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Sophie Menter

Sofie Menter (geb.), Sophie Menter-Popper, Sofie Menter-Popper

* 17. Juli 1846 in München, Deutschland.
† 23. Februar 1918 in Stockdorf bei München, Deutschland.

Die Schreibweise des Vornamens ist als „Sophie“ in Lexika, Musikkritiken und Verzeichnisse eingegangen. Sie selbst unterschrieb teilweise mit „Sophie Menter“, teilweise mit „Sofie Menter“.

„Menter stellte eine wundersame harmonische Verschmelzung der zur obersten Grenze der Perfektion entwickelten Technik mit ernster Musikalität dar. Für sie existieren keinerlei Schwierigkeiten. Sämtliche Paletten der Virtuosität beherrscht sie mühelos; kolossale Kraft, herrliche Energie verbindet sie mit der kristallinen Klarheit und Finesse einer Dame. Auf ihrem Instrument sagt sie, was sie will, und so, wie sie es will. Aus Virtuosität wird Poesie, aus der Vollendung der Interpretation – ein Ideal. […] Keine vorkalkulierten Effekte, kein Nachgeben gegenüber dem Publikum, nur das, was sie selbst überzeugend findet. Man muß nicht immer mit allem, was Menter spielt, einverstanden sein […], aber ihre Interpretation ist immer so unendlich genial, daß dieses Nichteinverstandensein nicht in Unzufriedenheit mündet.“ (César Cui in „Nedelja“ [„Die Woche“] vom 18. Februar 1884, zit. n. Vinocour 2006, S. 61)
Mediennachweis

© Universitätsbibliothek Frankfurt a.M., Sammlung Manskopf, Sign. S36_F01253

Tätigkeitsfelder
Pianistin, Solistin, Klavierpädagogin, Komponistin

Orte und Länder
Sophie Menter wurde in München geboren und erhielt dort ihre erste pianistische Ausbildung. Ab 1867 war sie in Löwenberg (Schlesien) als Hofpianistin angestellt und nahm gleichzeitig ein Klavierstudium in Berlin bei Carl Tausig auf. Zwischen 1877 und 1884 lebte sie vermutlich mit David Popper in Pest und war von 1884 bis 1887 als Professorin des Konservatoriums in St. Petersburg tätig. Nach ihrer Rückkehr und der Scheidung von David Popper lebte sie größtenteils auf ihrem Schloss Itter bei Kitzbühel (Tirol), das sie 1884 gekauft hatte. Im Jahr 1901 zog Sophie Menter nach Berlin, verkaufte ein Jahr später Schloss Itter und erwarb ein Landhaus in Stockdorf bei München, wo sie von 1911 bis zu ihrem Tod lebte.

Konzertreisen führten sie u. a. nach Dänemark, Schweden, England, Frankreich, Spanien und Russland sowie durch das Baltikum.


Profil
Sophie Menter zählte in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zu den großen Virtuosinnen und herausragenden Liszt-Interpretinnen, die von London bis St. Petersburg über 40 Jahre das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss.
Sophie Menter wurde u. a. von Friedrich Niest in München und Carl Tausig in Berlin ausgebildet und musizierte häufig gemeinsam mit Franz Liszt an zwei Flügeln, der sie als Pianistin sehr schätzte. Ihre Interpretationen seiner Werke, darunter besonders das Klavierkonzert Es-Dur, wurden legendär. Entsprechend wurde Sophie Menter von Beginn ihrer Karriere an von konservativer Seite angegriffen, die ihr zu wenig musikalische Sensibilität und zu viel Kraft vorwarf.

Während ihrer Zeit als Hofpianistin am Hof von Löwenberg lernte sie den Cellisten David Popper kennen, den sie 1872 heiratete und mit dem sie nach ihrer Ernennung zur k.k. Hofpianistin 1877 vermutlich nach Pest zog. Von 1884 bis 1887 war Sophie Menter Professorin am Konservatorium in St. Petersburg, wo sie die Klavierklasse von Louis Brassin übernahm, zu deren Schüler u. a. Vasilij Sapellnikoff und Vasilij Safnov gehörten. Nach ihrer Rückkehr aus St. Petersburg und der Scheidung von David Popper 1886 ließ sie sich auf Schloss Itter bei Kitzbühel in Tirol nieder und unternahm von dort aus ihre Konzertreisen nach Russland und England.

Mit ihrem Klavierkonzert „Ungarische Zigeunerweisen“ machte Sophie Menter sich auch als Komponistin einen Namen. Die Entstehungsgeschichte des Werkes ist allerdings bis heute verworren. Möglicherweise hatte Franz Liszt das Klavierkonzert nach ihren Skizzen ausgearbeitet; fest steht, dass Petr. I. Tschaikowsky es bei seinem Besuch auf Schloss Itter im Jahr 1892 instrumentierte. Das Werk wurde im Januar 1893 in Odessa unter der Leitung von Vasilij Sapellnikoff und mit Sophie Menter als Solistin uraufgeführt.

