war Liselotte Orff im Trachtenverein aktiv und hatte besondere Freude an der Gartenarbeit und dem Bergwandern. Sie blieb nach Carl Orffs Tod allein auf dem Anwesen in Dießen wohnen, denn – wie sie selbst formulierte – „[n]ach Orff war kein Platz für einen anderen. Nach Orff konnte doch keiner mehr kommen.“ Liselotte Orff (vgl. Webert, 2006, S.99). Im Bereich der Pädagogik blieb sie sehr interessiert und bildete sich darin auch in den späteren Jahren noch weiter. Von 1983 bis 1987 studierte sie die Feldenkrais-Methode und wurde dafür mit einem Diplom ausgezeichnet.


    Eine bedeutende Würdigung war für sie die Verleihung des Ehrenrings der Gemeinde Dießen, welcher von Anerkennung für ihre Persönlichkeit und Tätigkeiten zeugt. Sehr bescheiden äußerte Liselotte Orff sich am Tag der Verleihung: „Ich habe eigentlich nur das getan, was eine vernünftige Witwe tun sollte, um das Werk ihres Mannes weiterzuverbreiten.“ (Liselotte Orff, 2010; http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Liselotte-Orff-Die-Witwe-des-Komponisten-ist-tot-id21976116.html)


    Liselotte Orff starb am 19. September 2012 in Murnau am Staffelsee. Ihr Grab befindet sich auf dem Höhenfriedhof im Ortsteil St. Georgen von Dießen am Ammersee.

    Würdigung

    Liselotte Orff kann in besonderem Maße und vor allem wegen ihrer Nachlasstätigkeiten als Vorbild für erinnerungskulturelles Handeln gesehen werden. Mit starkem persönlichen Engagement übernahm sie 30 Jahre lang die Rolle der Komponisten-Witwe und setzte sich sehr vielseitig und mit dem nötigen Detailwissen für die Verbreitung und Bewahrung des musikalischen Schaffens von Carl Orff ein. Hierfür wurde sie mehrfach ausgezeichnet: 2010 erhielt sie den „Goldenen Ehrenring der Gemeinde Dießen“ zu ihrem 80. Geburtstag. Sie verfügte, dass das Komponistenanwesen am Ziegelstadel nach ihrem Tod an die Stiftung fallen sollte und trug so entscheidend zum Erhalt der Verbindung zwischen der Gemeinde Dießen und dem Komponisten Carl Orff bei. 2011 erhielt Liselotte Orff den „Bayerischen Verdienstorden“.

    mehr zu Würdigung weniger zu Würdigung

    Liselotte Orff erhielt 2002 die Auszeichnung einer „Ehrensenatorin“ der Hochschule für Musik und Theater München anlässlich der Eröffnung eines multifunktionalen Hörsaales im Hochschulgebäude Luisenstraße 37a. Durch ihre finanzielle Unterstützung konnte ein Hörsaal in dem Gebäude zu einem multifunktionalen Raum (z.B. für Konzerte, Theater, Experimentierbühne, u.v.m.) umgestaltet werden. Der Saal wurde am 17.10.2002 eröffnet und erhielt mit ihrem Einverständnis den Namen „Carl Orff Auditorium“. Liselotte Orff bewirkte außerdem, dass die Hochschule von der Carl Orff-Stiftung mehrfach großzügig unterstützt werden konnte (Göbel, 2015).

    Rezeption

    In der Pressemappe der Carl Orff-Stiftung vom September 2010 erschien der Text mit dem Titel „Liselotte Orff erzählt: Vom Leben am Ziegelstadel“, in dem Beate Bentele über sie schrieb: „Kompetenz, Gestaltungswillen, unermüdlicher Einsatz und persönliche Anteilnahme prägten ihr jahrelanges Wirken.“

    Bei der Überreichung des Goldenen Ehrenrings der Gemeinde Dießen sagte der Bürgermeister Herbert Kirsch: „Ich bin Frau Orff überaus dankbar, dass durch ihr Wirken Carl Orff in Dießen lebendig ist.“ (Der Goldene Ehrenring: Dießen würdigt eine große Frauenpersönlichkeit, in: Pressemappe II der Carl Orff-Stiftung, Oktober 2010)

