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  • Elizabeth Maconchy

    von Annika Forkert
    Namen:
    Elizabeth Maconchy
    Ehename: Elizabeth Maconchy Le Fanu
    Lebensdaten:
    geb. in Broxbourne,
    gest. in Norwich,
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin
    Charakterisierender Satz:

    „Writing music, like all creative art, is the impassioned pursuit of an idea. […] The great thing is for the composer to keep his head and allow nothing to distract him. The temptations to stop by the way and to be side-tracked by felicities of sound and colour are ever present, but in my view […] everything extraneous to the pursuit of this central idea must be rigorously excluded – scrapped.“


    („Komponieren ist, wie jede kreative Kunst, die leidenschaftliche Verfolgung einer Idee. […] Die große Herausforderung ist, dass der Komponist seine Gedanken beisammenhält und sich keine Ablenkung gestattet. Die Versuchung ist allgegenwärtig, sich vom Glücksgefühl des Klanges und der Farbe vom Weg abbringen zu lassen, aber meiner Ansicht nach […] muss alles, was nicht der Verfolgung dieser einen zentralen Idee dient, rigoros ausgeschlossen– ja verworfen werden.”)


    Elizabeth Maconchy, „String Quartet No. 6“, unveröffentlichte Rede, 3. Februar 1952, zitiert nach Jenny Doctor. „The Texture of Silence“. In: Silence, Music, Silent Music. Nicky Losseff, Jennifer Doctor (Hg). Aldershot: Ashgate, 2007. S. 15-36. S. 22.


    Profil

    Elizabeth Maconchy war die begabteste und erfolgreichste Komponistin einer Gruppe von Kompositionsstudentinnen in den späten 1920er Jahren am Londoner Royal College of Music (Elisabeth Lutyens, Grace Williams, Dorothy Gow, Imogen Holst, Ina Boyle). Nach einem vielversprechenden internationalen Karrierebeginn im Jahr 1930, der von ihrer Infektion mit Tuberkulose überschattet wurde, entwickelte sich Maconchy nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer/m der bedeutendsten Komponist/inn/en ihrer Generation. Heute wird sie vor allem für ihre Reihe von 13 Streichquartetten gewürdigt.

    Orte und Länder

    Geboren in Hertfordshire in England wuchs Elizabeth Maconchy in der heutigen Republik Irland nahe Dublin auf und zog mit 16 Jahren zum Kompositionsstudium nach London. Dort tat sie die ersten Schritte ihrer vielversprechenden Karriere, bis sie sich 1932 aus gesundheitlichen Gründen nach Südengland aufs Land zurückziehen musste. Sie zog nie wieder nach London zurück, wenngleich sie ihr späteres Leben nahe der Hauptstadt, in der Grafschaft Essex, verbrachte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde sie zwischenzeitlich mit ihrer Familie in die Grafschaft Shropshire im Norden Englands evakuiert.

    Biografie

    Elizabeth Maconchy wurde als mittlere von drei Töchtern der irisch-stämmigen Eltern Violet und Gerald Maconchy in England geboren, verbrachte jedoch den größten Teil ihrer Kindheit in der Nähe von Dublin, woher ihre Familie stammte. Sie begann bereits mit sechs Jahren zu komponieren und erhielt Musikunterricht in Dublin. Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1922 zog ihre Mutter mit Elizabeth nach London, um ihrer Tochter auf Empfehlung ihrer Musiklehrer das Studium am Royal College of Music zu ermöglichen. Im Alter von 16 Jahren schrieb sich Maconchy dort ein und studierte zwischen 1923 und 1929 Komposition unter Charles Wood (1866-1926) und dem bekannten englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams (1872-1958). Beide Lehrer, ebenso wie ihre KommilitonInnen und die Leitung des College, ermutigten sie, eine Karriere als Komponistin anzustreben; vor allem Vaughan Williams hatte prägenden Einfluss auf die junge Komponistin: „He didn’t do conventional teaching at all. He rather inspired one to write. Like all his pupils I copied his style because it was a very catchy style founded on English Folksong, but, after about six months, partly as a result of discovering Bartók’s music which was a great influence on me, I was able to snap out of it and I think I can say I then found my own voice.“ („Er lehrte überhaupt nicht konventionell. Vielmehr inspirierte er einen zu schreiben. Wie alle seine SchülerInnen kopierte ich seinen Stil, weil dieser in seiner Verwurzelung in [englischen] ‚folk songs‘ sehr eingängig war, aber nach sechs Monaten, auch weil ich Bartóks Musik als großen Einfluss auf mich entdeckt hatte, zog ich darunter einen Schlussstrich, und ich glaube, ich kann sagen, dass ich dann meine eigene Stimme fand.“ Heslop 1987, S. 23).


    Zu ihren engsten Freunden zählten in diesen Jahren die ebenfalls am Royal College of Music studierenden Komponistinnen Grace Williams, Dorothy Gow und Ina Boyle, sowie die Violinistin Anne Macnaghten. Maconchy entdeckte neben der Musik Bártoks auch Debussy und Ravel für sich. Zur Legende aus ihrer Studentenzeit avancierte der Kommentar des Direktors des Royal College of Music, Hugh Allen, der, nachdem Maconchy nicht mit dem renommiertesten Kompositionspreis des College (dem Mendelssohn Prize) ausgezeichnet worden war, bemerkte: „Well, there’s not much point in giving it to you really since you will only get married and never write another note!“ („Es hätte nicht viel Sinn gehabt, Ihnen den Preis zu geben, denn Sie werden ja bloß heiraten und nie wieder eine einzige Note schreiben.“ Heslop 1987, S. 23 und Maconchy 1971/72, S. 25).