Im Jahr 1901 zog Sophie Menter nach Berlin, verkaufte ein Jahr später Schloss Itter und wandte sich hauptsächlich dem Unterrichten zu. Nur noch vereinzelt trat sie als Pianistin an die Öffentlichkeit. 1911 kehrte sie nach Bayern zurück und ließ sich in ihrem Landhaus in Stockdorf bei München nieder. Über die letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tod 1918 ist kaum etwas bekannt.

Biografie

Sophie Menter wurde am 17. Juli 1846 in München als Tochter des Violoncellisten Josef Menter und der Sängerin Wilhelmine Menter, geb. Diepold, geboren. Die Familie hatte neun Kinder und Sophie Menter wurde zunächst von zwei älteren Schwestern am Klavier unterrichtet. Im Alter von sieben Jahren erhielt sie, noch in München, Klavierunterricht von Sigmund Lebert, einem der späteren Mitbegründer des Stuttgarter Konservatoriums. Zwei Jahre später wurde Sophie Menter am Münchner Konservatorium aufgenommen und erhielt dort Unterricht von Julius Emil Leonhard (Klavier) und Gabriel Rheinberger (Musiktheorie). Nach ihrem Austritt aus dem Konservatorium wurde sie vom damaligen städtischen Musikdirektor Franz Lachner unterstützt, der sie zur weiteren Ausbildung an den Pianisten Friedrich Niest vermittelte. Im Jahr 1861, im Alter von 15 Jahren, gab Sophie Menter ihr Debüt mit Orchester. Unter dem Dirigat von Franz Lachner spielte sie in der Königlichen Musikschule das Konzertstück f-Moll op. 79 von Carl Maria von Weber und trat im gleichen Jahr mit einem ersten eigenen Konzert im Münchner Odeon an die Öffentlichkeit. Es folgten erste Konzertreisen nach Stuttgart, in die Schweiz und nach Frankfurt a. M. Am 10. Januar 1867 debütierte Sophie Menter – mit mäßigem Erfolg – im Leipziger Gewandhaus, u. a. mit Franz Liszts „Zweiter Franziskus-Legende“, und spielte am 19. Februar 1867 Norbert Burgmüllers Klavierkonzert fis-Moll sowie eine der Ungarischen Rhapsodien von Franz Liszt in den Leipziger Pauliner Konzerten. (Zu Herkunft und Ausbildung von Sophie Menter vgl. bes. Vinocour 2006, S. 57-59)

Im Dezember 1867 nahm Sophie Menter eine erste Anstellung als Hofpianistin des Fürsten von Hohenzollern in Löwenberg (Schlesien) an. Gleichzeitig erhielt sie Unterricht von Carl Tausig (einem Schüler Franz Liszts) an dessen „Akademie für das Höhere Klavierspiel“ in Berlin und wurde ab April 1868 vom Löwenberger Hof freigestellt, um dort ihr Studium zu beenden. In Löwenberg traf Sophie Menter auch mit dem Cellisten David Popper zusammen, der zu dieser Zeit ebenfalls eine Anstellung am Löwenberger Hof hatte. Das Paar heiratete 1872. Über die erste Zeit ihrer Ehe ist bislang nur wenig bekannt. Sophie Menter unternahm zahlreiche Konzertreisen gemeinsam mit ihrem Mann. In den Jahren 1875 und 1878 reiste das Ehepaar durch das Baltikum, wo die beiden im November/Dezember 1875 sowie im Frühjahr 1878 in Riga auftraten. Als Sophie Menter 1877 zur k.k. Hofpianistin ernannt wurde, ließ sich das Ehepaar vermutlich in Pest nieder.

