Pauline Viardot

Pauline Michelle Ferdinande Garcia (geb.), Pauline Viardot-Garcia, Pauline Garcia, Paolina Garcia, Polina Garsia

* 18. Juli 1821 in Paris, Frankreich.
† 18. Mai 1910 in Paris, Frankreich.



„Mit ihrem spanischen Naturell, ihrer französischen Erziehung und ihren deutschen Sympathien vereinigt sie die Eigenheiten verschiedener Nationalitäten derart in sich, dass man keinem bestimmten Boden einen ausschließlichen Anspruch an sie zugestehen, sondern die Kunst das Vaterland ihrer freien Wahl und Liebe nennen möchte. Manche große Künstler verdanken den Enthusiasmus, den sie hervorrufen, der ihnen verliehenen Reproduction eines angeborenen nationalen Elementes in seiner vollendetsten idealsten Form. Pauline Viardot ist jedem Ideal gegenüber verständnissfähig, weiß den geheimen Sinn eines Jeden, wo sich ihr Gelegenheit bietet ihn zu erforschen, sich eigen zu machen, seine Formen zu handhaben, zu beherrschen.“


(Franz Liszt: Pauline Viardot-Garcia, in: Neue Zeitschrift für Musik 50/1859, Nr. 5 vom 28. Januar, S. 50f., zit. n. Katalog Baden-Baden 1999, S. 11f.)
Notenbeispiel Schriftprobe
Mediennachweis

Bild:
Pauline Viardot. Photo A. Wacquez & Radiguet, um 1860
Mit freundlicher Genehmigung Stadtmuseum Baden-Baden

Noten:
Pauline Garcia: "Die Capelle". Gedicht von L. Uhland. Lied für Singstimme und Klavier. In: Musikbeilagen zur Neuen Zeitschrift für Musik, Robert Schumann (Hg.), Heft 3, September 1838, S. 3 - 6.
Mit freundlicher Genehmigung Stadtmuseum Baden-Baden

Schriftprobe:
Brief von Pauline Viardot an Clara Schumann, 1868
Mit freundlicher Genehmigung Stadtmuseum Baden-Baden

Tätigkeitsfelder
Sängerin, Komponistin, Bearbeiterin, Pianistin, Gesangslehrerin, Organistin, Kulturvermittlerin, Veranstalterin, Herausgeberin, Volksliedsammlerin, Zeichnerin

Orte und Länder
Pauline Viardot wurde in Frankreich als drittes Kind spanischer Eltern geboren. Mit der Theatertruppe ihrer Eltern bereiste sie als Kind die USA und Mexiko (1825-1827). Nach ihrem Operndebüt 1839 in London wurde sie in Paris an verschiedenen Theatern engagiert. Mehrmonatige Engagements und ausgedehnte Konzerttourneen führten sie u.a. nach Madrid (1842), St. Petersburg und Moskau (1843-1846), Wien (u.a. 1843/44), Berlin (1846/47), Dresden (1847/48), London (1848-1859), Pest (1858) und Dublin (1859). 1863 ließ sie sich mit ihrer Familie in Baden-Baden nieder, wo sie bis zum deutsch-französischen Krieg 1870 blieb. 1872 kehrte sie – nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in London – nach Paris zurück und lebte dort bis zu ihrem Tod.

Profil
Pauline Viardot stand quer zu dem, was in musikgeschichtlichen Darstellungen des 19.Jahrhunderts als notwendige musikgeschichtliche Entwicklung beschrieben wird, wie die Trennung zwischen Hoch- und Popularkultur, Originalwerk und Bearbeitung, Komposition und Improvisation sowie Interpretation oder zwischen öffentlichem Musikleben, Musik im Salon und sogenannter Hausmusik. Als international agierende Musikerin stand sie ebenso quer zu den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diese verlangten auch von Künstlerinnen und Künstlern eine eindeutige nationale Zuordnung sowie von Frauen und Männern - selbst auf der Bühne - eine klare Geschlechtsidentität.

Als Sängerin, Pianistin und Komponistin trat sie in allen wichtigen Musikzentren des damaligen Europa auf. Gemeinsam mit Hector Berlioz trug sie entscheidend zur Gluck-Renaissance bei und machte Werke Georg Friedrich Händels in Frankreich bekannt. Zudem war sie eine der wichtigsten Protagonistinnen Giacomo Meyerbeers, der vor allem die Figur der Fidès in seiner Oper „Le Prophète“ auf sie zuschnitt. Sie sang die englischen Erstaufführungen von Verdis „Macbeth“ (Lady Macbeth) und „Il Trovatore“ (Acuzena). Besonders eng arbeitete sie mit Charles Gounod („Sapho“), Hector Berlioz („Les Troyens“), Jules Massenet („Marie-Magdeleine“), Gabriel Fauré und Camille Saint-Saëns („Samson et Dalilah“) zusammen. Die Schwerpunkte ihres Konzertrepertoires lagen auf Arien aus dem 17. und 18. Jahrhundert – sie galt als Expertin für „alte Musik“ –, auf eigenen Vokaltranskriptionen vor allem der Mazurken von Chopin (VWV 4020-4031) und auf traditionellen Liedern verschiedener Nationen.