    In ihrem letzten Jahr als Studentin am Royal College of Music erhielt sie das Octavia Travelling Scholarship, mit dessen Hilfe sie nach Wien, Paris und schließlich Prag reiste, um dort bei Karel Jirák zu studieren. Im Frühjahr 1930 brachte Erwin Schulhoff unter dem Dirigat von Jirák ihr Klavierkonzert unter großem Interesse der Öffentlichkeit in Prag zur Uraufführung; Maconchy war hierfür nach Prag gereist. Zurück in London heiratete sie im August 1930 den irisch-stämmigen Bibliothekar William LeFanu, mit dem sie zwei Töchter hatte (Elizabeth Anna LeFanu, geboren 1939, und die Komponistin Nicola LeFanu, geboren 1947). Eine Woche nach ihrer Hochzeit gelangte ihre Suite „The Land“ (nach einem Gedicht von Vita Sackville West) in einem Konzert der „Promenade Concerts“ (der sogenannten „Proms“) in London zur Uraufführung. Dies war ein entscheidender Durchbruch in den Augen der Kritiker, dem allerdings lediglich die Veröffentlichung von dreien ihrer Lieder im November folgte. Kompositionsaufträge oder Wiederholungen von „The Land“ blieben dagegen aus.


    Es war vor allem ihre Kammermusik, die in der Folge regelmäßig in öffentlichen Konzerten in London gespielt wurde (vor allem in den Londoner MacNaghten-Lemare Konzerten) und die auch bei internationalen ISCM Festivals (etwa ihr „Prelude, Interlude and Fugue“ auf dem Festival 1935 in Prag und das zweite Streichquartett in Paris 1937) und im Rest Europas (in Krakau und Warschau stand 1939 ebenfalls Kammermusik von Maconchy auf dem Programm) Beachtung fand. Dem gesellten sich etliche Radioübertragungen der BBC zu.


    1932 kam Maconchys Karriere durch ihre Infektion mit Tuberkulose zu einem kurzfristigen Stillstand. Zwar folgte sie nicht dem Rat der Ärzte, sich in der Schweiz niederzulassen, aber sie verließ London zur Genesung und lebte schließlich zunächst in Brighton und dann in der Grafschaft Kent. Sie komponierte jedoch weiterhin und konnte trotz ihrer Abwesenheit vom Londoner Konzertleben steigende Aufführungszahlen ihrer Werke in Großbritannien sowie in den folgenden Jahren im Rest Europas sowie den USA und Australien verzeichnen.


    Wegen des drohenden Beginns des Zweiten Weltkrieges zog Maconchy zur Geburt ihrer ersten Tochter im Jahr 1939 kurzzeitig nach Dublin, kehrte jedoch im Frühjahr 1940 nach Kent zurück. Sie wurde von dort mit ihrem Mann und Elizabeth Anna 1941 nach Shropshire im Nordwesten Englands evakuiert (William LeFanu war der verantwortliche Angestellte für die Bibliothek des Royal College of Surgeons, die zur Sicherheit nach Ludlow in Shropshire gebracht wurde). Die Entfernung von Freunden und Verwandten sowie die Not forderten ihren physischen und seelischen Tribut. Maconchy schrieb zwar weiterhin Musik, konnte jedoch den wenigen Aufführungen ihrer Werke nicht beiwohnen.


    Es gelang ihr nach dem Krieg, ihrer Karriere neuen Schwung zu verleihen, wenngleich sie nach wie vor meist nicht für konkrete Aufträge komponierte und damit nur selten über eine einzige Aufführung ihrer Stücke hinausgelangte. Die Familie zog nach Wickham Bishops in Essex, von wo aus London für Maconchy leicht zu erreichen war. 1947 wurde ihr Concertino für Klarinette und Streichorchester auf dem ISCM Festival in Kopenhagen uraufgeführt, und 1949 erhielt Maconchy den Edwin Evans Preis für ihr Streichquartett Nr. 5 – beide Ereignisse Anzeichen für ein Comeback der Komponistin. 1952/53 erhielt ihr Orchesterstück „Proud Thames“ den London County Council Preis für die Komposition eines Werkes für die Krönung von Elizabeth II. Die Entstehung zahlreicher Werke verschiedener Gattungen sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen dass Maconchy in den Nachkriegsjahren wie die meisten Komponistinnen an mehreren Fronten zu kämpfen hatte. Neben der Kindererziehung, dem Anstehen für Lebensmittel und der Hausarbeit blieb nicht viel Zeit für die Komposition. Ein Erfolgserlebnis dürfte die Übertragung ihrer bis dato sechs Streichquartette in einer Radioserie des Dritten Programmes der BBC im Frühjahr 1955 gewesen sein.


    Weitere Meilensteine der Nachkriegsjahre waren die Komposition der drei Kammeropern The Sofa (1957/58), The Three Strangers (1958) und The Departure (1960/61). Die Opern bedeuteten für Maconchy stilistisch sowie in den Augen der Öffentlichkeit eine neue Stufe ihrer Entwicklung. Sie hatte in ihnen ihren späteren Stil gefunden und war nun neben Kammerkonzerten auch in den kleineren Opernhäusern präsent. Während der 1960er, -70er und -80er Jahre entstanden über 30 neue Werke fast aller Gattungen. Die Komponistin wurde zunehmend als feste Konstante des Musiklebens wahrgenommen, was sich auch in hohen Auszeichnungen zeigte. Bereits 1959 wurde sie als erste Frau Vorsitzende der Composers‘ Guild of Great Britain. 1976 folgte sie dem verstorbenen Benjamin Britten als Vorsitzende der Society for the Promotion of New Music (SPNM) nach. Im folgenden Jahr wurde sie von der Königin zum Commander of the British Empire (CBE) berufen, und 1987 schließlich zur Dame of the British Empire (DBE). 1978 berief das St. Hilda’s College in Oxford sie zum Honorary Fellow. Maconchy war außerdem Fellow des Royal College of Music und der Royal Academy of Music.


    In ihren letzten Lebensjahren war die Komponistin gezeichnet von Krankheit, was sie Anfang der 1990er Jahre dazu bewog, das Komponieren aufzugeben. Wie sie in einem Interview erklärte war der Grund hierfür, dass „die Ideen nicht mehr kamen. Ich hätte weiter über Technik schreiben können, aber das wollte ich nicht.“ (Maconchy in einem Interview mit Stephen Johnson in der Zeitschrift „Gramophone“ [1989], S. 11). Sie verstarb im November 1994 in Norwich.