Auch als Solistin konnte sich Sophie Menter nach ihrem Studium bei Carl Tausig im internationalen Musikleben etablieren. Sie konzertierte in Deutschland, England, Österreich-Ungarn, dem Baltikum und Russland und wurde überall frenetisch gefeiert. Bei ihrem Debüt in der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde am 31. Januar 1869 mit Franz Liszts Klavierkonzert Es-Dur – ihr erster größerer Auftritt nach ihrem Studium bei Tausig – wurde sie fünf Mal auf die Bühne geholt, obwohl das Es-Dur Klavierkonzert bis dahin kaum populär war.
In den Jahren 1879, 1880 und 1882 unternahm Sophie Menter jeweils im Frühjahr größere Konzertreisen durch Russland und hielt sich dabei immer auch einige Zeit in St. Petersburg auf. Bei ihrem ersten Besuch trat sie u. a. gemeinsam mit dem Violinisten Leopold Auer und dem Cellisten Carl Davidoff als Klaviertrio auf. Auch ihr zweiter Besuch im April 1880, bei dem sie u. a. in einem Solokonzert Franz Liszts Tannhäuser-Paraphrase spielte, war ein großer Publikumserfolg (Vinocourt 2006, S. 43).
Bereits zu diesem Zeitpunkt war Sophie Menter eine Klavierklasse am Petersburger Konservatorium angeboten worden, die sie jedoch aus bislang unbekannten Gründen ablehnte. Erst als 1884 der belgische Pianist und Petersburger Professor Louis Brassin starb, erklärte sie sich bereit, zu Semesterbeginn 1884/1885 dessen herausragende Klavierklasse am Konservatorium zu übernehmen. Nachdem jedoch im Januar/Februar 1887 Carl Davidoff als Direktor des Konservatoriums abgewählt wurde und Anton Rubinstein diesen Posten wieder übernahm, wurde Sophie Menter nach verschiedenen Differenzen mit Anton Rubinstein entlassen.

Nach ihrer Scheidung von David Popper 1886 und ihrer Rückkehr aus Russland, zog Sophie Menter in das Schloss Itter bei Kitzbühel (Tirol), das sie 1884 gekauft hatte. Zwischen 1888 und 1894 konzertierte sie alle zwei Jahre in der Londoner Saison und wurde auch dort für ihr virtuoses Spiel und ihre eigenwilligen Interpretationen berühmt. So spielte sie u. a. im Mai 1888 mit der Philharmonic Society unter der Leitung eines Mr. Cohen die englische Erstaufführung von Franz Liszts Klavierkonzert A-Dur (The Times London vom 18. Mai 1888, S. 11) und trat im letzten philharmonischen Konzert der Saison (im Juni 1888) mit Anton Rubinsteins Klavierkonzert G-Dur auf (The Times London vom 20. Juni 1888, S. 15). Zwei Jahre später, im April 1890 konzertierte sie unter der Leitung von August Manns im Crystal Palace mit Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll und im April 1892 mit Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Es-Dur – als wolle sie das Image der reinen Virtuosin ablegen. In weiteren Londoner Konzerten spielte sie u. a. im Sommer 1894 gemeinsam mit ihrem Schüler Vasily Sapellnikoff Franz Liszts „Concert Pathétique“ für zwei Klaviere sowie unter der Leitung von Alexander Mackanzie ihr eigenes Klavierkonzert, die „Ungarischen Zigeunerweisen“. Bei ihrem letzten Londoner Auftritt im Mai 1907 in der Philharmonic Society übernahm sie noch einmal den Solopart in Franz Liszts Klavierkonzert Es-Dur.

Zwei Komponisten und Interpreten des 19. Jahrhunderts zählten zum engeren Freundeskreis von Sophie Menter und waren zugleich für ihre Entwicklung als Pianistin wie als Komponistin bestimmend: Petr I. Tschaikowsky und Franz Liszt. Franz Liszt und Sophie Menter lernten sich im Frühjahr 1869 bei einer Aufführung von Liszts „Legende von der heiligen Elisabeth“ in Wien kennen. Franz Liszt war zu diesem Anlass nach Wien gereist, kurz nachdem Sophie Menter dort sein Klavierkonzert Es-Dur aufgeführt hatte. Er lud die Pianistin ein, mit ihm gemeinsam verschiedene Werke auf zwei Klavieren zu spielen. Daraus entspann sich eine Freundschaft, die bis zum Tod von Franz Liszt bestehen blieb. Als Ludwig Nohl für seine geplante Liszt-Biografie von Franz Liszt selbst eine Liste seiner „Sänger, Befreundeten und Schülern“ erbat, schrieb dieser ihm am 29. September 1881: „Sophie Menter, die ich seit vielen Jahren als die glänzendste und vollendetste der jetzigen Pianistinnen schätze, möge in derselben Liste neben Ingeborg Stark, Platz nehmen.“ (Jung 1988, S. 281) In den Jahren 1884 und 1885 besuchte Franz Liszt die Pianistin in ihrem Schloss in Itter, ein Jahr später, im April 1886, veranlasste Sophie Menter eine Einladung von Großfürst Konstantin in Russland zu einem Besuch Liszts in St. Petersburg, zu dem es jedoch aus unbekannten Gründen nicht mehr kam (vgl. Jung 1988, S. 431). Während ihrer Zeit in Russland lernte Sophie Menter über einen ihrer Schüler, Vasily Sapellnikoff, auch Petr I. Tschaikowsky kennen, der ihr bereits kurze Zeit später seine Konzertfantasie op. 56 von 1884 widmete. Einige Jahre später, 1892 und 1893, war Tschaikowsky jeweils eine Woche auf Schloss Itter zu Gast.