Fast zeitgleich mit ihrem Konzertdebüt (Brüssel 1837) veröffentlichte Robert Schumann eine Komposition von ihr, das Lied „Die Kapelle“ auf einen Text von Ludwig Uhland (Leipzig 1838), VWV 1017. Es war der Auftakt für ein Oeuvre, das ca. 250 Kompositionen in verschiedenen Gattungen umfasst. Berufsbedingt lag der Schwerpunkt auf Vokalwerken für eine oder mehrere Singstimmen mit Klavierbegleitung und auf szenischen Werken, sogenannte „Opérettes de Salon“ für Singstimmen, Chor und Klavier. Außerdem komponierte sie Kammermusik- und Klavierwerke. Ein zweiter wichtiger Schwerpunkt ihrer kompositorischen Arbeit waren Bearbeitungen fremder Werke sowie Bearbeitungen traditioneller Lieder verschiedener nationaler Herkunft. Von 1838 bis 1904 wurden ihre Kompositionen und Bearbeitungen in mehreren Sprachen und Ländern verlegt, u.a. in Kopenhagen, Warschau, Berlin, Leipzig, Weimar, Paris, London, St. Petersburg und New York. Die meisten Lieder Pauline Viardots sind in Liedsammlungen erschienen, oft in mehrsprachigen Ausgaben. Einen dritten Schwerpunkt bildete ihre Editionstätigkeit: Ab 1861 begann sie mit der Veröffentlichung einer Sammlung von 75 Vokalstücken des 17. bis 19. Jahrhunderts, der „École classique du chant“ (VWV 6001-6071), und veröffentlichte 1873 die Edition „50 Mélodies de Franz Schubert“ (VWV 6101-6150.

Pauline Viardot sprach fließend spanisch, französisch, italienisch, englisch, deutsch und russisch und komponierte zudem auch in verschiedenen Sprachen und verschiedenen nationalen Stilen. 
Mit der internationalen Ausrichtung nahezu all ihrer Tätigkeiten förderte Pauline Viardot den musikalischen Kulturaustausch vor allem zwischen Deutschland, Frankreich, Spanien und Russland. Sie trug wesentlich zur Schumann-Rezeption in Frankreich bei und brachte die in Westeuropa unbekannten Werke russischer Komponisten nach Deutschland und Frankreich.

Biografie

Pauline Viardot stammte aus einer spanischen Sängerfamilie. Sowohl die Eltern Manuel del Popolo Vicente Rodriguez García, kurz Manuel García père (1775-1832), und Maria-Joaquina Sitchez (1780-1854) als auch die Geschwister Manuel Patricio Rodriguez García (1805-1906) und Maria Felicité Garcia – mit Künstlernamen Maria Malibran genannt (1808-1836) – waren Sängerinnen bzw. Sänger. 

Pauline Viardot wurde ursprünglich als Pianistin u.a. bei Franz Liszt ausgebildet. Nach dem frühen Tod der berühmten Schwester (1836) wurde sie jedoch von der Mutter dazu gedrängt, die Familientradition fortzuführen und Sängerin zu werden. Die Mutter bildete sie auch aus. Bereits ein Jahr später debütierte sie in Brüssel und erregte durch ihren ungewöhnlichen Stimmumfang und ihre musikalische Vielseitigkeit großes Aufsehen. 1840 heiratete sie den Schriftsteller und Cervantes-Übersetzer Louis Viardot, der sie zumeist auf ihren ausgedehnten Konzertreisen und zu ihren internationalen Engagements begleitete. Ein erstes Kind, die 1841 geborene Tochter Louise wuchs überwiegend bei der Großmutter auf und wurde ebenfalls Sängerin und Komponistin. Sie führte den Namen Héritte-Viardot. Durch ihre ausgeprägte Darstellungskunst beeinflusste Pauline Viardot Komponisten wie z. B. Hector Berlioz, Giacomo Meyerbeer, Charles Gounod, Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Jules Massenet und Richard Wagner und arbeitete, komponierte vielleicht sogar teilweise an den für sie geschriebenen Rollen mit. Neben ihrer Bühnen- und Konzertkarriere war sie als Gesangspädagogin tätig und führte dabei die Garcia-Methode fort. 