    Würdigung

    Elizabeth Maconchys Schaffen ist außerordentlich vielseitig. Von Opern über Symphonik und die besonders in Großbritannien wichtige Chormusik reicht ihr Schaffen bis zu Klaviermusik und weiter zu Musik für Laien und Kinder- und Jugendensembles (z. B. „Little Symphony“, „Prayer Before Birth“ oder „Johnny and the Mohawks“). Stilistisch blieb Maconchy der Tonalität treu, auch wenn etwa das vierte Streichquartett (1942/43) zeigt, dass die Komponistin das nötige Wissen für die dodekaphone Komposition bereits verhältnismäßig früh besessen hätte.


    Den Kern von Maconchys Werk bilden zweifelsohne ihre 13 Streichquartette, entstanden zwischen 1933 und 1984. Sowohl für die Komponistin selbst wie auch für die Rezeption ihrer Musik wurde bedeutsam, dass speziell die Gattung des Streichquartetts es ermöglichte, ihre Ästhetik zu entwickeln und zu schärfen; eine Ästhetik, die sich in der Annahme zeigte, dass Musik, vor allem Kammermusik, ein „leidenschaftliches Argument“ („an impassionate argument“, Maconchy 1971/72, S. 28) sei: „Im Streichquartett findet sich das perfekte Mittel für den dramatischen Ausdruck dieser Art: vier Charaktere treffen Aussagen und kommentieren, streiten leidenschaftlich, weichen ab, formulieren neu, erreichen vielleicht eine endgültige Einigung – die Lösung des Problems“ („In a string quartet one has the perfect vehicle for dramatic expression of this sort: four characters engaged in statement and comment, passionate argument, digression, restatement, perhaps final agreement – the solution of the problem“. Maconchy 1971/72, S. 28). Dementsprechend basieren ihre Quartette oft auf der ausgedehnten Entwicklung einer einzigen thematischen Zelle, eine Entwicklung, die sich zuerst bereits im zweiten Quartett von 1936 zeigte (vgl. Mathias 2012, S. 94ff.).


    Ein weiteres wichtiges Werk ist die nach den ersten sieben Streichquartetten und den drei einaktigen Opern entstandene „Serenata concertante“ von 1962, die durch ihren Titel wie auch inhaltlich auf Mozart zugeschriebene Qualitäten verweist. Vitalität, das virtuose Spiel mit Gegensätzen in Material wie auch Stimmung und die Behandlung des Orchesters sollten Maconchy nun endlich auch als Komponistin von Orchestermusik ins öffentliche Bewusstsein rücken. Sie hatte sich damit nach ihren früheren Orchesterwerken (etwa „The Land“, „Proud Thames“, aber auch dem Concertino für Klavier und Orchester) als konstante Größe in Kammermusik, der Oper und der Orchestermusik etabliert. Während der 1970er und -80er Jahre schließlich wandte sich Maconchy verstärkt der Vokalmusik zu, obwohl sie weiterhin Stücke fast aller Gattungen schrieb. Hervorzuhebende Vokalmusikwerke sind „Ariadne“ von 1970, „Héloïse and Abelard“ von 1979 und „My Dark Heart“ von 1981.


    Maconchys Musik ist insofern bemerkenswert, als ihre Werke, trotz der von ihr betonten Strenge der thematischen Entwicklung, sich dennoch nicht dem musikalischen Dogma der Unzugänglichkeit verschreiben, das im 20. Jahrhundert oft als bestimmend angesehen wurde. So steht ihre beinahe klassizistische ästhetische Auffassung der Gattung des Streichquartetts deren technischer Fortschrittlichkeit in gewisser Weise entgegen.

    Rezeption

    Elizabeth Maconchy wurde bereits in den 1930er Jahren als Hoffnungsträgerin der britischen Musik wahrgenommen. Die frühe Aufführung ihrer Suite „The Land“ bei den „Proms“ 1930 zeugen hiervon mindestens ebenso wie ihre starke Präsenz bei den zunehmend wichtigen Macnaghten-Lemare Konzerten von und für junge KomponistInnen. Während die zeitgenössische kritische Rezeption noch vielfach mit Maconchys Geschlecht beschäftigt war, zeugen Kritiken der Nachkriegsjahre, anders als etwa im Falle von Elisabeth Lutyens, von der zunehmenden Wahrnehmung Maconchys als „Komponist“, nicht „Komponistin“ (ihre tatsächliche Benachteiligung blieb davon natürlich unberührt). Wie Lutyens war sie jedoch verstärkt der Kritik ausgesetzt, ihre Werke seien unnahbar und zu fortschrittlich.


    Das Frühjahr 1955 begann, nachdem Maconchy bereits als Empfängerin wichtiger Preise ins öffentliche Bewusstsein zurückgekehrt war, mit einer Radioübertragung ihrer sechs bis dato komponierten Streichquartette im Dritten Programm der BBC – in ihrer Relevanz ist diese Übertragung kaum zu überschätzen, sie verzerrte aber das Bild der Komponistin zu einer rein kammermusikalisch agierenden Komponistin trotz mehrerer zu dieser Zeit bereits entstandenen Werke für Orchester (nicht zuletzt das hochoffizielle „Proud Thames“). Zusätzlich drehte sich der Wind auch in London schließlich zugunsten der dodekafonen Komposition, und damit geriet Maconchy, die nicht zwölftönig schrieb, plötzlich ins Hintertreffen. Während Elisabeth Lutyens mit ihrer rein dodekafonen Musik in den 1960er Jahren acht Kompositionsaufträge der damals sehr fortschrittlich ausgerichteten BBC erhielt, blieben Maconchy nur zwei (vgl. Mathias 2012, S. 216). Trotzdem erreichte Maconchy eine etablierte Stellung im englischen Musikleben, was durch den Ritterschlag in den 1980er Jahren bestätigt wurde.


    Trotz alledem beschränken sich heute Aufführungen meist auf Jubiläen (das letzte zu ihrem 100. Geburtstag im Jahr 2007). Obwohl außer Benjamin Britten nur sehr wenige britische KomponistInnen im kontinentaleuropäischen Mainstream angekommen sind, überrascht dies im Falle von Maconchy aufgrund ihrer Vielseitigkeit und, zumindest in der heutigen Neubewertung, gut zugänglichen Musik mehr als bei anderen. Dasselbe gilt, wie wohl für die meisten Komponistinnen, für die wissenschaftliche Rezeption. Neben Geschlecht spielt auch hier Nationalität eine beträchtliche Rolle, die sich im Falle britischer (bzw. in Großbritannien wirkender KomponistInnen) in der Regel eher nachteilig auswirkt.