Neben ihrer Laufbahn als Pianistin trat Sophie Menter auch als Komponistin und Bearbeiterin an der Öffentlichkeit. Neben kleineren Klavierstücken, die vermutlich größtenteils als Zugaben für ihre Konzerte gedacht waren, ist es vor allem ihr Klavierkonzert „Ungarische Zigeunerweisen“, das bis heute in der Musikwissenschaft bekannt ist und 1948 eingespielt wurde. Trotz verschiedener Forschungen bleibt die Entstehungsgeschichte des Konzertes bis heute verworren und beschäftigt nicht nur die Sophie Menter-, sondern vor allem auch die Franz Liszt- und Peter I. Tschaikowsky-Forschung. Fest steht, dass Petr I. Tschaikowsky das Werk bei seinem Besuch auf Schloss Itter im Jahr 1892 anhand einer Fassung für zwei Klaviere orchestrierte und es dabei teilweise bearbeitete. Das erhaltene Manuskript von Tschaikowsky ist auf der letzten Seite datiert mit „2. Oktober 1892, Schloß Itter“ (Vajdman 1995, S. 292). Möglicherweise hatte Franz Liszt bei einem Besuch auf Schloss Itter im August 1885 das Werk nach Sophie Menters Skizzen ausgearbeitet; in seinen Briefen dieser Zeit spricht Franz Liszt stets von „Sophie Menters Konzert“ (vgl. Hinson 1983); dabei kann es sich sowohl um das Konzert von Sophie Menter als auch um ein Konzert für Sophie Menter handeln, das Franz Liszt selbst für sie plante und das er bei seinem Besuch auf Schloss Itter ausarbeiten wollte. (Zur Entstehungsgeschichte des Konzertes sowie zur Quellenlage vgl. bes. Vajdman 1995 und Vinocour 2006). Die Uraufführung fand am 23. Januar 1893 in Odessa unter der Leitung von Vasily Sapellnikow mit Sophie Menter als Solistin statt. Es folgten weitere Aufführungen, u. a. in Moskau (Januar 1894), St. Petersburg (Februar 1894), London (Mai 1894) sowie in Straßburg (November 1897), stets mit Sophie Menter als Solistin. Am 25. Oktober 1913 wurde das Klavierkonzert auch in Kristiania (heute Oslo) aufgeführt; den Solopart übernahm Alice Ripper, eine Schülerin von Sophie Menter.

Im Jahr 1901 zog Sophie Menter nach Berlin, verkaufte ein Jahr später Schloss Itter und wandte sich hauptsächlich dem Unterrichten zu. Über ihre SchülerInnen, zu denen u. a. Aug. Schmid-Lindner, Hans Bullerian, Alice Ripper, Fay Foster, Jean Micault, Vasily Sapellnikoff sowie die österreichische Pianistin und Komponistin Evelyn Faltis (1887-1937) zählten, ist bislang ebenso wenig bekannt, wie über ihre Unterrichtsmethodik. Als die Firma Welte-Mignon 1906 mehrere Musikerinnen und Musiker um Bespielungen von Rollen für das mechanische Klavier bat, wurde auch das Spiel von Sophie Menter aufgezeichnet. Es entstanden u. a. Aufnahmen von Werken von Domenico Scarlatti, Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy, Frédéric Chopin und Anton Rubinstein sowie eine Aufnahme ihrer eigenen Romanze op. 5. Im Jahr 1911 kehrte Sophie Menter nach Bayern zurück und ließ sich in ihrem Landhaus in Stockdorf bei München nieder. Über ihre letzten Lebensjahre ist bislang kaum etwas bekannt. Ihr vermutlich letzter Auftritt fand 1912 in der Münchner Tonhalle mit Liszts Klavierkonzert Es-Dur statt. Sophie Menter starb am 23. Februar 1918 in Stockdorf bei München.

Während ihres Lebens erhielt Sophie Menter zahlreiche Auszeichnungen, Titel und Ehrungen. In Prag wurde sie zur Ehrenpräsidentin des Konservatorium ernannt, die Universität Utrecht machte sie zur Ehrenstudentin, in Wien wurde ihr 1874 der Titel einer k. k. österreichischen Kammervirtuosin verliehen und die Philharmonic Society London ernannte sie 1883 zu ihrem Ehrenmitglied (Honorary Membership).
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Würdigung