Im Jahr 1863 zog sich Pauline Viardot von der öffentlichen Bühne zurück und ließ sich mit ihrem Mann, ihren drei jüngeren Kindern (zwei Töchter, ein Sohn) und dem Freund, dem russischen Schriftsteller Ivan Turgenev, in Baden-Baden nieder (1863-1870). Sie baute sich in ihrem Garten ein kleines Opernhaus, wo sie mit ihren Schülerinnen und Kindern eigene Bühnenwerke vor der internationalen Baden-Badener Gesellschaft aufführte. Der deutsch-französische Krieg brachte sie über London nach Paris zurück, wo sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1910 weiter unterrichtete, komponierte und einen großen Salon führte.
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Würdigung

Selbst wenn man in Rechnung stellt, dass ausübende Künstlerinnen und Künstler nicht nur des 19. Jahrhunderts selbstverständlich international agierten, fällt doch die musikalische Vielsprachigkeit Pauline Viardots sowohl als Sängerin als auch als Komponistin auf. Die international ausgerichteten Tätigkeiten von Pauline Viardot sind um so bemerkenswerter, als sie in einer Zeit der nationalen Abgrenzungen stattfanden, also in einer Zeit, in der sich jedes Land um die Ausprägung eines eigenen Nationalstils bemühte und diesen zumeist als Abgrenzung gegenüber anderen Ländern hervorhob. In ihrer Lebensweise wie in ihren Tätigkeiten verweigerte sich Pauline Viardot Polarisierungstendenzen und ästhetischen Kämpfen: In ihrem Salon stand die Büste Rossinis neben der Beethovens – beide repräsentierten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus deutscher Sicht einander entgegengesetzt gedachte Musikkulturen.
Ihre Kompositionen sind Ausdruck eines Konzepts von Musik als Beziehungskunst auf verschiedensten Ebenen, das durch das „Raster“ der Musikgeschichtsschreibung gefallen ist und für uns heute um so interessanter ist.
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Rezeption

Über ihre Tochter Louise Héritte-Viardot sowie ihre zahlreichen Schülerinnen lebte nicht nur der Gesangs- und Interpretationsstil von Pauline Viardot weiter, sondern auch ein Teil ihrer Kompositionen für Sologesang und vor allem ihre Bearbeitungen von Chopinschen Mazurken. Bis in die 1920er Jahre finden sie sich vereinzelt auf den Konzertprogrammen. Die Bühnenstücke von Pauline Viardot, für eine private Öffentlichkeit geschrieben, erlebten dennoch bis zum deutsch-französischen Krieg 1870/71 einige öffentliche Aufführungen in Weimar, Riga und Karlsruhe. Als Rezeptionsdokument kann zudem auch der Roman „Consuelo“ von George Sand gewertet werden, für dessen Heldin Pauline Viardot Vorbild war und der die politische Dimension ihrer sängerischen Arbeit akzentuiert.
Heute engagieren sich vor allem zwei international berühmte Sängerinnen für Pauline Viardots Werke, Marilyn Horne und Cecilia Bartoli. Seit 1999 zeichnet sich auch in Deutschland ein wachsendes Interesse an Pauline Viardots Wirken ab. An der Hochschule der Künste (heute: Universität der Künste) in Berlin wurde unter Leitung der Autorin ein Viardot-Projekt durchgeführt, in dessen Rahmen Teile der Baden-Badener Operette „Der letzte Zauberer“ seit über 100 Jahren zum ersten Mal wieder aufgeführt wurden. Diese Produktion wurde im gleichen Jahr auch im Baden-Badener Stadttheater gezeigt. 1999 veranstaltete die Stadt Baden-Baden auch eine Ausstellung zu Paulines Viardots Wirken in Baden-Baden und Karlsruhe. 2003 wurde „Cendrillon“ in Zürich, Basel, Mainz und Berlin wieder auf die Bühne gebracht, 2010 in Hamburg, 2013 an der Opéra Comique in Paris und in Baden-Baden anlässlich der Osterfestspiele, meist im Rahmen von experimentellen Studiobühnenproduktionen. Anlässlich ihres 100. Todestages 2010 wurde in Pourrières, Frankreich, auch „Le dernier Sorcier“ wieder aufgeführt. Im Jahr 2000 erschien eine Aufnahme von „Cendrillon“ unter der Leitung von Nicholas Kok. Ein Teil der Lieder von Pauline Viardot wurde mehrfach eingespielt. Eine Auswahl ihrer Kompositionen ist in modernen Editionen zugänglich, vieles ist jedoch nach wie vor unveröffentlicht bzw. muss als verloren gelten.
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Werkverzeichnis

Ein aktuelles Werkverzeichnis Pauline Viardots wurde seit 2007 von Christin Heitmann im Rahmen des DFG-Forschungsprojekts „Orte und Wege europäischer Kulturvermittlung durch Musik. Die Sängerin und Komponistin Pauline Viardot“ an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg erarbeitet. Es ist seit Juli 2012 als Online-Datenbank im Internet frei verfügbar:
Christin Heitmann: Pauline Viardot. Systematisch-bibliographisches Werkverzeichnis (VWV), http://www.pauline-viardot.de/Werkverzeichnis.htm

Ein weiteres online-Werkverzeichnis haben Patrick Waddington und Nicholas Žekulin erarbeitet:
The Musical Works of Pauline Viardot-Garcia (1821-1910). A chronological catalogue, with an index of titles and a list of writers set, composers arranged, & translators and arrangers; together with the musical incipits of works and a discography. First published by Whirinaki Press in 2001. 2nd edition, revised and enlarged, 2004. 1st online edition, 2011. New 2nd online edition, 2013.
http://dspace.ucalgary.ca/handle/1880/48502
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Repertoire