    Auch Dr. Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrats, äußerte sich im September 2012 anerkennend zu Liselotte Orffs Tätigkeiten: „[…] Dass es seiner […] Frau Liselotte gelungen ist, für das letztlich unvollendete Werk die Zeichen auf Fortentwicklung zu stellen und die Arbeiten und Einsätze dort in einem eigenen bayerischen Staatsinstitut zu konzentrieren, bleibt ihr Werk und Verdienst, wofür wir im Musikrat alle außerordentlich dankbar sind." (http://www.musikinbayern.de/Aktuelles-c788/Der-BMR-Praesident-zum-Tod-von-Liselotte-Orff-e889404.php, Abruf: 09.07.15)

    Quellen

    Literatur


    Andechs, Carl Orff-Festspiele. „Liselotte Orff (†) fördert“.

    http://www.carl-orff-festspiele.de/akademie/liselotte-orff-foerdert.html (Abruf: 09.07.15)


    Bayerischer Musikrat. „Der BMR-Präsident zum Tod von Liselotte Orff“. 20.09.2012.

    http://www.musikinbayern.de/Aktuelles-c788/Der-BMR-Praesident-zum-Tod-von-Liselotte-Orff-e889404.php (Abruf: 09.07.15)


    Bentele, Beate. Pressemappe der Carl Orff-Stiftung, September 2010. http://www.orff.de/presse/presse.html (Abruf: 16.04.16)


    Bentele, Beate. Pressemappe II der Carl Orff-Stiftung, Oktober 2010. http://www.orff.de/presse/presse.html (Abruf: 16.04.16)


    Carl Orff-Stiftung. http://www.orff.de/ (Abruf: 09.07.15)


    Jungwirth, Robert. „Ermöglicherin und Bewahrerin“. In: KlassikInfo.de,

    2010. http://www.klassikinfo.de/Liselotte-Orff.1129.0.html (Abruf: 09.07.15)


    Modlinger, Gerald. „Nachruf Liselotte Orff: Die Witwe des Komponisten

    ist tot“. In: Augsburger Allgemeine, Landsberg, 19.09.2012.

    http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Liselotte-Orff-Die-Witwe-des-Komponisten-ist-tot-id21976116.html (Abruf: 09.07.15)


    M.P. „In der Sonne eines Genies“. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 302,

    3.12.1988.


    Orff-Schulwerk. http://www.orff-schulwerk.de/ (Abruf: 09.07.15)


    Orff Zentrum München. http://www.orff-zentrum.de/index.asp (Abruf: 09.07.15)


    Sailer, Uta. „Carl Orff-Witwe ist tot, Trauer um Liselotte Orff“. In: BRKlassik,

    19.09.2012. http://www.br.de/radio/br-klassik/themen/Liselotte-Orff-gestorben-100.html (Abruf: 09.07.15)


    Webert, Anne. Der Ammersee: Eine Reise in Bildern und Texten.

    Vilsbiburg: Verlag Kiebitz Buch, 2006. S. 98-99.

    Forschung

    Liselotte Orff wurde vor allem als regional bedeutsame Persönlichkeit gewürdigt, wie beispielsweise im Bildband Ammersee (Webert, 2006).


    Die wichtigsten Quellen dieses Artikels verdanke ich der Carl-Orff Stiftung und dem Carl-Orff Zentrum; beiden Institutionen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

    Forschungsbedarf

    Es besteht weiterhin Forschungsbedarf zur musikalischen Ausbildung von Liselotte Orff und zu ihrem familiären Hintergrund. Interessant wäre es zudem genauer zu erforschen, inwiefern sie das musikalische Schaffen von Carl Orff selbst geprägt oder beeinflusst hat.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 297392764
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 103235450X
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Franziska Salker


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Silke Wenzel
    Zuerst eingegeben am 10.06.2016


    Empfohlene Zitierweise

    Franziska Salker, Artikel „Liselotte Orff“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 10.6.2016.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/Artikel/Liselotte_Orff