Sophie Menter war nicht nur eine herausragende Virtuosin, sondern auch eine sehr eigenwillige Interpretin, die ihr Publikum wie auch die Musikkritik polarisierte. Als überzeugte Interpretin der Werke Franz Liszts wurde sie bereits zu Beginn ihrer Karriere von konservativer Seite ins Visier genommen. Über ihr Debüt im Leipziger Gewandhaus am 10. Januar 1867, u. a. mit Franz Liszts „Zweiter Franziskus-Legende“, schrieb ein Kritiker der Leipziger Allgemeinen Musikalischen Zeitung: „Fräulein Menter […] wies eine bedeutende Fertigkeit und auch musikalisches Gefühl auf, soweit man dies nach dem überladenen Stück […] beurtheilen kann.“ (zit. n. Vinocour 2006, S. 58). Noch 15 Jahre später, am 13. November 1882, notierte Clara Schumann in ihr Tagebuch über ein Konzert in Frankfurt a. M.: „Concert der Sophie Menter, leider muß ich sagen, daß sie mir ganz den Eindruck der Kunstreiterin gemacht, vor allem ist sie mir kalt und unmusikalisch erschienen, im Vortrag ist nichts vermittelt, sondern ein fortwährender Wechsel von Ritardandos und Prestos.“ (Clara Schumann in: Litzmann III, S. 438)
Auf der anderen Seite wurde gerade ihre Virtuosität und ihre Kraft sowie ihre eigenständigen Interpretationen bewundert. Am 18. Februar 1884 schrieb der Komponist César Cui über ihre Auftritte in St. Petersburg: „Menter stellte eine wundersame harmonische Verschmelzung der zur obersten Grenze der Perfektion entwickelten Technik mit ernster Musikalität dar. Für sie existieren keinerlei Schwierigkeiten. Sämtliche Paletten der Virtuosität beherrscht sie mühelos; kolossale Kraft, herrliche Energie verbindet sie mit der kristallinen Klarheit und Finesse einer Dame. Auf ihrem Instrument sagt sie, was sie will, und so, wie sie es will. Aus Virtuosität wird Poesie, aus der Vollendung der Interpretation – ein Ideal. […] Keine vorkalkulierten Effekte, kein Nachgeben gegenüber dem Publikum, nur das, was sie selbst überzeugend findet. Man muß nicht immer mit allem, was Menter spielt, einverstanden sein […], aber ihre Interpretation ist immer so unendlich genial, daß dieses Nichteinverstandensein nicht in Unzufriedenheit mündet.“ (César Cui in „Nedelja“ [„Die Woche“] vom 18. Februar 1884, zit. n. Vinocour 2006, S. 61)
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Rezeption

Sophie Menter war bereits zu ihren Lebzeiten eine Legende. Entsprechend wird sie als Pianistin bis heute in den großen Lexika verzeichnet, so z. B. in der 2. Auflage der MGG wie in der Second Edition des New Grove von 2001. An dem Klavierkonzert „Ungarische Zigeunerweisen“ hat in jedem Fall Petr I. Tschaikowsky, möglicherweise auch Franz Liszt mitgearbeitet; entsprechend werden ihre kompositorischen Tätigkeiten besonders im Umfeld der Forschungen zu diesen beiden Komponisten rezipiert (vgl. z. B. Vinocour 2006). Das Klavierkonzert „Ungarische Zigeunerweisen“ sowie weitere Klavierwerke Sophie Menters wurden mehrfach eingespielt und sind auf Tonträgern erhältlich (s. Tonträger).
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Werkverzeichnis

Kompositionen

„Ungarische Zigeunerweisen“ für Klavier und Orchester (instrumentiert und bearbeitet von Tschaikowski)
New York: Schirmer, 1910 (Fassung für zwei Klaviere von Tschaikowsky); Moskau 1940 (Partitur in der Instrumentierung von Tschaikowsky); Reprint der Moskauer Ausgabe: New York: Kalmus 1975.

Tarantelle op. 4 (Leipzig: Robert Forberg, 1907)
Romanze op. 5 (Leipzig: Robert Forberg, 1907)
Mazurka op. 6 (Leipzig: Robert Forberg, 1909; Bryn Mawr: Hildegard Publ. 2001)
Petite Valse op. 7 (Leipzig: Robert Forberg, 1909)
Etude en sextes op. 8 (Leipzig: Robert Forberg, 1910)
Etüde As-Dur op. 9 (Leipzig: Robert Forberg, 1910)
Consolation op. 10 (Leipzig: Robert Forberg, 1911)
Walzer o. op. (dem Pianisten Claudio Arrau gewidmet und von ihm 1919 auf einer Welte-Mignon-Walze eingespielt, vgl. Horowitz 1984, S. 251)

Über weitere Kompositionen, darunter die Werke op. 1 bis op. 3, ist bislang nichts bekannt.


Bearbeitungen

Chopin, Frédéric. Mazurka op. 33 Nr. 2

Durante, Francesco. Zwei Sonaten für Klavier (D-Dur, g-Moll), für den Konzertvortrag bearbeitet, Leipzig: Senff, 1899.