    Werkverzeichnis

    Vokalmusik


    Bühnenwerke


    „The Willow Plate“, dramatisches Werk in drei Teilen, 1931.


    „Great Agrippa“, Ballett, T.: nach Heinrich Hoffmann, „Struwwelpeter“, 1933, konzertante UA: London 04.02.1935.


    „Little Red Shoes“, Ballett, T.: G. Raverat und Maconchy, nach Hans Christian Andersen, 1935, zurückgezogen.


    „Puck Fair“, Ballett in fünf Szenen, T.: F. R. Higgens, Version für zwei Klaviere 1939/40, UA: Dublin 09.02.1941; Orchestrierung Ina Boyle ca. 1948, UA: Cork 10.05.1948; Revision der orchestrierten Fassung durch die Komponistin ca. 1953, UA: Cork 19.04.1953.


    „The Sofa“, komische Oper in einem Akt, T.: Ursula Vaughan Williams, 1956/57, UA: London 13.12.1959; Revidiert 1966, UA: London 28.02.1967.


    „The Three Strangers“, Oper in einem Akt, T.: Maconchy nach Thomas Hardys „The Three Wayfarers“, 1957/58; Revision 1967, 1969, 1977, UA: Bishop‘s Stortford College, 05.06.1968.


    „The Departure“, Oper in einem Akt, T.: A. Ridler, 1960/61; Revision 1977, UA: London 16.12.1962.


    „Music for Witnesses“, Begleitmusik, T.: A. Ridler, 1966, UA: Leeds 1967.


    „The Birds“, Extravaganza in einem Akt, T.: Maconchy nach Aristophanes, 1967/68 (1974), UA: Bishop‘s Stortford College, 05.06.1968.


    „Johnny and the Mohawks“, Kinderoper in einem Akt, T.: Maconchy, 1969 (1970), UA: London 1971.


    „The Jesse Tree“, Masque in einem Akt, T.: A. Ridler, 1969/70, UA: Dorchester Abbey 07.10.1970.


    „The King of the Golden River“, Kinderoper in einem Akt, T.: Maconchy nach J. Ruskin, 1975, Revision 1976, UA: Oxford 29.10.1975.



    Chormusik


    Chor mit Orchester


    „The Leaden Echo and the Golden Echo“, T.: Gerald Manley Hopkins, 1930/31, zurückgezogen.


    „Deborah“, zwei Stimmen, Doppelchor, Orchester, ca. 1930er Jahre.


    „Dies irae“, Kontralto, Chor, Orchester, 1940/41, zurückgezogen.


    „Howe ye“, Chor, Orchester, T.: Bibel, 1943.


    „By the Waters of Babylon“, Chor, Orchester, T.: Psalm 137, wahrscheinlich 1943.


    „Samson and the Gates of Gaza“, SATB, Orchester, T.: N.V. Lindsay, 1963/64, [Arrangement eines Liedes von 1937].


    „Samson and the Gates of Gaza“, Chor, Blaskapelle, T.: N.V. Lindsay, 1973, [Arrangement eines Liedes von 1937].


    „The Isles of Greece“, SATB, Orchester, T.: Lord Byron, 1973.


    2 Vertonungen von Gedichten Gerard Manley Hopkins‘: 1 „Pied Beauty“, 2 „Heaven-Haven“, Chor, Blechbläser, 1975.


    „Héloïse and Abelard“, dramatische Kantate, T.: Maconchy, STB, Chor, Orchester, 1976-78.



    Chor mit 1 bis 9 Instrumenten


    „The Ribbon in her Hair“, T.: S. O’Casey, Chor, Klavier, 1939.


    „The Shark and the Whale“, ein „zeitgemäßes Lied für Kinder“, T.: I. Schneider, Unisono Stimmen, Klavier, 1942.


    „The Voice of the City“, T.: J. Morris, Frauenchor, Klavier, 1943.


    „Pioneers of Rochdale“, T.: F. Crome, Unisono/gemischte Stimmen, Klavier, 1944.


    Sechs Vertonungen von Gedichten W.B. Yeats‘, Sopran, Frauenchor, Klarinette, Harfe, optional zwei Hörner, 1951.


    „Part Songs for St Mary‘s School“, T.: unbekannt, 1955/56.


    „Christmas Morning: a Carol Cantata“, Sopran und Trompete, oder Frauenstimmen und Klavier/Flöten, Schlagwerk, Klavier, 1960/61.


    „Ophelia‘s Song“, T.: W. Shakespeare, „Hamlet“, Sopran, Unisono Stimmen, optional Diskantflöte, Klavier, 1962 (Arrangement eines Liedes von 1926).


    „The Armado“, T.: unbekannt, SATB, Klavier, 1962.


    „And Death shall have no Dominion“, T.: Dylan Thomas, SATB, zwei Hörner, drei Trompeten, drei Posaunen, 1968/69.


    „Fly-by-Nights“, T.: überliefert, Frauen- und Kinderstimmen, Harfe/Klavier, 1973.


    „Harp Song of the Dane Women“, T.: Rudyard Kipling, „Puck of Pook‘s Hill“, Unisono Simmen, Klavier, ca. 1976 (Arrangement eines Liedes von 1927).


    „The Leaden Echo and the Golden Echo“, T.: Gerald Manley Hopkins, SSAATB, Flöte in A, Viola, Harfe, 1978.


    „O Time Turn Back“, T.: unbekannt, SATB, Holzbläserquintett, Violoncello, 1983/84.



    Chor a cappella


    Zwei Motetten: „A Hymn to Christ“, „A Hymn to God the Father“, T.: John Donne, Doppelchor, 1931, veröffentlicht als „The Mothers“ bei S. Townsend Warner für SSAA, 1938.