Eine Sammlung von Konzertprogrammen liegt weder für das Opernrepertoire noch für das Konzertrepertoire Pauline Viardots vor. Beide können zum jetzigen Zeitpunkt nur in Umrissen rekonstruiert werden. Ihr Konzertrepertoire umfasste unter anderem Lieder und Arien von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Vincenzo Bellini, Charles August de Bériot, Hector Berlioz, Johannes Brahms, Fabio Campana, Gaetano Donizetti, Michail Glinka, Christoph Willibald Gluck, Carl Heinrich Graun, Georg Friedrich Händel, Jean Baptiste de Lully, Benedetto Marcello, Jules Massenet, Giacomo Meyerbeer, Claudio Monteverdi, Wolfgang Amadeus Mozart, Gioacchino Rossini, Franz Schubert, Clara und Robert Schumann, Alessandro Stradella, Peter I. Tschaikowsky, Giuseppe Verdi, Richard Wagner und Carl Maria von Weber sowie eigene Kompositionen und Bearbeitungen.

Zu ihren bekanntesten Bühnenauftritten zählten Rollen in Opern von Vincenzo Bellini (u.a. Amina in „La Sonnambula“, Norma in „Norma”), Christoph Willibald Gluck (u.a. Orphée in „Orphée et Euridice“, Alceste in „Alceste“), Giacomo Meyerbeer (u.a. Fidès in “Le Prophète”, Valentine in “Les Huguenots“), Wolfgang Amadeus Mozart (u.a. Donna Anna und Zerlina in “Don Giovanni”) und Gioacchino Rossini (u.a. Desdemona in „Otello“, Rosina in „Il Barbiere di Siviglia“, Ninetta in „La gazza ladra“).
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Quellen

Autographe

a) Briefe

Zahlreiche Briefautographe liegen in der Handschriftenabteilung der Bibliothèque nationale Paris (z. B. die Gegenbiefe zu den veröffentlichten Briefen an Julius Rietz), in der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin (z. B Briefe an Clara Schumann), im Sächsischen Staatsarchiv Dresden, im Robert Schumann Haus Zwickau, in der Österreichischen Nationalbibliothek Wien und in der Stadt- und Landesbibliothek Wien. Es ist zu vermuten, dass sich noch sehr viele Briefe in Privatbesitz befinden.


b) Werke

Eine aktuelle Übersicht über die bekannten handschriftlichen und gedruckten Textzeugen zu Pauline Viardots Werken und über deren Fundorte findet sich bei Christin Heitmann: Pauline Viardot. Systematisch-bibliographisches Werkverzeichnis (VWV), http://www.pauline-viardot.de/Werkverzeichnis.htm . Siehe besonders die Seite http://www.pauline-viardot.de/3Quellen.htm


Gedruckte Quellen

a) Briefe von oder an Pauline Viardot und Ivan Turgenev

Beaulieu, Michèle: Deux lettres inédites du Pauline et Louis Viardot à G. Sand a propos de La mare au diable et de Consuelo, in: Lubin, Georges, Alexandre Zviguilsky, avec la collaboration de Louis Miard (Hg.): Hommage à George Sand: pour le 175e anniversaire de sa naissance 1804–1979, Paris 1979 (Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 3)

Borchard, Beatrix: Zwei Frauen – zwei Kulturen. Unveröffentlichte Briefe von Clara Schumann und Pauline Viardot-Garcia, in: Ackermann, Peter, Herbert Schneider (Hg.): Clara Schumann – Kom­ponistin, Interpretin, Unternehmerin, Ikone: Bericht über die Tagung anläßlich ihres 100. Todestages veranst. von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und dem Hochschen Konservatorium in Frankfurt., Hildesheim u.a. 1999 (Musikwissenschaftliche Publikationen 12), 59–92

Borchard, Beatrix: Zwei Musikerinnen – zwei Kulturen. Unveröffentlichte Briefe von Clara Schumann und Pauline Viardot-Garcia, in: Lange-Brachmann, Ute, Joachim Draheim (Hg.): Pauline Viardot in Baden-Baden und Karlsruhe, Baden-Baden 1999 (Baden-Badener Beiträge zur Musikgeschichte 4), 71–93

Doren, Alfred (Hg.): Iwan Turgenjew an Ludwig Pietsch. Briefe aus den Jahren 1864–1883, Berlin [1923]

Gerard, Yves: Une lettre de Tourgueniev à Saint-Saens, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 70–72

Hamburger, Klara: Liszt et Pauline Viardot-Garcia (dans l’optique de sept lettres inédites), in: Studia musicologica Academiae Scientiarum Hungaricae 34/1–2 (1993), 187–202

Marix-Spire, Thérèse (Hg.): Lettres inédites de George Sand et de Pauline Viardot (1839 – 1849), Paris 1959

Schultze, Christa (Hg.): Iwan Turgenew: Briefe, deutsch von Günter Dalitz, die franz. Briefe übers. Irene Zimdahl, die engl. Friedrich Baadke, Berlin u. a. 1994

Tourguinev, Ivan. Lettres inédites de Tourguénev à Pauline Viardot et à sa famille. Henri Granjard und Alexandre Zviguilsky (Hg.). Lausanne, 1972

Tourguinev, Ivan: Nouvelle correspondence inédite. Alexandre Zviguilsky (Hg.), Paris, 1971. [8 Briefe von Pauline Viardot]

Turgenev, I.S: Polnoye sobraniye.sochineniy i pisem. Pis’ma, 13 Bände, Moskau und Leningrad, 1961–8. Zweite Ausgabe, Moskau, 1982 und fortlaufend.

