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    von Antje Ruhbaum
    Namen:
    Elisabeth von Herzogenberg
    Geburtsname: Elisabeth von Stockhausen
    Lebensdaten:
    geb. in Paris, Frankreich
    gest. in San Remo, Italien
    Tätigkeitsfelder:
    Musikförderin, Beraterin, Mentorin, Pädagogin, Mäzenin, Assistentin, Salonière, Vermittlerin, Managerin, Pianistin, Komponistin, Sängerin.
    Charakterisierender Satz:

    „Andern gegenüber benähme ich mich als das, was ich ja so ganz bin: - die Diplomatentochter.“

    (Elisabeth von Herzogenberg an Clara Schumann, vgl. Ruhbaum 2002a, S. 200, Anm. 16.)


    Profil

    Bei Elisabeth von Herzogenberg stößt man an die Grenzen der Begrifflichkeiten der historischen Musikwissenschaft. Außergewöhnlich begabt und in ihrer Jugend in Klavierspiel und Harmonielehre ausgebildet, verfügte sie über professionelle Fähigkeiten als Pianistin. Auch ihre Stimme, die drei Oktaven umfasste, wird in verschiedenen Quellen sehr gelobt. Dennoch passt sie in keine der an männlichen Berufsbildern orientierten Kategorien: Da sie kaum öffentlich auftrat oder selbst komponierte (jedenfalls ist nur sehr wenig überliefert), kann man sie weder als Pianistin oder Sängerin noch als Komponistin sinnvoll einordnen. Ihre weitverzweigte, in den Nachlässen ihrer berühmten ZeitgenossInnen überlieferte Korrespondenz zeigt, dass ihr „Werk“ im „Wirken“ in dem musikalischen Freundschaftsnetzwerk besteht, dessen Knotenpunkt sie war. Im Verzicht auf eine eigene künstlerische Karriere widmete Elisabeth von Herzogenberg ihre Kraft und Begabung dem Schaffen anderer, unter ihnen Johannes Brahms, Heinrich von Herzogenberg, Clara Schumann, Ethel Smyth und Marie Fillunger, aber auch der Bildhauer Adolph von Hildebrand. Dies tat sie durch fachliche Beratung und durch Aufführung, Weiterleitung und Diskussion der Kompositionen im Freundeskreis, Unterstützung ihres Mannes bei seiner Arbeit mit dem Leipziger Bachverein, durch pädagogische und mäzenatische Unterstützung der Komponistin Ethel Smyth und der Sängerin Marie Fillunger.

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    Pianistin/Sängerin/Komponistin

    Bei der Grazer Aufführung eines Klaviertrios ihres Mannes spielte Elisabeth von Herzogenberg den Klavier-Part. In Leipzig trat sie weitere fünf Male im Rahmen des Leipziger Bachvereins als Pianistin auf. Sie übernahm den Continuo-Part in Chor- und Kammermusikwerken oder auch das Solo in einem „Bachschen Konzert“.

    Öffentliche (solistische) Auftritte als Sängerin sind nicht nachzuweisen. Im Grazer Singverein und im Leipziger Bachverein sang sie im Sopran mit.

    Sie komponierte Lieder und Klavierstücke, veröffentlichte zu Lebzeiten aber nur „24 Volkskinderlieder“ und ein Kunstlied unter dem Namen ihres Mannes. Nach ihrem Tod veröffentlichte ihr Mann acht Klavierstücke posthum.


    Musikförderin

    (Vgl. Ruhbaum 2002a, S. 200ff.)

    Untersucht man Elisabeth von Herzogenbergs Rolle als Musikförderin, so lassen sich vier Tätigkeitsfelder unterscheiden:

    1) die Unterstützung ihres Mannes bei seiner Arbeit als Chorleiter,

    2) die Aufführung von Werken ihrer Freundinnen und Freunde und ihres Mannes,

    3) die Beratung von Künstlerinnen und Künstlern des Freundeskreises und schließlich

    4) der Aufbau und die Erhaltung des Freundeskreises selbst.


    Zu 1). Der damals selbstverständliche Liebesdienst, ihrem Mann Heinrich von Herzogenberg bei seiner Arbeit als Chorleiter des Leipziger Bachvereins zur Hand zu gehen, kann heute als die Tätigkeit einer musikalischen Assistentin gewürdigt werden. Dabei unterstützte sie ihn organisatorisch (z.B. Aufbau eines Finanzierungssystems, Werben und Betreuen von Chormitgliedern und Sponsoren) und musikalisch: “Da sie die Partituren immer auswendig wußte und sich in der Polyphonie der Chöre genau zurechtfand, so war sie nicht bloß der Koryphäos ihrer besonderen Stimme, des Soprans, sondern auch der Unterkapellmeister, der bald dem Tenor, bald dem Alt einhalf und selbst dem Baß den Kopf zurechtsetzte.” (Kalbeck, Bd. 1, S. XVII).