Scarlatti, Domenico. Klaviersonate-Allegro (ohne Präzisierung)


Aufnahmen

Chopin, Frédéric. Etude op. 10 Nr. 3 „Tristesse” (Triphonola Piano Roll No.50084)

Chopin, Frédéric. Etude c-Moll op. 25 Nr. 12 „Arpeggios” (Triphonola Piano Roll No.51354)

Chopin, Frédéric. Mazurka op. 33 Nr. 2 in einer Bearbeitung von Sophie Menter (Triphonola Piano Roll No.51774)

Liszt, Franz. Etude de concert Nr. 3 Des-Dur (Triphonola Piano Roll No.53788)

Mendelssohn Bartholdy, Felix/Liszt, Franz. „Auf Flügeln des Gesanges“ (Triphonola Piano Roll No.50249)

Mendelssohn Bartholdy, Felix/Liszt, Franz. Frühlingslied op. 62 Nr. 6 (Triphonola Piano Roll No.51881)

Menter, Sophie. Romanze op. 5 (Triphonola Piano Roll No.58439)

Rubinstein, Anton. Etüde in C-Dur (Triphonola Piano Roll No.50781)

Rubinstein, Anton. Album of National Dances op. 82 Nr. 6 (Triphonola Piano Roll No.53954)

Sapellnikoff, Vasily. Elfentanz op. 3 (Triphonola Piano Roll No.51206)

Scarlatti, Domenico. Klaviersonate-Allegro (ohne Präzisierung) in einer Bearbeitung von Sophie Menter (Triphonola Piano Roll No.52105)

Schubert, Franz/Liszt, Franz. Ungarischer Marsch c-Moll (Triphonola Piano Roll No.53809)
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Repertoire

Eine Repertoireliste von Sophie Menter kann erst im Zuge weiterer Forschungen erstellt werden.

Aus ihrem umfangreichen Repertoire ragt das Liszt’sche Klavierkonzert Es-Dur heraus, mit dem sie ihr Wiener Debüt gab und das sie 1913 in der Münchner Tonhalle bei einem ihrer letzten Konzerte spielte. Zwei weitere Konzerte von Franz Liszt, das A-Dur-Klavierkonzert sowie das „Concert Pathétique“ für zwei Klavier zählten ebenso zu ihrem Repertoire wie vermutlich alle seine Werke für Klavier Solo. Sophie Menter trat aber ebenso mit Werken wie Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54 und Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Es-Dur op. 73 an die Öffentlichkeit.


Repertoire-Auswahl

Beethoven, Ludwig van. Klavierkonzert Es-Dur op. 73

Burgmüller, Norbert. Klavierkonzert fis-Moll op. 1

Chopin, Frédéric. Etude op. 10 Nr. 3
Chopin, Frédéric. Etude op. 25 Nr. 12
Chopin, Frédéric. Mazurka op. 33 Nr. 2

Liszt, Franz. Klavierkonzert A-Dur
Liszt, Franz. Klavierkonzert Es-Dur
Liszt, Franz. „Concert Pathétique“ für zwei Klaviere
Liszt, Franz. Zweite Franziskus-Legende
Liszt, Franz. Ungarische Rhapsodie (keine Präzisierung möglich)
Liszt, Franz. Tannhäuser-Paraphrase
Liszt, Franz. Etude de Concert Nr. 3 Des-Dur

Mendelssohn Bartholdy, Felix/Liszt, Franz. „Auf Flügeln des Gesanges“
Mendelssohn Bartholdy, Felix/Liszt, Franz. „Frühlingslied”

Rubinstein, Anton. Klavierkonzert G-Dur op. 45
Rubinstein, Anton. Etüde C-Dur (keine Präzisierung möglich)
Rubinstein, Anton. Album of National Dances op. 82

Sapellnikoff, Vasily. Elfentanz op. 3

Scarlatti, Domenico. Klaviersonate (keine Präzisierung möglich)

Schumann, Robert. Klavierkonzert a-Moll op. 54

Schubert, Franz/Liszt, Franz. Ungarischer Marsch c-Moll

Weber, Carl Maria von. Konzertstück f-Moll op. 79
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Quellen

Literatur

Artikel „Menter, Sophie”. In: Moritz Rudolph. Rigaer Theater- und Tonkünstler-Lexikon. 1890 [verfügbar in wbis: world biographical information system].

Artikel „Menter, Sophie“. In: Deutsches Zeitgenossen-Lexikon. Franz Neubert (Hg.). 1905 [verfügbar in wbis: world biographical information system].

Artikel „Menter, Sophie“. In: Deutsches Biographisches Jahrbuch. Überleitungsband 2: 1917-1920. Totenliste 1918 [verfügbar in wbis: world biographical information system].