Turgenev, Ivan: Quelques lettres d’Ivan Tourguénev à Pauline Viardot. Textes établis, introduits et annotés par Henri Grandjard, Paris 1974

Turgenjew, Iwan: Briefe an Ludwig Pietsch. Mit einem Anhang: „Ludwig Pietsch über Turgenjew”. Mit einem Vorwort von Christa Schultze, Berlin und Weimar 1968

Turgenjew, Iwan: Briefe. Deutsch von Günter Dalitz. Berlin und Weimar 1976

Viardot, Pauline: Pauline Viardot to Julius Rietz (Letters of Friendship), in: The Musical Quarterly, 1 (1915), 350–380, 526–559; 2 (1916), 32–60

Zviguilsky, Alexandre (Hg.): Correspondance Ivan Tourguéniev – Louis Viardot. Sous le sceau de la fraternité, Paris 2010

Zviguilsky, Alexandre (Hg.): Gustave Flaubert – Ivan Tourgueniev: Correspondance, Paris 1989

Zviguilsky, Alexandre: Lettres d’Eugene Delacroix a Pauline et Louis Viardot, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 22 (2000), 46–57

Zviguilsky, Alexandre: Sept lettres inédites de Pauline Viardot à Pavel Annenkov (1883–1886), in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 64–67

Zviguilsky, Alexandre: Une correspondance entre Flaubert et Pauline Viardot, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 4 (1980), 73–75

Zviguilsky, Alexandre: Une lettre inédite de Gabriel Faure, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 19 (1995), 119

Zviguilsky, Alexandre: Une lettre inédite d’Ingres à Pauline Viardot, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 4 (1980), 77–79


b) Erinnerungsdokumente und Literatur von und über Zeitgenossen

Berlioz, Hector: A travers chants. Musikalische Studien, Huldigungen, Einfälle und Kritiken. Uebersetzt und hrsg. von Richard Pohl, Leipzig 1877

Berlioz; Hector: A travers chants, Paris, 1862

Brand, Erna: Aglaja Orgeni: das Leben einer großen Sängerin; nach Briefen, Zeitquellen und Überlieferung, München 1931

Chopin, Frédéric: Georges Sand et leurs amis. Paris 1937

Devrient, Eduard: Aus seinen Tagebüchern. Berlin – Dresden 1836–1852, Karlsruhe 1852–1870. 2 Bände, hg. von Rolf Kabel, Weimar 1964

Devrient, Hans: Briefwechsel zwischen Eduard und Therese Devrient, Stuttgart [1909]

Doren, Alfred (Hg.): Iwan Turgenjew an Ludwig Pietsch. Briefe aus den Jahren 1864–1883, Berlin [1923]

Eckardt, Julius von: Lebenserinnerungen, 2 Bde., Leipzig 1910

Gregor-Dellin, Martin: Cosima Wagner: Die Tagebücher, 2 Bde., München u. a. 1976/77

Gude, Hans: Karlsruher Künstlererinnerungen: aus dem Norwegischen übersetzt von Carén Lessing, Karlsruhe 1920

Hahn, Reynaldo: Visite à Mme Viardot, in: ders.: Notes (Journal d’un Musicien), Paris 1933, 3–9

Hartlaub-Pohl, Senta: Richard Pohl (1826–1896). Ein Lebensbild. Mit einem Vorwort und kommentiertem Anhang (Berichte von R. P. aus dem ‚Badeblatt’ Baden-Baden 1864ff.) von R. G. Haebler (= Beiträge zur Geschichte der Stadt und des Kurorts Baden-Baden, Heft 10, November 1967)

Heermann, Hugo: Meine Lebenserinnerungen, Heilbronn 1994 (Unveränd. Nachdr. der Ausg. Leipzig, 1935)

Huys, Bernard: Gustave Huberti’s Berlijns dagboek uit 1866–1867: Een onbekende bron voor de kennis van het muziekleven in de negentiende eeuw [Gustave Huberti’s Berlin diary of 1866–1867: An unfamiliar source of information for 19th-c. musical life], in: Academiae analecta: Mededelingen van de Kon. Academie voor Wetenschappen, Letteren en Schone Kunsten van Belgie. 3: Klasse der Schone Kunsten, 50/1 (1989), 13–67