    Zu 2). Ein zweiter wichtiger Bereich war ihr Einsatz als Pianistin und Sängerin. Sie trat nicht nur mit dem Leipziger Bachverein auf, sondern spielte auch bei Empfängen in Privathäusern, z.B. anlässlich Clara Schumanns 50. Künstlerjubiläums im Hause des Leipziger Stadtrats Raimund Härtel. Wenn sie hier Lieder von Johannes Brahms begleitete oder Klavierkompositionen ihres Mannes aufführte, so trug sie zur Bekanntmachung und Verbreitung dieser Werke beim oft spröden Leipziger Publikum bei. In den späteren Berliner Jahren hatte Elisabeth von Herzogenberg den Cellisten Robert Hausmann und den Geiger und Leiter der Berliner Musikhochschule Joseph Joachim als regelmäßige Kammermusikpartner. Berühmte Solisten, wie auch Clara Schumann, akzeptierten sie als gleichberechtigt. So erwiesen sich die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum als durchlässig. Hier zu musizieren war nicht bürgerliche Hausmusik, sondern Musik im Kreis von Fachleuten. Hier konnte es von Bedeutung sein, ein neues Werk bekannt zu machen. Dem Konzertmeister des Leipziger Gewandhauses spielte Elisabeth von Herzogenberg z.B. Brahms’ 1. Streichquintett auswendig auf dem Klavier vor, um ihn zu einer Aufführung des Werkes zu bewegen.


    Zu 3). Der Briefwechsel mit Johannes Brahms kann als anschaulicher Beweis ihrer Beraterinnentätigkeit gelesen werden. Diesem dritten Tätigkeitsfeld ist es zu verdanken, dass ihr Name heute noch ein Begriff ist. Am Anfang ihrer Korrespondenz war Elisabeth von Herzogenberg ihm Muse, das Gegenüber, für das er schrieb. Er schickte ihr seine fertigen Manuskripte zur Beurteilung. Über 30, zum Teil seitenlange Rezensionen seiner Werke schickte sie ihm zurück, darunter Besprechungen von Liedern und Klavierstücken, aber auch von großen Kammermusikwerken, wie den beiden Streichquintetten, und Chor- und Orchesterwerken, wie der „Nänie“, dem „Gesang der Parzen“, sowie von der 4. Symphonie. Sie überblickte die harmonische und dramaturgische Struktur der Kompositionen genau und war ihm so Probepublikum auf höchstem Niveau. Nach einer kritischen Beurteilung von ihr sah er in Einzelfällen von der Veröffentlichung eines Werkes ab. Gerade dadurch, dass sie selbst nicht professionelle Musikerin war, konnte sie ihm konkurrenzlos die beste Beraterin sein.

    Ähnlich regen Anteil nahm sie am Schaffen des befreundeten Bildhauers Adolf von Hildebrand. Auch Clara Schumann fragte Elisabeth von Herzogenberg um Rat, wenn es um Konzertprogramme in Leipzig oder die Veröffentlichung der Werke und Jugendbriefe Robert Schumanns ging. Ethel Smyth und Marie Fillunger wurden von Elisabeth und Heinrich von Herzogenberg pädagogisch und mäzenatisch unterstützt. Beide wohnten z.T. über lange Zeit bei den Herzogenbergs. Ethel Smyth erhielt bei Heinrich von Herzogenberg Kontrapunktunterricht und brach dafür ihr Studium am Leipziger Konservatorium ab. Elisabeth von Herzogenberg betreute ihre Studien als persönliche Mentorin. Über die Herzogenbergs konnte Ethel Smyth wichtige neue Kontakte knüpfen. Die Sängerin Marie Fillunger erhielt durch sie Gelegenheit, mit dem Leipziger Bachverein aufzutreten. Während ihrer Leipziger Aufenthalte arbeitete sie mit Elisabeth von Herzogenberg an ihrer Gesangstechnik und ihrem Repertoire.


    Zu 4). Das vierte Tätigkeitsfeld, der Aufbau und die Unterhaltung des Freundeskreises, ist bis jetzt wohl noch am wenigsten in der Wissenschaft gewürdigt worden. Dabei waren die häufig um Frauen gruppierten Freundeskreise und Beziehungsnetze (z.T. Salons) der Boden, auf dem die heute berühmten Kompositionen eines Johannes Brahms entstanden. Hier wurde die Musik im privaten Kreis aufgeführt, hier wurde über sie diskutiert. Hier beeinflusste man sich gegenseitig, Vorentscheidungen wurden getroffen. Wenn Brahms, Clara Schumann oder Joseph Joachim zu Konzerten anreisten, kamen auch Komponisten wie Theodor Kirchner, Edvard Grieg und Antonín Dvořák nach Leipzig. Die Leipziger “großen Frauen” rissen sich dann um die Gunst, diese “Notabilitäten” zu Empfängen nach dem Auftritt einzuladen. Am nächsten Tag wurden private Hauskonzerte veranstaltet, noch unveröffentlichte Werke zu Gehör gebracht. Wenn sie wieder abgereist waren, wurde das musikalische Netzwerk durch regelmäßige Korrespondenz zusammengehalten. Informationen wurden ausgetauscht, neue Besuche verabredet, Aufträge verteilt. An der großen Zahl der Aufgaben, die in den Korrespondenzen erwähnt werden, zeigt sich die Notwendigkeit dieses privaten Beziehungsnetzes. Hier wurden logistische Probleme gelöst, die heute Agenturen übernehmen. Damals leisteten oft Frauen solche Dienste, denn ihnen oblag traditionell das Briefeschreiben.