    „The People Advance“, T.: R. Swingler, Bass, gemischte Stimmen, 1939 (= Episode Neun von „Music and the People“, eine Zusammenarbeit u.a. von Ralph Vaughan Williams, Elisabeth Lutyens, Edmund Rubbra, Erik Chisholm, Christian Darnton, Norman Demuth, Alan Rawsthorne, Alan Bush).


    „A Song of Freedom“, T.: unbekannt, TTBB, 1944.


    „Go, Penny, Go, Round“, T.: unbekannt, vier Stimmen, 1965.


    „Nocturnal“, T.: W. Barnes, E. Thomas, P.B. Shelley, SATB, 1965.


    „Propheta mendax“, T.: unbekannt, TTA/SSA, 1965.


    „Down with the Rosemary and Bays: Twelfth Night Carol“, zweiteiliger Refrain, T.: R. Herrick, , 1966.


    „I Sing of a Maiden“, Weihnachtslied, T.: unbekannt, Sopran und Trompete oder SAT oder Alt und Trompete, 1966.


    „No well, Sing We no well“, Weihnachtslied, dreiteiliger Refrain, 1966.


    „This Day“, Weihnachtslied, Sopran und Trompete oder SA oder Alt und Trompete, 1966.


    „Prayer before Birth“, T.: L. MacNeice, SSAA, 1971.


    „Doubt that the Stars are Fire“, Kanon, T.: W. Shakespeare: “Hamlet”, Kanon, vier Stimmen, 1971.


    „Sirens‘ Song“, T.: W. Browne: „Ulysses and Circe“, Sopran und SSATB, 1974.


    2 Epitaphe: 1) „Our Life is Nothing but a Winter‘s Day“, T.: F. Quarles, 2) „As the Tree Falls“, T.: unbekannt, SSA, 1974.


    „Christmas Night“, Weihnachtslied, vier Stimmen, 1974.


    „Chant for Bishops Stortford Parish Church“, 1975.


    4 Miniaturen, T.: Eleanor Farjeon: 1) „Light the Lamps up, Lamplighter“, 2) „For Snow“, 3) „The Night will never Stay“, 4) „For a Mocking Voice“, SATB, 1978.


    „Creatures“: 1) „The Hen and the Carp“, T.: Ian Serraillier, 2) „The Snail“, T.: James Reeves, 3) „Rendez-vous with a Beetle“, T.: E.V. Rien, 4) „Tiger! Tiger!“, T.: William Blake, 5) „Cat‘s Funeral“, T.: E.V. Rien, 6) „The Dove and the Wren“, T.: überliefert, 7) „Cat!“, T.: Eleanor Farjeon, SATB, 1979.


    „For Bonny, Sweet Robin“, Choral, T.: Shakespeare: „Hamlet“, Stimme, 1982.


    „The Bellman“, Weihnachtslied, T.: Robert Herrick, SATB, 1983.


    „There is no Rose“, Weihnachtslied, T.: unbekannt, SATB, 1983.


    „Still Falls the Rain“, T.: Edith Sitwell, Doppelchor, 1984.


    „On St Stephenses Day“, T.: unbekannt, Frauenchor, 1989.



    Solo-Stimme


    Stimme mit Orchester


    „How Samson Bore Away the Gates of Gaza“, T.: N.V. Lindsay, Sopran/Tenor, Orchester, 1938.


    Vertonungen von Gedichten Gerard Manley Hopkins‘ für Sopran/Tenor, Kammerorchester: 1) „The Starlight Night“, 1964, 2) „Peace“, 1964, 3) „The May Magnificat“, 1970.


    „Ariadne“, dramatischer Monolog, T.: Cecil Day Lewis, Sopran, Orchester, 1970/71.



    Stimme mit Instrumentalensemble


    „Sonnet Sequence“, T.: K. Gee, Sopran und neun Instrumente, 1946/47.


    „A Winter‘s Tale“, T.: K. Gee, Sopran, Streichquartett, 1949.


    „My Dark Heart“, T.: Petrarch, übersetzt von John Millington Synge, Sopran, Flöte und Flöte in A, Oboe, Englischhorn, Violine, Viola, Violoncello, 1981.


    „L’horloge“, T.: Charles Baudelaire, Sopran, Klarinette, Klavier, 1982.



    Stimme mit einem Instrument


    (Für unbezeichnete Solstimme mit Klavier wenn nicht anders vermerkt)


    „There is a Lady Sweet and Kind“, T.: unbekannt, 1924/25.


    „My Sweet Sweeting“, T.: unbekannt, 1926.


    „The Call“, T.: unbekannt, 1926.


    „Ophelia‘s Song“, T.: Shakespeare, „Hamlet“, 1926.


    „Martin Said to this Man“, T.: unbekannt, ca.1926.


    „O Mistress Mine“, T.: W. Shakespeare, „Twelfth Night“, ca. 1926.


    „There Were three Ravens“, T.: unbekannt, ca. 1926.


    „All the Flowers“, T.: unbekannt, 1927.


    „Harp Song of the Dane Women“, T.: Rudyard Kipling, „Puck of Pook‘s Hill“, Stimme und Harfe, 1927.


    „A Meditation for his Mistress“, T.: Robert Herrick, 1928.


    „Have You Seen but a Bright Lily Grow?“, T.: B. Johnson, 1929.


    „In Fountain Court“, T.: A. Symons, ca. 1929.


    „The Woodspurge“, T.: Dante Gabriel Rossetti, 1930.


    „The Thrush“, T.: John Keats, 1934.


    „The Arab“, T.: George Meredith, 1935.


    „How Samson Bore Away the Gates of Gaza“, T.: N.V. Lindsay, 1937.


    „Sleep Brings no Joy to Me“, T.: Emily Brontë, 1937.


    „I made another Song“, T.: R. Bridges, ca. 1937.


    „The Garland: Variations on a Theme“, T.: Anakreon, übersetzt von William LeFanu, 1938.


    „The Winkle Woman“, T.: E. Clifford, Mezzosopran, Klavier, 1940.


    „The Disillusion“, T.: S. Wingfield, 1941.


    „Sailor‘s Song of the Two Balconies“, T.: S. Wingfield, 1941.


    „Shoheen sho: Irish Lullaby“, T.: überliefert, übersetzt von William LeFanu, 1954.