Koelle, Magdalene, geb. Murjahn: Erinnerungen, Karlsruhe 1892

Koelle, Magdalene: Erinnerungen an Pauline Viardot, in: Lange-Brachmann, Ute, Joachim Draheim (Hg.): Pauline Viardot in Baden-Baden und Karlsruhe, Baden-Baden 1999 (Baden-Badener Beiträge zur Musikgeschichte 4), 95–98

La Mara (Hg.): Franz Liszt’s Briefe, 8 Bde., Leipzig 1893–1905

La Mara: Durch Musik und Leben im Dienste des Ideals, 2 Bde., Leipzig 1917

La Mara: Pauline Viardot-Garcia; in: dies.: Liszt und die Frauen, Leipzig 1911, S. 52–67

Litzmann, Berthold: Clara Schumann. Ein Künstlerleben. Nach Tagebüchern und Briefen. Zweiter Band: Ehejahre (1840–1856). Leipzig 51918. Dritter Band: Clara Schumann und ihre Freunde (1856–1896). Leipzig 31910

Meyerbeer, Giacomo: Briefwechsel und Tagebücher, Bd. 1–4, hg. von Heinz Becker, Berlin 1985

Pauls, Volquart (Hg.): Blätter der Freundschaft. Aus dem Briefwechsel zwischen Theodor Storm und Ludwig Pietsch, Heide 1939

Pöthe, Angelika: Carl Alexander. Mäzen in Weimars „Silberner Zeit“, Köln, Weimar und Wien 1998 (Erwähnungen in Tagebüchern von Großherzog Carl Alexander)

Schumann, Eugenie: Erinnerungen an Pauline Viardot, in: Lange-Brachmann, Ute, Joachim Draheim (Hg.): Pauline Viardot in Baden-Baden und Karlsruhe, Baden-Baden 1999 (Baden-Badener Beiträge zur Musikgeschichte 4), 67–70

Schumann, Eugenie: Erinnerungen. Stuttgart 1925

Schumann, Robert: Gesammelte Schriften über Musik und Musiker. 2 Bände, Martin Kreisig (Hg.). Leipzig, 5. Auflage 1914

Schumann, Robert: Tagebücher. Bd. II. 1836–1854. Gerd Nauhaus (Hg.), Leipzig 1987

Schumann, Robert: Tagebücher. Bd. III: Haushaltsbücher, Teil I: 1837–1847, Teil II: 1847–1856. Gerd Nauhaus (Hg.). Leipzig 1982

Séché, Léon: Etudes d’histoire romantique, Paris 1907 (2 Bde.)

Wagner, Richard: Mein Leben. Einzige vollständige Ausgabe, 2 Bde., hg. von Martin Gregor-Dellin, München 1963

Wirth, Julia, geb. Stockhausen: Julius Stockhausen – der Sänger des deutschen Liedes. Nach Dokumenten seiner Zeit dargestellt, Frankfurt am Main 1927

Zviguilsky, Alexandre: En marge d’une lettre inedite de Tchaikovsky a Edouard Colonne, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 14 (1990), 148–154


c) Quellen aus der oder zur Familie

Héritte de La Tour, Louis (Hg.): Mémoires de Louise Héritte-Viardot. Une Famille de grands musiciens. Notes et souvenirs anecdotiques sur Garcia, Pauline Viardot, La Malibran, Louise Héritte-Viardot et leur entourage, Paris 1923 (2.éd.).

Heritte-Viardot, Louise: Die Natur in der Stimmbildung: für Redner u. Sänger, Heidelberg 1906

Pascale, Michelangelo: Le lettere veneziane di Morlacchi, in: Brumana, Biancamaria (Hg.): Francesco Morlacchi e la musica del suo tempo (1784 – 1841) : atti del convegno internaz. di studi, Perugia, 26 – 28 ott. 1984, Florenz 1986 (Quaderni della Rivista italiana di musicologia 11), 131–62 (auch über Malibran)

Viardot, Paul: Souvenirs d’un artiste, Paris 1910

Wauwermans, Henri: Maria Felicite Garcia-Malibran de Beriot d’apres des correspondances inedites. II, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 73–113

Wauwermans, Henri: Maria Felicite Garcia-Malibran-de Beriot d’apres des correspondances inedites. III, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 12 (1988), 131–68

Zviguilsky, Alexandre (Hg.): Paul Viardot: Souvenirs d’enfance et d’adolescence, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 15 (1991), 123–132


d) Rezensionen und Zeitungsberichte

Anonymus: Pauline Garcia (1840); in: Allgemeine Musikalische Zeitung 42/1840, Nr. 4, vom 22. Januar, Sp. 66–67, wieder abgedruckt in: Lange-Brachmann, Ute, Joachim Draheim (Hg.): Pauline Viardot in Baden-Baden und Karlsruhe, Baden-Baden 1999 (Baden-Badener Beiträge zur Musikgeschichte 4), S. 7f.

Becker, Julius: Concert der Madame Pauline Viardot-Garcia. d. 19ten August [1843 im Leipziger Gewandhaus]; in: Neue Zeitschrift für Musik 19 (1843), Nr. 17, vom 28. August, S. 681

Brandt, Marianne: Erinnerungen an Pauline Viardot; in: Neue Freie Presse, Wien, 21. Mai 1919

Conrad, H.: Die Familie Garcia. In: Bühne und Welt VII, 2, 1905. S. 547–553.