    In dem komplizierten Geflecht aus Beziehungen hatte Elisabeth von Herzogenberg nicht selten Gelegenheit, ihrer Selbstcharakterisierung als “Diplomatentochter” alle Ehre zu machen: So war es für sie eine Gratwanderung, sich die verliebte Verehrung von Brahms gefallen zu lassen, ohne den eigenen Ehemann in ein schlechtes Licht zu setzen. Dieser stand dabei durchaus auf ihrer Seite und hoffte auf Brahms’ Interesse für seine eigenen Kompositionen. Dieses Interesse versuchte Elisabeth von Herzogenberg immer wieder zu vermitteln. Auch Clara Schumann versuchte sie für Heinrich von Herzogenberg als Beraterin zu gewinnen. Zwischen ihr und Johannes Brahms versuchte sie zu vermitteln, wenn die fast 30 Jahre ältere gefeierte Pianistin gekränkt reagierte, weil Brahms ihr neue Kompositionen erst nach Elisabeth von Herzogenberg selbst zukommen ließ. Erfolgreich schob sie Brahms Ethel Smyth’ Kompositionen zur Beurteilung unter. Dem erwähnten Bildhauer Adolf von Hildebrand vermittelte sie den Kontakt zu Clara Schumann und später zu Johannes Brahms, von welchen er Porträtbüsten schuf, die noch heute von Bedeutung sind.

    Orte und Länder

    1868-1872 Graz (Österreich), 1872-1885 Leipzig (Sachsen), 1885-1892 Berlin (Preußen).

    Biografie

    Elisabeth von Herzogenberg wurde am 13.4.1847 als drittes Kind des Hannoverschen Gesandten Bodo Albrecht Freiherrn von Stockhausen und seiner Frau Clotilde, geb. Gräfin von Baudissin, in Paris geboren. Mit fünf Jahren übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Wien. Dort erhielt Elisabeth zunächst beim Organisten der evangelischen Gemeinde, Theodor Dirzka, und dann bei Julius Epstein, einem der besten Pianisten Wiens, Klavier- und Musiktheorieunterricht. Auch Brahms unterrichtete sie kurz. Am 26. November 1868 heiratete sie in Dresden den Komponisten Heinrich Freiherrn von Herzogenberg und übersiedelte mit ihm zunächst nach Graz, wo sich beide im “Grazer Singverein“ und im „Musikverein für Steiermark“ engagierten.

    1872 zogen Heinrich und Elisabeth von Herzogenberg in die Verlags- und Musikstadt Leipzig. Bald fanden sie Aufnahme in den musikalischen Kreisen der Stadt, die Clara Schumann und dem damals noch durchaus umstrittenen Johannes Brahms nahe standen.

    Bald entwickelte sich so eine enge Freundschaft zu Clara Schumann und Johannes Brahms (die zu der Zeit in Berlin bzw. Wien lebten). Brahms nahm von 1876 an regelmäßig Quartier bei den Herzogenbergs in Leipzig und schickte ihnen fast alle seine Werke vor dem Druck. Ihre Wohnung wurde so 1875-1885 Zentrum des Leipziger Brahmskreises. Elisabeth von Herzogenberg unterstützte auch ihren Mann im Aufbau und der Leitung des 1875 von ihm zusammen mit Philipp Spitta, Alfred Volkland und Franz von Holstein gegründeten Leipziger Bachvereins.

    Auch in Berlin, wohin Heinrich von Herzogenberg 1885 einen Ruf als Professor für Komposition an die Hochschule für Musik annahm, versuchte sie, sich einen Kreis zu erschließen, scheiterte aber an schweren Krankheiten und Schicksalsschlägen, die diesen Lebensabschnitt prägten. 1887-1889 begleitete und pflegte sie ihren Mann während einer arthritischen Erkrankung in verschiedenen Heilanstalten und Kurorten. Anschließend verschlimmerte sich Elisabeth von Herzogenbergs eigenes Herzleiden, an welchem sie von Jugend an litt. Am 7.1.1892 starb sie in San Remo, dessen warmes Klima ihr hatte Heilung bringen sollen.