    „The Exequy“, T.: H. King, 1956.


    „A Hymn to God the Father“, T.: John Donne, Tenor, Klavier, 1959.


    „A Hymn to Christ“, T.: John Donne, Tenor, Klavier, 1965.


    „The Sun Rising“, T.: John Donne, Tenor, Klavier, 1965.


    Vier Shakespeare Lieder: 1) „Take, oh take those Lips Away“, 1965, 2) „The Wind and the Rain“, 1965, 3) „Come Away, Death“, 1956, 4) „King Stephen“, 1965.


    „Faustus“, Szene, T.: Christopher Marlowe, „The Tragical History of Dr Faustus“, Tenor, Klavier, 1971.


    Drei Lieder: 1) „A Widow-bird Sate Mourning“, T.: Percy Bysshe Shelley, 2) „So We‘ll go no more a-roving“, T.: Lord Byron, 3) „The Knot there‘s no Untying“, T.: T. Campbell, Stimme, Harfe, 1973/74.


    „Sun, Moon and Stars“, T.: unbekannt, Sopran, Klavier, 1977.


    Drei Lieder (aus „Héloïse and Abelard“), Bariton, Klavier, 1982.


    Drei Lieder für Tracey Chadwell: 1) „In Memory of W.B. Yeats“, T.: W.H. Auden, 2) „In Memory of W.B. Yeats II“, T.: Auden, 3) „It’s No Go“, T.: Louis MacNeice, 1985.


    „Butterflies“, T.: J. Ray, 1986.



    Instrumentalmusik


    Orchesterwerke


    Suite, Streicher, 1924.


    „Fantasy“, Flöte, Harfe, Streichorchester, 1926, verschollen.


    „Elegy“, Flöte, Horn, Streichorchester, 1926, verschollen.


    Andante und Allegro, Flöte, Streichorchester, 1926/27.


    „Fantasy for Children“, kleines Orchester, 1927/28.


    Concerto (Concertino), Klavier, Kammerorchester, 1928, Revision 1929/30, UA Prag 1930.


    Thema und Variationen, 1928.


    „The Land“, Suite nach einem Gedicht von Vita Sackville West, 1929.


    Symphonie, 1929/30, zurückgezogen.


    Suite, Kammerorchester, 1930, zurückgezogen.


    “Comedy Overture“, 1932/33.


    Concerto, Viola, Orchester, 1937, zurückgezogen.


    „Dialogue“, Klavier, Orchester, 1940/41.


    „Variations on a Well-Known Theme“, 1942.


    Thema und Variationen, Streichorchester, 1942/43.


    Suite (aus dem Ballett „Puck Fair“), 1943.


    Concertino, Klarinette, Streichorchester, 1945.


    Symphonie, 1945-48, zurückgezogen.


    Concertino, Klavier, Streichorchester, 1949.


    2 Tänze aus „Puck Fair“, 1950.


    Nocturne (nach Coleridge, „The Ancient Mariner“), 1950/51.


    Concertino, Fagott, Streichorchester, 1952.


    „Proud Thames“, Krönungsouvertüre, 1952/53.


    Symphonie, doppeltes Streichorchester, 1952/53.


    „Suite on Irish Airs“, kleines Orchester, 1953.


    „Suite on Irish Airs“, 1954 [Arrangement für Orchester der Version für kleines Orchester von 1953].


    „Toombeola“, Violine, Streichorchester, 1954, zurückgezogen.


    „Suite on Irish Airs“, 1955 [Orchestrierung eines Stückes für Violine und Klavier von 1955].


    „Where‘s my Little Basket Gone?“, Variation 5, 1955 [weitere Variationen von Alan Bush, Howard Ferguson, Gerald Finzi, Gordon Jacob, Elisabeth Lutyens, Alan Rawsthorne, Grace Williams]


    Concerto, Oboe, Fagott, Streichorchester, 1955/56.


    Suite, Oboe, Streichorchester, 1955/56.


    „A Country Town“, sechs [de facto sieben] kurze Stücke, ca. 1956 [Arrangement von Klavierstücken, 1939].


    Serenata concertante, Violine, Orchester, 1962.


    Variazioni concertante, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Streichorchester, 1964/65.


    „An Essex Overture“, 1966.


    „3 Cloudscapes“, 1968, zurückgezogen.


    „Genesis“, 1972/73, zurückgezogen.


    „Epyllion“, Violoncello, Streichorchester, 1973-75.


    Sinfonietta, 1976.


    „Little Symphony“, 1980/81.


    „Music for Strings“, 1981/82.


    Concertino, Klarinette, kleines Orchester, 1984.


    „Life Story“, Streichorchester, 1985.



    Musik für größere Instrumentalensembles


    Divertissement, 12 Instrumente, 1935.


    Musik für Holz- und Blechbläser, 1965/66.


    Romanza, Viola, Blasquintett, Streichquintett, 1979.


    „Tribute“, Violine, gedoppelte Holzbläser, 1982.



    Kammermusik


    Streichquartett


    Streichquartett Nr. 1, 1933.


    Streichquartett Nr. 2, 1936.


    Streichquartett Nr.3, 1938.


    Streichquartett Nr. 4, 1939-1942.


    Streichquartett Nr. 5, 1948.


    Streichquartett Nr. 6, 1950.


    „A Country Town: 8 Short Pieces“, 1950 (Arrangement von Klavierstücken von 1939).


    Streichquartett Nr. 7, 1954/55.


    Sonatine, 1963.


    Streichquartett Nr. 8, 1966/67.


    Streichquartett Nr. 9, 1968/69.


    Suite, 1971, (Arrangement von Klaviersonatensätzen von Joseph Haydn), zurückgezogen.


    Streichquartett Nr. 10, 1971/72.


    Streichquartett Nr. 11, 1976/77.


    Streichquartett Nr. 12, 1979.


    Quartetto corto (Streichquartett Nr. 13), 1982/83.



    Werke für vier oder mehr Instrumente


    Quintett, zwei Violinen, zwei Bratschen, Violoncello, 1929.


    Quintett, Oboe, zwei Violinen, Viola, Violoncello, 1932.


    „Reflections“, Oboe, Klarinette, Viola, Harfe, 1960/61.