Fauré, Gabriel: Lettres à une fiancée. In: Revue des deux mondes. VIII (1928), S. 913–43.

Hahn, Reynaldo: Visite à Mme Viardot. In: Notes (Journal d’un Musicien). Paris 1933, S. 32–39.

Heine, Heinrich: Pauline Viardot (1844), in: Heinrich Heine: Musikalische Saison in Paris II: Die Oper, in: Beilage zur Augsburger Zeitung vom 17. Mai 1844, Nr. 138, in: Heinrich Heine: Zeitungsberichte über Musik und Malerei, hg. von Michael Mann, Frankfurt/Main 1964, S. 173–174

Liszt, Franz: Pauline Viardot-Garcia (1859), in: Neue Zeitschrift für Musik 50/5 (1859), vom 28. Januar, S. 49–54

Liszt, Franz: Pauline Viardot-Garcia, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 10 (1986), S. 88–98

Pietsch, Ludwig. Pauline Viardot – Persönliche Erinnerungen. In: Vossische Zeitung. 29. Mai 1910

Pietsch, Ludwig, in: Bazar, vom 1. Dezember 1865, zit. in: Berl, Heinrich: Baden-Baden im Zeitalter der Romantik: die literarische und musikalische Romantik des 19. Jahrhunderts, Baden-Baden 1936, S. 178f.

Pietsch, Ludwig: Pauline Viardot Garcia. Persönliche Erinnerungen. In: Velhagen & Klasings Monatshefte 19/ Oktober 1904, S. 200–216

Pietsch, Ludwig: Vom Schreibtisch und aus dem Atelier. Pauline Viardot-Garcia. In: Velhagen & Klasings Monatshefte, Oktober 1904, S. 208– 216

Rubinstejn, Vera: Oskolki proslogo [Pieces of the past], in: Muzykal’naja zizn’, 2 (1999), 35–37

Saint-Saëns, Charles-Camille: Musikalische Reminiszenzen. Mit einer Studie von Romain Rolland: Camille Saint-Saëns. Übersetzung aus dem Französischen von Eva Zimmermann. Reiner Zimmermann (Hg.). Leipzig, 1978.

Saint-Saëns, Charles-Camille: Pauline Viardot – Nachruf in L’Echo de Paris, 5. Februar 1911; in: Charles-Camille Saint-Saëns. Musikalische Reminiszenzen. Mit einer Studie von Romain Rolland: Camille Saint-Saëns, Leipzig 1978, S. 120–125 (Übersetzung von Eva Zimmermann, hg. von Reiner Zimmermann)

Sand, Georges: Le theatre italien et Mme Pauline Garcia, from Revue des deux mondes, 15 Feb. 1840, in: Lubin, Georges, Alexandre Zviguilsky, avec la collaboration de Louis Miard (Hg.): Hommage à George Sand: pour le 175e anniversaire de sa naissance 1804–1979, Paris 1979 (Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 3)

Schletterer, H. M.: Pauline Viardot-Garcia. In: Neue Zeitung für Musik V, 10, 1884. S. 113–114

Schumann, Robert: Kommentar zum dritten Heft der Musikbeilagen des Jahrgangs 1838 der ›Neuen Zeitschrift für Musik‹, in dem Pauline Garcias Lied Die Kapelle (Ludwig Uhland) enthalten war; in: Neue Zeitschrift für Musik 9/1838, Nr. 26, vom 28. September, S. 106


e) Sonstiges

Zviguilsky, Alexandre (Hg.): Catalogue / Exposition Don Quichotte, Editions Illustrées, 1797 – 1997: du 12 octobre au 14 décembre 1997 / Musée Ivan Tourguéniev, Paris 1997 (Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 21)

Zviguilsky, Alexandre (Hg.): Catalogue / Exposition Les Frères Goncourt et Tourguéniev: du 6 octobre au 15 décembre 1996 / Musée Ivan Tourguéniev, Paris 1996 (Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 20)


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b) Literatur zu anderen Familienmitgliedern

Appolonia, Giorgio: Diagnosi, terapia e riabilitazione nelle patologie vocali del cantante dell’Ottocento, in: Fussi, Franco (Hg.): La voce del cantante: saggi di foniatria artistica ; comprende gli atti del Convegno "I Disturbi della Voce Artistica", svoltosi al Teatro Alighieri di Ravenna nel novembre 1999, Turin: Omega 2000, 243–255 (zu Malibran)

Barbier, Patrick: La Malibran. Reine de l’opéra romantique, Paris 2005

Beghelli, Marco: Una bambina viziata dalla natura: Ritratto di Madame Malibran (A girl spoiled by nature: Portrait of Madame Malibran), in: Biggi, Maria Ida (Hg.): Teatro Malibran: Venezia a San Giovanni Grisostomo, Venedig 2001, 73–85