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    Elisabeth von Herzogenberg entstammte einem alten Adelsgeschlecht, das im elften Jahrhundert im Hannoverschen Raum zum ersten Mal handschriftlich erwähnt wird. Die Eltern Bodo Albrecht Freiherr von Stockhausen (1810-1885) und Clotilde Annette, geb. Gräfin von Baudissin (1837-1891), waren beide in jeder Hinsicht kulturell interessiert und versiert. Bodo Albrecht von Stockhausen nahm in Paris Klavierunterricht bei Chopin und seinem Schüler Morhange. Elisabeth wurde 1847 als jüngstes von drei Geschwistern geboren. Ihr ältester Bruder Ernst (1838-1905) komponierte später gleichfalls Lieder und Kammermusik, die Schwester Julia (1842-1895) heiratete den amerikanischen Schriftsteller und Philosophen Henry Brewster und veröffentlichte Gedichte. Geboren am 13.4.1847 in Paris, wuchs Elisabeth von Stockhausen vom fünften Lebensjahr an in Wien auf. Ihr Vater stand als Hannoverscher Gesandter im Dienst am Habsburger Hof. Die Familie verkehrte im Kreis des Pfarrers der einzigen evangelischen Gemeinde Wiens, Gustav Porubsky. So erhielt Elisabeth ihren ersten Klavierunterricht beim Organisten der Gemeinde, Theodor Dirzka. Anschließend übernahm Julius Epstein, damals der erste Pianist Wiens, den Unterricht der Hochbegabten. Er war begeistert von seiner Schülerin: „Sie hatte den weichsten Anschlag, die geläufigste Technik, die rascheste Auffassung, das ungewöhnlichste Gedächtnis und den seelenvollsten Ausdruck im Spiel - mit einem Wort, sie war ein Genie!” (Kalbeck 1907, Bd. 1, S. X). Aufgrund ihrer großen Begabung forderte Bodo Albrecht v. Stockhausen Brahms auf, den Unterricht zu übernehmen. Brahms hatte sich von 1862 an einen Namen als Pianist und Komponist in Wien gemacht. Bald zog er sich jedoch aus dem Unterricht zurück, wohl weil er erkannte, dass eigentlich Epstein Elisabeths Lehrer war, und er nicht mit ihm konkurrieren wollte. (Brahmsbiographen vermuten, Brahms sei schon damals in Elisabeth von Stockhausen verliebt gewesen. Dafür gibt es allerdings keinen Nachweis).

    In dieser Zeit lernte Elisabeth von Stockhausen auch ihren zukünftigen Mann Heinrich von Herzogenberg kennen. Wie sie selbst entstammte auch er einem alten, ursprünglich bretonischen Adelsgeschlecht (Picot de Peccaduc), das seit der französischen Revolution auch in Österreich und Böhmen ansässig war. Von 1862 bis 1865 absolvierte er ein Studium der Komposition am Wiener Konservatorium bei Felix Otto Dessoff.

    Nach der Annexion Hannovers durch Preußen 1866 ging Bodo Albrecht von Stockhausen für kurze Zeit an den sächsischen Hof nach Dresden. Hier heirateten Elisabeth und Heinrich von Herzogenberg am 26. November 1868. Die Ehe war offenbar sehr glücklich. Die beiden gemeinsame adelige Lebensform und die leidenschaftliche Liebe zur Musik, gepaart mit einer hohen gegenseitigen Achtung mögen die Gründe dafür gewesen sein.

    Das junge Paar zog zunächst nach Graz in Heinrich von Herzogenbergs Geburtsstadt. Dort engagierten sie sich in den bürgerlichen Musikvereinen der Stadt. Heinrich von Herzogenberg begann, sich einen Namen als Komponist zu machen, veröffentlichte erste Werke und veranstaltete zwei Konzerte mit eigenen Kompositionen.

    1872 zogen sie in die Verlags- und Musikstadt Leipzig. Hier entfaltete Elisabeth von Herzogenberg ihre Rolle als Musikförderin. Ein Grund für ihr Engagement im Bachverein und im Brahmskreis mag ihre Kinderlosigkeit gewesen sein, unter der sie sehr litt (vgl. Rieger 1988, S. 40). Insofern wurde ihr die Förderung anderer KünstlerInnen nicht nur Ersatz für eine eigene künstlerische Tätigkeit, sondern auch (und vielleicht sogar in erster Linie) für eine eigene Familie.