Artikel „Menter, Sophie“. In: Kurzgefaßtes Tonkünstler-Lexikon. 12. Aufl. Paul Frank, Wilhelm Altmann (Hg.). 1926 [verfügbar in wbis: world biographical information system].

Artikel „Menter, Sophie“. In: Illustriertes Musiklexikon. Hermann Abert (Hg.). 1927 [verfügbar in wbis: world biographical information system].

Artikel „Menter, Sophie“. In: Musiklexikon. 11. Auflage. Hugo Riemann (Hg.). Bearb. von Alfred Einstein. 1929. [verfügbar in wbis: world biographical information system].

Artikel „Menter, Sophie“. In: Lexikon der Frau. Bd. II. Zürich: Encyclios Verlag AG, 1954.

De’ak, Stephen. David Popper. Neptune City: Paganiniana Publ., 1980 (Kapitel X: Sophie Menter).

Ehrlich, Albert Payne (Hg.). Berühmte Klavierspieler der Vergangenheit und Gegenwart. Eine Sammlung ovn 116 Biographien und 114 Portraits. Leipzig: Verlag von A. H. Payne, 1893.

Hinson, M. Long Lost Liszt Concerto? In: Journal of the American Liszt Society 13 (1983). S. 53-56.

Horowitz, Joseph (Hg.). Claudio Arrau: Leben mit der Musik. Bern: Scherz, 1984.

Kohlhase, Thomas. Drei bisher unbekannte Briefe Čajkovskijs von 1887, 1891 und 1893. In: Internationales Čajkovskij- Symposium Tübingen 1993. Bericht. Thomas Kohlhase (Hg.). (= Čajkovskij-Studien 1) Mainz u. a.: Schott, 1995. S. 21-49.

Kohlhase, Thomas. „Sind Sie einverstanden?“ Ein bisher unbekannter Brief Čajkovskijs an die Pianistin Sophie Menter. In: Mitteilungen der Tschaikowsky-Gesellschaft 11 (2004). S. 50-52.

LaMara [Marie Lipsius]. Musikalische Studienköpfe V: Die Frauen im Tonleben der Gegenwart. Leipzig 1868, erw. 1875-1882.

Liszt, Franz. Briefe. Gesammelt und herausgegeben von La Mara. 8 Bänden. Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1893-1905. (bes. Band II)

Mäkelä, Tomi. Artikel „Menter(-Popper), Sophie“. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, 2. neubearb. Ausgabe. Ludwig Finscher (Hg.). Personenteil Bd. 11. Kassel, Stuttgart u. a.: Bärenreiter, Metzler, 2004. Sp. 1657.

Muck, Peter. Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester: Darstellung in Dokumenten. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Ur- und Erstaufführungen. Tutzing: Schneider, 1982.

Jung, Franz Rudolf (Hg.). Franz Liszt in seinen Briefen. Frankfurt am Main: Athenäum, 1988.

Keyfel, Ferdinand. Zu Sophie Menter’s Gedenken. In: Signale für die Musikalische Welt 1918/10 vom 6. März 1918. S. 210-212.

Poznansky, A. / Langston, B. The Tchaikovsky Handbook. A Guide to the Man and His Music. Vol. 1: Thematic Catalogue of Works. Bloomington 2002.

Prhács, Margit. (Hg.). Franz Liszt. Briefe aus ungarischen Sammlungen 1835-1886. Kassel, 1966.

Prhács, Margit. Liszts letztes Klavierkonzert. In: Studia Musicologica Academiae Scientiarum Hungaricae, T. 4, Fasc. 1/2 (1963). S. 195-200.

Rieger, Eva. Artikel „Menter, Sophie”. In: The New Grove Dictionary of Music and Musicians. Second Edition. Stanley Sadie, John Tyrrell (Ed.). London: Macmillan Publishers Limited. 2001. Vol. 16. S. 435.

Rieger, Eva. Artikel „Menter, Sophie”. In: The New Grove Dictionary of Women Composers. Julie Anne Sadie, Rhian Samuel (Ed.). London: Macmillan Press, 1994. S. 326.

Shaw, George Bernard. The Athletic Madame Menter. In: The Star vom 25. April 1890, in: Laurence 1981. Bd. II. S. 44-50.

Shaw, George Bernard. What Impression Do I Produce. In: The World vom 4. Mai 1892, in: Laurence 1981. Bd. II. S. 607-613.

Vajdman, Polina. Unbekannter Čajkovskij – Entwürfe zu nicht ausgeführten Kompositionen. In: Internationales Čajkovskij- Symposium Tübingen 1993. Bericht. Thomas Kohlhase (Hg.). (= Čajkovskij-Studien 1) Mainz u. a.: Schott, 1995. S. 281-297.