Biggi, Maria Ida (Hg.): Teatro Malibran: Venezia a San Giovanni Grisostomo, Venedig: Marsilio 2001

Bruder, Harold: Manuel Garcia the elder: His school and his legacy, in: The opera quarterly 13/4 (Sommer 1997), 19–46

Bushnell, Howard: Maria Malibran: a biography of the singer, [Pennsylvania State University Press] 1979

Pougin, Arthur: Marie Malibran. Histoire d’une cantatrice, Genève 1911 (Reprint)

Power, David: The theories of voice production of Manuel Garcia II, DMA, Performance: University of Hartford, Hartt School of Music 1989

Pugliese, Giuseppe, Roman Vlad (Hg.): I puritani ritrovati: La versione inedita dedicata a Maria Malibran, Manduria 1986

Radomski, James: The life and works of Manuel del Populo Vicente Garcia (1775–1832): Italian, French, and Spanish opera in early nineteenth-century Romanticism, PhD, Music: University of California, Los Angeles 1992

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Raspe, Paul: Le souvenir de la Malibran au Conservatoire Royal de Musique de Bruxelles, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 114–24

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Viardot, Pierrette Jeanne: Un grand violiniste: Paul Viardot (1857–1941), in: Musiques et loisirs, 11, 13 (April, August–September 1980), 20–26, 21–25

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Wauwermans, Henri: Maria Felicite Garcia-Malibran de Beriot d’apres des correspondances inedites. II, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 11 (1987), 73–113

Zviguilsky, Alexandre: Louise Heritte-Viardot, 1841–1918, in: Cahiers Ivan Turguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran 15 (1991), 103–112


Links

http://www.sfcv.org/content/window-richly-operatic-life
Die Homepage der San Francisco Classical Voice enthält eine Kurzbiografie Pauline Viardots und informiert über aktuelle Veranstaltungen mit Musik von Pauline Viardot.

www.viardot.de
Homepage des Forschungsprojekts zu Pauline Viardot an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Christin Heitmann: Pauline Viardot. Systematisch-bibliographisches Werkverzeichnis (VWV), Hochschule für Musik und Theater Hamburg, seit 2012, online-Datenbank: http://www.pauline-viardot.de/Werkverzeichnis.htm (29.07.2013)

Waddington, Patrick/Žekulin, Nicholas G.:
The Musical Works of Pauline Viardot-Garcia (1821-1910). A chronological catalogue, with an index of titles and a list of writers set, composers arranged, & translators and arrangers; together with the musical incipits of works and a discography. First published by Whirinaki Press in 2001. 2nd edition, revised and enlarged, 2004. 1st online edition, 2011. New 2nd online edition, 2013.
http://dspace.ucalgary.ca/handle/1880/48502
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Forschung

Im Jahr 1977 wurde die „Association des Amis d’Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot et Maria Malibran (A.T.V.M.) “ gegründet, die 1983 im ehemaligen Sommerwohnsitz von Ivan Turgeniev ein Museum und eine Forschungsstelle eingerichtet hat. Deren Ergebnisse werden regelmäßig in den Cahiers Ivan Tourguéniev, Pauline Viardot, Maria Malibran veröffentlicht.

Seit April 2007 widmet sich ein Forschungsprojekt der Sängerin und Komponistin Pauline Viardot unter dem besonderen Aspekt des Kulturaustausches. Das Forschungsprojekt wurde bis 2011 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und ist an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg angesiedelt. Die Leitung hat Prof. Dr. Beatrix Borchard.
Geplant ist eine mehrbändige Schriftenreihe zu Pauline Viardot, der erste Band erschien im Frühjahr 2012, ein online zugängliches Werkverzeichnis findet sich unter http://www.pauline-viardot.de .

Im Rahmen der von Melanie Unseld und Annette Kreutziger-Herr herausgegeben Reihe „Europäische Komponistinnen“ erscheint 2014 eine neue Biografie Pauline Viardots von der Autorin.
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Forschungsbedarf

Es besteht ein großer Forschungsbedarf bezogen auf alle Bereiche von Pauline Viardots künstlerischer Tätigkeit. Besonders genannt seien hier noch einmal ihre Kompositionen (von den in Baden-Baden entstandenen Bühnenwerken ist nur die Partitur von „Le dernier Sorcier“/“Der letzte Zauberer“ bekannt) und ihre Rolle als Kulturvermittlerin. Da Pauline Viardot mit zahllosen Musikern ausgedehnte Briefwechsel führte, liegen tausende von Briefen in den verschiedensten öffentlichen und privaten Archiven und harren ebenso wie ihr Konzert- und ihr Opernrepertoire der Aufarbeitung. Auch ihre Mitarbeit an der Entstehung verschiedener Partituren etwa von Meyerbeer, Gounod, Massenet und Saint-Saëns ist bisher nicht untersucht worden.
Autor/innen:
Beatrix Borchard, Der lexikalische Artikel wurde im August 2013 vollständig überarbeitet.

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Regina Back
Zuerst eingegeben am 26.05.2004.
Zuletzt aktualisiert am 11.08.2013.