    Das prägnanteste Beispiel dafür ist ihre Beziehung zu der elf Jahre jüngeren englischen Komponistin Ethel Smyth. Als diese die Herzogenbergs Anfang 1878 in Leipzig kennenlernte, fiel dies in die Zeit, als für das Ehepaar die Kinderlosigkeit Gewissheit wurde. Für sieben Jahre fand Elisabeth von Herzogenberg in Ethel Smyth eine Art Pflegetochter. Ihr Mutter-Kind-Spiel ging so weit, dass Elisabeth von Herzogenberg ihr in einem Brief schrieb, dass sie sie “im Alter von elf Jahren ‘bekommen’ haben mußte, ohne es zu wissen.” Ethel Smyth beschrieb ihre Beziehung zu Elisabeth von Herzogenberg als die zärtlichste, die sie in ihrem Leben zu einer Frau gehabt habe. Die Freundschaft endete abrupt und tragisch durch Ethels Verwicklung in die Trennung der Ehe von Elisabeths Schwester Julia, wodurch Elisabeth von Herzogenberg sich gezwungen sah, öffentlich für ihre Schwester Partei zu ergreifen. (Weiteres zum Freundeskreis siehe Profil, vgl. auch Ruhbaum 2002b).

    1885 nahm Heinrich von Herzogenberg eine Stelle als Professor für Komposition an der Berliner Königlichen Hochschule für Musik an. Dieser letzte Lebensabschnitt sollte geprägt sein von Krankheit und Leid. 1886 starb der Vater Elisabeth von Herzogenbergs. Um das Erbe, das er hinterließ, entbrannte ein Streit zwischen seinen Kindern, der zu einem Bruch zwischen Elisabeth und ihrem Bruder führen sollte. Auf einer Reise in dieser Angelegenheit, die ihr Ende erst kurz nach dem Tod Elisabeths fand, begann Heinrich von Herzogenbergs arthritische Erkrankung, die ihn für 1 1/2 Jahre ans Bett fesseln sollte. 1887 musste er seine Ämter niederlegen und die Berliner Wohnung aufgeben. Er trat zusammen mit Elisabeth von Herzogenberg eine Odyssee von einem Sanatorium zum nächsten an, die sie immer weiter nach Süden in milderes Klima führte. Nachdem er durch eine Operation einigermaßen wiederhergestellt war, zeigten sich bei Elisabeth von Herzogenberg die Folgen der anstrengenden Krankenpflege. Ihr chronisches Herzleiden, unter welchem sie seit frühster Jugend litt, trat wieder auf. Wieder legte Heinrich von Herzogenberg seine Ämter nieder und begleitete seine Frau zu Kuraufenthalten bis nach San Remo an der Adriaküste, wo sie, nur 44jährig, verstarb.

    Würdigung

    Bisher werden Mäzenatentum und Musiksalons in der Musikwissenschaft noch kaum beachtet. Der Grund für die bisherige Missachtung in der traditionellen Musikwissenschaft ist die ihr zugrundeliegende Zentralstellung des Werkes als Text. Auch wenn es um die Entstehungs- und Wirkungskontexte geht, so liegt das Augenmerk traditionell fast ausschließlich auf den Komponisten (vgl. Hinrichsen, Hans-Joachim: Musikwissenschaft: Musik - Interpretation – Wissenschaft. In: Archiv f. Musikforschung 57, 2000, S. 78-90).

    In der Frauen- und Genderforschung wurden Frauen, die mäzenatisch oder als Salonièren tätig waren, bisher auch nur wenig beachtet, da sie einen zu leichten Kompromiss mit den an sie als Frau gestellten gesellschaftlichen Erwartungen einzugehen schienen. (vgl. Locke, Ralph P./Barr, Cyrilla (Ed.): Cultivating Music in America. Women Patrons and Activists since 1860. Berkely/Los Angeles/London 1997, S. 2ff.).

    Ihre Erforschung ist jedoch von großer Relevanz für das Verständnis der jeweiligen Musikkultur, da sie (z.T. einzeln, vor allem aber als Gesamtheit) großen Einfluss auf MusikerInnen, ihr Wirken und ihre Werke hatten. Andererseits erklären ihre (Erfolgs-)Geschichten, warum Frauen nicht noch häufiger rebelliert und selber eine musikalische Karriere versucht haben. Schließlich bedeutet die Beschäftigung mit Mäzenatentum und Salons eine Verlagerung des Fokus weg vom im Text manifestierten Werk hin zum kulturellen Handeln mit und durch Musik. Damit rückt auch das Privatleben von KünstlerInnen als relevant ins Blickfeld. Der Fokus auf die Musikgeschichte wird in einer Weise geweitet, die dem Gegenstand Musik angemessener ist als die traditionelle Perspektive.