    Quintett, Klarinette, zwei Violinen, Viola, Violoncello, 1963.


    Quartett, Oboe, Violine, Viola, Violoncello, 1972.


    „Trittico“, zwei Oboen, Fagott, Cembalo, 1980.


    Holzbläserquintett, Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, 1981.



    Werke für zwei bis drei Instrumente


    Sonate, Violine, Klavier, 1927.


    „Prelude, Interlude and Fugue“, zwei Violinen, 1934.


    Sonate, Viola, Klavier, 1937/38, zurückgezogen.


    „6 Short Pieces“, Violine, Klavier, 1930er Jahre.


    Divertimento, Violoncello, Klavier, 1941-1943.


    Sonate, Violine, Klavier, 1943.


    „Duo: Theme and Variations“, Violine, Violoncello, 1951.


    „5 Hungarian Tunes“, Klarinette, Klavier, 1954.


    „3 Pieces“, zwei Klarinetten, 1955.


    „Suite on Irish Airs“, Violine, Klavier, ca. 1955.


    „Suite on Irish Airs“, Flöte, Klavier, ca. 1955 (Arrangement der obigen Suite).


    Streichtrio, Violine, Viola, Violoncello, 1956, zurückgezogen.


    „Conversations“, Klarinette, Viola, 1967/68.


    Drei Preludes, Violine, Klavier, 1970.


    „Musik für Kontrabass und Klavier“, 1970.


    Drei Bagatellen, Oboe, Cembalo, 1972.


    Didaktische Stücke für Kombinationen von zwei Streichinstrumenten, geschrieben vor 1972.


    „Touchstone“, Oboe, Kammerorgel, 1975.


    „Contemplation“, Violoncello, Klavier, 1978.


    „Colloquy“, Flöte, Klavier, 1979.


    Fantasia, Klarinette, Klavier, 1980.


    „Piccola musica“, Violine, Viola, Violoncello, 1980.



    Werke für Soloinstrumente


    Toccata, Klavier, 1935.


    „5 Pieces“, Viola, 1937, verschollen.


    „Impromptu: Fantasia for One Note“, Klavier, 1938.


    „A Country Town“, Suite, Klavier, 1939.


    „Contrapuntal Pieces“, Klavier, ca. 1941 (aufgeführt als „Acht Kinderstücke“ 1952).


    „5 Hungarian Tunes“, Klavier zu vier Händen, 1954 (Arrangement der Stücke für Klarinette und Klavier von 1954).


    „4 Improvisations“, Kontrabass, 1954.


    Variationen auf ein Thema aus Vaughan Williams‘ ‚Job‘, Violoncello, 1957.


    „The Yaffle“, Klavier, Entstehungszeit unbekannt, UA 1961.


    „Mill Race“, Klavier, 1962.


    „Moonlight Night“, Klavier, 1962.


    „Conversation“, Klavier, ca. 1962.


    Sonatine, Cembalo, 1965.


    „Notebook“, Cembalo, 1965.


    „6 Pieces“, Violine, 1966.


    Preludio, fugato e finale, Klavier zu vier Händen, 1967.


    „Morning, Noon and Night“, Harfe, 1976.


    „5 Sketches“, Viola, 1983.


    „Narration“, Violoncello, 1984.


    „Excursion“, Fagott, ca. 1984.


    Bagatelle, Klavier, 1986.

    Quellen

    Schriften, Interviews und Filme von und mit Elizabeth Maconchy


    Maconchy, Elizabeth. unbetitelter Beitrag. In: R.C.M. Magazine, 55 (Feb.). 1959. S. 33f. (Vaughan Williams Gedächtnisausgabe).


    Maconchy, Elizabeth. „Vaughan Williams as a Teacher“. In: The Composer. 2. 1959. S. 18f.


    Maconchy, Elizabeth. „Ralph Vaughan Williams (1872–1958)“. In: Crescendo. 105 (März). 1960. S. 127ff.


    Maconchy, Elizabeth. „Ten Days in the USSR“. In: Performing Right. 34 (Mai). 1961. S. 238f.


    Maconchy, Elizabeth. „The Image of Greatness“. In: Composer. 15, 1965. S. 10-12.


    Maconchy, Elizabeth. „Who is our Favourite Composer?“. In: Composer. 24. 1967. S. 20f.


    Maconchy, Elizabeth. „A Composer Speaks“. In: Composer. 42. 1971/72. S. 25-29.


    Maconchy, Elizabeth. „Women in the Arts“. In: Interview in BBC Radio 3. 24.07.1973.


    Maconchy, Elizabeth. Ina Boyle. An Appreciation with a Select List of her Music. Dublin: o.V., 1974.


    Maconchy, Elizabeth. „Serenata concertante: an Analytical Note“. In: P. Dickinson (Hg.). Twenty British Composers. The Feeney Trust Commissions. London: o.V., 1975. S. 50-53.


    Maconchy, Elizabeth. „Grace Williams. A Symposium“. In: Welsh Music. 5. 6. 1977. S. 18.


    Maconchy, Elizabeth. „New at the Proms“. In: 3: the Radio 3 Magazine. Juli 1983. S. 62 (über „Music for Strings“).


    Maconchy, Elizabeth. Arts Council Videotape, Margaret Williams (Regie), London 1984 [vgl. http://explore.bfi.org.uk/4ce2b693e26a5].


    Maconchy, Elizabeth. „News and Views“ [Interview]. In: Gramophone. 67. 1989-90. S. 824.



    Schriften über Elizabeth Maconchy


    Anon. „Obituary“. In: Daily Telegraph. 12.11.1994. O. S.


    Anon. „Obituary“. In: The Times. 12.11.1994. O. S.


    Anon. „Obituary“. In: Gramophone. 72. Februar 1995. S. 11.


    Bennett, Richard Rodney. „Obituary“. In: The Independent. 12.11.1994. S. 42.


    Brüstle, Christa. „Music as an impassioned argument”. Das künstlerische Konzept in den Streichquartetten von Elizabeth Maconchy (1907-1994). In: Musikkonzepte – Konzepte der Musikwissenschaft. Bericht über den Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung Halle (Saale) 1998. Band 2: Freie Referate. Kathrin Eberl und Wolfgang Ruf (Hg.). Kassel u. a.: Bärenreiter, 2000. S. 634-639.