Vinocour, Lev. Liszt – Menter – Čajkovskij. Zur Geschichte des Konzertstücks „Ungarische Zigeunerweisen“. In: Mitteilungen der Tschaikowsky-Gesellschaft 11 (2006). S. 37-130.


Konzertkritiken und Zeitungsartikel

The Times London vom 22. April 1881. S. 5.
The Times London vom 18. Mai 1888. S. 11.
The Times London vom 29. Mai 1888. S. 10.
The Times London vom 20. Juni 1888. S. 15.
The Times London vom 22. April 1890. S. 4.
The Times London vom 29. April 1892. S. 14.
The Times London vom 23. Juni 1894. S. 7.
The Times London vom 3. Mai 1907. S. 10.

Allgemeine Musikzeitung 1918. S. 103 (Nachruf).
Neue Musikzeitung 39 (1918). S. 217 (Nachruf).
Neue Zeitschrift für Musik 85 (1918). S. 60.
Signale für die Musikalische Welt 1918. S. 201 (Nachruf).


Tonträger

Münchner Komponistinnen aus Klassik und Romantik. München: Musica Bavaria, 1997 (Aufnahmen von op. 4, op. 5 und op. 10).

Sophie Menter. Ungarische Zigeunerweisen. Einspielung von Leslie Howard (Klavier) mit dem Budapest Symphony Orchestra unter der Leitung von Anton Karl Rickenbacher. Budapest 1948.

Sophie Menter. Ungarische Zigeunerweisen. Einspielung unter dem Titel „Konzert im ungarischen Stil“ von Cyprien Katsaris (Klavier) mit dem Philadephia Orchestra unter der Leitung von Eugene Ormandy, LP, 1982; CD Katsaris-Label Piano 21, Vol. 10 (P21 014-A).

Sophie Menter. Ungarische Zigeunerweisen. Einspielung durch Andrej Hoteev (Klavier) mit dem Tschaikowsky-Radio-Symphonieorchester unter der Leitung von Vladimir Fedosejew. Koch (Peter I. Tschaikowsky: Klavierkonzerte, 3 CD 3-6490), 1998.

Sophie Menter. Walzer für Claudio Arrau, eingespielt von Claudio Arrau. Dal Segno (Masters of the Piano Roll, DPRCD006), 2003.

Sophie Menter. Konzertetüde As-Dur, op. 9 eingespielt von Lazlo Gyimesi. Ex Libris (Konzertfantasien und virtuose Etüden von Liszt-Schülern, CD 6035), 1986.


Links
http://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Menter
Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia (Deutschland) enthält einen kurzen Artikel über Sophie Menter.

http://imslp.org/wiki/Category:Menter%2C_Sophie
Das „International Music Score Library Project“ (IMSLP) stellt mehrere Ausgaben von Kompositionen Sophie Menters als Download zur Verfügung, darunter das Klavierkonzert „Ungarische Zigeunerweisen“ sowie die beiden Klavierwerke op. 8 und op. 9.

http://tibs.at/burgen/burgen_schlosser_tirol/itter.htm
Das Schloss Itter, das Sophie Menter 1884 erwarb, hat eine eigene Website, befindet sich jedoch nach wie vor in Privatbesitz.

http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/
Das Verbundinformationssystem für Nachlässe und Autographe verweist auf mehrere Dokumente von Sophie Menter, darunter Briefe an Pauline Erdmannsdörfer-Fichtner, Hermann Wolff, Albert Gutmann und Constantin Reitz.
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Forschung

Im Jahr 2006 erschien in den Mitteilungen der Tschaikowsky-Gesellschaft ein umfangreicher Aufsatz von Lev Vinocour mit dem Titel „Liszt – Menter – Čajkovskij. Zur Geschichte des Konzertstücks ‚Ungarische Zigeunerweisen’“, der sowohl eine gut recherchierte Teilbiografie von Sophie Menter enthält und dabei zahlreiche Legenden über die Pianistin widerlegt, als auch einen Teil ihrer Kompositionen analytisch betrachtet. Der Beitrag ist eine wesentliche Grundlage für alle weiteren Forschungen zu Sophie Menter.
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Forschungsbedarf

Der Forschungsbedarf zu Sophie Menter umfasst nach wie vor nahezu alle Bereiche ihrer Tätigkeiten: ihre Konzerte und Konzerttourneen, ihr Repertoire, die Rezeption als Virtuosin, ihre Kompositionen sowie ihre Schülerinnen und Schüler.
Autor/innen:
Silke Wenzel, Die Grundseite wurde im Dezember 2007 verfasst.

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Nicole K. Strohmann
Zuerst eingegeben am 31.12.2007.
Zuletzt aktualisiert am 12.06.2009.