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    Tatsächlich verdankt Elisabeth von Herzogenberg ihre zentrale Stellung im Brahmskreis unter anderem ihrer Anpassung an das gängige Frauenbild. Brahms’ Missachtung von Ethel Smyth zeigt, dass Elisabeth von Herzogenberg als Rebellin nie zu Brahms’ Vertrauter hätte werden können (vgl. z.B. Rieger 1988, S. 46ff.). Ihre Förderung von Ethel Smyth und Marie Fillunger zeigt auf der anderen Seite, dass Elisabeth von Herzogenberg trotz der überwiegenden Anpassung an die bürgerlich-weiblichen Normen zum Vorbild für Frauen wurde, die sich gegen die gesellschaftlichen Konventionen stellten. Sowohl Ethel Smyth als auch die Sängerin Marie Fillunger wurden in ihren dem gängigen Frauenbild entgegenlaufenden Ambitionen von ihr unterstützt: Ethel Smyth in ihrem Entschluss, Komponistin zu werden und Marie Fillunger sowohl in ihrer Karriere als Sängerin als auch (mit Einschränkungen) in ihrer Lebenspartnerschaft mit der Schumann-Tochter Eugenie.

    Als Komponistin (von Liedern und Klavierstücken) versuchte Elisabeth von Herzogenberg nicht, Anerkennung im Freundeskreis zu finden. Es ist kein Brief überliefert, der von einer privaten Aufführung ihrer Werke berichtet (dies gilt übrigens auch für die Werke Clara Schumanns). Nur gegenüber Ethel Smyth gestand Elisabeth von Herzogenberg ihr Bedauern, sich nicht professioneller als Musikerin ausgebildet zu haben und dadurch nun zu „wretched dilettantism“ verdammt zu sein (vgl. Ruhbaum 2002a, S. 206). Allerdings schrieb sie dies in einem Brief, in welchem sie Ethel Smyth zum Arbeiten antreiben wollte, verfolgte mit ihrem „Geständnis“ also vielleicht auch eine pädagogische Strategie. Außerdem gibt es demgegenüber viele Briefe, die ihre Zufriedenheit mit ihrem Leben und ihrer Rolle als Förderin dokumentieren. Vielleicht wäre Elisabeth von Herzogenberg also auch heute nicht Komponistin, sondern Chorleiterin, Kritikerin, Pädagogin oder Managerin geworden. Und ist es nicht ein Teil der Genieästhetik, auch heute noch die Bedeutung dieser Berufsgruppen für die Musikkultur als geringer einzuschätzen als die Arbeit einer Komponistin?

    Rezeption

    Die Rolle und der Einfluss Elisabeth von Herzogenbergs auf verschiedene Personen des Brahmskreises wird bisher noch kaum wahrgenommen. In der Brahmsforschung werden ihre Briefe zwar in musikalischen Analysen als wichtige erste Rezeptionszeugnisse zitiert, auf der anderen Seite ist eine unwissenschaftliche (streichen, ist nicht jede Legendenbildung unwissenschaftlich?) Legendenbildung um ihre Person zu beobachten. Obwohl Ethel Smyth ihr in ihren Memoiren großen Raum gibt, ist Elisabeth von Herzogenbergs Einfluss auf sie in der heutigen Smyth-Forschung noch nicht analysiert worden. In der Clara-Schumann-Forschung sind Freundschaften, außer der zu Johannes Brahms und Theodor Kirchner bisher generell nicht bearbeitet worden. Die Forschung über Marie Fillunger hat gerade erst mit der Herausgabe ihrer Briefe an Eugenie Schumann eingesetzt. In der Herzogenberg-Forschung wird die persönliche und z.T. auch die musikalische Bedeutung Elisabeth von Herzogenbergs für ihren Mann von Anfang an festgestellt. Doch auch hier steht eine detaillierte Einschätzung ihres Einflusses auf sein Schaffen noch aus.

    Werkverzeichnis

    Lieder


    „24 Volkskinderlieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte“, veröffentlicht 1889 bei Rieter-Biedermann Leipzig (Textdichter und Kompositionsdatum unbekannt). wiederveröffentlicht: Volks – Kinderlieder f. St u. Kl, CV Hzb1,

    hg. v. Dieter M. Backes, Certosa Verlag 2012.

    „Riesenlied“

    „Tanzmeisterliedchen“

    „Waldliedchen“

    „Lied der Treue“

    „Hoffnungsklee“

    „Wiegenlied“

    „Hans Fuchs“

    „Fuchs im Loch“

    „Wanderer in der Sägemühle“

    „Pfänderspielliedchen“

    „Abendlied“

    „Schnitterlied"

    „Schneiderwanderung“

    „Kukuk“

    „Geistlicher Vogelsang“

    „Kukuk’s Tod“

    „Weisst du, wieviel Sterne stehen“

    „Le saint hermite“

    „Brautwerbung“

    „Frühlingslied“

    „Käuzlein“

    „Nachtwächterlied“

    „Abendreihen“

    „Gebet“c


    „Nachklang“ (Uhland), Lied, veröffentlicht unter dem Namen Heinrich von Herzogenbergs (op. 44, Nr. 7).