    Dies.. „Maconchy, Dame Elizabeth“. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite, neubearbeitete Ausgabe. Personenteil 11. Kassel u. a.: Bärenreiter, 2004. Sp. 763-766.


    Cole, Hugo. „Obituary“. In: The Guardian. 14.11.1994. O. S.


    Cole, Hugo, Doctor, Jenny. „Maconchy, Dame Elizabeth“. In: The Norton Grove Dictionary of Women Composers. 1994. S. 301-303.


    Doctor, Jennifer. „Maconchy‘s String Quartet No.7 and the BBC“. In: Musical Objects. 1. 1995. S. 5-8.


    Dies.. „‘Working for her own Salvation‘: Vaughan Williams as Teacher of Elizabeth Maconchy, Grace Williams and Ina Boyle“. In: Vaughan Williams in Perspective. Lewis Foreman (Hg.). Somerset: o. V., 1998. S. 181-201.


    Dies.. „Intersecting Circles: the Early Careers of Elizabeth Maconchy, Elisabeth Lutyens and Grace Williams“. In: Women & Music. 2. 1998. S. 90-109.


    Fowler, Jennifer. „Obituary“. In: IAWM [International Alliance for Women in Music] Journal. 1. 1. 1995. S. 11.


    Fuller, Sophie. „Elizabeth Maconchy, b. 1907“. In: The Pandora Guide to Women Composers. Britain and the United States 1629 – Present. London: Pandora, 1994. S. 198-202.


    Heslop, Caroline „Contemporary Composers: Elizabeth Maconchy“. In: Music Teacher. 66. 4. 1987. S. 23ff.


    Howes, Frank. „The Younger Generation of Composers, III: Elizabeth Maconchy“. In: Monthly Musical Record. 68. 1938. S. 165-168.


    LeFanu, Nicola. „Elizabeth Maconchy“. In: Composer. 83. 1987. S. 113f.


    Dies.. „Elizabeth Maconchy“. In: Contemporary Music Review. 11. 1994. S. 201-204.


    Macnaghten, Anne. „Elizabeth Maconchy“. In: Musical Times. 96. 1955. S. 298-302.


    Maddocks, F. „The Composer Breaks her Silence“. In: The Guardian. 26.07.1983. O. S.


    Mathias, Rhiannon. Lutyens, Maconchy, Williams and Twentieth-Century British Music. A Blest Trio of Sirens. Farnham: Ashgate, 2012.


    Matthew-Walker, R. „The Early String Quartets of Elizabeth Maconchy“. In: Musical Opinion. 112. 1989. S. 370-374.


    Maycock, R. „Inheriting the Land“. In: The Listener. 12.03.1987. O. S.


    Roma, Catherine. Choral Music of 20th Century Composers: Elisabeth Lutyens, Elizabeth Maconchy and Thea Musgrave. Lanham, Maryland, u. a.: Scarecrow Press, 2006.


    Skiba, J. „Senior British Composers, 13: Elizabeth Maconchy“. In: Composer. 63. 1978. S. 7-10.



    Links


    http://www.musicweb-international.com/classrev/2007/Oct07/Maconchy_LeFanu.htm

    Biografie Maconchys, verfasst von der Tochter der Komponistin, Nicola LeFanu (engl.).


    http://www.bbc.co.uk/music/artists/a3eb5bc9-9abd-4023-a113-18800515d379

    kurze Biografie der BBC (engl.).


    http://www.sthildas.ox.ac.uk/archive/archive-elizabeth-maconchy-archive

    Startseite des Maconchy Archivs von St Hilda‘s College, Oxford.


    http://www.cmc.ie/articles/article-maconchy.html

    Artikel von Anthony Burton für das Contemporary Music Centre Ireland, von 2005 (engl.).


    http://eprints.nuim.ie/3983/1/1-PDF_April_2012_EM_1_Complete_22nd_May_2012.%5B1%5D.pdf

    MA Abschlussarbeit von Ailie Blunnie an der National University of Ireland Maynooth mit dem Titel „Passion and Intellect in the Music of Elizabeth Maconchy DBE“ (engl.).


    http://www.chesternovello.com/default.aspx?TabId=2431&State_2905=2&ComposerId_2905=972

    Biografie und bei Chester Novello erhältliche Werke (engl.).

    Forschung

    Maconchys Musik wird von den Verlagen Chester, Chappell, Boosey & Hawkes, Faber, Lengnick und Oxford University Press herausgegeben.


    Ihre Manuskripte liegen in St. Hilda’s College, Oxford (http://www.sthildas.ox.ac.uk/archive/archive-elizabeth-maconchy-archive).


    Einige Materialen befinden sich außerdem im British Music Information Centre in London (z.Z. kein Link verfügbar [März 2013]).


    Maconchys Tochter Nicola LeFanu ist im Besitz von unveröffentlichtem Material und ist die Verwalterin des Nachlasses ihrer Mutter.

    Forschungsbedarf

    Im Gegensatz zu weniger bekannten britischen Komponistinnen wie Elisabeth Lutyens oder Imogen Holst existiert keine Monografie über Maconchys Leben und Werk. Rhiannon Mathias hat in ihrem Buch „Lutyens, Maconchy, Williams and Twentieth-Century British Music. A Blest Trio of Sirens“ diesem Problem durch vergleichende biografische Notizen über alle drei Komponistinnen und Analysen nur teilweise abgeholfen. Maconchys sich wandelnde Rolle von der Hoffnungsträgerin der britischen Musik in den 1930er Jahren bis zu ihrer Herabstufung unter den etwas jüngeren Benjamin Britten im musikgeschichtlichen Bewusstsein verdient ebenfalls mehr Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt würden die Aspekte ihrer Beeinflussung durch Bartók und ihre Entwicklung in den Streichquartetten dankbare Forschungsfelder abgeben.

    Normdaten

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    Autor/innen

    Annika Forkert


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back


    Empfohlene Zitierweise

    Annika Forkert, Artikel „Elizabeth Maconchy“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom ...
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/Artikel/Elizabeth_Maconchy