    Klaviermusik


    „Acht Clavierstücke“ von Elisabeth von Herzogenberg. Nach ihrem Tode herausgegeben von Heinrich von Herzogenberg. Leipzig, Rieter-Biedermann. 1892.

    „I. Allegro molto”. Frau Emma Engelmann-Brandes in Utrecht zugeeignet vom Herausgeber.

    „II. Allegretto“.

    „III. Allegretto“. Frau Hedwig von Holstein in Leipzig zugeeignet vom Herausgeber.

    „IV. Andantino“. Fräulein Helene Hauptmann in Leipzig zugeeignet vom Herausgeber.

    „V. Allegro molto“. Frau Johanna Röntgen in Leipzig zugeeignet vom Herausgeber.

    „VI. Andante“.

    „VII. Andantino“. Frau Luise von Bezold-Engelmann in Leipzig zugeeignet von der Verfasserin.

    „VIII. Allegro appassionato". Frau Clara Schumann. in Frankfurt a.M. zugeeignet vom Herausgeber.


    Die Widmungsträgerinnen:

    Die erwähnten Freundinnen Elisabeth von Herzogenbergs waren alle zumindest passionierte Laienmusikerinnen, Clara Schumann und Emma Engelmann-Brandes Pianistinnen. Emma Engelmann-Brandes trat aber nach ihrer Hochzeit mit dem Brahmsverehrer Theodor Wilhelm Engelmann nicht mehr öffentlich auf. Hedwig von Holstein war die Frau des Komponisten und Mitgründer des Leipziger Bachvereins, Franz von Holstein. Helene Hauptmann war die Tochter des Leipziger Thomaskantors Moritz Hauptmann. Sie pflegte Elisabeth von Herzogenberg in San Remo und lebte anschließend mit Heinrich von Herzogenberg bis zu seinem Tod zusammen. Johanna Röntgen war die in Leipzig lebende Schwester des Komponisten Julius Röntgen, einem engen Freund der Herzogenbergs.

    Repertoire

    Elisabeth von Herzogenberg war als Pianistin und Musikförderin der Tradition Mendelssohn-Schumann-Brahms verpflichtet. Auch Bach, Mozart und Beethoven gehörten zu den von ihr bevorzugten Komponisten. Der französischen Musik gegenüber war sie skeptisch eingestellt. Die Musik der „Neudeutschen Schule“ lehnte sie ab, setzte sich aber immer wieder mit ihr auseinander. Detailliertere Forschung zu ihrem Repertoire steht noch aus.

    Quellen

    Vgl. Quellenverzeichnisse bei Wiechert 1997, Schilling 1994 und die Quellenangaben in Ruhbaum 2002a und 2002b (auch unter www.herzogenberg.ch/elisabeth.htm einzusehen)


    Literatur (nach Wiechert, Bernd: Artikel Herzogenberg in der neuen MGG)


    Altmann, Wilhelm. „Brahms im Briefwechsel mit dem Ehepaar Herzogenberg“. In: Die Musik. 6. 1906/07. S. 228-233.


    Der Bach-Verein zu Leipzig in den Jahren 1875-1899. Bericht. Leipzig, [1900].


    Brewster, Harry. The Cosmopolites. A Nineteenth-Century Family Drama. Wilby, 1994.


    Clara Schumann Johannes Brahms. Briefe aus den Jahren 1853-1896. 2 Bände. Berthold Litzmann (Hg.). Leizpig, 1927. (Reprint Hildesheim, 1970.)


    Frisch, Walter. “The ‘Brahms Fog’: On Tracing Brahmsian Influences”. In: The American Brahms Society. Newsletter. Volume VII. Number 1. Spring 1989.


    Frisch, Walter. “Brahms and the Herzogenbergs”. In: The American Brahms Society. Newsletter. Volume IV. Number 1. Spring 1986.


    Hofmann, Renate. „’... das nöthige Salz zur großen Wassersuppe’. Ein unbekanntes Schreiben von Johannes Brahms an Elisabeth von Herzogenberg“. In: Brahms-Studien. 13. 2002. S. 51-65.


    Johannes Brahms im Briefwechsel mit Heinrich und Elisabet[h] von Herzogenberg. Max Kalbeck (Hg.). 2 Bde. Berlin, 1907. (Repr. Tutzing, 1974). Siehe auch die übrigen Bde. Johannes Brahms Briefwechsel. Deutsche Brahms-Gesellschaft (Hg.). Berlin, 1907ff. (Repr. Tutzing 1974).


    Klek, Konrad. „Herzogenberg in Heiden oder: Totgesagte können doch auferstehen!“ In: Musik und Gottesdienst. Zeitschrift für evangelische Kirchenmusik. 56. 2002. S. 158-166.


    Klek, Konrad. Heinrich von Herzogenberg und Friedrich Spitta. Sieben fruchtbare Jahre für die evangelische Kirchenmusik 1893-1900. In: Musik und Kirche. 63. 1993. S. 312-318 und 64, 1994, 95-106.


    Rieger 1988: Rieger, Eva. Ethel Smyth. Ein stürmischer Winter. Erinnerungen einer streitbaren englischen Komponistin. Kassel/Basel, 1988.


    Rieger, Eva (Hg.). Mit 1000 Küssen Deine Fillu. Briefe der Sängerin Marie Fillunger an Eugenie Schumann 1875-93. Köln, 2002.


    Ruhbaum, Antje. „Freundin, Förderin, Muse – auf den Spuren von Elisabeth von Herzogenberg“. In: Brahms und die Herzogenbergs. Spuren einer Freundschaft. 10. Internationales Musikfest des Brahms-Museums Mürzzuschlag (13.-17. Sept. 2000). S. 69-80.


    Ruhbaum 2002a: Ruhbaum, Antje: „Ein Talent, ‚als Sängerin, Pianistin, vielleicht sogar als Komponistin in der Öffentlichkeit zu glänzen...’: Elisabeth von Herzogenberg (1847-1892) als Musikförderin“. In: Rebecca Grotjahn/Freia Hoffmann (Hg.). Geschlechterpolarisierungen in der Musikgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Bericht über die Tagung Oldenburg 2000. (= Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte der Musik 3). Herbolzheim, 2002. S. 197-207.


    Ruhbaum 2002b: Ruhbaum, Antje. „Von Eisbergen und Unterwasserlandschaften – Elisabeth und Heinrich von Herzogenberg und der Brahmskreis“. In: Lydia Grün/Frank Wiegand (Hg.). musik netz werke. Konturen der neuen Musikkultur. Bielefeld, 2002. S. 141-165.


    Ruhbaum, Antje. Zwischen Verehrung, Freundschaft und Mäzenatentum. Elisabeth von Herzogenberg (1847-1892) als Musikförderin. (Diss. i. Vorb., Universität Bremen).


    Schilling, Ulrike. Philipp Spitta. Leben und Wirken im Spiegel seiner Briefwechsel. Mit einem Inventar des Nachlasses und einer Bibliographie der gedruckten Werke. (= Bärenreiter-Hochschulschriften). Kassel u.a., 1994.


    Smyth, Ethel. Impressions that remained. Memoirs. 2 Bde. London, 1923 (auszugsweise deutsch bei Rieger 1988).


    Wiechert, Bernd. Heinrich von Herzogenberg (1843-1900). Studien zu Leben und Werk. (= Abhandlungen zur Musikgeschichte 1). Göttingen, 1997.


    Links


    www.herzogenberg.ch/elisabeth.htm (Stand: 11/2003)

    Seite von Andres Stehli, Hotelier der Pension Nord in Heiden am Bodensee und Veranstalter regelmäßiger Herzogenberg-Tage; hier auch Infos und wiss. Beiträge zu Heinrich und Elisabeth von Herzogenberg, inklusive des Volltextes der beiden Aufsätze Ruhbaum 2002a und b!

    Forschung

    Diese Grundseite basiert auf meinen Recherchen und Untersuchungen Elisabeth von Herzogenbergs für meine Dissertation zum Thema „Zwischen Verehrung, Freundschaft und Mäzenatentum, Elisabeth von Herzogenberg als Musikförderin“ (betreut von Prof. Dr. Eva Rieger und Prof. Dr. Beatrix Borchard, gefördert vom Förderprogramm Frauenforschung des Berliner Senats). Meine Dissertation widmet sich der Aufgabe, am Beispiel Elisabeth von Herzogenbergs den Begriff der Musikförderin in die Forschung einzuführen. Dabei stelle ich sie in einen Zusammenhang mit Mäzeninnen und Frauen, die einen Salon geführt haben. Zwischenergebnisse habe ich in zwei Aufsätzen veröffentlicht, die auf dieser Seite auch in Abschnitten zitiert werden.

    Forschungsbedarf

    Wichtige und bisher leider kaum geleistete Vorarbeiten, die für eine Einordnung der Tätigkeit Elisabeth von Herzogenbergs in die Musikwissenschaft notwendig sind, sind wissenschaftlich fundierte Arbeiten:

    - zu musikalischen Salons,

    - zu Musikförderung und Mäzenatentum,

    - zu Freundschaftsnetzwerken in der Musikkultur,

    - zur Rolle von Förderung in kreativen Prozessen.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 23069646
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 124263690
    Library of Congress (LCCN): no95034832
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Antje Ruhbaum, Die Grundseite wurde im Oktober 2003 verfasst.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Sophie Fetthauer
    Zuerst eingegeben am 26.05.2004


    Empfohlene Zitierweise

    Antje Ruhbaum, Artikel „Elisabeth von Herzogenberg“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 26.5.2004.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/Artikel/Elisabeth_von_Herzogenberg